PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3817588A1 08.12.1988
Titel Verfahren zum Ablegen eines kontinuierlich extrudierten Gebildes auf eine kontinuierlich angetriebene Fördervorrichtung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder Broedrene Gram A/S, Vojens, DK
Erfinder Gram, Klaus, Vojens, DK
Vertreter Zumstein, F., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Klingseisen, F., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 24.05.1988
DE-Aktenzeichen 3817588
Offenlegungstag 08.12.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.12.1988
IPC-Hauptklasse A23G 9/04
IPC-Nebenklasse B65G 47/31   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ablegen eines kontinuierlich extrudierten Gebildes, insbesondere eines Eiscremegebildes auf eine kontinuierlich angetriebene, von einem Maschinengestell getragene Fördervorrichtung, insbesondere eine Fördervorrichtung einer Anlage zum Gefrieren von Eiskrem.

Es sind Verfahren dieser Art bekannt, bei denen das kontinuierlich extrudierte Gebilde kontinuierlich auf die kontinuierlich angetriebene Fördervorrichtung abgelegt wird. Bei einem solchen Verfahren ist das Extrudieren von optisch vorteilhaften und interessanten Gebilden möglich. Das Extrusionsmundstück, durch welches das Gebilde extrudiert wird, ist z.B. zur Änderung der Extrusionsrichtung schwenkbar, wodurch das Gebilde in einem verkaufsfördernden Muster abgelegt werden kann. Es können ferner zwei oder mehrere Extrusionsmundstücke verwendet werden, so dass z.B. unterschiedlich gefärbte Eiskrem extrudiert werden kann, und falls gleichzeitig die erwähnten Bewegungen der Mundstücke durchgeführt werden, können ausserdem "interessante" Formen erzielt werden. Das gleiche kann ferner erzielt werden, wenn die Geschwindigkeit mit der das Gebilde extrudiert wird, grösser als die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung ist, auf die das Gebilde extrudiert wird, nachdem die extrudierten Stränge dadurch ein welliges oder buckeliges Aussehen erhalten.

Beim bekannten Verfahren wird das Gebilde, wie erwähnt, kontinuierlich auf die kontinuierlich angetriebene Fördervorrichtung extrudiert. Ein derartiges kontinuierliches Ablegen setzt jedoch voraus, dass die Fläche, d.h. die Fördervorrichtung, auf die das Gebilde abgelegt wird, nicht unterbrochen ist, oder sich jedenfalls aus z.B. Lamellen mit ganz kurzen Zwischenräumen zusammensetzt, weil das extrudierte Material, z.B. Eiskrem, selbst wenn diese etwas vorgefroren sein sollte, dazu neigt, durch die Fördervorrichtung zu dringen. Andererseits ist die Verwendung einer Fördervorrichtung mit kontinuierlicher Förderfläche jedoch nicht immer zweckmässig, weil bei einer solchen Fördervorrichtung sich dasjenige Trum, auf welches das Gebilde abgelegt wird, im wesentlichen geradlinig bewegen muss. Dies setzt wiederum die Verwendung einer Gefriervorrichtung od.dgl. Verarbeitungsvorrichtung, z.B. eines Gefriertunnels mit verhältnismässig grosser Länge voraus, nachdem die Fördervorrichtung z.B. keine schraubenlinienförmigen Bewegungen innerhalb der Gefrieranlage durchführen kann.

Es wird daher die Anweisung eines geeigneten Verfahrens zum Ablegen von Gebilden der genannten Art auf diskontinuierliche Fördervorrichtungen wie die sogenannten "Brettförderer", d.h. Fördervorrichtungen, deren Förderfläche durch hintereinander angeordnete Bretter gebildet wird, benötigt, weil diese Ausführung eine Bewegung der Fördervorrichtung längs z.B. einer schraubenlinienförmigen Bahn oder aber längs Strecken gestattet, die jeweils in einer schraubenförmigen, von oben gesehen, halbkreisförmigen Bahn enden, auf die eine weitere gerade Strecke folgt, die wiederum in der beschriebenen Weise endet. Die Verwendung einer derartigen Fördervorrichtung gestattet eine raumsparende Bauweise der betreffenden Anlage zur Verarbeitung des Gebildes, nachdem diese Anlage dann mit verhältnismässig kurzer Länge, dafür aber mit grösserer Breite und Höhe ausgebildet werden kann.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der gennanten Art anzuweisen, das ein diskontinuierliches Ablegen des Gebildes auf die Fördervorrichtung insbesondere in solcher Weise gestattet, dass das Ablegen an den Stossstellen zwischen den aufeinanderfolgenden Brettern unterbrochen werden kann. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch in allen anderen Fällen verwendet werden, in denen ein diskontinuierliches Ablegen von Gebilden auf die Fördereinrichtung der Anlage gewünscht wird, derart, dass die betreffenden Gebilde als verkaufsbereite Längen abgelegt werden, so dass ein nachträgliches Schneiden eines kontinuierlich abgelegten Gebildes vermieden wird.

Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet:

  • a) dass das Gebilde auf das obere Trum eines endlosen Ablegebandes extrudiert wird,
  • b) dass das obere Trum des Ablegebandes durch ein Antriebsorgan mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit angetrieben wird, die kleiner als die Geschwindigkeit der Fördervorrichtung ist,
  • c) dass das Ablegeband um eine über der Fördervorrichtung angeordnete Umkehrstelle angetrieben wird,
  • d) dass die Umkehrstelle relativ zum Antriebsorgan des Ablegebandes in derselben Richtung wie der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung und mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die mindestens gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Ablegeband von dessen Antriebsorgan angetrieben wird,
  • e) dass die Bewegung der Umkehrstelle relativ zum Antriebsorgan des Ablegebandes umgekehrt wird und auf die Fördervorrichtung ein Gebildeteil abgelegt wird,
  • f) dass die Bewegung der Umkehrstelle relativ zum Antriebsorgan des Ablegebandes unterbrochen, und das Gebilde an der Umkehrstelle durchgeschnitten wird, und
  • g) dass die Umkehrstelle, wie unter d) angegeben, relativ zum Antriebsorgan des Ablegebandes bewegt wird, und darauf die unter e), f), g) und d) beschriebenen Vorgänge in der soeben erwähnten Reihenfolge wiederholt werden.


Durch dieses Verfahren wird erzielt, dass das Gebilde stückweise auf die Fördervorrichtung abgelegt wird. Während der Bewegung der Umkehrstelle in derselben Richtung wie der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung und mit der erwähnten Geschwindigkeit bleibt das auf das Ablegeband abgelegte Gebilde auf diesem liegen. Wenn darauf, z.B. nachdem die Stossstelle zwischen zwei Brettern, die Umkehrstelle passiert hat, eine Umkehrung der Bewegung der Umkehrstelle erfolgt, findet ein Ablegen auf die Fördervorrichtung statt, wobei dieser Ablegevorgang wiederum dann beendet werden kann, wenn diese Bewegung der Umkehrstelle unterbrochen wird, und das Durchschneiden stattfindet, was hier vor der Bewegung der Stossstelle an der Umkehrstelle vorbei erfolgt. Der Ablegevorgang kann jedoch auch nach der Unterbrechung der genannten Bewegung fortgesetzt werden, bis das Durchschneiden stattfindet, so dass ein Ablegen auch während des Stillstandes der Umkehrstelle erfolgt. Bei der darauf folgenden Bewegung der Umkehrstelle in der Bewegungsrichtung der Förderrichtung wird sich die Umkehrstelle, wie erwähnt, mit einer Geschwindigkeit bewegen, die kleiner ist als die Bewegungsgeschwindigkeit der Fördervorrichtung, wobei die betreffende Stossstelle die Gelegenheit hat, die Umkehrstelle zu überholen, wonach erneut ein Ablegevorgang stattfindet. Auf diese Weise wird erzielt, dass das Gebilde kontinuierlich auf das Ablegeband extrudiert wird, und das extrudierte Gebilde dennoch in gewünschten Längen auf die Fördervorrichtung abgelegt werden kann.

Es sei bemerkt, dass wenn im vorstehenden unter Pkt. f) angegeben wird, dass die Bewegung der Umkehrstelle unterbrochen wird, braucht dies nur zu bedeuten, dass die Bewegungsrichtung der Umkehrstelle umgekehrt wird, weil ja dann eine ganz kurze, jedoch für das Durchschneiden des betreffenden Gebildes und für das Ablegen von dessen abgeschnittenem Ende auf die Förderrichtung hinreichende Unterbrechung der Bewegung der Umkehrstelle eintritt. Es sei ferner erwähnt, dass man natürlich auch das Verfahren zum stückweisen Ablegen von Gebilden auf Fördervorrichtungen verwenden kann, die nicht als Brettförderer ausgebildet sind, nämlich wenn man wünscht, dass das Gebilde vor der Verarbeitung, z.B. einem Gefriervorgang, in die gewünschten Längen aufgeteilt wird.

Nach der vorliegenden Erfindung ist es jedoch bevorzugt, das Durchschneiden unmittelbar nach der Beendigung der entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Förderrichtung verlaufenden Bewegung der Umkehrstelle durchzuführen und die Umkehrstelle unmittelbar nach dem Durchschneiden in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung zu bewegen. Dadurch wird nämlich ein gleichmässiges Ablegen des betreffenden Gebildeteils auf die Fördervorrichtung erzielt. Während der Ablegebewegung wird der abgelegte Gebildeteil nämlich gleichmässig gedehnt werden, und diese Dehnung wird der Ablegezeit entsprechen, d.h. der Zeit, die die Umkehrstelle benötigt, um die erwähnte rückgehende Bewegung durchzuführen, multipliziert mit dem Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der des Ablegebandes. Diese Dehnung kann ferner sehr klein gehalten werden, nämlich wenn die Rückzugbewegung der Umkehrstelle mit einer im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und des Ablegebandes grossen Geschwindigkeit erfolgt.

Aus dem Vorstehenden ist zu entnehmen, dass die Bewegungsgeschwindigkeit des Endes eines soeben abgeschnittenen Gebildeteils der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung entspricht, und dass die Geschwindigkeit, mit der sich das Ende des auf dem Ablegeband befindlichen Gebildes bewegt, gleich der Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der Geschwindigkeit des Ablegebandes ist. Falls dieser Unterschied zu gross ist, wird sich das rückwärtige Ende eines soeben abgeschnittenen Gebildeteils schnell fort vom Ende des auf dem Ablegeband liegenden Gebildes bewegen, und wenn ein neu abgeschnittener Gebildeteil abgelegt wird, wird der Abstand zwischen diesem und dem vorher abgelegten Gebildeteil verhältnismässig gross werden. Dies kann eine unwirtschaftliche Ausnutzung der Länge der Fördervorrichtung zur Folge haben. Um ohne verhältnismässig grossen Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der des Ablegebandes ein schnelles Entfernen der durch das Durchschneiden entstandenen Schnittflächen voneinander zu erzielen, kann eine Ausführungsform des Verfahrens verwendet werden, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Ablegeband, dessen Antriebsorgan sowie die Umkehrstelle nach dem Durchschneiden gemäss Pkt. f) verhältnismässig schnell um einen für das Entfernen der beim Durchschneiden gebildeten Schnittflächen voneinander hinreichenden Betrag in der zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung entgegengesetzten Richtung und relativ zum Maschinengestell der Fördervorrichtung bewegt wird, worauf die genannten Vorrichtungsteile während des unter Pkt. d) beschriebenen Vorgangs um denselben Betrag, jedoch verhältnismässig langsamer in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung relativ zu deren Maschinengestell bewegt werden. Dadurch wird, wie erwähnt, ein schnelles Entfernen der Schnittflächen voneinander erzielt, nämlich durch Überlagerung der erwähnten, verhältnismässig schnellen Bewegung, die dann während der darauf folgenden Bewegung der Umkehrstelle in der gleichen Richtung wie der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung, und also während der Zeit, in der kein Ablegen stattfindet, kompensiert wird.

Zur Erzielung der im Vorstehenden erwähnten, besonderen Formen des abgelegten Gutes kann das Material für das herzustellende Gebilde erfindungsgemäss mit einer grösseren Geschwindigkeit als der des Ablegebandes extrudiert werden, und/oder kann das Material in während des Extrudierens variierender Richtung extrudiert werden, oder aber kann unterschiedliches Material gleichzeitig aus mehreren Düsen extrudiert werden.

Die Erfindung betrifft ausserdem eine Vorrichtung zum Ablegen eines kontinuierlich extrudierten Gebildes, insbesondere eines Eiskremgebildes auf eine kontinuierlich angetriebene von einem Maschinengestell getragene Fördervorrichtung, insbesondere eine Fördervorrichtung einer Anlage zum Gefrieren von Eiscreme, welche Vorrichtung ein zur Anordnung am Maschinengestell vorgesehenes Gestell umfasst, welches mindestens ein Mundstück zum Extrudieren des Gebildes trägt. Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell ein endloses Ablegeband mit einem obersten Trum trägt, über dem das Mundstück angeordnet ist, welches Ablegeband mit einem Antriebsorgan zum Antreiben des Ablegebandes mit einer kleineren Geschwindigkeit als der Bewegungsgeschwindigkeit der Fördervorrichtung verbunden ist, welches Ablegeband eine Umkehrstelle aufweist, die sich über der Fördervorrichtung befindet, und mit Organen zum Bewegen der Umkehrstelle längs der Fördervorrichtung in gleicher Richtung wie diese und mit einer Geschwindigkeit, die mindestens gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Ablegeband durch dessen Antriebsorgan angetrieben wird, in eine erste Position sowie zum Bewegen der Umkehrstelle längs der Fördervorrichtung in der zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung entgegengesetzten Richtung in eine zweite Position verbunden ist, welche Vorrichtung ferner mit Organen zum Durchschneiden des Gebildes bei der genannten zweiten Position der Umkehrstelle versehen ist.

Zur Erzielung des im Vorstehenden erwähnten schnellen Entfernens der durch das Durchschneiden gebildeten Schnittflächen voneinander, ist die Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell mit dem Mundstück, dem Ablegeband, dessen Antriebsorgan sowie den Organen zum Bewegen der Umkehrstelle über einen Wagen vom Maschinengestell getragen wird, und dass zwischen dem Wagen und dem Maschinengestell Organe zum Bewegen des Wagens sowohl entgegengesetzt zur als auch in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung, welche Organe so auf die Bewegeorgane der Umkehrstelle abgestimmt sind, dass der Wagen entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung bewegt wird, wenn sich die Umkehrstelle in der genannten zweiten Position befindet.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der

Fig. 1 eine Ausführungsform einer Gefrieranlage mit einer Ausführungsform der Ablegevorrichtung nach der Erfindung,

Fig. 2 schematisch eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Ablegevorrichtung nach der Erfindung und

Fig. 3 die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Ablegevorrichtung eingebaut in einer besonderen Weise in die Anlage der Fig. 1 zeigt.

Die in Fig. 1 dargestellte Anlage besteht aus einer Einführungsstation A und einer Gefriersektion B. Die zu gefrierenden Gegenstände werden in der Einführungsstation A auf eine Fördervorrichtung 1 angebracht, die in der dargestellten Ausführungsform als Brettförderer, d.h. mit voneinander getrennten Förderbrettern ausgebildet ist, die untereinander durch eine Kette verbunden sind, so dass die Fördervorrichtung sich in Schlaufen bewegen kann. Solche Schlaufen sind in der Gefriersektion B angedeutet. Wenn nämlich das einlaufende Trum der Fördervorrichtung 1 in die Gefriersektion B einläuft, bewegt es sich längs einer ersten ovalen, schraubenlinienförmigen Bahn, wobei das Trum sich wechselweise längs geradliniger Bahnen und gekrümmter Umkehrbahnen bewegt, so dass sich die Fördervorrichtung nach oben bewegt. Wenn die Fördervorrichtung auf die oberste Windung der ersten ovalen, schraubenlinienförmigen Bahn gelangt, bewegt sie sich in die andere Bahn, worauf sich die Fördervorrichtung nach unten bewegt, um durch einen Austritt der Gefriersektion auszutreten, wonach die Fördervorrichtung ein von einer Antriebseinheit 3 angetriebenes Antriebsrad 2 passiert, um dann auf den weiteren Weg in die Gefriersektion B unter eine im ganzen mit 4 bezeichnete und hier nur symbolisch in Form eines Kastens dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung zu passieren. Die Vorrichtung 4 wird von einem Gestell 5 getragen, das wiederum von einem Maschinengestell 6 getragen wird, das auch zur Montage der Antriebseinheit 3 dient.

In Fig. 2 ist die Ablegevorrichtung schematisch in perspektivischer Ansicht dargestellt, und nur die zum Verständnis der vorliegenden Erfindung notwendigen Teile sind gezeigt. Die Vorrichtung umfasst ein endloses Ablegeband 8, das durch ein Antriebsorgan 9 in Form einer Antriebswalze angetrieben wird. Die Antriebswalze wird wiederum über einen Zugriemen 10 durch ein Winkelgetriebe 11 angetrieben, und das Winkelgetriebe wird durch ein von einem Motor 13 angetriebenes Getriebe 12 angetrieben. Das Endlosband 8 ist mit einer grossen flachen Bucht um eine Gleitplatte 15 geführt, die mittels einer Bewegeeinrichtung 16 in der Form einer Kolben-Zylindereinheit relativ zum Gestell 5 verschiebbar ist, welches in Fig. 2 nicht dargestellt ist, aber das endlose Ablegeband mit der zugehörigen Antriebsanordnung trägt. Mittels der Kolben-Zylindereinheit 16 kann die Gleitplatte 15 in ihrer im wesentlichen zur Förderrichtung der Fördervorrichtung 1 parallelen Längsrichtung hin und her bewegt werden. Die Förderrichtung der Fördervorrichtung 1 ist in Fig. 2 durch einen Pfeil 17 gezeigt. Das Band 8 verläuft somit zwischen zwei Umkehrstellen 18 und 19, die der vorderen bzw. der hinteren Kante der Gleitplatte 15 entsprechen. Diese Umkehrstellen sind in Fig. 2 nur schematisch gezeigt, aber es versteht sich, dass zwischen den betreffenden Kanten der Gleitplatte 15 und dem Ablegeband Rollen angeordnet sein können, um den Lauf des Bandes um die betreffenden Endbereiche der Gleitplatte zu erleichtern.

Das Antriebsorgan 9 treibt das Anlegeband 8 mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit an, die durch einen Pfeil 20 angedeutet ist, und diese gleichbleibende Geschwindigkeit ist kleiner als die Geschwindigkeit, mit der die Fördervorrichtung 1 angetrieben wird. Die Gleitplatte 15 ist mittels zweier Kulissenführungspaare 22, 22 und 23, 23 verschiebbar gegenüber dem Antriebsorgan des Ablegebandes 15 gelagert, zu welchem Zweck die Gleitplatte 15 zwei jeweils von den Kulissenpaaren geführte Seitenstücke 24, 25 aufweist. Zwischen den Seitenstücken 24 und 25 sind ferner zwei Führungsrollen 29 und 30 angeordnet, durch die die notwendige Umschlingung des Ablegebandes 8 um die Antriebswalze 9 geschaffen wird, und durch die gleichzeitig eine solche Führung des Ablegebandes erzielt wird, dass sich das Ablegeband eben so dicht an der Oberseite der Gleitplatte 15 anliegend bewegt wie an der Unterseite der Gleitplatte.

Die Gleitplatte 15 trägt im Bereich der Umkehrstelle 18 eine Schneideinrichtung 32 in der Form eines umgekehrten U-förmigen Bügels 33, dessen U-Steg Bewegeorgane in der Form eines Luftzylinders 34 trägt. Die Kolbenstange des Zylinders weist nach unten und trägt einen weiteren umgekehrten U-förmigen Bügel 35, zwischen dessen Schenkeln ein Schneiddraht 36 ausgespannt ist.

Das Gestell 5 (das in der Fig. 2 nicht dargestellt ist), trägt ferner ein Extrusionsmundstück 38, das wie folgt am Gestell aufgehängt ist:

Mittels eines Luftzylinders 40, durch das das Mundstück 38 in der in Fig. 2 dargestellten x-Richtung um einen Drehpunkt 41 bewegt werden kann; eines Luftzylinders 42, durch das das Mundstück 38 in der dargestellten y-Richtung um einen Drehpunkt 43 bewegt werden kann, und eines Luftzylinders 44, durch das das Mundstück 38 unmittelbar in der dargestellten z-Richtung bewegt werden kann. Das Mundstück 38 und das zugehörige Extruderrohr 46 werden über ein nicht dargestelltes Speisesystem mit dem zu extrudierenden Material, z.B. Eiskrem, gespeist. Mittels des Mundstückes 38 wird während des Betriebes der Vorrichtung ein Gebilde 47 auf das oberste Trum des Ablegebandes 8 abgelegt, und diesem Gebilde können die unterschiedlichsten Formen gegeben werden, nämlich durch Bewegung des Mundstückes 38 in einer oder mehreren der angedeuteten Richtungen. Die Form des Gebildes lässt sich auch dadurch ändern, dass das betreffende Material mit einer grösseren Geschwindigkeit als der Bewegungsgeschwindigkeit 20 des Ablegebandes 8 extrudiert wird. Das nicht dargestellte, das Mundstück 38 speisende Speisesystem kann an demselben Gestell 5 wie die übrigen Teile der Vorrichtung aufgehängt sein.

Der bisher gezeigte Teil der Vorrichtung arbeitet wie folgt:

Das Gebilde 47 wird kontinuierlich auf das Band 8 extrudiert, wobei das Band mit der gleichbleibenden Geschwindigkeit 20 bewegt wird. Es wird hier angenommen, dass soeben durch eine vertikal ab- und aufwärtsgehende Bewegung des Schneiddrahtes 36 mittels des Luftzylinders 34 ein Durchschneiden stattgefunden hat. Dieses Durchschneiden findet während der Zeit statt, in der sich die Umkehrstelle 18 in ihrer zurückgezogenen Position befindet, d.h. in der Stellung, bei der die Gleitplatte mittels der Kolben-Zylindereinheit ganz nach rechts in der Zeichnung gezogen worden ist. Das Durchschneiden findet ausserdem jeweils vor der Bewegung einer "Stossstelle" zwischen zwei aufeinander folgenden Brettern der Fördervorrichtung 1 an der Umkehrstelle 18 vorbei statt. Dadurch ist ein Teil des betreffenden Gebildes auf einem Brett der Brettfördervorrichtung abgelegt worden. Nun bewegt die Kolben-Zylindereinheit 16 die Gleitplatte 15 und damit die Umkehrstelle 18 nach links in Fig. 2, also in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung 1, jedoch mit einer Geschwindigkeit, die mindestens gleich der Geschwindigkeit 20 des Ablegebandes 8, aber kleiner als die Geschwindigkeit 17 der Fördervorrichtung ist. Gleichzeitig darf die Geschwindigkeit, mit der die Umkehrstelle 18 nach links bewegt wird, natürlich nicht grösser als die Geschwindigkeit 17 des Bandes 1 sein, weil die Umkehrstelle 18 sonst gegen den zuletzt abgelegten Gebildeteil stossen wird. Während dieser linksgehenden Bewegung der Umkehrstelle 18 wird die Umkehrstelle von der Fördervorrichtung 1 überholt werden, und wenn die nächste "Stossstelle" zwischen zwei Brettern die Umkehrstelle 18 passiert hat, bewegt die Kolben-Zylindereinheit 16 die Umkehrstelle 18 nach rechts in Fig. 2, wobei das vordere Ende des Gebildes auf das jetzt unterhalb der Umkehrstelle befindliche Brett abgelegt wird. Der Ablegegang setzt sich mindestens fort, bis die Umkehrstelle 18 in ihre am weitesten zurückgezogene Position gelangt, aber kann auch während des Stillstandes der Umkehrstelle fortgesetzt werden. Wenn ein Gebildeteil von gewünschter Länge abgelegt worden ist, was der Fall sein kann, wenn die Umkehrstelle in ihre am weitesten zurückgezogene Position gelangt oder später, wird die Schneideinrichtung 32 betätigt, und die Bewegungsrichtung der Gleitplatte 15 wird wieder umgekehrt. Jetzt wird sich der soeben abgelegte Gebildeteil mit der im Vorstehenden erläuterten kleineren Geschwindigkeit bewegen, die zumindest gleich der Geschwindigkeit des Bandes 8 ist. Dadurch werden die Schnittflächen mit einer dem Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der des Bandes 8 entsprechenden Geschwindigkeit fort voneinander bewegt werden. Die Vorrichtung wird vorzugsweise so ausgebildet, dass die Schneideinrichtung 32, unmittelbar nachdem die Umkehrstelle in ihre am weitesten zurückgezogene Position gelangt ist, betätigt wird, um die Umkehrstelle dann unmittelbar darauf erneut in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung zu bewegen. Es erfolgt dabei nur ein Ablegen während der zurückgehenden Bewegung der Umkehrstelle, und damit wird der Gebildeteil gleichmässig auf die Fördervorrichtung abgelegt werden. Er wird allerdings im Vergleich zu seinem Zustand auf dem Ablegeband in seiner Länge gedehnt werden, und zwar entsprechend dem Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der des Ablegebandes multipliziert mit der Dauer des Zurückziehens der Umkehrstelle. Diese Verformung des abgelegten Gebildeteils lässt sich jedoch durch Herabsetzung dieser Dauer, d.h. durch schnelles Zurückziehen der Umkehrstelle, auf ein Minimum reduzieren.

Falls das Gebilde aus Eiskrem besteht, muss der Unterschied zwischen der Geschwindigkeit der Fördervorrichtung 1 und der des Ablegebandes 8 unmittelbar nach dem Durchschneiden verhältnismässig gross sein, damit die gebildeten Schnittflächen nicht zusammenschmelzen. Dies hat jedoch gleichzeitig zur Folge, dass die Gebildeteile mit verhältnismässig grossem gegenseitigem Abstand auf die Fördervorrichtung 1 abgelegt werden müssen. Dies kann zu einer verringerten Ausnutzung der Leistung der Fördervorrichtung 1 führen.

Es wird deshalb nach der Erfindung vorgeschlagen, dass, wie in Fig. 3 angedeutet, das im vorstehenden genannte Gestell 5 und damit die von diesem getragenen Teile über einen Wagen 50 vom Gestell 6 unterstützt werden. Dieser Wagen ist, wie durch den Doppelpfeil 51 in Fig. 3 angedeutet, durch die folgende Antriebseinrichtung hin und her bewegbar: Einen Gelenkarm 53 der am einen Ende mit dem Wagen 50 und am anderen Ende mit dem einen Schenkel 53 eines Winkelhebels verbunden ist, dessen anderer Schenkel mit 54 bezeichnet ist. Dieser letztere wirkt mit einer Nockenscheibe 55 zusammen, die so ausgebildet ist, dass sie bei ihrer Drehbewegung den Winkelhebel 53, 54 in eine Kippbewegung versetzt, die über den Gelenkarm 52 auf den Fahrwagen 50 übertragen wird, wodurch dieser, wie durch den Doppelpfeil 51 gezeigt, bewegt wird. Die Kurvenscheibe 55 wird über eine Kupplung 56 durch eine Antriebswelle 57 angetrieben, die ein Kegelrad 58 trägt, welches mit einem Tellerrad 59 eingreift, das von einem Motor 60 angetrieben wird, der über ein Getriebe 61 ein Winkelgetriebe 62 antreibt, welches über eine Welle 63 mit dem Tellerrad 59 verbunden ist. Diese Welle 63 dient gleichzeitig zum Antreiben des Antriebsrades 2 der Fördervorrichtung 1, vgl. Fig. 1, indem die Teile 60, 61, 62 und 63 die schon genannte Antriebseinheit bilden.

Wenn die Fördervorrichtung 4 durch den Fahrwagen 50 gegenüber dem Maschinengestell 6 unterstützt ist, wirkt die Vorrichtung wie folgt:

Unmittelbar nach der Beendigung des Schneidvorganges der Schneidvorrichtung 62 bewegt die Kurvenscheibe 55 mittels des Winkelhebels 53, 54 mit verhältnismässig grosser Geschwindigkeit den Wagen nach rechts in Fig. 3 (auch in Fig. 2), wodurch die durch die Schneidvorrichtung hergestellten Schnittflächen schnell voneinander entfernt werden. Diese Kurvenscheibenbewegung überlagert also die Bewegung der Gleitplatte 15 und damit auch die Bewegung des Ablegebandes 20, wodurch die im vorstehenden erläuterte Bewegung der Umkehrstelle 18 nach links in Fig. 2, die ebenfalls unmittelbar nach dem Durchschneiden stattfindet, verlangsamt oder sogar in die zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung entgegengesetzte Richtung umgekehrt wird. Nach Beendigung dieser Trennbewegung bewegt die Kurvenscheibe 55 den Wagen 50 nach links in Fig. 3 und damit auch nach links in Fig. 2, nämlich während der Bewegung der Umkehrstelle 18 nach links in Fig. 1 wie früher erläutert, wobei diese Bewegung absolut gesehen vergrössert wird, aber im übrigen versteht es sich, dass die mittels der Kurvenscheibe überlagerte Bewegung auf die relativen Bewegungen der vom Gestell getragenen Teile, d.h. auf die Bewegung der Umkehrstelle 18 relativ zum Antriebsorgan 9 des Ablegebandes und auf die Bewegung der Gleitplatte 15 relativ zum genannten Antriebsorgan 9 keinen Einfluss hat.

Hinsichtlich der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform versteht sich, dass das Speisesystem in diesem Fall entweder vom Gestell 5 getragen oder aber an einer anderen Stelle angeordnet sein kann. Im letzteren Fall muss das Mundstück 38 jedoch mit dem Speisesystem durch einen biegbaren Schlauch verbunden sein, der die relative Bewegung gestattet, die in diesem Fall bei der Kurvenscheibenbewegung des Wagens vorkommt. Es versteht sich unmittelbar, dass die dargestellte Vorrichtung mit Organen zur Synchronisierung der verschiedenen Bewegungen versehen sein kann, und zwar so dass die Durchschneidebewegung und die durch die Kurvenscheibe bewirkte schnelle Bewegung gleichzeitig damit erfolgen, dass die "Stossstelle" zwischen zwei aufeinander folgenden Brettern 65, 65 die Umkehrstelle 18 passiert, und dass auch die Bewegeorgane 34 der Schneidvorrichtung in diesem Sinne synchronisiert sind.

Im Vorstehenden sind das Verfahren und die Vorrichtung im Zusammenhang mit dem Ablegen eines einzelnen, extrudierten Gebildes auf das Ablegeband 20 erläutert. Da eine Fördervorrichtung der im Vorstehenden erläuterten Art eine verhältnismässig grosse Breite aufweisen kann, versteht es sich, dass auf ein und dasselbe Ablegeband und damit auf eine und dieselbe Fördervorrichtung gleichzeitig mehrere Gebilde parallel zueinander abgelegt werden können, um die gesamte Breite des Ablegebandes und der Fördervorrichtung voll auszunutzen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Ablegen eines kontinuierlich extrudierten Gebildes, insbesondere eines Eiskremgebildes auf eine kontinuierlich angetriebene, von einem Maschinengestell (6) getragene Fördervorrichtung (1), insbesondere eine Fördervorrichtung einer Anlage (A, B) zum Gefrieren von Eiskrem, dadurch gekennzeichnet:

    1. a) dass das Gebilde auf das obere Trum eines endlosen Ablegebandes (8) extrudiert wird,
    2. b) dass das obere Trum des Ablegebandes (8) durch ein Antriebsorgan (9) mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit (20) angetrieben wird, die kleiner als die Geschwindigkeit (17) der Fördervorrichtung (1) ist,
    3. c) dass das Ablegeband (8) um eine über der Fördervorrichtung (1) angeordnete Umkehrstelle (18) angetrieben wird,
    4. d) dass die Umkehrstelle (18) relativ zum Antriebsorgan (9) des Ablegebandes (8) in derselben Richtung wie der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) und mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die mindestens gleich der Geschwindigkeit (20) ist, mit der das Ablegeband (8) von dessen Antriebsorgan (9) angetrieben wird,
    5. e) dass die Bewegung der Umkehrstelle (18) relativ zum Antriebsorgan (9) des Ablegebandes (8) umgekehrt wird, und auf die Fördervorrichtung (1) ein Gebildeteil abgelegt wird,
    6. f) dass die Bewegung der Umkehrstelle (18) relativ zum Antriebsorgan (9) des Ablegebandes (8) unterbrochen und das Gebilde an der Umkehrstelle (18) durchgeschnitten wird, und
    7. g) dass die Umkehrstelle (18), wie unter d) angegeben, relativ zum Antriebsorgan (9) des Ablegebandes (8) bewegt wird, und die unter e), f), g) und d) beschriebenen Vorgänge darauf in der soeben erwähnten Reihenfolge wiederholt werden.


  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Umkehrstelle (18) nach der unter Pkt. e) erwähnten Umkehrung mit einer im Vergleich zur Geschwindigkeit der Fördervorrichtung und der des Ablegebandes grossen Geschwindigkeit erfolgt, und dass das Durchschneiden unmittelbar nach dem Stillsetzen der Umkehrstelle durchgeführt wird, und die Umkehrstelle unmittelbar darauf wieder in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung bewegt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablegeband (8), dessen Antriebsorgan (9) sowie die Umkehrstelle (18) nach dem Durchschneiden gemäss Pkt. f) verhältnismässig schnell um einen für das Entfernen der beim Durchschneiden gebildeten Schnittflächen voneinander hinreichenden Betrag in der zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) entgegengesetzten Richtung und relativ zum Maschinengestell der Fördervorrichtung bewegt wird, worauf die genannten Vorrichtungsteile während des unter Pkt. d) beschriebenen Vorgangs um denselben Betrag jedoch verhältnismässig langsamer in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) relativ zu deren Maschinengestell (6) bewegt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des herzustellenden Gebildes mit grösserer Geschwindigkeit als der Geschwindigkeit des Ablegebandes (8) extrudiert wird, und/oder dass das Material in während des Extrudierens variierender Richtung (X, Y, Z) extrudiert wird, und/oder dass unterschiedliches Material gleichzeitig aus mehreren Extrusionsmundstücken extrudiert wird.
  5. 5. Vorrichtung zum Ablegen eines kontinuierlich extrudierten Gebildes, insbesondere eines Eiscremegebildes auf eine kontinuierlich angetriebene von einem Maschinengestell (6) getragene Fördervorrichtung (1), insbesondere eine Fördervorrichtung einer Anlage (A, B) zum Gefrieren von Eiskrem, welche Vorrichtung ein zur Anordnung am Maschinengestell (6) vorgesehenes Gestell (5) umfasst, das mindestens ein Mundstück (38) zum Extrudieren des Gebildes trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (5) ein endloses Ablegeband (8) mit einem oberen Trum trägt, über dem das Mundstück (38) angeordnet ist, welches Ablegeband (8) mit einem Antriebsorgan (9) zum Antreiben des Ablegebandes (8) mit einer kleineren Geschwindigkeit als der Fördergeschwindigkeit der Fördervorrichtung (1) verbunden ist, welches Ablegeband (8) eine Umkehrstelle (18) aufweist, die sich über der Fördervorrichtung (1) befindet, und mit Organen (16) zum Bewegen der Umkehrstelle (18) längs der Fördervorrichtung (1) in gleicher Richtung wie diese und mit einer Geschwindigkeit, die mindestens gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Ablegeband (8) durch dessen Antriebsorgan (9) angetrieben wird, in eine erste Position sowie zum Bewegen der Umkehrstelle (18) längs der Fördervorrichtung (1) in der zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) entgegengesetzten Richtung in eine zweite Position verbunden ist, welche Vorrichtung ferner mit Organen (32) zum Durchschneiden des Gebildes bei der genannten zweiten Position der Umkehrstelle (18) versehen ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (5) mit dem Mundstück (38), dem Ablegeband (8), dessen Antriebsorgan (9) sowie den Organen (16) zum Bewegen der Umkehrstelle (18) über einen Wagen (50) vom Maschinengestell (6) getragen wird, und dass zwischen dem Wagen (50) und dem Maschinengestell (6) Organe (52, 53, 54, 55) zum Bewegen des Wagens (50) sowohl entgegengesetzt zur als auch in der Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) vorgesehen sind, welche Organe (52, 53, 54, 55) so auf die Bewegeorgane (16) der Umkehrstelle (18) abgestimmt sind, dass der Wagen (50) entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung (1) bewegt wird, wenn sich die Umkehrstelle (18) in der genannten zweiten Position befindet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umkehrstelle (18) durch die eine Stirnkante einer Gleitplatte (15) gebildet wird, und dass die Durchschneideorgane (32) an dieser Stirnkante angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (38) mit Organen (40, 41, 42, 43 und 44) zur Änderung der Extrudierrichtung des Mundstücks (38) verbunden ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (1) ein Brettförderer (65, 65) ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com