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Dokumentenidentifikation DE3300105C2 07.07.1988
Titel Verfahren zum Herstellen von Ritz- oder Trennmessern, insbsondere für die Holzwolle-Herstellung
Anmelder Barke GmbH, 6384 Schmitten, DE
Erfinder Barke, Heiner, Dipl.-Kaufm., 6384 Schmitten, DE
Vertreter Keil, R., Dipl.-Phys. Dr.phil.nat.; Schaafhausen, L., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 6000 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 04.01.1983
DE-Aktenzeichen 3300105
Offenlegungstag 12.07.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.07.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.07.1988
IPC-Hauptklasse B23P 15/28
Zusammenfassung Um ein Verfahren zur Herstellung von Vier-Spitzen-Ritzmessern, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, wobei die Ritzmesser aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden, zu vereinfachen und die Ritzmesser damit wesentlich zu verbilligen, wird vorgeschlagen, daß an dem endlosen Bandstahl mindestens eine Schneidkante angewalzt wird, daß der mit Schneidkanten versehene Bandstahl in Querrichtung gekerbt wird, wobei sich die Kerbung auch über den Bereich der angewalzten Schneidkanten erstreckt, daß in den Bandstahl die zum Auffädeln der Ritzmesser notwendigen Bohrungen eingestanzt werden, daß der Bandstahl an den vorgekerbten Stellen gerundet und gestreckt wird, daß die Ritzmesser von dem endlosen Bandstahl abgelängt und durch Quetschen abgetrennt werden und daß während des Quetschvorganges an den beiden Schmalseiten der voneinander getrennten Ritzmesser eine Abschrägung angebracht wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Vier-Spitze-Ritz- oder -Trennmessern, bzw. Ritz- oder Trennmessern mit schräg verlaufenden Schneidkanten, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, aus einem endlosen Bandstahl.

Derartige Ritz- oder Trennmesser für die Holzwolle-Herstellung sind bereits bekannt (AT-PS 2 73 478, Fig. 4 und 7 bis 12). Diese Ritz- oder Trennmesser werden mit Abstandplättchen auf einer Stange aufgefädelt und sind an den schneidenden und ggf. nichtschneidenden Kanten durch einen Anschliff verjüngt. Sie werden vor einem Schälmesser schräg zu diesem liegend in einen Messerhalter eines Werkzeuges zum Herstellen von Holzwolle eingesetzt.

Die bekannten Ritzmesser werden aus einem endlosen Bandstahl gefertigt. Der Bandstahl wird dabei zunächst gekerbt, danach werden die zum Auffädeln der Ritzmesser notwendigen Bohrungen angebracht und anschließend wird der Bandstahl gehärtet.

Danach werden die beiden Längsseiten des Bandstahles geschliffen, wobei die Schneidkanten entweder einen ein- oder zweifasigen Anschliff erhalten können. Danach werden die Kerbstellen abgebrochen. Schließlich wird an den beiden Schmalseiten der Ritzmesser jeweils ein Doppelschliff angebracht.

Die Ritzmesser schneiden jeweils mit einer der vier Spitzen in das Holz ein. Damit lassen sich die Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmesser viermal verwenden, wodurch ihre Lebensdauer erhöht wird. Durch die Vielzahl der Schliffe an den Messern entsteht darüber hinaus wenig Mull. Diese Messer, die als Massenartikel verwendet werden, sind aber äußerst aufwendig in ihrer Herstellung. Schon das Schleifen der Längsschneiden erfordert ein mehrmaliges Einspannen des Bandstahles. Die Anbringung der Schneidphasen an den Schmalseiten erfolgt nach Abtrennen an den Stirnseiten Messer für Messer per Hand oder aber maschinell, wobei jedes Messer einzeln ein- bzw. umgelegt werden muß. Wegen der Kleinheit der Messer und der Vielzahl der anzubringenden Schliffe ergeben sich Ungenauigkeiten zwischen den einzelnen Ritzmessern, was zu einer Minderung der Qualität der Holzwolle und zu einer Beschädigung der Holzwollemaschine, insbesondere des Hobelmessers führen kann.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, durch das sich die bekannten Ritz- oder Trennmesser einfacher und bei gleicher Qualität rationeller herstellen lassen, was zu einer für Massenartikel bedeutsamen, erheblichen Verbilligung des durch dieses Verfahren hergestellten Produktes führen soll.

Diese Aufgabe wird für Vier-Spitzen-Ritz- oder -Trennmesser erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebenen Verfahrensschritte gelöst.

Bei diesem Verfahren werden die aufwendigen und zu Ungenauigkeiten führenden Schleifvorgänge durch Walz-, Preß- und Quetschvorgänge ersetzt, die mit einfachen und bekannten Vorrichtungen in einfacher Weise durchgeführt werden können. Der erfindungsgemäße Verfahrensablauf führt zu weniger Verfahrensschritten und erspart das häufige Einspannen beim Schleifen der einzelnen Schneidfasen. Damit die Länge der Ritzmesser, gemessen an den vier Spitzen, an denen geschnitten wird, gleich ist, muß sich die Kerbung auch über den Bereich der angewalzten Längsfase erstrecken.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird für den Preß- und Quetschvorgang ein gerundeter Stempel verwendet. Durch diesen läßt sich der Bandstahl in besonders einfacher Weise in seiner Längsrichtung strecken und in Quetschrichtung stauchen.

Der eigentliche Abtrennvorgang erfaßt dabei immer jeweils zwei Messer an den einander gegenüberliegenden Schmalseiten.

Falls der beim Quetschvorgang erzeugte, vorspringende Teil bei bestimmten, sehr schmalen Holzwollearten zu größerer Reibung und einem größeren Widerstand führt, kann in Weiterbildung des Erfindungsgedankens vor dem Preß- und Quetschvorgang an den vorgekerbten Stellen jeweils ein elliptisches Teil aus dem Bandstahl ausgestanzt werden. Gleiches gilt, falls eine längere Quetschfase erwünscht ist, da sich wegen des ausgestanzten Teils das wegzuquetschende Material in das vorspringende Teil ausdehnen kann.

Auch an Ritz- oder Trennmessern mit schräg verlaufenden Schneidkanten, die bei der Herstellung bestimmter Holzwollearten verwendet werden, werden die Schneiden bisher ausschließlich durch Schleifen der einzelnen Schneidfasen hergestellt. Für diese Ritzmesser, die ebenfalls aus einem endlosen Bandstahl gefertigt werden, gelten gleichermaßen die oben aufgezeigten Nachteile mit der sich daraus ergebenden Aufgabe.

Diese Aufgabe wird bei der modifizierten Form der Ritz- oder Trennmesser durch die in Anspruch 5 angegebenen Verfahrensschritte gelöst.

Damit werden die auch bei diesen Messern bisher notwendigen zwei Schleifvorgänge durch einen Walz- und einen Quetschvorgang ersetzt.

Falls bei diesem erfindungsgemäßen Quetschvorgang mehr Material weggequetscht werden soll, kann die Spitze der Schneidkante gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens derart abgetrennt werden, daß eine konkave Kante stehenbleibt.

Für Ritzmesser mit zwei Schneidkanten an einander gegenüberliegenden Seiten ist es von Vorteil, die Schneidkanten an beiden Längsseiten des endlosen Bandstahls gleichzeitig anzuwalzen. Damit ist auch für diese Ritzmesser nur ein einziger Walzvorgang nötig.

Für Ritzmesser mit zweifasigen Schneidkanten werden die Schneidkanten gleich zweifasig angewalzt.

Nach Durchführung der vorgenannten Verfahrensschritte können die Ritz- oder Trennmesser einem den Herstellungsvorgang abschließenden Aushärtungsverfahren unterzogen werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei zur Veranschaulichung in der Zeichnung nach dem Verfahren hergestellte Ritz- oder Trennmesser in verschiedenen Verfahrensabschnitten dargestellt sind. Es zeigt

Fig. 1 einen Bandstahl zum Herstellen von Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmessern mit angewalzten Schneidkanten in verschiedenen Verfahrensabschnitten,

Fig. 2a in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht eines fertigen Vier-Spitzen-Ritzmessers,

Fig. 2b in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht eines fertigen Vier-Spitzen-Ritzmessers, bei dem vor dem Strecken des Bandstahls an der vorgekerbten Stelle ein elliptisches Teil ausgestanzt worden ist,

Fig. 3a ein Ritzmesser gemäß Fig. 2a nach längerem Gebrauch,

Fig. 3b ein Ritzmesser gemäß Fig. 2b nach längerem Gebrauch,

Fig. 4 ein Ritz- oder Trennmesser mit schräg verlaufender Schneidkante und

Fig. 5 ein Ritzmesser gemäß Fig. 4 mit zwei gegenüberliegenden, schräg verlaufenden Schneidkanten.

Fig. 1 zeigt einen endlosen Bandstahl 1, an dessen beiden Längsseiten Schneidkanten 2 und 3 angewalzt sind. Die Schneiden können entweder ein- oder zweifasig sein. Nach dem Anbringen der Schneidkanten 2 und 3 wird der Bandstahl 1 in Querrichtung gekerbt, was durch die gestrichelte Linie 4 gezeigt ist. Diese Kerbung erstreckt sich auch über den Bereich der angewalzten Schneidkanten 2 und 3.

Nach dem Kerbvorgang werden in den Bandstahl 1 Bohrungen 5 und 6 eingestanzt, die zum Auffädeln der fertigen Ritz- oder Trennmesser 8 auf eine Stange notwendig sind, die in einen Messerhalter einer Holzwollemaschine eingesetzt werden kann.

Danach wird mittels eines Hartmetallstempels der Bandstahl 1 an der vorgekerbten Stelle 4 gerundet und gestreckt. Um bei dem zum Abtrennen führenden Preß- und Quetschvorgang dem wegzuquetschenden Material ausreichenden Raum zu schaffen, kann an der vorgekerbten Stelle ein elliptisches Teil 7 aus dem Bandstahl 1 ausgestanzt werden.

Während dieses Quetschvorganges wird an den beiden Schmalseiten zweier voneinander zu trennender Ritzmesser 8 eine Abschrägung 11, 14 angebracht, die in Fig. 2 näher dargestellt ist.

Bei dem in Fig. 2 gezeigten, fertigen Ritzmesser 8 ist im unteren Teil (Fig. 2a) der Bandstahl 1 direkt nach dem Kerben und Anbringen der Bohrungen 5, 6 verjüngt, gerundet und gestreckt worden, während im oberen Teil (Fig. 2b) vor dem Preß- und Quetschvorgang das elliptische Teil 7 ausgestanzt worden ist.

Das Herstellen dieser Ritzmesser 8 erfolgt erfindungsgemäß also wie folgt: Aus dem Bandstahl 1, an dessen Längsseiten die Schneidkanten 2 und 3 angewalzt sind, werden an den Stellen 4 die Kerbungen angebracht, die sich auch über die Schneidkanten 2 und 3 erstrecken. Nach dem Einstanzen der Bohrungen 5 und 6 wird der Bandstahl 1 an den vorgekerbten Stellen 4 verjüngt, gerundet und gestreckt. Davor kann an den vorgekerbten Stellen 4 jeweils das elliptische Teil 7 ausgestanzt werden (Fig. 1, 2b und 3b), so daß sich die in Fig. 1 an der Unterseite zu erkennende Aussparung 9 ergibt, in die sich Material des Bandstahles 1 während des nachfolgenden Preß- und Quetschvorganges erstrecken kann.

Bei dem Preß- und Quetschvorgang wird der Teil 10, 17 ebenso abgeschrägt, wie die beiden Schneidkanten 2 und 3, so daß dadurch in einem kleinen Winkel nach außen ragende Spitzen 12, 13, 15 und 16 gebildet werden.

Die Schnitte werden auch beim Einsatz der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Messer, ebenso wie bei den bekannten Messern, deren Schneiden durch Schleifen hergestellt sind, mit den vier Spitzen 12, 13, 15 und 16 durchgeführt. Nach Abnutzung dieser Spitzen 12, 13, 15 und 16 weist das nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellte Ritzmesser 8 noch Ritzflächen 18, 19 auf, die von den vorspringenden Teilen 10, 17 gebildet werden, was in Fig. 3 veranschaulicht ist. Die Ritzmesser 8 der Fig. 3a und 3b entsprechen den in den Fig. 2a und 2b gezeigten Ritzmessern 8, deren Spitzen 12, 13, 15 und 16 sich zwischenzeitlich abgenutzt haben.

Die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ritzmesser 20 und 21 werden ebenfalls aus einem endlosen Bandstahl 22 gefertigt, an dessen einer Längsseite eine Schneidkante 23 angewalzt ist. Diese Schneidkante 23 verläuft schräg zu den Seitenkanten 24, 25 und 26 der Ritzmesser 20 und 21.

Die Ritzmesser 20, 21 werden an diesen Seitenkanten 24, 25 und 26 jeweils durch Stanzen von dem Bandstahl 22 getrennt. Anschließend werden die zum Auffädeln der Ritzmesser 20, 21 notwendigen Bohrungen 27 und 28 eingestanzt.

Der bei den bekannten Ritzmessern dieser Art (AT-PS 2 73 478, Fig. 10 bis 12) an den Spitzen der Schneidkanten vorgesehene "Querschliff" wird erfindungsgemäß durch Abtrennen der in Fig. 5 gezeigten Spitze 29 unter Abschrägen durch einen nachfolgenden Preß- und Quetschvorgang ausgebildet.

Entsprechend den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 kann auch die Spitze 29 derart abgetrennt werden, daß eine konkave Kante 30 stehenbleibt, so daß das beim Ausbilden der Abschrägung 31 wegzuquetschende Material ausreichend Platz vorfindet.

Das in Fig. 5 gezeigte Ritzmesser 21 weist eine zur Schneidkante 23 parallel verlaufende zweite Schneidkante 32 auf, die ebenso wie die Schneidkante 23 durch Anwalzen an dem endlosen Bandstahl 22 hergestellt wird. Die beiden Schneidkanten 23 und 32 können, wie die Schneidkanten 2 und 3 der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Vier-Spitzen-Ritzmesser 8 in einem einzigen Walzvorgang angewalzt werden.

Nach Anbringen der Abschrägungen 11, 14 bzw. 31 können die Ritz- oder Trennmesser 8 bzw. 20, 21 in bekannter Weise ausgehärtet werden.

Die in Fig. 4 gezeigte Aussparung 33 kann in einfacher Weise durch Ausstanzen erzeugt werden.

  • Bezugszeichenliste

    1 Bandstahl

    2 Schneidkante

    3 Schneidkante

    4 vorgekerbte Stelle

    5 Bohrung

    6 Bohrung

    7 elliptisches Teil

    8 Ritz- oder Trennmesser

    9 Aussparung

    10 vorspringendes Teil

    11 Abschrägung

    12 Spitze

    13 Spitze

    14 Abschrägung

    15 Spitze

    16 Spitze

    17 vorspringendes Teil

    18 Ritzfläche

    19 Ritzfläche

    20 Ritz- oder Trennmesser (Fig. 4)

    21 Ritz- oder Trennmesser (Fig. 5)

    22 Bandstahl

    23 Schneidkante

    24 Seitenkante

    25 Seitenkante

    26 Seitenkante

    27 Bohrung

    28 Bohrung

    29 Spitze

    30 konkave Kante

    31 Abschrägung

    32 Schneidkante

    33 Aussparung


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen von Vier-Spitzen-Ritz- oder Trennmessern, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, bei dem ein endloser Bandstahl in vorgegebenen Abständen in Querrichtung gekerbt sowie mit den zum Auffädeln der Ritz- oder Trennmesser notwendigen Bohrungen und mit jeweils einer Schneidkante an den beiden Längsseiten versehen wird, bevor die Ritz- oder Trennmesser an den vorgekerbten Stellen von dem endlosen Bandstahl abgelängt und an ihren beiden Schmalseiten fasenartige Abschrägungen erzeugt werden, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte in dieser Reihenfolge:

    1. a) Anbringen der Schneidkanten (2, 3) an den Längsseiten des endlosen Bandstahls (1) durch Anwalzen,
    2. b) Kerben des mit den Schneidkanten (2, 3) versehenen Bandstahls (1) in Querrichtung, wobei sich die Kerbung auch über den Bereich der angewalzten Schneidkanten (2, 3) erstreckt,
    3. c) Einstanzen der zum Auffädeln der Ritz- oder Trennmesser (8) notwendigen Bohrungen (5, 6) in den Bandstahl (1) und
    4. d) Erzeugen der Abschrägungen (11, 14) an den Schmalseiten der Ritz- oder Trennmesser (8) und gleichzeitig Ablängen durch einen Preß- und Quetschvorgang, bei dem der Bandstahl (1) an den vorgekerbten Stellen (4) verjüngt, gerundet, gestreckt und schließlich getrennt wird.


  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneidkanten (2, 3) gleichzeitig angewalzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preß- und Quetschvorgang mittels eines gerundeten Stempels erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Preß- und Quetschvorgang an den vorgekerbten Stellen (4) jeweils ein elliptisches Teil (7) aus dem Bandstahl (1) ausgestanzt wird.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen von Ritz- oder Trennmessern mit schräg verlaufenden Schneidkanten, insbesondere für die Holzwolle-Herstellung, bei dem ein endloser Bandstahl längsseitig mit mindestens einer Schneidkante versehen wird, die zum Auffädeln der Ritz- oder Trennmesser notwendigen Bohrungen aufgebracht und die Ritz- oder Trennmesser schräg zu der Schneidkante von dem endlosen Bandstahl abgelängt werden und bei dem die durch die Schneidkante und die Seitenkante des jeweiligen Ritz- oder Trennmessers gebildete Spitze abgestumpft und mit einer fasenartigen Abschrägung versehen wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte in dieser Reihenfolge:

    1. a) Anbringen der mindestens einen Schneidkante (23) längsseitig an dem endlosen Bandstahl (22) durch Anwalzen,
    2. b) Ablängen der Ritz- oder Trennmesser (20, 21) von dem endlosen Bandstahl (22) durch Stanzen oder Kerben schräg zu dessen Längsseiten,
    3. c) Einstanzen der zum Auffädeln der Ritz- oder Trennmesser (20, 21) notwendigen Bohrungen (27, 28) und
    4. d) Anbringen der Abschrägung (31) und Abtrennen der durch die Schneidkante (23) und die Seitenkante (26) gebildeten Spitze (29) durch einen Preß- und Quetschvorgang.


  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (29) der Schneidkante (23) derart abgetrennt wird, daß eine konkave Kante (30) stehenbleibt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Längsseiten des endlosen Bandstahls (22) gleichzeitig Schneidkanten (23, 32) angewalzt werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (2, 3; 23, 32) zweifasig angewalzt werden.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die fertiggestellten Ritz- oder Trennmesser (8, 20, 21) gehärtet werden.






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