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Dokumentenidentifikation DE3513368A1 06.11.1986
Titel Wasserbelüftungsrohr
Anmelder Jäger, Arnold, 3167 Burgdorf, DE
Erfinder Jäger, Sebastian, 3167 Burgdorf, DE
Vertreter Depmeyer, L., 3008 Garbsen
DE-Anmeldedatum 15.04.1985
DE-Aktenzeichen 3513368
Offenlegungstag 06.11.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.11.1986
IPC-Hauptklasse C02F 1/74
IPC-Nebenklasse B05B 1/20   

Beschreibung[de]

Wasserbelüftungsrohr

Die Erfindung betrifft ein Wasserbelüftungsrohr, ins.

für die Trink- und Abwasserbelüftün# mit einem steifen Stützrohr und einem darauf angeordneten Schlauch aus Gummi od. dgl., der eine Vielzahl kleiner Schlitze zum Durchtritt der Luft aufweist und an seinen Enden durch Schellen od. dgl. auf dem Stützrohr befestigt ist. Vorzugsweise ist dabei das Stützrohr an seiner am weitesten unten liegenden Stelle mit einer Durchbrechung ggfs. in Form einer Reihe von Langlöchern versehen, von der aus die Druckluft unter den Schlauch und von dort aus über viele Schlitze in das Wasser gelangen kann.

Wichtig ist dabei, dass kleine, regelmässige Luftblasen entstehen, die insg. ein gleichmässiges Blasenbild ergeben sollen. Zugleich soll der Druckverlust im Rohr gering sein, um so möglichst wenig Energieverluste zum Ausdrücken der Luft hinnehmen zu müssen.

Verständlicherweise spielen dabei die Abmessungen der Schlitze, deren Abstand untereinander und zwischen den Schlitzreihen eine grosse Rolle.

Es wurde gefunden, dass diese Forderungen am besten erfüllt werden können, wenn im wesentlichen folgende Bedingungen erfüllt sind a. Die Schlitzlänge soll etwa o,75 - 1,5 mm betragen, innerhalb der Schlitzreihen soll der gegenseitige Abstand der Schlitze etwa 1,5 - 2,25 mm sein.

b. Der gegenseitige Abstand der Schlitzreihen soll etwa 2,o - 2,75 mm sein.

c. Unter diesen Voraussetzungen soll angestrebt werden, auf einer wirksamen Schlauchlänge von etwa 500 mm eine gesamte Schlitzlänge von etwa 8 - 12 m unterzubringen.

Schliesslich ist es vorteilhaft, wenn bei im Stützrohr unten befindlichen Durchbrechungen im Schlauch die Schlitze im unteren Teil des Schlauches ( im Querschnitt gesehen ) über eine Umfangslänge von 1/4 - 1/2 des Schlauchumfanges die Schlitze generell fehlen.

Hierdurch wird nämlich erreicht, dass die einzelnen Luftblasen unabhängig voneinander abströmen bzw. den Schlauch verlassen können, ohne also andere Luftblasen mitzunehmen und gar mit ihnen grössere Luftblasen zu bilden.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.

Es zeigen Fig. 1 ein Druckluftwasserbelüftungsrohr in der Seitenansicht, Fig. 2 das Rohr gemäss Fig. 1 im Querschnitt ( nur teilweise schraffiert ), Fig. 3 eine Draufsicht auf den den Mantel des Rohres bildenden Schlauch, als Teildraufsicht in vergrössertem Masstab und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den Schlauchabschnitt gemäss Fig. 3.

Das Stützrohr 1 besteht aus einem hart eingestellten Kunststoff und kann beliebig gehaltert, z.B. auch mit anderen Rohren vereinigt sein. Es hat an der tiefsten Stelle eine Durchbrechung 2, die von einem Langloch gebildet wird, das sich in Längsrichtung des Rohres erstreckt und mit anderen eine Reihe bildet.

Das Stützrohr 1 wird von einem Schlauch 3 aus einem weich eingestellten Gummi mit einer Härte von etwa 4o - 65 Shore A eng umschlossen, der an seinen Enden durch Schellen 4 fixiert, also abgedichtet und gegen Verschieben gesichert ist.

In den Schlauch 3 sind viele Schlitze 5 ohne Materialwegnahme eingestanzt, durch die die Druckluft möglichst gleichmässig in feinen Perlen entweichen soll. Vgl. die Pfeile 6 und den Pfeil 7 über die Zuleitung der Druckluft zum Stützrohr 1 und die Pfeile 8, nach denen die Druckluft das Stützrohr 1 verlässt und zwischen Stützrohr 1 und Schlauch 3 gelangt zum Ableiten durch die sich unter dem Innendruck aufweitenden Schlitze 5, die sich jedoch nach Abstellen der Druckluft wieder schliessen.

Geht man von Rohrdurchmessern von etwa 50 - 120 mm aus, so sdlen folgende Werte benutzt werden Die Schlitzlänge soll etwa 1 mm und der gegenseitige Abstand der Schlitze 5 einer Reihe soll etwa 1,9 mm sein. Der gegenseitige Abstand der Schlitzreihen beträgt etwa 2,4 mm.

Weiterhin soll in Bezug auf die Durchbrechung 2 im unteren Teil des Schlauches 3 eine schlitzfreie Zone vorgesehen sein, deren Mitte der Durchbrechung 2 gegenüberliegen soll. Die Umfangserstreckung dieser Zone soll etwa 1/3 des Schlauchumfanges sein.

Erwähnt sei noch, dass die Wandstärke des Schlauches 3 etwa 1,5 - 2,5 mm beträgt.


Anspruch[de]

Ansprüche 1. Wasserbelüftungsrohr, insb. für die Trinkwasser-und Abwasserbelüftung, mit einem steifen Stützrohr und einem darauf angeordneten Schlauch aus Gummi od. dgl., der eine Vielzahl kleiner Schlitze zum Durchtritt der Luft aufweist und an seinen Enden durch Schellen od. dgl. mit dem Stützrohr wasserdicht und schiebefest verbunden ist, wobei das Stützrohr vorzugsweise in seinem unteren Bereich ( im Querschnitt gesehen ) eine Durchbrechung zum Austritt der Druckluft aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzlänge (S) etwa o,?5 - 1,5 mm, der gegenseitige Abstand der Schlitze einer Reihe (A) etwa 1,5 - 2,25 und der gegenseitige Abstand der Schlitzreihen etwa 2,o - 2,75 mm beträgt.

2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzlänge (s) etwa 1 mm, der Abstand (A) etwa 1,9 mm und der gegenseitige Abstand (R) etwa 2,4 mm beträgt.

3. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Schlauchlänge von etwa 500 mm die aktive Schlitzlänge etwa 8 - 12 m beträgt. (# 25 s) 4. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeidnet, dass die untere Zone des Schlauches (3) schlitzfrei ist und eine Umfangserstreckung von 1/4 bis 1/2 des Schlauchumfanges aufweist.

5. Rohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangserstrekung der Zone etwa 1/3 des Gesamtumfanges ist.

6. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Härte des Schlauches (5) etwa 40 - 65 Shore A beträgt.

7. Rohr nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Schlauches (3) etwa 1,5 - 2,5 mm beträgt.

8. Rohr nach Anspruch 1 und 4, dadurch ouf/ dass die schlitzfreie Zone symmetrisch in Bezugg&ine Durchbrechung (2) ist, die im Stützrohr (1) am weitesten unten liegt.

9. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (5) benachbarter Reihen gegeneinander versetzt bzw. auf Litze angeordnet sind.

10. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Schellen (4) befindliche Teil des Schlauches (3) axial gestaucht ist.







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