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Dokumentenidentifikation DE3032420C2 07.05.1987
Titel Blattklemmvorrichtung für Zeichen- und Schreibplatten
Anmelder Walter Hebel GmbH & Co, 5242 Kirchen, DE
Erfinder Hebel, Ulrich;
Schirmuly, Berthold;
Hebel, Walter, 5242 Kirchen, DE
DE-Anmeldedatum 28.08.1980
DE-Aktenzeichen 3032420
Offenlegungstag 01.04.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.05.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.05.1987
IPC-Hauptklasse B43L 5/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Blattklemmvorrichtung für Zeichen- und Schreibplatten mit wenigstens zwei, vorzugsweise rechtwinklig zueinander auf einer Unterlage oder auf einem gemeinsamen Rahmen befestigten miteinander gekoppelten Klemmschienen nach DE Patent 30 23 332.

Bei dieser Erfindung ist zum einfachen Betätigen der Blattklemmvorrichtung auch beim Festklemmen von wenigstens zwei Blattkanten vorgesehen, daß eine der Klemmschienen (Betätigungsklemmschiene) mit einem Mitnehmeransatz versehen ist, mit dem bei deren Betätigung die andere Klemmschiene (Zusatzklemmschiene) mitbetätigt wird, oder daß zwischen beiden bzw. mehreren Klemmschienen ein oder mehrere Mitnehmerelemente angeordnet sind, die die Mitbetätigung der Zusatzklemmschiene bzw. Schienen bewirken.

Aus dem Stand der Technik (DE-PS 1 49 912) ist ein Reißbrett mit Bogenspannvorrichtung bekannt, bei dem das Zeichenpapier mittels Leisten in Nuten der Stirnseiten gepreßt wird. Diese Leisten werden über exzentrisch an einer Scheibe befestigte Stangen gleichzeitig bewegt. Diese Lösung ist technisch sehr aufwendig und für den Anwender hinderlich, da er das Reißbrett zur Betätigung des Klemm-Mechanismus anheben muß.

Die Praxis hat gezeigt, daß zur Lösung der gleichen Aufgabe die zentrale Betätigung zweier oder mehrerer Klemmschienen nicht unbedingt durch eine der Klemmschienen erfolgen muß, sondern sehr wohl auch durch ein separat angeordnetes Betätigungselement erfolgen kann, das unmittelbar oder mittelbar im Sinne der Hauptanmeldung auf zwei oder mehrere Klemmschienen wirkt und somit eine zugleich zentrale Betätigung mehrerer Klemmschienen ermöglicht.

In weiterer Ausbildung ist vorgesehen, daß das Betätigungselement in der Ecke angeordnet ist, wo zwei Klemmschienen zusammenstoßen.

Nachfolgend wird die Erfindung aufgrund eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben und durch die Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt

Fig. 1 in Ansicht die linke untere Ecke einer Arbeitsunterlage mit zwei im rechten Winkel zueinander angeordneten Klemmschienen,

Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B, das Betätigungselement in heruntergedrücktem Zustand darstellend, wobei die linke Klemmschiene nicht gezeichnet ist,

Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D, die Klappenform der Klemmschienen darstellend.

Auf einer Unterlage 1 sind zwei Klemmschienen 2 und 3 im rechten Winkel zueinander angeordnet. Vorzugsweise sind beide Klemmschienen 2 und 3 als Klappen ausgebildet, die durch einen in der Unterlage 1 angeordneten Magnetstreifen 4 in Klemmstellung gebracht werden und das Blattgut 5 festklemmen.

In der Ecke, wo die beiden Klemmschienen 2 und 3 zusammenstoßen, ist ein Betätigungselement 6 angeordnet, das über eine Kippkante 7 kippbar ist. Mit Mitnehmeransätzen 8 an dem Betätigungselement 6, werden die beiden Klemmschienen 2 und 3 untergriffen. Wird nun das Betätigungselement 6 durch Druck auf das Griffteil 6a niedergedrückt, so heben die Mitnehmersätze 8 beide Klemmschienen 2 und 3 gleichzeitig hoch, so daß das Blattgut 5 bequem unter die beiden Klemmschienen 2 und 3 geschoben werden kann.

Hier handelt es sich um eine zentrale unmittelbare Betätigung beider Klemmschienen 2 und 3. Selbstverständlich ist auch eine mittelbare Betätigung zweier oder mehrerer Klemmschienen durch zwischengeschaltete Mitnehmerelemente möglich, so wie in der Hauptanmeldung beschrieben und in der dazu gehörigen Zeichnung dargestellt.

Die Feder 9 bestimmt den funktionsgerechten Sitz des Betätigungselementes 6.

Zur leichteren Bedienung des Betätigungselementes 6 ist in der Unterlage 1 eine Griffmulde 10 vorgesehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Blattklemmvorrichtung für Zeichen- und Schreibplatten mit wenigstens zwei, vorzugsweise rechtwinklig zueinander auf einer Unterlage oder auf einen gemeinsamen Rahmen befestigten miteinander gekoppelten Klemmschienen nach Patent 30 23 332, dadurch gekennzeichnet, daß ein separat angeordnetes Betätigungselement (6) unmittelbar oder mittelbar auf zwei oder mehrere Klemmschienen (2 und 3) wirkt.
  2. 2. Blattklemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6) vorzugsweise in der Ecke angeordnet ist, wo zwei Klemmschienen (2 und 3) zusammenstoßen.






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