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Dokumentenidentifikation DE3630662A1 17.03.1988
Titel Wandtafelputzer
Anmelder Chen, Jin-Sheng, Tsao-Tuen Nantou Hsien, TW
Erfinder Chen, Jin-Sheng, Tsao-Tuen Nantou Hsien, TW
Vertreter Louis, D., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., 8183 Rottach-Egern; Pöhlau, C., Dipl.-Phys., 8500 Nürnberg; Lohrentz, F., Dipl.-Ing., 8130 Starnberg; Segeth, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 09.09.1986
DE-Aktenzeichen 3630662
Offenlegungstag 17.03.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.03.1988
IPC-Hauptklasse B43L 21/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Wandtafelputzer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Der herkömmliche Wandtafelputzer ist ein Baumwolltuch. Das größte Problem liegt darin, daß der Kreidestaub während des Wandtafelputzens in die Luft fliegt. Dadurch wird sowohl die Luft verunreinigt als auch die menschliche Gesundheit gefährdet. Es ist bereits ein elektrischer Wandtafelputzer zur Lösung dieses Problems bekannt. Dieser eignet sich wegen seines schweren Gewichtes und seines Energieverbrauches nicht für eine Anwendung durch die Allgemeinheit. Aus der am 28. März 1982 hinterlegten amerikanischen Anmeldung mit der Serien-Nr. 40 80 683 ist ein Wandtafelputzer mit einer Rolle als Wandtafelputzwerkzeug bekannt. Dabei sind Bürsten auf einer Seite der Rollen eingebaut. Wenn die Rollen die Wandtafel putzen, kehren die Bürsten den Kreidestaub auf den Rollen in den Behälter. Der Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß es jeweils nur eine Rolle gibt, so daß Dreiecke entstehen. Deswegen kann die Kraft nicht einheitlich verteilt werden und dadurch wird eine Unstabilität erzeugt. Aus der am 28. März 1982 hinterlegten amerikanischen Anmeldung mit der Serien-Nr. 4 080 683 sind zwei Rollen anstelle der einen Rolle vorgesehen und wird ein Staubglied zwischen zwei Rollen eingebaut. Da die Rollen nicht in Spezialausführung gemacht werden, kann die Wandtafel nicht so gut geputzt werden wie mit der Einrichtung in der zuvorgenannten Anmeldung.

Mit dem Kennzeichen des Anspruchs 1 werden obige Nachteile vermieden.

Nach der Erfindung gibt es drei Rollen zum Putzen der Wandtafel. Unter jeder Rolle ist eine Bürste eingebaut. Außerdem sind Zahnräder auf zwei Seiten der Rollen montiert und lassen sich die Zahnräder, die am Ende der Rollenachse liegen, mit leerlaufenden Zahnrädern verbinden. Die oben genannten Zahnräder haben eine ungleiche Anzahl von Zähnen. Die größte Reibungskraft wird mittels der Differentialgeschwindigkeit während der Kraftübertragung hergestellt, um die Wandtafel gut zu putzen.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen

Fig. 1 eine Perspektivzeichnung eines erfindungsgemäßen Wandtafelputzers im zerlegten Zustand,

Fig. 2 eine Perspektivzeichnung des Wandtafelputzers im zusammengebauten Zustand,

Fig. 3 die Übertragung mit Hilfe des Zahnrad-Systems in dem Wandtafelputzer und

Fig. 4 die Stellung der Rollen und der Bürsten in dem Wandtafelputzer.

Wie in der Zeichnung gezeigt, weist der erfindungsgemäße Wandtafelputzer eine Unterlage 30, einen Deckel 20 und drei im Deckel befindliche Radierrollen 10, 11, 12 auf. Zahnräder 101, 102, 121, 122 sind an einer ersten und einer dritten Rolle 10, 12 montiert, und eine zweite Rolle 11, die zwischen der ersten Rolle 10 und der dritten Rolle 12 liegt, hat Zahnräder 111, 112 mit wenigeren Zähnen. Jede Rolle wird von Schwamm bedeckt und ihre Oberfläche ist rauh, um die Reibungskraft zu verstärken. Die Achsen an den zwei Enden der oben genannten drei Rollen 10, 11, 12 gehen durch zwei Seitenteile des Deckels 20 hindurch, so daß die Zahnräder in der Stellung zwischen den Außenseiten von Querplatten 21, 22 und dem Deckel 20 gehalten werden. Zwei leerlaufende Zahnräder 41, 42 sind mit den Zahnrädern 101, 102, 103 wie in Fig. 3 gezeigt, verbunden.

Jeder Rolle 10, 11, 12 ist an der Bodenseite der Unterlage 30 je eine Platte 51, 52, 53 zugeordnet, die jeweils Bürsten tragen. Die Bürsten liegen an den Rollen, wie in Fig. 4 gezeigt, an.

Wie in Fig. 3 gezeigt, dreht sich das Zahnrad 121 im Uhrzeigersinn und das erste leerlaufende Zahnrad 41 in der umgekehrten Richtung, wenn die Rollen während des Putzens in Pfeilrichtung rollen. Ähnlich dreht sich das zweite leerlaufende Zahnrad (42) in umgekehrter Richtung und das Zahnrad (101) im Uhrzeigersinn. Deshalb drehen sich alle Zahnräder 101, 111, 121 in gleicher Richtung ungeachtet der Putzrichtung. Da die Zähnezahl des zweiten Zahnrades 111 kleiner als die des ersten und die des dritten 101, 121 ist, dreht sich das zweite Zahnrad 111 schneller. Dadurch wird eine Differentialgeschwindigkeit unter den Rollen 10, 11, 12 erzeugt. Die Reibungskraft zwischen Wandtafel und den Rollen wird dadurch verstärkt. Deswegen kann die Wandtafel gut geputzt werden. Außerdem sind die Oberflächen der Rollen 10, 11, 12 immer sauber wegen des Putzens mit den unter den Rollen 10, 11, 12 befindlichen Bürsten 51, 52, 53.


Anspruch[de]
  1. 1. Wandtafelputzer, gekennzeichnet durch eine Unterlage, einen auf der Unterlage befindlichen Deckel, in dem sich jeweils eine Platte in einem Raum zwischen zwei Seiten und rechteckigen Schlitzen befindet, mindestens drei Rollen, deren Oberflächen von Schwamm bedeckt werden, Zahnräder auf zwei Seiten im Gehäuse und durch einige leerlaufende Zahnräder, die sich im Gehäuse befinden und mit den an den Enden der Rollen befindlichen Zahnrädern zusammenwirken.
  2. 2. Wandtafelputzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Platten in gleicher Anzahl auf Bodenseite der Unterlage unter den Rollen befinden und jeweils von einem Schwamm bedeckt sind.
  3. 3. Wandtafelputzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der Bürsten auf dem Umfang der Rollen entsprechenden Kreisbögen liegen.
  4. 4. Wandtafelputzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahl der mittleren Rolle kleiner als die der anderen ist, während die zwei Rollen auf den Außenseiten die gleiche Zähnezahl haben.






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