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Dokumentenidentifikation DE3011804C2 03.09.1987
Titel Grundplatte für Wecker, insbesondere der Fernsprechtechnik
Anmelder Telefonbau und Normalzeit GmbH, 6000 Frankfurt, DE
Erfinder Barkow, Helmut, 6374 Steinbach, DE
DE-Anmeldedatum 27.03.1980
DE-Aktenzeichen 3011804
Offenlegungstag 01.10.1981
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.09.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.09.1987
IPC-Hauptklasse G10K 1/26
IPC-Nebenklasse G10K 1/063   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Grundplatte für Wecker gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Beim Einbau eines Weckers in einen Fernsprechapparat, beispielsweise mit selbstschneidenden Schrauben, kann es passieren, daß die Befestigungsaugen am Apparatebogen uneben sind. Da die Grundplatte aus Kunststoff elastisch ist, biegt sich diese durch und damit bekommen die darauf befestigten Glockenschalen eine andere Lage zum Klöppel, die bei der Montage vorgenommene Einstellung des Weckeres stimmt nicht mehr. Es kommt dann vor, daß anstelle eines Schnarrens des Weckers bereits ein leichtes Klingeln ertönt, oder aber der Klöppel wird so blockiert, daß nichts mehr zu hören ist.

Eine Abhilfe könnte darin bestehen, die Grundplatte für den Wecker aus Metall herzustellen. Dies wäre aber zu teuer und der Wecker würde zu schwer werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Grundplatte für einen Wecker der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art so auszubilden, daß diese preiswert und in gewichtsmäßig leichter Ausführung hergestellt werden kann und trotzdem stabil ist, und insbesondere auch die Lage der Befestigungspunkte der Glockenschalen beim Einbau der Grundplatte unverändert erhalten bleibt.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Grundplatte in einer Ausnehmung eine Schiene aus Metall zu deren Versteifung eingesetzt ist, die an ihren beiden Enden die Befestigungspunkte für die Glockenschalen trägt.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß die Schiene einen U-förmigen Querschnitt aufweist.

Zweckmäßigerweise ist die Schiene mit zwei Kernlöchern versehen, und die Glockenschalen sind durch die Grundplatte hindurch in diesen durch selbstschneidende Schrauben befestigt.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen Fernsprechwecker mit Grundplatte in der Ansicht von unten,

Fig. 2 den Schnitt A-B durch den Wecker nach Fig. 1,

Fig. 3 den Schnitt C-D durch den Wecker.

Der in den Figuren eins bis drei dargestellte Fernsprechwecker besitzt eine Grundplatte 1, auf der das Antriebssystem 2 mit Hilfe von Schrauben 3 und 4 befestigt ist. Das Antriebssystem 2 trägt an einem Klöppelstiel 5 den Klöppel 6 . Der Klöppel 6 schwingt zwischen der Glockenschale 9 und der Glockenschale 12, wobei sein Ende 7 duch einen nicht dargestellten Einstellexzenter an der Lautstärkeregeleinrichtung 8 beeinflußt wird.

Die Grundplatte 1 ist aus Kunststoff gespritzt und ist dabei mit einer Ausnehmung 10 versehen. In diese Ausnehmung ist zur Versteifung der Grundplatte eine Metallschiene 11 eingesetzt.

Wie die Fig. 2 zeigt, besitzt die Metallschiene 11 einen H-förmigen Querschnitt. Hierdurch wird bei wenig Materialbedarf eine große Steifigkeit erzielt. Die Metallschiene 11 trägt an ihren beiden Enden die Befestigungspunkte für die beiden Glockenschalen 9 und 12. Hierzu ist die Metallschiene mit zwei Kernlöchern 13 und 14 versehen, und die Glockenschalen 9 und 12 sind durch die Grundplatte hindurch in diesen Kernlöchern mit Hilfe von selbstschneidenden Schrauben 15 befestigt, wie auch Fig. 3 zeigt.

Nach der Montage des Fernsprechweckers wird durch Drehen des Exzenters an der Lautstärkeregeleinrichtung 8, wobei diese auf das Klöppelende einwirkt, der Fernsprechwecker so genau justiert, daß in der Leisestellung der Lautstärkeregeleinrichtung bei Betätigung des Weckers ein Schnarren ertönt.

Auch bei einem späteren Anschrauben des Weckers durch seine Befestigungslöcher 16 hindurch an den Befestigungsaugen des Apparatebodens, auch wenn diese uneben sind, bleibt diese Einstellung genau erhalten, da die Grundplatte 1 in ihrem dafür wesentlichen Bereich durch die Metallschiene 11 versteift ist und die Glockenschalen 9, 12 ihre vorher bei der Justage eingenommene Lage beibehalten.


Anspruch[de]
  1. 1. Grundplatte für Wecker, insbesondere der Fernsprechtechnik, die aus Kunststoff gespritzt ist und an der zwei Glockenschalen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (1) in einer Ausnehmung (10) eine Schiene (11) aus Metall zu deren Versteifung eingesetzt ist, die an ihren beiden Enden die Befestigungspunkte ( 13, 14) für die Glockenschalen (9, 12) trägt.
  2. 2. Grundplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (11) einen H-förmigen Querschnitt aufweist.
  3. 3. Grundplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (11) mit zwei Kernlöchern (13, 14) versehen ist, und die Glockenschalen (9, 12) durch die Grundplatte (1) hindurch in diesen durch selbstschneidende Schrauben (15) befestigt sind.






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