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Dokumentenidentifikation DE3516878A1 02.01.1986
Titel Fördervorrichtung für Packmaschinen
Anmelder VEB Kombinat Nagema, DDR 8045 Dresden, DD
Erfinder Trompler, Klaus, DDR 8028 Dresden, DD;
Kasper, Bernd, Dipl.-Ing., DDR 8029 Dresden, DD;
Spiegel, Horst, Dipl.-Ing., DDR 8020 Dresden, DD
Vertreter Strelow, W.; Baumann, H., DDR 8045 Dresden
DE-Anmeldedatum 10.05.1985
DE-Aktenzeichen 3516878
Offenlegungstag 02.01.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.1986
IPC-Hauptklasse B65G 17/48
IPC-Nebenklasse B65G 43/00   B65B 35/24   

Beschreibung[de]

Fördervorrichtung für Packmaschinen

Die erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für Packmaschinen 7!tm Heranführen der Packgutstücken an die Packstation mit einer mit Mitnehmern versehenen Förderkette und einem Förderkettenantrieb.

@ine Vielzahl von Verpackungsmaschinen, z. B. Sammelpackmaschinen oder Horizontalschlauchbeutelmaschinen für Stückgüter sind zur Verarbeitung unterschiedlicher Stückgutformate ausgelogt. Aus diesem Grund müssen einige Arbeitsorgane bei Formawechsel auf die neuen Bedingungen abgestimmt werden. Bei den Fördervorrichtungen müssen einmal die Abstände der Mitnehmer von Förderketten, die Fördergeschwindigkeit wie auch die Zuordnung der Mitnehmerstellung zu den Packorganen, beispielsweise der Einschlagstation, verändert werden. Während die Fördergeschwindigkeitsänderung in bekannter Weise leicht über stufenlos verstellbare Kraftübertragungsglieder oder über Wechseiräder möglich ist, wird die Mitnehmerteilung häufig durch das Umstecken der Mitnehmer auf der Förderkette bewerkstelligt. Da dieses aber recht arbeitsaufwendig ist, wurde auch schon vorgeschlagen, von der Förderkette unabhängige lose Flitnehmeorgane in einem Speicher anzusammeln und diese dann über ein mit dem Takt der Packmaschine mitlaufendes, mit Greifzähnen versehenes k>ad zwischen zwei Keilriemenpaare zu bringen, die denn den weiteren Vorschub der Mitnahmeorgane übernehmen (Dg-.-AS 11 50 021). Eine weitere bekannte Lösung besteh-t darin, daß die Mitnehmer in geringen Abständen kippbar und unter Federspannung stehend, auf der Förderkette aufmontiert sind.

Die Mitnehmer können über Leitorgane in gewünschter Teilung hochgestellt oder abgeklappt werden (DE-OS 22 27 294) Mit diesen Lösungen ist es zwar möglich, die Mitnehmerteilung zu verändern, die Veränderung der Zuordnung der Mitnehmerstellung zu Machfolgestationen ist jedoch nicht möglich. Diese Zuordnungsänderung wird gegenwärtig entweder durch das Umlegen der Förderkette auf dem Antriebskettenrad, oder durch das Lösen des Antriebskettenrodes und den Verdrchen auf der Welle bewerkstelligt, d. h., daß dieses nur im Stillstand der Maschine erfolgen kann, was die Gefahr einer öfteren Machjustage in sich birgt.

Die Erfindung bezweekt, den Dustageaufwand bei sich ändernden Verpackungsbedingungen herabzusetzen.

Es besteht die Aufgabe, eine stufenlose Winkelverschiebung zwischen Mitnehmerkettenantriebswelle und dem Hauptantrich des Zuführförderers im Betriebszustand vornehmen zu können.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Mitnehmerkettenantriebswelle ein Kettenrad vorgelagert ist, zwischen denen eine über zwei Umlenkrollenpaare laufcnoe Kettenschleife angeordnet ist, wovon din Rollen des einen Umlenkrollenpaares diagonal gegenüberliegend unverschiebbar und die Rollen des zweiten Umlenkrollenpaares gegenüberliegend in Kettenschleifenlaufrichtung verschiebbar angeordnet sind Die Pollen des verschiebbaren Umlenkrollenpeares sind an einem Stellschlitten befestigt, der über eine Gewindespindel, c'fie zentrisch in dem Stellschlitten läuft, verschiebbar ist. Die Gewindespindel ist an einem freien Ende mit einem Stellelement versehen.

Durch diese Kettenschleife kann die Antriebswelle für die litnehmerkette über das Stellelement durch Lageveränderung des Stellschlittens relativ zum Hauptantrieb verdreht und somit die Mitnehmerkette verschoben werden. Damit ist eine eindeutige und problemlose Justage der Mitnehmer auch im Betriebszustand der Maschine möglich.

Die Erfindung soll nachstehend in einem .Rus führungsbeispiel an Hand einer Zeichnung erläutert werden. Die Fördervorrichtung besteht aus einer Mitnehmerkette 1, die auf einer Seite mittels einer auf einer Welle aufgekilten Doppelkettenrades 2 ange trieben @ wird. Ober die zweite Verzahnung des D oppelkettenrades 2 ist eine weitere Kette 3 geführt. Mittels zweier sich diagonal gegenüberliegender unverschiebbar gelagerter Rollen 4 und 5 sowie über zwei sich gegenüberliegender, verschiebbar gelagerter Rollen 6 und 7 wird die Kette 3 in eine Schleife gelegt. In der Flucht des Doppelkettenrades 2 liegend. ist diesem in einem bestimmten Abstand ein weiteres Doppelkettenrad 8 vorgelagert, über dessen eine Verzahnung die Kette 3 als weiteren Umlenkpunkt geführt ist. Ober die zweite Verzahnung des Doppelkettenrades 8 ist die von Hauptantrieb kommende Antriobskette 9 geführt. Zwischen den beiden Doppelkettenrädern 2 und 8 ist ein Stellschlitten 10 engeordnet, der über eine Gewindespindel Ii verschiebbar ist. An diesem Stellechlitten 10 ist daß verschiebbare Rollenpaer 6; 7 gelagert. Die Gewindespindel 11 ist an ihrem unteren Ende drehbar mittels eines Lagers 12 im Gehäuse gelagert. Das obere Ende der Gewindespindel 11 ist durch das Gehäuse hindurchgeführt und trägt ein Handrad 13. Durch zwei Spannrollen 14 und 15 wird die Kette 3 unter Spannung gehalten. Mittels dieser Kettenschleife kann durch das Verschiebon des Stellschlittens 10 eine Drchwinkelverschiebung während des Setriebes zwischen Doppelkettenrad S und 2 vorgenommen werden. Bei Abwärtsbewegung des Stellschlittens 10 wird die linke Schleifenkehre verlängert, was zwangsläufig eine Verffirzilnes der rechten Schleifenkehre zur Folge hat. Dabei wird das Doppelkettenrad 2 gedreht und die Mitnehmerkette 1 zurückgestellt. Bei Aufwärtsbewegung des stellschlittens 10 läuft der Vc rgang umgekehrt eb und die Mitnehme rkette wird vorgestellt womit ein einfaches Angleichen der Mitnehmerstellung an Nachfolgefunktionsgruppen möglich ist.


Anspruch[de]

Patentanspruche . Fördervorrichtung für Packmaschinen zum Heran rühren der Paclcgutstücke an die Packatation mit einer mit Mitnehmern versehenen Förderkette und einem Förderkettenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerkettenantriebswelle ein Kettenrad (8) vorgelagert ist, zwischen denen eine über zwei Umlenkrollenpaare laufende Kettenschleife angeordnet ist, wovon die Rollen (4; 5) des einen Umlenkrollenpaares diagonal gegenüberliegend unverschiebbar und die Rollen (6; 7) des zweiten Umlenkrollenpaares gegenüberliegend in Kettenschleifenlaufrichtung verschiebbar angeordnet sind.

2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daP) die Rollen (6; 7) des verschiebbaren Rollenpaares an einem Stellschlitten (10) befestigt sind1 der über eine Gewindespindel (1-1), die zentrisch in dem Stellschlitten (10) läuft, verschiebbar ist.

3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel an einem freien Ende mit einem Stellelement versehen ist.







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