PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3619156A1 03.03.1988
Titel Organisations-Timer (Orga-Timer oder OT)
Anmelder Nolde, Sylvia, Dipl.-Ing. Dipl.-Ing., 5100 Aachen, DE
DE-Anmeldedatum 27.06.1986
DE-Aktenzeichen 3619156
Offenlegungstag 03.03.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.03.1988
IPC-Hauptklasse G04C 23/00
IPC-Nebenklasse G11B 15/02   G11B 27/24   

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Es gibt zwar eine Anzahl von Weck- und Alarmsystemen, die jedoch alle in irgendeiner Weise unzureichend ausgestattet sind, also diverse Eigenschaften und Funktionen nicht anbieten. Es ist nicht etwa so, daß diese Eigenschaften in den bekannten Weck- und Alarm-Systemen alle irgendwo zu finden sind und nur der Eigenschafts- oder Funktions-Erweiterung bedürfen. Vielmehr handelt es sich auch um Eigenschaften und Funktionen, die man in anderen als Weck- und Alarmsystemen findet, also auf dem Markt überhaupt, aber nicht in Systemen wie hier in "OT".

Kritik

Die als Weck- und Alarm-System angebotenen Geräte sind derart ausgestattet, daß zur Zeit stets nur Systeme angeboten werden, die lediglich einen Teil der möglichen Funktionen erfüllen. Ergänzende Eigenschaften und Funktionen sind gemäß dem Stand der Technik generell als vorhanden oder nicht existent zu überprüfen. - Dazu gehört eine gedankliche Distanz von allen Gegebenheiten und eine Überlegung, welcher Bedarfsstruktur der OT ist, der sämtliche Forderungen erfüllen kann. Dazu gehört auch die Kenntnis der Büroarbeits-Struktur, zu ordnen nach bestmöglicher Organisation in Relation zur Terminplanung. Danach erst ist alles Problemrelevante zu selektieren.

In diesem Falle zeigte sich deutlich, daß ein erforderliches Gerät dieser Qualität (noch) nicht existiert. Es darf geschlußfolgert werden, daß arbeitserleichternde Geräte vom Personal nur selten direkt gefordert oder beantragt werden; wenn sie hingegen noch nicht existieren, dürfte eine diesbezügliche Wunschäußerung schlichtweg unmöglich sein, also nie erwartet werden dürfen. Selbst dann nicht, wenn bekannt ist, daß sich so manches Gerät "maßschneidern" läßt.

Aufgabe

Es ist ein Organisations- und Zeitplanungs-System anzubieten, das alle denkbaren Ansprüche an ein derartiges Gerät abdeckt.

Begründung

Es gehört zu den Obliegenheiten des Sekretatiats- Personals, für die zweckmäßige Organisation in Relation zu gewissenhafter Terminplanung zu sorgen. In straff durchorganisierter Form hilft dies wesentlich, Arbeitskräfte zu sparen.

Ohne OT-System bzw. mit den zur Zeit auf dem Markt angebotenen Systemen fehlt eine arbeitsadäquate Ausstattung im Hinblick auf Organisation und Zeitplanung.

Das Wissen um eine provisorische Geräte-Ausstattung wird fast zu den gleichen Verhaltensweisen (seitens des Personals) führen wie im Falle fehlender Geräte.

Die Folge wird also sein, daß die gedankliche Frage auftaucht, ob - über die Gerätekapazität hinausgehend - noch individuelle Leistungen anfallen. Das ist stets mit Unruhe und vorzeitiger Arbeitsunterbrechung verbunden, wenn nicht gar Termine vergessen werden. Diesen Umständen mit einem perfekten OT-System zu begegnen, wird sich stets bezahlt machen, denn Unruhe und vorzeitige Arbeitsunterbrechung sind Schlechtleistungsphasen bzw. Fehlzeiten, ganz zu schweigen von verpaßten Terminen, die hohe Verluste zur Folge haben können, also ebenfalls als ein Minus zu verbuchen sind. Wie erwähnt, wird der Bedarf eines OT-Systems personalseitig kaum als Wunsch artikuliert werden, da damit auch assoziativ der Gedanke vermittelt werden könnte, die Aufgabenbewältigung sei problematisch - als persönliches Problem. Insofern ist eine spezifisch zugeschnittene Werbung (in solch einen Fall wie diesen) unverzichtbar. - Hinzu kommt, daß dieses auf elle Bürobelange zugeschnittene Gerät sich auch relativ schnell amortisiert haben dürfte, "selbst wirbt".

Generell ist ein OT-System anzubieten, das in seiner multifunktionalen Vielfalt den Gesamtbedarf der vielfältigen Organisation und Terminplanung abdeckt. Es obliegt den spezialisierten Technikern, die Frage zu prüfen, inwieweit Alternativen zweckmäßig sind, so z. B. bei nur sehr einseitigen Forderungen an das Gerät.

Mit der vorhandenen Palette technischer Möglichkeiten beantwortet sich dann auch die Frage, ob nicht eine einzige Großserie relativ kostengünstig angeboten werden kann, also geringerwertige Geräte indiskutabel sind. Sind aber gerade Alternativen zweckmäßig, so wird zu untersuchen sein, ob eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte angezeigt ist oder lediglich ein Grundmodell, das mit Zusatzfunktionen bis zur Höchstqualität erweitert werden kann. - Doch derartige Überlegungen liegen auf der Hand, sie sollen exemplarisch aufgeführt werden und analog stehen. Generell.

Lösung

Das hier angebotene OT-System mit seiner technischen Perfektion, zugeschnitten auf die alles abdeckende Bedarfsstruktur, dieser umfassenden spezifischen Büroarbeit gerecht werdend, läßt keinen Eigenschafts-Wunsch offen.

Die Frage nach den Erfordernissen wurde - ohne Anlehnung an vorhandene oder mögliche Produkte - generell dargestellt.

Zunächst war also die Bedarfsstruktur zu ermitteln. Dem schlossen sich Untersuchungen an, wie mit den knappesten Mitteln eine möglichst hohe Zahl von Funktionen und Eigenschaften abzudecken ist. Das betraf nicht nur eine einzelne Eigenschaft eines spezifischen Gerätes, vielmehr lag untersuchungstechnisch stets das Gesamtsystem zugrunde. Im Kontext geräteübergreifender Eigenschaften und Funktionen war und ist im Falle gleicher Grundstruktur auf Einsparung zu achten, etwa im Fall möglicher Doppelnutzung.

So ergab sich die Untersuchung einer breitgefächerten und geräteübergreifenden Vielfalt an Eigenschaften. Betrachtet man die Einzelbereiche, z. B. das Wecksystem, das Bandsystem u. a. m. als je eine Disziplin, ist die Bezeichnung "interdisziplinäre Untersuchung" bezeichnend.

Bei einer Zusammenfassung dieser interdisziplinären Eigenschaften wird zunächst die Funktionsfähigkeit als solche im Vordergrund stehen, eine kontinuierliche und sukzessive technische Verbesserung wird jedoch Prioritätsrang behalten.

Nachfolgend schließt sich eine Beschreibung des Systems "OT" an, mit Hinweisen auf den Stand der Technik und dezidierten Angaben, soweit erforderlich.

Noch nicht erfaßt, aber im Laufe der Zeit sicher noch zu berücksichtigen als ein Zusätzliches ist die Bildoptik. Gemeint ist

  • - die Bildschirm-Notiz,
  • - die Bildschirm-Wiedergabe, also akustisch-optische Übermittlung, wie sie vom Fernsehen her bekannt ist
  • - bzw. vom Bildtelefon, das "im Kommen" ist.


Dabei ist technisch zu recherchieren, inwieweit der Zusammenschluß von Geräten möglich ist, die gleichartige Einzelfunktionen enthalten, die man aber ggf. gemeinsam nutzen kann, also im Fall eines "Gesamtgerätes". - Desweiteren stellt sich die technische Frage im Hinblick auf Reparaturanfälligkeit, inwieweit Störanfälliges ausbaubar ist, der Ausfall also partiell ist bei Reparatur. Zunächst soll die Beschreibung der Eigenschaften und Funktionen des OT-Systems erfolgen, im Anschluß die Gerätebedienung erläutert werden. Abschließend werden noch Basisdaten genannt.

1. Eigenschaften und Funktionen
  • - Summton, langsam aus dem "Nichts" aufkommend, soll erinnern, ohne jedoch durch sein plötzliches Auftreten erschrecken. Diese Eigenschaft könnte als Erinnerungssignal ausreichend sein, also für sich stehen. Es sind jedoch Alternativen denkbar, als Einzelsignale oder kombinierte Signale akustischer Art:
    • o neben dem Signalton auch in Kombination
    • o als einige Musiktakte
    • o als direkte Ansprache/Durchsage, ob als Standardprogramm oder individuell oder gemischt
    • o und in Form sonstiger akustischer Laute.
  • - Das alles ist natürlich in individueller Lautstärke einstellbar.
  • - Diese Durchgaben können programmiert werden und auf einmaliges Erscheinen und auf Wiederholung im Fall von Personalabwesenheit.
  • - Bei Wiederholung wird die Durchgabe permanent gesendet, also bis sie vernommen wird und als erfaßt bestätigt wird durch einen Knopfdruck. In diesem Fall erfolgt keine weitere Wiederholung mehr.
  • - Sollte sich jedoch eine weitere Meldung oder deren mehrere angesammelt haben, so folgen die Meldungen automatisch nach der ersten Durchsage, die per Knopfdruck als "empfangen" bestätigt wurde.
  • - Desweiteren kann die Durchsage bzw. Signalgebung auch noch zusätzlich optisch unterstützt werden, als Lichtsignal.
  • - Dieses Lichtsignal sollte auch für sich allein stehen können.
  • - Steht es für sich allein, sollte außerdem noch - früher oder später nachhakend - ein akustisches Signal wirksam werden, also für den Fall, wo vorübergehend einmal das optische Signal nicht ankommen kann.

    Das optische System ist zuweilen ausreichend und wird unter Umständen als weniger streßbeladen empfunden.
  • - Die Zeiteinteilung sollte in jedem Fall mindestens 24 Stunden umfassen, aber auch - ggf. durch Zusatzeinrichtungen - auf Wochen- bzw. Monatsprogramm einzustellen sein, wobei Woche und Monat als Zeitmengen-Angabe zu verstehen sind.
  • - Weitere Angaben zur Zeit bzw. zu der Art der Speicherung in Relation zur Zeit erscheinen an anderer Stelle im Kontext einer weiteren Eigenschaft anderer Art, die Priorität hat vor Angaben zur Zeit.
  • - Eine Standard-Einspeisung kann auf die sich stets wiederholenden Termine hinweisen, während sich individuelle Ergänzungen, die gesondert eingegeben werden, vorher oder nachher anbringen lassen. Das heißt, daß Standarddaten- Decks ergänzt werden durch individuelle Abrufdecks.
  • - Da die jeweiligen Zeiten der Durchsagen/Signalgebung im Gerät erfaßt werden, sorgt ein Sortierer für den chronologischen Verlauf der Signal-Meldungen/Durchsagen, denn auch im Falle von zwei und mehr Decks wird die Zeitabfolge gewährleistet sein.

    Das heißt, daß die Signale und Durchsagen der Decks schon in zeitlich ungeordneter Folge eingespeist werden dürfen und bei zusätzlicher Verwendung weiterer Decks innerhalb der Decks Zeitordnung hergestellt wird, danach aber noch in dem chronologischen Verlauf der gesamten Anzahl der Decks, die Verwendung finden. (Tonträger nach Zweckmäßigkeit.)
  • - Im Falle von beabsichtigten Alternativen oder Mehrfachfunktionen könnte auch in bezug auf das Band eine weitere Funktion angeboten werden, die auch für sich allein stehen kann, als ein kostengünstiges Gerät für den speziellen Fall, für den es ausreicht.

    Das Band läuft synchron zur eingebauten Uhr.

    Auf der Bandoberseite könnte - per Sichtfenster - auch das Band die Uhrzeit angeben, der Lauf wäre zeitgleich mit der Uhr.

    Auch hier sind zahlreiche Kombinationen möglich, die auf der Hand liegen, also nicht gesondert erwähnt werden.
  • - Das Aufnahmeband erhält eine Startmarkierung in allen Fällen wo dies angezeigt ist.
  • - Das soll auch gelten für die automatische Bandwende am Ende des Bandes, damit der automatische Lauf doppelt so lange ohne Bedienung gewährleistet ist.
  • - Ausreichend lange vor Bandende (nach Rücklauf, automatisch) sollte ein akustischer und/oder optischer Signalton auf das Ende hinweisen. Der Ton sollte kennzeichnend sein für das Bandende, also nicht noch in anderen Fällen erscheinen.
  • - Die Signale/Durchsagen, mit Uhrzeit gekennzeichnet (für die Zeitkennzeichnung gibt es alternative Möglichkeiten), werden sofort nach dem letzten gesprochenen Wort per Tastendruck als abgeschlossen gekennzeichnet. Dieser Tastendruck bewirkt, daß die Maschine das Ende der Durchsage registriert und eine Kennzeichnung setzt, hier als Minimum einer Pause, eine bestimmte Bandlänge, so sparsam wie möglich bemessen. Später wird dann dieser freie Zwischenraum mit Fühler ertastet als Programmende.

    Unmittelbar nach der Pausenkennzeichnung wird das Gerät wieder einsatzbereit sein. Es ist die Frage, ob man für die sehr kurze Pause der Blocktrennung noch ein Signal einbauen möchte, das die Pausenmarkierung als Zeit anzeigt bzw. das Ende der Pausenmarkierung und die weitere Aufnahmebereitschaft des Gerätes.
  • - Da eine Blocktrennung nach Uhrzeit erfolgt, kann eine automatische Programmlokalisierung erfolgen. Das könnte von Interesse sein, wenn die Eingaben nochmals kontrolliert werden sollen oder aus vergleichbar ähnlichen Gründen.
  • - Immer aber ist auf Vielseitigkeit in der Verwendung zu achten, also durch Mischung von Standards mit anderen Signalen und Durchsagen.
  • - Ein Überspielen von Band zu Band innerhalb eines Gerätes könnte sich als zweckmäßig erweisen.
  • - Während der Geräteinbetriebnahme sollen auch neue Eingaben möglich werden. Das heißt, wenn das Gerät läuft, ist gleichzeitig eine Besprechung möglich, als Zusatz. In dem Fall kann alles akustisch Angesagte mit einer neuen Ansage (oder auch immer Signalgebung) gemischt werden. Diese Funktion ergibt sich jedoch mehr oder weniger nebenbei und zusätzlich. Denn das Gerät soll auch dann mit Einspeisungen versehen werden könne, wenn es in Betrieb für die Organisation- und Terminplanung eingestellt ist. Wird eine weitere Einspeicherung geplant, dann wird man für die Besprechungszeit im Regelfall die Termin-Bekanntgaben abschalten wollen. Das soll ebenfalls möglich sein. - Es ist eine Kostenfrage, ob nach Ende der Zusatzdurchsage der vorige Stand automatisch hergestellt werden soll.
  • - Hätte es während der Zusatzeinspeisung noch eine Durchsage/Terminsignal gegeben, so sollte sie - selbst wenn die Zeit verstrichen ist - sofort erscheinen. Bei mehreren Terminen natürlich alle nacheinander.
  • - Daraus ergibt sich, daß man bei einer Häufung verpaßter Durchsagen - auch im Vergleichsfall der Abwesenheit - an Wiederholung der Angaben interessiert sein könnte. In dem Fall ist auch optisch das Zeitsignal zur jeweiligen Durchsage erforderlich.
  • - Es ist sicher eine Kostenfrage, ob man darauf verzichten will, etwa, wenn man die Termine auch als Niederschrift vorliegen hat.

    Eine Lösung wäre auch die Uhrzeitnennung vor der eigentlichen Einspeisung, zusätzlich natürlich die Uhrzeiteingabe für die Zeitspeicherung mit Sortierung der zeitlichen Reihenfolge.
  • - Liegt der umgekehrte Fall vor, daß man vielleicht am frühen Nachmittag wissen möchte, was noch für den betreffenden Tag an Einspeisungen vorliegt, so muß auch übersprungen und vorgeschaltet werden können.
  • - Bei chronologischer Sofortdurchsage des Gesamtprogramms, ob vorwärts oder rückwärts und in welchen kombinierten Formen noch sonst, sollte das Gerät ebenfalls auf Knopfdrucke hin funktionieren, also auch diese Leistung bieten.
  • - Die Tonträger-Wahl sollte nach Zweckmäßigkeit erfolgen.
  • -Die Vielseitigkeit der Verwendbarkeit sollte bei der Wahl von Funktionen und Eigenschaften ausschlaggebend sein, in Relation zu den Kosten.
  • - Zu dem Band, das synchron mit der Uhr läuft und auf Seite 8 erwähnt wurde, folgendes.

    Gemeint war hier z. B. ein Synchronsein für eine Stunde. Die Uhr wird programmiert auf volle Stunde, der Zeitpunkt, in dem das Band in Gang gesetzt wird, das auf der Sichtseite in der einstündigen Langsam-Laufzeit synchron 60 Minuten Zeit anzeigt.
  • - Bei einer hohen Bandlänge gilt das hier Gesagte analog.
  • - Im Regelfall wird jedoch nicht ein Band so besprochen, daß man es über die ganze Zeitspanne laufen lassen kann, da man es ja an den Stellen, die zeitgekennzeichnet sind, besprochen hat. Das hieße größtenteils Leerlauf, ab und an nur Signalwiedergabe bzw. Durchsagen.

    Ein Band wird - außer winzige Blocktrennungsphasen - keine unbesprochene Stelle haben, also in seiner Kapazität voll genutzt sein.
  • - Im Falle extrem hoher Genauigkeit der Zeit, die erforderlich werden könnte (Zwischeneinspielung an ganz bestimmter Stelle z. B.), müßte ein Zählwerk die Bandlänge kontrollieren. Denn es dürfte allgemein bekannt sein, daß eine Laufgeschwindigkeit des Bandes, die divergiert, auch verschieden große Mengen wickelt.
  • -Die maximale Einspeis-Menge eines Bandes ergibt sich aus der Bandkapazität.

    Insofern könnten sich die Einspeisungen auch auf eine Zeitspanne mehrer Tage erstrecken. Das Gerät müßte also derart konstruiert sein, daß es auch Langzeitphase in Relation zur möglichen Bandkapazität bzw. Tonträgerkapazität berücksichtigt.
  • - Das Gerät sollte technisch "top" sein, also alle technischen Errungenschaften in sich vereinigen. Dazu gehört das Know-how der Weck- und Alarm-Systeme ebenso wie das der Bandgeräte und der Diktiergeräte. Inwieweit die einzelnen Eigenschaften und Funktionen interessant sind, ist individuell in Relation zu den jeweiligen Intentionen abzuklären. Besonderes Augenmerk verdient sicher die Tonein- und -ausgabe, die in exakter Weise arbeiten muß.
  • - Daß bei evtl. kleineren Geräten (ob lediglich mit einem der Funktionen ausgestattet oder von der Konstruktion her als kleines und handliches Element entwickelt) für den Transport eine Tragetasche mit Zubehör vorzusehen ist, versteht sich von selbst.
  • - Desweiteren auch der übliche Komfort wie Batterie-Verbrauchs-Anzeige, Bandmessung usw. - diese Dinge finden hier keine besondere Einzelerwähnung, da sie sich später ergeben.
  • - Ein Transport des Gerätes wird aber im Regelfall unerwünscht sein. Dennoch kann es notwendig werden, daß eine Verbindung auch zu einem oder mehreren Räumen im Umkreis bis zu einigen hundert Metern möglich ist (Großbetriebe in weit auseinanderliegenden Einzelbauten). Das in einem bestimmten Raum verbleibende Gerät hat Verbindung zu Signalgebern, die in entfernten Räumen nur des Stecker-Kontaktes bedürfen, also dann voll funktionsfähig sind und die Termin-Signale zu den gegebenen Zeiten erhalten und das Signal senden. Da hier die Verlegung einer Leitung entfällt und individuell verschiedene Einsätze des Gerätes mit Zubehör möglich wird, dürfte diese Lösung auch von der Kostenfrage her akzeptiert werden. Wenn auch nur Tonsignale erfolgen - falls deren Deutung nicht möglich ist, könnte eine Rückfrage klären helfen. Andererseits ist die Art der Signalgebung evtl. auch differenzierbar und geeignet, dadurch bestimmte Botschaften zu übermitteln.
  • - Auch die Signalgebung könnte als Palette von Differenzierungen entwickelt werden. Damit hätte man die Möglichkeit - gemäß individueller Absprachen und Vereinbarungen - verschlüsselte Botschaften zu senden und zu empfangen.
2. Die Programmierung des Gerätes
  • - Programmieren ist ein großes Wort für "Eingabe".
  • - Standardprogramme bzw. -durchsagen werden getrennt aufgenommen.
  • - Die Aufnahme dürfte der Bandbesprechung eines Diktiergerätes hinsichtlich der Qualität mindestens gleichwertig sein, aber auch ähnlich, vorbehaltlich höheren Komforts.
  • - Die Eigenschaften, die hier gefragt sind bzw. auch die Funktionen, finden sich ebenso in anderen als Weck- und Alarm-Systemen. Sie sind von der technischen Struktur her zwar zu übernehmen, aber in Feinabstimmung auf den neuen Verwendungzweck verarbeiten und zu prüfen auf optimale Leistungsfähigkeit.
  • - Es ist die Frage, inwieweit man sich neben des Wortes noch der sonstigen akustischen Signale bedienen will - sie sollten ggf. in erforderlicher Kapazität gespeichert werden können, um bei Bedarf stets abrufbereit eingesetzt werden können.


Auch hier soll nicht allzuviel auf Einzelheiten eingegangen werden, die sich später logisch ergeben dürften, also wenig mit der Grundidee des Neuen gemein haben.

3. Bezug zum Technik-Stand von heute

Als Basis für den technischen Stand von heute sei auf die nachfolgend genannten OS's (Offenlegungsschriften) verwiesen.

OS 26 54 338 OS 24 49 565

26 19 009 25 18 014

29 21 946 27 56 610

25 07 692 23 42 769

27 34 141 DE 30 19 279

26 48 115 30 02 706

27 36 498 24 52 896

DE 30 35 420 A1 25 43 163

DE 35 20 894 A1 27 18 895

30 03 525 29 04 664 (mit Hinweis

DE 31 35 397 A1 auf 24 47 558



auf 24 47 558 enthaltend!)


Anspruch[de]
    Oberbegriff
  1. Organisations-Timer-System, das über Netz und/oder Batterie betrieben wird und sämtliche Ansprüche, die im akustisch/optischen Bereich denkbar sind, erfüllt, bei höchstem Bedienungskomfort. Kennzeichen
  2. Dadurch gekennzeichnet, daß diverse Arten in der Terminbekanntgabe möglich sind, bei einer hohen Anzahl,

    dadurch gekennzeichnet, daß diese Bekanntgabe an einem und/oder an mehreren Orten erfolgen können, per Lautsprecher und/oder Signalgeber,

    dadurch gekennzeichnet, daß eine chronologische Termineinspeisung nicht Bedingung ist, da ein Ordnungssystem die zeitliche Einsortierung übernimmt,

    dadurch gekennzeichnet, daß bei Personalabwesenheit bis zur Geräteabschaltung erinnert wird, in pausenloser Folge; nach Knopfdruck, womit die Durchsage als empfangen bestätigt wird, folgen alle evtl. bis dahin weiter angesammelten Termine,

    dadurch gekennzeichnet, daß auch während der Terminbekanntgaben eine gleichzeitige Aufnahmebereitschaft für neue Termineingaben besteht, alternativ aber auch eine Abschaltung von Terminbekanntgaben bis zum Ende der Durchsagearbeit zurückgehalten werden, dann aber abrufbar sind,

    dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz eines Bildschirmes geplant ist, sofort bzw. später bzw. bei Bedarf.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com