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Dokumentenidentifikation DE3235556C2 20.08.1987
Titel Trageinrichtung zur Halterung eines Zeichenkopfes
Anmelder Asahi Seimitsu K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Komine, Takashi, Kawaguchi, Saitama, JP
Vertreter Delfs, K., Dipl.-Ing., 2000 Hamburg; Moll, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 8000 München; Mengdehl, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 25.09.1982
DE-Aktenzeichen 3235556
Offenlegungstag 05.05.1983
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.08.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.08.1987
IPC-Hauptklasse B43L 13/08
Zusammenfassung Die Trageinrichtung für den Zeichenkopf (7) eines Universal-Parallellineals weist einen eine Parallelbewegung des Kopfes bewirkenden Mechanismus auf, aufgrund derer der Kopf (7) und das Lineal vom Zeichenbrett abgehoben werden können. Dabei ist ein Stützhebel (15) mit einer Feder (20) vorgesehen, durch den auf Kopf (7) und Lineal eine diese Elemente schwebend haltende Kraft ausgeübt wird. Diese Kraft wächst dabei mit wachsender Entfernung des Kopfes und des Lineals vom Zeichenbrett an. Durch einen weiteren Stützhebel, dessen Wirkung neutralisiert werden kann, kann die abhebende Kraft je nach Neigung des Zeichenbrettes gegenüber der Horizontalen verändert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Trageinrichtung zur Halterung eines Zeichenkopfes am Laufwagen einer Laufwagenzeichenmaschine, mit einer eine Parallelbewegung des Zeichenkopfes senkrecht zur Ebene des Zeichenbretts bewirkenden Verbindung und mit einem Stützhebel, der an seinem einen Ende um eine Schwenkachse schwenkbar an einem mit dem Laufwagen verbundenen Teil befestigt ist und der an seinem anderen Ende ein Anhebeelement für den Zeichenkopf oder einem damit verbundenen Teil aufweist.

Es ist eine Trageinrichtung zur Halterung eines Zeichenkopfes bekannt, bei der der Kopf nach oben durch ein Federelement vorgespannt ist, wobei es bei dieser vorbekannten Einrichtung jedoch schwierig ist, den Zeichenkopf auf das Zeichenbrett zu drücken, wenn das Brett in eine aufrechte Lage gestellt wird. Die Vorspannwirkung, mit der der Zeichenkopf vom Brett weggedrückt wird, ist nämlich bei dieser vorbekannten Einrichtung am größten, wenn der Zeichenkopf auf dem Zeichenbrett ruht, während sie kleiner wird, wenn der Kopf vom Zeichenbrett nach oben bewegt wird. Ist die Vorspannung genügend groß, um den Kopf bei waagerechter Lage des Zeichenbretts in einem Abstand von demselben zu halten, so muß die entsprechende Andruckkraft größer sein, wenn das Zeichenbrett aufrecht steht, da dann zusätzlich zu der normalen Andruckkraft auch noch eine Andruckkraft aufgewendet werden muß, die dem Gewicht des Zeichenkopfes bei waagerechter Lage des Zeichenbretts entspricht.

Bei einer Trageinrichtung der eingangs genannten Art sind dagegen zwei Stellungen vorgesehen, in denen der Zeichenkopf durch entsprechendes Federelement stabil gehalten werden kann, nämlich eine erste Stellung, in der der Zeichenkopf am Brett anliegt und eine zweite Stellung, in der der Zeichenkopf einen Abstand vom Zeichenbrett aufweist (DE-OS 30 38 582). Bei dieser Einrichtung müssen aber ebenfalls sehr große Kräfte aufgewendet werden. Beim Anheben des Zeichenkopfs muß ein Sperrhebel gegen die Kraft einer Feder bewegt werden, wobei diese Feder den Anhebvorgang auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht oder höchstens kurzzeitig beim Umklappen des Hebels unterstützt. Auch zum Niederdrücken muß der Sperrhebel weggedrückt werden, was wegen der dazu erforderlichen Gleit- oder Rollbewegungen ebenfalls eine größere Kraftanstrengung erforderlich macht.

Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Trageinrichtung der eingangs genanntne Art so zu verbessern, daß das Anheben und Absenken des Zeichenkopfes mit geringerem Kraftaufwand möglich ist.

Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß eine Zugfeder vorgesehen ist, die einerseits an der Platte des Laufwagens an einem Angriffspunkt, der in der Nähe der Schwenkachse des Stützhebels liegt und andererseits an dem Stützhebel so befestigt ist, daß der eine Vorspannung der Zugfeder beeinflussende Winkel zwischen der Zugfeder und einer Geraden, die durch die Schwenkachse und den Angriffspunkt der Zugfeder am Stützhebel hindurchgeht, größer wird, wenn der Zeichenkopf vom Zeichenbrett abgehoben wird.

Durch ihre besondere Anordnung erleichtert die Zugfeder das Anheben, wenn man von dem untersten Teil des Schwenkbereiches absieht, also dem kleinen Bereich, in dem der Zeichenkopf gerade sehr wenig von dem Zeichenbrett abgehoben wird. Hat die Feder ihre neutrale Stellung überschritten, so unterstützt die Feder das Anheben des Zeichenkopfes, wobei diese Kraft anwächst, je weiter der Zeichenkopf nach oben bewegt wird. Zum Absenken ist dann nur diese Federkraft wieder zu überwinden, die dazu kleiner wird, je mehr sich der Zeichenkopf dem Zeichenbrett nähert.

Vorteilhafterweise sind zwei Stützhebel und zwei Zugfedern vorgesehen, von denen ein Stützhebel aus einer unteren inaktiven Stellung in eine aktive Stellung zur Verstärkung der Stützfunktion bewegbar ist.

Die Erfindung wird im Folgenden beispielsweise anhand von vorteilhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 in einer Seitenansicht, teilweise im Querschnitt schematisch einen wichtigen Teil einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 in einer Seitenansicht eine andere Arbeitsstellung zur Verdeutlichung der Wirkungsweise;

Fig. 3 eine Ansicht von unten dieses wesentlichen Teiles;

Fig. 4 eine von der anderen Seite gesehene Seitenansicht eines weiteren wichtigen Teiles; und

Fig. 5 eine Seitenansicht, in der schematisch dargestellt ist, wie die erfindungsgemäße Anordnung verwendet wird.

In den Figuren bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen Laufwagenteil, der mit Schrauben 3 an einer Laufwagenplatte 2 befestigt ist. Die Laufwagenplatte 2 ist beweglich durch Rollen 5 an bzw. in einer länglichen Schiene 4 gelagert. Die Bezugsziffer 6 bezeichnet ein Glied, das eine Kopfanordnung 7 tragen kann. Dieses den Kopf tragende Glied 6 ist durch einen eine Parallelbewegung bewirkenden Mechanismus mit dem Laufwagenteil 1 verbunden, daß das den Kopf tragende Glied 6 vertikal im wesentlichen parallel zu dem Laufwagenteil 1 bewegt werden kann. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die oberen Bereiche der beiden Teile 1, 6 über Schwenkachsen 9, 9a mit einem oberen Verbindungselement 8 verbunden.

Die unteren Bereiche dieser Teile 1, 6 sind über Schwenkachsen 11 bzw. 12, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, mit einem unteren Verbindungselement 10 verbunden, wobei die Schwenkachsen 9, 9a, 11 und 12 der oberen und unteren Verbindungselemente 8, 10 auf den Ecken eines Parallelogramms angeordnet sind, wodurch ein Mechanismus, der eine Parallelbewegung bewirkt, erhalten wird. Gemäß dieser besonderen Ausführungsform ist auch vorgesehen, daß die Schwenkachse 11 des unteren Verbindungselementes 10, die mit dem Laufwagenteil 1 verknüpft ist, auf dem freien Ende eines hin- und herbewegbaren Elementes 13 angeordnet ist, das um eine Achse hin- und herbewegt werden kann, die im wesentlichen mit der Schwenkachse 9 des oberen Verbindungselementes 8 koaxial ist. Dabei ist eine Einstellschraube 14 auf dem unteren Ende dieses hin- und herbewegbaren Elementes 13 vorgesehen, die eine Einstellung der Parallelbewegung ermöglicht. Das den Kopf stützende Glied 6 kann um die Schwenkachse 9a nach oben über einen großen Winkel gedreht werden, wodurch das Parallelogramm ganz flach wird.

Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Trageinrichtung für den Zeichenkopf ist ein Stützhebel 15 um eine Schwenkachse 16 herum schwenkbar am Laufwagenteil 1 befestigt und an seinem hin- und herbeweglichen Ende mit einer Rolle 17 versehen, die als Einrichtung zum Anheben dient. Diese Rolle 17 liegt normalerweise gegen eine untere Oberfläche 6a des den Kopf tragenden Gliedes 6 an. Das hin- und herbewegliche Ende des Stützhebels 15 ist auch mit einem Stift 18 für die Befestigung einer Zugfeder 20 versehen. Hinter der Schwenkachse 16 ist ein Stift 19, der ähnlich dem Stift 18 ist, auf dem Laufwagenteil 1 vorgesehen, wobei die beiden Stifte 18, 19 im wesentlichen in einer horizontalen Ebene liegen und die Feder 20, die die Rolle 17 mit einer Zugspannung so vorspannt, daß diese das Glied 6 anhebt, zwischen den beiden Stiften 18, 19 eingespannt ist. Die Anhebekraft der Feder 20 ist nicht wirksam, wenn die Federverankerungsstifte 18, 19 und die Schwenkachse 16 auf einer Geraden liegen oder wenn die Schwenkachse 16 in eine Lage oberhalb der geraden Linie kommt, die die beiden Federverankerungsstifte 18, 19 verbindet. Die Anhebekraft wirkt auf den Stützhebel 15 erst, wenn die Schwenkachse 16 in eine Stellung innerhalb der Geraden kommt, die die beiden Federverankerungsstifte 18, 19 verbindet. Außerdem vergrößert sich die Anhebekraft der Feder 20, die auf den Stützhebel 15 wirkt, wenn der letztere nach oben bewegt wird, da eine solche Bewegung des Stützhebels 15 zu einer Vergrößerung des Zugspannungswinkels führt. Um die Schwenkbewegung des Stützhebels 15 zu begrenzen, ist der Laufwagenteil 1 mit oberen und unteren Begrenzungsanschlägen 21, 22 versehen, gegen die der Stützhebel 15 in seinen oberen bzw. unteren Grenzstellungen anliegt. Nimmt der Stützhebel 15 die obere Grenzstellung ein, so schwebt der Kopf zusammen mit dem Lineal oberhalb des Zeichenbretts. Nimmt der Stützhebel 15 seine untere Grenzstellung ein, so ruhen der Kopf und das Lineal auf dem Zeichenbrett. Die Bezugsziffer 23 bezeichnet einen Verriegelungsvorsprung, der mit Hilfe einer Schraube 23a auf der Unterseite des den Kopf tragenden Gliedes 6 befestigt ist, um gegen die Rolle 17 anzuliegen.

Diese Ausführungsform der Erfindung schließt weiterhin eine andere den Kopf tragende Einrichtung ein, die im wesentlichen parallel zur erwähnten den Kopf tragenden Einrichtung ist, und zwar für den Zweck der Verstärkung.

Wie man aus der Seitenansicht aus der anderen Richtung der Fig. 4 erkennt, weist diese den Kopf stützende Einrichtung zur Verstärkung im wesentlichen in derselben Weise wie bei der hauptsächlichen den Kopf stützenden Einrichtung einen Stützhebel 15a, eine Schwenkachse 16a, eine Rolle 17a, Federverankerungsstifte 18a, 19a, eine Zugfeder 20a, einen oberen Begrenzungsanschlag 21a und einen unteren Begrenzungsanschlag 22a auf. Dies Einrichtung ist identisch mit der Haupteinrichtung zum Tragen des Kopfes sowohl in ihrer Wirkung als auch der Funktion des Stützhebels 15a. Diese verstärkende den Kopf stützende Einrichtung ist also identisch mit der Haupteinrichtung zum Stützen des Kopfes mit der Ausnahme, daß der Verriegelungsvorsprung 24, der unterhalb der Rolle 17a angeordnet ist, die als Anhebeeinrichtung des Stützhebels 15a wirkt, mit einer schlitzförmigen Nut 25 versehen ist, und daß der Verriegelungsvorsprung 24 selektiv mit einer Spannschraube 24a sowohl in der zurückgezogenen Stellung, die durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist, als auch in der Verriegelungsstellung, die in den Fig. 3 und 4 durch eine unterbrochene Linie dargestellt ist, festgeschraubt werden kann.

Der Verriegelungsvorsprung 24 ist arbeitsmäßig mit einem Verriegelungselement 26 verknüpft, das einen auf dem den Kopf tragenden Glied 6 befestigten Betätigungshebel 27 aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Bewegung dieses Betätigungshebels 27 von der mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung in die mit unterbrochenen Linien in Fig. 4 gezeigte Stellung bewirkt, daß der Verriegelungsvorsprung 24 in Berührung mit der Rolle 17a gebracht wird und umgekehrt. Durch diese Anordnung wird es möglich, daß die den Kopf tragende Einrichtung zum Zwecke der Verstärkung leicht umgeschaltet werden kann zwischen einer arbeitsmäßig wirksamen und einer unwirksamen Stellung. In Fig. 3 bezeichnet die Bezugsziffer 28 einen Führungsstift für das Verriegelungselement 26, und die Bezugsziffer 29 bezeichnet einen Schlitz, der in dem Verriegelungselement 26 vorgesehen ist und in dem der Führungsstift 28 aufgenommen ist. In Fig. 5 bezeichnet die Bezugsziffer 30 das Lineal und die Bezugsziffer 31 das Zeichenbrett.

Es soll nun die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden. Im in Fig. 1 gezeigten Zustand nimmt der Stützhebel 15 eine Stellung ein, in der die Schwenkachse 16 des Stützhebels 15 ein wenig oberhalb der geraden Linie angeordnet ist, die die Stifte 18, 19 verbindet, zwischen denen die Zugfeder 20 eingespannt ist, so daß der Stützhebel 15 durch die Zugfeder 20 so vorgespannt ist, daß er um die Schwenkachse 16 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und gegen den unteren Begrenzungsanschlag 22 anliegt. Der Stützhebel 15 übt auf diese Weise keine Anhebekraft auf das den Kopf tragende Glied 6 aus, und der Kopf 7 zusammen mit dem Lineal ruht auf dem Zeichenbrett. Wird der Kopf 7 von Hand angehoben, so wird der Verriegelungsvorsprung 23 in Berührung mit der unteren Oberfläche der Rolle 17 gebracht und schwenkt dadurch den Stützhebel 15 im Gegenuhrzeigersinn. Erreicht der Stützhebel 15 die Stellung, in der die Schwenkachse 16 des Stützhebels 15 unterhalb der geraden Linie angeordnet ist, die die Federverankerungsstifte 18, 19 verbindet, so wird die Anhebekraft der Feder 20 über die Rolle 17 auf die untere Oberfläche 6a des den Kopf tragenden Gliedes 6 ausgeübt. Dabei wird der Winkel zwischen der Feder 20 und dem Stützhebel 15 vergrößert, wodurch auch die Vorspannkraft der Feder 20, die auf den Stützhebel 15 wirkt, ebenfalls vergrößert wird, wenn der Stützhebel 15 nach oben zusammen mit dem Kopf 7 geschwenkt wird. Der Kopf 7 zusammen mit dem Lineal kann in der schwebenden Stellung oberhalb des Zeichenbretts gehalten werden, wobei der Stützhebel 15 gegen den oberen Anschlag 21 anliegt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. In dem Falle, in dem das Gewicht des Kopfes und des Lineals zu groß sind, als daß sie nur durch die Anhebekraft der Feder 20, die in der Kopfhaupttrageinrichtung angeordnet sind, schwebend gehalten werden könnten, da das Zeichenbrett nur wenig geneigt ist, so daß es fast horizontal liegt, kann der Verriegelungsvorsprung 24 der verstärkenden Kopftrageinrichtung in Berührung mit der Rolle 17a des Stützhebels 15a gebracht werden und in dieser Stellung verriegelt werden, so daß auf die Feder 20 a gleichzeitig über den Stützhebel 15a auf das den Kopf tragende Glied 6 wirken kann, wodurch der Kopf in wirksamer Weise zusammen mit dem Lineal schwebend gehalten wird.

Es ist klar, daß eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung auch möglich ist, bei der die Schwenkachsen 16, 16a der Stützhebel 15, 15a in oberen Teilen des Kopfstützgliedes 6 angeordnet sind, wobei die Rolle 17 in Berührung mit dem gleiterseitigen Glied 1 gebracht wird, so daß das gleiterseitige Glied 1 durch die Federn 20, 20a unter Vorspannung gesetzt wird und das den Kopf tragende Glied 6 nach oben in bezug auf das gleiterseitige Glied 1 gehalten werden kann.

Aus der vorangehenden Beschreibung wird es zu verstehen sein, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Kopf und das Lineal zuverlässig in der schwebenden Stellung gehalten werden können, da der Winkel, mit dem die Anhebekraft der Feder auf den Stützhebel wirkt, und damit die Anhebekraft selbst anwächst, wenn der Kopf und das Lineal nach oben aus ihrer Stellung bewegt werden, in der der Kopf und das Lineal gegen das Zeichenbrett anliegen. Dabei wird das den Kopf tragende Glied 6 in bezug auf das gleiterseitige Glied 1 durch den Stützhebel abgestützt, der geschwenkt werden kann, wenn der Kopf und das Lineal angehoben werden. Andererseits nimmt die Anhebekraft der Feder ab, wenn der Kopf und das Lineal nach unten auf das Zeichenbrett abgesenkt werden, so daß der Kopf und das Lineal am Zeichenbrett anliegend gehalten werden können. In dem bereits erwähnten Fall, daß der Kopf und das Lineal zu schwer sind, um im Falle geringer Neigung oder fast horizontaler Ausrichtung des Zeichenbrettes wirksam durch eine einzelne den Kopf tragende Einrichtung getragen zu werden, kann die zusätzliche den Kopf tragende Einrichtung, die erfindungsgemäß vorgesehen ist, zum Zwecke der Verstärkung benutzt werden, um die Stützkraft für den Kopf genügend zu verstärken, um den Kopf und das Lineal schwebend unter den besten Bedingungen in Übereinstimmung mit der Neigung des Zeichenbrettes zu halten.


Anspruch[de]
  1. 1. Trageinrichtung zur Halterung eines Zeichenkopfes am Laufwagen einer Laufwagenzeichenmaschine, mit einer eine Parallelbewegung des Zeichenkopfes senkrecht zur Ebene des Zeichenbrettes bewirkenden Verbindung und mit einem Stützhebel, der an seinem einen Ende um eine Schwenkachse schwenkbar an einem mit dem Laufwagen verbundenen Teil befestigt ist und der an seinem anderen Ende ein Anhebeelement für den Zeichenkopf oder einem damit verbundenen Teil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zugfeder (20) vorgesehen ist, die einerseits an der Platte (2) des Laufwagens an einem Angriffspunkt (19), der in der Nähe der Schwenkachse (16) des Stützhebels (15) liegt und andererseits an dem Stützhebel (15) so befestigt ist, daß der eine Vorspannung der Zugfeder (20) beeinflussende Winkel zwischen der Zugfeder (20) und einer Geraden, die durch die Schwenkachse (16) und den Angriffspunkt (19) der Zugfeder am Stützhebel (15) hindurchgeht, größer wird, wenn der Zeichenkopf (7) vom Zeichenbrett (31) angehoben wird.
  2. 2. Trageinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stützhebel (15, 15a) und zwei Zugfedern (20, 20a) vorgesehen sind, von denen ein Stützhebel (15a) aus einer unteren inaktiven Stellung in eine aktive Stellung zur Verstärkung der Stützfunktion bewegbar ist.






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