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Dokumentenidentifikation EP0293628 12.01.1989
EP-Veröffentlichungsnummer 0293628
Titel Zeichenkopf.
Anmelder Walter Hebel GmbH & Co, 5242 Kirchen, DE
Erfinder Schirmuly, Berthold, D-5242 Kirchen, DE
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 06.05.1988
EP-Aktenzeichen 881072847
EP-Offenlegungsdatum 07.12.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.1989
IPC-Hauptklasse B43L 13/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf, der mit einer Rast- und einer Bremsvorrichtung zum Feststellen des Zeichenwinkels gegenüber einer Tragplatte versehen ist, und bei dem die Rastvorrichtung sowohl ein stufenweises - in vorzugsweise 15° Schritten - Feststellen wie auch ein stufenloses Feststellen des Zeichenwinkels gegenüber der Tragplatte ermöglicht. Eine Bremseinrichtung fixiert dann den eingestellten Winkel, wenn dieser ungleich 15° oder eines Vielfachen hiervon ist.

Derartige Zeichenköpfe sind beispielsweise aus der DE-PS 36 14 887 bekannt. Der in dieser Patentschrift beschriebene Zeichenkopf ist nicht nur mit den o.g. Merkmalen ausgestatten, sondern der Führungskörper dieses Zeichenkopfes weist neben einer Bremsvorrichtung auch eine Führungsleiste, eine Einstellmarke für dessen Positionierung auf einer Führungsschiene, eine weitere Einstellmarke für die Winkelpositionierung des Zeichenwinkels auf.

Der Führungskörper ist einstückig mit Lagerkopf, Einstellmarke und Führungsleiste ausgebildet und kann durch eine Klemmtaste auf der Führungsschiene eines Zeichenlineales fixiert werden.

In gleicher Weise sind Zeichenköpfe bekannt, in deren Führungskörper - besser Tragplatte genannt - statt der Führungsleiste eine auf eine entsprechende Rippe der Zeichenschiene aufsteckbare Nut vorgesehen ist. Auch bei dieser Lösung sind Fixierelemente bekannt.

Nachteilig an diesen bekannten Lösungen ist, daß diese ausschließlich auf Zeichenplatten oder Zeichenanlagen gleicher Hersteller eingesetzt werden können, da die Führungselemente des Zeichenkopfes direkt in die Gegenstücke der Zeichenschiene eingreifen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Zeichenkopf zu schaffen, der bei preiswerter Gestaltung und einfacher Handhabung universell auf allen Zeichenanlagen eingesetzt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 in besonders vorteilhafter Weise gelöst.

Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung wird in den weiteren Ansprüchen dieser Anmeldung beschrieben.

Anhand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Figuren wird die Erfindung näher erläutert. Hierbei zeigt:

  • Figur 1 - eine Draufsicht auf einen Zeichenkopf, wobei die Lineale abgeschnitten wurden,
  • Figur 2 - eine Vorderansicht in entlasteter Position,
  • Figur 3 - eine Vorderansicht in belasteter Position.

Der in Figur 1 mit abgeschnitten Linealen dargestellte erfindungsgemäße Zeichenkopf ist mit einer Drucktaste (4) zur Betätigung der Rasteinrichtung, die zusammen mit dem Drehgriff (14) und dem Zeichenwinkel (1) fest verbunden aber gegenüber der Tragplatte (2) verdrehbar ist. Soll ein bestimmter Winkel eingestellt werden, hält man mit der einen Hand die Tragplatte (2) fest und verdreht mittels Drucktaste (4) und Drehgriff (14) den Zeichenwinkel (1) so lange, bis der gewünschte Winkel an der Einstellmarke (10) abgelesen werden kann. Dieser Winkel kann dann mittels der Bremseinrichtung (3) fixiert werden. Wird beim Einstellen des gewünschten Winkels die Tragplatte (2) auf den Zeichenträger (9) gedrückt, so bekommen die Antirutschfüßchen (6,6&min;) Kontakt mit dem Zeichenträger, und ein Verrutschen der Tragplatte ist damit unmöglich.

Das nunmehr eingestellt Gerät kann auf seinen Gleitfüßchen (8,8&min;) auf der Zeichenunterlage (9) leicht verschoben werden. Sollen nun mehrere parallele Linien gezeichnet werden, so kann der Zeichenkopf mit seiner Führungsleiste (5) an der Zeichenkante eines Lineals geführt werden.

An den Endbereichen der Tragplatte (2) sind auf deren dem Zeichenträger zugewandten Seite sog. Antirutschfüßchen (6,6&min;) angeordnet. Während des Verschiebevorganges haben die Antirutschfüßchen (6,6&min;) keinen Kontakt zum Zeichenträger (9). Durch die Wirkung der in die Gleitfüßchen übergehenden Feder (7) wird die Tragplatte (2) vom Zeichenträger abgehoben. Diese Feder (7) ist in einer entsprechenden Vertiefung der Tragplatte (2) untergebracht. Um der Feder (7) einen sicheren Halt zu geben, ist an der Tragplatte (2) ein zylinderförmiger Zapfen (11) vorgesehen, auf den die Feder (7) aufgesteckt wird.

Die Gleitfüßchen (8,8&min;) können, um ein besseres Gleiten zu gewährleisten, mit einem gleitfähigen Material beschichtet werden. Hierfür dürfte besonders PTFE geeignet sein.

Selbstverständlich können Gleitfüßchen (8,8&min;) und Feder (7) aus einem Stück und somit aus demselben Material gefertigt sein.


Anspruch[de]
  • 1. Zeichenkopf mit einer Rast- und Bremsvorrichtung (3) zum Feststellen des Zeichenwinkels (1) gegenüber einer Tragplatte (2), dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragplatte (2) eine Führungsleiste (5) vorgesehen und in die Tragplatte (2) ein Federelement (7) mit an seinen Endpunkten angeordneten Gleitfüßchen (8,8&min;) eingesetzt ist.
  • 2. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfüßchen (8, 8&min;) mit einem besonders gleitfähigen Material beschichtet sind.
  • 3. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (7) einstückig ausgebildet und auf einen entsprechend geformten Zapfen (11) der Tragplatte (2) aufgesteckt und fixiert ist.
  • 4. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endbereichen der Tragplatte (2) Antirutschfüßchen (6,6&min;) vorgesehen sind.






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