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Dokumentenidentifikation DE3515664A1 06.11.1986
Titel Bleistiftanspitzer
Anmelder Korte, Jens, 3000 Hannover, DE
Erfinder Korte, Jens, 3000 Hannover, DE
Vertreter Heldt, G., Dipl.-Ing. Dr.jur., Pat.- u. Rechtsanw., 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 02.05.1985
DE-Aktenzeichen 3515664
Offenlegungstag 06.11.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.11.1986
IPC-Hauptklasse B43L 23/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Bleistiftanspitzer mit

einer in einem Gehäuse befestigten und in Form eines Zylinders ausgebildeten Reibfläche, um deren Mittelachse im Gehäuse eine Führung drehbar gelagert ist, die zur Aufnahme eines mit einer Spitze zu versehenden Blei stiftes dient und eine Schrägstellung gegenüber der Mittelachse aufweist.

Derartige Bleistiftanspitzer haben sich insbesondere zum Anspitzen von Bleistiftminen gut bewährt, die in Richtung ihrer Längsachse beweglich in einer bleistiftartigen Halterung geführt und befestigt sind. Aus dieser Halterung ragen sie mit einem mit einer Spitze zu versehenden Ende heraus, das durch die Führung hindurch in Richtung auf die Reibfläche ragt. Sie werden um diese sich in Ruhe befindliche Reibfläche so gedreht, daß die Spitze der Mine auf der Reibfläche reibt und dabei während einer Umdrehung um die sich in Ruhe befindliche Reibfläche allseits von der Reibfläche bearbeitet wird. Dabei wird die Halterung in der Führung so festaelegt, daß an die Mine eine Spitze angefräst wird. Diese Spitze ist durch eine Neigung vorgegeben, die die Führung gegenüber einer sich durch die Reibfläche erstreckenden gedachten Mittelachse einhält. Diese Neigung ist innerhalb des Bleistiftanspitzer fest vorgegeben und bestimmt nicht zuletzt Größe und Umfang des Bleistiftanspitzers. Dieser kann aufgrund dieser Ausbildung eine wenig handliche Abmessung aufweisen. Beispielsweise schließt diese Ausbildung aus, daß ein den Bleistiftanspitzer nutzender Anwender ihn ständig mitsichführt. Seine Größe verhindert damit seinen mobilen Einsatz in solchen Fällen, in denen Techniker außerhalb ihres zentralen Einsatzplatzes schnell eine Skizze anfertigen müssen.Vielmehr ist der bisher bekannte Bleistiftanspitzer ein typischerweise am Arbeitsplatz zu verwendendes Gerät, das dort dauernd aufgehoben wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, den Bleistiftanspitzer;tder einleitend genannten Art so zu verbessern, da3 er relativ kleine räumliche Abmessungen aufweist und in handlicher Form mitgeführt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führung zwischen der Schrägstellung und einer die Führung in das Gehäuse integrierenden Grundstellung im Gehäuse verschwenkbar gelagert ist.

Bei diesem Bleistiftanspitzer kann die Führung aus einer ausgeschwenkten Lage, in der ein Bleistift angespitzt wird, in eine eingeschwenkte Lage verschwenkt werden, in der der Bleistiftanspitzer einen relativ geringen Platzbedarf besitzt. Er ist in Form eines handlichen Zylinders mit relativ kleinem Durchmesser ausgebildet, so daß er leicht in einer Tasche Platz findet. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, daß er ohne erheblichen Platzbedarf zum jeweiligen Anwendungsort mitgeführt werden kann und dort zur Verfügung steht, wo er am Dringlichsten benötigt wird.

Der Bleistiftanspitzer hat daher nicht nur ein sehr weites Anwendungsfeld innerhalb oder aul3erhalb eines Zeichenbüros, sondern er hat darüber hinaus auch eine hübsche Erscheinungsform, die durch Sachlichkeit und schlichte Eleganz besticht. Zweckmäßigerweise besitzt der Bleistiftanspitzer die Form eines Zylinders, dessen Mantelfläche durch herausragende Teilgestaltungen nicht unterbrochen ist, sondern sich durch ebene, einander planparallel verlaufende Stirnflächen auszeichnet.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht die Schrägstellung der Führung einem Winkel, der von einer den Bleistift durchziehenden Längsachse und einer Mantelfläche der auszubildenden Spitze eingeschlossen ist. Je nach dem jeweils gewünschten Anstellwinkel der Spitze kann diese dadurch bestimmt werden, daß die Führung mehr oder minder schräg gestellt wird. Im Regelfall wird jedoch an der Führung ein spezieller Anschlag vorgesehen sein, mit dem die Führung an einem Festteil des Bleistiftanspitzers anschläct und auf diese Weise ihre Schrägstellung und damit den von der Spitze auszubildenden Winkel beschränkt.

Wo'terme Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den heigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.

In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 : Eine Draufsicht auf eine Stirnfläche eines Bleistiftanspitzers mit eingeschwenkter Führung, Fig. 2 : eine Draufsicht auf eine Stirnfläche eines Bleistiftanspitzers mit ausgeschwenkter Stirnfläche, Fig. 3: einen Längsschnitt durch einen Bleistiftanspitzer entlang der Schnittlinie 111-111 in Figur 1, Fig. 4 : einen Längsschnitt durch einen Bleistiftanspitzer entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Figur 2, Fig. 5 : eine räumliche Darstellung eines Losteils Fig. 6 : eine räumliche Darstellung einer Führung und Fig. 7 : eine räumliche Darstellung eines Festteils.

Ein Bleistiftanspitzer besteht im wesentlichen aus einem Festteil 1, einem Losteil 2 und einem Abschnitt 3, der im Losteil 2 schwenkbar gelagert ist.

Der Losteil 2 ist im Festteil 1 um eine gemeinsame Mittelachse 4 drehbar gelagert. Die Lagerung des Losteils 2 erfolgt einerseits auf einer Lagerfläche 5, die mit dem Festteil 1 über ein Drehteil 6 fest verbunden ist. Dieses Drehteil 6 ragt mit einem Ansatzstück 7 in eine Mittelkonsole 8 hinein, in der zu diesem Zwecke eine Bohrung 9 ausgebildet ist, in der das Ansatzstück 7 mit der Mittelkonsole 8 fest verbunden ist.

Zwischen der Lagerfläche 5 und dem Ansatzstück 7 erstreckt sich auf dem Drehteil 6 eine Reibfläche 1o, deren Oberfläche beispielsweise eine Zähnelung 11 aufweisen kann, zwischen deren Zähnen 12, 13 jeweils scharfe Kanten 14 verlaufen. Diese scharfen Kanten 14 reiben von einer an ihnen anlieaenden Bleistiftmine 15 in einem jeweils gewünschtem Umfange Reibspäne ab. Zu diesem Zwecke ist die Reibfläche lo in Form eines Zylinders ausgebildet, dessen Durchmesser größer ist als die entsprechenden Durchmesser der Lagerfläche 5 einerseits und des Ansatzstückes 7 andererseits. Auf diese Weise ragt die Reibfläche 1o über die Lagerfläche 5 einerseits und das Ansatzstück 7 andererseits hinaus.

An die Lagerfläche 5 schließt sich in Richtung auf ein dem Ansatzstück 7 ahgewandtes Ende 17 des Drehteils 6 ein Zapfen 17 an, der höchstens den gleichen Durchmesser wie die Lagerfläche 5 haben darf. Zwischen diesem Zapfen 17 und der Lagerfläche 5 erstreckt sich durch das Drehteil 6 eine Nut 15, in der ein Federring 19 liegt. Dieser Federring 19 ragt aus der Nut 18 um einen Abstand heraus, der eine Verschiebung des Losteils 2 gegenüber dem Drehteil 6 verhindert. Zu diesem Zwecke umschließt das Losteil 2 die Lager fläche 5 mit einer Bohrung 20, die im Gleitsitz auf der Lagerfläche 5 gelagert ist.

Die Bohrung 20 erstreckt sich durch einen Kopf 21 des Losteils, der sich von einer als Zylinder ausgebildeten Wandung 22 in Richtung auf die Mittelachse 4 erstreckt. Die Wandung 22 ist an ihrem unteren dem Kopf 21 abgewandten Ende 23 als ein Hohlzylinder 24 ausgebildet, der einen kleineren Durchmesser als der von der Wandung 22 gebildete Zylinder aufweist. Mit diesem Hohlzylinder 24 ragt das Losteil 2 in einen Aufnahmeraum 26 hinein, der ebenfalls als Hohlzylinder ausgebildet ist und dessen Wandstärke 27 dem Unterschied entspricht, der zwischen dem von der Wandung 22 gebildeten Durchmesser einerseits und dem Durchmesser des Hohlzylinders 24 andererseits gebildet wird. Dabei besitzt der Aufnahmeraum 26 eine als Führungsfläche 28 ausgebildete Innenfläche, auf der der Hohlzylinder 24 mit seiner als Gegenfläche 25 ausgebildeten Außenfläche gleitend gelagert ist. Der Hohlzylinder 24 besitzt einen der Mittelachse 4 zugewandten inneren Durchmesser seiner Innenwandunq 29, der größer ist als der Außendurchmesser eines von der Reibfläche 1o gebildeten Zylinders. Der Hohlzylinder 24 wird an seinem dem Kopf 21 zugewandten oberen Ende von einem Bund 30 begrenzt, der auf einer Oberkante 31 eines den Aufnahmeraum 26 umschließenden Hohlzylinders 32 aufliegt. Dabei ragt der Hohlzylinder 24 des Losteils relativ wit in den Aufnahmeraum 26 hinein. Er kann sichbis zu einem den Aufnahmeraum an seinem unteren Ende begrenzenden Grund 33 erstrecken.

In dem Aufnahmeraum 26 erhebt sich die Mittelkonsole 8, die den Aufnahmeraum 26 in Form eines Ringraumes gestaltet. Dabei ist die Mittelkonsole 8 zweckmäßigerweise in Form eines Zylinders gestaltet, dessen Durchmesser kleiner ist als der von der Reibfläche 1o umschlossene Zylinder. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Reibfläche lo auf ihrem gesamten Umfang um etwa den gleichen Betrag über die Mitelkonsole 8 hinausragt.

Der Abschnitt 3 ist um eine Schwenkachse 34 verschwenkbar im Losteil 2 gelagert. Diese Schwenkachse 34 erstreckt sich quer zur Mittelachse 4 durch die Wandung 22 des Losteils 2. Sie wird von zwei Zapfen 35, 36 aebildet, die aus einer Teilwandung 37 in einander entgegengesetzte Richtungen herausragen.

Diese Teilwandung 37 wird von einem streifenförmigen Teil der Wandung 25 des Iosteils 2 gebildet, in die sich die Teilwandung 37 im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 lückenlos einfügt und mit dieser gemeinsam einen Zylinder ausbildet.

An ihrem der Schwenkachse 34 gegenüberliegenden Ende besitzt der Abschnitt 3 eine Teildeckelfläche 38, die sich in eine entsprechende Deckelfläche 39 lückenlos einfügt, die einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und das Losteil 2 an seinem dem Hohlzylinder 24 gegenüberliegenden Ende beschließt. An der Teildeckelfläche 38 ist ein Ansatz 40 befestigt, der auf seiner der Teilwandung 37 abgewandten Außenfläche 41 sich in den von der Wandung 22 aufgespannten Zylinder einfügt, wenn der Abschnitt 3 in Richtung auf die Mittelachse 4 eingeschwenkt ist. Der Ansatz 40 besitzt eine der Aussenfläche 41 abgewandte Innenfläche 42, die einer entsprechenden Innenfläche 43 der Teilwandung 37 in etwa planparallel verläuft. Diese Innenfläche 42 des Ansatzes 4c liegt im ausqeschwenkten Zustande des Abschnittes 3 an dem über den Kopf 21 hinnusrayenden Zapfen 17 des Drehteils 6 an und begrenzt auf diese Weise die um die Schwenkachse 34 stattfindenden Schwenkbewegungen des Abschnittes 3.

Die Teildeckelfläche 38 begrenzt ein Kopfteil 44 des Abschnittes 3, dessen Höhe in etwa dem Abstand zwischen dem Ende 16 und des Drehteils 6 und der Teildeckelfläche 38 entspricht. Im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 endet das Drehteil 6 unmittelbar unterhalb des Kopfteils 44. Durch das Kopfteil 44 erstreckt sich eine Bohrung 45, deren Querschnitt in etwa demjenigen eines Blei stiftes 46 entspricht. Diese Bohrung 45 ist an ihrem der Schwenkachse 34 zugewandten unteren Ende 47 in Form einer abgerundeten Auflagefläche ausgebildet, die in ihrer Ausbildung einem der Bleistiftmine 15 zugewandten vorderen Ende des Bleistiftes 46 entspricht. Auf dieser Auflagefläche liegt der Bleistift 46 auf, wenn die Bleistiftmine in Richtung auf die Reibfläche lo aus ihm herausragt.

Dabei wird die Bleistiftmine 15 auf ihrer der Reibfläche 1o abgewandten Seite auf der Innenfläche 43 des Abschnittes 3 abgestützt. Durch diese Abstützung wird verhindert, daß die Bleistiftmine 15 abbricht, wenn der Bleistift 46 beim Anspitzen der BJeistiftmine 15 in Richtung auf die Reibfläche lo gedrückt wird.

Die Bohrung 45 befindet sich in Richtung auf die Schwenkachse 34 exzentrisch außerhalb eines von der Mittelachse 4 durchzogenen Mittelpunktes der Teildeckelfläche 38. Auf diese Weise besitzt die Bohrung 45 eine Mittellinie, die in etwa parallel zur Mittelachse 4 verläuft, wenn der Abschnitt 3 in Richtung auf die Mittelachse 4 eingeschwenkt ist.

Beidseits des Abschnittes 3 wird das Losteil 2 von Seitenteilen 48, 49 begrenzt, zwischen denen ein der Breite des Abschnittes 3 entsprechender Freiraum vorgesehen ist. Die Seitenteile 48, 49 weisen mit einander etwa planparallel verlaufenden Innenflächen 50 aufeinander zu, zwischen denen der Abschnitt mit seinem Kopfteil 44 gleitet. Im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 bilden die Seitenteile 48, 49 mit der Teilwandung 37 und der Außenfläche 41 einen Zylinder, dessen Durchmesser dem AuRendurchmesser des Hohlzylinders 32 entspricht.

Die Zapfen 35, 36 ragen in entsprechende Ausnehmungen 51, 52 der Seitenteile 48, 49, die an deren dem Hohlzylinder 24 zugewandten unteren Ende vorgesehen sind.

Dabei ist die Ausnehmung 51 als ein der Kürze des Zapfens 36 angepaßtes kurzes Sackloch ausgebildet, während die Ausnehmung 52 eine nach oben offene Rille bildet. In diese offene Rille kann der Zapfen 35 in ausgeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 eingehängt werden, so daß er in ihr verriegelt ist, wenn der Abschnitt 3 in die Richtung auf die Mittelachse 4 eingeschwenkt ist. In diesem Zustand reicht auch der Ansatz 40 mit seinem dem hohlzylinder 24 zugewandten unteren Ende 53 bis etwa auf den Kopf 21 des Losteils 2 herunter. Auf diese Weise wird im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 der Zapfen 17 vollkommen vom Kopfteil 44 des Abschnittes 3 umschlossen.

Statt des Federringes 19 kann eine Sicherung des Losteils 2 gegenüber dem Festteil 1 innerhalb des Hohlzylinders 32 erfolgen. Beispielsweise kann innerhalb des Hohlzylinders 32 ebenfalls ein Federring vorgesehen sein, der in eine entsprechende Nut einrastet, die im Hohlzylinder 24 auf dessen Gegenfläche 25 vorgesehen ist. Es ist auch denkbar, sowohl im Hohlzylinder 32 als auch am Drehteil 6 Sicherungen gegen ein Abstreifen des Los teils 2 vom Festteil 1 vorzusehen.

Zum Zusammenbau des Bleistiftanspitzers wird das Losteil 2 so auf das Festteil 1 aufgesetzt, daß der Hohlzylinder 24 in den Aufnahmeraum 26 hineinragt und die Lagerfläche 5 auf dem Drehteil 6 geführt wird. Unmittelbar darauf wird der Federring 19 in die Nut 18 eingelegt, so daß der Federring 19 nunmehr den Kopf 21 auf seiner dem Hohlzylinder 24 abgekehrten Kopffläche beaufschlagt und damit ein Abstreifen des Losteils 2 vom Festteil 1 verhindert.

Nunmehr wird der Abschnitt 3 mit seinem Zapfen 36 in die Ausnehmung 51 eingehängt und der Zapfen 35 in die Ausnehmung 52 eingeklinkt, so daß der Abschnitt 3 um die Schwenkachse 34 verschwenkbar gelagert ist.

Dabei ragt der Abschnitt 3 mit einem Ansatz 54 in den vom Ilohlzylinder ?.4 umschlossenen Aufnahmeraum 26 hinein. Dieser Ansatz 54 verlängert über die Schwenkachse 34 hinaus die Innenfläche 43. Dabei ist die Schwenkachse 34 so in der Wandung 22 angebracht., daß im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes 3 der Ansatz 54 mit seiner dem Hohlzylinder 24 zugewandten Außenfläche 55 die Innenwandung 9 beaufschlagt und auf diese Weise für eine Führung des Abschnittes 3 innerhalb des Hohlzylinders 24 sorgt.

Nach dem Einhängen des Abschnittes 3 wird dieser von der Mittelachse 4 nach außen verschwenkt und der Bleistift 46 in die Bohrung 45 eingeführt, bis er am vorderen Ende 47 der Bohrung 45 aufliegt.

In dieser Lage wird die Bleistiftmine 15 auf der Innenfläche 43 des Abschnittes 3 abgestützt und liegt andererseits mit ihrer Spitze 56 an der Reibfläche 1o an. Nunmehr kann der Losteil 2 um die Mittelachse 4 gedreht werden. Zu diesem Zwecke wird der Bleistift 46 erfaßt und um die Mittelachse 4 geschwenkt. Dabei führt er Relativbewegungen sowohl gegenüber der Reibfläche 1o als auch innerhalb der Bohrung 45 aus.

Während er innerhalb der Bohrung 45 Drehbewegungen vollzieht, wickelt er sich auf der Reibfläche 1o planetenförmig ab. Auf diese Weise reiben die s c h a r -fen Kanten 14 von der Bleistiftmine 15 Graphitteilchen ab, die in den Aufnahmeraum 26 fallen. Sie dienen einerseits der Schmierung der beiden ineinader gleitenden Hohlzylinder 24, 32 und können anderersei t s nach Ausklinken des Abschnittes 3 ohne Schwierigkeiten aus dem Aufnahmeraum 26 ausgeschüttet werden.


Anspruch[de]

Bleistiftanspitzer Patentansprüche: 1. Bleistiftanspitzer mit einer in einem Gehäuse befestigten und in Form eines Zylinders ausgebildeten Reibfläche, um deren Mittelachse im Gehäuse eine Führung drehbar gelagert ist, die zur Aufnahme eines mit einer Spitze zu versehenen Bleistiftes dient und eine Schrägstellung gegenüber der Mittelachse aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung zwischen der Schrägstellung und einer die Führung in das Gehäuse integrierenden Grundstellung im Gehäuse verschwenkbar gelagert ist.

2. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstellung der Führung einem Winkel entspricht, der von einer den Bleistift (46) durchziehenden Längsachse und einer MantelfLäche der auszubildenden Spitze (56) eingeschlossen ist.

3. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei drehbar miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen ein Festteil (1) mit der Reibfläche (lo) fest verbunden ist, während ein Losteil (2) um eine das Gehäuse durchziehende Mittelachse (4) im Festteil (1) drehbar gelagert ist.

4. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Losteil (2) auf einer die Mittelachse (4) konzentrisch umgebenden Lagerfläche (5) drehbar gelagert ist.

5. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Losteil (2) auf dem Festteil (1) mit mindestens einem Federring (19) gehaltert ist, an dem ein im Losteil (2) vorgesehenes und die Lagerfläche (5) beaufschlagendes Lager mit mindestens einer seiner Stirnflächen anliegt.

6. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager einerseits an dem Federring (19) und andererseits an einer Stirnfläche anliegt, die von der über die Lagerfläche (5) hinausstehenden Reibfläche (1o) gebildet ist.

7. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Festteil (1) ein die Mittelachse (4) der Reibfläche (1o) konzentrisch umgebender Aufnahmeraum (26) für an der Reibfläche (lo) vom Bleistift (46) abgeschabte Späne vorgesehen ist.

8. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmeraum (26) der Losteil (2) drehbar gelagert ist.

9. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (26) auf seiner von der Mittelachse (4) abgewandten Seite eine Aussenfläche aufweist, die als einen Losteil (2) führende Führungsfläche (28) ausgebildet ist.

10. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Losteil (2) in den Aufnahmeraum (26) mit einem Hohlzylinder (24) hineinragt, dessen Wandungen außen eine die Führungsfläche (28) beaufschlagende Gegenfläche (25) und innen einen als Aufnahmeraum (26) gestalteten Hohlraum ausbilden.

11. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmeraum (26) sich eine Mittelkonsole (8) erhebt, die fest mit dem Festteil (1) verbunden ist und in der die Reibfläche (1o) befestigt ist.

12. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Reibfläche (lo) ein Ansatzstück (7) befestigt ist, das fest in die Mittelkonsole (8) eingelassen ist.

13. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche (1o) die Mittelkonsole (8) überkragt.

14. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzstück (7) als ein Zylinder ausgebildet ist, dessen Durchmesser kleiner als der der Reibfläche (1o) ist und der sich in Richtung der Mittelachse (4) der Reibfläche (1o) erstreckt.

15. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder in einer in der Mittelkonsole (8) vorgesehenen Bohrung (9) befestigt ist.

16. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfläche (5),die Reibfläche (lo) und das Ansatzstück (7) ein Drehteil (6) bilden, in dessen Mitte die Reibfläche (lo) ausgebildet ist, zu deren einer Seite sich das Ansatzstück (7) und zu deren anderer Seite sich die Lagerfläche (5) erstreckt.

17. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerfläche (5) und das Ansatzstück (7) im wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen, über den der Durchmesser der Reibfläche (1o) hinausragt.

18. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche (1o) auf ihrer der Lagerfläche (5) abgewandten Seite eine zweite Stirnfläche aufweist, die auf der Mittelkonsole (8) aufliegt.

19. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in die Führungsfläche (28) des Hohlzylinders (32) ein Federring eingelassen ist, der in eine in der Gegenfläche (25) entsprechend vorgesehene Nut hineinragt.

20. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung als ein Abschnitt (3) des Losteils (2) ausgebildet ist, der im Losteil (2) um eine Schwenkachse (34) schwenkbar gelagert ist.

21. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) der Form des anzuspitzenden Bleistiftes (46) angepaßt ist und in seinem dem Schwenklager (34) zugewandten unteren Teil eine Innenfläche (43) für eine Bleistiftmine (15) aufweist, deren anzuspitzendes Ende über einen Freiraum hinausragt und an der Reibfläche (1o) anliegt.

22. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Bleistift (46) drehbar im Losteil (2) gelagert ist und gemeinsam mit diesem und gegenüber diesen Relativbewegungen ausführend um die Reibfläche (1o) drehbar im Festteil (1) gelagert ist.

23. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (34) sich durch die Wandung (22) des Losteils (2) erstreckt.

24. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (34) in einer sich durch die Wandung (22) erstreckenden offenen Ausnehmung (52) gelagert ist und der Abschnitt (3) einen in den Aufnahmeraum (26) hineinragenden Ansatz (54) aufweist, der in der eingeschwenkten Stellung des Abschnittes (3) die Wandungen des Hohlzylinders (24) auf deren der Mittelachse (4) zugewandten Innenfläche beaufschlagt.

25. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) gegenüber dem Losteil (2) verschwenkbar gelagert ist.

26. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) aus einem Teil einer den Losteil (2) bildenden äußeren Wandung (22) sowie einem daran befestigten Teil einer Deckelfläche (38) besteht, die den Losteil (z) im Bereich einer dem Hohlzylinder (24) abgewandten Oberseite abschließt.

27. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) sich heidseits einer sich durch den Losteil (2) erstrekkenden Mittelachse (4) erstreckt und zwei einander weitgehend planparallel verlaufende Seitenflächen eines Kopfteils (44) aufweist, die ihn gegenüber zwei verbleibenden Seitenteilen (48, 49) des Losteils (2) begrenzen, die jeweils kreisabschnittförmige Querschnitte aufweisen.

28. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (34) in den Seitenteilen (48, 49) gelagert ist.

29. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet,daß in der Teildeckelfläche (38) eine zur Durchführung des Bleistiftes (46j geeignete Bohrung (45) vorgesehen ist.

30. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (45) exzentrisch bezüglich der Mittelachse (4) des Losteils (2) in Richtung auf die Schwenkachse (34) vorgesehen ist.

31. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 hs 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (34) an einem der Teildeckelfläche (38) abgewandten unteren Teil der Wandung (22) befestigt ist.

32. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß an der Teildeckelfläche (3) ein sich planparallel zur Wandung (22) erstreckender Ansatz (40) gegenüber einer den Abschnitt (3) begrenzenden Teilwandung (37) befestigt ist, der zwischen den Seitenteilen (4.3, 49) geführt ist.

33. B3eistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatz (4c) eine der Teilwandung (37) zugewandte Innenfläche (42) vorgesehen ist, die im ausgeschwenkten Zustand des Abschnittes (3) an einem die Lagerfläche (5) in eine von der Reibfläche (lo) abgewandte Richtung überragenden Zapfen (17) anschlägt.

34. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zapfen (17) am Übergang zur Lagerfläche (5) eine Nut (18) eingelassen ist, in die ein die Bewegungen des Losteils (2) in axialer Richtung begrenzender Federring (19) eingelassen ist.

35. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (34) als zwei einander in entgegengesetzte Richtungen aus der Teilwandung (37) quer zur Schwenkebene herausragende Zapfen (35, 36) ausgebildet ist, von denen der eine in eine in den einen Seitenteil eingebrachte kammerförmige Ausnehmung (51) hineinragt, während der andere in einer nach oben offenen Ausnehmung (52) gelagert ist, in der er im eingeschwenkten Zustand des Abschnittes (3) verriegelt ist.

36. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) eine der Reibfläche (1o) zugewandte Innenfläche (43) aufweist, die im ausgeschwenkten Zustand des Abschnittes (3) eine der Reibfläche (lo) gegenüber liegende Abstützung des mit seiner Spitze (56) an der Reibfläche (1o) anliegenden Bleistiftes (46) darstellt.

37. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (43) in einem Abstand schräg auf einen gedachten Zylinder zuläuft, der der Dicke einer anzuspitzenden Bleistiftmine (15) einerseits und einer an diese anzubringenden Spitze (56) andererseits entspricht.

38. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenfläche (43) eine der Form des Bleistiftes (46) angepaßte Ausnehmung eingelassen ist, in der dieser im ausgeschwenkten Zustand des Abschnittes (3) gelagert ist.

39. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 3E, dadurch gekennzeichnet, daß der Festteil (1), der Losteil (2) und der Abschnitt (3) im eingeschwenkten Zustand gemeinsam einen Zylinder bilden, dessen Mantelfläche planparallel und konzentrisch zur Reibfläche (10) verläuft.

40. Bleistiftanspitzer nach Anspruch 1 bis 39, idurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (3) im Losteil (2) in seiner eingeschwenkten Stellung arretiert ist.







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