Warning: fopen(111data/log202008090930.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Kurzhub- Oszillierantrieb - Dokument DE3806885A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3806885A1 06.10.1988
Titel Kurzhub- Oszillierantrieb
Anmelder VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin, DD
Erfinder Glindemann, Kurt, DDR 1020 Berlin, DD
DE-Anmeldedatum 03.03.1988
DE-Aktenzeichen 3806885
Offenlegungstag 06.10.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.10.1988
IPC-Hauptklasse B23Q 5/027

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinen, deren geradgeführte Maschinenbaugruppen kurze Längsbewegungen mit hoher Frequenz erfordern.

Charakteristik des bekannten Standes der Technik

Bekannt sind Oszilliereinrichtungen mit konventionellen elektromechanischen Antrieben, mit hydraulischen Umsteuer- und Antriebselementen sowie Antriebe mit Stellmotoren, die meist durch Drehrichtungsumkehr wirken.

Die konventionellen elektro-mechanischen Oszillierantriebe sind mit Dreh- oder Gleichstrommotoren ausgestattet. Als Übergangsglieder werden Exzenterwellen bzw. Exzenterscheiben sowie auch Getriebe, Hebel, Rollen, Schwingen oder Kreuzschlitten verwendet. Es werden hohe Oszillierfrequenzen, kurze Hübe und eine gute Endlagenkonstanz erreicht. Die hydraulischen Oszillierantriebe sind mit Ventilen, Drosseln und häufig mit speziellen Umsteuerventilen ausgeführt. Im allgemeinen werden die kennzeichnenden Parameter mechanischer Oszillierantriebe nicht erreicht. Oszillierantriebe mit Stellmotoren werden durch Stellglieder mit elektronischer Steuerung sowie über Kupplungen auf mechanische Elemente, z. B. Wälzschraubtriebe oder Exzenterscheiben realisiert. Die Oszillierfrequenz wird vom Stellglied und den mechanischen Elementen bestimmt. Es werden kurze Hübe mit guter Endlagenkonstanz erreicht.

Bei allen Oszilliereinrichtungen sind die erreichbaren Parameter, neben der Art und Auslegung des Oszillierantriebes, in hohem Maße auch von den zu bewegenden Massen, den Führungsarten, den im Arbeitsprozeß wirkenden Kräften und von weiteren maschinenspezifischen Bedingungen abhängig. Ein wesentlicher Nachteil aller bekannten Ausführungen ist der hohe Fertigungsaufwand. Auch die vom Aufbau her einfache Ausführung mit Stellmotor und Wälzschraubantrieb weist Nachteile auf.

Der Wälzschraubtrieb ist eine komplizierte, teure Baueinheit, die an sich für die Erzeugung größerer Bewegungen ausgelegt ist. Bei Nutzung für kurze Hübe, die nur einen Bruchteil der Steigungshöhe ausmachen, unterliegt der Wälzschraubtrieb erhöhtem Verschleiß, insbesondere, wenn die Hübe in gleicher Position ständig wiederholt werden müssen.

Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist der ungleichförmige Bewegungsablauf bei allen bekannten Ausführungen. Dies gilt sowohl für die mit Exzenter ausgeführten Oszillierantriebe als auch für die hydraulischen Oszillierantriebe, bedingt durch die diesen Systemen eigenen kinematischen bzw. physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Auch bei dem Oszillierantrieb mit Stellantrieb und Wälzschraubtrieb kann nur mit hohem Softwareaufwand für die Steuerung des Stellmotors ein angenähert gleichförmiger Bewegungsablauf realisiert werden.

Ziel der Erfindung

Ziel der Erfindung ist es, einen Kurzhub-Oszillierantrieb zu schaffen, der alle Parameter optimal erfüllt, einen gleichförmigen Bewegungsablauf gewährleistet und insbesondere mit geringem Fertigungsablauf realisiert wird. Darlegung des Wesens der Erfindung

Ausgehend von den dargestellten Mängeln des Standes der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, den Fertigungsaufwand wesentlich zu senken. Das wird durch die axiale Bauweise der gesamten Einrichtung realisiert. Wie bei einem Achsenantrieb sind der Antriebsmotor, die Kupplung, die axialgelagerte Antriebswelle mit doppelseitiger Axialkurve, die Übertragungselemente und die anzutreibende, geradgeführte Maschinenbaugruppe in einer Flucht hintereinander angeordnet. Mittels der durch den Antriebsmotor in Drehung versetzten doppelseitigen Axialkurve, mit konstanter Steigung, wird eine gleichförmige, sinusförmige Axialbewegung erzeugt, die eine stoß- und ruckfreie Umsteuerung der zu bewegenden Massen bewirkt. Durch die wenigen im Kraftfluß liegenden steifen Maschinenbauteile wird eine hohe Endlagenkonstanz erreicht.

Zur Realisierung des Oszilliervorganges können prinzipiell auch andere Motore eingesetzt werden. Mit der entsprechenden Software für einen angenäherten gleichförmigen Bewegungsablauf kann der Stellmotor auch im Reversierbetrieb mit einem Drehwinkel kleiner als 360° arbeiten. Die Hubgröße entsprechend der gewählten Steigungshöhe der Axialkurve kann damit bis auf einen Wert gegen 0 stufenlos verändert werden. Ausführungsbeispiel

Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen nach

Fig. 1 einen Schnitt durch den Kurzhub-Oszillierantrieb,

Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kurzhub-Oszillierantrieb.

Aus den Zeichnungen ist die axiale Bauweise des erfindungsgemäßen Kurzhub-Oszillierantriebes deutlich erkennbar.

Als Antriebsmotor 1 wird vorzugsweise ein Stellmotor verwendet, der für den Oszilliervorgang mit einer Drehzahl entsprechend der Doppelhubzahl arbeitet und nach Abschluß des Oszilliervorganges einen definierten Punkt der Axialkurve 5 in Achsrichtung positioniert. Es wird eine gleichförmige, sinusförmige Axialbewegung erzeugt.

Die Steigungshöhe der doppelseitigen Axialkurve 5 bestimmt die Hubgröße. Durch Variation der Steigungshöhe können abhängig vom Durchmesser der Axialkurve 5 in bestimmten Grenzen beliebige Hubgrößen realisiert werden. Es können Hubgrößen von größer 0 bis über 30 mm ausgelegt werden. Der Antriebsmotor 1 und die Antriebswelle 4 sind durch eine Kupplung 2 verbunden, die Versatz und Winkelfehler ausgleicht. Die Antriebswelle 4 ist in einer vorgespannten Radial-Axiallagerung 3 gelagert, welche insbesondere die Massenkraft der oszillierenden Maschinenbaugruppe 7 aufnimmt.

Die doppelseitige Axialkurver 5 kann mit der Antriebswelle aus einem Stück bestehen oder als separates Teil in bekannter Weise form- und kraftschlüssig mit der Antriebswelle 4 verbunden sein. Mindestens eines der beiden wälzgelagerten Übertragungselemente 6 ist so ausgeführt, daß zwischen den Übertragungselementen 6 und der doppelseitigen Axialkurve 5 eine Spielfreistellung und das Aufbringen einer Vorspannkraft möglich ist. Es ist vorgesehen, daß die Übertragungselemente 6 die doppelseitige Axialkurve 5 jeweils auf der Mittelachse der Antriebswelle 4 der Stirnkurve berühren.

  • Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen

    1 Antriebsmotor

    2 Kupplung

    3 Axiallagerung

    4 Antriebswelle

    5 doppelseitige Axialkurve

    6 Übertragungselement

    7 oszillierende Maschinenbaugruppe


Anspruch[de]
  1. 1. Kurzhub-Oszillierantrieb, gekennzeichnet dadurch, daß ein Antriebsmotor 1 über eine Kupplung 2, eine Axiallagerung 3, eine Antriebswelle 4, einer doppelseitigen Axialkurve 5 und Übertragungselementen 8 mit einer oszillierenden Maschinenbaugruppe 7 verbunden ist.
  2. 2. Kurzhub-Oszillierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die doppelseitige Axialkurve mit der Antriebswelle aus einem Stück besteht.
  3. 3. Kurzhub-Oszillierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die doppelseitige Axialkurve ein separates Teil ist und mit der Antriebswelle kraft- und formschlüssig verbunden ist.
  4. 4. Kurzhub-Oszillierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Übertragungselemente die doppelseitige Axialkurve jeweils auf der Mittelachse der Antriebswelle und der Axialkurve berühren.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com