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Schabloneneinrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern - Dokument DE3635586A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3635586A1 21.05.1987
Titel Schabloneneinrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern
Anmelder VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin, DD
Erfinder Lenz, Sieghart, Dipl.-Ing.;
Ulrich, Hans-Joachim, Dipl.-Ing., DDR 1156 Berlin, DD;
Laser, Gotthard, Dipl.-Math., DDR 1120 Berlin, DD
DE-Anmeldedatum 20.10.1986
DE-Aktenzeichen 3635586
Offenlegungstag 21.05.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.05.1987
IPC-Hauptklasse B23F 23/00
IPC-Nebenklasse B23F 5/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schabloneneinrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern auf einer im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnradschleifmaschine mit einem Doppelkegelschleifkörper und einem im Stößel angeordneten Getriebe, das, infolge der Hubbewegung des Stößels, von am Drehteil befestigten Schablonen über eine Abtastrolle betätigt wird und dessen Abtriebsglied dem Doppelkegelschleifkörper eine radiale Bewegung, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hubstellung, erteilt.

Nach dem DD-WP 64 639 ist eine Vorrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern an im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnradschleifmaschinen bekannt, bei der das Übertragungsverhältnis des Getriebes von Schablonenabtastwert zu Radialverstellung des Schleifkörpers einstellbar ist. Dadurch sind bei Verwendung der in ihrem Schablonensteigungswinkel unveränderlichen und mit einem Einlaufkreisbogen versehenen Schablonen den sogenannten Normalschablonen, die in ihrer Form unveränderlich sind, unterschiedliche Flankenrücknahmen erzielbar. Der Nachteil bei Verwendung dieser in ihrer Form unveränderlichen Normalschablonen bestehen darin, daß an den Rechts- und Linksflanken nur eine zur Flankenrichtung symmetrische Breitenballigkeit erzeugt werden kann und daß die Breitenballigkeit an der oberen und unteren Stirnseite des Zahnrades mit gleichem Verhältnis Flankenrücknahme zu Flankenrücknahmebreite erzeugt wird. Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnrädern mit breitenballigen Zahnflanken bekannt (DD-AP 1 08 228), bei der, insbesondere für Schrägverzahnungen, für das Schleifen der Rechts- und Linksflanken jeweils gesonderte Schablonenpaare zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist es bei dieser Vorrichtung möglich, das Übertragungsverhältnis für das Schleifen der Rechts- und Linksflanke zu wechseln. Auch bei dieser Vorrichtung besteht der Nachteil darin, daß die Schablonen in ihrer Form unveränderlich sind und daß dadurch an der oberen und an der unteren Stirnseite des Zahnrades keine in ihrem Verhältnis Flankenrücknahme zu Flankenrücknahmebreite unterschiedliche Breitenballigkeit erzeugt werden kann, da ein Wechsel des Übertragungsverhältnisses während des Hubes nicht möglich ist.

Demzufolge müssen, um dem Trend des Getriebebaues zur zunehmenden Verwendung von Zahnrädern mit sowohl an Rechts- und Linksflanke als auch an der oberen und an der unteren Stirnseite des Zahnrades unterschiedlicher Breitenballigkeit zu entsprechen, Sonderschablonen mit speziellen Schablonensteigungswinkeln berechnet, gefertigt und zum Einsatz gebracht werden. Damit ist der Nachteil hoher zeitlicher und materieller Aufwendungen gegeben.

Es ist das Ziel der Erfindung, das Schleifen von breitenballigen Zahnrädern mit geringerem Aufwand durchzuführen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schabloneneinrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß sie ohne Verwendung von Sonderschablonen das Schleifen von an der oberen und an der unteren Stirnseite des Zahnrades unterschiedlicher Breitenballigkeit ermöglicht. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Schablone geteilt in Schablonenbasis und Lineal ausgeführt ist, daß die Schablonenbasis fest und das Lineal um den Drehpunkt schwenkbar mit dem Schablonenträger verbunden sind, daß der sich bei eingestelltem maximalen Schablonensteigungswinkel ergebende Einlaufkreisbogen je zur Hälfte der Schablonenbasis und dem Lineal als Teil-Einlaufkreisbögen zugeordnet ist und daß sich diese Teil-Einlaufkreisbögen beim Schwenken des Lineals teilweise überdecken.

Der durch die Schabloneneinrichtung veränderliche Schablonensteigungswinkel kann in vorteilhafter Weise durch:

- eine angeordnete Skala,

- einen Meßbolzen mit Meßbasis und eine Endmaßkombination,

- einen Exzenter mit Skalenscheibe,

- eine Stellschraube mit Druckstück und einer Skala

eingestellt werden.

Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:

Fig. 1: Schabloneneinrichtung, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels mittels Skala erfolgt

Fig. 2: Schnitt A-A zu Fig. 1

Fig. 3: Schabloneneinrichtung, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels mittels Endmaßkombination erfolgt

Fig. 4: Schnitt B-B zu Fig. 3

Fig. 5: Schabloneneinrichtung, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels mittels Exzenter erfolgt

Fig. 6: Schabloneneinrichtung, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels mittels Stellschraube erfolgt.

In den Fig. 1 und 2 ist die Schabloneneinrichtung in einfacher Ausführung zum Einstellen des Schablonensteigungswinkels γ dargestellt. Der Schablonenträger 3 wird mittels der Befestigungsschrauben 4 an der T-Nutenleiste am Drehteil 1 entsprechend der Aufspannhöhe des Zahnrades und der zu erzeugenden Flankenrücknahmebreite befestigt. Die jeweilige Position kann mittels des Maßstabes am Drehteil 2 bestimmt werden. Mit dem Schablonenträger 3 ist die Schablonenbasis 8 fest und das Lineal 5 im Drehpunkt M gelenkig verbunden. Das Lineal 5 kann mittels der Klemmschrauben 6 in der erforderlichen Stellung des Schablonensteigungswinkels γ, die an der Skala 7 ablesbar ist, geklemmt werden. Der für den einstellbaren maximalen Schabloneneinstellwinkel γmax erforderliche Einlaufkreisbogen ist je zur Hälfte an der Schablonenbasis 8 und an dem Lineal 5 als Einlaufkreisbogen B2 bzw. B1angeordnet. Die Abtastrolle 9 ist so breit ausgeführt und so angeordnet, daß sie die z. T. nebeneinanderliegenden Einlaufkreisbögen B2 und B1 der Schablonenbasis 8 und des Lineals 5 abtasten kann.

In den Fig. 3 und 4 ist die Schabloneneinrichtung in einer Ausführung dargestellt, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels γ mittels Endmaßkombination 11 erfolgt, die zwischen der mit dem Schablonenträger 3 fest verbundenen Meßbasis 10 und den am Lineal 5 angebrachten Meßbolzen 12 eingelegt wird.

In Fig. 5 ist die Schabloneneinrichtung in einer Ausführung dargestellt, bei der die Einstellung des Schablonensteigungswinkels γ mittels Exzenter 13 erfolgt. Der Exzenter 13 ist mit einer Skalenscheibe 14 fest verbunden und auf dem Schablonenträger 3 drehbar gelagert. Zum Drehen des Exzenters 13 dient ein an diesem angebrachter, nicht dargestellter Hebel. Eine Zugfeder 20 sorgt für die Anlage des Lineals 5 am Exzenter 13.

In Fig. 6 ist eine Ausführung zum Einstellen des Schablonensteigungswinkels γ mittels Stellschraube 16 und Druckstück 17 dargestellt. Das Lineal 5 ist für das Zusammenwirken mit dem Druckstück 17 mit einer Schräge versehen. Die Stellschraube 16 ist im Lagerbock 15 gelagert, der mit dem Schablonenträger 3 fest verbunden ist. Eine Zugfeder 20 sorgt für die Anlage des Lineals 5 am Druckstück 17.

Die Wirkungsweise der Schabloneneinrichtung ist wie folgt: Zunächst wird für die Rechts- und Linksflanke und für die obere und die untere Stirnseite des Zahnrades je ein Schablonenträger 3 in Richtung der Stößelbewegung 19 entsprechend der Aufspannhöhe des Zahnrades und der zu erzeugenden Flankenrücknahmebreite in der T-Nutenleiste am Drehteil 1 mittels am Maßstab 2 ablesbaren Einstellwerten positioniert und mittels der Befestigungsschrauben 4 befestigt.

Dann werden die Klemmschrauben 6 gelöst und das Lineal 5 wird, nach einer der aufgeführten Einstellvarianten, auf den erforderlichen Schablonensteigungswinkel γ eingestellt.

Die Klemmung des Lineals 5 erfolgt anschließend durch die Klemmschrauben 6.

Die Einstellung des Schablonensteigungswinkels γ wird jeweils für die Rechts- und die Linksflanke und für die obere und die untere Stirnseite des Zahnrades gesondert durchgeführt. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß nicht nur an der Rechts- und der Linksflanke, sondern auch an der oberen und an der unteren Stirnseite des Zahnrades unterschiedliche Breitenballigkeit, die jeweils durch ein Wertepaar Flankenrücknahme/ Flankenrücknahmebreite gekennzeichnet ist, mittels der universellen Schablonen mit einstellbarem Schablonensteigungswinkel γ erzeugbar sind. Damit wird die Universalität der Zahnradschleifmaschine erhöht und die zeit- und kostenaufwendige Berechnung und Fertigung von Sonderschablonen bleibt auf wenige spezielle Sonderformen der Breitenballigkeit beschränkt.

  • Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen

    1 T-Nutenleiste am Drehteil

    2 Maßstab am Drehteil

    3 Schablonenträger

    4 Befestigungsschraube

    5 Lineal

    6 Klemmschraube

    7 Skala

    8 Schablonenbasis

    9 Tastrolle

    10 Meßbasis

    11 Endmaßkombination

    12 Meßbolzen

    13 Exzenter

    14 Skalenscheibe

    15 Lagerbock

    16 Stellschraube

    17 Druckstück

    18 Tasterbewegung

    19 Stößelbewegung

    20 Zugfeder

    γ Schablonensteigungswinkel

    γmax maximaler Schablonensteigungswinkel

    M Drehpunkt

    B1 Einlaufkreisbogen am Lineal

    B2 Einlaufkreisbogen an der Schablonenbasis


Anspruch[de]
  1. 1. Schabloneneinrichtung zur Erzeugung von breitenballigen Zahnrädern auf einer im Teilwälzverfahren arbeitenden Zahnradschleifmaschine mit einem Doppelkegelschleifkörper und einem im Stößel angeordneten Getriebe, das, infolge der Hubbewegung des Stößels, von am Drehteil befestigten Schablonen über eine Abtastrolle betätigt wird und dessen Abtriebsglied dem Doppelkegelschleifkörper eine radiale Bewegung, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hubstellung, erteilt, gekennzeichnet dadurch, daß eine Schablone geteilt in Schablonenbasis (8) und Lineal (5) ausgeführt ist, daß die Schablonenbasis (8) fest und das Lineal (5) um den Drehpunkt (M) schwenkbar mit dem Schablonenträger (3) verbunden sind, daß der sich bei eingestelltem maximalen Schablonensteigungswinkel (γmax) ergebende Einlaufkreisbogen je zur Hälfte der Schablonenbasis (8) und dem Lineal (5) als Teil-Einlaufkreisbögen (B2 bzw. B1) zugeordnet ist und daß sich diese Teil-Einlaufkreisbögen (B2; B1) beim Schwenken des Lineals (5) teilweise überdecken.
  2. 2. Schabloneneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Einstellung des Schablonensteigungswinkels (γ) eine Skala (7) angeordnet ist.
  3. 3. Schabloneneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Einstellung des Schablonensteigungswinkels (γ) zwischen Meßbolzen (12) und Meßbasis (10) eine Endmaßkombination (11) angeordnet ist.
  4. 4. Schabloneneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Einstellung des Schablonensteigungswinkels (γ) ein Exzenter (13) mit einer Skalenscheibe (14) angeordnet ist.
  5. 5. Schabloneneinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Einstellung des Schablonensteigungswinkels (γ) eine Stellschraube (16), ein Druckstück (17) und eine Skala (7) angeordnet ist.






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