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Dokumentenidentifikation DE3121574C2 20.04.1989
Titel Vorrichtung zur Tagesmarkierung für Kalender
Anmelder Behrens, Günter F., 8210 Prien, DE
Erfinder Behrens, Günter F., 8210 Prien, DE
DE-Anmeldedatum 30.05.1981
DE-Aktenzeichen 3121574
Offenlegungstag 16.12.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.04.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.1989
IPC-Hauptklasse G09D 3/00
IPC-Nebenklasse B42D 5/04   
Zusammenfassung Vorrichtung zur Tagesmarkierung für Kalender mit tafelförmig in mehreren zueinander parallelen Querreihen angeordneten Daten eines Kalendariums, bei der eine Schiene mit einem darauf verschiebbar angeordneten Fensterrähmchen an ihren beiden Enden Klemmzungen aufweist, die integral aus dem Material der Schiene durch Einschnitte geformt sind und die Seitenränder des Kalenders umklammern, wobei als Träger für das Fensterrähmchen eine Profilschiene dient, deren auf der Rückseite angeordnete Profilwulste sich unterhalb der Klemmzungen gegen die Oberfläche des Kalenders abstützen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Tagesmarkierung für Kalender gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Kalender mit Vorrichtungen zur Tagesmarkierung sind als Tafel- und Blockkalender bekannt. Die Vorrichtung zur Tagesmarkierung besteht meist aus einer querverlaufend und über die Reihen der Daten höhenverstellbar angeordneten Folienschlaufe mit darauf verschiebbarem Fensterrähmchen, die den Kalender umschließt und rückseitig durch ein Gummiband gehalten wird. Die Anwendung einer solchen Vorrichtung setzt eine gewisse Steifigkeit des Kalenders voraus und steht dem Bestreben nach leichten Kalendern sogar ohne Rückenkarton entgegen. Sie verhindert durch die Bandagierung der Kalenderblätter zudem eine Vorausschau in zukünftige Zeitbereiche. Die Montage der Vorrichtung ist zeitraubend, weil das Gummiband hinter dem Kalender von Hand angebracht werden muß, wozu etwa 20 bis 30 Sekunden/Stück benötigt werden.

Zur Reduzierung der Montagezeiten ist schon eine Ausführung bekannt, bei der die Enden der Schiene für das Fensterrähmchen Klemmzungen aufweisen, die integral aus dem Material der Schiene durch Einschnitte geformt sind und die Seitenränder des Kalenders umklammern (DE-GM 75 11 809). Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Spannung der Klemmzungen nicht ausreicht, um die Schiene in ihrer eingestellten Höhenlage zu halten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Montagezeit zu reduzieren, einen weniger stabilen oder gar keinen Rückenkarton verwenden zu müssen, die bisher nachteilige Bandagierung bei Mehrblattkalendern aufzuheben, um eine Vorschau möglich zu machen.

Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die als Profilschiene ausgebildete Schiene auf ihrer Rückseite oberhalb und unterhalb der Klemmzungen verlaufende Wulste aufweist, die gegen die Oberfläche des obersten Kalenderblattes gerichtet sind. Das Kalenderblatt wird dabei wellenförmig eingeklemmt. Schließlich wird auch der Vorteil einer sehr günstigen Montagezeit erreicht, die im Mittel etwa 6 Sekunden/Stück beträgt. Damit führt die Erfindung zu Vorteilen bei der Herstellung, beim Gebrauch, bei den Material- und Versandkosten.

Zur konstruktiven Gestaltung ist nach einem weiteren Gedanken der Erfindung vorgesehen, daß die Profilwulste der auf der Vorderseite glatten Schiene durch Bördelränder der oberen und unteren Schienenkante gebildet sind. Vorteilhaft sind die oberen und unteren Ränder der Profilschiene im vertikalen Querschnitt der Profilschiene bogenförmig nach innen gekrümmt.

Zur näheren Erläuterung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt

Fig. 1 eine Draufsicht der Vorrichtung zur Tagesmarkierung,

Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und

Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch die linke Seite der Vorrichtung nach Fig. 1.

Auf der Zeichnung ist in der Fig. 1 das obere Blatt eines Kalenders angedeutet, während in Fig. 2 und 3 ein Block mit mehreren Blättern teilweise gezeigt ist. Die Vorrichtung zur Tagesmarkierung besteht aus der querverlaufend angeordneten Schiene a und dem darauf seitlich verschiebbar angeordneten Fensterrähmchen b, so daß durch Höhenverstellung der Schiene a und seitliches Verschieben des Fensterrähmchens b das jeweilige Datum im Fenster b sichtbar wird.

Die Schiene a ist in bekannter Weise als Profilschiene aus durchsichtigem Material ausgebildet. Dabei ist erfindungsgemäß ihr oberer und unterer Rand in der Form eines Bördelrandes bogenförmig nach hinten gekrümmt und stützt sich dadurch gegen das oberste Blatt c des Kalenderblocks ab. Für die Halterung der Schiene a an dem obersten Kalenderblatt c oder auch an mehreren übereinanderliegenden Kalenderblättern c und d sind an den beiden Enden der Schiene a Klemmzungen e vorgesehen, die integral aus dem Material der Schiene durch Einschnitte geformt sind, und die das oberste Kalenderblatt c an den Seitenrändern des Kalenders umklammern. Dadurch wird erreicht, daß die umklammerten Kalenderblätter infolge der Randwulste g und h entsprechend Fig. 2 wellenförmig durch die Klemmstellen verlaufen, um das erfindungsgemäße Ziel zu erreichen.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Tagesmarkierung für Kalender mit tafelförmig in mehreren zueinander parallelen Querreihen angeordneten Daten eines Kalendariums, bei der eine Schiene mit einem darauf verschiebbar angeordneten Fensterrähmchen an ihren beiden Enden Klemmzungen aufweist, die integral aus dem Material der Schiene durch Einschnitte geformt sind und die Seitenränder des Kalenders umklammern, dadurch gekennzeichnet, daß die als Profilschiene ausgebildete Schiene (a) auf ihrer Rückseite oberhalb und unterhalb der Klemmzungen (e) verlaufende Wülste (g, h) aufweist, die gegen die Oberfläche des obersten Kalenderblattes (c) gerichtet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulste (g, h) der auf der Vorderseite glatten Schiene (a) durch Bördelränder an der oberen und unteren Schienenkante gebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Ränder der Profilschiene (a) im vertikalen Querschnitt der Profilschiene bogenförmig nach hinten gekrümmt sind.






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