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Dokumentenidentifikation DE3527807A1 13.03.1986
Titel Einstellbare Spindelbefestigung für Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen
Anmelder VEB Kombinat Textima, DDR 9040 Karl-Marx-Stadt, DD
Erfinder Langer, Rolf, DDR 9091 Karl-Marx-Stadt, DD;
Schmidt, Bruno, DDR 9047 Karl-Marx-Stadt, DD
Vertreter Henoch, W., DDR 9040 Karl-Marx-Stadt
DE-Anmeldedatum 02.08.1985
DE-Aktenzeichen 3527807
Offenlegungstag 13.03.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.03.1986
IPC-Hauptklasse D01H 7/10
IPC-Nebenklasse D01H 7/04   

Beschreibung[de]

Beschreibung

Einstellbare Spindelbefestigung für Ringspinn- oder Ringzwirnmas chinen Die Erfindung betrifft eine einstellbare Spindelbefestigung für Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen, bei der ein Lagergehäuse einer Spindel in einer Öffnung eines Spindelträgers angeordnet ist, mit einem tagergehäuseflansoh auf dem Spindelträger aufliegt und unterhalb des Spindelträgers mit einer Schraubverbindung versehen ist.

Bei einer bekannten einstellbaren Spindellagerung der eingangs genannten Art (Prospekt der einstellbaren Spindellagerung HC 21 der Firma SKF Kugellagerfabriken GmbH, Bereich Textilmaschinenkomponenten, Stuttgart, Druckvermerk Spi 2293 d/9.83.2 Dd) ist durch die Öffnung des Spindelträgers eine Gewindehülse gesteckt, die mit ihrem Flansch auf dem Spindelträger aufliegt und unterhalb des Spindelträgers mit einer Schraubverbindun befestigt wird. In die im QpindeltrËg-er befestigte Gewindehülse wird das Lagergehause für die Spindel eingepreßt. Auf dem die Gewindehülse durchragenden Teil des Lagergehäuses wird eine Scheibe aufgeschoben und an der Stirnseite der Gewindehülse mit einer Überwurfmutter, welche auf der Gewindehülse aufgeschraubt wird, festgelegt. Die Scheibe ist im Durchmesser kleiner als die Aussparung der Uberwurfmutter. Mit dem Verschwenken des Lagergehäuses um den Sitz in der Gewindehülse erfolgt die zentrische Festlegung der Spindel zum Ring und das Verschwenken der auf dem Lagergehäuse aufgeschobenen Scheibe. Durch das Anziehen der UberwurSmutter auf der Gewindehülse wird die Scheibe festgezogen und hält damit das Lagergehäuse in der durch Verschwenken festgelegten Lage. Der Nachteil dieser Ausführung einer einstellbaren Spindel lagerung ist, daß sie hohen Aufwand ar Material und Fertigungszeit erfordert, da sie aus einem Lagergehäuse, einer Gewindehülse und zwei Schraubverbindungen besteht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine einstellbare Spindellagerung den Aufwand an Material und Fertigungszeit durch Einsparung der Gewindehülse und einer Schraubverbindung zu senken.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Spindelbefestigung durch die kennzeichnenden -;lerkmale des dnspruchs 1 gelöst.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der plastisch deformierbare Bereich am großen Durchmesser des Lagergehäuseflansches angeordnet. In einer weiteren husgestaltung ist der plastisch deformierbare Bereich als spitze Erhebung ausgebildet. In einer anderen Ausgestaltung besteht der plastisch deformierbare Bereich aus einem Ring. Weitere Ausgestaltungen sind, daß der Ring an einem Absatz des Lagergehäuseflansches angeordnet ist oder daß der Ring mit seiner Aussparung am tagergehäuseflansch angeordnet ist.

Mit der Erfindung wird die technische Wirkung erzielt, daß am Spindelträger ein einstellbares Lagergehäuse mit einer Schraubverbindung befestigt wird.

mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in folgenden näher beschrieben.

Es zeigen Fig. 1 die Vorderansicht Fig. 2 eine Teilansicht nach Fig. 1 für ein anderes Ausführungsbeispiel Fig. 3 eine Teilansicht nach Fig. 1 für ein weiteres Ausführungsbeispiel Eei eier einstellbaren Spindelbefestigung: für @ingspinn-oder Ringzwirnmaschinen ist ein Lagergehäuse 1 (Fig. 1) einer Spindel 8 in einer Öffnung eines Spindelträgers 4 angeordnet. Das Lagergehäuse 1 liegt mit einem Lagergehäuseflansch 2 auf dem Spindelträger 4 auf und ist unterhalb des Spindelträgers 4 mit einer Schraubverbindung versehen. Die Schraubverbindung besteht aus einem am Lagergehäuse 1 befindlichen Gewindeabschnitt 5, einer Unterlegscheibe 6 und einer Sechskantmutter 7. An der dern Spindelträger 4 zugewandten Stirnseite des Lagergehäuseflansches 2 ist ein plastisch deformierbarer Bereich angeordnet. Der plastisch deformierbare Bereich ist am großen Durchmesser des Lagergehäuseflansches 2 angeordnet und als spitze Brhebung 3 ausgebildet. Der Spindel 8 ist ein Ring 9 zu,geordnet.

Die Wirkungsweise ist folgende: Die Lageabweichung der Spindel 8 zum Ring 9 wird im oberen Bereich der Spindel 8 gemessen. Durch Aufbringen eines Biegemomentes auf das Lagergehäuse 1 unterhalb des Gewindeabschnittes 5 wird die Spindel 2 verschwenkt, und zwar soweit, bis eine zentrische Stellung der Spindel 8 zum Ring 9 erreicht ist. Die am Lagergehäuseflansch 2 befindliche spitze Erhebung 3 wird durch das aufgebraschte Biegemoment plastisch deponiert. Die noch nicht festgezogene Sechs- kantmutter 7 auf dem Gewindeabschnitt 5 wird nach der erreichten Zentrierstellung der Spindel 8 zum Ring 9 festgezogen und hält somit das Lagergehäuse 1 in der eingestellton Lage am Spindelträger 4 fest.

tei einem anderen Ausführungsbeispiel besteht der plastisch deformierbare Pereich au einem Ring 11 (Fig. 2), der an einem Absat@ 10 des Lagergehäuseflansches 2 angeordnet ist.

Eei einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht der plastisch deformierbare bereich aus einer Ring 12 (Fig. 3), der mit seiner Aussparung 13 am Lagergehäüseflansch 2 angeordnet ist. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsbeispiele ist die gleiche wie die vorher beschriebene mit dem Unterschied, daß hierbei der Ring 11 bzw. der Ring 12 plastisch deformiert wird.


Anspruch[de]

Patentansprüche: 1. Einstellbare Spindelbefestigung für Ringspinn- oder Pingzwirnmaschinen, bei der ein Lagergehäuse einer Spindel in einer Öffnung eines SpindeltrGgers angeordnet ist, mit einem Lagergehüuseflansch auf dem Spindeiträger aufliegt und unterhalb des Spindelträgers mit einer Schraubverbindung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Spindelträger (4) zugewandten Stirnseite des Lagergehauseflansches (2) ein plastisch deformierbarer Bereich angeordnet ist.

2. Einstellbare Spindelbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das der plastisch deformierbare Bereich am großen Durchmesser des tagergehäuseflansches (2) angeordnet ist.

3. Einstellbare Spindelbefestigung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß der plastisch deformierbare Bereich als spitze Erhebung (3) ausgebildet ist.

4. Einstellbare Spindelbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der plastisch deformierbare Bereich aus einem Ring (11; 12) besteht.

5. Einstellbare Spindelbefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (11) an einem Absatz (10) des Lagergehäuseflansches (2) angeordnet ist.

6. Einstellbare Spindelbeestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (12) mit seiner Aussparung (13) am Lagergehäuseflansoh (2) angeordnet ist.







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