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Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Warten von Spinn- und Spulstellen - Dokument DE3734568A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3734568A1 03.05.1989
Titel Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Warten von Spinn- und Spulstellen
Anmelder Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG, 8070 Ingolstadt, DE
Erfinder Karl, Rupert;
Becker, Rudolf, 8070 Ingolstadt, DE
DE-Anmeldedatum 13.10.1987
DE-Aktenzeichen 3734568
Offenlegungstag 03.05.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.1989
IPC-Hauptklasse D01H 13/14
Zusammenfassung Eine Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Warten von Spinn- und Spulstellen, die entlang der Spinnmaschine verfahrbar ist, enthält Steuerungs- und Antriebselemente in einem Gehäuse (4). Das Gehäuse (4) ist mit Abdeckungen (2, 3) verschlossen und mit einer entgegen der Fahrtrichtung wirkenden Auffahrsicherung (1) versehen. Die Auffahrsicherung (1) jeder Fahrtrichtung besteht aus zwei Elementen, von denen das erste Element (11) mit der Seitenabdeckung (2) des Gehäuses (4) drehbar verbunden ist. Das erste Element (11) ist als Betätigungsmittel für das zweite, auf die Steuerungselemente einwirkende Element (12) ausgebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Warten von Spinn- und Spulstellen, die entlang der Spinnmaschine verfahrbar ist und die Steuerungs- und Antriebselemente in einem Gehäuse enthält, das mit Abdeckungen verschlossen und mit einer entgegen der Fahrtrichtung wirkenden Auffahrsicherung versehen ist.

Spinnmaschinen mit Vorrichtungen der genannten Art sind bekannt und werden häufig eingesetzt.

Diese Vorrichtungen, im folgenden auch Wartungsvorrichtungen genannt, besitzen Prallflächen als Auffahrsicherung. Die Auffahrsicherung hat die Aufgabe, bei einem Kontakt mit einem sich im Fahrweg der Vorrichtung befindlichen Hindernis sofort die Fahrt zu unterbrechen. Zur Erfassung von am Boden befindlichen Hindernissen ist die Auffahrsicherung im unteren Bereich des Gehäuses angebracht. Eine kleine Prallfläche ist vorteilhaft bei Inspektionsarbeiten innerhalb des Gehäuses, da es die Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen wesentlich erleichtert. Es besteht dabei jedoch die Gefahr, daß zum Beispiel Bedienungspersonal, das sich zu der Spinnmaschine vorbeugt, im Schulter- und Kopfbereich von der Vorrichtung erfaßt werden kann, ohne daß die Auffahrsicherung ausgelöst wird.

Größere Prallflächen, wie sie ebenfalls bekannt sind, erschweren die Zugänglichkeit bei den Inspektionsarbeiten. Wird die Auffahrsicherung bei den Inspektionsarbeiten demontiert, so ist keine Sicherung vorhanden, wodurch die Verletzungsgefahr für das Personal erhöht wird.

Bekannte Wartungsvorrichtungen haben Abdeckungen, die durch eine große Anzahl von Blechteilen an dem Gehäuse angeschraubt sind. Dies bedeutet einen großen Aufwand, wenn für Inspektionsarbeiten die Abdeckungen entfernt und anschließend wieder angeschraubt werden müssen. Aus diesem Grunde ist in dem Bereich, der am häufigsten zugänglich sein muß, keine Abdeckung vorgesehen, wodurch die Verletzungsgefahr des Bedienungspersonals und die Verschmutzung der Steuerungs- und Antriebselemente erhöht wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, während des Wartungsbetriebes der Spinn- und Spulstelle und während des Inspektionsbetriebs der Vorrichtung eine wirkungsvolle Auffahrsicherung zu gewährleisten, wobei die gute Zugänglichkeit zu Steuerungs- und Antriebselementen in dem Gehäuse der Vorrichtung für Inspektionsarbeiten gesichert ist.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Auffahrsicherung jeder Fahrtrichtung aus zwei Elementen besteht, von denen das erste Element mit der Seitenabdeckung drehbar verbunden ist und als Betätigungsmittel für das zweite, auf die Steuerungselemente einwirkende Element ausgebildet ist.

Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß mit dem Entfernen der Seitenabdeckung gleichzeitig ein Element der Auffahrsicherung von dem Gehäuse entfernt wird und somit die Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen wesentlich erleichtert wird. Dieses von dem Gehäuse entfernte Element dient im angebauten Zustand als Betätigungsmittel für das zweite Element, welches direkt auf die Steuerungselemente einwirkt und somit die eigentliche Auffahrsicherung darstellt. Das zweite Element behält seine Funktion auch ohne das erste Element, jedoch ist die Fläche, auf der es ausgelöst werden kann, eingeschränkt gegenüber der Anordnung, bei der beide Elemente zusammenwirken.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Seitenabdeckung des Gehäuses an der der Spinnmaschine abgewandten Seite in Drehgelenken drehbar gelagert ist. Die Seitenabdeckung des Gehäuses ist dadurch auf einfache Weise zu öffnen. Bei kurzen Inspektionsarbeiten bleibt die Abdeckung in den Drehgelenken hängen. Durch die Lagerung an der der Spinnmaschine abgewandten Seite kann die Abdeckung weit geöffnet werden und ermöglicht eine gute Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen.

Dadurch, daß zwei aneinandergrenzende Abdeckungen eine gemeinsame Drehachse aufweisen, wird die Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen vorteilhaft erleichtet.

Die Abdeckungen sind derart angeordnet, daß sie die Drehgelenke überdecken. Es wird dadurch erreicht, daß die Drehachsen vor Faserflug und Verstaubung geschützt sind. Außerdem ist sichergestellt, daß keine aus dem Gehäuse hervorstehenden Teile vorhanden sind, an denen Personen hängenbleiben und sich verletzen könnten.

In einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Abdeckungen aushängbar, damit bei längeren Inspektionsarbeiten die Steuerungs- und Antriebselemente gut zu erreichen sind.

Die Abdeckungen sind mit einem an jeder Abdeckung befindlichen und an drei Stellen der Abdeckung wirkenden Schnellverschluß in Schließstellung haltbar. Der Schnellverschluß ermöglicht mit einem Handgriff ein Öffnen und Schließen der jeweiligen Abdeckung. Durch den an drei Stellen wirkenden Schnellverschluß wird gewährleistet, daß die jeweilige Abdeckung dicht an dem Vorrichtungsgestell anliegt und auch nicht durch daran befestigte Lasten, wie zum Beispiel dem ersten Element der Auffahrsicherung, teilweise geöffnet wird.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das erste Element der Auffahrsicherung im oberen Bereich des Gehäuses angeordnet ist und sich über die Höhe des Gehäuses nach unten erstreckt. Dies besagt, daß die Auffahrsicherung an jeder Stelle wirkt an der es zu einem Kontakt des Gehäuses mit einem im Fahrweg der Vorrichtung befindlichen Hindernis kommen kann, solange das erste Element auf das zweite Element einwirken kann. Das zweite Element der Auffahrsicherung ist jedoch unabhängig vom ersten Element betätigbar, so daß die Auffahrsicherung auch ohne das erste Element zur Wirkung kommen kann.

Das zweite Element der Auffahrsicherung ist in Verlängerung der unteren Ebene des Gehäuses angeordnet. Die gute Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen erleichtert die Inspektionsarbeiten bei geöffneten oder ausgehängten Abdeckungen, wobei die Auffahrsicherung trotzdem noch vorhanden ist. Die Auffahrsicherung befindet sich an der niedrigsten Stelle der Vorrichtung, damit sowohl niedrige als auch hohe Hindernisse erfaßt werden können und die Auffahrsicherung auslösen.

Das erste Element der Auffahrsicherung ist mit dem zweiten Element magnetisch verbunden. Dies hat den Vorteil, daß die Elemente auf einfache Weise voneinander getrennt und wieder zusammengefügt werden können. Außerdem sind die Elemente ausreichend fest miteinander verbunden, daß sie bei einer Beschleunigung der Vorrichtung nicht durch Massenträgheit voneinander getrennt werden.

Das Gehäuse besteht aus Gehäuseteilen, die klappbar miteinander verbunden sind. Dadurch verringert sich die Tiefe des Gehäuses und erleichtert wiederum die Inspektionsarbeiten. In einem der drehbar gelagerten Gehäuseteile sind vorzugsweise die elektronischen Steuerungselemente angeordnet, wodurch ein übersichtlicher Aufbau der Steuerungs- und Antriebselemente in dem Gehäuse ermöglicht wird. Es sind auch ineinander geschachtelte Gehäuseteile ausführbar, die ihre Drehachse an der Seite der Spinnmaschine, oder der der Spinnmaschine abgewandten Seite angeordnet haben.

Die Forderung nach einer Auffahrsicherung einer verfahrbaren Vorrichtung sowohl während des automatischen Fahrbetriebes als auch während des manuellen Inspektionsbetriebs bei gleichzeitiger Inspektionsfreundlichkeit, d.h. guter Zugänglichkeit zu den Steuerungs- und Antriebselementen, wurde durch die vorliegende Erfindung vorteilhaft gelöst.

Ausführungsbeispiele werden nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine Ansicht der Auffahrsicherung;

Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung mit einer Ansicht der klappbaren Abdeckungen; und

Fig. 3 eine Vorderansicht der Vorrichtung.

In Fig. 1 ist in einer Seitenansicht eine Auffahrsicherung 1 dargestellt. Es sind zwei Elemente 11 und 12 zu erkennen, die aufeinander einwirken. Das erste Element 11 ist über ein Drehlager 13 mit einer Seitenabdeckung 2 gelenkig verbunden. Das Element 11 setzt sich aus einer Trägerplatte 111, einem Gestänge 112 und einer Verstärkung 113 zusammen. An die Trägerplatte 111 sind das Drehlager 13 und das Gestänge 112 befestigt. Die Verstärkung 113 hat in dieser Darstellung Kontakt zu einem Magneten 123 des zweiten Elementes 12. Dieses Element 12 besteht außerdem aus einer auf Steuerungselemente einwirkenden Schubstange 121, sowie aus einer Prallfläche 122 zur Übertragung des Stoßes des Hindernisses auf die Schubstange 121.

Das gesamte Element 11 ist über das Drehlager 13 derart zu verschwenken, daß es an dem Ende mit dem größten Hebelarm auf das zweite Element 12 der Auffahrsicherung 1 einwirkt. Die Rotationsbewegung des Elementes 11 wird in eine Translationsbewegung des Elementes 12 umgewandelt. Das Element 12 wirkt auf die in einem Gehäuse 4 befindlichen Steuerungselemente ein und unterbricht die Fahrt der Wartungsvorrichtung 5, wenn das Element 12 einen vorherbestimmten Weg in dem Gehäuse 4 zurückgelegt hat.

Das Element 11 ist über einen Magnet 123 mit dem Element 12 verbunden. Dieser Magnet 123 erlaubt einerseits die Umwandlung der rotatorischen in die translatorische Bewegung, da die Elemente 11 und 12 aneinander gleiten können, und andererseits wird das Element 11 bei einer starken Beschleunigung der Wartungsvorrichtung 5 daran gehindert aufgrund der Massenträgheit zu pendeln und unkontrollierte Bewegungen zu vollführen.

Die Seitenabdeckung 2 ist in dem Gehäuse 4 in Drehgelenken 21 gelagert. Dabei sind an der Seitenabdeckung 2 wenigstens zwei Gelenkpfannen 211 befestigt. Die Gelenkstifte 212 sind an dem Gehäuse 4 befestigt und soweit zurückversetzt, daß die Drehachsen innerhalb der äußeren Kontur der Wartungsvorrichtung 5 liegen. Die Vorderabdeckung 3 ist ebenso gelagert wie die Seitenabdeckung 2. Beide Abdeckungen 2 und 3 können durch eine Hochbewegung der Abdeckungen 2, 3 aus den Drehgelenken 21 gehoben und von dem Gehäuse 4 entfernt werden.

Der Doppelpfeil B zeigt die Richtung an in der sich das Element 12 bewegen kann. Geschieht die Bewegung in Richtung zum Gehäuse 4 durch äußere Einwirkung, so wird ein Signal ausgelöst, mit dem die Fahrt der Wartungsvorrichtung 5 unterbrochen wird. Das Element 12 bewegt sich anschließend in seine ursprüngliche Lage selbstständig zurück und ist bereit für eine erneute Auslösung.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Wartungsvorrichtung 5. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde die linke Auffahrsicherung 1 nicht vollständig gezeichnet. Die Abdeckungen 2 und 3, sowie ein drehbares Gehäuseteil 41 des Gehäuses 4 sind in offenem und geschlossenem Zustand dargestellt. Jedes der drehbar gelagerten Elemente 2, 3 und 41 kann um ca. 90° geschwenkt werden, um eine gute Zugänglichkeit zu den dahinter befindlichen Steuerungs- und Antriebselementen zu gewährleisten.

Die abgeklappten Abdeckungen 2, 3 und 41 erlauben einen guten Zugriff in das Gehäuse 4 bzw. in das drehbare Gehäuseteil 41. Dabei bleibt die Auffahrsicherung 1, die mit dem Element 12 bis in das Gehäuse 4 bzw. das Teil 41 reicht voll funktionstüchtig.

Das Gehäuseteil 41 dient als Schaltkasten in dem die elektronischen Steuerungselemente angeordnet sind. Die Funktionsfähigkeit dieses Schaltkastens bleibt auch im abgeklappten Zustand erhalten. Die Drehung des Teils 41 geschieht auf ähnliche Weise wie bei den Seiten- und Vorderabdeckungen 2 und 3. Auch hier befindet sich das Drehgelenk 21 hinter der äußeren Kontur der Wartungsvorrichtung 5, so daß keine vorstehenden Kanten vorhanden sind und das Drehgelenk 21 vor Verschmutzung geschützt ist.

Durch das drehbare Gehäuseteil 41 wird eine zusätzliche Erleichterung bei Inspektionsarbeiten an der Wartungsvorrichtung 5 erzielt, da sowohl die elektronischen Steuerungselemente in dem Teil 41 als auch die Steuerungs- und Antriebselemente in dem Gehäuse 4 gut zugänglich werden.

Die Vorderabdeckung 3 besteht aus einem Teil. Sie schützt die in dem Gehäuse 4 befindlichen Steuerungs- und Antriebselemente vor unbefugtem Zugriff und vor Verschmutzung. Außerdem deckt sie die Gelenke 21 einer Seitenabdeckung 2 und des Gehäuseteils 41 ab.

Ein in der Vorderabdeckung 3 befindliche Fenster 36 ist in Fig. 3 gezeigt. Es gestattet den Blick zu den Steuerungs- und Antriebselementen in dem Gehäuse 4. Dadurch wird eine Fehlersuche erleichtert, da die Abläufe in dem Gehäuse 4 beobachtet werden können.

Die Verriegelung der Vorderabdeckung 3 geschieht ebenso wie bei den Seitenabdeckungen 2 und dem drehbaren Teil 41 über einen Schnellverschluß 31, ist jedoch lediglich für die Vorderabdeckung 3 dargestellt. Der Schnellverschluß 31 verriegelt die Teile 2, 3 und 41 sowohl direkt am Verriegelungspunkt 32, als auch über ein Riegelgestänge 35 an den oberen und unteren Verriegelungspunkten 33 und 34. Der Schnellverschluß kann in bekannter Weise mit einem Schlüssel oder auch über eine Lasche betätigt werden. Die Verriegelungspunkte 33 und 34 gewährleisten ein dichtes Abschließen der Abdeckungen 2 und 3 an dem Gehäuse 4, wodurch die Steuerungs- und Antriebselemente vor Verschmutzung geschützt werden.

Das Drehlager 13 der Auffahrsicherung 1 ist über dem Gehäuse 4 angeordnet, damit die Drehbewegung der Seitenabdeckung 2 über einen großen Bereich hinweg möglich ist, ohne daß das Element 11 an dem Gehäuse 4 oder dem Gehäuseteil 41 anstößt.

An dem Gehäuseteil 41 sind Anzeige- und Eingabeelemente 411 angebracht, die in direkter Verbindung mit den elektronischen Steuerungselementen stehen. Diese Anzeige- und Eingabeelemente 411 sind auch im abgeklappten Zustand des Gehäuseteils 41 funktionstüchtig, wodurch wiederum die Inspektionsarbeiten erleichtert werden, da die Anzeige- und Eingabeelemente 411 in das Blickfeld des Wartungspersonals geschwenkt werden können.

An einer Fahrschiene 6 wird die gesamte Wartungsvorrichtung 5 verfahren. Geführt wird auf der Fahrschiene 6 jedoch lediglich das Gehäuse 4. Dadurch ist es an jeder beliebigen Position der Wartungsvorrichtung 5 möglich das Gehäuseteil 41 zu schwenken.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel schwenkt das zweite Element 12 der Auffahrsicherung 1 mitsamt dem Gehäuseteil 41 zur Seite. Es ist jedoch ebenso möglich, daß das Element 12 direkt in dem Gehäuse 4 gelagert ist und somit in seiner Position gehalten wird, auch wenn das Gehäuseteil 41 geschwenkt wird.

Das erste Element 11 der Auffahrsicherung 1 erstreckt sich über die gesamte Höhe des Gehäuses 4. Dadurch wird jedes Hindernis im Fahrweg der Wartungsvorrichtung 5 erfaßt und an die Steuerungselemente gemeldet. Im unteren Bereich des Elementes 11, in dem eine Kollision am wahrscheinlichsten und häufigsten stattfindet, befindet sich eine Verstärkung 113 an dem Element 11. Außer der Verstärkung des Elementes 11 dient es dafür, daß verhindert wird, daß kleine Hindernisse durch das Gestänge 112 gelangen und zu einer Kollision mit der Wartungsvorrichtung 5 führen.


Anspruch[de]
  1. 1. Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Warten von Spinn- und Spulstellen, die entlang der Spinnmaschine verfahrbar ist und die Steuerungs- und Antriebselemente in einem Gehäuse enthält, das mit Abdeckungen verschlossen und mit einer entgegen der Fahrtrichtung wirkenden Auffahrsicherung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffahrsicherung (1) jeder Fahrtrichtung aus zwei Elementen besteht, von denen das erste Element (11) mit der Seitenabdeckung (2) des Gehäuses (4) drehbar verbunden ist und als Betätigungsmittel für das zweite, auf die Steuerungselemente einwirkende Element (12) ausgebildet ist.
  2. 2. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenabdeckung (2) des Gehäuses (4) an der der Spinnmaschine abgewandten Seite in Drehgelenken (21) drehbar gelagert ist.
  3. 3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aneinandergrenzende Abdeckungen (2, 3) eine gemeinsame Drehachse aufweisen.
  4. 4. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (2, 3) die Drehgelenke (21) überdeckend angeordnet sind.
  5. 5. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (2, 3) mit einem an jeder Abdeckung (2, 3) befindlichen und an drei Stellen (32, 33, 34) der Abdeckung (2, 3) wirkenden Schnellverschluß (31) in Schließstellung haltbar ist.
  6. 6. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (11) im oberen Bereich des Gehäuses angeordnet ist und sich über die Höhe des Gehäuses (4) nach unten erstreckt.
  7. 7. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (12) der Auffahrsicherung (1) unabhängig vom ersten Element (11) betätigbar ist.
  8. 8. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (12) der Auffahrsicherung (1) in Verlängerung der unteren Ebene des Gehäuses (4) angeordnet ist.
  9. 9. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (11) mit dem zweiten Element (12) magnetisch verbunden ist.
  10. 10. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) aus Gehäuseteilen (41) besteht, die klappbar miteinander verbunden sind.
  11. 11. Spinnvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der drehbar gelagerten Gehäuseteile (41) elektronische Steuerungselemente angeordnet sind.






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