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Dokumentenidentifikation DE2954443C2 21.07.1988
Titel Zeichengerät
Anmelder Toppan Printing Co. Ltd.;
Graphtec K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamamoto, Kiyokazu, Urawa, Saitama, JP;
Fukami, Takushi, Chiba, JP;
Takashima, Teruo, Yokohama, JP
Vertreter Kempe, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 6800 Mannheim
DE-Anmeldedatum 02.11.1979
DE-Aktenzeichen 2954443
File number of basic patent 29442464
Offenlegungstag 11.09.1980
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.07.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.07.1988
IPC-Hauptklasse B43L 13/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Zeichengerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Solche Zeichengeräte kommen bei Vervielfältigungen geradliniger Zeichnungen, wie Rahmen, gedruckten Linien oder Ziffernumrahmungen zur Anwendung, insbesondere dann, wenn es notwendig ist, derartige Zeichnungen oder Skizzen exakt auf ein Blatt zu zeichnen, auf welchem die Position und Ausgestaltung der Rahmen, die Abstände der Linien und dergleichen mittels Buchstaben, Markierungen oder Zahlen vorgegeben sind.

Aus der US-PS 39 82 165 ist ein Zeichengerät bekannt, das mit einem Lesekopf ausgerüstet ist. Das Zeichengerät ist an einen Computer gekoppelt, der als Speicher oder Steuereinheit dient. Er nimmt in seinem Speicher die vom Lesekopf ermittelten Daten auf und gibt sie an den Zeichenkopf ab, wenn dieser zur Fertigung einer Zeichnung eingesetzt wird.

Aus der US-PS 33 28 801 ist eine Vorrichtung zum Lesen und Aufnehmen von Positionen beschrieben. Mit Hilfe eines magnetisch arbeitenden Lesekopfes wird die Information von einem Manuskript abgegriffen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zeichengerät zu schaffen, mit dem eine optimale Nachführung des Zeichenkopfes in die jeweilige Position des Lesekofpes auch dann gewährleistet ist, wenn der Lesekopf mit einer größeren Geschwindigkeit bewegt wird, als diejenige, der der Zeichenkopf zu folgen imstande ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung handelt es sich um ein billiges, in den Abmessungen kleines und in hohem Grade leistungsfähiges Zeichengerät, in welchem die drei Komponenten Umsetzer, Steuervorrichtung und Plotter in einem Gerät integriert sind, ohne daß eine CRT-Anzeigevorrichtung verwendet werden muß. Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Zeichengerät mit einer Nachlaufvorrichtung für den Zeichenkopf versehen, der unterhalb des Lesekopfes auf dem Zeichentisch angeordnet ist, und dem Lesekopf in dessen jeweilige Position nachgeführt wird. Das erfindungsgemäße Zeichengerät ist zusätzlich mit Anzeigevorrichtungen ausgerüstet, welche die Bedienungsperson informieren, inwieweit der Nachlaufvorgang des Zeichenkopfes durchgeführt bzw. ob dieser bereits beendet ist. Da diese Information von dem Zeichenkopf ausgeht, auf den die Aufmerksamkeit der Bedienungsperson konzentriert ist, wird hierdurch eine bessere Handhabung des Gerätes bewirkt. Irrtümlich gelesene Figurenteilstücke können leicht korrigiert werden. Der Ersatz der teuren CRT-Anzeigevorrichtung durch einfache Lampen ermöglicht die kleine Bauweise des Geräts und reduziert die Herstellungskosten.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt

Fig. 1 die Draufsicht auf ein Zeichengerät,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des im Zeichengerät enthaltenen Zeichenkopfes,

Fig. 3 ein Blockschaltdiagramm des Zeichengerätes,

Fig. 4 ein weiteres Blockschaltdiagramm des Zeichengerätes,

Fig. 5 eine Ansicht zur Erklärung der Gitterfunktion des Zeichengerätes gemäß Fig. 1,

Fig. 6 eine Darstellung zurVerdeutlichung der aufeinanderfolgenden Eingabe der Ordnungs- und Anzeigefunktion des Zeichengerätes gemäß Fig. 1.

Das in Fig. 1 dargestellte Zeichengerät umfaßt einen Lesetisch 20, der an der Oberseite des Zeichengerätes angeordnet ist. In der Mitte des Lesetisches ist eine Leseplatte 21 installiert, die aus Glas gefertigt ist. Auf der Leseplatte 21 kann ein Manuskript 1 befestigt werden. Die hintere Kante des Lesetisches 20 ist mit Scharnieren 20a versehen, um die der Lesetisch mit Hilfe von Handgriffen an der Vorderseite ungefähr um einen Winkel von 60° nach oben geschwenkt werden kann. Das Einlegen und Entnehmen des Zeichenpapiers 2 und der Zeichenfedern erfolgt bei geöffnetem Lesetisch. Auf dem Lesetisch ist ein Lesekopf in Form eines Läufers 10 angeordnet, der die genaue Position der auf dem Manuskript 1 abgebildeten Figur anzeigt. Der Lesekopf 10 kann manuell in eine bestimmte Position bewegt werden und ist mit den übrigen Teilen des Zeichengeräts durch ein Kabel 11 verbunden. An der Spitze des Lesekopfs 10 ist ein transparentes Fenster 15 vorgesehen, das mit einer kreuzförmigen Markierung versehen und von einer Wicklung 13 umgeben ist. Der magnetische Mittelpunkt der Wicklung 13 stimmt exakt mit dem Schnittpunkt der beiden gekreuzten Linien auf dem Fenster 15 überein. Unterhalb des Lesetisches 20 ist der Zeichenkopf 30 mit den Zeichenfedern 35a, 35b, 35c auf dem Zeichentisch 50 angeordnet. Dieser ist auf einem Wagen 43 verschiebbar angeordnet, so daß er entlang der Y-Achse des Zeichenblattes bewegt werden kann, während die Bewegung entlang der X-Achse mit Hilfe zweier Schienen 41 und 42 erfolgt, auf denen der Wagen 43 läuft. Infolgedessen ist der Zeichenkopf 30 sowohl in der X- als auch in der Y-Richtung bewegbar. Die Bewegung des Zeichenkopfes 30 wird durch einen Schrittmotor gesteuert, der seinerseits seine Impulse von einer Steuervorrichtung erhält. An dem Zeichenkopf 30 sind vier magnetische Sensoren 31a, 31b, 31c, 31d - im Ausführungsbeispiel als Hallelement ausgebildet - zum Abtasten des magnetischen Feldes der Wicklung 13 vorgesehen, und in Fig. 2 dargestellt. Die Sensoren 31a und 31b sind in X-Richtung und die Sensoren 31c und 31d in Y-Richtung angeordnet. In der Mitte zwischen diesen Sensoren 31a bis 31d befindet sich ein Fenster, innerhalb dessen drei farbige Lampen, insbesondere eine rote Lampe 33r, eine weiße Lampe 33w und eine grüne Lampe 33g angeordnet sind. Wie aus dem Blockschaltdiagramm gemäß Fig. 3 hervorgeht, ist auf der mittleren Lampe 33r ein Glasblättchen 33a mit einem Markierungskreuz angeordnet, das eine Fresnellinse, also eine konvexe Linse 33b trägt. Auf diese Weise ist es möglich, daß das Markierungskreuz auf dem Glasblättchen 33a auf die Rückseite des Manuskripts 1 projeziert wird, wenn die rote Lampe 33r eingeschaltet ist. Das Markierungskreuz kann somit durch das Manuskript 1 hindurch wahrgenommen werden, und die Bedienungsperson kann somit die zentrale Position des Zeichenkopfes 30 erkennen. Wie anhand von Fig. 1 zu sehen ist, ist auf der rechten Seite des Lesetisches 20 eine Schalttafel 60 mit Schaltern und Anzeigelampen vorgesehen, mit denen die notwendigen Betätigungen des Zeichengerätes vorgenommen werden. Auf der linken Seite befindet sich ein Tastenfeld 70 mit einer Positionsanzeige 71, die die X-Y-Koordinaten der laufenden Positionen des Zeichenkopfes 30 anzeigt, eine Funktionsanzeige 72, zur Anzeige der Funktionen, wie sie später beschrieben werden, und ein Tastenfeld 73 zur Eingabe von Daten. Des weiteren sind mehrere Speicher 80 in die Vorderfront des Zeichengerätes eingebaut. Der unterhalb des Lesetisches 21 angeordnete Zeichenkopf 30 wird bei Bewegung des Lesekopfes automatisch in die Positionen des Lesekopfes nachgeführt. Für die Nachführung des Zeichenkopfes 30 ist jeweils eine in X-Richtung und eine in Y-Richtung arbeitende Fehlererfassungsvorrichtung 130x bzw. 130y vorgesehen, die in einer Brückenschaltung enthalten sind, welche außerdem die magnetischen Sensoren 31a bis 31d aufweist. Der Ausgang der Fehlererfassungsvorrichtung 130x ist mit dem A/D-Umsetzer 151x einer in X -Richtung wirkenden Antriebssteuervorrichtung 150x über einen Verstärker 131x verbunden. Ein erster Ausgang des A/D- Umsetzers 151x ist über eine Leitung 155x an ein Richtungsregister 161 und über ein Gate 152x und eine Leitung 157x an einen Motorsteuerkreis 171 angeschlossen. Der zweite Ausgang des A/D-Umsetzers 151x ist über eine Leitung 156x an ein Absolutwertregister 162 und ein Vergleichssteuerfeld 163 angeschlossen. Über die Reihenschaltung, bestehend aus einem Gate 153x, einer Leitung 158x und einem Impulsgenerator 154x steht dieser Ausgang des A/D-Umsetzers mit dem Motorsteuerkreis 171 in Verbindung. Das Gate 152x liegt an dem Ausgang des Richtungsregisters 161 und an einem der Ausgänge eines inkrementalen Betriebsfeldes 191. Das Gate 153x ist an den Ausgang des Absolutwertregisters 162 und an den zweiten Ausgang des inkrementalen Betriebsfeldes 191 angeschlossen. Das Vergleichssteuerfeld 163 steht mit dem Absolutwertregister 162 und dem Richtungsregister 161 in elektrisch leitender Verbindung. Der in Y-Richtung wirkenden Fehlererfassungsvorrichtung 130y ist ein ebenso wie der Schaltkreis 150x aufgebauter Schaltkreis 150y nachgeschaltet. Über ihn ist die Fehlererfassungsvorrichtung 130y an den Motorsteuerkreis 171 angeschlossen. Die den Fehlererfassungsvorrichtungen 130x und 130y nachgeschalteten Verstärker 131x und 131y sind mit ihren Ausgängen zusätzlich an einen Informationslogikschaltkreis 220 angeschlossen.

Der erste Ausgang des Motorsteuerkreises 171 ist wie Fig. 4 zeigt, mit dem Zeichenkopf 30 über eine in X- und Y-Richtung wirkende Antriebsvorrichtung 172 verbunden, während der zweite Ausgang, wie in Fig. 3 dargestellt, über einen X-Y-Zähler 180 ein Auslesesteuerfeld 181 und ein Koordinatenumkehrfeld 182 mit einem Positionskoordinatenregister 183a verbunden. Ein zweiter Ausgang des X- Y-Zählers 180 ist an die Positionsanzeige 171 angeschlossen, während der dritte Ausgang mit dem inkrementalen Betriebsfeld 191 in Verbindung steht. Das Positionskoordinatenregister 183a ist mit einem Netzbetriebsfeld 188, einem Bereichsbetriebsfeld 183b, einem Lesepunkt-Betriebsfeld 185 und einem Funktionsbetriebsfeld 190 verbunden. Das Bereichsbetriebsfeld 183b ist ferner über ein Lesepunktregister 184 mit dem Lesepunktbetriebsfeld 185 verbunden. Dieses ist zusammen mit einem Ausgang des Tastenfeldes 73 an den Informationslogikschaltkreis 220 angeschlossen. Die Ausgänge des Informationslogikschaltkreises 220 sind über Leitungen 221w, 221r und 221g und ihre entsprechenden Lampenschaltkreise 230w, 230r und 230g an die farbigen Lampen 33w, 33r und 33g angeschlossen. Der Eingang eines Netzbereichsbetriebsfeldes 186 ist mit dem Tastenfeld 73 und sein Ausgang über ein Netzregister 187 mit dem Netzbetriebsfeld 188 verbunden. Der Ausgang des Netzbetriebsfeldes 188 steht mit dem Summer 74 in Verbindung. Der Eingang des Funktionssteuerfeldes 189 ist mt dem Tastenfeld 73 und sein Ausgang mit der Funktionsanzeige 72 und dem Funktionsbetriebsfeld 190 verbunden, dessen Ausgang mit dem Speicher 80 in Verbindung steht. Ein Zeichensteuerfeld 193 liegt an diesem Speicher 80, dem Tastenfeld 73 und einem Zeichnungskorrektursteuerfeld 192 an. Der Eingang des Zeichnungskorrektursteuerfeldes 192 ist mit Korrekturschaltern 61a und 61b verbunden, während der Ausgang mit dem inkrementalen Betriebsfeld 192 und dem vertikalen Zeichnungsfederbewegungsmechanismus in Verbindung steht. Der Korrekturschalter 61a ist durch eine Leitung 221r mit einem Lampenschaltkreis 230r verbunden. Das Tastenfeld 73 steht mit dem Informationslogikschaltkreis 220 und dem Auslösesteuerfeld 181 in Verbindung. Die Tastatur 12 des Lesekopfes 10 ist an das Tastenfeld 73 angeschlossen.

Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Zeichengerätes erläutert. Wird der Lesekopf 10 auf dem Lesetisch 20 positioniert und in den Bereich gebracht, in dem die magnetischen Sensoren 31a bis 31b des Zeichenkopfes 30 die magnetische Energie abtasten können, so wird der Zeichenkopf 30 mit einer definierten Geschwindigkeit in die zentrale Position der Wicklung 13 bewegt, die der positionalen Fehlerdifferenz zwischen dem Lesekopf 10 und dem Zeichenkopf 30 entspricht. Wenn beide miteinander koinzidieren, wird die Bewegung des Zeichenkopfes 30 gestoppt. Die Bewegungssteuerung des Zeichenkopfes in X-Richtung erfolgt in Y-Richtung in analoger Weise. Deshalb wird zur Erläuterung nur die Bewegung in X-Richtung beschrieben.

Ein der Differenz zwischen den Widerstandswerten der Sensoren 31a und 31b entsprechendes Signal wird zur X- Bewegungssteuerung von der Fehlererfassungsvorrichtung 130x ausgegeben und dem Verstärker 131x zugeführt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 131x wird durch den A/D- Umsetzer 151x in ein Digitalsignal, das dem Absolutwert des Ausgangssignals entspricht, und gleichzeitig in ein entsprechendes Signal mit umgekehrtem Vorzeichen umgesetzt. Das Digitalsignal wird durch den Impulsgenerator 154x in ein Impulssignal mit einer Frequenz umgewandelt, die dem Absolutwert entspricht, und dann dem Motorsteuerkreis 171 zusammen mit dem das umgekehrte Vorzeichen aufweisenden Signal zugeführt. Der Motorsteuerkreis 171 gibt daraufhin einen entsprechenden Befehl an einen Schrittschaltmotor. Daraufhin wird der Zeichenkopf 30 in eine Position bewegt, in der die positionale Differenz zum Lesekopf 10 gleich Null ist.

Gleichzeitig wird der Wert, der durch das Signal repräsentiert wird, welches über die Leitung 156x dem Vergleichssteuerfeld zugeführt wird, mit einem vorgegebenen Wert verglichen. Wenn der erste Wert größer als der zweite ist, erzeugt das Vergleichssteuerfeld 163 einen Leistungsimpuls. Zur gleichen Zeit werden die Signale auf den Leitungen 155x und 156x in dem Richtungsregister 161 bzw. dem Absolutwertregister 162 gespeichert. Unmittelbar nach der Speicherung werden die Steuerwechselsignale von dem Vergleichssteuerfeld 163 durch die Register 161 und 162 den Gates 152x bzw. 153x zugeführt, wodurch die Gates den Wechsel der Signalphase bewirken.

Somit werden die Ausgänge des Richtungsregisters 161 und des Absolutwertregisters 162 an die Leitungen 157x bzw. 158x gelegt. Der vorgegebene Wert ist vorzugsweise so bemessen, daß er gleich dem Wert des Signals auf der Signalleitung 156x ist, das von dem A/D-Umsetzer in Übereinstimmung mit einer maximalen Differenz der Positionen zwischen dem Lesekopf 10 und dem Zeichenkopf 30 ausgegeben wird, und in den Bereich fällt, in welchem die Nachlaufbewegung des Zeichenkopfes ausgeführt werden kann. Eine derartige Bemessung des vorgegebenen Wertes ermöglicht die lineare kontinuierliche Bewegung des Zeichenkopfes 30 zu der Zeit, zu der die Steuerwechselsignale von den Registern 161 und 162 erzeugt werden, ohne eine Änderung in der Bewegungsgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Zeichenkopfes 30 zu dieser Zeit zu erzwingen. Das bedeutet, daß wenn der Zeichner den Lesekopf 10 bewegt, selbst wenn er ihn mit einer höheren Geschwindigkeit als der Nachlaufgeschwindigkeit des Zeichenkopfes bewegt, der Zeichenkopf 30 kontinuierlich läuft, bis er den Lesekopf 10 eingefangen hat.

Wie vorstehend beschrieben, wird der Wechsel des Nachlaufvorganges des Zeichenkopfes 30 durch das Vergleichssteuerfeld 163 ausgeführt. Es kann aber auch durch Betätigung der beiden Gates 152x und 153x mit Hilfe eines manuellen Wechselschalters und die dadurch erfolgte Erzeugung eines Leistungsimpulses während des Wechselvorganges ausgeführt werden.

Infolgedessen kann der Schaltkreis, der aus den Gates 152x und 153x, dem Richtungsregister 161 und dem Absolutwertregister 162 gebildet wird, auch eine Steuerwechselvorrichtung sein, die einen derartigen Steuerungsvorgang darstellt, der die aufeinanderfolgende Erzeugung eines Ausgangssignales von der Antriebssteuervorrichtung zum Zeitpuntk des Wechselns der Nachlaufbewegung des Zeichenkopfes 30 erlaubt.

Wenn die Ausgangssignale der Verstärker 131x und 131y zur gleichen Zeit nahezu zu Null werden, d. h. wenn die Nachlaufbewegung des Zeichenkopfes 30 beendet ist, wird ein Signal mit hohem Niveau auf der Signalleitung 221w von dem Informationslogikschaltkreis 220 erzeugt, das nur die weiße Lampe 33w einschaltet. Wird in diesem Zustand eine Positionsdifferenz zwischen dem Lesekopf 10 und dem Zeichenkopf 30 erzeugt, so werden ein oder beide Ausgänge des Verstärkers 131x und 131y in die Lage versetzt, als Null im Niveau erkannt zu werden. Infolgedessen wird nur das Signal auf der Leitung 221r im Niveau hochgesetzt, so daß nur die rote Lampe ausgeschaltet wird. Wenn nämlich der Zeichenkopf 30 dem Lesekopf 10 folgt, ist die rote Lampe 33r angeschaltet. Ist die Bewegung beendet, leuchtet die weiße Lampe 33w auf, um die Bedienungsperson von der Beendigung der Nachlaufbewegung zu informieren.

Das von dem Tastenfeld 73 erzeugte Koordinantenauslesesignal wirkt ferner auf das Auslesesteuerfeld 181, wodurch das Ausgangssignal des YX-Zählers 180, der die von dem Impulsgenerator 154x erzeugten Impulse zählt, aufeinanderfolgend dem Koordinatenumkehrfeld 182 zugeführt wird. Von diesem wird es in eine absolute Koordinate umgesetzt und anschließend in dem Positionskoordinatenregister 183a gespeichert. Wenn von dem Tastenfeld 73 ein entsprechender Code von einer mit einem Gitternetz versehenen Figur an das Netzbereichs-Betriebsfeld 186 gegeben wird, sorgt das Feld 186 dafür, daß die Positionsinformation bezüglich der Figur von dem Netzregister 187 an das Netzbetriebsfeld 188 übertragen wird.

Das Netzbetriebsfeld 188 vergleicht aufeinanderfolgend die Koordinatenwerte des Positionskoordinatenregisters 183a mit der Positionsinformation bezüglich der Figur. Steht der erste Wert in einer entsprechenden Beziehung zu einem Punkt der Figur, gibt das Netzbetriebsfeld ein Informationssignal an den Summer 74. Infolgedessen erfährt die Bedienungsperson beispielsweise im Fall der in Fig. 5 dargestellten figürlichen Anordnung 300 durch den Summer 74, wenn er sich mit dem Lesekopf 10 in der bei 302 dargestellten Position, d. h. auf einer Gitterlinie befindet. In der bei 301 dargestellten Position des Lesekopfes 10 spricht der Summer 74 nicht an. Zu bemerken ist, daß eine derartige Gitterlinie für die Bedienungsperson unsichtbar ist. Dies ist bei den konventionellen Geräten nicht der Fall. Dadurch kann die Bedienungsperson irritiert werden und falsche Werte aus der figürlichen Darstellung herauslesen. Durch die vorliegende Erfindung wird die Wirkung des Gitternetzverfahrens wesentlich verbessert.

Wenn ein Funktionscode entsprechend einer Figur, die gelesen werden soll, beispielsweise die Figur gemäß Fig. 6 aus dem Tastenfeld 73 in das Funktionssteuerfeld 189 eingegeben worden ist, wird die Funktionsinformation an das Funktionsbetriebsfeld 190 gegeben. Sobald die Bedienungsperson die Lesebefehlstaste der Tastatur 12 am Lesekopf 10 drückt, wird die Information in dem Positionskoordinatenregister 183a, das die Koordinaten der Position des Zeichenkopfes 30 markiert, an das Funktionsbetriebsfeld 190 übertragen. Wenn die notwendige Information über den numerischen Wert, beispielsweise den Durchmesser des Kreises in Fig. 6, vom Tastenfeld 73 in das Funktionssteuerteil 189 eingegeben wird, wird die so eingegebene Information an das Funktionsbetriebsfeld 190 übertragen. Das Feld 190 berechnet die für die Zeichnung der Figur notwendigen Informationen und speichert sie in dem Speicher 80. Das Funktionssteuerfeld 189 liefert einen Buchstaben aus einem Buchstabenvorrat, der eine Folgeordnung für die Eingabe der Figureninformation anzeigt, an ein erstes Anzeigefeld der Funktionsanzeige 72. Bei einem Kreis wird beispielsweise der Buchstabe "B" angezeigt, wodurch die Bedienungsperson die Koordinaten des Mittelpunktes des Kreises liest. Wenn als nächstes der Buchstabe "R" angezeigt wird, gibt die Bedienungsperson den Wert des Radius des Kreises von dem Tastenfeld 73 in das Funktionssteuerfeld ein. Das erste Anzeigefeld der Funktionsanzeige 72 wird durch eine 16 × 16 DOT-Matrix von lichtemittierenden Dioden (LEDs) und das zweite und die folgenden Anzeigefelder jeweils durch 7-Segment-LEDs dargestellt, wodurch die eingetastete numerische Wertinformation angezeigt wird. Neben der Funktionsanzeige 72 ist die Positionsanzeige 71 angeordnet, die stets die laufende Position des Zeichenkopfes 30 anzeigt.

Wenn die Information vom Positionskoordinatenregister 183a an das Funktionsbetriebsfeld 190 übertragen wird, bewirkt das Koordinatenbereichsbetriebsfeld 183b, daß das Register 184 die Information gleichzeitig speichert.

Das Lesepunkt-Betriebsfeld 185 vergleicht nacheinander die Informationen des Positionskoordinatenregisters 183a mit dem Inhalt des Lesepunkt-Registers 184, und wenn der Inhalt des Registers 184 denselben Informationswert des Positionskoordinatenregisters 183a enthält, übermittelt das Lesepunkt-Betriebsfeld 185 ein Lesepunkt-Signal an den Informationslogikschaltkreis 220, so daß die grüne Lampe 33g angeschaltet wird. Infolgedessen gibt die grüne Lampe 33g der Bedienungsperson eine Information, daß die laufende Position des Zeichenkopfes 30 sich auf dem Lesepunkt befindet. Dies ermöglicht es der Bedienungsperson, nach einem Lesepunkt auf der Figur durch Bewegung des Lesekopfes 10 zu suchen und die Figur durch eine Wechselwirkungsmethode zu lesen, während sie die grüne Lampe 33g beobachtet.

Nachdem der Lesevorgang in der oben beschriebenen Weise beendet ist, überträgt das Zeichensteuerfeld 193 die aus dem Speicher 80 gelesene Punktreiheninformation an das Zeichnungskorrektursteuerfeld 192. Das Feld 192 liefert ein Signal an den Zeichenfederantriebsmechanismus 193und die Punktreiheninformation an das inkrementale Betriebsfeld 191. Das Feld 191 führt die inkrementale Operation auf der Basis der Punktreiheninformation aus und liefert gleichzeitig ein Gate-Wechselsignal an die Gates 152x und 153x, wodurch die Gates umgeschaltet werden. Somit werden ein Signal, das die Rotationsrichtung des Schrittmotors markiert, und ein Signal, das das Maß der Rotation darstellt, an die Gates 152x bzw. 153x geliefert. Diese Signale werden von dem inkrementalen Betriebsfeld 191 in Korrespondenz zur Änderung des Inhaltes des XY-Zählers 180 ausgesandt. Das heißt, das Feld 191 berechnet die Zuwachsinformationsgrößen (Δxi = xi +1 - xi, Δyi = yi +1 - yi) aus den Punktreiheninformationsgrößen (xi, yi) zu dieser Zeit und überträgt die Codes der positiven oder negativen Zuwachsinformationsgrößen an den Motorsteuerkreis 171 über die Gates 152x und 152y). Um das Verhältnis der Absolutwerte |Δyi| : |Δxi| uverändert zu halten, überträgt das Feld 191 Spannungssignale entsprechend |Δxi| und |Δyi| über die Gates 153x bzw. 153y an den Impulsgenerator und von dort zum Motorsteuerkreis 171. Wenn der Zeichenkopf 30 den Punkt (xi +1, yi +1) erreicht, erzeugt das Feld 191 Ausgangssignale, die den obenerwähnten Signalen in bezug auf Δxi +1 und Δyi +1 ähnlich sind. Durch sukzessive Durchführung dieses Vorganges wird der Zeichenkopf 30 auf dem Zeichentisch 50 entsprechend der erwähnten Punktreiheninformation bewegt.

Wenn im Verlauf eines derartigen Zeichenvorganges der Korrekturschalter 61a gedrückt wird, wird von diesem Schalter ein Korrektursignal erzeugt. Als Antwort darauf liefert das Zeichnungskorrektursteuerfeld 192 dem Zeichenfederbewegungsmechanismus 173 ein Signal, die Feder in der angehobenen Stellung zu halten. Wenn das Korrektursignal dem Lampenkreis 230r zugeführt wird, schaltet dieser Kreis die rote Lampe 33r ein. Die Kreuzmarkierung auf dem Glasblättchen 33a wird auf dem Manuskript 1 abgebildet und der Zeichenkopf 30 zeichnet nicht, bewegt sich aber in der gleichen Weise wie beim Zeichenvorgang. Die Bedienungsperson kann den Bewegungsort des Zeichenkopfes 30 durch Beobachtung der Kreuzmarkierung, die von der roten Lampe 33r abgebildet ist, feststellen. Wenn der Korrekturschalter 61b gedrückt wird, erzeugt dieser Schalter ein Stoppsignal, das das Zeichnungskorrektursteuerfeld 192 veranlaßt, die Übertragung der Punktreiheninformation an das Feld 191 und seiner Ausgangssignale an die Gates 152x und 153x zu stoppen. Zu dieser Zeit wird die Adresse im Speicher 80, in der die bis dahin bereits gelesene Punktreiheninformation gespeichert ist, in ein Adressenregister übermittelt. Wenn das Auslesen der Zeichnungsinformation wieder eröffnet wird, startet es mit der Adresseninformation, die in dem Adressenregister gespeichert ist. Durch die obenerwähnte Korrekturfunktion des Zeichengerätes wird es für die Bedienungsperson möglich, die Korrekturen ohne eine Anzeigevorrichtung wie beispielsweise ein CRT durchzuführen. Die Bedienungsperson drückt den Korrekturschalter 61b unmittelbar vor dem Zeitpunkt, der dem Figurenanteil entspricht, der korrigiert werden soll. Der Korrekturschalter 61b kann die Bewegung des Zeichenkopfes 30 zu diesem Zeitpunkt stoppen und dadurch vom Zeichnen zum Lesen überwechseln. Das Lesen der Korrektur der Figureninformation kann somit durchgeführt werden. Die gelesene Information wird sukzessiv in dem Speicher 80 gespeichert.


Anspruch[de]
  1. 1. Zeichengerät mit einem in X- und Y-Richtung bewegbaren Zeichenkopf, der mit einem Sensor zur Erfassung seiner lageabhängigen Energie durch einen Lesekopf ausgerüstet ist, mit X- und Y-Achsenantriebsvorrichtungen zum Antrieb des Zeichenkopfes, X- und Y -Achsenantriebssteuervorrichtungen zur Steuerung der X- und Y -Achsenantriebsvorrichtungen, X- und Y -Fehlererfassungsvorrichtungen zum Erfassen der Lageabweichung des Zeichenkopfes in bezug auf die Lage des Lesekopfes, einem Antriebsschaltkreis zur Umwandlung der Ausgangssignale der X- und Y-Fehlererfassungsvorrichtungen in Eingangssignale für die X- und Y-Achsenantriebsvorrichtungen, wodurch der Zeichenkopf in eine Lage und Richtung bewegt wird, in der seine Lageabweichung gleich Null wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerwechselvorrichtung (152x, 153x, 161, 162) zum Erfassen der Bewegung des Lesekopfes außerhalb eines Geschwindigkeitsbereiches vorgesehen ist, in dem der Zeichenkopf dem Lesekopf folgen kann, die ein Steuerwechselsignal erzeugt und dem Zeichenkopf eine lineare kontinuierliche Bewegung in Abhängigkeit von dem Steuerwechselsignal erteilt.
  2. 2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwechselvorrichtung eine Vorrichtung (163) zum Vergleich von Signalen aufweist, die den Absolutwert wenigstens eines der X- und Y -Fehlersignale der X- und Y-Fehlererfassungsvorrichtungen wiedergeben, mit einem festgelegten Signallevelwert, und von der, wenn der Level dieses Signales höher als der vorgenannte festgelegte Wert wird, ein Ausgangssignal zum elektrischen Trennen des Antriebsschaltkreises erzeugt wird.
  3. 3. Zeichengerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein A/D-Umsetzer/Speicher (151x) zum Umsetzen der Ausgangssignale der X- und Y -Fehlererfassungsvorrichtungen in digitale Signale vorgesehen ist, in welchem die digitalen Signale gleichzeitig mit der elektrischen Trennung des Antriebsschaltkreises speicherbar sind.






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