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Dokumentenidentifikation DE2954411C1 16.10.1986
Titel Kühlmaische für die Behandlung einer Füllmasse in der Zuckerindustrie
Anmelder Fried. Krupp GmbH, 4300 Essen, DE
Erfinder Heß, Erwin, Dr.-Ing., 5142 Hückelhoven, DE;
Zehetmayer, Stephan, 4040 Neuss, DE
DE-Anmeldedatum 15.06.1979
DE-Aktenzeichen 2954411
File number of basic patent 29242146
Offenlegungstag 26.02.1981
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.10.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.10.1986
IPC-Hauptklasse C13F 1/02

Beschreibung[de]

Der Teilstrang 8 ist an seinem Ende mit einem Übergangsrohr 22 und der Teilstrang 9 an seinem Ende mit einem Übergangsrohr 23 zu dem jeweiligen Teilstrang 10 bzw. 11 in der Etage 6 geführt. Vom Ende des Teilstranges 10 ist ein Übergangsrohr 24 zum Teilstrang 13 und vom Ende des Teilstranges 11 ist ein Übergangsrohr 25 zum Teilstrang 12 in der Etage 7 geführt. In der gleichen Weise erfolgt eine Aufteilung der weiteren nicht näher bezeichneten Teilstränge in den weiteren nicht bezeichneten Etagen. Die Teilstränge sind so ausgebildet, daß sie einen Freischacht 4 bilden.

In der Fig.3 sind die Rohre 17 und 18 gesondert bezeichnet, wobei mit D der Rohrdurchmesser und mit T der Abstand der einzelnen Rohre voneinander bezeichnet ist. Die Abstände der Rohre 13 bis 18 voneinander innerhalb der Teilstränge 8 bis 13 sind gleich.

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Anspruch[de]

Patentansprüche: 1. Kühimaische für die Behandlung einer Füllmasse in der Zuckerindustrie, bestehend aus einem zylindrischen Maischbehälter mit einer koaxial im Behälterinneren verlaufenden Rührwerkswelle mit daran befestigten Rührarmen und in einzelnen Etagen zwischen den Rührarmen angeordneten, von Etage zu Etage miteinander verbundenen Kühlschlangen, die jeweils aus parallel verlaufenden Rohren mit Krümmern bestehen und innerhalb der Etagen in zwei parallel zueinander geschalteten Teilsträngen verlaufen, die unter Bildung eines zentralen Freischachtes verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstränge (8, 10, 13, 9, 11, 12) derart ausgebildet sind, daß der Freischacht (4) eine für eine Inspektion erforderliche Größe aufweist, und daß der Außendurchmesser der Rohre (14 bis 18) 50 bis 65 mm beträgt, und daß das Verhältnis des Abstandes (T) der einzelnen Rohre (14 bis 18) voneinander zum Rohrdurchmesser (D) T/D = 1 bis 5 ist.

2. Kühlmaische nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Rohre (14 bis 18) 57 mm beträgt.

3. Kühlmaische nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis T/D = 3 ist.

Die Erfindung betrifft eine Kühlmaische für die Behandlung einer Füllmasse in der Zuckerindustrie, bestehend aus einem zylindrischen Maischbehälter mit einer koaxial im Behälterinneren verlaufenden Rührwerkswelle mit daran befestigten Rührarmen und in einzelnen Etagen zwischen den Rührarmen angeordneten, von Etage zu Etage miteinander verbundenen Kühlschlangen, die jeweils aus parallel verlaufenden Rohren mit Krümmern bestehen und die innerhalb der Etagen in zwei parallel zueinander geschalteten Teilsträngen verlaufen, die unter Bildung eines zentralen Freischachtes verlegt sind.

Mit derartigen Kühimaischen soll die Kristallausbeute bei der Kristallisation erhöht werden.

Zu diesem Zweck ist eine Kühimaische bekannt (Zeitschrift »International Sugar Journal«, 1977, Seite 98), deren Teilstränge so angeordnet sind, daß sie an der Rührwerkswelle vorbei geführt sind und demzufolge zwei Freiräume bilden. Damit sind die beiden Teilstränge in jeder Etage so dicht nebeneinander verlegt, daß eine Inspektion des Behälterinneren nicht möglich ist.

Die Teilstränge sind von Etage zu Etage mittels außerhalb des Behälters angeordneten Verbindungsrohren miteinander verbunden. Diese Anordnung läßt einen nachträglichen Ausbau der Kühlschlangen nicht mehr zu. Demzufolge ist auch eine Inspektion des Behälterinneren nicht mehr möglich.

Die optimale Abkühlgeschwindigkeit der Füllmasse ist diejenige, welche die Obersättigung dauernd so hoch hält, daß bei maximaler Kristallisationsgeschwindigkeit gerade noch kein Feinkorn gebildet wird. Bei ungleichmäßiger Arbeitsweise würde ein schnelles Abkühlen besonders nachteilige Folgen haben. Um dies zu verhin- dern, muß der Transport der Füllmasse durch die Kühlmaische gleichmäßig und ungestört erfolgen.

Der Erfindung liegt die Gesamtaufgabe zugrunde, die Kühlmaische zu optimieren, d. h. eine Kühlmaische zu schaffen, die eine Inspektion des Behälterinneren zuläßt und außerdem eine derartige Relativgeschwindigkeit zwischen der Füllmasse und dem Kühlsystem erzeugt, daß ein möglichst großer Wärmedurchgang erzielt wird.

Dicse Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Teilstränge derart ausgebildet sind, daß der Freischacht eine für eine Inspektion erforderliche Größe aufweist, und daß der Außendurchmesser der Rohre 50 bis 65 mm beträgt, und daß das Verhältnis des Abstandes der einzelnen Rohre voneinander zum Rohrdurchmesser 1 bis 5 beträgt.

Mit dieser Merkmalskombination wird der durch den Freischacht bedingte restliche Raum zum Unterbringen der Kühlschlangen optimal genutzt, so daß die Füllmasse ohne Stau gleichmäßig an die Kühlrohre herangeführt wird und damit zu dem gewünschten großen Wärmeübergang beiträgt.

Versuche mit den bisher nach dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen haben gezeigt, daß ein optimaler Wärmedurchgang in einem bestimmten Querschnitt nur dann gegeben ist, wenn die Geometrie der Kühlschlangen diesem Querschnitt angepaßt ist; somit kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne Vergrößerung des Durchmessers der Kühlschlangen trotz des vorteilhaften Inspektionsschachtes ein besserer Wärmedurchgang erzielt werden.

Sind die Rohrschlangen aus Rohren gebildet, deren Außendurchmesser vorzugsweise 57 mm beträgt, dann ist infolge eines guten Wärmeüberganges auch ein besonders guter Wärmedurchgang gewährleistet. Eine vorteilhafte Anordnung der Rohre ist darin zu sehen, daß das Verhältnis des Abstandes der einzelnen Rohre voneinander zum Durchmesser 3 ist. Mit diesem Verhältnis wird ein Maß gewählt, um den füllmasseseitigen Wärmeübergang weiter zu verbessern.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im nachfolgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Maische, F i g. 2 einen Querschnitt durch die Maische, F i g. 3 einen Ausschnitt.

In einem Maischbehälter 1 sind die Wärmetauscheinrichtungen als Kühlschlangen ausgebildet und bestehen aus zwei Strängen 2a und 2b, die in mehreren Etagen 5 bis 7 angeordnet sind. Zwischen den Etagen 5 bis 7 sind nicht dargestellte Rührelemente mit einer Rührwerkswelle 3 verbunden, die Stränge 2a und 2b sind jeweils aus Rohren 14 bis 18 mit Krümmern 19 gebildet. Die Krümmer 19 liegen in Fig. 2 in der Zeichenebene. Die Stränge 2a und 2b sind in den einzelnen Etagen 5 bis 7 in Teilstränge 8 bis 13 aufgeteilt. Die Teilstränge sind in der Etage 5 mit 8 und 9, in der Etage 6 mit 10 und 11 und in der Etage 7 mit 12 und 13 bezeichnet.







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