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Dokumentenidentifikation DE3714347A1 17.11.1988
Titel Aufhängbare Schreibunterlagenvorrichtung
Anmelder Minnesota Mining and Mfg. Co., Saint Paul, Minn., US
Erfinder Kreckel, Karl W., 5657 Haan, DE;
Lavosier, Philippe, Franconvilles, FR;
Vielcanet, Beatrice, Taverny, FR
Vertreter Ruschke, H., Dipl.-Ing., 8000 München; Ruschke, O., Dipl.-Ing., 1000 Berlin; Rost, J., Dipl.-Ing.; Rotter, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 29.04.1987
DE-Aktenzeichen 3714347
Offenlegungstag 17.11.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.1988
IPC-Hauptklasse B43L 1/10
IPC-Nebenklasse B65H 35/07   C08J 5/18   C08J 7/04   B32B 27/06   
IPC additional class // (C08J 5/18,C08L 23:12)(C08J 7/04,C08L 27:06)C09D 3/74,B32B 27/10,27/30,27/36  

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine aufhängbare Schreibunterlagenvorrichtung mit einer Vielzahl mit jeweils eine Schreibunterlage bildenden Bögen aus Kunststoff, die übereinanderliegend in einem Bereich längs ihrer oberen Kanten aneinanderhaften und voneinander abziehbar sind und einen Block bilden, der lösbar haftend an einem rückwärtigen Haltebogen befestigt ist, und die nach Abziehen von dem Block an einer ebenen Fläche selbsthaftend befestigbar und mit Aufzeichnungen versehbar sind.

Bei Vorträgen, insbesondere auf Reisen, ist es erwünscht, leicht transportierbare Schreibunterlagenvorrichtungen zur Verfügung zu stellen, auf die in geeigneter Größe Aufzeichnungen aufgebracht werden können, und die dann zur Sichtbarmachung für das Publikum an Wänden oder Ständern mehrfach verwendbar aufgehängt werden können. Herkömmlicherweise finden zu diesem Zweck Papierbögen in Blockform Anwendung, die auf einem Ständer mittels Löcher oder auf andere Weise aufgehängt werden. Die Papierbögen können mit Hilfe eines geeigneten Klebers an der oberen Kante zu einem Block zusammengefügt sein. Die beschrifteten Blätter werden herkömmlich mittels Klebeband oder Nadeln an einer senkrechten Fläche angebracht, wodurch Rückstände oder Beschädigungen an der Aufhängefläche zurückbleiben können. Vielfach ist die Verwendung eines abgenommenen Klebebandes nicht mehr möglich. Häufig werden mehrere Papierbögen zu Demonstrationszwecken nebeneinander angeordnet.

Bei einer bekannten Schreibunterlagenvorrichtung gemäß der eingangs erwähnten Art (europäische Patentanmeldung 01 63 127) ist eine Vielzahl Bogen aus Papier oder Kunststoff kissenartig zu einem Block übereinandergeschichtet. Auf der oberen Fläche jedes Bogens ist entlang eines Kantenbereiches ein selbstklebendes Band aufgebracht, das jeweils einen über die entsprechende Kante des Bogens hervorstehenden, kantenlängs verlaufenden Abschnitt aufweist, von dem der Bogen mit dem auf diesem befestigten Klebestreifen abtrennbar ist. Der kissenartige Block liegt mit dem untersten Bogen auf einem rückwärtigen Haltebogen auf, der längenmäßig so bemessen ist, daß sich die Außenkanten des über die Bögen jeweils hervorstehenden Abschnitts der Klebestreifen mit der entsprechenden Kante des Haltebogens decken. Im Bereich dieser Kante ist auf der dem kissenartigen Block zugewandten Oberfläche des Haltebogens ebenfalls ein selbstklebender Streifen vorgesehen, mit dem der Block an dem Haltebogen befestigt ist. Die einzelnen Bögen sind vor oder nach dem Abziehen vom Block beschreibbar und an Informationstafeln, Telefone, Kunststoffsäcken, Windschutzscheiben und ähnlichen Gegenständen zur Vermittlung von Informationen befestigbar. Derartige Bögen sind praktisch nur einmel klebend befestigbar und können nicht wieder zu einem Komplex zusammengefügt werden. Auch sind die Aufzeichnungen nicht wischmäßig von den Bögen löschbar.

Dieses Blocksystem hat den Nachteil, daß es im Bereich der oberen Kante bei einer größeren Blattzahl unansehnlich wirkt. Dies ist auf die drei unterschiedlichen Dicken im oberen Bereich zurückzuführen, die sich einmal aus der Summe der Dicke der beschreibbaren Blätter, zum anderen in der Überlappungszone aus der Summe der Dicke der Blätter und der Klebebänder, und schließlich durch die Kleber allein ergibt.

Bekannt ist (US-PS 41 38 523), bei der Herstellung von Tafeln ein flexibles beschreibbares Folienmaterial aus Kunststoff wie z.B. Polyäthylen oder Polypropylen, auf der Tafeloberfläche aufzubringen, das auf seiner der Tafel abgewandten Oberfläche eine Farbschicht aus Polyurethan besitzt. Das Folienmaterial kann bei der Herstellung der Tafeln abschnittsweise von einer Rolle abgezogen und mittels eines Klebstoffes aus einer Vinylacetatharzemulsion auf der Tafeloberfläche derart befestigt werden, daß die Farbschicht die beschreibbare Oberfläche bildet, von der Aufzeichnungen wieder leicht löschbar sind.

Bekannt sind auch Tintenzusammensetzungen (US-PS 39 49 132 und US-PS 38 34 823), mit denen z.B. mittels eines Filzstiftes oder anderer sogenannter Boardmarkerstifte auf einer Tafel aus hartem, nicht porösem Kunststoff mit glatter Oberfläche Aufzeichnungen aufbringbar sind, die sich leicht mittels eines Stofflappens oder eines Papiertuches von der Tafeloberfläche wieder löschen lassen. Derartige Tintenzusammensetzungen enthalten als wesentliche Bestandteile Wasser, einen wasserlöslichen Farbstoff, einen Silikonbestandteil und ein Trennmittel, in dem der wassserlösliche Farbstoff unlöslich ist.

Bekannt ist auch im Bürobereich die Verwendung von Klemmeinrichtungen wie Klemmleisten, Haftmagnete, Klemmköpfe und dergleichen zum Befestigen von Zetteln und dergleichen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibunterlagenvorrichtung gemäß der eingangs erwähnten Art insbesondere für Vortragssäle und dergleichen zu schaffen, mit der in effektiver Weise dem Vortragenden eine Vielzahl an Folienbögen, von denen Aufzeichnungen bequem löschbar sind, in kompakter Weise (als sogenanntes Flip- Chart) handlich zur Verfügung gestellt werden, die nach Beschriftung einzeln leicht aufhängbar und bei Benutzung beschädigungslos mehrfach umhängbar und auch wieder zu einem handlichen Komplex zusammenfaßbar sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bögen mehrfach selbsthaftend an der ebenen Fläche befestigbar und zu dem Block wiederholt zusammensetzbar sind, daß die Aufzeichnungen innerhalb eines vorbestimmten Zeitraumes wischmäßig löschbar sind und daß der Haltebogen einen sich über die Oberkante des Blocks entstreckenden Teil aufweist, der lösbar in einer Klemmeinrichtung festklemmbar ist, die an ihrer Rückfläche Elemente aufweist, durch die die Klemmeinrichtung an einer ebenen Fläche mehrfach abnehmbar befestigbar ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schreibunterlagenvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Klemmeinrichtung kann eine Klemmleiste aus flexiblem Kunststoff sein und beispielsweise zwei scharniermäßig miteinander verbundene Teile aufweisen. Die Teile der Klemmleiste sind von Hand in eine den Haltebogen halternde Klemmstellung bewegbar. Die Elemente an der Rückfläche der Klemmleiste sind als geeignete Befestigungseinrichtungen ausgebildet, so daß das sogenannte Flip-Chart an einer senkrechten Fläche leicht aufgehängt und verschoben werden kann. Vorzugsweise sind die Elemente an der Rückfläche der Klemmleiste zwei im Abstand voneinander angeordnete, selbstklebende Schaumstoffpolster, die beim Drücken der Klemmleiste gegen die ebene Fläche fest haften sowie beschädigungslos von dieser mehrfach abziehbar und wieder anheftbar sind.

Die Bögen sind vorzugsweise aus polymeren Filmen gebildet, die ohne zusätzliche Beschichtung verwendet werden können.

Vorzugsweise sollen die Bögen zwei- oder dreischichtig aufgebaut sein, wobei bei zweischichtigem Aufbau die Vorderseite jedes Bogens, und bei dem dreischichtigen Aufbau die Vorder- und die Rückseite jedes Bogens beschreibbar sind.

Bei dem zweischichtigen Aufbau der Bögen besteht die Folie aus biaxial gerecktem Polypropylen, Polyethylen hoher Dichte, oder isotaktischem Polypropylen, mit einer zusätzlichen Polyvinylidenchlorid-Beschichtung, die einseitig oder zweiseitig aufgebracht werden kann, wobei jeder polymere Film mit jedem anderen polymeren Film kombinierbar ist.

Auf der Rückseite kann zusätzlich eine Acrylbeschichtung aufgebracht sein.

Bei einem dreischichtigen Aufbau der Bögen sind die Vorder- und die Rückseite jeweils wieder aus einer beschreibbaren Folie aus den oben genannten polymeren Filmen aufgebaut, während die mittlere Schicht vorzugsweise aus Polyester, Papier, Polyvinylchlorid oder Polycarbonat bestehen kann. Die Folie kann auch bestehen aus einem biaxial gereckten Polypropylen mit einer beidseitigen Copolymerbeschichtung bestehend aus Äthylen und Propylen.

Die Folie kann auch aus einer auf einer Papierschicht aufgebrachten polymeren Schicht bestehen. Die Folie kann ferner lichtundurchlässig oder durchscheinend und, wie auch die Papierschicht, farbig, mehrfarbig bedruckt oder weiß sein.

jeder Bogen des Blocks ist im Bereich längs seiner oberen Kante mit einem als Befestigungsmittel dienenden, mehrfach haftenden Klebestreifen versehen. Bei diesem Klebestreifen kann es sich um ein zweiseitig beschichtetes Band mit unterschiedlichen Klebekräften handeln. Der gleiche Effekt kann auch durch die Beschichtung der Folie mit einem speziellen Kleber erreicht werden, der einerseits sehr gut auf der beschichteten Folienoberfläche durch einen Haftvermittler haftet und andererseits verhältnismäßig schwach an der Rückseite der der beschichteten Folienoberfläche gegenüberliegenden Folie haftet, so daß sich die einzelnen Folien verhältnismäßig leicht voneinander abziehen lassen. Bei der Aufbringung dieses speziellen Klebers wird die Folie zunächst mit dem Haftvermittler beschichtet, auf den darüber dann der Kleber aufgebracht wird.

Der rückwärtige Haltebogen ist vorzugsweise aus Papier gebildet und kann in dem sich über die Oberkante des Blocks erstreckenden Teil mehrere zur Aufhängung dienende Ausnehmungen, z.B. Löcher oder kreuzförmige Ausnehmungen, im Abstand voneinander aufweisen.

Die Klemmeinrichtung kann an der Rückfläche Haftmagnete aufweisen. Zur Befestigung der Klemmeinrichtung an texturierten Oberflächen kann die Klemmeinrichtung an der Rückfläche einen Klettenverschluß aufweisen.

Der Block weist vorzugsweise 20 bis 50 und ggf. auch mehr Bögen einer Dicke von 15 bis 150 µm und vorzugsweise 50 µm auf. Die Aufzeichnungen auf den Bögen können je nach Oberfläche z.B. bis zu vier Tagen nach der Beschriftung mittels eines geeigneten Kissens oder auch einfach mit einem weichen Papiertuch gelöscht werden. Das Format der Bögen kann dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt und z.B. eine Größe von 5×5 cm2 bis 1,5×1,5 m2 haben.

Die erfindungsgemäße Schreibunterlagenvorrichtung ist raumsparend beim Transport. Flip-Chart und Klemmleiste können getrennt verkauft und/oder verschickt werden. Nach einem Vortrag kann das Flip-Chart z.B. bequem um die Klemmleiste aufgerollt werden. Die mehrfach verwendbaren Bögen können nach ihrem Gebrauch leicht wieder zusammengeklebt und in der Klemmleiste gehaltert werden. Die Schreibunterlagenvorrichtung läßt sich bequem mit der Klemmeinrichtung an Wänden oder Ständern abnehmbar anbringen, wobei die Bögen einzeln ergriffen und von dem Block abgezogen werden können, um sie nach Beschriftung für das Publikum gut sichtbar aufzuhängen. Die geringe Stärke der Bögen sorgt für ein verhältnismäßig geringes Gewicht der Schreibunterlagenvorrichtung, so daß die an der Klemmeinrichtung befindlichen Haftelemente eine sichere Halterung der Schreibunterlagenvorrichtung an einer Wand gewährleisten. Die mehrfache Verwendbarkeit sorgt für eine kostengünstige Schreibunterlagenvorrichtung, die sich effektiv und flexibel einsetzen läßt.

Als besonders vorteilhaft erweist sich, daß die Bögen des Flip-Charts sich mehrfach an der ebenen Fläche ohne deren Beschädigung anhaften und lösen lassen. Diese repositionierbaren Eigenschaften der Bögen kann man auf mehrere Arten erhalten; einmal durch die bereits oben erwähnte Beschichtung des Bogenmaterials mit einem hierfür geeigneten Haftvermittler und Kleber, oder zum anderen durch Laminierung des Bogenmaterials mit einem sogenannten zweiseitig unterschiedlich stark klebenden Klebeband, wobei die stark klebende Klebeschicht mit dem Bogen fest verbunden ist. Repositioniereigenschaften können auch erhalten werden, indem die Bögen punktförmig mit einem Kleberauftrag beschichtet sind.

Die Bögen des Flip-Charts sind in der Klemmeinrichtung bequem derart befestigbar, daß sie frei nach unten hängen und einzeln günstig greifbar sind. Im übrigen kann auch ein festhaftender Klebstoff verwendet werden, wenn eine Repositionierbarkeit der Bögen nicht erwünscht ist.

Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schreibunterlagenvorrichtung wird nun an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen sind:

Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Klebstreifen aufweisenden Bogen der Schreibunterlage und

Fig. 2 eine Seitenansicht eines schematischen Längsschnitts der Schreibunterlagenvorrichtung.

Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf einen Bogen 1 der Schreibunterlagenvorrichtung, der im Bereich längs seiner oberen Kante 2 auf der Rückseite der zu beschriftenden Seite einen Klebestreifen 3 aufweist, der ein mehrfaches Anheften und Lösen des Bogens 1 an einer ebenen Fläche ohne deren Beschädigung zuläßt.

Wie Fig. 2 zeigt, ist eine Vielzahl dieser Bögen 1 übereinanderliegend angeordnet und jeweils durch den im Bereich längs der oberen Kante 2 jedes Bogens 1 befindlichen Klebestreifen 3 mit dem benachbarten Bogen 1 unter Bildung eines Blocks 4 verbunden. Der unterste Bogen 1, d.h. der in Fig. 2 am linken Rand des Blocks 4 befindliche Bogen 1, ist mittels des Klebestreifens 3 an einem Haltebogen 5 befestigt, der einen sich über die Oberkante des Blocks 4 erstreckenden Teil 6 aufweist, der in einer Klemmleiste 7 lösbar gehaltert sein kann. Der Haltebogen 5 kann aus Papier, transparentem und/oder farbigem Polymer, z.B. Polypropylen bestehen. Der Haltebogen 5 sollte aus einem relativ stabilen oder steifen Folienmaterial hergestellt sein, das in einem Kaliberbereich von 50 bis 200 µm liegt, das dem Block eine hinreichende Stabilität und Handhabbarkeit verleiht.

An der Rückfläche 8 der Klemmleiste 7, die aus zwei z.B. scharniermäßig verbundenen, ineinandergreifenden Teilen besteht, ist eine zweckmäßige Befestigungseinrichtung angebracht, die z.B. aus im Abstand voneinander angeordnete, selbstklebende Schaumpolster 9, einen selbstklebenden Klettenverschluß oder Haftmagneten bestehen kann, die ein sicheres mehrfaches Anbringen und Lösen der Schreibunterlagenvorrichtung an einer ebenen Fläche ermöglichen.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufhängbare Schreibunterlagenvorrichtung mit einer Vielzahl von jeweils eine Schreibunterlage bildenden Bögen aus Kunststoff, die übereinanderliegend in einem Bereich längs ihrer oberen Kante aneinanderhaften und voneinander abziehbar sind und einen Block bilden, der lösbar haftend an einem rückwärtigen Haltebogen befestigt ist, und die nach Abziehen vom Block an einer ebenen Fläche selbsthaftend befestigbar und mit Aufzeichnungen versehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) mehrfach selbsthaftend an der ebenen Fläche befestigbar und zu dem Block (4) wiederholt zusammensetzbar sind, daß die Aufzeichnungen innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums wischmäßig löschbar sind und daß der Haltebogen (5) einen sich über die Oberkante des Blocks (4) erstreckenden Teil (6) aufweist, der lösbar in einer Klemmeinrichtung (7) festklemmbar ist, die an ihrer Rückfläche (8) Elemente (9) aufweist, durch die die Klemmeinrichtung (7) an einer ebenen Fläche mehrfach abnehmbar befestigbar ist.
  2. 2. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (7) aus flexiblem Kunststoff ist und zwei scharniermäßig miteinander verbundene Teile aufweist, deren Länge gleich der Breite des Haltebogens (5) ist und die von Hand aus und in eine den Haltebogen (5) halternde Klemmstellung bewegbar sind, und daß die Elemente (9) an der Rückfläche (8) der Klemmleiste (7) zwei im Abstand von einander angeordnete, selbstklebende Schaumstoffpolster sind, die beim Drücken der Klemmleiste (7) gegen die ebene Fläche an dieser fest haften sowie beschädigungslos von dieser mehrfach abziehbar sind.
  3. 3. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (9) an der Rückfläche (8) der Klemmleiste (7) Haftmagnete sind oder von einem Klettenverschluß gebildet sind.
  4. 4. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) aus einer oder mehreren polymeren Folien gebildet sind.
  5. 5. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) aus biaxial gerecktem Polypropylen mit einer Polyvinylidenchlorid- Beschichtung bestehen.
  6. 6. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) aus Polyäthylen hoher Dichte mit einer Polyvinylidenchlorid- Beschichtung bestehen.
  7. 7. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) aus isotaktischem Polypropylen mit einer Polyvinylidenchlorid- Beschichtung bestehen.
  8. 8. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) zweischichtig ausgebildet sind, deren beschreibbare Schicht aus biaxial orientiertem Polypropylen, Polyäthylen hoher Dichte, oder isotaktischem Polypropylen gebildet ist, und daß eine Polyvinylidenchlorid-Beschichtung einseitig oder zweiseitig aufbringbar ist, wobei jeder polymere Film mit jedem anderen polymeren Film beliebig kombinierbar ist.
  9. 9. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) dreischichtig ausgebildet sind, deren äußere beschreibbare Schichten aus zwei der polymeren Filme biaxial gerecktes Polypropylen, Polyäthylen hoher Dichte oder isotaktisches Polypropylen gebildet sind, und deren mittlere Schicht aus Polyester, Papier, Polyvinylchlorid oder Polycarbonat aufgebaut ist.
  10. 10. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) aus einem biaxial gereckten Polypropylen mit einer beidseitigen Copolymerbeschichtung bestehend aus Äthylen und Propylen gebildet ist.
  11. 11. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke eines Bogens (1) 50 µm beträgt.
  12. 12. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) bedruckt sind.
  13. 13. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) transparent sind.
  14. 14. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) lichtundurchlässig oder durchscheinend sind.
  15. 15. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) farbig sind.
  16. 16. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) weiß sind.
  17. 17. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bogen (1) des Blocks (4) in dem Bereich längs seiner oberen Kante (2) einen mehrfach haftenden Klebestreifen (3) aufweist.
  18. 18. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Haltebogen (5) aus Papier oder einem Polymerfilm gebildet ist, und daß in dem sich über die Oberkante des Blocks (4) erstreckenden Teil (6) des Haltebogens (5) mehrere zur Aufhängung dienende Ausnehmungen im Abstand voneinander eingestanzt sind.
  19. 19. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungen auf den Bögen (1) je nach deren Material und Oberflächenbeschaffenheit nach unterschiedlichen Zeiträumen wischmäßig noch löschbar sind.
  20. 20. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 sowie 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen (1) flüssigkeitsundurchlässig sind.
  21. 21. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (4) eine Breite von 70 cm und eine Länge von 100 cm sowie mehrere Bögen (1) aus Polyäthylen hoher Dichte einer Dicke von jeweils 50 µm aufweist.
  22. 22. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der an jedem Bogen (1) befindliche mehrfach haftende Klebestreifen (3) ein doppelbeschichtetes Klebeband ist, das auf seinen beiden Seiten eine unterschiedliche Klebkraft besitzt wobei zwischen den beiden Klebstoffen ein Träger z.B. Polymerfolie oder Vliessmaterial, vorgesehen ist.
  23. 23. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 18 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des sich über den Block (4) erstreckenden Teils (6) des Haltebogens (5) der Breite der Klemmleiste (7) entspricht.
  24. 24. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (7) eine Länge von 70 cm und eine Breite von 3 cm aufweist.
  25. 25. Schreibunterlagenvorrichtung nach Anspruch 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bogen (1) des Blocks (4) in dem Bereich längs seiner oberen Kante (2) punktförmig mit einem Kleberauftrag beschichtet ist.






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