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Dokumentenidentifikation DE3644469A1 02.07.1987
Titel Einrichtung zum Schutz eines Containers gegen bei dessen Absetzen auftretende Stöße
Anmelder Vulkoprin, N.V., Tielt, BE
Erfinder Vaernewyck, Eric, Oostkamp, BE;
Maes, Roger, Tielt, BE
Vertreter Kessel, E., Dipl.-Ing.; Böhme, V., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 24.12.1986
DE-Aktenzeichen 3644469
Offenlegungstag 02.07.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.07.1987
IPC-Hauptklasse B65D 90/14
IPC additional class // E04H 1/12  

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz eines Containers gegen bei dessen Absetzen auftretende Stöße.

Der Ausdruck "Container" muß hier im weitesten Sinn verstanden werden. Das Wort deutet insbesondere auf ein Gehäuse mit derartigen Abmessungen hin, daß es als Laboratorium, Büro und Kontor, Operationssaal usw. eingerichtet werden kann.

Derartige vollständig eingerichtete Container müssen viel per Hubschrauber transportiert und am Standort abgesetzt werden. Sie können auch per Wagen oder per Zug befördert werden; beim Absetzen dieser Lasten sollte jedoch stets dafür gesorgt werden, daß der Kontakt mit dem Boden keine Erschütterungen bzw. Stöße verursacht, die den Inhalt des Containers durcheinanderbringen oder dessen Apparatur beschädigen oder außer Funktion setzen würden.

Die Erfindung hat zum Ziel, dazu zu verhelfen und eine Einrichtung zu schaffen, die in jeder Hinsicht den gestellten Erwartungen entspricht.

Zu diesem Zweck wird die erfindungsgemäße Einrichtung von einer Reihe an der Unterseite des Containers angebrachter Dämpfungsschuhe gebildet, die jeweils aus einer Metallplatte bestehen, mit welcher ein Element aus einem elastischen Stoff verbunden ist, das entlang der Seite, die mit dem Boden in Berührung kommt, mit einem Metallband versehen ist.

Bei einer bevorzugt zur Anwendung gebrachten Ausführungsform der Erfindung weist das Element einen durchgehenden Hohlraum auf.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Element im Querschnitt die Form eines Trapezes auf, dessen große Grundlinie der Metallplatte zugewandt ist.

Vorteilhafterweise besteht das Element aus Polyurethan.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Schutz eines Containers gegen bei dessen Absetzen auftretende Stöße. Diese Beschreibung dient ausschließlich als Beispiel und beschränkt die Erfindung nicht. Die Bezugszeichen beziehen sich auf die beigefügten Figuren.

Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgerüsteten Containers.

Fig. 2 stellt in größerem Maßstab einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 dar.

Die in diesen Figuren dargestellte Einrichtung besteht aus einer Reihe von Dämpfungsschuhen (1), die alle eine Metallplatte (2) aufweisen, auf der ein Element (3) aus einem elastischen Stoff z.B. durch Vulkanisieren befestigt ist. Um die Federwirkung der Elemente (3) noch zu steigern, ist in der Längsrichtung etwa entlang der Mittellinie jedes Elements (3) ein durchgehender Hohlraum (4) vorgesehen. Der Querschnitt dieses durchgehenden Hohlraums (4) ist willkürlich.

Unten sind die elastischen Elemente (3) mit einem Metallband (5) versehen. Das Befestigen dieser Bänder (5) an dem elastischem Element (3) kann auf mancherlei Weise geschehen. Weil die Metallbänder (5) von den elastischen Elementen (3) entfernbar und folglich auswechselbar sein müssen, sind in den Stoff, aus dem die Elemente (3) bestehen, Muttern (6) aufgenommen, in die Bolzen (7) geschraubt werden können. Diese Bolzen (7) weisen einen versenkten Kopf auf und gehen durch in den Metallbändern (5) vorgesehene Ausnehmungen hindurch.

Die Befestigung der verschiedenen Dämpfungsschuhe (1) an einem Container (8) oder einer gleichartigen Struktur bietet keine Schwierigkeiten, weil die Metallplatte (2) entlang beider Seiten des elastischen Elements (3) reichlich übersteht. Jeder Dämpfungsschuh (1) kann mittels dazu vorgesehener Führungen, die am Boden des Containers befestigt sind, gehalten werden. Es ist auch möglich, in der Metallplatte (2) eine Reihe von Bohrungen vorzusehen, durch welche Bolzen gesteckt werden, die dann in den Container geschraubt werden.

Falls das elastische Element (3) der Dämpfungsschuhe (1) aus Polyurethan gefertigt ist und unter der Voraussetzung, daß ein sich in dessen Längsrichtung erstreckender durchgehender Hohlraum (4) vorgesehen ist, entsteht durch das Montieren dieses Dämpfungsschuhs (1) über die gesamte Länge eines Containers od. dgl. eine Einrichtung, die in der Lage ist:

  • 1. alle Stöße, die beim Absetzen eines Containers auftreten können, aufzufangen, so daß kein Schaden an der Einrichtung, mit welcher der Container inwendig ausgerüstet ist, verursacht wird;
  • 2. über den Boden geschleppt zu werden. Damit sind naturgemäß verhältnismäßig beschränkte Entfernungen gemeint.


Um der Verstellbarkeit der Teile der Einrichtung in die Hand zu arbeiten, wird die Länge jedes Dämpfungsschuhs (1) auf etwa 100 cm beschränkt. In Wirklichkeit soll die Länge jedes Dämpfungsschuhs (1) durch die standardisierten Abmessungen in der Länge der Container beschränkt werden.

Es leuchtet ein, daß die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt ist und daß daran viele Änderungen angebracht werden können, ohne den Rahmen des Anmeldungsvorschlags zu verlassen.

So würde unter bestimmten Umständen auch in Erwägung gezogen werden können, Dämpfungsschuhe unten am Container nur örtlich begrenzt und nicht über die gesamte Länge beidseitig hiervon anzubringen.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Schutz eines Containers gegen bei dessen Absetzen auftretende Stöße, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung von einer Reihe an der Unterseite des Containers angebrachter Dämpfungsschuhe (1) gebildet ist, die jeweils aus einer Metallplatte (2) bestehen, mit welcher ein Element (3) aus einem elastischen Stoff verbunden ist, das entlang der Seite, die mit dem Boden in Berührung kommt, mit einem Metallband (5) versehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (3) einen durchgehenden Hohlraum (4) aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (3) im Querschnitt die Form eines Trapezes aufweist, dessen große Grundlinie der Metallplatte (2) zugewandt ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Stoff Polyurethan ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (3) durch Vulkanisieren mindestens mit der Metallplatte (2) verbunden ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (5) mit dem Element (3) lösbar verbunden ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Metallbands (5) an dem Element (3) Muttern (6) in dem Material, aus dem das Element (3) gefertigt ist, angeordnet sind und das Metallband (5) mittels darin verschraubter Bolzen (7) an dem Element (3) befestigt ist.






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