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Dokumentenidentifikation DE3153274C2 07.07.1988
Titel Gemischverdichtende, fremdgezündete Viertakt-Brennkraftmaschine
Anmelder Daimler-Benz AG, 7000 Stuttgart, DE
Erfinder Abthoff, Jörg, Dr.-Ing., 7067 Plüderhausen, DE;
Schuster, Hans-Dieter, Dipl.-Ing., 7060 Schorndorf, DE;
Schmidt, Karlwalter, Dipl.-Ing., 7056 Weinstadt, DE
DE-Anmeldedatum 24.06.1981
DE-Aktenzeichen 3153274
File number of basic patent 31246680
Offenlegungstag 13.01.1983
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.07.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.1988
IPC-Hauptklasse F02M 37/04
IPC-Nebenklasse F02M 37/12   F02D 9/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine gemischverdichtende fremdgezündete Brennkraftmaschine mit einer in der Ansaugleitung angeordneten Flügelzellenpumpe gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Eine gemischverdichtende Brennkraftmaschine der gattungsgemäßen Bauart ist aus der DE-OS 23 57 941 bekannt. Die in der Ansaugleitung angeordnete Flügelzellenpumpe dient dabei zum Antrieb von Hilfsaggregaten der Brennkraftmaschine, wie z. B. des Lüfterrades oder der Klimaanlage.

Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für die aus der DE-OS 23 57 941 bekannte Flügelzellenpumpe eine Verwendung anzugeben, mit der auf baulich einfache Weise eine an die durchgesetzte Luftmenge optimal angepaßte Kraftstoffzumessung erreicht werden kann.

Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1 gelöst.

Da das zeitliche Arbeitsvolumen der Flügelzellenpumpe ebenso wie das der Kraftstoffpumpe proportional der Drehzahl ist, wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen eine dem Luftdurchsatz proportionale Kraftstoffzumessung und eine im Aufbau einfache Einspritzanlage erreicht.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.

Mit 1 ist eine Brennkraftmaschine bezeichnet, die eine Abgasleitung 2 und eine Ansaugleitung 3 aufweist. Die Ansaugleitung 3 umfaßt ein Luftfilter 4, eine Flügelzellenpumpe 5 als Expansionsmaschine und einen Wärmetauscher 6.

Die Flügelzellenpumpe 5 steht durch eine Welle 7 und eine Antriebseinrichtung 8 mit einer Kraftstoffpumpe 9 in Triebverbindung. Die Antriebseinrichtung 8 wird z. B. durch ein auf der Welle 7 der Flügelzellen 5 drehfest angeordnetes Zahnrad 10 und ein mit diesem in Eingriff stehendes, auf der Welle 11 der Kraftstoffpumpe 9 fördert Kraftstoff aus einem Kraftstoffbehälter 13 durch eine Kraftstoff-Zuführungsleitung 14 direkt zu Einspritzventilen 15, und die Kraftstoff- Zuführungsleitung 15 ist durch ein Rückflußventil 16 mit einer Kraftstoff-Rückführleitung 17 verbindbar.

Bei laufender Brennkraftmaschine 1 wird durch die Flügelzellenpumpe 5 über deren Welle 7, der Antriebseinrichtung 8 und der Welle 11 die Kraftstoffpumpe 9 angetrieben. Bei dieser ist ebenso wie bei der Flügelzellenpumpe 5 das zeitliche Arbeitsvolumen proportional der Drehzahl, so daß die von der Kraftstoffpumpe 9 durch die Kraftstoff-Zuführungsleitung 14 den Einspritzventilen zugeführte Kraftstoffmenge dem Luftdurchsatz in der Flügelzellenpumpe 5 proportional ist. Durch entsprechende Abstimmung der Drehzahlen und der zeitlichen Arbeitsvolumina der Flügelzellenpumpe 5 und der Kraftstoffpumpe 9 ist eine konstante Gemischzusammensetzung erreichbar. Es ist zweckmäßig, dieses Gemisch als relativ fettes Gemisch mit λ = 0,65 auszuführen. Dadurch wird es möglich, durch eine gesteuerte Kraftstoff-Rückflußmenge durch die Kraftstoff-Rückführleitung das Gemisch auf λ = 0,65 abzumagern. Die Steuerung der Kraftstoff-Rückflußmenge erfolgt durch das von einer an sich bekannten, in dem Abgasstrom der Brennkraftmaschine angeordnete λ-Sonde (Sauerstoff-Meßfühler) beeinflußte Rückflußventil 16, das den Durchflußquerschnitt der Kraftstoff-Rückführleitung 17 entsprechend steuert.


Anspruch[de]
  1. 1. Gemischverdichtende fremdgezündete Brennkraftmaschine mit einer in der Ansaugleitung angeordneten Flügelzellenpumpe als Expansionsmaschine, von der ein Zusatzaggregat mit in Abhängigkeit vom angesaugten Luftstrom sich proportional ändernder Drehzahl angetrieben wird, und mit einer Gemischbildungsanlage, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Zusatzaggregat eine Kraftstoffpumpe (29) mit konstantem Fördervolumen ist,

    daß die von der Kraftstoffpumpe (29) geförderte Kraftstoffmenge durch eine Kraftstoff-Zuführleitung (33) unmittelbar zu Einspritzventilen (34) der als Einspritzanlage ausgebildeten Gemischbildungsanlage gefördert wird und

    daß die von den Einspritzventilen (34) abzusteuernde Kraftstoffmenge von einem in der Kraftstoff-Zuführleitung (33) angeordneten Rückflußventil (35) einstellbar ist.
  2. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (28) durch ein auf der Welle (7) der Expansionsmaschine (5) drehfest angeordnetes Zahnrad (30) und ein mit diesem in Eingriff stehendes, auf der Welle der Kraftstoffpumpe (29) drehfest angeordnetes Zahnrad (32) gebildet wird.






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