Warning: fopen(111data/log202008111952.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Betongestell für Innenrundschleifmaschinen - Dokument DE3734895A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3734895A1 01.06.1988
Titel Betongestell für Innenrundschleifmaschinen
Anmelder VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin, DD
Erfinder Berger, Winfried, DDR 1156 Berlin, DD;
Gromilovich, Alfred, DDR 1195 Berlin, DD;
Wydra, Michael, DDR 1020 Berlin, DD;
Laupitz, Klaus Peter, DDR 1615 Zeuthen, DD;
Schäfer, Fred, DDR 1180 Berlin, DD
DE-Anmeldedatum 15.10.1987
DE-Aktenzeichen 3734895
Offenlegungstag 01.06.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.06.1988
IPC-Hauptklasse B24B 41/02
IPC-Nebenklasse B23Q 1/02   

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Betongestell für Innenrundschleifmaschinen, daß durch seine besondere Gestaltung und Herstellungsart annähernd die gleiche Masse und Steifigkeit wie bisher übliche Gußgestelle hat.

Charakteristik des bekannten Standes der Technik

Es ist bekannt, daß Maschinengestelle aus Stahlbeton mit durchgehender schlaffer oder vorgespannter Bewehrung ausgeführt werden.

So sind nach der DD-WP 1 48 933, DE-OS 26 03 637, DE-OS 30 30 914 und DE-OS 47 43 396 Lösungen bekannt, in denen verschiedenartig eingebrachte Bewehrungsnetze, -gitter, -körbe usw. aus Stahl vorgesehen sind. Sie erfordern betontechnisch Mindestwanddicken, erhöhen die Herstellungskosten, behindern die Schaffung von Freiräumen und tragen mit dazu bei, daß die Gesamtmasse des Betongestells etwa 1,5-3fach größer ist als die Masse eines Gußgestells. Bei weiteren bekannten Stahlbetonbetten, wie z. B. beim DD-WP 1 22 210, führt die Einbringung der Stahlbewehrung zwar zur Verbesserung der Tragfähigkeit und Erhöhung der Zugfestigkeit des Betonbettes, beeinflußt aber negativ die otimale Querschnittsgestaltung und führt größtenteils zu massiven Kompaktausführungen und damit zu erheblicher Masseerhöhung. Nach der DE-OS 26 03 637 wird sogar auf die Erhöhung des Gewichtsanteiles Beton verwiesen, um eine gute dynamische Steifigkeit zu erreichen.

Ziel der Erfindung

Ziel der Erfindung ist es, ein Betongestell zu schaffen, daß annähernd die gleiche Masse und Steifigkeit hat, wie ein entsprechendes Gußgestell.

Darlegung des Wesens der Erfindung

Ausgehend von den dargestellten Mängeln des Standes der Technik, ist es Aufgabe der Erfindung, ein Betongestell zu schaffen, daß ohne durchgehende schlaffe oder verspannte Stahlbewehrung ausgeführt ist und daß zur Aufnahme maschinenspezifischer Baugruppen entsprechende Hohlräume aufweist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß folgendermaßen gelöst:

Das Betonbett ist in seinem Querschnitt als doppelter Doppel- T-Träger ausgelegt. An der Standfläche ist ein umlaufender Stahlrahmen eingegossen. Die Stirnflächen dieses Rahmens weisen Rohre auf, die als Transporthilfen dienen. Im Rahmen sind vier Schlitze für Befestigungszwecke und zwei Rillen als Ansatzstellen für z. B. Transportmittel vorgesehen. Durch den erfindungsgemäßen doppelten Doppel-T-Querschnitt können Anschlußbaugruppen z. B. einer Innenrundschleifmaschine im Betongestell untergebracht werden. Zur Erhöhung der inneren Zugfestigkeit des Zementbetons werden als Zuschlagstoff in an sich bekannter Art und Weise glatte oder gewellte Stahldrahtstücke mit einem Durchmesser von 0,4-0,7 mm und einer Länge von ca. 30 mm so beigemengt, daß eine statistische Verteilung von vier Stahldrahtstücken/cm2 Querschnittsfläche des Betongestells gewährleistet ist. Zur Lagefixierung der Anschlußbaugruppen auf dem Betongestell werden beim Gießen Gewindebuchsen eingesetzt, die an ihrem Umfang mit Schraubrillen bestimmter Steigung versehen sind. Steigung und Größe der Rillen sind von der Sieblinie abhängig, da das jeweilig größte Korn in die Rille passen muß.

Um die Basisfläche für die Aufnahme der weiteren Maschinenbauteile wirtschaftlich bearbeiten zu können, ist es notwendig, daß alle Zuschlagstoffe dieser Teilschicht gleich hart und relativ weich sind. Die Härte HB der Basisfläche soll ca. 1000 MPa betragen. Die gleiche Härte für alle Zuschlagstoffe ist notwendig für die Schleifbearbeitung der Fläche, da wechselnde unterschiedliche Härtezonen beim Schleifen bekanntermaßen zu entsprechenden Wellen auf der geschliffenen Fläche führen.

Ausführungsbeispiel

Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt in einem perspektivischen Schnitt den erfindungsgemäßen Aufbau des Betongestells. Auf dem Schnitt sind dargestellt der doppelte Doppel-T-Aufbau 1 und die Hohlräume 2 zur Aufnahme maschinenspezifischer Baugruppen. Die Basisfläche 3 ist geschliffen. An der Standfläche des Gestells ist ein umlaufender Rahmen 4 eingegossen. Die Stirnflächen dieses Rahmens 4 weisen Rohre 5 auf, die als Transporthilfen dienen. Im Rahmen 4 sind des weiteren, auf die Ecken verteilt, vier Schlitze 6 für Befestigungszwecke und zwei Rillen 7 als Ansatzstellen für z. B. eine Brechstange vorgesehen. Dem Zementbeton werden als Zuschlagstoffe in an sich bekannter Weise glatte oder gewellte Stahldrahtstücke mit einem Durchmesser von 0,4-0,7 mm und einer Länge von ca. 30 mm so beigemengt, daß eine statistische Verteilung von vier Strahldrahtstücken/cm2 Querschnittsfläche des Betongestells gewährleistet ist. Die Härte HB der Basisfläche beträgt ca. 1000 MPa. Die notwendige statische Steife wird rechnerisch ermittelt und mit der betongerechten Gestaltung der Wandungsdicken für Stege und Ober- und Untergurte abgestimmt.

Durch diesen erfindungsgemäßen konstruktiven Aufbau des Betongestells ergeben sich folgende wesentlichen Vorteile:

  • - Die Masse des Betongestells ist etwa die gleiche wie bei einem vergleichbaren Gußgestell bei gleicher Steifigkeit durch die Ausführung als doppeltes Doppel-T.
  • - Das Betongestell hat etwa die doppelte Wärmekapazität bei drei- bis vierfacher Dämpfung gegenüber einem Gußgestell.
  • - Es fehlt jede aufwendige Bewehrung durch die gleichmäßige Verteilung der Stahldrahtstücke im Beton.
  • - Die Gestaltung des Betongestells in Form eines doppelten Doppel-T schafft Hohlräume für die Aufnahme maschinenspezifischer Baugruppen.


Anspruch[de]
  1. 1. Betongestell für die Verwendung an Schleifmaschinen, gekennzeichnet dadurch, daß die Betongestellform in ihrer Längsrichtung als doppeltes Doppel-T (1) ausgebildet ist, daß an der Standfläche (2) des Betongestells ein umlaufender Stahlrahmen (14) eingegossen ist, daß an den Stirnflächen des Stahlrahmens (4) Rohre (5) angeschweißt sind und daß im Stahlrahmen (4) vier Schlitze (6) und zwei Rillen (7) vorgesehen sind.
  2. 2. Betongestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß dem Zementbeton als Zugschlagstoff in an sich bekannter Weise glatte oder gewellte Stahldrahtstücke mit einem Durchmesser von 0,4-0,7 mm und einer Länge von ca. 30 mm so beigemengt sind, daß eine statistische Verteilung von vier Stahldrahtstücken/cm2 Querschnittsfläche des Betongestells gewährleistet ist.
  3. 3. Betongestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in das Betongestell Gewindebuchsen eingegossen sind, an deren Umfang schraubenlinienförmige Rillen eingearbeitet sind und daß die Größe und die Steigung der Rillen von der Sieblinie abhängig sind.
  4. 4. Betongestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Härte HB der Basisfläche ca. 1000 MPa beträgt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com