PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3543074A1 11.06.1987
Titel Verfahren zum Aufbringen von Schaltbildern und/oder Zeichen auf Türen oder Wänden von elektrischen Anlagen
Anmelder Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München, DE
Erfinder Blum, Richard, 6057 Dietzenbach, DE;
Stastny, Ladislav;
Jaekel, Klaus, 6050 Offenbach, DE;
Gerlach, Willi, Dipl.-Ing., 6369 Nidderau, DE;
Weber, Rolf, Dipl.-Ing. (FH), 6367 Karben, DE
DE-Anmeldedatum 05.12.1985
DE-Aktenzeichen 3543074
Offenlegungstag 11.06.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.06.1987
IPC-Hauptklasse B41M 1/26
IPC-Nebenklasse B41M 1/40   G06K 15/22   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen von Schaltbildern und/oder Zeichen auf Türen oder Wänden von elektrischen Anlagen.

Auf Türen oder Wänden von elektrischen Anlagen, zum Beispiel Schaltschränken, werden oft Blindschaltbilder oder andere Schaltbilder angebracht, die den Stromfluß im zugeordneten Schaltschrank angeben. Zusammen mit den Schaltbildern, oder gegebenenfalls auch für sich, werden auf die Türen oder Wände von elektrischen Anlagen Zeichen angebracht, die als Bedienungshinweis- oder Vorschrift, als Herkunftsangabe oder dergleichen dienen. Diese Zeichen können Symbole verschiedener Art, einzelne Schriftzeichen oder zu Wörtern zusammengesetzte Schriftzeichen sein.

Es ist bereits bekannt, die Schaltbilder und/oder Zeichen von Hand aufzubringen.

Bei einem bekannten Verfahren werden Schablonen verwendet, die entsprechend der vorgesehenen graphischen Darstellung ausgeschnitten sind. Die Schablonen werden jeweils auf die für die graphische Darstellung vorgesehenen Flächenabschnitte der Türen oder Wände der jeweiligen elektrischen Anlage aufgelegt und mit einer mit Farbe getränkten Rolle überrollt. Beim Rollvorgang wird die in der Schablone festgelegte graphische Darstellung auf die unter der Schablone befindliche Wand oder Tür übertragen. Bei einer Änderung der graphischen Darstellung muß jedoch jeweils eine neue Schablone oder mindestens eine neue Teilschablone angefertigt werden.

Es ist auch bekannt, für die Schaltbilder und/oder Zeichen selbstklebende Folienstücke mit Umrissen zu verwenden, aus denen die Kontur der graphischen Darstellung zusammensetzbar ist. Diese Folienstücke werden von Hand auf die dafür vorgesehenen Stellen der Türen oder Wänden der elektrischem Anlagen nacheinander so aufgeklebt, daß sich die gewünschte Darstellung ergibt.

Die bekannten Verfahren sind sehr zeitaufwendig, erfordern handwerkliches Geschick und im Falle der Verwendung der Selbstklebefolien auch die Fähigkeit, nach einer Vorlage, zum Beispiel einer Zeichnung, arbeiten zu können.

Aufgabe der Erfindung ist es, das Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches so zu gestalten, daß eine erhebliche Zeitersparnis erzielt wird, kein handwerkliches Geschick erforderlich ist und das manuelle Arbeiten nach einer Vorlage entfällt.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Verwendung eines Plotters gelöst, der mit einem höhenverstellbaren Flachbett ausgerüstet ist.

Unter Plotter wird im Sinne des Patentanspruches eine rechnergesteuerte Ausgabeneinheit für die graphische Darstellung von Kurven, Schriften und Zeichen verstanden.

Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nachstehend beschrieben:

Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Plotter verwendet, der mit einem höhenverstellbaren Flachbett ausgerüstet ist. Eine mit einer graphischen Darstellung zu versehende Tür oder Wand einer elektrischen Anlage wird in das Flachbett des Plotters eingelegt und dort fixiert. Sodann wird das Flachbett auf einen dem Plotter eigenen, zum Zeichnen ausgebildeten Werkzeugkopf eingestellt. Der Plotter wird anschließend von einem Rechner gesteuert, in dem die auf die Tür oder Wand aufzubringende graphische Darstellung gespeichert ist.

Die Programmierung des Rechners kann zum Beispiel dadurch erfolgen, das mit einem üblichen Eingabegerät die graphische Darstellung auf einem Bildschirm zusammengestellt wird, der mit dem Rechner gekoppelt ist.

Die graphische Darstellung wird entsprechend der Steuerung durch den Rechner vom Plotter auf die Tür oder Wand übertragen.

Der Vorgang erfordert mit Ausnahme des Einlegens und der Herausnahme des mit der graphischen Darstellung zu versehenden Gutes keine Handarbeit und ist beliebig oft wiederholbar.

Änderungen der gegebenen graphischen Darstellung in sich oder der Wechsel von einer graphischen Darstellung auf eine andere, können durch entsprechende Eingaben in den Rechner oder durch Abrufen von Daten vorgenommen werden, die im Rechner gespeichert sind.

Der bestimmungsgemäße Gebrauch des Eingabegerätes, des Bildschirmes und des Rechners ist nicht Gegenstand der Erfindung. Außerhalb der Erfindung liegt auch die Verwendung eines mit einem Flachbett ausgerüsteten Plotters zum Zeichnen von Schaltbildern und/oder Zeichen auf Papier, Pappe oder Folie.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Aufbringen von Schaltbildern, und/oder Zeichen auf Türen oder Wänden von elektrischen Anlagen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines mit einem höhenverstellbaren Flachbett ausgerüsteten Plotters.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com