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Dokumentenidentifikation DE3635735A1 05.05.1988
Titel Vorrichtung und Verfahren für die Erstellung von Planungsentwürfen
Anmelder Brimberg, Barnett J., New Orleans, La., US
Erfinder Brimberg, Barnett J., New Orleans, La., US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Anmeldedatum 21.10.1986
DE-Aktenzeichen 3635735
Offenlegungstag 05.05.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.05.1988
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
IPC-Nebenklasse B42D 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein die Raumplanung, wie etwa die Erstellung von Grundrißplänen und Möblierungsanordnungen in Gebäuden, sowie die Landschaftsplanung von Gärten und ähnlichem. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Vorrichtungen und Verfahren, um solche Planungsvorgänge zu vereinfachen.

Raumplanung stellt sich in unterschiedlicher Weise dar. Im Falle eines Neubaus oder des Umbaus bereits existierender Bauten beinhaltet beispielsweise eine solche Planung typischerweise den Entwurf einer Grundrißaufteilung oder die Abwandlung eines bereits bestehenden Grundrisses im Original. Eine solche Planung beinhaltet auch die Planung der Anordnung von Möblierung und Einbauten in den Räumen eines Gebäudes. Raumplanung beinhaltet auch Außenraumplanung, wie etwa Landschaftsplanung für Gärten und ähnliches, wobei die Auswahl und Anordnung von Pflanzen und die Anordnung von Außenraumstrukturen eingeschlossen ist. All diese Raumplanung wird typischerweise durch Zeichnen der Pläne auf Papier vorgenommen, welches normalerweise die Fähigkeiten einer hiermit berufsmäßig beschäftigten Person erfordert. Vorpläne werden gezeichnet und werden einer Reihe von Änderungen und Neuordnungen unterzogen, um zu einem endgültigen Plan zu gelangen. Jede solche Änderung oder Neuordnung im Plan zieht daher die Erstellung neuer Zeichnungen oder die Abänderung bereits vorhandener Zeichnungen nach sich, welches ein teurer und zeitraubender Vorgang ist.

Für den Gebrauch durch Berufsplaner sind magnetische Raumplanungsvorrichtungen entwickelt worden. Solche Vorrichtungen beinhalten eine magnetische Arbeitsoberfläche und eine Anzahl von magnetischen Elementen in der Gestalt von Möblierung, Einbauten oder jeder anderen Art von Gegenständen, die in dem im Entwurf befindlichen Raum angeordnet werden sollen, wobei diese Elemente magnetisch auf der Arbeitsoberfläche angebracht werden. Dies erleichtert Planänderungen sehr, da die Elemente einfach auf der Arbeitsoberfläche verschoben werden können. Allerdings sind solche magnetischen Vorrichtungen schwer, sperrig und ziemlich teuer.

Planungsvorrichtungen sind auch unter Verwendung leichter und weniger sperriger Materialien hergestellt worden, wobei solche Vorrichtungen beispielsweise in den US-PSen 42 50 642, 42 45 401 und 41 48 148 offenbart worden sind. Allerdings fanden bei solchen Vorrichtungen Arbeitsbögen einer komplex zusammengesetzten Bauart Verwendung, welche verhältnismäßig steif sind.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung für die Planung der Gestaltung eines Bereiches und die Anordnung von Gegenständen in diesem Bereich zur Verfügung, wobei die Vorrichtung beinhaltet: einen einheitlichen aus einem Stück bestehenden Arbeitsbogen, welcher eine glatte, nicht poröse Arbeitsoberfläche aufweist, wobei der Arbeitsbogen Muster in Form eines von der Arbeitsoberfläche her sichtbaren Rasters trägt, sowie eine flexible Aufbewahrungseinrichtung, die einen relativ dicken Arbeitsbogen flexiblen Materials mit einer glatten nicht porösen Aufbewahrungsoberfläche und ein Blatt mit graphischen Symbolen beinhaltet, welches eine dünne, glatte, flexible Folie elektrostatisch haftenden Vinylmaterials beinhaltet, die nur elektrostatisch an der Aufbewahrungsoberfläche haftet, wobei auf dem Blatt mit graphischen Symbolen eine Vielzahl graphischer Symbolelemente in solcher Weise gebildet ist, daß sie voneinander und von genannter Aufbewahrungsoberfläche trennbar sind, indem die genannte Arbeitsoberfläche intakt und als Einheit belassen wird. Die Elemente selbst haben die Gestalt von Ansichten von Teilbereichen des Bereiches und der Gegenstände, die hierin angeordnet werden sollen. Die Elemente können einzeln von der Aufbewahrungsoberfläche abgezogen und elektrostatisch an die Aufbewahrungsoberfläche des Trägers und die Arbeitsoberfläche des Arbeitsbogens geheftet werden, um den Bereich darzustellen und um die Anordnung der Gegenstände hierin festzulegen.

Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren für die Planung und den Entwurf eines Bereichs und die Anordnung von Gegenständen in dem Bereich zur Verfügung, das folgende Schritte beinhaltet: Ein Arbeitsbogen mit einer glatten, nicht porösen Arbeitsoberfläche, der Muster in Form eines von der Arbeitsoberfläche her sichtbaren Rasters trägt, wird zur Verfügung gestellt; eine glatte, nicht poröse Aufbewahrungsoberfläche und eine Vielzahl von graphischen Symbolelementen, von denen jedes aus einem dünnen, glatten Blatt elektrostatisch haftenden Vinylmaterials, welches elektrostatisch an der Aufbewahrungsoberfläche haftet, gebildet ist, werden zur Verfügung gestellt, wobei die Elemente die Gestalt von Ansichten von Teilbereichen des Bereichs und von Gegenständen, die hierin angeordnet werden sollen, haben; die Elemente werden einzeln von der Aufbewahrungsoberfläche abgelöst, ohne daß die Aufbewahrungsoberfläche gestört wird, und auf das Raster der Arbeitsoberfläche aufgetragen sowie auf der Arbeitsoberfläche angeordnet, um den Bereich und die Anordnung der Gegenstände hierin darzustellen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. ln der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Behälters für die Raumplanungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, ähnlich der in Fig. 1, die die aufgerollte Raumplanungsvorrichtung bei der Herausnahme aus dem Behälter darstellt;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des für den Gebrauch entrollten Arbeitsbogens und der Aufbewahrungseinrichtung für Symbole in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 4 eine vergrößerte, fragmentarische Draufsicht eines Teils des Arbeitsbogens aus Fig. 3;

Fig. 5 eine vergrößerte, fragmentarische Draufsicht eines Teils der Aufbewahrungseinrichtung für Symbole aus Fig. 3;

Fig. 6 eine weiter vergrößerte, fragmentarische perspektivische Ansicht eines Teils der Aufbewahrungseinheit für Symbole aus Fig. 3, die das Entfernen eines der graphischen Symbolelemente von dieser darstellt;

Fig. 7 eine fragmentarische perspektivische Ansicht, die das Auftragen der graphischen Symbole auf den Arbeitsbogen aus Fig. 4 und das Entfernen von diesem darstellt;

Fig. 8 ein vergrößertes, fragmentarisches vertikales Schnittbild der Aufbewahrungseinheit für Symbole aus Fig. 5;

Fig. 9 ein vergrößertes, fragmentarisches vertikales Schnittbild eines Teils der Vorrichtung aus Fig. 7, die das Auftragen der graphischen Symbolelemente auf den Arbeitsbogen und aufeinander darstellt;

Fig. 10 eine vergrößerte, fragmentarische Draufsicht eines Teils des Arbeitsbogens in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 11 eine verkleinerte, fragmentarische Draufsicht des Arbeitsbogens aus Fig. 10, auf den graphische Symbolelemente aufgetragen werden;

Fig. 12 eine fragmentarische Draufsicht eines Teils einer Aufbewahrungseinrichtung für Symbole in Übereinstimmung mit einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines zusammenlegbaren Arbeitsbogens in Übereinstimmung mit einer anderen Ausführungsform der Erfindung, zusammengelegt dargestellt;

Fig. 14 eine perspektivische Ansicht des Arbeitsbogens aus Fig. 13, entfaltet dargestellt;

Fig. 15 ein vergrößertes, fragmentarisches vertikales Schnittbild entlang der Linie 15-15 in Fig. 14;

Fig. 16 eine vorderseitige perspektivische Sicht eines Arbeitsbogens in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungform der Erfindung;

Fig. 17 eine rückwärtige perspektivische Sicht des Arbeitsbogens aus Fig. 16; und

Fig. 18 ein vergrößertes, fragmentarisches vertikales Schnittbild entlang der Linie 18-18 in Fig. 17.

Sei der in den Fig. 1-3 gezeigten ersten Ausführungsform der Raumplanungsvorrichtung, die allgemein durch die Kennziffer 10 bezeichnet ist, kann diese Raumplanungsvorrichtung in einem Behälter 11 verstaut werden, welcher eine zylindrische Röhre 12 aufweist, die an ihren beiden Enden durch Endkappen verschlossen wird. Es ist ersichtlich, daß andere Verstauungsarten möglich sind.

Wie in den Fig. 4, 7 und 9 gezeigt, beinhaltet die Vorrichtung einen Arbeitsbogen 20, welcher einen flachen, rechtwinkligen, flexiblen Bogen aus geeignetem Material enthält, der eine vorderseitige Arbeitsoberfläche 21 (Fig. 4) besitzt, die sehr glatt und nicht porös ist. Der Arbeitsbogen 20 ist aus einem optisch klaren, haltbaren Material gebildet, welches in dünnen, flexiblen Bögen hergestellt werden kann. Vorzugsweise wird der Arbeitsbogen 20 aus einem Polyestermaterial gebildet, wie etwa aus einer Polyesterfolie des Typs, wie sie von E.I. Dupont de Nemours & Co., Inc. unter dem Warenzeichen "MYLAR" verkauft wird. Es ist ersichtlich, daß andere Materialien, die die notwendigen Eigenschaften besitzen, verwendet werden könnten.

Der Arbeitsbogen 20 ist mit Mustern 22 in Form eines Quadratrasters versehen. Vorzugsweise sind die Muster 22 auf der Rückseite des Arbeitsbogens 20 aufgedruckt, wie etwa durch Siebdruck. Das Bedrucken auf der Rückseite macht die Muster 22 von der Arbeitsoberfläche 21 her sichtbar, ohne ihre Glattheit zu beeinträchtigen. Die Muster 22 können in jeder gewünschten Farbe aufgedruckt werden, werden aber vorzugsweise in verhältnismäßig heller Tönung aufgedruckt. Die Muster 22 werden dann auf der Rückseite des Arbeitsbogens mit einem undurchsichtigen Hintergrundmuster 23 einer dunkleren oder kontrastierenden Farbe, welches die gesamte rückwärtige Oberfläche des Arbeitsbogens 20 bedeckt, überdruckt. Dieses Hintergrundmuster 23 dient dazu, einen ebenen, gleichförmigen Hintergrund zur Verfügung zu stellen, und vermeidet es, daß die Muster 22 durch das Unterlegen von Gegenständen oder Material, welches sonst durch den Arbeitsbogen 20 hindurch sichtbar sein könnten, verwechselt oder undeutlich gemacht werden.

Wie in den Fig. 5, 6 und 8 gezeigt, beinhaltet die Vorrichtung 10 auch eine Aufbewahrungseinrichtung 30 für Symbolelemente, welche einen verhältnismäßig dicken Träger 31 beinhaltet, der eine sehr glatte, im wesentlichen nicht poröse Aufbewahrungsoberfläche 32 besitzt. Der Träger 31 kann aus jedwedem geeigneten Bogenmaterial gebildet sein, wobei er eine Dicke aufweisen sollte, die es erlaubt, daß der Träger 31 von ausreichender Flexibilität ist, um zu einer Röhre gerollt werden zu können, zur Aufbewahrung im Behälter 11. Vorzugsweise ist der Träger 31 aus einem fließbeschichteten Papiermaterial gebildet, wobei die Aufbewahrungsoberfläche 32 die beschichtete Oberfläche des Papiers ist.

Auf dem Träger 31 liegt eine verhältnismäßig dünne Folie eines optisch durchsichtigen, elektrostatisch haftenden Vinylmaterials auf, welche so bemessen ist, daß sie die gesamte Aufbewahrungsoberfläche 32 des Trägers 31 bedeckt, sowie elektrostatisch an diesem anhaftet. Die Folie 35 ist vorzugsweise aus einem Polyvinylchloridmaterial gebildet und wird in einem Kalanderverfahren hergestellt, wie es in der Technik gut bekannt ist. Die rückwärtige Oberfläche der Vinylfolie 35 ist mit einer Reihe von Mustern 36 in Form von Gegenständen bedruckt, die dem zu planenden Raum mit der Raumplanungsvorrichtung 10 örtlich zugewiesen werden können. Die Vinylfolie 35 wird dann, wie bei 37 gezeigt, entlang der Außenlinien des Musters 36 ausgestanzt, um eine Vielzahl getrennter graphischer Symbolelemente 38 zu bilden, welche von Hand von der Aufbewahrungsoberfläche 32 abgezogen werden können, wobei sie sich von der umgebenden Vinylfolie 35 entlang der ausgestanzten Linie 37 trennen, wie in Fig. 6 gezeigt.

Als andere Ausführungsform kann die Vinylfolie 35 die Muster 36 hierauf in einer Weise ausgebildet bekommen, daß sie dadurch voneinander trennbar sind, daß die Folie 35 um die Außenlinien des Musters 36 herum mit einer Rasierklinge oder einem anderen Schneidegerät geschnitten wird, ohne durch den Träger 31 hindurchzuschneiden, um die Aufbewahrungsoberfläche 32 intakt und zusammenhängend zu belassen.

Die Muster 36 können, etwa durch Siebdruck, in vielfältigen Farben gedruckt werden, so daß sie klar gegen das Rastermuster 22 und das Hintergrundmuster 23 hervortreten. Vorzugsweise wird die Aufbewahrungseinrichtung 30 gebildet, indem die Vinylfolie 35 am Träger 31 anhaftet. Hiernach wird die Vinylfolie 35 mit den Mustern 36 bedruckt, wobei der Vorgang des Ausstanzens den letzten Schritt darstellt.

Die Muster 36 können in verschiedenen Formen ausgebildet sein, in Abhängigkeit von der Anwendung der Vorrichtung 10 im einzelnen. So können z. B. bei der Grundrißplanung von Eigenheimen und ähnlichem die Muster 36 Außen- und Innenwandschnittelemente 40, Fenster- und Türelemente 41, Elemente 42 für vielfältige Gegenstände der Haushaltmöblierung, wie auch viele andere Arten von Gegenständen der Heimmöblierung und von Einrichtungen (nicht gezeigt), wie etwa Hausgeräte, Ausstattung mit Schränken, Türen, Abflüsse und dergleichen beinhalten. Vorzugsweise wird eine Vielzahl jeder dieser unterschiedlichen Arten von graphischen Symbolelementen 38 in der Vinylfolie 35 gebildet, in ausreichender Zahl, um ein Heim vorherbestimmter Größe vollständig zu möblieren und auszustatten.

Es ist ersichtlich, daß für andere Anwendungen der Raumplanungsvorrichtung 10 die Aufbewahrungseinrichtung 30 mit unterschiedlichen Arten von graphischen Symbolelementen 38 ausgestattet werden kann. So können beispielsweise im Falle der Garten- oder Landschaftsplanung die Muster 36 Pflanzenelemente 43 und Elemente (nicht gezeigt) für andere Arten von Gegenständen enthalten, welche typischerweise in einem Garten vorkommen, wie etwa Säume, Zäune, Hecken, Schwimmbäder oder ähnliches. Wenn die Vorrichtung 10 für die Planung von Büroräumen verwendet werden soll, können die graphischen Symbolelemente 38 Elemente 44 für Gegenstände der Büromöblierung wie etwa einen Vorzimmerschreibtisch, oder andere Büromöblierung oder Einrichtung (nicht gezeigt) wie etwa modulare Vorzimmermöbel, Computer- und Textverarbeitungseinrichtungen, Kopiergeräte, Registraturschränke und ähnliches enthalten. Es ist ersichtlich, daß die Grundsätze der vorliegenden Erfindung für die Planung anderer Arten von Räumen angewendet werden können.

Die Benutzung des Raumplanungssystems 10 wird, mit Hilfe eines Beispiels, in Zusammenhang mit der Grundrißplanung eines Heims erklärt werden, aber es ist ersichtlich, daß ähnliche Techniken für die Planung anderer Arten von Räumen angewandt werden können. Zu Anfang wird der Benutzer der Vorrichtung 10, der ein berufsmäßiger Raumplaner oder ein Laie wie etwa ein Eigenheimbesitzer sein kann, im Falle eines tatsächlich vorhandenen Raumes zunächst den Raum auf Papier skizzieren. So wird ein Rohentwurf bestehender Bedingungen gezeichnet, mit der Lage von Wänden, Türen, Fenstern und anderen festen Einrichtungen, wie etwa Feuerstellen, Abflüssen, Toiletten, Abstellräumen, Heizstrahlern und ähnlichem, welche annähernd ihren richtigen Lagen zugeordnet sind. Als nächstes werden die Gesamtabmessungen jedes Raumes und die Abstände zwischen den dort befindlichen Elementen gemessen, und diese Maße werden in die Skizze übertragen. Die örtliche Lage von Elektro-, Telefon- und Kabelanschlüssen sowie Schaltern wird festgehalten, und die Richtungen der Öffnungssektoren von Türen werden angegeben.

Wenn der Rohentwurf vollendet ist, werden die Umrisse der Räume auf den Arbeitsbogen 20 übertragen. Hierzu wird der Arbeitsbogen 20 mit der Arbeitsoberfläche 21 nach oben flach ausgelegt. In dieser Hinsicht ist es eine bedeutsame Eigenschaft der vorliegenden Erfindung, daß das Polyestermaterial des Arbeitsbogens flexibel und vom Wesen her ohne "Erinnerungsvermögen" ist, so daß er einfach für die Aufbewahrung aufgerollt werden kann und dennoch im wesentlichen ohne jegliche verbleibende Kräusel in der Folie entfaltet und flach ausgelegt werden kann. Graphische Symbolelemente 40, die Außenwände darstellen, werden von dem Träger 31 abgezogen und an den Arbeitsbogen 21 entlang der Linien des Rastermusters 22 an den gewünschten Stellen angeheftet. Wenn die graphischen Symbolelemente 40 für Außenwände nicht die richtige Länge haben, dann können sie mit einer Schere auf die gewünschte Länge gekürzt werden. Vorzugsweise werden die graphischen Symbolelemente 40, die Wände darstellen, in durchgezogenen und gestrichelten Versionen hergestellt, wobei die durchgezogenen Wände bestehende Strukturen darstellen, und die gestrichelten Wände verwendet werden, um im Falle eines Umbaus oder einer Rekonstruktion neue zu erstellende Wände darzustellen.

Als nächstes werden die graphischen Symbolelemente 40 für Innenwände und die Elemente 41 für Türen und Fenster von dem Träger 31 abgezogen und an den richtigen Stellen auf den Arbeitsbogen 21 aufgetragen. Graphische Tür- und Fensterelemente 41 können auf die graphischen Symbolelemente 40 für die Wände, so wie in Fig. 9 gezeigt, aufgelegt werden und haften daran an. Vorzugsweise werden für die Muster auf den graphischen Symbolelementen 38 glänzende Druckfarben verwendet, so daß jene aneinander etwa genauso gut haften wie an dem Arbeitsbogen 20. Wenn der endgültige Plan vollständig ist, können, wenn es gewünscht wird, die Abschnitte der graphischen Symbolelemente 38 unterhalb der Türund Fensterelemente 41 mit einer Schere ausgeschnitten werden, so daß die Tür- und Fensterelemente 41 direkt auf den Arbeitsbogen 21 aufgetragen werden können und dann daran anhaften.

Schließlich werden die graphischen Symbolelemente 42, die die verschiedenen Ausstattungen und Einbauten des Hauses darstellen, von dem Träger 31 abgezogen und elektrostatisch auf dem Arbeitsbogen 20 an den richtigen Stellen angeheftet. Es ist ersichtlich, daß alle graphischen Symbolelemente 38 einfach von dem Arbeitsbogen 21 abgezogen und wie gewünscht auf diesem herumgeschoben werden können, um einfach Änderungen oder Überarbeitungen des Vorplanes zu ermöglichen.

Wenn der Plan vollständig ist, kann er fotographiert oder auf einem Kopiergerät fotokopiert werden, oder es wird ein Blatt Zeichen- oder Transparentpapier auf diesen hinaufgelegt, und die einzelnen graphischen Symbolelemente 38 werden direkt auf Papier aufgezeichnet.

Wenn der Benutzer die Arbeiten mit der Vorrichtung 10 beendet hat, können die graphischen Symbolelemente 38, welche in Benutzung waren, in einer Plastiktasche aufbewahrt werden, oder sie können an ihre ursprüngliche Lage auf dem Träger 31 zurückgegeben werden. Die Aufbewahrungseinrichtung 30 und der Arbeitsbogen 20 werden dann aufgerollt und zur Aufbewahrung wieder in die Röhre 12 eingeführt. Dabei wird die Arbeitsoberfläche 21 vorzugsweise nicht mit den Aufbewahrungselementen für Symbole 38 in Berührung gebracht, so daß sich diese nicht ungewollt vom Träger 31 ablösen und an der Arbeitsoberfläche 21 anhaften. Um dies zu vermeiden, kann ein Blatt poröses, nicht haftendes Papier zwischen den Arbeitsbogen 20 und die Aufbewahrungseinrichtung für Symbole 30 gelegt werden, bevor alles aufgerollt wird.

In den Fig. 10-12 ist ein Raumplanungssystem 50 nach einer anderen Ausführungsform dargestellt. Das System 50 beinhaltet einen Arbeitsbogen 60, der eine rückwärtige Arbeitsoberfläche 61 besitzt. Die Ausbildung des Arbeitsbogens 60 ist die gleiche wie die des oben beschriebenen Arbeitsbogens 20, mit Ausnahme der hierauf befindlichen Muster. Insbesondere befinden sich auf dem Arbeitsbogen 60 Rastermuster 62, welche eine axonometrische Abbildung des Quadratrasters des Arbeitsbogens 20 darstellen, wobei der Arbeitsbogen 60 auch Muster 63 beinhaltet, welche die Wandumrisse einer Ecke des durch die Rastermuster 62 angedeuteten Bodenbereiches definieren.

Das System 50 beinhaltet auch eine Aufbewahrungseinrichtung 64 für Symbole, deren Ausbildung die gleiche ist wie die der oben beschriebenen Aufbewahrungseinrichtung 30 für Symbole, mit Ausnahme der Muster auf den dazugehörigen graphischen Symbolelementen. Insbesondere haben die graphischen Symbolelemente der Aufbewahrungseinrichtung 64 für Symbole die Gestalt von axonometrischen Ansichten vielfältiger Möblierungsgegenstände, Einbauten oder ähnlichem, welche auf dem Raster der Arbeitsoberfläche 61 angeordnet werden sollen. So kann z. B. die Aufbewahrungseinrichtung 64 für Symbole graphische Symbolelemente 65 in der Gestalt von Kücheneinbauten und -geräten, Elemente 66 in der Gestalt von Badezimmereinbauten und -geräten (Fig. 11), Elemente 67 in der Gestalt von Verkaufsraummöblierung und -geräten, Elemente 68 in der Gestalt von Kaufhausgestellen, Lagereinrichtungen und Einbauten (Fig. 12) und Elemente 69 in der Gestalt von Wand- oder Teilbereichsschnitten (Fig. 11) beinhalten. Die Vorrichtung 50 wird in derselben Weise benutzt wie die Vorrichtung 10, wobei es ersichtlich ist, daß die axonometrischen graphischen Symbolelemente 65 bis 69 für das Zusammenwirken mit den axonometrischen Rastermustern 62 und 63 gestaltet sind, um eine dreidimensionale Sicht des Raumplans zu simulieren, wie es am besten in Fig. 11 gezeigt ist.

In den Fig. 13-15 ist eine Arbeitsplatte 70 gezeigt, die zu einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gehört. Die Arbeitsplatte 70 beinhaltet einen verhältnismäßig harten Träger 71, der aus Pappe oder ähnlichem gebildet werden kann, die auf ihrer rückwärtigen Oberfläche von einem Verstärkungsbogen 72 aus einem dekorativen und schützenden Material überzogen wird, welches um die Außenkanten des Trägers 71 herumgeschlagen wird, um einen schmalen Saum oder eine Begrenzung 73 entlang des Außenrandes seiner vorderen Oberfläche zu bilden. Die Arbeitsplatte 70 kann entlang eines Falzes 74 gefaltet werden. In diesem Fall kann der Träger 71 zwei getrennte Platten beinhalten oder aus einer einzelnen Platte bestehen, die so gefaltet ist, daß sich entlang des Falzes 74 in bekannter Weise ein Scharnierabschnitt bildet. In einer anderen Erscheinungsform kann die Arbeitsplatte 70 einen einzelnen, nicht faltbaren Träger 71 beinhalten.

Auf der vorderseitigen Oberfläche des Trägers 71, etwa durch einen geeigneten Klebstoff befestigt, befindet sich ein rechtwinkliger Arbeitsbogen 75, auf den Rastermuster 76 gedruckt sind. Vorzugsweise überlappen die Außenkanten des Arbeitsbogens 75 den Rand 73 des Verstärkungsbogens 72, wie in Fig. 15 gezeigt. Der Arbeitsbogen 75 beinhaltet eine rückwärtige Arbeitsoberfläche 77, die glatt und nicht porös ist, wobei der Arbeitsbogen 75 aus jeglichem geeigneten Material gebildet sein kann, wie etwa einem geeigneten Kunststoff, einem beschichteten Papier oder ähnlichem, wobei die Arbeitsoberfläche 77 so ausgebildet ist, daß die graphischen Symbolelemente 38 elektrostatisch an diese angeheftet werden können, wobei die Arbeitsplatte 70 in gleicher Weise wie der oben beschriebene Arbeitsbogen 20 benutzt wird.

In den Fig. 16-18 ist eine Arbeitsplatte 80 dargestellt, die zu einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gehört. Die Arbeitsplatte 80 beinhaltet einen verhältnismäßig harten Träger 81, welcher aus Pappe oder ähnlichem gebildet werden kann, dessen Außenkanten mit einem Randbördelungsbogen 82 überzogen sind, der die vorderen und rückwärtigen Oberflächen des Trägers 81 um ein geringes Maß überlappt, um, wie in Fig. 18 gezeigt, Flansche am Rand zu bilden. Die Randbördelung 82 hat dekorative und schützende Funktion und kann aus jeglichem geeigneten flexiblen Material gebildet sein und durch Klebstoff an ihrem Platz festgehalten werden. Ein vorderseitiger Arbeitsbogen 84 ist, etwa durch einen geeigneten Klebstoff, an der vorderseitigen Oberfläche des Trägers 81 befestigt, wobei die Außenkanten des Arbeitsbogens 84 den Randbördelungsbogen 82, wie in Fig. 18 gezeigt, überlappen. Der vorderseitige Arbeitsbogen 84 trägt Rastermuster 85, welche axonometrische Rastermuster sein können, ähnlich jenen, die oben in Verbindung mit Fig. 10 und 11 beschrieben wurden. Der vorderseitige Arbeitsbogen 84 beinhaltet eine glatte, nicht poröse Arbeitsoberfläche 86, die dahingehend angepaßt ist, daß graphische Symbolelemente, wie etwa die oben beschriebenen Elemente 65 bis 69, elektrostatisch an diese angeheftet werden können, um eine dreidimensionale Sicht des Raumplans zu simulieren.

Etwa durch einen geeigneten Klebstoff an der rückwärtigen Oberfläche des Trägers 81 sicher befestigt, befindet sich ein rückwärtiger Arbeitsbogen 77, welcher ebenfalls den Randbördelungsbogen 82 überlappt, wie in Fig. 18 gezeigt. Der rückwärtige Arbeitsbogen 87 trägt Rastermuster 88, die sich von den Rastermustern 85 unterscheiden und beispielsweise die Gestalt eines Quadratrasters annehmen können. Der rückwärtige Arbeitsbogen 87 ist ebenfalls mit einer glatten, nicht porösen Arbeitsoberfläche 89 ausgestattet, die dahingehend angepaßt ist, daß graphische Symbolelemente 38 elektrostatisch an diese angeheftet werden können.

So ist es ersichtlich, daß die Rasterplatte 80 in der gleichen Weise funktioniert wie oben im Zusammenhang mit den Arbeitsbögen 20 und 75 beschrieben, wobei aber nun eine einzelne Arbeitsplatte zur Verfügung gestellt wird, welche zwei vollständig verschiedene Rasteranordnungen beinhaltet. Die Arbeitsbögen 84 und 87 können aus der gleichen Materialart gebildet werden, wie an der Arbeitsbogen 75, der oben im Zusammenhang mit den Fig. 13-15 beschrieben wurde. Zur Erläuterung war die Arbeitsplatte 80 als aus einem Stück bestehende, nicht zusammenlegbare Platte beschrieben worden, es ist jedoch ersichtlich, daß auch diese in gleicher Weise wie die Arbeitsplatte 70 in den Fig. 13-15 zusammenlegbar sein kann.

Zur Erläuterung waren die graphischen Symbolelemente 40-44 als Draufsichtelemente für die Benutzung mit dem Quadratraster der Arbeitsbögen 20, 75 oder 87 gezeigt worden, es ist jedoch ersichtlich, daß diese Symbolelemente auch in axonometrischen Projektionen für die Verwendung mit dem axonometrischen Raster des Arbeitsbogens 60 oder 84 zur Verfügung gestellt werden könnten. Gleichsam waren zur Erläuterung die graphischen Symbolelemente 65-69 als axonometrische Ansichten für den Gebrauch mit dem axonometrischen Raster der Arbeitsbögen 60 oder 84 gezeigt worden, es ist jedoch ersichtlich, daß diese auch in Draufsichten für die Verwendung mit dem Quadratraster der Arbeitsbögen 20, 75 oder 87 zur Verfügung gestellt werden könnten.

Die Rastermuster 22, 62, 76, 85 und 88 sind vorzugsweise in einem Maßstab ausgelegt, der, abhängig von der Anwendung, sich in einem Bereich von etwa 1/16 Zoll zu 1 Fuß bis etwa 1 Zoll zu 1 Fuß (1,59 mm zu 30,48 cm bis etwa 25,4 mm zu 30,48 cm) bewegt. So könnte beispielsweise ein Maßstab von 1/8 Zoll (3,17 mm) zu 1 Fuß (30,48 cm) für Küchen- und Naßraumplanungsanwendungen benutzt werden, ein Maßstab von 1/4 Zoll (5,04 mm) zu 1 Fuß (30,48 cm) könnte für allgemeine Anwendungen in der Wohnungsplanung benutzt werden, und ein Maßstab von 1/2 Zoll (12,7 mm) zu 1 Fuß (30,48 cm) könnte für Anwendungen in der Büroplanung benutzt werden.

Es ist ersichtlich, daß hier ein neuartiges Raumplanungssystem und eine Methode geschaffen wurden, die sehr effektiv häufige Neuzeichnungen von Raumplänen erübrigt und vielmehr einfache Änderungen, Abwandlungen und Neuordnungen eines Vorplanes ohne Neuzeichnung erlaubt. Die Vorrichtung und Methode der vorliegenden Erfindung ist ganz besonders vorteilhaft sowie sehr billig und einfach im Gebrauch, so daß sie von Laien genauso wie von berufsmäßigen Planern benutzt werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung (10, 50) für den Entwurf eines Bereichs und die Anordnung von Gegenständen in dem Bereich, gekennzeichnet durch: einen aus einem Stück bestehenden Arbeitsbogen (20, 60, 75, 84) mit einer glatten, nicht porösen Arbeitsoberfläche (21, 61, 86), der Muster (22, 62, 16, 85) trägt, in Gestalt eines von der Arbeitsoberfläche her sichtbaren Rasters und eine flexible Aufbewahrungseinrichtung (30, 64) für Symbole, die einen verhältnismäßig dicken Trägerbogen (31) flexiblen Materials, der eine glatte, nicht poröse Aufbewahrungsoberfläche aufweist, und eine Graphiksymbolfolie (35) enthält, die eine dünne, glatte und flexible Folie elektrostatisch haftenden Vinylmaterials enthält, die nur elektrostatisch an genannter Aufbewahrungsoberfläche (32) haftet, wobei auf der genannten Graphiksymbolfolie (35) eine Vielzahl graphischer Symbolelemente (36, 65-68) in solcher Weise gebildet sind, daß diese voneinander und von genannter Aufbewahrungsoberfläche (32) trennbar sind, indem diese intakt und zusammenhängend belassen wird, wobei die genannten Symbolelemente (36, 65-68) die Gestalt von Ansichten von Teilbereichen des Bereichs und Gegenständen, die hierin angeordnet werden, aufweisen und wobei die Symbolelemente (36, 65-68) einzeln von der genannten Aufbewahrungsoberfläche (32) abgezogen und elektrostatisch an die genannte Aufbewahrungsoberfläche (32) genannten Arbeitsbogens (20, 60, 75, 84) geheftet werden können, um den Bereich zu definieren und die Gegenstände dort örtlich zuzuweisen.
  2. 2. Vorrichtung (10, 50) für den Entwurf eines Bereichs und die Anordnung von Gegenständen in dem Bereich, gekennzeichnet durch: einen aus einem Stück bestehenden Arbeitsbogen (20, 60, 75, 84) mit einer glatten, nicht porösen Arbeitsoberfläche (21, 61, 86), der Muster (22, 62, 16, 85) trägt, in Gestalt eines von der Arbeitsoberfläche her sichtbaren Rasters und eine flexible Aufbewahrungseinrichtung (30, 64) für Symbole, die einen verhältnismäßig dicken Trägerbogen (31) flexiblen Materials, der eine glatte, nicht poröse Aufbewahrungsoberfläche aufweist, und eine Graphiksymbolfolie (35) enthält, die eine dünne, glatte und flexible Folie elektrostatisch haftenden Vinylmaterials enthält, die nur elektrostatisch an genannter Aufbewahrungsoberfläche (32) haftet, wobei aus der genannten Graphiksymbolfolie (35) eine Vielzahl graphischer Symbolelemente (36, 65-68) in einer solchen Weise ausgestanzt sind, daß diese voneinander und von genannter Aufbewahrungsoberfläche (32) trennbar sind, indem diese intakt und zusammenhängend belassen wird, wobei die genannten Elemente (36, 65-68) die Gestalt von Ansichten von Teilbereichen des Bereichs und Gegenständen, die hierin angeordnet werden, aufweisen und wobei diese Symbolelemente (36, 65-68) einzeln von der genannten Aufbewahrungsoberfläche (32) abgezogen und elektrostatisch an die genannte Aufbewahrungsoberfläche (32) genannten Arbeitsbogens (20, 60, 75, 84) geheftet werden können, um den Bereich zu definieren und die Gegenstände dort örtlich zuzuweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen verhältnismäßig steifen Träger (71, 81) beinhaltet, an dessen einer Seite der Arbeitsbogen (75) befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (71, 81) zusammenlegbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß diese einen zweiten Arbeitsbogen (77) enthält, welcher an der gegenüberliegenden Seite des genannten steifen Trägers (70) befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerbogen (31) ein fließbeschichtetes Papier beinhaltet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Graphiksymbolfolie (35) eine in einem Kalandervorgang hergestellte Folie aus Polyvinylchlorid beinhaltet.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der genannten graphischen Symbolelemente (36, 65-68) Muster (36) aufgedruckt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß genanntes Raster (22, 67, 16, 85) in einem Maßstabsbereich von etwa 1/16 Zoll (1,59 mm) zu 1 Fuß (30, 48 cm) bis etwa 1 Zoll (25,4 mm) zu 1 Fuß (30, 48 cm) erstellt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Raster (22, 67, 16, 85) in Form eines Quadratrasters gestaltet sind und daß die genannten graphischen Symbolelemente (36, 65-68) Draufsichten der ihnen entsprechenden Gegenstände darstellen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Rastermuster (22, 67, 16, 85) die Gestalt einer axonometrischen Projektion eines Quadratrasters annehmen, und daß die genannten graphischen Symbolelemente (36, 65-68) axonometrische Projektionen der ihnen entsprechenden Gegenstände sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Arbeitsbogen (10) flexibel ist und des weiteren eine Aufbewahrungsröhre (12) vorgesehen ist, um den Arbeitsbogen (10) und die flexible Aufbewahrungseinrichtung (30) für Symbole in aufgerolltem Zustand aufzunehmen.
  13. 13. Verfahren für den Entwurf eines Bereichs und die Anordnung von Gegenständen in dem Bereich, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: Ein Arbeitsbogen mit einer glatten, nicht porösen Arbeitsoberfläche, der Muster in Form eines von der Arbeitsoberfläche her sichtbaren Rasters trägt, wird zur Verfügung gestellt,; eine glatte, nicht poröse Aufbewahrungsoberfläche und eine Vielzahl von graphischen Symbolelementen, von denen jedes aus einem dünnen, glatten Blatt elektrostatisch haftenden Vinylmaterials, welches elektrostatisch an der Aufbewahrungsoberfläche haftet, gebildet ist, wird zur Verfügung gestellt, wobei die Elemente die Gestalt von Ansichten von Teilbereichen des Bereichs und Gegenständen, die hierin angeordnet werden sollen, haben; die Elemente werden einzeln von der Aufbewahrungsoberfläche abgelöst, ohne daß die Aufbewahrungsoberfläche gestört wird, und auf das Raster der Arbeitsoberfläche aufgetragen sowie auf dieser angeordnet, um den Bereich und die Anordnung der Gegenstände hierin darzustellen.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsbogen (20) und die genannten graphischen Symbolelemente (36, 65-68) flexibel ausgebildet werden, die Aufbewahrungseinrichtung (30) aus einer flexiblen Aufbewahrungsfolie (31) gebildet wird und daß der Arbeitsbogen (20) und die Aufbewahrungsfolie (30) bei Nichtgebrauch zur Aufbewahrung aufgerollt werden.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die graphischen Symbolelemente (36, 65-68) dem Raster der Arbeitsoberfläche (21) anhaften, wenn der Arbeitsbogen (20) zur Aufbewahrung aufgerollt wird.






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