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Poliervorrichtung und Polierverfahren - Dokument DE3545450A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3545450A1 25.06.1987
Titel Poliervorrichtung und Polierverfahren
Anmelder Arneson, Howard M., San Rafael, Calif., US
Erfinder Arneson, Howard M., San Rafael, Calif., US
Vertreter Splanemann, R., Dipl.-Ing.; Reitzner, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 20.12.1985
DE-Aktenzeichen 3545450
Offenlegungstag 25.06.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.06.1987
IPC-Hauptklasse B24B 29/02
IPC-Nebenklasse B24B 31/02   A47L 23/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Poliervorrichtung gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 30 sowie ein Polierverfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 26.

Bekanntlich werden Schuhe im allgemeinen dadurch poliert, daß sie mittels einer harten Bürste oder mittels eines Tuches aus einem geeigneten Poliermaterial poliert bzw. geschwabbelt werden. Dies erfordert ein beträchtliches Maß an Energie und Zeit, was insbesondere von vielbeschäftigten Menschen, die im Laufe eines Tages anderes zu erledigen haben, als lästig empfunden wird. Darüberhinaus werden in der Regel beide Hände beschmutzt, wenn ein Schuh in einer Hand gehalten wird, während er mit der anderen Hand mittels einer Bürste gebürstet wird, was Händewaschen unmittelbar danach erfordert. Das Polieren eines Schuhs mit einem Poliertuch erfordert, daß der Schuh getragen wird, oder daß er auf eine feste Stütze aufgebracht wird. So ist es nicht verwunderlich, daß Schuhputzen als eine einfache Hausarbeit oft lange Zeit hinaus geschoben wird. In vielen Fällen leidet hierdurch das äußere Erscheinungsbild der Person, die die Schuhe trägt, und erfordert irgendwie sofortige Gegenmaßnahmen, die der Träger jedoch nicht ergreifen will. Es ist zwar möglich, sich an einem Schuhputzstand die Schuhe putzen zu lassen. Derartige Schuhputzstände finden sich gewöhnlich jedoch nur in Geschäftsgebieten, wie im Stadtzentrum oder an einem Flugplatz. Professionelles Schuhputzen kostet Geld und benötigt Zeit, da die Schuhe üblicherweise an den Füßen des Trägers verbleiben, während sie geputzt werden. Dies ist wiederum zeitaufwendig und sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Poliervorrichtung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 bzw. 30 bzw. ein Polierverfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 26 zu schaffen, mit welcher verschiedene Gegenstände, beispielsweise Schuhe o.dgl. in zeitsparender Weise poliert werden können.

Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 einerseits sowie die Ansprüche 26 bzw. 30 andererseits gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion wird eine Poliervorrichtung geschaffen, die einfach im Aufbau und einfach in der Bedienung ist. Es ist hierbei nicht notwendig, daß ein Bediener der Vorrichtung während des Poliervorganges Aufmerksamkeit zollt; der Bediener kann sogar während des Poliervorganges abwesend sein.

Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, daß ein Behältnis für die Aufnahme der oder des zu polierenden Gegenstandes geschlossen werden kann, nachdem der Gegenstand sich in dem Behältnis befindet. In dem Behältnis befindet sich Poliermaterial, das den Gegenstand poliert und dabei glänzend macht, wenn das Behältnis sich umherbewegt, wie beispielsweise, wenn das Behältnis eine Trudelbewegung vollführt, oder wenn es in einem sich bewegenden Behälter, beispielsweise der Drehtrommel eines üblichen Wäschetrockners, gedreht wird. In einer Ausführungsform der Erfindung weist das Behältnis einen darin befindlichen flexiblen Beutel oder Sack für die Aufnahme des oder der zu polierenden Gegenstände auf. Der Beutel weist ferner ein oder mehrere Polierelemente auf, die sich in dem Beutel befinden, wobei jedes Element eine äußere Oberfläche hat, auf der sich Poliermaterial befindet. Der Beutel weist eine ausreichende Größe auf, um eine Relativbewegung zwischen dem Polierelement und dem zu polierenden Gegenstand zu erlauben, wenn das Behältnis sich bewegt. Die Relativbewegungen des Elementes und des Gegenstandes bewirken, daß das Poliermaterial des Polierelementes den Gegenstand in einer minimalen Zeitspanne auf Glanz bringt. während dieser Zeit wird das Behältnis kontinuierlich bewegt, beispielsweise in einer Trudel- oder Taumelbahn, und ohne daß der Benutzer hierauf achten müßte.

Wenn beispielsweise ein Paar Schuhe poliert werden soll, wird jeder Schuh für das Polieren vorbereitet, indem Poliermittel oder Schuhcreme oder Wachs aufgebracht wird. Dann wird der Schuh in einen Beutel mit einem oder mehreren Polierelementen eingeführt. Das Poliermittel oder Wachs kann gewünschtenfalls auch weggelassen werden. Üblicherweise wird nur ein einzelner Schuh in den Beutel eingebracht, obwohl auch ein Paar Schuhe in denselben Beutel eingebracht werden kann, wenn der Beutel groß genug ist. Alternativ können zwei derartige Beutel in dem Behältnis für ein Paar Schuhe verwendet werden, wobei vorausgesetzt ist, daß das Behältnis groß genug ist, beide Beutel aufzunehmen.

Wenn die Bewegung des Behältnis einmal begonnen hat, kann der Benutzer weggehen und sich mit anderen Sachen beschäftigen. Besonders vorteilhaft ist es, daß üblicherweise innerhalb von fünf bis fünfzehn Minuten ein Schuh oder ein Paar Schuhe sauber poliert sind, wobei Hochglanz auf der Oberfläche der Schuhe erzeugt wird. Gemäß einer besonderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Verwendung von Gewichten in dem Behältnis vorgesehen, um wirksam höhere Reibungskräfte zwischen dem Poliermaterial und dem zu polierenden Gegenstand wirken zu lassen. Hierdurch wird das richtige Ausmaß des Polierens für einen bestimmten Gegenstand sichergestellt. Darüberhinaus kann gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausbildung das Behältnis selbst zufallsgesteuert in einem sich bewegenden Behälter, wie beispielsweise einem Rotationsbehälter, bewegt werden, wenn dieser Behälter sich dreht. Als andere Möglichkeit kann das Behältnis an einer festen Stelle in einem beweglichen Behälter gehalten werden, wobei das Behältnis sich innen im Abstand von der Umfangswand des Behälters befindet. Die geeignete Wahl der Anordnung kann davon abhängig gemacht werden, auf welche Weise das Behältnis umher bewegt werden soll, während die Gegenstände in dem Behältnis poliert werden.

Als eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist ein sich bewegender Behälter vorgesehen, der münzbetätigt ist, so daß der Behälter und das Behältnis in einem kommerziellen Schuhputzunternehmen aufgestellt werden können. Hierbei ist die Aufmerksamkeit eines Angestellten nicht erforderlich, und der Kunde kann seine Schuhe schnell und leicht polieren, ohne daß er irgendetwas tun muß, als sich schnell seiner Schuhe zu entledigen und sie in das Behältnis und in den beweglichen Behälter einzubringen und dann den Behälter zu starten.

Erfindungsgemäß besonders vorteilhaft lassen sich verschiedene Gegenstände, zu denen auch Schuhe gehören, polieren, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Behältnis für die Aufnahme des zu polierenden Gegenstandes aufweist und das Behältnis im Inneren mit Poliermaterial für den Reibkontakt mit dem Gegenstand ausgestattet ist, so daß, wenn das Behältnis umherbewegt wird, beispielsweise also, wenn das Behältnis in einem Drehbehälter gedreht oder in einer Trudelbewegung geführt wird, der Gegenstand und das Poliermaterial relativ zueinander derart bewegt werden, daß die freiliegenden Flächen des Gegenstandes auf Hochglanz poliert werden können, ohne daß von Seiten des Benutzers irgenwelche Mühen erforderlich wären, außer daß der Gegenstand in das Behältnis eingeführt und aus dem Behältnis herausgenommen werden muß.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung.

Es zeigen:

Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Behältnis mit einem Beutel, der einen zu polierenden Schuh und eine Anzahl von Polierelementen enthält, gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;

Fig. 2 einen Querschnitt eines Beutels zur Anwendung mit dem Behältnis gemäß Fig. 1;

Fig. 2a eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Polierelementes, das für das Einführen in den Beutel gemäß Fig. 2 geeignet ist;

Fig. 3 eine teilweise Vorderansicht eines Drehbehälters, beispielsweise eines üblichen Dreh-Wäschetrockners, welcher für die Aufnahme des Behältnis gemäß Fig. 1 geeignet ist;

Fig. 4 einen Schnitt einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behältnis mit einem darin befindlichen Schuh, ähnlich zu Fig. 1;

Fig. 5 einen Querschnitt aus Sicht der Pfeile 5-5 gemäß Fig. 4;

Fig. 6 eine Ansicht ähnlich zu der in Fig. 3, zur Darstellung einer Möglichkeit, wie ein Behältnis, beispielsweise das Behältnis gemäß Fig. 1 oder 4, in einem Drehbehälter wie der Drehtrommel eines üblichen Wäschetrockners gehalten werden kann;

Fig. 7 einen Vertikalschnitt eines Schuhs mit einem Schuhspanner, der mit Gewichten ausgestattet ist, wobei der Schuh für das Einbringen in die Behältnisse gemäß Fig. 1 und 4 geeignet ist;

Fig. 8 eine Ansicht ähnlich zu der in Fig. 7, jedoch zur Darstellung eines Paars Schuhe, die miteinander verbunden sind und für die Einbringung in das Behältnis gemäß Fig. 4 ausgelegt sind;

Fig. 9 und 10 perspektivische Ansichten der Polierelemente, die in das Behältnis gemäß Fig. 4 eingebracht werden können, um das Polieren auf der Außenfläche eines Schuhs in dem Behältnis zu verstärken, wenn das Behältnis umherbewegt wird;

Fig. 11 eine Ansicht ähnlich zu der in Fig. 3 und 6, jedoch zur Darstellung einer Möglichkeit, die Trommel eines Dreh-Wäschetrockners mit einem aufblasbaren Element auszurüsten, um die Vorsprünge am inneren Umfang der Trommel abzudecken;

Fig. 12 eine Ansicht ähnlich zu der gemäß Fig. 11, zur Darstellung der Drehtrommel ohne das aufblasbare Teil;

Fig. 13 eine schematische Seitenansicht eines sich bewegenden Behälters mit einem Behältnis der in Fig. 4 dargestellten Art, welches durch ein Paar von Endstreben in dem Behälter gehalten wird;

Fig. 14 eine Ansicht ähnlich der gemäß Fig. 1, 3, 11 und 12, jedoch zur Darstellung eines Behältnis, das anliegend an die innere Umfangswand des Dreh-Behälters angeordnet ist;

Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer münzbetätigten Drehantriebsvorrichtung für die Verwendung in kommerziellen Unternehmungen für das Polieren von Schuhen und anderen Gegenständen;

Fig. 16 eine Ansicht ähnlich der gemäß Fig. 3 und 6, jedoch zur Darstellung eines dreieckförmigen Behältnis, das in einem Dreh-Behälter durch Saugnäpfe gehalten wird;

Fig. 17 einen Querschnitt eines flexiblen Beutels für das Einbringen in das Behältnis gemäß Fig. 16 und für die Aufnahme eines zu polierenden Gegenstandes und eines Polierelementes;

Fig. 18 eine perspektivische Ansicht des Behältnis gemäß Fig. 16;

Fig. 19 eine Seitenansicht eines Saugnapfes gemäß Fig. 16; und

Fig. 20 einen Teilquerschnitt eines Behältnis gemäß Fig. 16, zur Darstellung der Art der Verbindung des Saugnapfes mit dem Behältnis.

Im folgenden wird die erfindungsgemäße Poliervorrichtung anhand des Polierens von Schuhen beschrieben. Selbstverständlich kann die Vorrichtung in geeigneter Weise jedoch auch für das Polieren anderer Gegenstände eingesetzt werden.

Gemäß einer ersten Ausführungsform weist eine erfindungsgemäße Poliervorrichtung 10 ein Behältnis 12 mit einer Seitenwand 14, einer Bodenwand 16 und einem Deckel 18 auf, der aus einem Paar von aufklappbaren Deckelteilen 20 und 22 besteht, die schwenkbar mit dem oberen Rand der Seitenwand 14 verbunden sind. Das Behältnis 12 kann eine beliebige Form aufweisen; typischerweise ist die Seitenwand 14 zylindrisch, so daß sich eine kreisförmige Bodenwand 16 und ein kreisförmiger Deckel 18 ergibt. Der Deckel kann durch eine Festhaltevorrichtung 24 mit beliebiger Ausbildung geschlossen gehalten werden, beispielsweise durch einen Klettverschluß. Der zu polierende Gegenstand wird in einen flexiblen Beutel 26 mit einem offenen oberen Ende 28 (vgl. Fig. 2) eingebracht, und mit einer Zugschnur 30 kann das obere offene Ende in der in Fig. 1 dargestellten Art verschlossen und wieder geöffnet werden. Beispielsweise kann der Beutel 26 aus Stoff bestehen. Der Beutel ist größer als der Schuh.

Der Beutel kann ein oder mehrere Polierelemente 34 aufweisen. Wenn mehr als ein Element verwendet wird, weisen die Elemente im allgemeinen gleiche Größe und Ausbildung auf, obwohl sie sich gewünschtenfalls auch voneinander unterscheiden können. Ein Polierelement 34 ist im einzelnen in Fig. 2a dargestellt. Es weist einen Hohlkörper 36 auf, der aus flexiblem Material, beispielsweise aus Gummi, besteht, das eine Stöpselvorrichtung zur Bewahrung eines flüssigen oder festen Materials darin aufweist. Der Anschaulichkeit halber ist das Element 34 mit einem Hals 38 dargestellt, durch welchen eine Strömungsmittel, beispielsweise Luft oder Wasser, geleitet werden kann. Ein Stöpsel 40 ist entfernbar mit dem Hals 38 verbunden, um den Körper 36 zu schließen und so das Strömungsmittel darin zu bewahren. Andere Ausbildungsformen der Stöpselvorrichtung können gewünschtenfalls verwendet werden.

Eine Schicht 42 aus Poliermaterial befindet sich auf der äußeren Oberfläche des Körpers 36. Die äußere Oberfläche der Schicht 42 besteht aus einem Material, das für das Polieren von Schuhen 32 geeignet ist, wenn das Behältnis 12 in einen Dreh-Behälter eingebracht und in einer zu beschreibenden Weise gedreht wird. Das für die Schicht 42 geeignete Material kann übliches Tuch oder Stoff sein, welches für das Polieren von Schuhen verwendet wird. Dieses Material kann einen Velour, Samt oder Filz aufweisen, aus Wirkware oder Webware bestehen, oder es kann Borsten aufweisen, wie es für das Polieren von Schuhen bekannt ist. Das üblicherweise für Strumpfhosen verwendete Material ist ebenfalls für diesen Zweck geeignet. Die Schicht 42 wird locker über den Körper 36 aufgebracht, oder sie wird in geeigneter Weise an dem Körper 36 befestigt, beispielsweise mit Hilfe von Klebstoff. Der Körper 36 hat üblicherweise eine bestimmte Größe und eine derartige Außenfläche, daß er die Außenfläche des Schuhs sauber poliert, um zu ermöglichen, daß die Schuhoberfläche mit Hochglanz glänzt.

Zur Anwendung der erfindungsgemäßen Poliervorrichtung wird ein Schuh zunächst in den Beutel 26 eingebracht, danach werden ein oder mehrere Polierelemente 34 ebenfalls in den Beutel eingebracht. Ein Poliermittel oder Schuhcreme oder Schuhwachs kann gewünschtenfalls auf den Schuh aufgebracht werden. Zur Vereinfachung der Darstellung sind vier Elemente 34 in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 dargestellt. Der Beutel ist so groß, daß er praktisch freie Relativbewegungen zwischen den Polierelementen 34 und dem Schuh 32 erlaubt, so daß die Polierelemente 34 sich umher bewegen können und verschiedene Teile des Schuhs gleichzeitig und zufallsbedingt polieren können. Wenn die Zugschnur 30 zugezogen wird, um das obere offene Ende 28 des Beutels zu schließen, ist der Beutel bereit, in das Behältnis 12 für eine Taumel- oder Drehbewegung in einem Dreh-Behälter eingebracht zu werden.

Nachdem der Beutel 26 in das Behältnis eingebracht worden ist, wird der Deckel des Behältnis geschlossen und lösbar gehalten, wie es gestrichelt in Fig. 1 dargestellt ist.

Dann wird das Behältnis in einen sich bewegenden Behälter, wie beispielsweise die Trommel 44 eines üblichen Dreh-Wäschetrockners 46 (vgl. Fig. 3) eingebracht, der eine vordere Öffnung 48 und eine Tür 50 aufweist, die aufklappbar an der Vorderwand 52 des Trockners befestigt ist.

In Fig. 3 ist das Behältnis 12 in dem Rotor oder der Trommel 44 dargestellt, bevor die Tür 50 geschlossen worden ist, und vor dem Start der Drehung der Trommel 44 um ihre Drehachse 54.

Nachdem die Tür 50 geschlossen worden ist, wird der Wäschetrockner eingeschaltet, um die Drehung der Trommel 44 um ihre Achse 54 zu bewirken. Das Behältnis 12 wird frei in der Trommel herumgeworfen; dabei wird der Beutel 26 zufallsbedingt in dem Behältnis umherbewegt. Wenn sich der Beutel in dem Behältnis bewegt, bewegen sich die Polierelemente 34 relativ zu dem Schuh, der sich ebenfalls relativ zu dem Beutel und innerhalb des Beutels bewegt. Im Ergebnis werden durch die Polierelemente an allen Stellen die äußeren Oberflächenabschnitte des Schuhs poliert. Der Schuh ist dann Hochglanz poliert, beispielsweise nach einer vorgegebenen Zeitdauer, z.B. nach fünf bis zehn Minuten Drehung der Trommel 44.

Nach einer vorgegebenen Zeitdauer der Trommeldrehung wird die Drehung angehalten und das Behältnis wird aus der Trommel 44 entfernt. Das Behältnis wird geöffnet und der Beutel 26 wird herausgenommen. Der Schuh kann aus dem Beutel herausgenommen werden und durch einen anderen Schuh für weiteres Polieren ersetzt werden. Während ein Schuh in dem Beutel 26 dargestellt ist, kann der Beutel groß genug sein, daß er zwei Schuhe für das gleichzeitige Polieren durch ein oder mehrere Polierelemente 34 aufnehmen kann. Ferner können die inneren Oberflächen des Beutels 26 mit einem Poliermaterial derart versehen sein, daß, wenn der Schuh in Anlage mit solchen inneren Oberflächen des Beutels gerät, er durch den Beutel genauso wie durch die Polierelemente 34 poliert wird; insofern arbeiten der Beutel und die Polierelemente während des Polierens zusammen.

Die Polierelemente 34 weisen ein vorgegebenes Gewicht auf, insbesondere, wenn die Polierelemente Gewicht wie Wasser oder Schrot enthalten, um sicherzustellen, daß ausreichende Reibung zwischen den Polierelementen und dem zu polierenden Schuh besteht. Somit können mit den zusätzlichen, durch die Polierelemente 34 geschaffenen Gewichten die äußeren Oberflächen des Schuhs sauber poliert werden, so daß ein attraktiver Hochglanz für den Schuh entsteht, wenn der Schuh aus dem Beutel 26 entfernt wird.

Während viele unterschiedliche Arten von Ledergegenständen mittels der Poliervorrichtung 10 poliert werden können, können auch metallische Gegenstände, beispielsweise solche aus Silber o.dgl. mittels der Poliervorrichtung 10 poliert werden. Somit ist die Erfindung nicht auf Schuhe beschränkt, obwohl sie sich besonders gut für das Polieren von Schuhen eignet.

Die typische Länge des Behältnis beträgt 58,8 bis 66,15 cm, und ein typischer Durchmesser des Behältnis ist 29,4 bis 34,3 cm. Diese Abmessungen ergeben einen entsprechenden Abstand in dem Behältnis, um zu erlauben, daß der Beutel 26 in dem Behältnis hin- und herbewegt wird, wenn das Behältnis durch die Trommel 44 gedreht wird. Ferner bewegt sich der Schuh 32 in dem Beutel 26 gleichmäßig in unterschiedliche Ausrichtungen. Typischerweise verbleibt der Schuh 32 in einer Stellung, in welcher er sich längs in dem Beutel erstreckt. Jedoch neigt er dazu, sich in dem Beutel um seine Längsachse zu drehen. Während der Schuh diese Bewegung ausführt, geraten die verschiedenen äußeren Oberflächenabschnitte des Schuhs vielmals in Anlage mit den äußeren Oberflächen jedes Polierelementes 34. Dadurch wird Reibungskraft zwischen dem Schuh und dem Element erzeugt, die ihrerseits bewirkt, daß die äußere Oberfläche des Schuhs poliert wird und dadurch zum Glänzen gebracht wird.

Gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform weist eine Poliervorrichtung 60 ein Behältnis 62 mit einer äußeren Seitenwand 64 aus einem geeigneten flexiblen Material auf, beispielsweise eine Schicht aus Segeltuch oder Leinwand. Das Behältnis weist einen Deckel 65 auf, der aus einem Paar von schwenkbar angebrachten Deckelelementen 66 und 68 besteht, die das offene obere Ende des Behältnis verschließen können.

Eine Schicht 70 aus einem Dämpfungs- oder Polstermaterial, beispielsweise aus Plastikschaum, ist angrenzend an die innere Oberfläche der Seitenwand 64 angeordnet. Eine kreisförmige Bodenschicht 72 aus Dämpfungsmaterial bedeckt die Bodenwand 74 des Behältnis 62. In ähnlicher Weise ist ein kreisförmiges Teil 67 aus Dämpfungsmaterial entfernbar in dem oberen Endbereich des Behältnis 62 angebracht.

Schichten 78 aus Poliermaterial sind auf den inneren Oberflächen der Dämpfungsschichten 70, 72 und 76 befestigt. Das polierende Material kann ein Gewebe sein, das mit Samt oder Borsten für das Polieren eines Gegenstandes in dem Behältnis 62 versehen ist. Das Material kann auch dasjenige sein, das für Strumpfhosen verwendet wird. Beliebige andere Poliermaterialien können für diesen Zweck verwendet werden.

Für den Betrieb der Poliervorrichtung wird ein zu polierender Schuh 80 in das Behältnis 62 eingebracht und die Schicht 76 wird. über den oberen offenen Bereich gelegt. Dann werden die Deckelelemente 66 und 68 geschlossen. Klettverschluß-Schichten 82 können verwendet werden, um die Deckelelemente in geschlossenem Zustand zu halten. Auf den Schuh kann Poliermittel, Schuhcreme oder Schuhwachs wahlweise und nach Bedarf aufgebracht sein.

Daraufhin wird das Behältnis lose in einen sich bewegenden Behälter, beispielsweise in die Trommel 44 eines Dreh-Wäschetrockners 45 (vgl. Fig. 3) eingebracht. Wenn die Trommel um ihre Drehachse 54 gedreht wird, bewegt sich das Behältnis in einer unkontrollierten Bewegung innerhalb der Trommel hin und her und dabei bewegt sich der Schuh 80 (vgl. Fig. 4) ebenfalls frei in dem Behältnis umher und reibt an dem durch die Schichten 78 gebildeten Poliermaterial. In Fig. 4 sind die unterschiedlichen Stellungen, die der Schuh 80 annehmen mag, wenn er sich frei und zufallsbedingt innerhalb des Behältnis und relativ zu dem Behältnis 62 hin- und herbewegt, gestrichelt dargestellt.

Es mag wünschenswert sein oder für notwendig gehalten werden, Gewichte zu dem Schuh 80 zuzufügen, um eine größere Reibungskraft auf den Schuh und das Poliermaterial auszuüben und damit ein wirksameres Polieren zu erzielen. Hierdurch wird die Zeit vermindert, während welcher das Behältnis 62 durch die Trommel gedreht wird, um den gewünschten Glanz auf dem Schuh 80 zu erzeugen. Hierzu kann der Schuh 80 - wie es in Fig. 7 dargestellt ist - mit einem Schuhspanner 83 versehen sein, um das Gewicht des Schuhs selbst zu erhöhen. Wenn zusätzliches Gewicht erforderlich ist, können einzelne Gewichte 85 (vgl. Fig. 7) in geeigneter Weise an dem Schuhspanner 83 angebracht sein. Als andere Möglichkeit kann der Schuhspanner selbst entfernt und die Gewichte in dem Schuh angeordnet und in geeigneter Weise darin gehalten werden, beispielsweise mittels eines Abdeckbandes oder mittels anderer Befestigungseinrichtungen.

In Fig. 8 ist ein Paar von Schuhen 80 dargestellt, die mit einer Stütze 87 verbunden sind und in der Stellung Sohle auf Absatz gehalten werden. Dann können beide Schuhe, wenn sie miteinander verbunden sind, in das Behältnis 62 eingebracht werden und miteinander verbunden bleiben, wenn die Schuhe hin- und herbewegt werden und wenn das Behältnis 60 sich in einer Trudelbewegung in der Trommel 44 bewegt. Im allgemeinen ist es nicht erforderlich, zusätzliche Gewichte an den beiden Schuhen vorzusehen, wenn sie in dieser Weise miteinander verbunden sind, da das kombinierte Gewicht der Schuhe ausreicht, um eine gute Polierwirkung in einer minimalen Zeit zu erzeugen.

Es mag wünschenswert erscheinen, ein oder mehrere Polierelemente zu dem Behältnis 62 zuzufügen, um das Polieren auf dem Schuh 80 zu verstärken. Diese Polierelemente sind zufallsbedingt in dem Behältnis beweglich und können unterschiedliche Größen und Formen aufweisen. In Fig. 9 ist ein ballförmiges Polierelement 87 dargestellt, das eine äußere Oberfläche 89 aufweist, die mit einem Poliermaterial versehen ist, beispielsweise mit Bürsten. Das Innere des Polierelementes 87 kann hohl sein und mit Bleischrot, Wasser oder anderen Gewichten versehen sein, um einen wirksameren Poliervorgang auf dem Schuh zu schaffen.

In Fig. 10 ist ein Polierelement 91 dargestellt, das die Form eines rechteckigen Kissens aufweist, das im allgemeinen biegsam ist, so daß es sich an die Oberfläche eines Schuhs anpassen kann, wenn es an dem Schuh während der Schleuderbewegung des Schuhs in dem Behältnis 62 anliegt. Normalerweise können ein oder mehrere ballförmige Polierelemente 87 und/oder eine oder mehrere kissenförmige Polierelemente 91 in dem Behältnis 62 zusammen mit dem Schuh 80 vorgesehen sein.

In Fig. 6 ist ein Behältnis 62 dargestellt, das durch eine federgespannte Stütze 63 in der Trommel derart gehalten wird, daß das Behältnis gegen die innere Umfangsfläche der Trommel 44 zu jedem Zeitpunkt während der Drehung der Trommel anliegt. Dies stellt sicher, daß die in dem Behältnis befindlichen, zu polierenden Gegenstände sich entlang eines kreisförmigen Wegs um die Mittenachse 54 der Trommel bewegen und dadurch bewirkt wird, daß der Gegenstand in dem Behältnis 62 derart umherrollt und geworfen wird, daß das gewünschte Polieren in einem minimalen Zeitraum bewirkt werden kann.

In Fig. 11 ist ein Behältnis 62 in der Trommel 44 dargestellt, wobei die Trommel ein aufblasbares Teil 65 für die Abdeckung von Vorsprüngen 67 an ihrem inneren Umfang enthält, die normalerweise an der Trommel eines Wäschetrockners zu finden sind. Der Zweck des Teils 65 ist die Verminderung von Schaden an dem Behältnis in der Trommel, wie sie auftreten könnte, wenn das Behältnis wieder und wieder während der Drehung der Trommel an die Vorsprünge schlägt. Das Teil 65 kann aus beliebigem flexiblem Material bestehen, beispielsweise aus Gummi, und kann durch Druckluft auf eine Größe aufgepumpt werden, die bewirkt, daß das Teil 65 den Vorsprung, der sich normalerweise in einem Dreh- Wäschetrockner befindet, abdeckt, wie es in Fig. 11 dargestellt ist. In Fig. 12 ist das Behältnis 62 in der Trommel 44 dargestellt, wobei kein derartiges Teil 65 in der Trommel ist und wobei die Achse der Trommel im wesentlichen parallel zu der Achse des Behältnis ist.

In Fig. 13 ist das Behältnis 62 in der Trommel 64 dargestellt, wenn das Behältnis in einem Winkel zur Mittenachse 54 der Trommel angebracht ist. Die Endränder des Behältnis 62 werden durch Klammern 69 derart gehalten, daß die Längsachse des Behältnis 62 sich quer von und mit einem spitzen Winkel gegenüber der Achse 54 erstreckt.

In Fig. 14 ist eine Ansicht ähnlich zu der in Fig. 3 dargestellt außer daß die Länge des Behältnis gegenüber dem Durchmesser des Rotors relativ groß ist, größer als die entsprechende Länge und der Durchmesser des in Fig. 13 dargestellten Behältnis 62. Dieses Merkmal schafft einen vergrößerten Arbeitshub für den Schuh in dem Behältnis in Fig. 14 und dadurch eine verstärkte Polierwirkung, wenn eine solche erwünscht ist.

In Fig. 15 ist eine Drehtrommel 100 in einem Gehäuse 102 dargestellt, die einen Motor 104 aufweist, der mit einem Antriebsriemen 106 mit der Trommel verbunden ist, und die Trommel um eine im wesentlichen horizontale Achse drehen kann. Das Gehäuse 102 weist eine Vordertür 108 auf, die das vordere, offene Ende der Trommel 100 abschließt. Ein Münzschlitz 110 ist angrenzend an einen Zeiteinstellknopf 112 und einen münzbetätigten Mechanismus - der nicht dargestellt ist - mit dem Motor 104 verbunden, um den Motor einzuschalten. Der Motor arbeitet nur dann, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen in den Münzschlitz 110 eingegeben worden sind und der Zeitgeber auf einen vorgegebene Zeitspanne eingestellt ist.

Wenn die Tür 108 geöffnet wird, kann ein Schuh oder ein Paar von Schuhen in die Trommel zum Polieren eingeführt werden. Die zu polierenden Schuhe werden in einen Beutel und in ein Behältnis entsprechend den Merkmalen gemäß Fig. 1 oder in ein Behältnis alleine entsprechend den Merkmalen gemäß Fig. 4 eingebracht. Nachdem die Tür geschlossen ist, wird eine Münze in den Schlitz 110 eingeführt, um den Motor 104 zu aktivieren. Der Motor betätigt die Trommel 100 für eine vorgegebene Zeitdauer, während welcher Zeitdauer die Schuhe auf einen vorgegebenen Glanz poliert werden. Wenn die Zeitdauer verstrichen ist, wird die Tür geöffnet, das Behältnis wird entfernt und dann werden die Schuhe aus dem Behältnis entfernt und sind bereit, getragen zu werden.

Ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 18 dargestellt, gemäß welchem ein dreieckförmig ausgebildetes Behältnis 120 vorgesehen ist, das entfernbar in einem beweglichen Behälter 122 befestigt ist, beispielsweise in der Trommel eines üblichen Dreh-Wäschetrockners. Das Behältnis 120 ist so ausgelegt, daß es einen flexiblen Beutel 124 lösbar aufnehmen kann, der einen zu polierenden Gegenstand 126, beispielsweise einen Schuh, und ein oder mehrere Polierelemente 128 aufnehmen kann.

Jedes Polierelement kann einen beliebigen geeigneten Aufbau aufweisen, beispielsweise die Struktur eines hohlen Balles, mit einer Stöpselvorrichtung für die Aufnahme eines schweren Materiales, wie z.B. Wasser, Bleischrot od.dgl. Ein Poliermaterial befindet sich auf der äußeren Oberfläche des Polierelementes 128. Das Poliermaterial ist vorzugsweise das Material eines kleinen Beutels, der den Ball aufnimmt und der ein Zugband oder eine Zugschnur aufweist, die zu einem Knoten gezogen wird, nachdem sich der Ball in dem Beutel befindet. Der Knoten dient auch als polierendes Teil. Der Beutel 124 kann Zugschnüre 130 für das Verschließen einer Öffnung 132 in dem Beutel aufweisen. Der Beutel ist ausreichend groß, um eine relative Bewegung zwischen dem Beutel, dem zu polierenden Gegenstand und dem Polierelement zu erlauben.

Ein Behältnis 120 besteht aus irgendeinem geeigneten Material, vorzugsweise aus einem flexiblen Material. Das Behältnis weist eine Vorderwand 134 und eine Rückwand 136 auf, wobei beide Wände 134 und 136 dreieckförmig sind. Das Behältnis weist ferner drei Wände 138 auf, die die Entfernung zwischen den Vorderwänden 134 und 136 überbrücken. Die Wand 134 weist eine Öffnung 140 auf, die durch eine Reißverschluß 142 oder eine andere Verschlußvorrichtung verschließbar ist. Diese Ausbildung des Behältnis 120 schafft ein hohes Maß an Hin- und Herschleuderbewegung des Beutels 124 in dem Behältnis.

Ein kurzer Stab 144 ist an jeder Ecke des Behältnis 120 vorgesehen, wobei jeder Stab 144 die Entfernung zwischen der Vorderwand 134 und der Rückwand 136 überspannt. Die Verbindung zwischen jedem Paar von Seitenwänden 138 wird durch eine Öffnung 146 erzeugt, die ein Segment 148 des angrenzenden Stabes 144 frei liegen läßt. Jedes Segment 148 erstreckt sich durch die Öse 150 an einem Ende einer mit einem Saugnapf ausgestatteten Verbindungseinheit 152, die einen Schaft 154 aufweist, der einstückig an einen Saugnapf 156 angeformt ist. Der Schaft 154 könnte weitere Ösen zueinander beabstandet entlang der Länge des Schafts aufweisen. Dieses Merkmal erlaubt die Befestigung von Behältnissen 120 an Trommeln mit unterschiedlichen Größen.

Jede Verbindungseinheit 152 besteht aus einem geeigneten flexiblen, elastischen Material, beispielsweise Gummi od.dgl. Jeder Saugnapf weist einen seitlichen Vorsprung 158 auf, um die Entfernung des Saugnapfes aus der Verbindung mit der angrenzenden Oberfläche zu erleichtern. Durch seitliches Anheben des Vorsprungs 158 wird die Saugkraft zwischen dem Saugnapf 156 und der angrenzenden Oberfläche aufgehoben, und die mit einem Saugnapf ausgestattete Verbindungseinheit 152 kann von der Oberfläche getrennt werden.

Im Betrieb wird ein Behältnis 120 mit einer Verbindungseinheit 152 mit einem darauf befindlichen Saugnapf ausgestattet, wie es in Fig. 16 dargestellt ist. Dann werden das Behältnis und die Saugnäpfe in die Trommel 122 eingebracht, und die Saugnäpfe 156 der Verbindungseinheiten 152 werden mit der inneren Oberfläche 123 der Trommel 122 dadurch verbunden, daß die Saugnäpfe derart nach unten gedrückt werden, daß sie sich ausdehnen und leicht zurückziehen, woraufhin sie durch den Ansaugeffekt an der Oberfläche 123 gehalten werden. Somit wird, wenn die Trommel gedreht wird, das Behältnis 120 ebenfalls um die Drehachse der Trommel herum gedreht.

Wenn es erwünscht ist, einen Gegenstand, beispielsweise einen Schuh, zu polieren, werden der Schuh und eine Polierelement 128 in den Beutel 124 eingebracht und der Beutel geschlossen, beispielsweise dadurch, daß die Zugschnur 130 zugezogen wird, um die Öffnung 132 des Beutels zu verschließen. Dann wird der Beutel in das Behältnis 120 eingebracht und die Verschlußeinrichtung 142 verschließt die Öffnung 140. Die Trommel wird dann für eine vorgegebene Zeitdauer gedreht.

Während der Drehung der Trommel wird der Beutel 124 zufallsbedingt in dem Behältnis 120 hin- und herbewegt. Darüberhinaus werden der Schuh 126 und das Polierelement 128 zufallsbedingt in dem Beutel 124 bewegt, und der-Schuh wird sowohl durch das Material des Beutels als auch durch das äußere Poliermaterial des Polierelementes 128 poliert. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeitperiode wird die Drehung der Trommel angehalten, das Behältnis geöffnet, der Beutel entfernt und der Schuh aus dem Beutel in poliertem Zustand entnommen.

Das Behältnis 120 kann aus einem beliebigen gewünschten Material bestehen. Ein geeignetes Material ist beispielsweise Polyester/ Baumwoll-Köperstoff, der unter der Bezeichnung Adirondack Twill vertrieben wird und zu 50% aus Polyester und zu 50% aus Baumwolle besteht. Derartige Materialien sind bei der Firma Spring Industries, 1075 Battery Street, San Francisco, Kalifornien, USA, erhältlich.

Stäbe 144 können aus einem beliebigen geeigneten Material bestehen, beispielsweise aus Hartholz. Die typische Länge eines jeden Stabes beträgt 28,175 cm und ein typischer Durchmesser beträgt 0,92 cm.

Der Beutel 124 kann aus einem beliebigen geeigneten Poliermaterial bestehen, ist jedoch bevorzugt ein elastischer Stoff, der waschbar ist, beispielsweise einer aus 87% Nylon und 13% Lycra mit einer Längendehnungsfähigkeit von 210% und einer Breitendehnungsfähigkeit von 75%. Derartige Stoffe sind erhältlich bei J.P. Stevens Company 1185 Avenue of the Americas New York, New York 10018 USA und zwar unter der Nummer DK 1618. Das gleiche Material kann verwendet werden, um eine Socke oder eine Schicht für die Abdeckung des Polierelementes 128 zu bilden.

Vorzugsweise besteht jedes Polierelement 128 aus einem flexiblen hohlen Körper, beispielsweise aus einem in Form eines Balls, wobei der Körper ein Loch aufweist, das mit einem entfernbaren Plastikstecker für das Ausfüllen des Körpers mit einem schweren Material versehen ist, beispielsweise mit Wasser, Bleischrot od.dgl. Der typische Durchmesser derartiger Körper beträgt 8,575 cm und der Körper kann verpackt und verwendet werden, ohne daß sich das Gewicht in ihm befindet, so daß die Transportkosten vermindert werden. Für diesen Zweck geeignete Bälle aus Vinyl sind erhältlich bei Funtaico, 28976 Hopkins Street, Hayward, Kalifornien, USA.


Anspruch[de]
  1. 1. Poliervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behältnis für das Aufnehmen eines zu polierenden Gegenstandes vorgesehen ist, daß das Behältnis so ausgelegt ist, daß es in einen beweglichen Behälter eingebracht und gegenüber einem vorgegebenen Bezugspunkt bewegt werden kann, wenn der Behälter bewegt wird, daß ein Polierelement in dem Behältnis vorgesehen ist, daß auf dem Polierelement Poliermaterial für Reibkontakt mit dem Gegenstand in dem Behältnis vorgesehen ist, und daß das Behältnis eine derartige Größe aufweist, daß der Gegenstand sich darin gegenüber den Polierelementen und dem Behältnis bewegen kann, wenn das Behältnis gegenüber dem Bezugspunkt bewegt wird.
  2. 2. Poliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein flexibler Beutel aus Poliermaterial in das Behältnis einbringbar ist, daß der Beutel für die Aufnahme des Gegenstandes und des Polierelementes ausgelegt ist und daß der Beutel, der Gegenstand und das Polierelement in dem Behältnis und gegenüber dem Behältnis beweglich sind.
  3. 3. Poliervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polierelement einen Körper mit einer Schicht aus Poliermaterial aufweist, der die äußere Oberfläche des Körpers bedeckt.
  4. 4. Poliervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper flexibel und hohl ist, daß eine Ausnehmung in dem Körper vorgesehen ist, um zu erlauben, daß schweres Material in das Polierelement eingebracht werden kann, und daß ein Stöpsel zum Schließen des Loches vorgesehen ist.
  5. 5. Poliervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gewichtige Material Wasser ist, und daß die Schicht aus einem elastischen Stoff, insbesondere aus elastischer Web- oder Wirkware, besteht.
  6. 6. Poliervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Material aus einem synthetischen Material besteht.
  7. 7. Poliervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das synthetische Material aus einer Kombination aus Nylon und Lycra besteht.
  8. 8. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Material eine Dehnungsfähigkeit von etwa 210% in der Länge und von etwa 75% in der Breite hat.
  9. 9. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Polierelementes ballförmig ist und aus Vinyl besteht.
  10. 10. Poliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis eine dreieckige Grundform aufweist, und daß das Behältnis eine Befestigungsvorrichtung aufweist mit welcher das Behältnis an seinen Ecken lösbar an der inneren Oberfläche einer Drehtrommel befestigbar ist.
  11. 11. Poliervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis eine Wand aufweist, die mit einer Einbringund Entnahmeöffnung versehen ist, und daß eine mit der Wand verbundene Schließeinrichtung für das Verschließen der Öffnung vorgesehen ist.
  12. 12. Poliervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließeinrichtung einen Reißverschluß aufweist.
  13. 13. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung eine mit einem Saugnapf ausgestattete Verbindungseinheit aufweist.
  14. 14. Poliervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinheit einen Saugnapf, einen Schaft, der sich von dem Saugnapf wegerstreckt, und eine Öse an dem anderen Ende des Schaftes aufweist.
  15. 15. Poliervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Ecke des Behältnis ein Stab vorgesehen ist, daß an jeder Ecke des Behältnis eine Ausnehmung vorgesehen ist, an der ein Teil des Stabes freiliegt, und daß die Öse des angrenzenden Verbindungselementes lösbar den jeweiligen Stab aufnehmen kann.
  16. 16. Poliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis eine innere Umfamgsoberfläche aufweist, auf der eine Schicht aus Poliermaterial vorgesehen ist, daß die Schicht die Formvorrichtung bildet und daß die innere Oberfläche der Schicht die Polierfläche bildet.
  17. 17. Poliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis eine flexible äußere Schicht, eine gepolsterte bzw. dämpfende Zwischenschicht und eine Innenschicht aufweist, auf deren innerer Oberfläche Poliermaterial aufgebracht ist, und daß das Poliermaterial die Formvorrichtung bildet.
  18. 18. Poliervorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Behältnis ausreicht, daß der Gegenstand sich zufallsbedingt in dem Behältnis umherbewegt.
  19. 19. Poliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehtrommel vorgesehen ist, in welcher das Behältnis aufnehmbar und aus welcher das Behältnis wieder entnehmbar ist, um zu ermöglichen, daß das Behältnis in dem Behälter relativ zur Mittenachse der Trommel bewegt wird.
  20. 20. Poliervorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strebe vorgesehen ist, mit welcher das Behältnis lösbar in einer festen Position in der Trommel lagerbar ist.
  21. 21. Poliervorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe federvorbelastet ist und sich auf einer Seite des Behältnis befindet und daß so das Behältnis gegen die innere Oberfläche der Trommel drückbar ist.
  22. 22. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis frei in der Trommel liegt und sich im wesentlichen zufallsbedingt darin bewegen kann.
  23. 23. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel eine Anzahl von voneinander beabstandeten Vorsprüngen am inneren Umfang aufweist, und daß ein aufblasbares, ringförmiges Teil für das Abdecken der Vorsprünge vorgesehen ist, und daß das Behältnis sich in dem ringförmigen Teil befindet und durch das ringförmige Teil praktisch frei von Berührungen mit den Vorsprüngen gehalten wird.
  24. 24. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Streben vorgesehen ist, welche in gegenüberliegende Enden des Behältnis eingreifen können und mit denen das Behältnis an einer festen Position in der Trommel gehalten werden kann, und daß die Längsachse des Behältnis sich im wesentlichen quer zur Drehachse der Trommel erstreckt.
  25. 25. Poliervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trommel-Antriebsvorrichtung vorgesehen ist, die eine um eine Mittenachse drehbare Trommel, einen Motor für das Drehen der Trommel und eine münzbetätigte Einrichtung aufweist, mit welcher der Motor betätigbar ist.
  26. 26. Verfahren zum Polieren eines Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand in einen ersten umgrenzten Raum gebracht wird, in welchem er gegenüber den Raumgrenzen beweglich ist, daß der erste Raum gegenüber einem vorgegebenen Bezugspunkt eine unregelmäßige Bewegung, insbesondere eine Trudelbewegung, ausführt, und daß der Gegenstand als Folge des Trudelns poliert wird.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß zum Trudeln der erste Raum in einen zweiten umgrenzten Raum eingebracht wird, wobei der erste Raum gegenüber dem zweiten Raum relativbeweglich ist, und daß der zweite Raum relativ zu dem vorgegebenen Bezugspunkt beweglich ist.
  28. 28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehbewegung der zweite Raum um eine im wesentlichen horizontale Achse gedreht wird.
  29. 29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Achse durch den zweiten Raum verläuft.
  30. 30. Poliervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behältnis und ein flexibler Beutel bzw. Sack vorgesehen ist, welcher in das Behältnis einbringbar ist und so ausgelegt ist, daß ein polierbarer Gegenstand darin aufgenommen werden kann, daß das Behältnis eine Befestigungsvorrichtung aufweist, mit welcher das Behältnis in einem beweglichen bzw. sich bewegenden Behälter für die Bewegung relativ zu einem vorgegebenen Bezugspunkt befestigbar ist, wenn der Behälter sich bewegt, daß ein flexibles, hohles Polierelement in den Beutel einbringbar ist, das ein polierende Oberfläche aufweist, die in Anlage mit dem Gegenstand in dem Beutel gerät, daß das Polierelement so ausgelegt ist, daß es schweres Material aufnehmen und enthalten kann, daß das Behältnis eine Größe aufweist, die es erlaubt, daß der Beutel, das Polierelement und der Gegenstand sich relativ zu dem Behältnis bewegen, wenn das Behältnis relativ zu dem Bezugspunkt bewegt wird.
  31. 31. Poliervorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Polierelement aufgenommene Material Wasser ist.
  32. 32.Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel eine Öffnung und eine Vorrichtung für das Schließen der Öffnung aufweist.
  33. 33. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 32, gekennzeichnet durch die kennzeichnenden Merkmale mindestens eines der Ansprüche 3 bis 15.






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