PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3545275C1 16.04.1987
Titel Glasradierer
Anmelder Jul. Greiner-Adam GmbH, 8580 Bayreuth, DE
Vertreter Louis, D., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., 8183 Rottach-Egern; Pöhlau, C., Dipl.-Phys., 8500 Nürnberg; Lohrentz, F., Dipl.-Ing., 8130 Starnberg; Segeth, W., Dipl.-Phys., PAT.-ANW., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 20.12.1985
DE-Aktenzeichen 3545275
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.04.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.04.1987
IPC-Hauptklasse B43L 19/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Glasradierer gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Es sind Glasradierer bekannt, bei denen der zentrale Hohlraum des hülsenförmigen Gehäuses mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz ausgebildet ist, in den ein an das Halteteil angeformter Ansatz hineinragt.

Die an der Hinterseite des Gehäuses angeordnete und gegen axiale Verschiebungen gesicherte Drehkappe weist einen Schaft auf, der sich in den zentralen Hohlraum des Gehäuses hinein erstreckt. An der im Inneren des Gehäuses befindlichen Vorderseite des Schaftes ist ein Drahtelement angeordnet, das die Form einer zylindrischen Gewindespindel aufweist. Das gewendelte Drahtelement ist in Längsrichtung des zentralen Hohlraumes und zum mit der Drehkappe verbundenen Schaft koaxial ausgerichtet. Die Steigung des gewendelten Drahtelementes entspricht dabei der axialen Ausdehnung des in die Längsrille hineinragenden Ansatzes des halteteils. Das Halteteil weist ein Mittelteil auf, das an seiner Vorderseite mit einer metallischen Hülse versehen ist. Der in den Längsschlitz im Gehäuse hineinragende Ansatz ist mit dem Mittelteil des Halteteils einstückig verbunden. Dadurch, daß der Ansatz des Halteteils in die Längsrille im Gehäuse hineinragt, wird das Halteteil an einer Drehung um die Längsachse des Glasradierers gehindert. Eine Drehung der Drehkappe und damit eine Drehung des gewendelten Drahtelementes ergibt somit eine axiale Verstellung des Ansatzes und damit des mit dem Ansatz fest verbundenen zentralen Teiles des Halteteiles. Auf diese Weise wird das Halteteil und das in das Halteteil eingesteckte pinselförmige Glasfaserelement bei einer Drehung der Drehkappe in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung aus dem Gehäuse aus- oder in das Gehäuse eingefahren.

Das gewendelte Drahtelement kann bei einem derartigen Glasradierer an dem mit der Drehkappe fest verbundenen Schaft unverdrehbar befestigt sein oder gegen den Schaft verdrehbar sein, wenn das Halteteil seine vordere bzw. seine hintere Endposition erreicht und axial nicht weiterbewegt werden kann.

Das am Schaft in den beiden Endpositionen verdrehbare, gewendelte Drahtelement bildet eine sog. Rutschkupplung, mittels welcher eine ungewollte Beschädigung des Glasradierers verhindert werden kann.

Die Anordnung des gewendelten Drahtelementes auf der Vorderseite des mit der Drehkappe verbundenen Schaftes und die Anordnung des Halteteiles am schraubenförmig gewendelten Drahtelement ist relativ aufwendig. Außerdem besteht das Halteteil aus einem zentralen, den Ansatz aufweisenden Teil und einer an der Vorderseite des zentralen Teiles befestigten Metallhülse, so daß das Halteteil eine bestimmte Länge nicht unterschreiten kann. Durch diese vergleichsweise große Länge des Halteteils kann das pinselförmige Glasfaserelement, das in die die Ausnehmung im Halteteil bildende metallische Hülse eingesteckt wird, bei einer bestimmten Gesamtlänge des Glasradierers eine bestimmte Länge nicht überschreiten, damit das pinselförmige Glasfaserelement in der eingezogenen, d. h. in der zweiten Endposition des Halteelementes nicht aus dem Gehäuse vorsteht.

Aus dem DE-GM 18 07 404 ist ein Glasradierer mit einem hülsenförmigen Gehäuse bekannt, das einen zentralen Hohlraum aufweist und das auf der Vorderseite und auf der Hinterseite offen ist. Dieser Glasradierer ist mit einer die Hinterseite des Gehäuses verschließenden Drehkappe ausgebildet, die mit einem im Hohlraum des Gehäuses angeordneten Halteteil verbunden ist, das an seinem Vorderende eine Ausnehmung zur Befestigung eines pinselförmigen Glasfaserelementes aufweist, und das durch eine Drehung der Drehkappe zum Aus- und Einfahren des Glasfaserelementes durch die vorderseitige Öffnung des Gehäuses im Gehäuse in axialer Richtung verschiebbar ist. Dabei weist der zentrale Hohlraum des Gehäuses einen vorderen und einen hinteren Abschnitt auf und ist das Halteteil zur Befestigung des pinselförmigen Glasfaserelementes mit einem Vorderteil und einem zur Hinterseite des Gehäuses weisenden und mit dem Vorderteil verbundenen Schaft versehen. Der Schaft des Halteteils ist von einer mit der Drehkappe verbundenen Hülse umgeben, wobei der Schaft in Bezug zur Hülse axial beweglich und gegen Verdrehungen gesichert ist.

Bei diesem Glasradierer ist entweder in der mit der Drehkappe verbundenen Hülse ein schraubenlinienförmig gewundenes Element vorgesehen, das wie die Hülse an der Drehkappe befestigt ist, oder es ist der Schaft mit einer schraubenlinienförmigen Verlängerung ausgebildet. Bei der zuerst genannten Ausbildung des Glasradierers erstreckt sich der Schaft in die Hülse und in das in der Hülse angeordnete schraubenlinienförmige Element hinein, wobei der Schaft mit einem Ansatz ausgebildet ist, der sich durch den Spalt benachbarter Windungen des schraubenlinienförmigen Elementes hindurcherstreckt. Bei der zweiten Ausführungsform dieses Glasradierers ist die Hülse mit einem Ansatz ausgebildet, der in die schraubenlinienförmige Nut in der Verlängerung des Schaftes eingreift. In jedem Fall ist ein Ansatz erforderlich, der entweder am Schaft oder an der Hülse vorgesehen ist. Außerdem muß entweder die Hülse mit einem zusätzlichen schraubenlinienförmigen Element versehen sein, was die Zusammenbaukosten bei der Herstellung eines derartigen Glasradierers beeinflußt, oder es muß der Schaft mit einer schraubenlinienförmigen Verlängerung ausgebildet sein, was die Herstellungskosten des Glasradierers ebenfalls beeinflußt. Außerdem muß bei der zweiten Ausbildung des bekannten Glasradierers der Schaft mit einem Schlitz versehen sein, durch den sich ein im zentralen Hohlraum des Gehäuses angeordneter Stift hindurcherstreckt, um den Schaft gegen Verdrehungen zu sichern.

Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Glasradierer der eingangs genannten Art zu schaffen, der im zentralen Hohlraum des Gehäuses nur ein mit einem einfachen Schaft ausgebildetes Halteteil zur Befestigung des pinselförmigen Glasfaserelementes und eine einfach ausgebildete und mit dem Schaft des Halteteils zusammenwirkende, mit der Drehkappe des Glasradierers verbundene Hülse aufweist, so daß der erfindungsgemäße Glasradierer einfach herstellbar und zeitsparend zusammenbaubar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.

Durch die mehrkantige Ausbildung des Schaftes und des an der Hülse vorgesehenen Loches ergibt sich bei einem einfachen Aufbau des Glasradierers eine gute Verdrehsicherheit des Schaftes in Bezug zur Hülse, wobei gleichzeitig eine gute axiale Beweglichkeit des Schaftes relativ zur Hülse gewährleistet wird. Außerdem wird in vorteilhafter Weise ein zusätzlicher, am Schaft oder an der Hülse anzubringender Ansatz bzw. ein den Schaft zusätzlich zur Hülse umgebendes schraubenlinienförmiges Element bzw. eine schraubenlinienförmig ausgebildete Verlängerung des Schaftes vermieden. Damit ist der Glasradierer nicht nur vergleichsweise einfach aufgebaut, sondern er ist auch einfach zusammenbaubar, was sich auf die Herstellungskosten eines solchen Glasradierers auswirkt.

Ein erheblicher Vorteil des erfindungsgemäßen Glasradierers besteht darin, daß er bei gleicher Gesamtlänge wie die bekannten Glasradierer ein wesentlich längeres pinselförmiges Glasfaserelement aufzunehmen in der Lage ist. Im Vergleich zu bekannten Glasradierern können pinselförmige Glasfaserelemente verwendet werden, die um bis zu 60% länger sind als die bislang zur Anwendung gelangenden Glasfaserelemente.

Der Schaft des Halteteiles weist vorzugsweise eine Länge auf, die der Länge der den Schaft umgebenden Hülse entspricht. Damit der Schaft und die Hülse auch in der vorderen Endposition des Halteteiles miteinander sicher in verdrehfestem Kontakt bleiben, ist es selbstverständlich erforderlich, den vorderen Endanschlag auf der Vorderseite des ein Gewinde aufweisenden ersten Abschnittes des zentralen Hohlraumes an geeigneter Stelle vorzusehen.

Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß das Innengewinde des vorderen Abschnittes des zentralen Hohlraumes im Gehäuseinneren in der Nähe der vorderseitigen Öffnung des Gehäuses ausläuft, und daß die Länge des vorderen Abschnittes kleiner ist als die Länge des das Vorderteil mit dem Außengewinde und den Schaft aufweisenden Halteteiles. Dadurch, daß das Innengewinde in der Nähe der vorderseitigen Öffnung ausläuft, kann die Gesamtlänge des Glasradierers minimiert werden. Durch eine Länge des vorderen Abschnittes, die kleiner ist als die Länge des Halteteiles, bleibt die den Schaft des Halteteiles umgebende Hülse in jeder, d. h. auch in der vordersten Endposition des Halteteiles mit dem Schaft in verdrehfestem Kontakt.

Aus Montagegründen ist es zweckmäßig, daß die Länge des zweiten Abschnittes des zentralen Hohlraumes des Gehäuses kürzer ist als die den Schaft des Halteteiles umgebende und mit der Drehkappe verbundene Hülse, so daß die Hülse mit ihrem hinteren Endabschnitt aus der Hinterseite des Gehäuses vorsteht. Durch die Ausbildung des zweiten Abschnittes des zentralen Hohlraumes mit einer Länge, die kürzer ist als die Länge des Schaftes des Halteteiles, steht der Schaft aus der Hinterseite des Gehäuses vor, wenn das Halteteil mit seinem Vorderteil nur eine kleine Strecke, d. h. nur einige Windungen in das Innengewinde des ersten Abschnittes des Gehäuses eingeschraubt wird.

Auf dem aus dem Gehäuse vorstehenden Schaft kann die Hülse in einfacher Weise angeordnet und auf den Schaft aufgeschoben werden. Wenn die Drehkappe mit der Hülse einteilig verbunden ist, wird während des Aufschiebens der Hülse auf den Schaft das Halteteil gleichzeitig auch die Drehkappe auf dem Gehäuse angeordnet. Bei einer bevorzugten Ausbildung des erfindungsgemäßen Glasradierers sind die Hülse und die Drehkappe jedoch voneinander getrennte Einzelteile, so daß es erforderlich ist, nach dem Aufschieben der Hülse auf den Schaft des Halteelementes noch die Drehkappe auf der Hülse anzuordnen.

Bei einem Glasradierer der zuletzt genannten Art mit einer von der Hülse getrennten Drehkappe hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Hülse an ihrem hinteren Endabschnitt mindestens einen Schlitz aufweist, daß die Drehkappe eine zentrale Ausnehmung mit einer derartigen lichten Innenweite aufweist, daß die Hülse mit der Drehkappe zwischen den beiden Endstellungen des Halteteiles, die durch den vorderseitigen Gewindeauslauf des Außengewindes im Gehäuse bzw. durch die Vorderfläche der Hülse gebildet sind, fest verbunden ist, und daß die Drehkappe an den beiden Endstellungen des Halteteiles gegen die feststehende Hülse verdrehbar ist. Auf diese Weise ergibt sich eine sog. Rutschkupplung, die dann wirksam wird, wenn das Halteteil sich in der vorderen oder in der hinteren Endposition befindet. Durch die Ausbildung der Hülse mit einem Schlitz ergibt sich eine federnde Ausbildung des hinteren Endabschnittes der Hülse, so daß die zentrale Ausnehmung in der Drehkappe mit etwas kleineren Abmessungen ausgebildet sein kann.

Durch eine derartige Ausbildung ergibt sich zwischen der Hülse und der Drehkappe ein Preßsitz, so daß die Drehkappe mit der Hülse fest verbunden ist, wenn das Halteteil sich in einer von den beiden Endpositionen verschiedenen axialen Position befindet. Sobald das Halteteil die eine oder die andere Endposition einnimmt und axial nicht weiter bewegt werden kann, wird beim gewollten oder ungewollten Weiterdrehen der Drehkappe der Preßsitz zwischen der Drehkappe und der Hülse aufgehoben, so daß Beschädigungen des Glasradierers vermieden werden.

Die zentrale Ausnehmung in der Drehkappe kann mit Rippen versehen sein, die in das Innere der zentralen Ausnehmung ragen und die die lichte Innenweite der Ausnehmung bestimmen. Durch diese Rippen ergibt sich in vorteilhafter Weise keine Verbindung mit der Hülse entlang des gesamten Umfanges der Hülse bzw. der Ausnehmung in der Kappe, sondern nur entlang den Rippen. Dem gleichen Zweck dient es, wenn die Hülse mindestens am geschlitzten hinteren Endabschnitt einen leicht ovalen Querschnitt aufweist. Dadurch ergibt sich eine wirkungsvolle Rutschkupplung, wenn das Halteteil die axial vordere oder die axial hintere Endposition einnimmt.

Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, daß die Hinterseite des Gehäuses und die zentrale Ausnehmung in der Drehkappe mit Schnapp-Rastelementen versehen sind. Durch diese Schnapp-Rastelemente wird die Drehkappe gegen axiale Verschiebungen in Bezug zum Gehäuse gesichert. Bei diesen Schnapp-Rastelementen kann es sich um an sich bekannte Noppen, die in Rillen einrasten, oder um ringförmig umlaufende Rippen handeln, die in umlaufende Rillen eingreifen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten erfindungsgemäßen Glasradierers. Es zeigt

Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen im Mittelteil unterbrochenen Glasradierer,

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II aus Fig. 1,

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III aus Fig. 1,

Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV aus Fig. 1, und

Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V aus Fig. 1.

Der mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Glasradierer weist ein Gehäuse 12, ein Halteteil 14, eine Hülse 16 und eine Drehkappe 18 auf. Das Gehäuse 10 ist mit einem ersten Abschnitt 20 versehen, der mit einem Innengewinde 22 ausgebildet ist. An diesen ersten Abschnitt 20 schließt sich auf der Hinterseite des Gehäuses 12 ein zweiter Abschnitt 24 an, der kein Gewinde aufweist und der einen Durchmesser besitzt, der größer ist als der Durchmesser des Vorderteiles 26 des Halteteiles 14, das mit einem dem Innengewinde 22 entsprechenden Außengewinde 28 ausgebildet ist. Das Halteteil 14 weist außer dem Vorderteil 26 einen Schaft 30 auf, der auf der Hinterseite des Vorderteiles 26vorgesehen ist und zum Vorderteil 26 koaxial angeordnet ist.

Das Vorderteil 26 weist an seiner Vorderseite eine Ausnehmung 32 auf, in die ein pinselförmiges Glasfaserelement 34 mit seinem Einsteckabschnitt 36 einsteckbar ist. Dieser Einsteckabschnitt 36 ist in an sich bekannter Weise mit einer Metallhülse ausgebildet.

Auf dem vierkantig ausgebildeten Schaft 30 des Halteteiles 14 ist die Hülse 16 angeordnet, die einen dem Schaft entsprechenden Querschnitt mit etwas größeren lichten Innenabmessungen aufweist, so daß die Hülse 16 in Bezug zum Schaft 30 verdrehfest ist. Andererseits ist durch diese Ausbildung der Schaft 30 in Bezug zur Hülse 16 axial verschiebbar. Die Hülse 16 weist an ihrem hinteren Endabschnitt 38 einen Schlitz 40 auf, so daß der hintere Endabschnitt 38 in sich federnd ausgebildet ist. Der hintere Endabschnitt 38 kann außerdem eine von der Kreisform leicht abweichende ovale Querschnittsform aufweisen, und die Drehkappe 18 ist mit einer Ausnehmung 42 ausgebildet, deren lichte Innenabmessungen mit einem Preßsitz auf dem hinteren Endabschnitt 38 der Hülse 16 fest anliegen. Durch dieses feste Anliegen der Drehkappe 18 am hinteren Endabschnitt 38 der Hülse 16 ergibt sich eine drehfeste Verbindung der beiden zuletzt genannten Teile, so lange das Halteteil 14 sich in einer axialen Position befindet, die vom vorderen Endanschlag 44 bzw. vom hinteren Endanschlag 46 verschieden ist. Der vordere Endanschlag 44 wird durch das vorderseitige Ende des Innengewindes 22 gebildet und der hintere Endanschlag 46 durch die vordere Stirnseite der Hülse 16. Sobald das Vorderteil 26 des Halteteils 14 den vorderen Endanschlag 44 oder den hinteren Endanschlag 46 erreicht hat, kann sich die Hülse 16 nicht weiter drehen, so daß der Preßsitz zwischen der Drehkappe 18 und der Hülse 16 aufgehoben wird.

Das bedeutet, daß zwischen der Hülse 16 und der Drehkappe 18 eine sog. Rutschkupplung gegeben ist, die eine Beschädigung des Glasradierers verhindert.

Die Drehkappe 18 ist am Gehäuse 12 des Glasradierers 10 gegen axiale Verschiebungen gesichert. Dazu weisen das Gehäuse 12 und die Drehkappe 18 Schnapp-Rastelemente 48 auf, die beispielsweise als noppenförmige Ansätze bzw. als umlaufende Ringe und als Einsenkungen bzw. als umlaufende Rillen ausgebildet sind.

Mit der Bezugsziffer 50 ist das zentrale Loch in der Hülse 16 bezeichnet, dessen Querschnitt an den Querschnitt des Schaftes 30 angepaßt ist, d. h. etwas größer ist als der Querschnitt des Schaftes 30, so daß der Schaft 30 in Bezug zur Hülse 16 axial verschiebbar ist.

Die zentrale Ausnehmung 42 in der Drehkappe 18 ist mit Rippen 52 versehen, die radial in das Innere der zentralen Ausnehmung 42 ragen. Diese Rippen 52 bestimmen die lichte Weite der Ausnehmung 42.


Anspruch[de]
  1. 1. Glasradierer (10) mit einem hülsenförmigen Gehäuse (12) mit einem zentralen Hohlraum (20, 24), das auf der Vorderseite und auf der Hinterseite offen ist, und mit einer die Hinterseite des Gehäuses (12) verschließenden Drehkappe (18), die mit einem im Hohlraum des Gehäuses angeordneten Halteelement (14) verbunden ist, das an seinem Vorderende eine Ausnehmung (32) zur Befestigung eines pinselförmigen Glasfaserelementes (34) aufweist, und das durch eine Drehung der Drehkappe (18) zum Aus- und Einfahren des Glasfaserelementes (34) durch die vorderseitige Öffnung des Gehäuses (12) im Gehäuse in axialer Richtung verschiebbar ist, wobei der zentrale Hohlraum des Gehäuses (12) einen vorderen Abschnitt (20) und einen hinteren Abschnitt (24) aufweist, das Halteteil (14) zur Befestigung des pinselförmigen Glasfaserelementes (34) ein Vorderteil (26) und einen zur Hinterseite des Gehäuses (12) weisenden und mit dem Vorderteil (26) verbundenen Schaft (30) aufweist, und der Schaft (30) des Halteteils (14) von einer mit der Drehkappe (18) verbundenen Hülse (16) umgeben ist, wobei der Schaft (30) in bezug zur Hülse (16) axial beweglich und gegen Verdrehungen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Abschnitt (20) des Hohlraums des Gehäuses (12 ) ein Innengewinde (22) und das Vorderteil (26) des Halteteils (14) mit einem dem Innengewinde (22) des Gehäuses (12) entsprechenden Außengewinde (28) versehen ist, daß der Schaft (30) des Halteteils (14) einen mehrkantigen Querschnitt aufweist, und daß die den Schaft (30) umgebende Hülse (16) ein zentrales Loch (50) aufweist, dessen Querschnitt dem Querschnitt des Schaftes (30) entspricht.
  2. 2. Glasradierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (30) des Halteteils (14) eine Länge aufweist, die der Länge der den Schaft (30) umgebenden Hülse (16) entspricht.
  3. 3. Glasradierer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (22) des vorderen Abschnittes (20) des zentralen Hohlraumes im Gehäuseinneren in der Nähe der vorderseitigen Öffnung ausläuft (44), und daß die Länge des vorderen Abschnittes (20) kleiner ist als die Länge des das Vorderteil (26) mit dem Außengewinde (28) und den Schaft (30) aufweisenden Halteteiles (14).
  4. 4. Glasradierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des zweiten Abschnittes (24) des zentralen Hohlraumes des Gehäuses (12) kürzer ist als die den Schaft (30) des Halteteils (14) umgebende und mit der Drehkappe (18) verbundene Hülse (16), so daß die Hülse (16) mit ihrem hinteren Endabschnitt aus der Hinterseite des Gehäuses (12) vorsteht.
  5. 5. Glasradierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) an ihrem hinteren Endabschnitt (38) mindestens einen Schlitz (40) aufweist, daß die Drehkappe (18) eine zentrale Ausnehmung (42) mit einer derartigen lichten Innenweite aufweist, daß die Hülse (16) mit der Drehkappe (18) zwischen den beiden Endstellungen (44, 46) des Halteteils (14), die durch den vorderseitigen Gewindeauslauf des Außengewindes (22) im Gehäuse (12) bzw. durch die Vorderfläche der Hülse (16) gebildet sind, fest verbunden ist, und daß die Drehkappe (18) an den beiden Endstellungen (44, 46) des Halteteils (14) gegen die feststehende Hülse (16) verdrehbar ist.
  6. 6. Glasradierer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Ausnehmung (42) in der Drehkappe mit Rippen (52) versehen ist, die in das Innere der zentralen Ausnehmung (42) ragen, und die die lichte Innenweite der Ausnehmung (42) bestimmen.
  7. 7. Glasradierer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) mindestens am geschlitzten hinteren Endabschnitt (38) einen leicht ovalen Querschnitt aufweist.
  8. 8. Glasradierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterseite des Gehäuses (12) und die Drehkappe (18) mit Schnapp-Rastelementen (48) versehen sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com