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Dokumentenidentifikation DE3724965A1 09.02.1989
Titel Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung von Münzen
Anmelder Musashi Engineering K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fujimagari, Sachio, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Nette, A., Rechtsanw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 28.07.1987
DE-Aktenzeichen 3724965
Offenlegungstag 09.02.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.02.1989
IPC-Hauptklasse G07D 3/16
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung der Anzahl von Münzen zum Sortieren nach unterschiedlichen Münzsorten, und die Zählwerteinstellung und umfaßt: eine Zählvorrichtung zum Zählen der Anzahl Münzen, die auf einer Münzenbahn verbleibt, wenn eine voreingestellte Anzahl für eine Münzensorte erreicht ist, eine Münzeneliminierungsvorrichtung, die einer Münzeneliminierungsöffnung zugewandt ist und die zwecks Öffnen und Schließen der Münzeneliminierungsvorrichtung gesteuert wird, und eine Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung, die der Münzenausgabeöffnung im Münzenzufuhrbereich zugewandt ist und angesteuert werden kann, daß sie die Münzenzufuhr sperrt. Die Vorrichtung kennzeichnet, daß, wenn die gezählle Anzahl den voreingestellten Wert erreicht, die Münzensperrvorrichtung angesteuert wird, um eine Münzenzuführung zu sperren, worauf die Münzeneliminierungsvorrichtung gesteuert wird, um die Münzeneliminierungsöffnung freizugeben, wobei die Münzen, die von der Zählvorrichtung aufgrund der Sperrung der Münzenzufuhr verrechnet werden, selbsttätig ausgegeben werden und der Voreinstellvorgang des gleichen Zählwertes für eine Anzahl von Münzen automatisch eingestellt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Münzenzähl- und Verarbeitungsvorrichtung bzw. -system zum Sortieren und Zählen der Anzahl von Münzen, entsprechend verschiedenen Münzensorten. Insbesondere betrifft sie eine Zählungsanzahl-Einstellung und Verarbeitung in einem derartigen System oder in einer derartigen Vorrichtung, in welcher die Zählungsanzahl der Münzen voreingestellt wird und die Münzen, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Münzensorten bestehen, gleichzeitig in Gruppen der unterschiedlichen Münzensorten sortiert werden, wovon jede eine willkürliche, voreingestellte Münzenanzahl aufweist, während gleichzeitig die Anzahl der Münzen gezählt wird.

Es wird auf den Stand der Technik Bezug genommen.

In einem bekannten Münzenzähl- und -verarbeitungssystem zum Sortieren und Zählen der Münzen, die eine Ansammlung einer Anzahl Münzen unterschiedlicher Münzensorten umfasst, sind zusätzlich zu der gewöhnlichen Funktion des Zählens und Sortierens der Münzen die Funktionen der Eliminierung gefälschter Münzen und der Voreinstellung der Zählungsanzahl je nach Bedarf vorgesehen, indem gleichzeitig die erwähnte Funktion der Eliminierung gefälschter Münzen verwendet wird.

Bisher wurden verschiedene Vorschläge gemacht, um diese Voreinstellungsfunktion anzuwenden, beispielsweise gemäss der in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung 1 63 089/1983 dargestellten Anordnung.

Bei dieser bekannten Vorrichtung werden Münzen auf einer flachen Münzenbahn mittels eines Riemenantriebs gegen die Sortierlöcher transportiert. Dabei ist eine Eliminierungsvorrichtung für gefälschte Münzen vorgesehen, die aus einem Paar Münzendurchtritt-Sperrelemente besteht, die stromabwärts eines Münzenbewertungsbereiches angeordnet sind, der auf halbem Weg in der Münzenbahn angeordnet ist und die in der Lage sind, unabhängig voneinanden eine Schwenkbewegung durchzuführen, sowie aus einem Plattenelement, das getrennt den Ausschnitt für die Eliminierung gefälschter Münzen öffnen und schliessen kann, der zwischen den Münzendurchtritt-Sperrelementen angeordnet ist. Die Eliminierungsvorrichtung für gefälschte Münzen wird gleichzeitig zur Voreinstellung der Anzahl der Münzen verwendet.

Bei dem Voreinstellungsvorgang wird, wenn am Münzensortier- und Echtheitsbewertungsbereich die letzte Münze erfasst wird, deren Zählung die Voreinstellungsanzahl vollständig macht, das Münzendurchtritt-Sperrelement, abhängig von dem Erfassungssignal in die Münzenbahn vorgeschoben, so dass nachfolgende Münzen vom Münzendurchtritt-Sperrelement behindert und von einem Durchtritt durch dieses abgehalten werden. Die auf der Münzenbahn verbleibenden Münzen werden durch einen manuellen Vorgang nach aussen entfernt. Die Münzensorte, die die voreingestellte Anzahl erreicht, wird aus dem Behälter entnommen, so dass der Voreinstellungsvorgang für die gleichen Münzensorten fortgesetzt werden kann, die die Voreinstellungsanzahl erreicht haben.

Das vorausgehend beschriebene bekannte System zur Münzenzählung und -verarbeitung kann verwendet werden, wenn die Münzensortierung und ihr Transport bei einer niedrigen Transportgeschwindigkeit erfolgen und eine Voreinstellung der Zählungsanzahl einer spezifischen Münzensorte erfolgt. Jedoch ist es bei dem bekannten System äusserst schwierig, die Sortierung der Münzen und ihre Zählung mit dem Ziel einer mit hoher Geschwindigkeit erfolgenden Massenverarbeitung durchzuführen oder eine Voreinstellung mehrerer Münzensorten im Laufe des gleichen Sortier- und Zählvorganges vorzunehmen.

Erfolgt bei dem vorausgehend beschriebenen bekannten System eine mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Sortierung, so können die Münzen gegen das Münzendurchtritt-Sperrelement schlagen, das während der Voreinstellung in die Münzenbahn hineinragt, wobei sie nach oben und aus der Münzenbahn geschleudert werden, so dass es unmöglich wird, eine genaue Zählung durchzuführen. Zur Verhinderung einer derartigen Schleuderbewegung wurde versucht, eine Abdeckung längs der Münzenbahn vorzusehen. Jedoch stauen sich in diesem Falle die Münzen leicht zwischen der Transportfläche und der Abdeckung, so dass die Münzen in ihrer Bewegung behindert werden und nicht weitertransportiert werden können.

Es ist ferner bekannt, dass die Münzenausgabeöffnung im Münzenzufuhrbereich durch einen Einlassverschluss geschlossen werden kann, um den Transport von Münzen zu sperren. Jedoch werden bei mit hoher Transportgeschwindigkeit arbeitenden Anlagen mehrere Münzen, die der letzten Anzahl des Voreinstellungswertes oder der unechten Münze folgen, gleichzeitig auf der Transportbahn während der Zeitspanne bewegt, die zwischen der Erfassung einer derartigen Münze oder einer gefälschten Münze durch den Münzenbewertungsbereich und der Betätigung des Einlassverschlusses liegt. Es wird daher erforderlich, diese verbleibenden Münzen zu entfernen, so dass sie nicht in die Münzzählung eingehen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung von Münzen zu schaffen, bei welcher das Sortieren und Zählen der Münzen mit einer voreingestellten Zählungs-Anzahl für jeweils eine Vielzahl nicht spezifizierter Münzensorten erfolgt, wobei die Münzensorte, deren Zählung die voreingestellte Anzahl zuerst vollständig macht oder die Reihenfolge der Erreichung der voreingestellten Anzahlen nicht spezifiziert ist, sondern die jeweiligen Münzensorten, die voreingestellten Zahlen in beliebiger Folge im laufe des gleichen Sortier- und Zählvorganges erreichen können.

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen, in welcher die Anzahl der von einem Münzenzufuhrbereich abgegebenen Münzen gezählt werden, während diese Münzen durch eine Transportvorrichtung gefördert werden, wobei deren Betrieb angehalten wird, wenn die Zählungsanzahl die voreingestellte Anzahl erreicht, um den Zählvorgang abzubrechen und die Vorrichtung umfasst:

eine Zählvorrichtung zum Zählen der Anzahl Münzen, die auf einer Münzenbahn verbleiben, wenn eine voreingestellte Anzahl für eine der Münzensorten erreicht ist,

eine Münzeneliminierungsvorrichtung, die einer Münzeneliminierungsöffnung in der Münzenbahn zugewandt ist und die zwecks Öffnen und Schliessen der Münzeneliminierungsvorrichtung gesteuert werden kann, und eine Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung, die der Münzenausgabeöffnung im Münzenzufuhrbereich zugewandt ist und so gesteuert werden kann, dass sie nach Wunsch die Münzenzufuhr sperrt.

Die Vorrichtung ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass wenn die gezählte Anzahl den voreingestellten Wert erreicht, die Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung gesteuert wird, um eine Münzenzufuhr vom Münzenzufuhrbereich zu sperren, und dass die Münzeneliminierungsvorrichtung dann gesteuert wird, um die Münzeneliminierungsöffnung zu öffnen, und dass die verbleibenden Münzen, die von der Zählvorrichtung auf der Grundlage der Sperrung der Münzenabgabe verrechnet werden, unmittelbar ausgegeben werden, ohne erneut einer Zählung zu unterliegen.

Die Vorrichtung ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die gezählte Anzahl den voreingestellten Wert erreicht, die Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung gesteuert wird, um eine Münzenzufuhr vom Münzenzufuhrbereich zu sperren, und dass die Münzeneliminierungsvorrichtung dann gesteuert wird, um die Münzeneliminierungsöffnung zu öffnen, und dass die verbleibenden, von der Zählvorrichtung auf der Grundlage der Sperrung der Münzenzufuhr verrechneten Münzen selbsttätig ausgegeben werden und der Voreinstellvorgang der gleichen Zähl-Anzahl für eine Vielzahl Münzen automatisch eingestellt wird.

In der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung von Münzen wird das Münzensorte-Zählsignal, das von dem Münzensorten-Echtheitsbewertungsbereich während der Münzenförderung ausgegeben wird, als Daten im Speicher des Steuerbereiches gespeichert, wobei diese Daten aus dem Speicher synchron mit dem Timingsignalen des Eliminierungstimingsensors ausgegeben werden, um dem Einstellwert-Zähler und Komparator sowie dem Münzensorten-Zähler und Komparator zwecks Vergleich und Überprüfung bezüglich der Koinzidenz mit dem Voreinstellwert am Voreinstellwert-Zähler und Komparator eingegeben zu werden. Im Münzensorte-Zähler und Komparator werden die Münzensorte-Zählsignale vom Münzensorte-Sensorbereich und die vorausgehend aufgeführten Daten miteinander verglichen, um die jeweiligen Zählinhalte zwecks Erzielung der mit hoher Präzision erfolgender Münzzählung und der mit hoher Genauigkeit erfolgenden Verarbeitung zu vergleichen. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Ausgang entsprechend dem Voreinstellwert erhalten wird, wird die Anzahl der überzähligen, zu eliminierenden Münzen gezählt und diese Münzen werden sicher eliminiert. Auf diese Weise kann der Voreinstellvorgang genau durchgeführt werden. Die Münzensorten werden angezeigt und die entsprechenden Münzen können ungeachtet der Münzensorten und in der Reihenfolge, in welcher sie ihre jeweiligen Voreinstellwerte erreichen, entnommen werden.

Die Zeichnungen zeigen die Einstellung der Anzahl der Münzen und die Verarbeitung der Münzen in der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung der Münzen. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild der Gesamtanordnung der Signalverarbeitungsvorrichtung,

Fig. 2 einen einfachen Grundriss der Gesamtanordnung des mechanischen Systems,

Fig. 3 eine Darstellung, die eine Teilanordnung der Fig. 2 angibt,

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Münzenförderzustands, und

Fig. 5 eine Betriebsablaufdarstellung, die den Betrieb der Münzenzählung und Münzenverarbeitung angibt.

Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Zählen und Verarbeiten von Münzen wird anschliessend in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen beschrieben.

Fig. 2 erläutert das System zur Förderung und zur Zählung der Münzen, wobei (1) einen Münzenzufuhrbereich bezeichnet, der aus einem Drehteller (2) besteht, auf welcher Münzen (A) mehrerer Münzensorten liegen, sowie aus einer zylindrischen Umfangswand (3), die an einem Umfangsabschnitt (2a) des Drehtellers (2) vorhanden ist und in Zusammenarbeit mit der einen Riemenantrieb aufweisenden Münzenfördervorrichtung die Münzen nach aussen abgibt, und zwar in der nachfolgend beschriebenen Weise unter Wirkung der Zentrifugalkraft, die durch die Drehung des Drehtellers (2) erzeugt wird, die ihrerseits durch den gleichen Elektromotor angetrieben wird, wie er für den Antrieb der Fördervorrichtung verwendet wird. Eine Münzenbahn (5) ist neben einem Münzenabgabeschlitz (4) vorgesehen, der an einem unteren Abschnitt der Umfangswand (3) vorhanden ist und der eine Dicke und Weite aufweist, die im wesentlichen jener einer vom vorliegenden System zu verarbeitenden Münze entspricht.

An der Aussenseite des Münzenabgabeschlitzes (4) und in Nachbarschaft einer Ausgabeöffnung (1) des Münzenzufuhrbereiches (1) ist ein Einlassverschluss (6) angeordnet, der gleichzeitig als Münzenführungsarm verwendet werden kann und der so geformt ist, dass er bei Bedarf den Durchtritt einer Münze verhindert. Der Einlassverschluss (6) hat seinen Betätigungsarm (6a) in Wirkungsverbindung mit einem Solenoid (8) angeordnet.

Eine Fangrolle (7) ist in der Münzenbahn (5) neben der Abgabeöffnung (1a) vorgesehen. Auf einer Transportfläche (5a), die an die Vorderseite der Fangrolle (7) angrenzt, sind ein Paar endloser Transportriemen unter Spannung parallel zueinander angeordnet, um die Münzen in einer später beschriebenen Weise im eingeklemmten Zustand durch die Münzensortierlöcher (10A-10F) zu fördern. Diese nicht dargestellten Transportriemen bilden eine Münzensortierbahn (5b), die zur Förderung der von der vorliegenden Vorrichtung verarbeiteten Münzen geeignet ist. Die Transportfläche (5a) stellt eine Transportvorrichtung (5c) für die von der vorliegenden Vorrichtung verarbeiteten Münzen dar.

In der Münzensortierbahn (5b) sind Sortierlöcher (10A-10F) mit verschiedenen Durchmessern im Einklang mit den verschiedenen Münzen angebracht, die somit unterschiedliche Flächen aufweisen. In der Zeichnung sind die Sortierlöcher (10D, 10E) aus Gründen der Klarheit der Darstellung nicht dargestellt. Das Sortierloch (10A) eignet sich zum Sortieren einer 1 Yen-Münze. Die verbleibenden Löcher haben zunehmend ansteigende Durchmesser und eignen sich zum Sortieren von 50 Yen-, 5 Yen-, 100 Yen- und 500 Yen-Münzen. Fluchtend mit absteigenden Bahnen, die an der Unterseite der Transportfläche (5a) mit den Sortierlöchern (10A-10F) angeordnet sind und stromaufwärts dieser Sortierlöcher sind Münzensensoren (11A-11E) angeordnet, die als Münzensortesensoren (11) arbeiten und jeweils mit den Sortierlöchern (10A-10F) in Wirkungsverbindung stehen.

Unter diesen Sortierlöchern (10A-10F) sind in entsprechender Lage Münzenspeicherbereiche (12A-12F) angeordnet, um die sortierten und gezählten Münzen aufzunehmen. In der Zeichnung sind die Abschnitte (12D, 12E) aus Gründen der Klarheit der Darstellung nicht dargestellt. An der Münzenbahn (5) und stromabwärts der Abgabeöffnung (1a) des Münzenzufuhrbereiches (1) ist ein Münzenunterscheidungssensor (9) angebracht, der hinsichtlich der Münzensorten und der Echtheit Unterscheidungsausgangssignale liefert, sowie Zählungsausgangssignale für die jeweiligen Münzensorten. Der Münzenunterscheidungssensor (9) kann, wie beschrieben, als optischer, magnetischer oder elektrostatischer Sensor ausgebildet sein.

Stromabwärts des Münzenunterscheidungssensors (9) und stromaufwärts des Sortierloches (10A) ist ein Entnahmeloch (13) für gefälschte Münzen angebracht, die durch dieses Loch zur Entnahme fallen. Unter dem Entnahmeloch liegt ein Speicherbereich (13) zur Ansammlung der auf diese Weise entfernten, gefälschen Münzen.

An der Unterseite der Transportfläche (5a) mit dem Entnahmeloch (13) ist eine Eliminierungsverschlusseinheit (15) für gefälschte Münzen angebracht, die einen Eliminierungsverschluss (16) aufweist, der das Entnahmeloch (13) gemäss Fig. 3 abdeckt oder freigibt. In der Eliminierungsverschlusseinheit (15) ist der Eliminierungsverschluss (16) bewegbar an einem Ende eines Haltehebels (17) befestigt, der schwenkbar an einer Schwenkachse (16a) angebracht ist, wobei das andere Ende des Haltehebels in Wirkungsverbindung mit einem Solenoid (18) steht. An der dem Eliminierungsverschluss (16) zugeordneten Seite des Haltehebels (17) ist eine Zugfeder (19) angeordnet, die im Normalzustand die Entnahmeöffnung (13) zur Eliminierung gefälschter Münzen soweit schliesst, dass der Eliminierungsverschluss den Transport der Münzen (A) nicht beeinträchtigt.

Stromabwärts der Entnahmeöffnung (13), bezogen auf die Förderrichtung der Münzen, d.h. in einer vor der Entnahmeöffnung (13) liegenden Stellung, ist ein Eliminierungstiming-Sensor (20) angebracht, um bei jedem Durchtritt einer Münze durch den Sensor ein Timingsignal abzugeben.

Fig. 1 stellt in schematischer Blockdarstellung den Betrieb der Einstellung der Münzenzählungszahl in der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung der Münzen dar. In der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen (9) einen Münzenbewertungs- oder Münzenunterscheidungssensor zur Erfassung des Durchmessers und des Werkstoffs der Münzen, die als Münzengemisch unterschiedlicher Münzensorten angeliefert werden und zur Zählung der Anzahl der Münzen einer jeden Münzensorte. Das Ausgangssignal des Münzenunterscheidungssensors (9) wird einem Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) zugeführt, der sich zur Bestimmung des Vorliegens oder Fehlens der gefrästen Ränder, der Form, Abmessung und des Werkstoffs zur Unterscheidung der Münzensorten und Echtheit der Münzen auf der Basis der Erfassungssignale vom Münzenunterscheidungssensor (9) eignet, sowie zur Zählung der Anzahl der Münzen entsprechend den unterschiedlichen Münzensorten.

Das Ausgangssignal des Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereiches (21) wird einem ersten Speicher zugeführt, wobei die Daten des Zählerausgangssignals und des Ausgangssignals der Münzensorte-Echtheitsunterscheidung dort gespeichert werden.

Der Eliminierungstiming-Sensor (20) ist derart aufgebaut, dass er bei jedem Durchtritt von Münzen Erfassungssignale abgibt, während er die Münzenströmung, beispielsweise einen Münzenstau, entsprechend dem Abgabetiming der Erfassungssignale überwacht. Als Ausgangssignal des Eliminierungstiming-Sensors (20) wird als Eingang einem Münzenzähler und Komparator (24) im Steuerbereich (22) zugeführt, wobei der Münzenzähler und Komparator die Anzahl der Münzen zählt und die Münzen bezüglich der jeweiligen Münzensorten vergleicht. Das Ausgangssignal des Münzensorte-Sensorbereiches (11) wird ebenfalls über einen zweiten Speicher (22b) dem Münzenzähler und Komparator (24) zugeführt. Der Münzensorte-Sensorbereich (11) hat die Funktion eines Sensors und ferner die Aufgabe, die Anzahl der Münzen einer jeweiligen Münzensorte zu zählen und arbeitet derart, dass er die Anzahl der Münzen feststellt, die durch die Sortierlöcher (10A-10F) nach unten treten und zwar mittels der Münzensensoren (11a-11f), die den jeweiligen Münzensorten zugeordnet sind und dass er die Anzahl der Münzen auf der Basis der Sensorsignale zählt.

Mit dem Steuerbereich (22) ist eine Einstellwerteingabe (25) verbunden, mittels welcher eine gewünschte Anzahl Münzen durch Betätigung einer nicht dargestellten Zehnertastatur eingegeben werden kann, damit die Voreinstellwerte eingegeben werden.

Der Münzenzähler und Komparator (24) im Steuerbereich (22) arbeitet zur Unterscheidung der Echtheit und der Münzensorten, die von einem ersten Speicher (22a) ausgelesen werden, wobei der Dateninhalt des Zählerausgangses und der Zählerausgang entsprechend den Münzensorten, die vom Münzensorte-Sensorbereich (11) geliefert werden und die Auslesung des zweiten Speichers (22b) verglichen werden, damit eine Überprüfüng bezüglich des Unterschiedes in den Zählerausgangsinhalten erfolgt. Der Münzenzähler und Komparator (24) wird ferner betrieben, um den Inhalt des vom Münzensorte-Sensorbereich (11) gelieferten Zählwertausganges und den Ausgangsinhalt der Timingsignale vom Eliminierungstiming-Sensor (20) beim Erfassen der letzten ankommenden Münze zu vergleichen, um die Anzahl der zu eliminierenden überzähligen Münzen zu berechnen.

Ein Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23) im Steuerbereich (22) arbeitet, um Dateninhalte, die Münzensorten, Echtheit und die vom ersten Speicher (22a) des Steuerbereiches (22) ausgelesene gezählte Anzahl sowie die über eine Einstellwerteingabe (25) eingegebenen Einstelldaten, die von einem Einstellzahl-Speicher (22c) ausgelesen werden, zwecks einer möglichen Koinzidenz zwischen den beiden Zählinhalten zu vergleichen. Wird ein Koinzidenzsignal geliefert, so arbeitet der Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23), um Steuersignale zum Antrieb eines Einlassverschlusses (6), eines Eliminierungsverschlusses (16) und eines Elektromotors (26) auszugeben, der zum Antrieb der an nachfolgender Stelle beschriebenen Bereichs für Münzenzufuhr und -transport dient.

Der Ausgang des Steuerbereiches (22) wird einem Zählwert-Anzeigebereich (30) zugeführt, der zur Anzeige der Anzahl der sortierten und gezählten Münzen, entsprechend der unterschiedlichen Münzensorten dient, während ein "Fehler" im Falle einer Erfassung gefälschter Münzen angezeigt wird, und desgleichen die Beendigung des Voreinstellvorganges für die Münzenanzahl.

Am Steuerbereich (22) ist ein erster Solenoid-Steuerbereich (27) angeschlossen, sowie ein zweiter Solenoid-Steuerbereich (28) und ein Elektro-Motorsteuerbereich (29). Der Ausgang des ersten Solenoid-Steuerbereiches (27) ist an ein Solenoid (8) zur Steuerung des Einlassverschlusses angeschlossen, um den Einlassverschluss (6) zu öffnen und zu schliessen, während der Ausgang des zweiten Solenoid-Steuerbereiches (28) an das Solenoid (18) zur Steuerung des Eliminierungsverschlusses angeschlossen ist, um den Eliminierungsverschluss (16) zu öffnen und zu schliessen und der Ausgang des Motorsteuerbereiches (29) ist an einen Elektromotor (26) angeschlossen, der zum Antrieb der Münzenzufuhr- und Transportbereiche dient.

Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung von Münzen arbeitet wie folgt:

Es sei angenommen, dass die Münzenzählungszahl auf "100" voreingestellt wird. Wird die voreingestellte Zahl "100" mittels einer Zehnertastatur-Betätigung in die Einstellwerteingabe (25) eingegeben, so wird der Einstellwert in einem Einstellzahl-Speicher (22c) im Steuerbereich (22) gespeichert. Wird der Antriebsmotor (26) zum Antrieb der Münzenzufuhr- und Transportbereiche durch einen getrennten Vorgang gestartet, so wird das Münzengemisch oder die Münzenmenge im Münzenzufuhrbereich (1) aufeinanderfolgend über die Abgabeöffnung (1a) in die Münzenbahn (5) bei Umlauf des Drehtellers (2) abgegeben. Nach ihrer Ausrichtung unterliegen die Münzen der Erfassung der Münzendaten mittels des zur Münzenbewertung dienenden Münzenunterscheidungssensors (9), der in der Münzenbahn (5) angeordnet ist, sowie einer Unterscheidung der Münzensorten und Echtheit im Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) und dem Zählvorgang der Anzahl der Münzen, die den verschiedenen Münzensorten zugehörig sind. Die auf der Basis der Unterscheidungs- und Zählvorgänge erzeugten Ausgangssignale, die anschliessend als Münzensortier- und Münzenzählsignale bezeichnet werden, werden dem Steuerbereich (22) zugeführt, in welchem die Zähldaten bezüglich der Münzensorten und die Daten der Eingabefolge der hindurchgetretenen Münzen getrennt im ersten Speicher (22a) gespeichert werden. Die im ersten Speicher (22a) gespeicherten Daten werden in der Eingabereihenfolge synchron mit den Timingsignalen ausgelesen, die zu dem Zeitpunkt ausgegeben werden, wo die transportierten Münzen am Eliminierungstiming-Sensor (20) vorbeigeführt werden, damit sie am Münzenzähler und Komparator (24) eingegeben werden, sowie am Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23). Die sich mit dem Zeitablauf ändernde Anzahl der Münzen wird ebenfalls entsprechend den verschiedenen Münzensorten einem Zählwert-Anzeigebereich (30) zugeführt.

Die durch den Münzenunterscheidungssensor (9) und den Eliminierungstiming-Sensor (20) hindurchtretenden Münzen werden durch einen Anfangsabschnitt der Sortierbahn (5b) gefördert und können dann selektiv durch die zugeordneten Sortierlöcher (10A-10F) nach unten fallen. Die auf diese Weise nach unten austretenden Münzen werden in den Speicherbereichen (12A-12F) für gültige Münzen gespeichert, nachdem die Anzahl der auf diese Weise nach unten austretenden Münzen durch die Münzensensoren (11a-11f) entsprechend den jeweiligen Münzensorten erfasst wurde. Die Ausgangssignale der Münzensensoren (11a-11f) werden im Münzensensorbereich (11) verarbeitet, damit die Daten bezüglich der Münzenanzahl der jeweiligen unterschiedlichen Münzensorten geliefert werden, die dann im zweiten Speicher (22b) des Steuerbereiches (22) gespeichert werden.

In dem Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23) werden die vom ersten Speicher (22a) ausgelesenen Daten, d.h. die Münzensorte und Zählungssignale vom Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) verglichen und dem voreingestellten Wert der Einstellwerteingabe (25) entsprechend den unterschiedlichen Münzensorten zugeordnet, sooft die erwähnten Münzensorte- und Zählsignale zugeführt werden. Im Falle eines Unterschiedes zwischen den beiden Zählwerten wird der Vorgang des Münzentransportes und der Unterscheidung bezüglich der Münzensorten und der Echtheit weiter fortgesetzt.

Es sei angenommen, dass der Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) ständig die Münzensorte und Anzahl der vorbeitretenden Münzen erfasst, durch das Ausgangssignal des Münzen-Unterscheidungssensors (9) ermittelt hat, dass die Anzahl der Münzen jeder einzelnen Münzensorte gleich dem voreingestellten Wert ist. Beispielsweise sei angenommen, dass gemäss Fig. 4 die Anzahl der beiden Münzensorten von 50 Yen und 100 Yen den voreingestellten Wert von "100" erreichen und dass festgestellt wird, dass die 50 Yen-Münze früher als die andere Münze gefördert wird, und der Speicherauslesevorgang wird am ersten Speicher (22a) bezüglich der Münzensortesignale und Zählungszahlsignale durchgeführt, die den Zustand vor und nach dem Zeitpunkt einer derartigen Erfassung angeben. Der Zählwert-Anzeigebereich (30) zeigt die Zahl "101" für die 50 Yen-Münze, die Zahl "100" für die 100 Yen-Münze, die Zahl "50" für die 10 Yen-Münze usw. für die verbleibenden Münzensorten an. Diese Zahlen werden verglichen und am Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23) mit den an der Einstellwerteingabe (25) erhaltenen voreingestellten Werten verglichen. Im Falle einer Koninzidenz zwischen den beiden Zählwerten wird ein Koinzidenzsignal vom Steuerbereich (22) an den ersten Solenoid-Steuerbereich (27) abgegeben, um das Solenoid (8) zur Steuerung des Einlassverschlusses einzuschalten. Die Betätigung des Solenoids (8) wird auf den Einlassverschluss (6) übertragen, der dabei in die Abgabeöffnung (1a) des Münzenzufuhrbereiches (6) eintritt, um die Abgabeöffnung zu schliessen und dadurch eine weitere Münzzufuhr zur Münzenbahn (5) zu sperren. Wird die letzte ankommende Münze, d.h. die 50 Yen-Münze, durch die Münzenbahn gefördert und vom Eliminierungstiming-Sensor (20) erfasst, so dass ein Timingsignal erzeugt wird, so wird ein Steuersignal vom Steuerbereich (22) dem zweiten Solenoid-Steuerbereich (28) zugeführt, um das Solenoid (18) zur Steuerung des Eliminierungsverschlusses einzuschalten. Der Betrieb des Solenoids (18) wird auf den Eliminierungsverschluss (16) übertragen, so dass die Öffnung (13) zur Eliminierung gefälschter Münzen in ihren OFFEN-Zustand gelangt, unmittelbar nach Durchtritt der letzten ankommenden Münze über den Eliminierungsverschluss (16), der bisher die Öffnung (13) für die Eliminierung gefälschter Münzen verschlossen hatte.

Vor dem vorausgehend aufgeführten Münzeneliminierungsvorgang wird, wenn das Koinzidenzsignal am Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23) ausgegeben wird, ein Steuersignal am Steuerbereich (22) abgegeben, damit die Münzen, die der letzten ankommenden Münze folgen, von der Sortier- und Zählvorrichtung ausgeschlossen werden. Im Münzenzähler und Komparator (24) werden die Daten des Zählsignals entsprechend der jeweiligen Münzensorten, die am Münzensensorbereich (11) erzeugt werden, und das Timingsignal aus dem Eliminierungstiming-Sensor (20) verglichen und einander zugeordnet, damit die Anzahl der zu eliminierenden Münzen berechnet wird. Das heisst, die Ausgangsdaten der Zählsignale, die den Münzensorten im Münzensorte-Sensorbereich (11) entsprechen, werden von den Ausgangsdaten des Eliminierungstiming-Sensors (20), die einen Münzendurchtritt anzeigen, abgezogen. Ist das Ergebnis einer derartigen Subtraktion gleich 3, so ist die Anzahl der zu eliminierenden Münzen mit 3 festgelegt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, die besonders die zu eliminierenden Münzen darstellt.

In diesem Falle gibt das erwähnte Timingsignal die Gesamtzahl der Münzen an, die am Eliminierungstiming-Sensor (20) vorbeigetreten sind. Es gibt somit an, dass eine Anzahl Münzen, die gleich der Summe der Münzen der jeweiligen Münzensorten (entsprechend der Zählungszahl für die Münzensorten) ist, einschliesslich der letzten ankommenden Münze, innerhalb des vorausgehend aufgeführten Voreinstellwertes und die die letzten ankommenden Münzen vorausgehenden Münzen, die in den Münzenspeicherbereichen (12A-12F) über die voreingestellten Sortierlöcher (10A-10F) aufgenommen wurden, zuzüglich der bereits in die Münzenbahn (5) zwischen dem Münzenunterscheidungssensor (9) und dem Einlassverschluss (6) unmittelbar vor dem Schliessen der Öffnung (1a) des Zufuhrbereiches (1) mittels des Einlassverschlusses (6) gelieferten Münzen, abhängig von der Abgabe des Koinzidenzsignals am Voreinstellwert-Zähler und Komparator (23), durch den Eliminierungstiming-Sensor (20) hindurchgetreten ist.

Wurde daher die Anzahl der zu eliminierenden Münzen berechnet, so betätigt der Steuerbereich (22) den Eliminierungsverschluss (16), um die Öffnungszeitspanne der Öffnung (13) zur Eliminierung gefälschter Münzen mittels eines Zeitgebers zu steuern, der auf eine Zeitspanne eingestellt werden kann, die dem Transport der zu eliminierenden Münzen, in diesem Falle 3, entspricht, d.h. der Zeitspanne, während welcher die hinterste dieser 3 zu eliminierenden Münzen, in diesem Fall die 101-te 50 Yen-Münze, auf der Münzenbahn (5) gefördert wird, damit sie durch die Öffnung (13) zur Eliminierung gefälschter Münzen austreten kann, der Zeitspanne, die der maximalen Anzahl von Münzen entspricht, die zwischen dem Münzenunterscheidungssensor (9) und dem Einlassverschluss (6) ausgerichtet werden können, der die Münzenausgabeöffnung (1a) des Münzenzufuhrbereiches (1) verschliesst, oder irgendeiner anderen willkürlich gewählten Zeitspanne.

Infolgedessen können die drei bereits auf die Münzenbahn (5) zwischen dem Einlassverschluss (6) und dem Sensor (9) zu dem Zeitpunkt abgegebenen Münzen, in welchem die Ausgabeöffnung (1a) des Münzenzufuhrbereiches (1) durch den Einlassverschluss (6) geschlossen wird, d.h. die 100-te 100 Yen-Münze, die 50-te 10 Yen-Münze und die 101-te 50 Yen-Münze, die auf die vorausgehend erwähnte, letzte ankommende Münze folgen, können durch die sich im geöffneten Zustand befindliche Öffnung (13) für die Eliminierung gefälschter Münzen nach unten treten, um in dem Münzenspeicherbereich (14) für gefälschte Münzen aufgenommen zu werden.

Nach Beendigung der Eliminierung dieser Münzen werden Kompensationssignale vom Münzenzähler und Komparator (24) entsprechend den Münzensorten an den erwähnten ersten Speicher (22a) in solcher Weise abgegeben, dass die Zähldaten im Zählspeicher gemäss den Münzensorten im ersten Speicher (22a) als Folge der Eliminierung der vorausgehend aufgeführten Münzen korrigiert werden können. In diesem Falle ist im ersten Speicher (22a) das Ergebnis der Zählung entsprechend den Münzensorten und der Bewertung der Münzensorten oder Echtheit in dem Münzensorte- und Echtheit-Bewertungsbereich gespeichert, das die Gesamtheit der hindurchgetretenen Münzen, einschliesslich der 100-sten 100 Yen-Münze, der 50-sten 10 Yen-Münze und der 101-sten 50 Yen-Münze betrifft, die auf die vorausgehend aufgeführte, zuletzt ankommende Münze folgen. Infolge der Abgabe der drei zu eliminierenden Münzen, werden die Zähldaten im ersten Speicher (22a) korrigiert, d.h. die Anzahl der 100 Yen-Münzen, der 50 Yen-Münzen und der 10 Yen-Münzen wird jeweils von "100" auf "99", von "101" auf "100" und von "50" auf "49" korrigiert, so dass die richtigen Anzahlen dieser drei Münzensorten nach einer derartigen Korrektur auf dem Zähl- und Anzeigebereich (30) zusammen mit den Zähldaten der verbleibenden Münzensorten angezeigt werden.

Nach dem Ablauf der vorbestimmten, am Zeitgeber eingesellten Zeit und nachdem durch die Ausgangssignale der jeweiligen Sensoren bestätigt wurde, dass keine Münzen auf der Transportfläche (5a) für die Münzen verbleiben, werden Steuersignale aus dem Steuerbereich (22) dem Motorantrieb zugeführt, um die Leistungszufuhr zum Motor (26) zu sperren, der zum Antrieb der Münzenzufuhr- und Transportbereiche dient, womit der Umlauf des Drehtellers (2) und des Münztransportriemens beendet wird. Steuersignale werden erneut dem ersten Solenoid-Steuerbereich (27) und dem zweiten Solenoid-Steuerbereich (28) zugeführt, um das Solenoid (8) zur Steuerung des Einlassverschlusses und das Solenoid (18) zur Steuerung des Eliminierungsverschlusses auszuschalten.

Hört die Bewegung des Motors zum Antrieb der Münzentransportvorrichtung für die Münzensortierung und Zählung auf, so arbeitet der Steuerbereich, um im Münzenzähler und Komparator (24) die Münzensorte- und Zählwertdaten zu vergleichen und zuzuordnen, die im Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) erhalten und im ersten Speicher (22a) gespeichert sind, und die Münzenanzahldaten, die im Münzensensorbereich (11) erhalten wurden und im zweiten Speicher (22b) gespeichert sind, um zu überprüfen, ob diese beiden Daten auf korrekt ausgegebenenZähldaten basieren. Die vom ersten Speicher (22a) ausgelesenen Daten und jene vom zweiten Speicher (22b) ausgelesenen Daten sind miteinander bezüglich der jeweiligen Münzensorten koinzident, es sei denn, es treten spezifische Erfassungsfehler auf. Ist die Koinzidenz für jede der Münzensorten erreicht, so wird ein Koinzidenzsignal erzeugt, um diesen Zustand anzuzeigen. Damit wird angegeben, dass die Ergebnisse des Vergleichs und der Zuordnung die Richtigkeit der beiden Zähldaten für die 50 Yen-Münze entsprechend dem vorausgehend erwähnten Voreinstellwert ergeben haben. Durch einen derartigen Vergleich und eine derartige Zuordnung wurde die Überprüfung bezüglich der Echtheit der Zählungsangaben der Daten, die auf den Münzensorte-Signalen und Zählwertsignalen basieren, und der Daten, die auf den Zählwertsignalen basieren, entsprechend den Münzensorten gleichzeitig durchgeführt.

Nachdem durch die Abgabe des Koinzidenzsignals bestätigt wurde, dass die zu eliminierende Münze richtig verrechnet und abgegeben wurde, führt der Steuerbereich (22) eine Überprüfung dahingehend durch, dass der Rückstellvorgang seitens der Steuerelemente wie des Einlassverschlusses und des Eliminierungsverschlusses, durchgeführt wurde und der Ausgangszustand korrekt erhalten wird. Der Steuerbereich (22) entscheidet hierauf, dass der Voreinstellungsvorgang beendet ist und liefert dem Zähl- und Anzeigebereich (30) ein Steuersignal zwecks Anzeige von "Voreinstellung beendet", womit angegeben wird,

dass die Voreinstellung der 50 Yen-Münzen beendet wurde. Die Bedienungsperson kann anschliessend die 50 Yen-Münzen aus dem Münzenspeicherbereich (12B) entnehmen. Für diese 50 Yen-Münzen wird die Voreinstellzahl "100" an der Münzensorteanzeige zusammen mit der vorausgehend erwähnten "Voreinstellung beendet"-Anzeige angezeigt.

Die Bedienungsperson betätigt anschliessend einen nicht dargestellten Schalter, um den Antriebsmotor zum Antrieb der Münzenzufuhr- und Transportbereiche erneut zu starten, wodurch die Zählvorgänge erneut gestartet werden. Was die Speicherung und Zählung der neben den 50 Yen-Münzen, für welche die Voreinstellung beendet ist, vorhandenen Münzen betrifft, so werden die getrennten Zähldaten dieser Münzensorten, wie sie zum Zeitpunkt des Stillstandes des Motors (26) vorliegen, nicht ungültig, sondern die akkumulative Zählung wird kontinuierlich bezüglich der Daten der Münzensorte durchgeführt, wobei die am Münzensorte- und Echtheit-Unterscheidungsbereich (21) erhaltenen Zähldatensignale, die im ersten Speicher (22a) des Steuerbereiches (22) gespeichert werden, und das Zählwertsignal, entsprechend den Münzensorten,vom Münzensensorbereich (11) erzeugt und vom zweiten Speicher (22b) gespeichert wird.

Wird die letzte ankommende Münze, die der voreingestellten 100-sten Münze entspricht, erneut in Verbindung mit einer der Münzensorten erfasst, so leiten die Koinzidenz- und Timingsignale eine Reihe von Vorgängen ein, wie das Öffnen und Schliessen der Steuerelemente, einschliesslich des Einlassverschlusses (6) und des Eliminierungsverschlusses (16) oder das Betriebsende des Antriebsmotors (26), so dass es möglich wird, aus den Münzenspeicherbereichen (12A-12F) die Münzen der unspezifizierten Münzensorten mit beendeter Voreinstellung zu entnehmen.

In ähnlicher Weise wird es möglich, wenn die Anzahl einer unspezifizierten Münzensorte infolge der akkumulativen Zählung die voreingestellte Anzahl erreicht, die Münzen der entsprechenden Münzensorte zu entnehmen. Auf diese Weise kann die Zählung und Sortierung der verbleibenden Münzensorten kontinuierlich auf der Grundlage der akkumulativen Zählung durchgeführt werden, bis die voreingestellte Anzahl der jeweiligen Münzensorten erreicht ist.

Die vorausgehend aufgeführten Einstellschritte der Zählungszahl und der anschliessenden Verarbeitung ist im Programm (2) und in der Betriebsablaufdarstellung der Fig. 5 angegeben. Das Programm (1) betrifft die Erfassung und Eliminierung gefälschter Münzen und hat keinen direkten Bezug zur vorliegenden Erfindung. Daher wird aus Gründen der Einfachheit hier keine nähere Beschreibung des Programmes (2) gegeben.

Bei der vorausgehend beschriebenen, erfindungsgemässen Vorrichtung zur Münzenzählung und Münzenverarbeitung werden die Daten und die Anzahl der gezählten Münzen auf der Grundlage der beiden unterschiedlichen Daten überprüft, die von dem Münzensorte- und Echtheit- Unterscheidungsbereich und von dem Münzensensorbereich kommen. Ist die voreingestellte Anzahl erreicht, so wird die Anzahl der auf der Münzenbahn verbleibenden Münzen gezählt und diese Münzen werden ohne Anhalten des Münzentransportes selbsttätig eliminiert. Werden dabei die Münzen bei voreingestellter Münzenanzahl für jede der Münzensorten sortiert und gezählt, so liefert die Erfindung eine erheblich verbesserte Zählgenauigkeit bei effektiver Voreinstellung, besonders wenn beabsichtigt ist, die Münzensortierung und Zählung in Verbindung mit einer hohen Transport- und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Münzen mehrerer Münzensorten durchzuführen.

Da es möglich ist, selbsttätig die Münzensorten abzuführen, die die voreingestellte Münzenanzahl in beliebiger Reihenfolge erreichen, d.h. ohne dass die Folge der Entnahme der Münzensorten spezifiziert ist, werden die verbleibenden Münzensorten, die nicht ihre vorgeschriebene Einstellung erreichen, anschliessend mittels akkumulativer Zählung bearbeitet und die Münzen der verschiedenen Münzensorten, wovon jede eine vorgegebene Voreinstellungsanzahl aufweist, können bei Hochgeschwindigkeitsbetrieb und bei unspezifizierten Münzensorten erhalten werden.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Zählung und Verarbeitung von Münzen, in welcher die Anzahl Münzen, die von einem Münzenzufuhrbereich geliefert werden, gezählt werden, während die Münzen auf einer Münzenbahn der Vorrichtung gefördert werden, mit

    einer Zählvorrichtung zum Zählen der Anzahl Münzen, die auf einer Münzenbahn verbleiben, wenn eine voreingestellte Anzahl für eine der Münzensorten erreicht ist,

    einer Münzeneliminierungsvorrichtung, die einer Münzeneliminierungsöffnung in der Münzenbahn zugewandt ist und die zwecks Öffnen und Schliessen der Münzeneliminierungsvorrichtung gesteuert werden kann, und

    einer Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung, die der Münzenausgabeöffnung im Münzenzufuhrbereich zugewandt ist und so gesteuert werden kann, dass sie nach Wunsch die Münzenzufuhr sperrt, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die gezählte Anzahl den voreingestellten Wert erreicht, die Münzenzufuhr-Sperrvorrichtung (6) gesteuert wird, um eine Münzenzufuhr vom Münzenzufuhrbereich zu sperren, und dass die Münzeneliminierungsvorrichtung (16) dann gesteuert wird, um die Münzeneliminierungsöffnung (13) zu öffnen, dass die verbleibenden Münzen, die von der Zählvorrichtung auf der Grundlage der Sperrung der Münzenzufuhr verrechnet werden, selbsttätig ausgegeben werden und der Voreinstellvorgang der gleichen Zählungs-Anzahl für eine Mehrzahl von Münzen automatisch eingestellt wird.






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