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Dokumentenidentifikation DE3314344C2 03.11.1988
Titel Zeichenplatte mit Zeichenschiene
Anmelder Walter Hebel GmbH & Co, 5242 Kirchen, DE
Erfinder Schirmuly, Berthold, 5242 Kirchen, DE;
Hengelhaupt, Wolfgang, 2071 Ammersbek, DE
DE-Anmeldedatum 20.04.1983
DE-Aktenzeichen 3314344
Offenlegungstag 25.10.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.11.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.11.1988
IPC-Hauptklasse B43L 5/00
Zusammenfassung Eine Zeichenplatte mit Zeichenschiene für Schüler ist, was Form und Größe betrifft, darauf abzustimmen, daß die Zeichenplatte als Einlage in ein herkömmliches Ringbuch paßt. Die technische Gestaltung soll so sein, daß die Zeichenschiene (4, 4', 4'') über die Führungsstege (7, 7', 7'') entsprechend den Anforderungen an eine Zeichenplatte geführt werden kann. Dem Führungssteg (7, 7', 7'') ist ein Klemmsteg (6, 6'') bzw. ein Permanentmagnet (12) zugeordnet. Mit Hilfe dieser Klemmelemente wird die Zeichenschiene (4, 4', 4'') in einer definierten Lage fixiert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeichenplatte gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, die insbesondere für Schüler geeignet ist. An ihren Längskanten sind Führungselemente zur Parallelführung einer Zeichenschiene angeordnet, wobei die Zeichenschiene mit mit den Führungselementen der Zeichenplatte korrespondierenden Führungs- bzw. Klemmelementen ausgestattet ist.

Eine bekannte Zeichenplatte dieser Art (DE-OS 32 32 651) ist derart ausgestaltet, daß an der Zeichenschiene Führungsstege mit unterschiedlicher Breite auf verschiedenen Seiten der Zeichenschiene vorgesehen sind. Die Zeichenschiene ist mit Symbolen bzw. Farbmarkierungen versehen, die signalisieren, welche Seite im Eingriff ist.

Nachteilig an dieser Lösung ist, daß die Klemmschiene beim Wechseln von der Freilauf- in die Klemmstellung und umgekehrt aus der Führungsnut herausgehoben, umgedreht und wieder in die Führungsnut eingesetzt werden muß. Diese Manipulationen stören den Arbeitsfluß.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Zeichenplatte mit Zeichenschiene - insbesondere für Schüler - dahingehend zu verbessern, daß ein Festsetzen der Zeichenschiene ohne zusätzliche Teile und ohne Wenden der Zeichenschiene möglich ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Zeichenplatte der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß ein Teilbereich der Zeichenschiene federnd gestaltet ist, und dieser Bereich einen in die entsprechende Nut der Zeichenplatte eingreifenden Klemmsteg trägt.

Weitere Ausgestaltungsmerkmale weisen die Unteransprüche aus.

Bei der erfindungsgemäßen Zeichenplatte mit Zeichenschiene ist also sichergestellt, daß bei kleinsten Abmessungen der Zeichenplatte die Zeichenschiene bei Eingriff des Führungselementes in die Führungsnut der Zeichenplatte verschoben werden kann, während die Zeichenschiene bei Eingriff des Halteelementes an der entsprechenden Stelle der Zeichenplatte fest fixiert ist. Eine derartige Festsetzung der Zeichenschiene ist insbesondere beim Arbeiten mit Schrift- oder Zeichenschablonen erforderlich, da andernfalls die Schablone leicht verrutschen kann.

Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Figuren näher erläutert.

Fig. 1 zeigt eine teilweise Draufsicht auf eine Zeichenplatte mit Zeichenschiene.

Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie II-II.

Die dargestellte Ausführungsform einer Zeichenplatte mit Zeichenschiene 4 ist insbesondere für den Schülerbereich gedacht. Bei der in Fig. 1 gezeigten Lösung ist aus dem vergrößert ausgeführten Teil einer Zeichenplatte 1 mit Zeichenschiene 4 zu erkennen, daß der Plattenkörper 1 mit die Zeichenfläche umgebenden Nuten 13, 14 und diese Nuten nach außen begrenzenden Stegen 2, 3 ausgestattet ist. In den Nuten 13, 14 wird die Zeichenschiene 4 mit ihren Stegen 6, 7 geführt. Hierbei ist zu erkennen, daß der Steg 7 als reiner Führungssteg ausgebildet ist, während das Klemmelement aus einer federnden Zunge 5 mit hieran angeformtem Klemmsteg 6 besteht. Die federnde Zunge 5 wird durch die in das Zeichenschienenblatt 4 eingeformten Schlitze 16, 17 einstückig mit der Zeichenschiene gefertigt. Im Gleitführungsbetrieb ist die Zunge 5 leicht erhaben über der Nut 14, während zum Klemmen der Klemmsteg 6 in die Nut 14 hineingedrückt wird und so ein Verschieben der Zeichenschiene 4 unmöglich wird.

Damit die Klemmwirkung leicht aufgehoben werden kann, ist die federnde Zunge 5 mit einem griffreundlichen Vorsprung versehen.

Die Längskanten der Zeichenschiene 4 sind mit Maßstabsteilungen 10, 11 versehen. Auf der Oberfläche der Zeichenschiene 4 können Markierungen zum Zeichnen paralleler Linien, Winkelmesser und ähnliches aufgebracht sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Zeichenplatte mit an den Längskanten angeordneten Führungselementen und mit einer mit Führungs- bzw. Klemmelementen ausgestatteten Zeichenschiene, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilbereich der Zeichenschiene (4) federnd gestaltet ist, und dieser Bereich einen in die entsprechende Nut (13, 14) der Zeichenplatte (1) eingreifenden Klemmsteg (6) trägt.
  2. 2. Zeichenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Bereich von zwei Schlitzen (16, 17) geformt wird, die eine den Klemmsteg (6) tragende Zunge (5) begrenzen.
  3. 3. Zeichenplatte nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite der einstückig geformten Zeichenschiene (4) im stirnseitigen Randbereich eine Handhabe ausgebildet ist.
  4. 4. Zeichenplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Handhabe angerauht ist.






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