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Dokumentenidentifikation DE3603879C2 12.11.1987
Titel Verfahren zur Herstellung entsorgungsfähiger Filterstäube
Anmelder Klimanek GmbH Schlacken - Schrott - Recycling und Beratung, 6680 Neunkirchen, DE
Erfinder Klimanek, Erich, Dipl.-Ing., 6680 Wiebelskirchen, DE
DE-Anmeldedatum 31.01.1986
DE-Aktenzeichen 3603879
Offenlegungstag 06.08.1987
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.11.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.11.1987
IPC-Hauptklasse C21B 3/04
IPC-Nebenklasse C04B 18/08   A62D 3/00   B09B 3/00   
Zusammenfassung Erfindungsgemäß wird zum Hauptpatent das Vorhandensein von flüssigen Prozeßschlacken nicht nur zur Entsorgung von Filterstäuben erkannt, sondern durch Beimischen anderer Stoffe zu Filterstäuben wird auch die Wiederverwendbarkeit von Prozeßschlacken ermöglicht. Ein Zusatzpatent, das neben der wichtigen Entsorgung von Filterstäuben auch Filterstäube in die Wiederverwendbarkeit einbezieht. Sogar, was nicht ausgeschlossen ist, bei Zuführung hoher Eisen- und Kalkgehalte zu den Filterstäuben, wieder die so behandelten Prozeßschlacken in den Verhüttungsvorgang bei der Eisen- und Stahlgewinnung neu einbezogen werden können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung entsorgungsfähiger Filterstäube gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.

So sind Filterstäube zu verbessern, indem ihnen CaO, SiO&sub2;, Fe oder andere Stoffe zugemischt werden, um nach der Verfahrensweise des Hauptpatentes 35 05 982 Prozeßschlacken für Straßenbaustoffe und andere Wiederverwendungszwecke geeignet zu machen, was unbekannt ist.

Bekannt ist dahingegen, daß man Filterstäuben Zusatzstoffe beimischt - Wasser, Zement, auch andere -, aber immer in der Absicht, um Filterstäube auf diese Weise entsorgungsfähig zu machen. Eine Absicht, die nach den verschärften Entsorgungsverfügungen so nicht mehr zu verwirklichen ist.

Gemäß dem Hauptpatent werden entsorgungsfähige Filterstäube dadurch hergestellt, daß man die Filterstäube flüssigen Prozeßschlacken, die bei der Gewinnung von Roheisen, Stahl oder sonstigen Gießereiprodukten anfallen, zuführt. Die beschriebenen Maßnahmen nach dem Hauptpatent - 35 05 982 - haben sich an sich bewährt.

Der Erfindung liegt nun in weiterer Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes nach dem Hauptpatent die Aufgabe zugrunde, nicht nur die Entsorgung der Filterstäube sicherzustellen, sondern gleichzeitig auch die Wiederverwendung der Prozeßschlacken zu verbessern. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei dem gattungsgemäßen Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs.

Die Zuführung der Filterstäube in flüssige Prozeßschlacken kann von Hand, mechanisch oder pneumatisch erfolgen, wofür aus vielen Herstellungsbereichen entsprechende Vorrichtungen bekannt sind.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung entsorgungsfähiger Filterstäube, bei dem die Filterstäube flüssigen Prozeßschlacken, die bei der Gewinnung von Roheisen, Stahl oder sonstigen Gießereiprodukten anfallen, zugeführt werden, nach Patent 35 05 982, dadurch gekennzeichnet, daß den Filterstäuben Zusatzstoffe zugemischt werden, die eine Verbesserung der Eigenschaften der Prozeßschlacken für bestimmte Verwendungszwecke bewirken.






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