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Dokumentenidentifikation DE3536350C2 14.07.1988
Titel Einrichtung zum Zählen von in der Art eines Bandes sich schuppenförmig überlappend angeordneten Gegenständen
Anmelder Bobst S.A., Lausanne, CH
Erfinder Morisod, Jean-Bernard, Crissier, CH
Vertreter Weickmann, H., Dipl.-Ing.; Fincke, K., Dipl.-Phys. Dr.; Weickmann, F., Dipl.-Ing.; Huber, B., Dipl.-Chem.; Liska, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Prechtel, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 11.10.1985
DE-Aktenzeichen 3536350
Offenlegungstag 17.04.1986
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 14.07.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.07.1988
IPC-Hauptklasse G06M 7/00
IPC-Nebenklasse G06M 7/06   
Zusammenfassung Die Zähleinrichtung umfaßt einen Fühler (15), welcher mit der Vorderkante von Faltschachteln (6) eines Bandes (5) zusammenwirkt, welches sich von rechts nach links bewegt, wie durch den Pfeil (7) angezeigt ist. Der Fühler (15) umfaßt eine Nase (16), die bei einem Versatz des Fühlers (15) einen Mikroschalter (19) betätigt, der seine Impulse an eine Speichereinheit abgibt. Eine Auflagerolle (31), die in der Nähe des Fühlers (15) angeordnet ist, erlaubt es, die Wirkung der Vorwärtsbewegung des Bandes (5) auf den Versatz des Fühlers (15) aufzuheben, so daß dieser mit der Kante einer nächsten Faltschachtel (6') des Bandes (5) in Berührung kommen kann.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.

Es sind bereits mehrere Einrichtungen zum Zählen von Faltschachteln bekannt, die zu einem fortlaufenden, sich weiterbewegenden Band angeordnet sind. Bei einer dieser Einrichtungen gleitet auf der Oberseite des Faltschachtel- Bandes ein Detektorfinger entlang, welcher mit einem elektrischen Kontakt oder einem piezo-elektrischen Quarz verbunden ist. Eine Beschreibung eines derartigen Zählverfahrens ist in CH-PS 5 88 994 enthalten, in der der Zählvorgang an der Oberseite eines Schachtelstromes aus hintereinanderliegenden Schachteln durchgeführt wird. Die Oberseite dieses Schachtelstromes wird durch die aufeinanderfolgenden Kanten der Schachtel gebildet; jedesmal, wenn der Detektorfinger von einer Kante zur anderen übertritt, wird ein Impuls einer Zähleinheit zugeführt. Die Aufgabe, den Zählvorgang bei einem schuppenartigen Band durchzuführen, hat große Ähnlichkeit mit dem Zählvorgang bei einem Schachtelstrom. Tatsächlich besitzt auch die Oberseite des Schachtelbandes Stufen, die dem Höhenunterschied zwischen zwei übereinanderliegenden Schachteln entsprechen, und es ist offensichtlich, daß man das in der obengenannten Patentschrift beschriebene Verfahren an eine derartige Verwendung anpassen kann.

Eine andere derzeit verwendete Einrichtung arbeitet so, daß jede Schachtel des Bandes mit Hilfe eines Aufnehmers festgestellt wird, welcher aus einer auf einem Hebel angeordneten Fühlerrolle gebildet ist, wobei der Hebel an einen Mikroschalter angeschlossen ist, der mit der Zähleinheit verbunden ist. Die beiden vorstehend genannten Zähleinrichtungen sind ausreichend, so lange die Durchlaufgeschwindigkeit des Bandes oder des Stromes von Faltschachteln relativ klein ist. Wenn jedoch die Durchlaufgeschwindigkeit des Bandes groß ist, springen der Detektor-Finger oder die Fühlerrolle auf den Faltschachteln, ohne daß es möglich ist, diese unerwünschte Bewegung auszuschalten, so daß die Präzision des Zählvorganges unbestimmt wird.

Eine Einrichtung der im Oberbegriff des neuen Anspruchs 1 genannten Art zeigt bereits die DE-AS 11 96 884. Dabei ist der Fühlerträger über eine Achse schwenkbar am Ende eines Lenkers befestigt, der sich seinerseits mittels einer Stützrolle auf der Oberfläche des Schuppenbandes abstützt. Der Fühlerträger führt deshalb nicht nur eine Abhebebewegung aus, die durch die voreilenden Kanten der zu zählenden Gegenstände gesteuert wird, sondern zusätzlich eine Vor- und Rückbewegung, die durch ein Verschwenken des die Stützrolle tragenden Lenkers verursacht wird. Insbesondere bei einer sehr engen Folge der zu zählenden Gegenstände und bei einer ungleichmäßigen Aufeinanderfolge von Gegenständen muß deshalb damit gerechnet werden, daß der eigentliche Fühler mehrmals mit einer Vorderkante eines zu zählenen Gegenstandes in Berührung kommt, so daß die Zählung verfälscht wird. Außerdem ist wegen der Hintereinanderschaltung zweier Schwenklagerungen bei der bekannten Anordnung besonders bei hohen Förderraten zu fürchten, daß der Fühlerträger unkontrollierbare, das Zählergebnis beeinflussende Schwingungen ausführt. Als weiterer Nachteil wird angesehen, daß die bekannte Anordnung keine Anpassung an unterschiedliche Stufenhöhen der Schuppenbandoberfläche, wie sie beispielsweise infolge unterschiedlicher Dicke, Packungsdichte und Winkelstellung der Gegenstände zur Förderebene auftreten können, möglich ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenen Erfindung, eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, bei der eine präzise Lagerung des Fühlerträges verwirklicht ist und bei der eine Anpassung an unterschiedliche Stufenhöhen der Schuppenbandoberfläche möglich ist.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merkmale gelöst.

Mit der erfindungsgemäßen Lagerung des Fühlerträgers über eine verschiebbare Führungsstange wird erreicht, daß sich der Fühlerträger in definierter Weise nur in Abheberichtung bewegen kann. Durch die verstellbare Anordnung des Fühlerträgers an der Führungsstange, die ihrerseits mit einem Stützelement auf der Bandoberfläche aufliegt, kann die Stellung des Fühlers zum Stützelement verändert und an unterschiedliche Stufenhöhen des Schuppenbandes angepaßt werden. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Maßnahme gemäß Anspruch 2 dient dazu, den Fühlerträger exakt zu führen.

Durch die Maßnahme gemäß Anspruch 3 ist die Möglichkeit gegeben, den Fühlerträger mit dem Fühler in vertikaler Richtung gegenüber der ersten Führungsstange und dem mit dieser verbundenen Stützelement zu verstellen, um die Einrichtung an unterschiedliche Stufenhöhen des Schuppenbandes anzupassen.

Die Ausbildung der Schiebeführungen für die Führungsstange als Kugellager gemäß Anspruch 4 gewährleistet eine leichte Beweglichkeit der Zähleinrichtung in vertikaler Richtung, während eine reibungsarme Verschiebung des Stützelementes auf der Oberfläche des Schuppenbandes durch die Maßnahme gemäß Anspruch 5 sichergestellt wird.

Die Druckrolle ist nach der im Anspruch 6 beschriebenen Ausgestaltung unabhängig vom Fühlerträger gelagert, um dessen Bewegung nicht zu beeinflussen.

Die Anordnung des Fühlers am Fühlerträger in der im Anspruch 7 beschriebenen Weise erlaubt es, den Angriffswinkel des Fühlers zu den zu zählenden Gegenständen zu verändern und an die Winkelstellung der Gegenstände bezüglich der Transportebene anzupassen.

Die Anordnung des Fühlers gemäß den Ansprüchen 8 und 9 stellt eine konstruktiv unterschiedliche Ausgestaltung dar, wobei dieser statt einer Längsbewegung eine Schwenkbewegung macht, was lagerungstechnisch einfacher ist. Die Einstellung des Angriffswinkels erfolgt durch Verstellung des beweglichen Fußes.

In der Zeichnung sind als Beispiele mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Zählstation mit einer ersten Ausführungsform einer Zähleinrichtung;

Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Zählstation mit einer zweiten Ausführungsform einer Zähleinrichtung;

Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2;

Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2;

Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 1;

Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 2.

Fig. 1 stellt eine Zählstation 1 dar, die hinter einer Ausgabestation 2 einer nicht dargestellten Falt-Klebemaschine angeordnet ist. Die Ausgabestation 2 umfaßt einen von einer Antriebsrolle 4 angetriebenen Bandförderer 3; dieser Bandförderer ist so ausgebildet, daß er das Faltschachtelband 5 in Richtung des Pfeiles 7 befördert. Eine zwischen den Hebeln 9 angeordnete Druckrolle 8 ist auf der vertikalen Achslinie der Antriebsrolle 4 angeordnet. Ein Bandförderer 11, welcher unter anderem eine Rolle 12 umfaßt, bewirkt die Weiterbeförderung des Bandes 5 unterhalb der Zähleinrichtung 13. Ein kleiner Tisch 14 ist zwischen dem Bandförderer 3 und dem Bandförderer 11 angeordnet, derart, daß in der Transportebene des Bandes 5 keine störende Unterbrechung ist.

Die in dieser Fig. dargestellte Zähleinrichtung 13 umfaßt einen Fühler 15 mit einem rechteckigen Querschnitt und einer Nase 16, welche dazu dient, über eine Fühlerrolle 17 und einen Hebel 18 einen Mikroschalter 19 zu betätigen, wenn der Fühler durch die Schachtel 6&min; des Bandes 5 in Richtung des Pfeiles 20 gestoßen wird. Der Fühler 15 ist in einer Führungskulisse 21 gelagert; diese ist mit einer Druckfeder 22 versehen, die dazu bestimmt ist, den Fühler 15 ständig gegen den unteren Anschlag 23 zu drücken, der an einem der Enden der Führungskulisse 21 ausgebildet ist. Die Führungskulisse 21 ist außerdem mit einer Öffnung 24 versehen, in der sich die Nase 16 während ihrer Verschiebung bewegt. Das andere Ende der Führungskulisse 21 ist so ausgebildet, daß es mittels der Schrauben 25 an einem Support 26 befestigt werden kann, der seinerseits auf einer Achse 27 montiert ist. Der Support 26 kann um die Achse 27 schwenken und in einer vorgewählten Position blockiert werden, so daß man den Angriffswinkel 28 des Fühlers 15 beliebig verstellen kann. Die Blockierung des Supportes 26 wird durch die Klemmschraube 29 bewirkt, die den geschlitzten Bereich des Supportes 26 durchsetzt. Die Achse 27 ist an einer als Fühlerträger dienenden Trägerwange 30 befestigt, die außerdem den Mikroschalter 19 trägt. In der Nähe des Angriffspunktes des Fühlers 15 ist eine als Stützelement dienende Auflagerolle 31 angeordnet. Diese Auflagerolle ist am Ende einer Führungsstange 32 montiert, die ihrerseits mittels Befestigungsschrauben 33 an eine Seite der Trägerwange 30 befestigt ist. Die vertikale Position der Auflagerolle 31 relativ zum unteren Ende des Fühlers 15 kann in Abhängigkeit von der Dicke der zu zählenden Gegenstände eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist die Trägerwange 30 mit einem Längsschlitz 34 versehen, durch den die Befestigungsschrauben 33 hindurchgreifen. Die Führungsstange 32 ist in einem Kugellager 35, welches in einem an einer Traverse 37 befestigten Support 36 aufgenommen ist, längsverschieblich gelagert. Um eine gute Führung der Zähleinrichtung 13 zu gewährleisten, wird an einer Seite der Trägerwange 30 eine weitere Führungsstange 38 befestigt, die sich in einem im Support 36 aufgenommenen Kugellager 39 verschieben kann. Die beiden Führungsstangen 32 und 38 sind an ihren oberen Enden mit Anschlagringen 40 versehen.

Die Funktionsweise der in dieser Figur beschriebenen Zähleinrichtung 13 ist folgende:

Das Band 5 der Faltschachtel 6 bewegt sich kontinuierlich in Richtung des Pfeiles 7 vorwärts, und zwar unter der kombinierten Wirkung des Bandförderers 3 und des Bandförderers 11. Die Vorwärtsbewegung des Bandes ist im Bereich der vertikalen Achslinie 10 durch den Druck, welcher durch die Druckrolle 8 aufgebracht wird, gewährleistet. Der Fühler 15 wird durch die Faltschachtel 6&min;, die sich mit dem Band 5 weiter bewegt, in Richtung des Pfeiles 20 gestoßen. In dem Maße, wie die Faltschachtel 6&min; weiter bewegt wird, taucht der Fühler 15 in die Führungskulisse 21 ein; die auf der Oberseite des Bandes 5 entlangrollende Auflagerolle 31 steigt auf den vorderen Rand der Faltschachtel 6&min; hinauf. Da die Entfernung zwischen dem unteren Ende des Fühlers 15 und der Umfangsfläche der Auflagerolle 31 in Abhängigkeit von der Dicke der Faltschachtel 6&min; eingestellt wurde, verursacht die Auflagerolle 31 dadurch, daß sie auf den Vorderrand der genannten Schachtel aufläuft, einen vertikalen Versatz der Zähleinrichtung 13, so daß der Fühler 15 außer Eingriff mit dem Rand der Faltschachtel 6&min; gebracht wird. Unter der Wirkung der Druckfeder 22 legt sich der Fühler 15 sodann gegen den Rand der folgenden Faltschachtel 6&min;&min; an. Bei dem Versatz des Fühlers 15 in Richtung des Pfeiles 20 betätigt die Nase 16 den Mikroschalter 19, welcher über das Kabel 41 einen Impuls an eine Einrichtung zum Speichern von Impulsen (nicht dargestellt) gibt. Die Rückkehr des Fühlers 15 gegen den Rand der folgenden Faltschachtel 6&min;&min; bringt den Mikroschalter 19 wieder in Betriebsbereitschaft, so daß er bei der nächsten Bewegung des Fühlers 15 einen weiteren Impuls übermitteln kann. Es ist offensichtlich, daß der Angriffswinkel 28 des Fühlers 15 in Abhängigkeit von der Dicke des Bandes 5 justiert werden muß, um ein korrektes Funktionieren der Einrichtung sicherzustellen.

Fig. 2 zeigt eine Zählstation ähnlich der in Fig. 1 dargestellten, in der die Zähleinrichtung 42 durch einen schwenkbaren Fühler 43 gebildet ist, der auf einer Achse 44 montiert ist. Ein Ende des schwenkbaren Fühlers 43 umfaßt einen gelenkig befestigten Fuß 45, dessen Winkellage um eine Gelenkachse 46 veränderlich ist. Das andere Ende des schwenkbaren Fühlers 43 hat die Form eines Kontaktschuhs 47, welcher auf eine Fühlerrolle 48 einwirkt, die am Hebel 49 eines Mikroschalters 50 befestigt ist. Die Fühlerrolle 48 wird mittels einer Feder (nicht dargstellt) gegen den Kontaktschuh 47 angedrückt; die Feder könnte beispielsweise auf der Schwenkachse des Hebels 49 angeordnet sein. Die Achse 44 des schwenkbaren Fühlers 43 ebenso wie der Mikroschalter 50 sind an einer Seite einer als Fühlerträger dienenden Trägerwange 51 montiert, die ihrerseits an zwei längsverschiebbaren Führungsstangen 52, 53 befestigt ist, welche in Kugellagern 54, 55 gelagert sind; diese sind in einem an einer Traverse 57 befestigten Support 56 aufgenommen. Die Führungsstange 52 ist an ihrem unteren Ende mit einer als Stützelement dienenden Aufladerolle 58 versehen. Sie ist mit der Trägerwange 51 über die Befestigungsschrauben 59 verbunden, die einen Schlitz 60 durchsetzen; auf diese Weise kann die Entfernung zwischen der Nase des gelenkig befestigten Fußes 45 und der Umfangsfläche der Auflagerolle 58 eingestellt werden, um die Dicke der zu zählenden Faltschachteln 6 zu berücksichtigen.

Die Funktionsweise der anhand dieser Zeichnung beschriebenen Zähleinrichtung 42 ist folgende:

Wie in Fig. 1 bewegt sich das Band 5 der Faltschachteln 6 unter der Wirkung deds Bandförderers 3 und des Bandförderers 11 in Richtung des Pfeiles 7 vorwärts; die Faltschachtel 6&min; stößt gegen den gelenkig befestigten Fuß 45 des schwenkbaren Fühlers 43, so daß der Kontaktschuh 47 den Mikroschalter 50 betätigt, der seinerseits über das Kabel 61 einen Impuls an eine Einrichtung zum Speichern von Impulsen (nicht dargestellt) abgibt. In dem Maße, wie das Band 5 sich weiterbewegt, steigt die Auflagerolle 58 auf das Vorderende der Faltschachtel 6&min; und bewirkt einen vertikalen Versatz der Zähleinrichtung 42; da die Entfernung zwischen der Nase des gelenkig befestigten Fußes 45 und der Umfangsfläche der Auflagerolle 58 in Abhängigkeit von der Dicke der zu zählenen Schachteln passend eingestellt wurde, wird die Nase des gelenkig befestigten Fußes 45 außer Eingriff mit dem Rand der Faltschachtel 6&min; gebracht; unter der Wirkung einer Feder (nicht dargestellt) legt sie sich sodann gegen den Rand der folgenden Faltschachtel 6&min;&min;. Das Prinzip des Zählvorganges ist demnach in beiden Fällen gleich. Es sei jedoch bemerkt, daß in beiden vorgeschlagenen Ausführungsbeispielen die Einstellung der Längsstellung des Fühlers in bezug auf die vertikale Achslinie 10 eine Funktion der Länge L der zu verarbeitenden Faltschachteln ist. Diese Bedingung wird gefordert, damit die Weiterbeförderung des Bandes in zufriedenstellender Weise erfolgen kann.

Fig. 3 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2. Dargestellt ist die Führungsstange 53 (bzw. 38, siehe Fig. 1), die an der Trägerwange 51 (bzw. 30) mit Hilfe der Befestigungsschraube 62 befestigt ist. Der schwenkbare Fühler 43 ist an einer Seite der Trägerwange 51 über die Achse 44 montiert, die eine in den schwenkbaren Fühler 43 eingepaßte Hülse 63 durchdringt. Eine Beilagscheibe 64 und ein Anschlagring 65 halten den schwenkbaren Fühler 43 in seitlicher Richtung.

Fig. 4 ist eine Schnittdarstellung gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2 und zeigt die Anordnung der Auflagerolle 58 (bzw. 31, siehe Fig. 1). Es sei bemerkt, daß diese Anordnung beiden Fig. 1 und 2 gemeinsam ist. Die Auflagerolle 58 ist auf zwei Kugellagern 66 montiert, die in seitlicher Richtung durch Anschlagringe 67 gehalten werden.

Diese beiden Kugellager werden von einer Schraube 68 durchsetzt. Eine Distanzbuchse 69 stellt den erforderlichen Abstand zu der an der Führungsstange 52 ausgearbeiteten Fläche 70 her. Eine zweite Fläche 71 ist an der Führungsstange 52 ausgearbeitet, die als Anlagefläche für die Trägerwange 51 dient, die über die den Schlitz 60 durchsetzenden Schraube 59 befestigt ist.

Fig. 5 ist eine Schnittdarstellung gemäß der Linie V-V in Fig. 1. Sie zeigt, wie der Support 26 auf der Achse 27 festgeklemmt wird. Die Achse 27 ist mittels einer Schraube 72 gegen eine Seite der Trägerwange 30 geschraubt. Die Seitenlange des Supportes 26 ist durch die Beilagscheibe 73 und den Anschlagring 74 festgelegt. Der Support 27 weist einen Schlitz 75 auf, welcher von der Klemmschraube 29 überbrückt wird.

Fig. 6 ist eine Schnittdarstellung gemäß der Linie VI-VI in Fig. 2 und zeigt im einzelnen, wie der gelenkig befestigte Fuß 45 geklemmt wird. Das untere Ende des schwenkbaren Fühlers 43 greift in eine bogenförmige Ausnehmung 76 ein, die am gelenkig befestigten Fuß 45 ausgearbeitet ist; das Ganze wird in der gewünschten Lage mit Hilfe der Schraube 46 blockiert.

Der durch die Erfindung gebotene Vorteil besteht in der Sicherheit, mit der der Detektor von einer Faltschachtel zur anderen übertritt, wodurch eine präzise Zählung der Faltschachteln eines mit großer Geschwindigkeit bewegten Bandes sichergestellt ist, wobei zur Durchführung des Verfahrens einfache und preiswerte Mittel zur Anwendung kommen.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Zählen von in der Art eines Bandes (5) sich schuppenförmig überlappend angeordneten, längs einer Transporteinrichtung bewegten Gegenständen (6, 6&min;, 6&min;&min;), wobei die durch stufenartig aufeinanderfolgende Kanten der Gegenstände (6, 6&min;, 6&min;&min;) gebildete Bandoberfläche durch einen Fühler (15, 43) abgetastet wird, welcher an einem an der Bandoberfläche über Stützelemente (31, 58) anliegenden, der Stufenform der Bandoberfläche folgenden Fühlerträger (30, 51) beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerträger (30, 51) über wenigstens eine erste, etwa senkrecht zur Bandoberfläche in einer Schiebeführung (35, 36; 54, 56) verschiebbar gelagerte Führungsstange (32, 52) beweglich gelagert ist, daß die Führungsstange (32, 52) in Verschieberichtung verstellbar am Fühlerträger (30, 51) befestigt ist, und daß die Führungsstange an ihrem der Bandoberfläche zugewandten Ende ein zur Auflage auf der Bandoberfläche bestimmtes Stützelement (31, 58) trägt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Fühlerträger (30, 51) eine zur ersten Führungsstange (32, 52) parallele zweite Führungsstange (38, 53) befestigt ist, die in einer Schiebeführung (39, 55) verschiebbar gelagert ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Führungsstange (32, 52) mittels in diese einschraubbarer, durch einen am Fühlerträger (30, 51) ausgebildeten Längsschlitz (34, 60) hindurchgreifender Befestigungsschrauben (33, 59) verstellbar am Fühlerträger befestigt ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeführungen (35, 39; 54, 55) als Kugellager ausgebildet sind, die in einem gemeinsamen, mit einer Traverse (37, 57) verbundenen Support (36, 56) angeordnet sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (31, 58) als Auflagerollen ausgebildet sind, welche auf der stufenförmigen Bandoberfläche abrollen.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer dem Fühlerträger zugeordneten, in Durchlaufrichtung des Bandes stromaufwärts vom Fühlerträger angeordneten, auf der Bandoberfläche aufliegenden Druckrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (8) unabhängig vom Fühlerträger (30, 51) gelagert ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (15) in einer am Fühlerträger (30) angeordneten Führungskulisse (21) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (22) längsverschiebbar gelagert ist, und daß die Führungskulisse (21) um eine quer zur Verschieberichtung liegende Achse (27) winkelverstellbar am Fühlerträger (30) angeordnet ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (43) um eine am Fühlerträger befestigte Achse (44) schwenkbar gelagert ist und daß das Fühlerende des Fühlers (43) einen um eine Gelenkachse winkelverstellbaren Fuß (45) trägt.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der winkelverstellbare Fuß (45) eine Ausnehmung (76) aufweist, in die das untere Ende des schwenkbaren Fühlers (43) eingreift, wobei dieses Ende des schwenkbaren Fühlers (43) mittels einer Schraube (46), welche die Ausnehmung (76) durchsetzt, in dieser gehalten wird.






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