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Einrichtung zur Verstellung eines Hubschlittens an einer Zahnradschleifmaschine - Dokument DE3718162A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3718162A1 14.01.1988
Titel Einrichtung zur Verstellung eines Hubschlittens an einer Zahnradschleifmaschine
Anmelder VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin, DD
Erfinder Ulrich, Hans-Joachim, Dipl.-Ing., DDR 1156 Berlin, DD
DE-Anmeldedatum 29.05.1987
DE-Aktenzeichen 3718162
Offenlegungstag 14.01.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.01.1988
IPC-Hauptklasse B23F 5/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verstellung eines Hubschlittens an einer Zahnradschleifmaschine, wobei der Hubschlitten mit einem angeordneten Schleifspindelschlitten in einem Schwenkteil geführt wird und die Kolbenstange für den Antrieb des Hubschlittens im Schwenkteil fest angeordnet ist.

Es ist eine Zahnradschleifmaschine mit hydraulisch bewegtem Hubschlitten bekannt (Fa. BHS-Höfler), bei der ein Schubkolbentrieb für die max. Hublänge und für die Verstellung des Hubschlittens ausgelegt und oberhalb des Maschinenbettes des Werkzeugträgers angeordnet ist.

Durch diese Baugruppenanordnung ergibt sich wegen der notwendig großen Länge des Schubkolbentriebes von 2× max. Hublänge plus 2× Hubmittenverschiebung plus Konstantanteil eine erhebliche Maschinenhöhe.

Bei einer anderen Bauweise (Fa. NILES) führt der hydraulisch oder mechanisch angetriebene Hubschlitten nur die Hubbewegung aus. In einer Führung des Hubschlittens ist in Hubrichtung verschiebbar und klemmbar ein Verstellschlitten angeordnet, über den die Verstellung realisiert wird. Hier ist die Bauhöhe der Maschine geringer, weil der bestimmende Schubkolbentrieb nur eine Länge von 2× max. Hublänge plus Konstantanteil aufweist. Nachteilig ist allerdings, daß durch die Anordnung des Verstellschlittens zum Hubschlitten eine weitere Fügestelle in dem schnell bewegten System vorhanden ist, wodurch Störbewegungen und Steifeverluste begünstigt werden.

Bei einer weiteren Ausführung einer Zahnradschleifmaschine (Bauart Reishauer, BHS-Höfler) erfolgt zu dem Antrieb des Hubschlittens die Verstellung in Hubrichtung durch eine vertikale Verschiebung des den Hubschlitten führenden Schwenkteiles. Auch hier ist eine weitere Fügestelle erforderlich, die sich nachteilig auf die Systemsteife auswirkt bzw. einen entsprechenden Aufwand zu ihrer Kompansation erfordert.

Eine letzte bekannte Ausführung ist mit dem WP B 23 F/2 63 354.7 gegeben. Hier wird mittels Ankopplung eines Gewindespindel-Verstelltriebes die Kolbenstange des Schubkolbenantriebes verschoben. Die Gesamthöhe der Maschine ergibt sich wieder durch die Länge des Schubkolbenantriebes plus Verstelleinrichtung wie im ersten Beispiel zu 2× max. Hublänge plus 2× Hubmittenverschiebung plus Konstantanteil. Ganz besonders nachteilig ist hier die Verschiebung des Arbeitsbereiches der Schleifscheibe um die Verstellung nach oben, was zur Verlagerung des Gesamtschwerpunktes und damit zu einer Verringerung der statischen und dynamischen Steife führt.

Ziel der Erfindung ist es, bei einem großen Arbeitsbereich der Schleifscheibe sowohl eine geringe Bauhöhe der Maschine als auch eine hohe statische und dynamische Steife der Hubschlittenbaugruppe zu erzielen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Verstellung eines Hubschlittens der eingangs genannten Art so zu gestalten, bei der durch die Anordnung von Antriebs-Verstell- und Meßeinrichtungen zum Hubschlitten eine hohe statische und dynamische Steife der Hubschlittenbaugruppe und eine geringe Bauhöhe der Maschine erzielt wird.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß oberhalb des Hubschlittens eine mit einem Antriebszylinder gekoppelte Antriebs-Stell- und Meßplatte mit Verstellantrieben und Längenmeßwertgeber angeordnet ist und Hubschlitten und Antriebs-Stell- und Meßplatte gleiche Führungsprofile des Schwenkteiles aufweisen.

Den Stellantrieben der Verstellung ist je ein rotatorisches Wegmeßsystem zugeordnet, das in Verbindung mit den Gewindespindeln steht. Zu den Gewindespindeln sind im Hubschlitten Spindelmuttern fest angeordnet.

Im Schwenkteil ist ein Meßwertnehmer angebracht, der am Hublängenmeßwertgeber der Antriebs-Stell- und Meßplatte anliegt.

Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.

In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Schwenkteil und den Hubschlitten,

Fig. 2 Draufsicht auf das Schwenkteil mit dem Hubschlitten.

Im Schwenkteil 1 führt der Hubschlitten 2 mit dem Schleifspindelschlitten 12 und der Schleifscheibe 13 eine Hubbewegung aus. Oberhalb des Hubschlittens 2 befindet sich die Antriebs-Stell- und Meßplatte 3. Diese ist mit dem Antriebszylinder 4 verbunden, während die Kolbenstange 6 ortsfest im Schwenkteil 1 angeordnet ist. Beidseitig zum Antriebszylinder 4 sind zwei Verstellantriebe 7 mit einem rotatorischen Wegmeßsystem 8 auf der Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 angeordnet. Zu den Verstellantrieben 7 gehören die Gewindespindeln 6 mit den zugehörigen Spindelmuttern 9 im Hubschlitten 2. Eine nicht weiter dargestellte Verstellmöglichkeit für beide Gewindespindeln 6 besteht z.B. darin, daß diese je ein Schneckenrad aufweisen und von einer gemeinsamen Schneckenwelle, auf die ein Verstellantrieb 7 mit rotatorischem Wegmeßsystem S einwirkt, angetrieben werden.

Der Hubschlitten 2 und die Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 besitzen das gleiche Führungsprofil. An der Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 ist der Hublängenmeßwertgeber 10 angeordnet, der mit dem Meßwertnehmer 11 in Verbindung steht.

In Fig. 2 ist zu dem Hubschlitten 2 der Schleifspindelschlitten 12 mit der Schleifscheibe 13 dargestellt.

Die Wirkungsweise ist wie folgt:

Der Antriebszylinder 4 des Schubkolbentriebes bewegt gemeinsam die Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 und den Hubschlitten 2 im Schwenkteil 1 in Hubrichtung, denn mittels beider Gewindespindeln 6 sind Hubschlitten 2 sowie Antriebs-Stellund Meßplatte 3 immer formschlüssig miteinander verbunden. Die Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 führt die Hubbewegung immer um die gleiche Hubmitte aus, während mittels beider Gewindespindeln 6 die Hubmitte des Hubschlittens 2 verschoben und der vertikalen Lage des Werkstückes angepaßt werden kann. Diese Verschiebung kann auch während der Hubbewegung erfolgen, denn durch das rotatorische Wegmeßsystem 8, den Hublängenmeßwertgeber 10 und den Meßwertnehmer 11 sind die Positionen von Antriebs-Stell- und Meßplatte 3 und Hubschlitten 2 immer exakt von der Steuerung erfaßbar.

Mit der erfindungsgemäßen Lösung kann eine zusätzliche Fügestelle am Hubschlitten entfallen. Ist die Verstellung des Hubschlittens zweckmäßigerweise so groß wie die Baulänge des Hubschlittens 2, ergeben sich als Grenzen für die Maschinenbauhöhe entweder die Länge des Schubkolbentriebes von 2× max. Hublänge plus Konstantanteil oder max. Hublänge plus 2× Hubmittenverschiebung. Beispielsweise kann bei einer Großverzahnungsmaschine mit max. Hublänge von 1250 mm und einer Hubmittenverstellung von 750 mm durch die erfindungsgemäße Lösung die Maschinenhöhe um 1500 mm verringert werden. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß durch die Aufteilung des Schleifscheibenweges in Abtriebszylinderweg und Weg der Verstelleinrichtung ein kürzerer Antriebszylinder benötigt wird.

  • Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen

    1 Schwenkteil

    2 Hubschlitten

    3 Antriebs-Stell- und Meßplatte

    4 Antriebszylinder

    5 Kolbenstange

    6 Gewindespindel

    7 Verstellantrieb

    8 Rotatorisches Wegmeßsystem

    9 Spindelmutter

    10 Hublängenmeßwertgeber

    11 Meßwertnehmer

    12 Schleifspindelschlitten

    13 Schleifscheibe


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zur Verstellung eines Hubschlittens an einer Zahnradschleifmaschine, wobei der Hubschlitten mit einem angeordneten Schleifspindelschlitten in einem Schwenkteil geführt wird und die Kolbenstange für den Antrieb des Hubschlittens im Schwenkteil fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Hubschlittens (2) eine mit einem Antriebszylinder (4) gekoppelte Antriebs-Stell- und Meßplatte (3) mit Verstellantrieben (7) und Längenmeßwertgeber (10) angeordnet ist und Hubschlitten (2) und Antriebs-Stell- und Meßplatte (3) gleiche Führungsprofile des Schwenkteils (1) aufweisen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Verstellantrieben (7) rotatorische Wegmeßsysteme (8) zugeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Verstellantrieben (7) Gewindespindeln (6) und diesen Spindelmuttern (9) im Hubschlitten (2) zugeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schwenkteil (1) ein Meßwertnehmer (11) zum Hublängenmeßwertgeber (10) zugeordnet ist.






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