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Dokumentenidentifikation DE3429608A1 27.02.1986
Titel Bremse für den Laufwagen einer Zeichenmaschine
Anmelder Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co, 1000 Berlin, DE
Erfinder Kollig, Wolfgang, 1000 Berlin, DE
Vertreter Meissner, P., Dipl.-Ing.; Presting, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 1000 Berlin
DE-Anmeldedatum 09.08.1984
DE-Aktenzeichen 3429608
Offenlegungstag 27.02.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.1986
IPC-Hauptklasse B43L 13/00

Beschreibung[de]

Bremse für den Laufwagen einer Zeichenmaschine

Die Erfindung betrifft eine Bremse für den Laufwagen einer Zeichenmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Zur Arretierung des Laufwagens einer Zeichenmaschine sind verschiedene Lösungen bekannt geworden, beispielsweise werden Bremsbacken durch Kniehebelanordnungen gegen einen feststehenden Teil der Zeichenmaschine gedrückt, so daß auf diese Weise die Bewegung des Laufwagens verhindert wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bremse zu schaffen, die in einfacherweise ausgestaltet ist und dennoch es ermöglicht, große Bremskräfte aufzubringen.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die-Merkmale im Anspruch 1.

Vorzugsweise Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch die erfindungsgemäße Lösung, die eine doppelte Exzenteranordnung verwendet, wird erreicht, daß bei einem sehr kleinen Schwenkweg des Betätigungshebels oder der vorgesehenen elektrisch betätigbaren Einrichtungen eine große Bremskraft auf die Bremsbacken übertragen werden kann.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben werden, die eine Ausführungsbeispiel darstellen.

Dabei zeigt im einzelnen figur 1 die schematische Ausbildung der Bremse und Figur 2 die Exzenteranordnung im Schnitt.

Ilei der Figur 1 wurden lediglich die [eile, die zum Vtrstc3ndnii der Erfindung notwendig sind, dargestellt, eI.h., in6besondere wurde 1 in einzelnen nicht der Laufwagen sowie die übrigen Teile der Zeichenmaschine dargestellt.

Lediglich angedeutet ist der feststehende Teil der Zcichenmaschine (Mittelsteg) gegen den die Bremsbacken drückbar sind.

A(01 nicht dargestellten Laufwagen ist ein Betätigungshebel 4 derart. angeordnet, daß er um eine Achse 5 schwenkbar ist.

Diese Achse 5 ist senkrecht zu der Längsachse des Mittelsteges 2 angeordnet. Der Rahmen 3, in dem sich der Befestigungshebel 4 befindet, kann wie beim dargestellten Beispiel den feststehenden Teil der Zeichenmaschine also den Mittelsteg zumindest teilweise umgeben.

Ln diesem Rahmen 3 ist eine Bremsbacke 1 feststehend angeordnet, während die gegenüberliegende Bremsbacke 6 durch die nachfolgend beschriebene Exzenteranordnung gegen den Mittelsteg drückbar ist.

Die Ezzenteranordnung besteht, wie auch die Figur 2 zeigt, aus einem ersten Exzenter 7 dessen Exzenterwelle in einer zumindest geringfügig exzentrischen Buchse 12 gelagert ist. Die Anordnung soll gewährleisten, daß durch eine Verdrehung der Buchse 12 Fertigungstoleranzen der Gesamtanordnung ausgeglichen werden können, d.h. sichergestellt wird, daß die Bremsbacken im geringstmöglichen Abstand von dem Mittelsteg in ihrer gelösten Stellung haltbar sind. Auf der Exzenterwelle des ersten Exzenters 7 befindet sich ein zweiter Exzenter 8, der zum ersten Exzenter um 1800 versetzt angeordnet ist.

Dieser zweite Exzenter 8 ist in einem Lang loch 9 des Betätigungshebels 4 geführt. Wie sich ohne weiteres aus der Figur 1 ergibt, führt eine Schwenkbewegung des Betägingshebels dazu, daß der Exzenter 8 im Langloch 9 gleitet, und zwar dabei eine Bewegung um die Exzenterachse des Exzenters 7 ausführt, wobei dieser dann seinerseits die Bremsbacke 6 gegen den Mittelsteg drückt.

Diese manuelle Betätigung der Bremse kann auch durch eine automatische Bewegung des Betätigungshebels 4 erreicht werden, und zu diesem Zweck sind elektrisch betätigbare Einrichtungen 10 und 11 vorgesehen.

Im dargestellten Beispiel können diese Einrichtungen als tiubmagneten ausgebildet sein, so daß eine Bewegung des Magnetkernes zu einer entsprechenden Schwenkbewegung des Hebels 4 und damit einem Lösen oder Arretieren der Bremse führt.

Es sei noch erwähnt, daß die Exzenter 7 und 8 von Rollen-Rollenkäfigen umgeben sind, um auf diese Weise jegliche Gleitreibung auszuschließen.

Der Rahmen 3 ist im Laufwagen bei 13 schwenkbar gelagert, und die Lagerung bei 14 ist mit Spiel ausgeführt (schwimmend), um auf diese Weise eine selbsttägige Ausrichtung der Bremsbacken in Bezug auf den feststehenden Teil 2 zu erreicheru.

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Anspruch[de]

Bremse für den Laufwagen einer Zeichenmaschine 1. Bremse für den Laufwagen einer Zeichenmaschine, die mittels eines Betätigungshebels von zwei Seiten gegen einen feststehenden Teil der Zeichenmaschine drückbare Bremsbacken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Bremsbacken (1) unbeweglich in einem, den feststehenden Teil (2) der Zeichenmaschine zumindest teilweise umgebenen am Laufwagen schwenkbar (13, 14) gelagerten bahnen (3) angeordnet ist, daß der Betätigungshebel (4) in Bezug auf diesen Rahmen (3) um eine Achse (5) senkrecht zu der Längsache des feststehenden Teiles (2) schwenkbar ist, daß die zweite Bremsbacke an einem federnden am Rahmen (3) befestigten Element (15) angeordnet ist, und daß ein erster Exzenter (7) vorgesehen ist, der gegen die Federkraft die Bremsbacke (6) in Richtung auf den feststehenden Teil drückt und daß auf dessen Exzenterwelle ein zweiter zum ersten Exzenter (7) versetzter Exzenter (8) vorgesehen ist, der in einem Langloch (9) des Befestigungshebels (4) geführt ist.

2. Bremse nach An<ipruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Betätigungshebel (4) symmetrisch zu dessen Schwenkachse elektrisch betätigbare, den Betätigungshebel verschwenkende Einrichtungen (10, 11) vorgesehen Jin d.

3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daO die Einrichtungen (10, 11) aus Hubmagneten bestehen.

4. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (10, 11) aus Spindeln antreibenden Elektromotoren bestehen.

5. Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle des ersten Exzenters (7) in einer exzentrischen Buchse (12) gelagert ist.

6. Bremse nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (7, 8) von Rollenkäfigen umgeben sind.







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