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Dokumentenidentifikation DE3412984C2 03.09.1987
Titel Verfahren zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage
Anmelder Röttger, Astrid;
Röttger, Rolf, Dipl.-Kaufm., 3012 Langenhagen, DE
Erfinder Röttger, Astrid;
Röttger, Rolf, Dipl.-Kaufm., 3012 Langenhagen, DE
Vertreter Leine, S., Dipl.-Ing.; König, N., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 3000 Hannover
DE-Anmeldedatum 06.04.1984
DE-Aktenzeichen 3412984
Offenlegungstag 24.10.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.09.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.09.1987
IPC-Hauptklasse A23L 1/39
IPC-Nebenklasse A23L 1/48   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage, bei dem zunächst eine Rindfleischbrühe hergestellt wird, die mit scharfem Curry, mildem Curry und Sojasauce abgeschmeckt wird und in die noch gekochte Glasnudeln und aufgeweichte und gargekochte Morcheln hineingegeben werden. Die Fleischeinlage besteht aus in dünne Scheiben geschnittenem rohem Filetfleisch. Die rohen Filetfleischscheiben werden in ein Eßgefäß gegeben und mit der erhitzten Brühe übergossen. Zur Herstellung als Fertiggericht für die Tiefkühllagerung werden die Rindfleischbrühe und das in dünne Scheiben geschnittene rohe Filetfleisch in separate Portionsgefäße abgefüllt und eingefroren.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage, und zwar einmal zum Sofortverzehr und zum anderen als Fertiggericht für die Tiefkühllagerung.

Aus der FR-PS 14 48 161 sind Fleischsuppenkonserven bekannt, bei denen die verschiedenen Bestandteile der Suppe separat verpackt werden. Sie sind aus vorbehandeltem Fleisch hergestellt und werden dann sterilisiert. Durch diese Behandlung verliert das Fleisch weitestgehend seinen natürlichen Geschmack.

Es ist sonst bekannt, zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage das Fleisch für die Einlage zusammen mit der Rindfleischbrühe oder getrennt zu kochen und dann zu servieren oder zur Herstellung von Fertiggerichten portionsweise einzufrieren. Zur Herstellung der Suppe wird dann der Inhalt der Dose oder das tiefgefrorene Produkt nach dem Auftauen nochmals erhitzt. Die bekannten Suppen haben den Nachteil, daß durch das Kochen des Fleisches das Fleisch auslaugt und seinen Geschmack verliert.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage mit einer neuen Geschmacksrichtung anzugeben und diese Suppe so herzustellen, daß das Fleisch der Einlage nicht auslaugt und seinen natürlichen Geschmack weitestgehend beibehält, auch nach einer Tiefkühllagerung.

Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren gelöst. Die so hergestellte Rindfleischsuppe ist insbesondere für den Sofortverzehr geeignet.

Durch die weitere Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird eine Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage als Fertiggericht für die Tiefkühllagerung geschaffen.

Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Rindfleischbrühe zeichnet sich durch einen neuartigen Geschmack aus. Die Zugabe der Fleischeinlage erfolgt sozusagen erst kurz vor dem Servieren, und zwar in Form von rohem Fleisch, so daß das Fleisch der Fleischeinlage nicht auslaugen kann und seinen natürlichen Geschmack beibehält.

Das erfindungsgemäße Verfahren soll nachfolgend anhand eines Beispieles erläutert werden.

Zunächst werden etwa 6,5 l Rindfleischbrühe aus Fleischextrakt hergestellt. Danach wird die Brühe noch abgeschmeckt, und zwar mit 12,5 g scharfem Curry, 10 g mildem Curry und etwa 2 Eßlöffeln Sojasauce. Danach werden ca. 800 g gekochte Glasnudeln und ca. 650 g eingeweichte und gekochte chinesische Baumpilze (Morcheln) hinzugegeben. Die Kochzeit der Glasnudeln beträgt etwa 10 min. Die Einweichzeit der chinesischen Baumpilze in Wasser beträgt etwa 4-5 h, und die Kochzeit der Baumpilze entspricht der Zeit für den Garvorgang. Damit ist die Rindfleischbrühe fertig. Als Fleischeinlage wird rohes Filetfleisch verwendet, das in sehr dünne Scheiben geschnitten wird. Kurz vor dem Servieren werden die Filetfleischscheiben in ein Eßgefäß gegeben und mit der zuvor hocherhitzten Rindfleischbrühe übergossen.

Für die Herstellung als Fertiggericht für die Tiefkühllagerung werden die Rindfleischbrühe und das in Scheiben geschnittene dünne Filetfleisch in separate Portionsbehälter abgefüllt, die dann als Portionseinheiten verpackt und tiefgefroren werden.

Zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage aus dem tiefgefrorenen Fertiggericht wird das tiefgefrorene rohe Fleisch in ein Eßgefäß gegeben und mit der aufgetauten und hocherhitzten Rindfleischbrühe übergossen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung einer Rindfleischsuppe mit Fleischeinlage, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

    1. a) Herstellen von ca. 6,5 l Rindfleischbrühe aus Fleischextrakt,
    2. b) Abschmecken der Brühe mit ca.

      12,5 g scharfem Curry,

      10 g mildem Curry,

      2 Eßlöffeln Sojasauce,
    3. c) Hinzugeben von ca. 800 g zuvor in etwa 10 min gekochten Glasnudeln und von ca. 650 g zuvor etwa 4-5 h in Wasser eingeweichten und anschließend gar gekochten chinesischen Baumpilzen (Morcheln),
    4. d) Erhitzen der auf diese Weise hergestellten Brühe und
    5. e) Übergießen von in dünne Scheiben geschnittenem, rohem und in ein Servier- oder Eßgefäß gegebenem Filetfleisch mit der heißen Brühe.


  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß a) bis c) hergestellte Brühe und das Filetfleisch in separate Portionsgefäße eingefroren werden.






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