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Dokumentenidentifikation DE3611664A1 08.10.1987
Titel Fahrbarer Behälter zum Aufheizen und Warmhalten insbesondere von Gußasphalt
Anmelder Benninghoven, Erich, 4010 Hilden, DE
Erfinder Benninghoven, Erich, 4010 Hilden, DE
Vertreter Tackenberg, K., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 5650 Solingen
DE-Anmeldedatum 07.04.1986
DE-Aktenzeichen 3611664
Offenlegungstag 08.10.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.10.1987
IPC-Hauptklasse E01C 19/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Behälter zum Aufheizen und Warmhalten insbesondere von Gußasphalt, mit einem Kessel und einem letzteren isolierenden Mantel.

Derartige Behälter sind bekannt. Sie werden bisher offen in Brennkammern mit Kohle oder unter Zuhilfenahme eines Brenners mit Heizöl oder Propangas befeuert. Durch die offene Befeuerung unterliegen Brennkammer, Kessel und Brenner vorzeitigem Verschleiß. Es stellt ferner die offene Befeuerung ein Gefahrenrisiko im Straßenverkehr dar und hat eine erhebliche Umweltbelastung zur Folge.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, fahrbare Behälter der eingangs genannten Gattung mit Bezug auf das Aufheizen und Warmhalten des Gußasphalts zu verbessern.

Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß

  • a) um den Mantel des Behälters ein Heizsystem angeordnet ist, das Thermalöl als Heizmedium benutzt,
  • b) dem Behälter ein zum Erhitzen des Thermalöles dienender elektrischer, mit Heizstäben versehener Durchlauferhitzer zugeordnet ist, der mittels eines von einem Verbrennungsmotor angetriebenen elektrischen Generators betrieben wird, wobei Generator und Verbrennungsmotor auf dem Fahrgestell des Behälters montiert sind.

Durch das gegenüber der offenen Befeuerung indirekte Aufheizen und Warmhalten des Gußasphalts mittels elektrischer Energie ist zum einen Male der Behälter einer wesentlich geringeren Belastung als bisher ausgesetzt. Zum anderen Male hat das Fehlen der bei der bisherigen Befeuerung entstehenden Flammabgase eine geringere Umweltverschmutzung zur Folge, insbesondere dann wenn der Durchlauferhitzer am Ort der Beschickung des Behälters, d.h. vor seinem mobilen Einsatz an das elektrische Netz angeschlossen wird, wodurch für die Zeit des Anschlusses an das Netz der Antrieb des Generators mittels des Verbrennungsmotors entfällt.

Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.

Der in der Zeichnung dargestellte Behälter besteht aus einem zylindrischen, stehenden Kessel 1, der mit einem relativ dicken Isoliermantel 2 versehen und auf einem Fahrgestell 3 montiert ist. Mit 4 ist ein Heizsystem bezeichnet, das zwischen dem Kessel 1 und dem Isoliermantel 2 angeordnet ist und in dem Thermalöl zirkuliert. Das Thermalöl wird mittels einer Pumpe 5 umgewälzt. Der Behälter ist mit einem Einfülltrichter 6 für den zu erhitzenden und warmzuhaltenden Gußasphalt versehen. Der erhitzte Gußasphalt wird bei 7 ausgetragen. Die Austragsöffnung ist in bekannter Weise mittels einer hydraulischen Vorrichtung verschließbar, die in der Zeichnung als nicht zur Erfindung gehörend nicht dargestellt ist. In dem Kessel 1 ist ein mechanisch antreibbares Rührwerk 8 angeordnet. In dem Isoliermantel 2 ist ein elektrischer, mit Heizstäben 9&min; versehener Durchlauferhitzer 9 eingesetzt, der mit seinem Kopf aus dem Isoliermantel 2 herausragt. Mit 10 ist ein elektrischer Generator bezeichnet, durch den der Durchlauferhitzer 9 sowie die Pumpe 5 betrieben werden. Der Antrieb des Generators 10 erfolgt mittels eines Verbrennungsmotors 11, der gemeinsam mit dem Generator 10 auf dem Fahrgestell 3 montiert ist. Das den Durchlauferhitzer 9 passierende Thermalöl fließt durch eine Rohrleitung 12 hindurch zu der Pumpe 5 und wird von dieser über eine Rohrleitung 13 in das Heizsystem 4 gefördert, aus dem es durch eine Rohrleitung 14 hindurch zum Aufheizen wieder in den Durchlauferhitzer 9 zurückfließt.


Anspruch[de]
  1. Fahrbarer Behälter zum Aufheizen und Warmhalten insbesondere von Gußasphalt, mit einem Kessel und einem letzteren isolierenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. a) um den Mantel des Behälters ein Heizsystem (4) angeordnet ist, das Thermalöl als Heizmedium benutzt,
    2. b) dem Behälter ein zum Erhitzen des Thermalöles dienender elektrischer, mit Heizstäben (9&min;) versehener Durchlauferhitzer (9) zugeordnet ist, der mittels eines von einem Verbrennungsmotor (11) angetriebenen elektrischen Generator (10) betrieben wird, wobei Generator (10) und Verbrennungsmotor (11) auf dem Fahrgestell (3) des Behälters montiert sind.






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