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Dokumentenidentifikation DE3807119A1 15.09.1988
Titel Kugelstirnfräser
Anmelder Mitsubishi Kinzoku K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tsujimura, Osamu, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Arai, Tatsuo, Kitamoto, Saitama, JP;
Nakayama, Masaaki, Tokio/Tokyo, JP;
Okawa, Masayuki, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Nette, A., Rechtsanw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 04.03.1988
DE-Aktenzeichen 3807119
Offenlegungstag 15.09.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1988
IPC-Hauptklasse B23C 5/14
IPC-Nebenklasse B23C 5/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kugelstirnfräser mit mindestens einem lösbar an einem Stirnfräserkörper angebrachten Schneideinsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In Fig. 1 bis 3 ist ein üblicher Kugelstirnfräser dargestellt, wie er in der veröffentlichten, geprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 59-21 725 beschrieben ist. Der Stirnfräser umfaßt einen im allgemeinen zylindrischen Stirnfräserkörper 100 und einen einstellbaren Schneideinsatz 102, der lösbar am vorderen Ende des Stirnfräserkörpers 100 angebracht ist. Der Einsatz 102 umfaßt eine Platte, die durch eine vordere Fläche 104, eine hintere Fläche 106 und eine Umfangsseite, die zwischen der vorderen und hinteren Fläche 104 und 106 liegt, begrenzt wird. Ein Paar gegenüberliegender, allgemein V-förmiger Kerben 108 sind in der Umfangsseite ausgebildet, um die Umfangsseite zu unterbrechen und ein Paar gegenüberliegender Seitenflächen 110 zu schaffen. Jede V-förmige Kerbe 108 erstreckt sich von der vorderen Fläche 104 zur hinteren Fläche 106 und wird durch ein Paar erster und zweiter gegenüberliegender Wände 112 und 114 begrenzt. Die erste Wand 112 ist flach und senkrecht zur vorderen Fläche 104, während die zweite Wand 114 konvex gekrümmt ist, gesehen in einer Richtung senkrecht zur ersten Wand 112. Jede der Seitenflächen 110 nimmt eine allgemein quadrantische Form ein, gesehen in einer Richtung senkrecht zur vorderen Fläche 104, und wirkt mit der vorderen Fläche 104 und der gekrümmten Seitenwand 114 der Kerbe 108 zusammen, um eine Schneidkante 116 auszubilden, die konvex bogenförmig ist, gesehen in der gleichen Richtung. Eine der Schneidkanten 116 des Einsatzes 102 ist in einer Arbeitsstellung eingestellt, wobei sie sich nach außen über das vordere Ende und den äußeren Umfang des Stirnfräserkörpers 100 erstreckt, und der vordere Endabschnitt 116a der eingestellten Schneidkante 116, der benachbart zu einer Achse O des Stirnfräserkörpers 100 liegt, ist konvex gekrümmt, gesehen in axialer Richtung des Stirnfräserkörpers 100.

Bei dem oben beschriebenen Kugelstirnfräser beginnt der Eingriff des vorderen Endabschnitts 116a der eingestellten Schneidkante 116 in das Werkstück zuerst, worauf dann die anderen Abschnitte der Schneidkante 116 in das Werkstück eingreifen, wenn sich der Stirnfräserkörper 100 dreht. Entsprechend nimmt die Schneidlast beim Fortschreiten des Schneidvorgangs allmählich zu, so daß eine große Belastung zu keinem Zeitpunkt auf die eingestellte Schneidkante 116 ausgeübt wird, so daß die Schneidkante 116 weniger zu einer Beschädigung neigt.

Bei einem derartigen bekannten Stirnfräser verhindert die flache Wand 112 der V-förmigen Kerbe 108 jedoch eine glatte Abführung der Späne während des Schneidvorgangs und bewirkt eine Verklemmung der Späne.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kugelstirnfräser der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine bessere Spanabführung als auch eine größere Festigkeit der eingestellten Schneidkante gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst, d.h. es wird ein Kugelstirnfräser mit einem Stirnfräserkörper geschaffen, der eine durch ihn verlaufende Drehachse aufweist, und mit vorderen und hinteren Endabschnitten, mit einem umstellbaren ersten, lösbar am vorderen Endabschnitt des Körpers angebrachten ersten Schneideinsatz, der eine Platte mit vorderen und hinteren Flächen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche mindestens eine allgemein bogenförmige erste Randkante aufweist, die als eine entsprechende allgemein bogenförmige Hauptschneidkante dient, daß die vordere Fläche mindestens eine kurze zweite Randkante aufweist, die als entsprechende kurze Schneidkante dient, daß die Hauptschneidkante einen vorderen, an einem Ende derselben angeordneten Endabschnitt aufweist, der die kurze Schneidkante so schneidet, daß ein durch den vorderen Endabschnitt und die kurze Schneidkante begrenzter Winkel stumpf ist, daß die vordere Fläche als eine Schneidbrustfläche für die Schneidkanten dient, wobei ein Randflächenabschnitt der vorderen Fläche benachbart zur kurzen Schneidkante angeordnet ist und der vordere Endabschnitt so gekrümmt ist, daß er zur hinteren Fläche in Richtung der kurzen Schneidkante hin geneigt ist, und daß die Anordnung des ersten Einsatzes in bezug auf den Körper so ist, daß der vordere Endabschnitt der Hauptschneidkante benachbart zur Achse des Körpers angeordnet ist, und daß die kurze Schneidkante sich vom vorderen Endabschnitt über die Achse des Körpers hinaus in Richtung des hinteren Endabschnitts des Körpers erstreckt, gesehen in einer Richtung allgemein senkrecht zur vorderen Fläche.

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine Ansicht eines üblichen Kugelstirnfräsers von vorne;

Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 1, gesehen in einer Richtung der Pfeile II-II in Fig. 1;

Fig. 3 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 1;

Fig. 4 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung von vorne;

Fig. 5 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 4;

Fig. 6 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 4;

Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 4, der mittels eines Kreises VII in Fig. 4 gekennzeichnet ist;

Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 4, der mittels eines Kreises VIII in Fig. 6 gekennzeichnet ist;

Fig. 9 eine Aufsicht eines ersten in dem Stirnfräser von Fig. 4 verwendeten Schneideinsatzes;

Fig. 10 eine Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 9, gesehen in Richtung der Pfeile X-X in Fig. 9;

Fig. 11 eine weitere Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 9, gesehen in Richtung der Pfeile XI-XI in Fig. 9;

Fig. 12 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 13 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 12;

Fig. 14 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 12;

Fig. 15 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 12, der in Fig. 12 mittels des Kreises XV gekennzeichnet ist;

Fig. 16 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 12, der mittels eines Kreises XVI in Fig. 12 gekennzeichnet ist;

Fig. 17 eine Aufsicht eines ersten Schneideinsatzes, der an dem Stirnfräserkörper des Stirnfräsers von Fig. 12 angebracht ist;

Fig. 18 eine Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 17 gesehen in Richtung der Pfeile XVIII-XVIII in Fig. 17;

Fig. 19 eine weitere Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 17, gesehen in Richtung der Pfeile XIX-XIX in Fig. 17;

Fig. 20 eine Aufsicht eines zweiten Schneideinsatzes, der an dem Körper des Stirnfräsers von Fig. 12 angebracht ist;

Fig. 21 eine Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 20, gesehen in Richtung der Pfeile XXI-XXI in Fig. 20;

Fig. 22 eine weitere Seitenansicht des Einsatzes von Fig. 20, gesehen in Richtung der Pfeile XXII-XXII in Fig. 20;

Fig. 23 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 24 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 23;

Fig. 25 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 23;

Fig. 26 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 23 von vorne;

Fig. 27 eine Aufsicht eines ersten Schneideinsatzes, der an dem Stirnfräserkörper des Stirnfräsers von Fig. 23 angebracht ist;

Fig. 28 eine Aufsicht eines zweiten Schneideinsatzes, der an dem Körper des Stirnfräsers von Fig. 23 angebracht ist;

Fig. 29 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 30 eine Seitenansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 29;

Fig. 31 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 29;

Fig. 32 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 33 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 32;

Fig. 34 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 32;

Fig. 35 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 32, der mittels eines Kreises XXXV in Fig. 32 gekennzeichnet ist;

Fig. 36 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 32, der mittels eines Kreises XXXVI in Fig. 34 gekennzeichnet ist;

Fig. 37 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 38 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 37;

Fig. 39 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 37;

Fig. 40 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 41 eine Seitenansicht des Stirnfräsers von Fig. 40;

Fig. 42 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 40;

Fig. 43 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 44 eine Seitenansicht eines Teils des Stirnfräsers von Fig. 43;

Fig. 45 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 43;

Fig. 46 eine Ansicht des Stirnfräsers von Fig. 43, gesehen in Richtung der Pfeile XLVI-XLVI in Fig. 43;

Fig. 47 eine Ansicht eines Kugelstirnfräsers gemäß einer neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung von vorne;

Fig. 48 eine Endansicht des Stirnfräsers von Fig. 47; und

Fig. 49 eine Schnittansicht längs der Linie XLIX-XLIX in Fig. 47.

In den Fig. 4 bis 49 werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen für ähnliche Teile oder Elemente in verschiedenen Ansichten verwendet werden.

In Fig. 4 bis 11 ist ein Kugelstirnfräser gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, der einen im allgemeinen zylindrischen Stirnfräserkörper 10 mit einem allgemein halbkugeligen vorderen Endabschnitt und einem hinteren Endabschnitt aufweist, wobei der hintere Endabschnitt zum Anbringen an eine Maschinenspindel geeignet ist, so daß sich der Stirnfräserkörper 10 um eine durch ihn verlaufende Achse O drehen kann. Am vorderen Endabschnitt des Stirnfräserkörpers 10 ist eine Spantasche 12 ausgebildet, die eine in Drehrichtung des Körpers 10 gerichtete Wandfläche aufweist. Eine Aussparung 14 mit einer ebenen Bodenfläche ist in der Wandfläche ausgebildet, und ein einstellbarer Schneideinsatz 16 ist lösbar in der Aussparung 14 befestigt.

Der Schneideinsatz 16, siehe Fig. 9 bis 11, umfaßt eine allgemein elliptisch geformte Platte, die durch eine vordere Fläche 18, eine parallel zur vorderen Fläche 18 angeordnete hintere Fläche 20 und durch zwei Paare erster und zweiter Seitenflächen 22 und 24, die abwechselnd zueinander angeordnet sind und zwischen der vorderen und hinteren Fläche 18 und 20 liegen, begrenzt wird, wobei jede Seitenfläche sich nach innen in die Platte in einer Richtung von der vorderen Fläche 18 weg neigt. Die zwei ersten Seitenflächen 22 als auch die zwei zweiten Seitenflächen 24 liegen einander gegenüber, so daß sie in bezug auf eine Achse der Platte oder des Einsatzes symmetrisch sind. Jede erste Seitenfläche 22 ist konvex gekrümmt, um eine quadrantische Form einzunehmen, gesehen in einer Richtung senkrecht zur vorderen Fläche 18, und umfaßt einen mittleren bogenförmigen Abschnitt 22a und vordere und hintere ebene Abschnitte 22b und 22c, die an gegenüberliegenden Enden des mittleren Abschnitts 22a angeordnet sind, so daß sie tangential zum mittleren Abschnitt 22a an gegenüberliegenden Enden verlaufen. Jede zweite Seitenfläche 24a ist eben und sehr kurz, verglichen mit der ersten Seitenfläche 22. Jede erste Seitenfläche und jede zweite Seitenfläche schneiden einander so, daß zwischen ihnen ein stumpfer Winkel gebildet wird. Der Einsatz hat ein Paar konvex gekrümmter Hauptschneidkanten 26, die jeweils durch den Schnitt einer entsprechenden ersten Seitenfläche 22 mit der vorderen Fläche 18 gebildet wird, und ein Paar kurzer Schneidkanten 28, die jeweils durch den Schnitt einer entsprechenden zweiten Seitenfläche 24 mit der vorderen Fläche 18 gebildet werden. Jede Hauptschneidkante 26 hat ein vorderes Ende, an dem sie eine der kurzen Schneidkanten 28 schneidet, und weist weiter ein hinteres Ende auf, an dem sie die andere kurze Schneidkante 28 schneidet, wobei weiter ein mittlerer Schneidkantenabschnitt 26a und vordere und hintere Endabschnitte 26b und 26c vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Enden des mittleren Schneidkantenabschnitts 26a angeordnet sind. Ein durch die kurze Schneidkante 28 und eine am vorderen Ende der Hauptschneidkante liegende Tangente schließt einen stumpfen Winkel ein.

Die vordere Fläche 18 dient als Schneidbrustfläche für die Schneidkanten und ein Randflächenabschnitt 30 derselben ist benachbart zu jeder kurzen Schneidkante 28 angeordnet, und die benachbarten vorderen und hinteren Endabschnitte 26b und 26c, die die kurze Schneidkante 28 schneiden, sind konvex bogenförmig so, daß sie zur hinteren Fläche 20 in Richtung der kurzen Schneidkante 28 geneigt sind, wodurch die vorderen und hinteren Endabschnitte 26b und 26c jeder Hauptschneidkante 26 konvex gekrümmt sind, gesehen in einer Seitenansicht. Da die ebenen vorderen und hinteren Abschnitte 22b und 22c der ersten Seitenfläche 22 sich nach innen zur Platte in einer Richtung von der vorderen Fläche 18 weg neigen, sind die vorderen und hinteren Endabschnitte 26b und 26c der Hauptschneidkante 26 ebenfalls gekrümmt, gesehen in einer Aufsicht. Die Einsatzplatte hat eine mittlere durchgehende Öffnung 32.

Der Einsatz 16 wird in der Aussparung 14 aufgenommen und ist dort mittels einer Klemmschraube 34, die durch die mittlere Öffnung 32 verläuft, lösbar im Körper 10 befestigt, wobei die hintere Fläche 20 mit der flachen Bodenfläche der Aussparung 14 zusammenpaßt, und zwar so, daß eine der Hauptschneidkanten 26, die in einer Arbeitsstellung angeordnet ist, sich ein wenig über den vorderen Endabschnitt des Körpers 10 erstreckt, wobei ein axialer Schneidbrustwinkel R für die eingestellte Schneidkante 26 positiv ist. Wie man am besten in Fig. 7 sieht, ist der vordere Endabschnitt 26b der eingestellten Hauptschneidkante 26 benachbart zur Achse O des Körpers 10 angeordnet, und die kurze Schneidkante 28 schneidet die eingestellte Hauptschneidkante 26 an ihrem vorderen Ende und erstreckt sich über die Achse O des Körpers 10 in Richtung des hinteren Endabschnitts des Körpers 10 hinaus. Der Einsatz 16 ist weiter in seiner Stellung angeordent, indem man ein Paar der ebenen vorderen und hinteren Abschnitte 22b und 22c mit den flachen Abschnitten 14a an der Wandfläche der Aussparung in Anlage bringt.

Bei dem oben beschriebenen Kugelstirnfräser nimmt, da der vordere Endabschnitt 26b der Hauptschneidkante 26 konvex gekrümmt ist, gesehen in axialer Richtung des Stirnfräserkörpers 10, die Schneidlast beim Fortschreiten des Schneidvorgangs allmählich zu, so daß keine große Schneidlast zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Schneidkante 26 ausgeübt wird. Der Einsatz 16 umfaßt keine Wand, wie die ebene Wand 112 bei dem bekannten Einsatz 102, so daß der Kugelstirnfräser eine bessere Spanabführung, verglichen mit dem bekannten Kugelstirnfräser, aufweist. Da der zwischen der kurzen Schneidkante 28 und der Tangente an das vordere Ende der Hauptschneidkante 26 begrenzte Winkel stumpf ist, hat die eingestellte Schneidkante 26 eine größere Festigkeit, auch in ihrem vorderen Ende.

Fig. 12 bis 22 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der sich von dem oben beschriebenen Kugelstirnfräser darin unterscheidet, daß der Stirnfräserkörper 10 ein Paar diagonal gegenüberliegender Spantaschen 40 und 42 aufweist, die in dem allgemein halbkugelförmigen vorderen Endabschnitt desselben angeordnet sind, wobei ein Paar Aussparungen 44 und 46 in den Spantaschen 40 und 42 ausgebildet sind, wobei die Aussparung 44 benachbart zur Achse O des Körpers 10 angeordnet ist, während die Aussparung 46 radial nach außen von der Achse O des Körpers 10 beabstandet ist. Ein erster Schneideinsatz 48 wird in der Aussparung 44 aufgenommen und dort lösbar mittels der Klemmschraube 34 befestigt, während ein zweiter Schneideinsatz 50 in der Aussparung 46 aufgenommen ist und lösbar daran mittels einer Klemmschraube (nicht dargestellt) befestigt ist.

Wie in den Fig. 17 bis 19 dargestellt, weist der erste Schneideinsatz 48 grundsätzlich eine ähnliche Konstruktion wie der Einsatz 16 der ersten Ausführungsform auf, wobei zwei erste Seitenflächen 52 in bezug auf eine Medianebene der Platte oder des Einsatzes, die sich in Längsrichtung desselben erstreckt, symmetrisch sind, und zwei zweite Seitenflächen 54 in bezug auf eine Medianebene, die sie quer dazu erstreckt, symmetrisch sind. Jede erste Seitenfläche 52 ist konvex gekrümmt, so daß sie eine quadrantische Form einnimmt, gesehen in einer Aufsicht, und umfaßt einen mittleren bogenförmigen Abschnitt 52a und vordere und hintere ebene Oberflächenabschnitte 52b und 52c, die an gegenüberliegenden Enden des mittleren Abschnitts so angeordnet sind, daß sie tangential zu dem mittleren Abschnitt 52a an gegenüberliegenden Enden verlaufen. Ein Randflächenabschnitt 60 der vorderen Fläche 58 ist benachbart zu jeder zweiten Seitenfläche 54 angeordnet und ist länger als der des Einsatzes 16 der ersten Ausführungsform, und weiter konvex so gekrümmt, daß er sich in Richtung einer hinteren Fläche 62 zur zweiten Seitenfläche 54 hin neigt. Bei dieser Konstruktion ist jede Hauptschneidkante 56 allgemein bogenförmig konvex, gesehen in einer Richtung senkrecht zur vorderen Fläche 58, und umfaßt einen mittleren Schneidkantenabschnitt 56a und vordere und hintere Endabschnitte 56b und 56c, wobei jeder Endabschnitt nicht nur in einer Seitenansicht, sondern ebenfalls in einer Aufsicht konvex gekrümmt ist. Zwischen der kurzen Schneidkante 63 und einer Tangente an das vordere Ende der Hauptschneidkante wird ein Winkel α1 begrenzt, der stumpf ist.

Der zweite Einsatz 50 ist, wie in Fig. 20 bis 22 dargestellt, von ähnlicher Konstruktion wie der erste Einsatz 48, umfaßt jedoch ein gegenüberliegendes Paar Seitenflächen 64, die jeweils einen mittleren und einen vorderen Abschnitt 64a und 64b aufweisen, der durch eine bogenförmig gekrümmte Fläche gebildet wird, und weiter einen ebenen hinteren Abschnitt 64c aufweisen, der sich von dem mittleren Abschnitt 64a tangential dazu an einem Ende erstreckt. Wie man weiter aus Fig. 21 und 22 sieht, wird jede Seitenfläche durch einen oberen, benachbart zur vorderen Fläche 68 angeordneten Abschnitt, der sich allgemein senkrecht zur vorderen Fläche 68 erstreckt, und einen unteren, nach innen in den Einsatz in einer Richtung von der vorderen Fläche 68 weg geneigten Abschnitt begrenzt. Ein Randflächenabschnitt 66 der vorderen Fläche 68, der benachbart zu jeder Seitenfläche 70 angeordnet ist, ist so konvex gekrümmt, daß er in Richtung einer hinteren Fläche 72 zur zweiten Seitenfläche 70 geneigt ist. Auf diese Weise ist jede Hauptschneidkante 74 allgemein bogenförmig konvex, gesehen in einer Richtung senkrecht zur vorderen Fläche 68, und umfaßt einen mittleren Schneidkantenabschnitt 74a und vordere und hintere Endabschnitte 74b und 74c. Der mittlere Schneidkantenabschnitt 74a und der vordere Endabschnitt 74b sind allgemein bogenförmig gekrümmt, gesehen in einer Ebene, während der hintere Endabschnitt 74c gerade ist, gesehen in einer Aufsicht. Der vordere Endabschnitt 74c schneidet eine der kürzeren Seitenkanten 76 so, daß dazwischen ein stumpfer Winkel α2 ausgebildet wird, während der hintere Endabschnitt 74c die andere kurze Schneidkante 76 so schneidet, daß dazwischen ein allgemein rechter Winkel gebildet wird.

Wie im Fall der ersten Ausführungsform, ist der erste Einsatz 48 so angeordnet, daß eine der Hauptschneidkanten 56 in einer Arbeitsstellung eingestellt ist, und daß ein axialer Schneidbrustwinkel R1 für die eingestellte Schneidkante 56 positiv ist. Der vordere Endabschnitt 56b der eingestellten Hauptschneidkante 56 ist benachbart zur Achse O des Körpers 10 angeordnet, und die kurze Schneidkante 63, die die eingestellte Hauptschneidkante 56 an ihrem vorderen Ende schneidet, erstreckt sich über die Achse O des Körpers 10 hinaus in Richtung des hinteren Endabschnitts des Körpers 10. Weiter umfaßt die Aussparung 44 zwei flache Oberflächenabschnitte 44a in ihrer Wandfläche, und der erste Einsatz 48 wird in seiner Stellung angeordnet, indem man ein Paar der ebenen vorderen und hinteren Abschnitte 52b und 52c in Anlage mit den flachen Oberflächenabschnitten 44a bringt. Andererseits wird der zweite Einsatz 50 in der Aussparung 46 aufgenommen, wobei die hintere Fläche 72 mit der flachen Bodenfläche der Aussparung 46 übereinstimmt, so daß eine der Hauptschneidkanten 74 in einer Arbeitsstellung eingestellt wird, so daß sie sich längs des vorderen Endabschnitts des Körpers 10 erstreckt, und wobei der axiale Schneidbrustwinkel für die eingestellte Schneidkante 74 positiv ist. Wie man am besten in den Fig. 15 und 16 sieht, ist der vordere Endabschnitt 74b der eingestellten Hauptschneidkante radial von der Achse O des Körpers 10 nach außen vom Körper 10 beabstandet. Hierdurch nehmen die eingestellte Haupt- und kurze Schneidkante sowohl des ersten als auch des zweiten Einsatzes 48 bzw. 50 insgesamt allgemein eine S-Form ein, gesehen von einer Endansicht. Die Aussparung 46 umfaßt weiter zwei flache Flächenabschnitte 46a in ihrer Wandfläche, und der zweite Einsatz 50 wird in seiner Stellung angeordnet, indem man einen ebenen hinteren Abschnitt 64c und eine zweite Seitenfläche 70 in Anlage an die flachen Oberflächenabschnitte 46a bringt.

Bei dem oben beschriebenen Kugelstirnfräser nimmt, da der vordere Endabschnitt 56b der Hauptschneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 als auch der vordere Endabschnitt 74a der Hauptschneidkante 74 des zweiten Einsatzes 50, gesehen in einer Endansicht, konvex gekrümmt ist, die Schneidlast beim Fortschreiten des Schneidvorgangs allmählich zu, so daß somit zu keinem Zeitpunkt auf die Schneidkante jedes Einsatzes eine große Schneidlast ausgeübt wird. Jeder Einsatz 48, 50 umfaßt, nebenbei bemerkt, keine der flachen Wand 112 des bekannten Einsatzes 102 ähnliche Wand, so daß entsprechend der Stirnfräser eine bessere Spanabführung aufweist. Da die Winkel α1, α2 stumpf sind, weist die eingestellte Hauptschneidkante 56, 74 sogar an ihrem vorderen Ende eine größere Festigkeit auf.

Bei dieser zweiten Ausführungsform können weiter die Anordnungen des ersten und zweiten Einsatzes 48 und 50 geändert werden, so daß, wenn sich der Stirnfräserkörper 10 um seine Achse O des Körpers 10 dreht, die eingestellte Schneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 eine allgemein halbkugelförmige Kontur mit einem größeren Durchmesser als dem einer halbkugelförmigen Kontur, die mit der eingestellten Schneidkante 74 des zweiten Einsatzes 50 erzeugt werden kann, erzeugen kann. Insbesondere können der erste und zweite Einsatz 48 und 50 so angeordnet werden, daß die bogenförmigen Schneidkantenabschnitte 74a und 74b der Hauptschneidkante 74 des zweiten Einsatzes 50 eine halbkugelförmige Kontur mit einem um mindestens 0,1 mm kleineren Krümmungsradius als dem der durch die Hauptschneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 erzeugten halbkugelförmigen Kontur, und daß der eingestellte gerade hintere Endabschnitt 74c der Hauptschneidkante 74 des zweiten Einsatzes 50 eine zylindrische Kontur mit einem um mindestens 0,1 mm kleineren Durchmesser als dem maximalen Durchmesser der durch die Hauptschneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 erzeugten Kontur erzeugt. Bei dieser besonderen Anordnung nimmt die Hauptschneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 hauptsächlich am Schneidvorgang teil, so daß man eine glatte, halbkugelige Aussparung ohne abgestufte Abschnitte erhalten kann, so daß ein derartiger Stirnfräser erfolgreich beim Fräsen von z.B. Gesenken eingesetzt werden kann. Hinsichtlich des zweiten Einsatzes 50 nimmt nur der Teil des geraden hinteren Endabschnitts 74c, der hinter dem Körper 10 von einem Punkt der Schneidkante 56 des ersten Einsatzes 48 angeordnet ist, der eine maximale kreisförmige Kontur erzeugt, hauptsächlich am Schneidvorgang teil.

Fig. 23 bis 28 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich zu dem ersten und zweiten Einsatz 80 und 82 umfaßt der Stirnfräser dritte und vierte Einsätze 84 und 86. Der erste und zweite Einsatz 80 und 82 weisen im allgemeinen eine ähnliche Konstruktion wie der erste und zweite Einsatz 48 und 50 der zweiten Ausführungsform auf, wobei jedoch diese Einsätze 80 und 82 Winkel α3 und α4 aufweisen, von denen jeder durch eine kurze Schneidkante 88, 90 und den vorderen Abschnitt der Hauptschneidkante 92, 94 begrenzt wird, und die größer als die Winkel α1 und α2 des ersten und zweiten Einsatzes 48 und 50 bei der zweiten Ausführungsform sind. Entsprechend ist die Festigkeit der eingestellten Schneidkante jedes Einsatzes 80, 82 an dem vorderen Ende weiter verbessert. Weiter ist bei dem zweiten Einsatz 82 dieser Ausführungsform ein Randflächenabschnitt 96 einer vorderen Fläche 98, die benachbart zur kurzen Schneidkante 92 angeordnet ist, konvex so gekrümmt, daß sie sich in Richtung der hinteren Fläche 150 zum vorderen Endabschnitt der Hauptschneidkante 94 als auch in Richtung der kurzen Schneidkante 90 neigt, d.h. in Richtung der Ecke, in die die kurze Schneidkante 90 und der vordere Endabschnitt der Hauptschneidkante 94 münden. Der dritte und vierte Einsatz 84 und 86 sind quadratisch und identisch zueinander. Jeder der Einsätze 84 und 86 ist lösbar am vorderen Endabschnitt des Körpers 10 so angebracht, daß eine der Schneidkanten in einer Arbeitsstellung eingestellt ist, um als eine entsprechende Umfangsschneidkante 152, 154 zu wirken, und daß die eingestellten Schneidkanten des dritten und vierten Einsatzes 84 und 86 und die eingestellten Schneidkanten des ersten und zweiten Einsatzes 80 und 82 in axialer Richtung des Körpers, gesehen in Umfangsrichtung des Körpers 10, in Reihe angeordnet sind. Ein axialer Schneidbrustwinkel R2 für den dritten und vierten Einsatz 84 und 86 als auch der axiale Schneidbrustwinkel R1 für den ersten und zweiten Einsatz 80 und 82 ist positiv eingestellt. Das Vorsehen derartiger zusätzlicher Einsätze 84 und 86 gestattet, daß der Stirnfräser für ein Tieffräsen verwendet wird. Weiter kann bei dieser Ausführungsform der zweite Einsatz entfallen.

Fig. 29 bis 31 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der sich von der dritten Ausführungsform darin unterscheidet, daß der erste und zweite Einsatz 80 und 82 in der dritten Ausführungsform durch den ersten und zweiten Einsatz 48 und 50 der zweiten Ausführungsform ersetzt werden, und darin, daß der dritte und vierte Einsatz 84 und 86 so angeordnet wird, daß ein negativer axialer Schneidbrustwinkel R3 gegeben ist, obwohl der axiale Schneidbrustwinkel R1 für den ersten und zweiten Einsatz 80 und 82 weiter positiv bleibt. Bei dieser Ausführungsform ist die Richtung, in der die Druckkraft auf ein Werkstück durch den dritten und vierten Einsatz 84 und 86 ausgeübt wird, unterschiedlich von der Richtung, in der die Druckkraft durch den ersten und zweiten Einsatz 48 und 50 ausgeübt wird, so daß sich diese Kräfte gegeneinander aufheben. Hierdurch neigt der Stirnfräser weniger zum Rattern oder Vibrieren während des Fräsens, so daß die Oberflächenendgüte wesentlich verbessert wird. Dabei sollte der axiale Schneidbrustwinkel R1 des ersten und zweiten Einsatzes 80 und 82 vorzugsweise in einem Bereich von 3° bis 10° liegen, während der axiale Schneidbrustwinkel R3 des dritten und vierten Einsatzes 84 und 86 vorzugsweise in einem Bereich von -10° bis 0° liegen sollte. Wenn der axiale Schneidbrustwinkel R1 für den ersten und zweiten Einsatz 80 und 82 unter 3° liegt, nimmt die Schneidlast wesentlich zu. Wenn andererseits der axiale Schneidbrustwinkel R1 10° überschreitet, wird die Menge des Stützmetalls H im ausgesparten Abschnitt des vorderen Endabschnitts des Körpers übermäßig vermindert, so daß die Festigkeit des Stirnfräsers abnimmt. In bezug auf den axialen Winkel R3 des dritten und vierten Einsatzes 84 und 86 sind in dem Fall, wenn er über 0° liegt, die durch den dritten und vierten Einsatz 84 und 86 erzeugten Kräfte nicht ausreichend, um die durch den ersten und zweiten Einsatz erzeugten Druckkräfte aufzuheben. Wenn andererseits der Winkel weniger als -10° beträgt, werden die Schneidkräfte dieser Einsätze 84 und 86 so groß, daß sie die Schneidleistung nachteilig beeinflussen.

Fig. 32 bis 36 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der einen Schneideinsatz 160, wie im Fall der ersten Ausführungsform, umfaßt. Der Schneideinsatz 160 umfaßt jedoch eine Platte von einer allgemeinen Sektorform, die durch eine vordere Fläche 162, eine hintere Fläche 164, eine bogenförmige Seitenfläche 166 von einer quadrantischen Form und ersten und zweiten ebenen Seitenflächen 168 und 170, die sich unter einem Winkel von ein wenig weniger als 90° schneiden, begrenzt wird. Eine Ecke, an der sich die bogenförmige Seitenfläche 166 und die erste Seitenfläche 168 miteinander schneiden, wird entfernt, um eine kurze Seitenfläche zu schaffen. Der Einsatz 160 umfaßt eine bogenförmige Schneidkante 172, die durch die vordere Fläche 162 und die bogenförmige Seitenfläche 166 gebildet wird, und eine kurze Schneidkante 174, die durch den Schnitt der vorderen Fläche 162 mit der kurzen Seitenfläche gebildet wird, und die die bogenförmige Schneidkante 172 an ihrem vorderen Ende schneidet, so daß zwischen ihnen ein stumpfer Winkel ausgebildet wird. Ein Randflächenabschnitt 176 der vorderen Fläche 162, der benachbart zur kurzen Schneidkante 174 angeordnet ist, ist konvex so gekrümmt, daß er sich zur kurzen Schneidkante 174 in Richtung der hinteren Fläche 166 hin neigt. Der Einsatz 160 wird weiter in einer Aussparung 178 aufgenommen und darin lösbar mittels einer Klemmschraube 180 festgelegt, so, daß die bogenförmige Schneidkante 172 in einer Arbeitsstellung eingestellt wird, so daß ein vorderer Endabschnitt 172a der eingestellten Hauptschneidkante 172 benachbart zur Achse O des Körpers 10 angeordnet ist. Wie im Fall der anderen Ausführungsformen erstreckt sich die kurze Schneidkante 174 über die Achse O des Körpers 10 in Richtung des hinteren Endabschnitts des Körpers 10 hinaus. Die Aussparung 178 umfaßt weiter erste und zweite Wandflächen 182 und 184, die sich senkrecht zueinander erstrecken, wobei die erste Wandfläche 182 sich axial zum Körper 10 erstreckt, während sich die zweite Wandfläche 184 radial zum Körper 10 erstreckt. Der Einsatz 160 wird in seiner Stellung angeordnet, indem man die erste und zweite ebene Seitenfläche 168 und 170 in Anlage an die erste und zweite Wandfläche 182 bzw. 184 bringt. Mit einer derartigen Konstruktion wird der Einsatz 160 zwischen den zwei Wandflächen 182 und 184, die sich senkrecht zueinander schneiden, gehalten, wobei sicher verhindert wird, daß sich der Einsatz 160 während des Schneidvorgangs verschiebt, so daß die Genauigkeit des Schneidens bzw. Fräsens weiter verbessert werden kann.

Fig. 37 bis 39 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer sechsten Ausführungsform, der sich von der fünften Ausführungsform nur darin unterscheidet, daß der zweite Schneideinsatz 50 von allgemein elliptischer Form, wie im Fall der zweiten Ausführungsform, hinzugefügt wurde.

Fig. 40 bis 42 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der sich von der sechsten Ausführungsform darin unterscheidet, daß wie im Fall der vierten Ausführungsform, der dritte und vierte Einsatz 84 und 86 von quadratischer Form zusätzlich am Körper angebracht wurden, um einen Stirnfräser zu schaffen, der für ein Tieffräsen geeignet ist.

Fig. 43 bis 46 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der allgemein der zweiten Ausführungsform ähnlich ist. Die Spantasche 40 für den ersten Einsatz 48 umfaßt einen ersten Wandabschnitt 200a, in dem die Aussparung 44 ausgebildet ist, und einen zweiten Wandabschnitt 200b, der in Gegendrehrichtung des Körpers 10 gerichtet ist. Wie man am besten in Fig. 44 sieht, umfaßt der zweite Wandabschnitt 200b der Spantasche 40 einen darin ausgebildeten, nach vorne geneigten Abschnitt 202, der nach vorne in Drehrichtung des Körpers 10 geneigt ist. Mit dieser Konstruktion werden während des Schneid- bzw. Fräsvorgangs die Späne glatt längs des vorderen geneigten Abschnitts 202 geführt, so daß die Spanabfuhr weiter wesentlich verbessert wird.

Fig. 47 bis 49 zeigen einen Kugelstirnfräser gemäß einer neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der allgemein der ersten Ausführungsform ähnlich ist. Bei dieser Ausführungsform wird der konvex gekrümmte Randflächenabschnitt 30 jedoch durch eine zylindrische Fläche gebildet, und die Anordnung des Einsatzes 16 ist abgeändert. Insbesondere ist der Einsatz 16 so angeordnet, daß eine Achse P des Zylinders, der die oben genannte zylindrische Fläche bildet, unter einem Neigungswinkel β zwischen 15° und 50° in bezug auf die Achse O des Stirnfräsers 10 geneigt ist, gesehen in einer Richtung senkrecht zu einer Bezugsebene (japanischer Industriestandard B 0170; Nr. 204) für die eingestellte Schneidkante 26. Die Bezugsebene wird als eine Ebene definiert, die zur Richtung der ersten Bewegung der eingestellten Schneidkante 26 senkrecht liegt. Wenn der Neigungswinkel weniger als 15° beträgt, wird der eingeschlossene Winkel δ am konvexen vorderen Endabschnitt 26b der Hauptschneidkante 26 nachteilig vermindert, so daß die Schneidkante beschädigt werden kann. Wenn andererseits der Winkel 50° übersteigt, wird die Genauigkeit des Fräsvorgangs verschlechtert, wobei daneben die Schneidlast plötzlich ansteigt.

Im folgenden sollen die Vorteile der vorliegenden Ausführungsform unter Bezugnahme auf das folgende Beispiel im einzelnen dargestellt werden.

Es wurden insbesondere zwei Kugelstirnfräser hergestellt, die jeweils einen Außendurchmesser von 25 mm und einen Schneideinsatz mit einer Dicke von 4 mm hatten, wobei die Neigungswinkel β der konvex gekrümmten Oberflächenabschnitte und die Freiwinkel γ für den Einsatz verändert wurden, um den Einfluß dieser Winkel auf die Genauigkeit des Schneidvorgangs festzustellen, d.h. die Sphärizität des Bodenabschnitts der durch den Stirnfräser erzeugten Aussparung. In einem der Stirnfräser, der im folgenden als Beispiel Nr. 1 bezeichnet wird, betrug der axiale Schneidbrustwinkel des Einsatzes 5°, während bei dem anderen Stirnfräser, der im folgenden als Beispiel Nr. 2 bezeichnet wird, der axiale Schneidbrustwinkel 10° betrug. Dann wurden bei den Kugelstirnfräsern die Abweichungen der halbkugeligen Kontur, die durch den konvex gekrümmten vorderen Endabschnitt der Schneidkante erzeugt wurde, von einer halbkugeligen Kontur, die von dem bogenförmigen Schneidkantenabschnitt erzeugt wurde, durch Berechnung bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt, in denen die positiven Werte bedeuten, daß die durch den vorderen Endabschnitt der Schneidkante erzeugte Kontur von der durch den bogenförmigen Schneidkantenabschnitt erzeugten Kontur ausgeschlossen ist, während die negativen Werte bedeuten, daß die durch den vorderen Endabschnitt erzeugte Kontur in der durch den bogenförmigen Schneidkantenabschnitt erzeugten Kontur enthalten ist. Bei diesem Beispiel war der Einsatz so, daß die Achse des konvexen Oberflächenabschnitts durch die Ecke verlief, in der sich der bogenförmige Oberflächenabschnitt und der ebene Oberflächenabschnitt trafen.

Tabelle 1


Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, wird, wenn der Neigungswinkel 60° beträgt, die Abweichung plötzlich übermäßig, so daß die Genauigkeit vermindert wird. Dabei sind die für die Kugelstirnfräser dieser Art annehmbaren Abweichungen üblicherweise in einem Bereich von ±20 µm. Bei den Stirnfräsern gemäß der vorliegenden Erfindung werden jedoch, da der Neigungswinkel innerhalb des Bereiches zwischen 15° und 50° liegt, die Festigkeit der Schneidkante und die Spanabführung weiter verbessert, und man erhält eine hohe Genauigkeit. Wenn der Neigungswinkel 60° überschreitet, können die Abweichungen nicht im Bereich von ±20 µm vermindert werden, unabhängig davon, wie man die Kompensation hinsichtlich der Krümmung des am Rand angeordneten konvexen Oberflächenabschnitts macht.

Offensichtlich sind viele Änderungen und Abänderungen der vorliegenden Erfindung aufgrund der obigen Ausführungen möglich. Es wird daher unterstellt, daß die Erfindung auch abweichend von der Beschreibung durchgeführt werden kann und dennoch in den Umfang der Ansprüche fällt.


Anspruch[de]
  1. 1. Kugelstirnfräser mit einem Stirnfräserkörper (10), der eine durch ihn verlaufende Drehachse aufweist, und mit vorderen und hinteren Endabschnitten, mit einem umstellbaren ersten, lösbar am vorderen Endabschnitt des Körpers (10) angebrachten ersten Schneideinsatz (16, 48, 80, 160), der eine Platte mit vorderen und hinteren Flächen (18, 20, 58, 62, 98, 162, 164) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche (18, 58, 98, 162) mindestens eine allgemein bogenförmige erste Randkante aufweist, die als eine entsprechende allgemein bogenförmige Hauptschneidkante (26, 56, 92, 94, 172) dient, daß die vordere Fläche (18, 58, 98, 162) mindestens eine kurze zweite Randkante aufweist, die als entsprechende kurze Schneidkante (28, 63, 90) dient, daß die Hauptschneidkante (26, 56, 92, 94, 172) einen vorderen, an einem Ende derselben angeordneten Endabschnitt (26b, 56b) aufweist, der die kurze Schneidkante (28, 63, 88, 90) so schneidet, daß ein durch den vorderen Endabschnitt (26b, 56b) und die kurze Schneidkante (28, 63, 88, 90) begrenzter Winkel stumpf ist, daß die vordere Fläche (18, 58, 98, 162) als eine Schneidbrustfläche für die Schneidkanten dient, wobei ein Randflächenabschnitt der vorderen Fläche (18, 58, 98, 162) benachbart zur kurzen Schneidkante (28, 63, 88, 90) angeordnet ist und der vordere Endabschnitt (26b, 56b) so gekrümmt ist, daß er zur hinteren Fläche (20, 62, 164) in Richtung der kurzen Schneidkante (28, 63, 88, 90) hin geneigt ist, und daß die Anordnung des ersten Einsatzes (16) in bezug auf den Körper (10) so ist, daß der vordere Endabschnitt (26b, 56b) der Hauptschneidkante (26, 56, 92, 94, 172) benachbart zur Achse des Körpers (10) angeordnet ist, und daß die kurze Schneidkante (28, 63, 88, 90) sich vom vorderen Endabschnitt (26b, 56b) über die Achse des Körpers (10) hinaus in Richtung des hinteren Endabschnitts des Körpers (10) erstreckt, gesehen in einer Richtung im allgemeinen senkrecht zur vorderen Fläche (18, 58, 98, 162).
  2. 2. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein umstellbarer zweiter Schneideinsatz (50, 82) lösbar am vorderen Endabschnitt des Körpers (10) angebracht ist, daß der zweite Einsatz (50, 82) eine Platte mit vorderen und hinteren Flächen (68, 72) aufweist, wobei die vordere Fläche (68) mindestens eine allgemein bogenförmige erste Randkante aufweist, die als eine entsprechende allgemein bogenförmige Hauptschneidkante (74) dient, daß die vordere Fläche (68) mindestens eine kurze zweite Randkante aufweist, die als eine entsprechende kurze Schneidkante (76) dient, daß die Hauptschneidkante (74) einen an einem Ende derselben angeordneten vorderen Endabschnitt (74b) aufweist, der die kurze Schneidkante (76) so schneidet, daß ein durch den vorderen Endabschnitt (74b) und die kurze Schneidkante (76) begrenzter Winkel stumpf ist, daß die vordere Fläche (68) als Schneidbrustfläche für die Schneidkanten (74, 76) dient, daß ein Randflächenabschnitt der vorderen Fläche (68) benachbart zur kurzen Schneidkante (76) angeordnet ist, und daß der vordere Endabschnitt (74b) konvex so gekrümmt ist, daß er zur hinteren Fläche (72) hin in Richtung der kurzen Schneidkante (76) geneigt ist, und daß die Anordnung des zweiten Einsatzes (50, 82) in bezug auf den Körper (10) so ist, daß der vordere Endabschnitt (74b) radial nach außen vom Körper (10) von der Achse des Körpers (10) beabstandet ist.
  3. 3. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein umstellbarer Umfangsschneideinsatz (50, 82) mit mindestens einer Schneidkante (74, 76) lösbar so am Körper (10) angebracht ist, daß er von dem ersten Einsatz (16, 48, 80, 160) zur Rückseite des Körpers (10) beabstandet ist, daß der Umfangsschneideinsatz so angeordnet ist, daß mindestens eine Schneidkante (74, 76) in eine Umfangsschneidstellung eingestellt ist, um als Umfangsschneidkante zu dienen, und daß die als Umfangsschneidkante dienende Schneidkante und die eingestellten Schneidkanten des ersten Einsatzes (16, 48, 80, 160) in axialer Richtung des Körpers (10) in Reihe liegen, gesehen in Umfangsrichtung des Körpers (10).
  4. 4. Kugelstirnfräser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein umstellbarer Umfangsschneideinsatz (84, 86) mit mindestens einer Schneidkante (88, 90, 92, 94) lösbar am Körper (10) so angebracht ist, daß er zur Rückseite des Körpers (10) vom ersten und zweiten Schneideinsatz (16, 48, 50, 80, 82) beabstandet ist, daß der Umfangsschneideinsatz so angeordnet ist, daß mindestens eine Schneidkante (88, 90, 92, 94) in eine Umfangsschneidstellung eingestellt ist, um als Umfangsschneidkante (88, 90, 92, 94) zu dienen, und daß die als Umfangsschneidkante dienende Schneidkante und die eingestellten Schneidkanten des ersten und zweiten Einsatzes in axialer Richtung des Körpers (10) in Reihe liegen, gesehen in Umfangsrichtung des Körpers (10).
  5. 5. Kugelstirnfräser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen des ersten und zweiten Einsatzes (16, 48, 80, 160, 50, 82) so sind, daß wenn sich der Körper (10) um seine Achse dreht, die Hauptschneidkante (26, 56, 92, 94, 172) des ersten Einsatzes (16, 48, 80, 160) eine im allgemeinen halbkugelförmige Kontur mit einem Durchmesser ausbildet, der größer als der einer im allgemeinen halbkugelförmigen Kontur ist, die mit der Hauptschneidkante (74, 94) des zweiten Schneideinsatzes (50, 82) erzeugt wird.
  6. 6. Kugelstirnfräser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein axialer Schneidbrustwinkel für den ersten und zweiten Einsatz (16, 48, 80, 160, 50, 82) positiv ist, während ein axialer Schneidbrustwinkel für mindestens einen der Umfangseinsätze so eingestellt wird, daß er nicht größer als 0° ist.
  7. 7. Kugelstirnfräser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Schneidbrustwinkel für den ersten und zweiten Einsatz (16, 48, 80, 160, 50, 82) in einem Bereich von 3° bis 10° liegt, während der axiale Schneidbrustwinkel für mindestens einen Umfangseinsatz in einem Bereich von -10° bis 0° liegt.
  8. 8. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte des Einsatzes (16, 48, 80, 160, 50, 82) eine im allgemeinen elliptische Form aufweist und durch vordere und hintere Flächen (18, 20, 58, 62, 98, 162, 164) und zwei Paare erster und zweiter Seitenflächen (22, 24, 52, 54, 64, 70, 168, 170), die abwechselnd angeordnet sind und zwischen den vorderen und hinteren Flächen liegen, begrenzt wird, wobei jede der ersten Seitenflächen (22, 52, 64, 168) mit der vorderen Fläche (18, 58, 98, 162) zusammenwirkt, um eine Hauptschneidkante (26, 56, 92, 94, 172) zu bilden, während jede zweite Seitenfläche (24, 54, 70, 170) mit der vorderen Fläche (18, 58, 98, 162) zusammenwirkt, um die kurze Schneidkante (28, 63, 76, 88, 90, 174) zu bilden.
  9. 9. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Endabschnitt des Körpers (10) eine Aussparung (178) aufweist, die durch einen Boden und eine Wandfläche begrenzt wird, wobei die Wandfläche einen flachen Flächenabschnitt aufweist, daß die Platte des ersten Einsatzes (160) im allgemeinen sektorförmig ist und durch die vorderen und hinteren Flächen (162, 164), eine im allgemeinen bogenförmige Seitenfläche (166) und erste und zweite ebene Seitenflächen (168, 179), die sich untereinander schneiden, so daß zwischen ihnen ein Winkel kleiner als 90° ausgebildet wird, begrenzt wird, wobei die Platte eine Ecke aufweist, an der sich die bogenförmige Seitenfläche (166) mit der ersten Seitenfläche (168) schneidet, wobei die Ecke entfernt wird, um eine dritte ebene Seitenfläche zu schaffen, daß die bogenförmige Seitenfläche (166) mit der vorderen Fläche (162) zusammenwirkt, um die Hauptschneidkante (172) zu bilden, während die dritte Seitenfläche mit der vorderen Fläche (162) zusammenwirkt, um die kurze Schneidkante (174) zu bilden, und daß der erste Einsatz (160) in der Aussparung (178) aufgenommen wird, wobei die zweite Seitenfläche (170) mit dem flachen Oberflächenabschnitt der Wandfläche zusammenpaßt.
  10. 10. Kugelstirnfräser nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Endabschnitt des Körpers (10) eine Aussparung (178) umfaßt, die durch einen Boden und eine Wandfläche begrenzt wird, wobei die Wandfläche einen flachen Oberflächenabschnitt aufweist, daß die Platte des ersten Einsatzes (160) im allgemeinen sektorförmig ausgebildet und durch die vordere und hintere Fläche (162, 164), eine im allgemeinen bogenförmige Seitenfläche (166) und erste und zweite ebene Seitenflächen (168, 170), die sich untereinander schneiden, so daß ein Winkel kleiner als 90° zwischen ihnen ausgebildet wird, begrenzt wird, wobei die Platte eine Ecke aufweist, an der die bogenförmige Seitenfläche (166) die erste Seitenfläche (168) schneidet, daß die Ecke entfernt wird, um eine dritte ebene Seitenfläche zu schaffen, daß die bogenförmige Seitenfläche (166) mit der vorderen Fläche (162) zusammenwirkt, um die Hauptschneidkante (172) zu bilden, während die dritte Seitenfläche mit der vorderen Fläche (162) zusammenwirkt, um die kurze Schneidkante (174) zu bilden, daß der erste Einsatz (160) in der Aussparung (178) aufgenommen wird, wobei die zweite Seitenfläche (170) mit dem flachen Oberflächenabschnitt der Wandfläche zusammenpaßt, daß die Platte des zweiten Einsatzes (50) im allgemeinen elliptisch geformt und durch die vorderen und hinteren Flächen (58, 62) und zwei Paare erster und zweiter Seitenflächen (52, 54), die abwechselnd zueinander angeordnet sind und zwischen den vorderen und hinteren Flächen (58, 62) liegen, begrenzt wird, wobei jede erste Seitenfläche (52) des zweiten Einsatzes (50) mit der vorderen Fläche (58) zusammenwirkt, um die Hauptschneidkante (56) zu bilden, während jede zweite Seitenfläche (54) des zweiten Einsatzes (50) mit der vorderen Fläche (58) zusammenwirkt, um die kurze Schneidkante (63) zu bilden.
  11. 11. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflächenabschnitt (30) des Einsatzes (16) durch einen Teil einer Zylinderfläche gebildet wird.
  12. 12. Kugelstirnfräser nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des ersten Einsatzes (16) so ist, daß eine Achse des Zylinders mit einem Neigungswinkel β von etwa 15° bis 50° in bezug auf die Achse O des Körpers (10) geneigt ist, gesehen in einer Richtung senkrecht zu einer Bezugsebene für die eingestellte Hauptschneidkante (26) (japanischer Industriestandard B0170; Nr. 204).
  13. 13. Kugelstirnfräser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Endabschnitt des Körpers (10) eine darin ausgebildete Spantasche (40) mit einem in Drehrichtung des Körpers (10) gerichteten ersten Wandabschnitt (200a) und einem in Gegendrehrichtung des Körpers (10) gerichteten zweiten Wandabschnitt (200b) aufweist, wobei der erste Wandabschnitt (200a) der Spantasche (40) eine Aussparung (44) aufweist, in der der erste Einsatz aufgenommen wird, und der zweite Wandabschnitt (200b) einen vorderen Flächenabschnitt (202) aufweist, der zum vorderen Ende des Körpers (10) in Drehrichtung des Körpers (10) geneigt ist.






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