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Münzenhülse - Dokument DE3102785C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3102785C2 23.02.1989
Titel Münzenhülse
Anmelder Welin-Berger, Guy John Olof, Nacka, SE
Erfinder Welin-Berger, Guy John Olof, Nacka, SE
Vertreter Viering, H., Dipl.-Ing.; Jentschura, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 28.01.1981
DE-Aktenzeichen 3102785
Offenlegungstag 14.01.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.02.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.02.1989
IPC-Hauptklasse B65D 85/58
Zusammenfassung Münzenhülle, beispielsweise zur Verwendung in Banken, mit einer Hülse (1) aus einem dünnen, flexiblen Papiermaterial (3) und einer steifen Bodenscheibe (2), wobei die Hülse (1) die Form eines Kegelstumpfes hat und die Bodenscheibe an des sen engerem Ende angeordnet ist. Das Papiermaterial (3) erstreckt sich nur über einen Teil des Gesamtumfanges der Hülse (1) und der verbleibende Teil besteht aus einem Trans parentstreifen (6), von welchem die beiden Längsränder (4, 5) des Papiermaterials unter Ausbildung eines Fensters miteinander verbunden werden. Die steife Bodenscheibe (2) besteht aus einem heißsiegelfähigen Material oder ist damit beschich- tet und ist auch mit einem Loch oder mehreren Löchern ver sehen, so daß die Münzenhüllen, wenn sie ineinandergestapelt sind, nicht aufgrund eines Unterdruckes zwischen den Böden aneinander festsitzen. Zur Begünstigung des Öffnens der gefüllten Münzenhüllen ist eine Aufreißhilfe vorgesehen, die vorzugsweise mit dem Transparentstreifen (6) zusammenwirkt. Diese kann beispielsweise eine Grifflasche (7) sein, die aus dem oberen Ende des Streifens (6) ausgestanzt ist. Der Streifen (6) kann auch mit Perforierungen zur Begünstigung des Öffnens versehen sein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Münzenhülse in Form eines leicht konischen Zylinders aus dünnem, flexiblem Material, mit einer steifen Bodenscheibe an dem Münzenhülsenende kleineren Durchmessers und einem Kunststofftransparentstreifen.

Münzenhülsen sind an sich bekannt und werden in breitem Maße von den meisten Institutionen verwendet, bei welchen große Münzmengen gehandhabt werden. Aus der SE-PS 2 16 129 ist eine Münzenhülse der eingangs beschriebenen Art bekannt. Damit der Inhalt der Münzenhülse leicht überprüft werden kann, kann der Boden aus einer durchsichtigen Kunststoffscheibe bestehen oder es kann in dem Hülsenmaterial, aus welchem die Hülse gebildet wird, ein Fenster oder eine Reihe Löcher ausgeschnitten sein.

Einer der Vorteile einer konischen Hülse besteht darin, daß die Hülsen ineinandergestapelt werden können. Wenn sie mit einer steifen Bodenscheibe versehen sind, stützen sich die Hülsen gegenseitig, so daß sie nicht deformiert werden. Der Nachteil besteht darin, daß die Hülsen schwierig voneinander getrennt werden können, weil in den Räumen zwischen den Bodenscheiben leicht ein Unterdruck entsteht.

Die Erfindung löst die Aufgabe, eine gattungsgemäße Münzenhülse zu schaffen, bei der eine leichte Entnahme aus einem Stapel ineinandergeschachtelter Hülsen gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Bodenscheibe mit einer oder mehreren luftdurchlässigen Öffnungen zur Erleichterung der Hülsenentnahme aus einem Stapel ineinandergeschachtelter Hülsen versehen ist.

Heißsiegelfähiges Material in oder an der Bodenscheibe ermöglicht es, diese durch einen einfachen Heizschritt mit der Papierhülse zu verbinden, wobei die Hülse entweder unterhalb der Bodenscheibe umgebördelt wird oder die Bodenscheibe gegen die bereits umgebördelte Hülse gepreßt wird.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

Die Zeichnung zeigt eine perspektivische Ansicht einer Münzenhülse mit Darstellung des Bodenverschlusses.

Die Münzenhülse besteht aus einem leicht konischen Zylinder und einer Bodenscheibe 2. Die Hülse 1 besteht meist aus undurchsichtigem Material 3, vorzugsweise aus Papier. Das Papiermaterial erstreckt sich jedoch nicht rings der gesamten Hülse, vielmehr ist ein Spalt zwischen zwei Längsrändern 4 und 5 des Papiermaterials freigehalten. Dieser Spalt wird von einem Transparentstreifen 6 überbrückt. Der Spalt zwischen den beiden Längsrändern 4 und 5 kann je nach dem Herstellungsverfahren V-förmig, wie aus der Figur ersichtlich, oder rechteckig sein. Der Transparentstreifen 6 kann mit dem Papiermaterial entweder durch Heißsiegeln oder durch Kleben verbunden sein und befindet sich vorzugsweise an der Außenseite des Papiermaterials.

Aus der Zeichnung ist weiterhin ersichtlich, wie die Münzenhülse mittels ihres Bodenteils verschlossen werden kann. Die Hülse 1 ist um die steife Bodenscheibe 2 herumgebördelt, die vorzugsweise aus Pappe besteht, die mit einem heißsiegelfähigen Material beschichtet ist. Die Bodenscheibe 2 ist mit Öffnungen 12 versehen. Hierdurch wird die Entstehung eines Unterdruckes zwischen den Bodenscheiben verhindert, wenn die Hülsen ineinandergestapelt sind, so daß sie leicht voneinander getrennt werden können.


Anspruch[de]
  1. Münzenhülse in Form eines leicht konischen Zylinders aus dünnem, flexiblem Material, mit einer steifen Bodenscheibe an dem Münzenhülsenende kleineren Durchmessers und einem längsverlaufenden Sichtfenster aus einem Kunststofftransparentstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenscheibe (2) mit wenigstens einer luftdurchlässigen Öffnung (12) zur Erleichterung der Hülsenentnahme aus einem Stapel ineinandergeschachtelter Hülsen (1) versehen ist.






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