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Dokumentenidentifikation DE3900278A1 03.08.1989
Titel Besatz für den unteren Teil von Lederwaren und eine einen Besatz enthaltende Verstärkung
Anmelder I.T.W. de France, Beauchamp, Val d'Oise, FR
Erfinder Ambal, Gilbert, Frepillon, FR;
Morel, Henri, Maule, FR
Vertreter Hauck, H., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., 8000 München; Graalfs, E., Dipl.-Ing., 2000 Hamburg; Wehnert, W., Dipl.-Ing., 8000 München; Döring, W., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 4000 Düsseldorf; Reichert, H., Rechtsanw., 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 07.01.1989
DE-Aktenzeichen 3900278
Offenlegungstag 03.08.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.1989
IPC-Hauptklasse B68F 1/00
IPC-Nebenklasse A45C 13/36   
Zusammenfassung Besatz und Verstärkung, bestehend aus dem Besatz und einem Ansatz für Lederartikel, in denen der Besatz und der Ansatz Vorrichtungen zu ihrer Verbindung enthalten.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich einerseits auf Besätze für Lederwaren mit einer vorderen, einer seitlichen, einer hinteren und einer unteren Fläche, die im unteren Bereich des Artikels auf den Verbindungskanten zwischen der seitlichen und jeweils der vorderen, der unteren und der hinteren Fläche angeordnet werden; und andererseits auf Verstärkungen für diese Art von Artikeln, bei denen der Besatz durch einen Ansatz in die Richtung verlängert wird, in der sich die untere Fläche des Artikels erstreckt, wenn der Besatz angebracht wird, wobei sich der Ansatz unter diesen Bedingungen gegen die untere Fläche legt.

Ziel der Erfindung ist es, die Herstellung von Lederwaren mit entweder einem einfachen Besatz in einer Basisversion oder einer kompletten Verstärkung in einer verbesserten Version zu optimieren.

Der erfindungsgemäße Besatz ist dadurch gekennzeichnet, daß er Vorrichtungen zur Verbindung mit einem Ansatz enthält, die dergestalt vorgesehen sind, daß der letztere, sobald er mit dem Besatz vereinigt ist, diesen in der Richtung, in der sich die untere Fläche des Artikels erstreckt, verlängert und gegen diese untere Fläche anliegt, wenn der Besatz angebracht ist; die erfindungsgemäße Verstärkung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Besatz und der Ansatz Vorrichtungen enthalten, die ihre Verbindung ermöglichen.

Der erfindungsgemäße Besatz kann also in beiden Versionen verwendet werden, was zahlreiche Vorteile im Vergleich zu den unterschiedlichen klassischen Besätzen und Verstärkungen bietet und insbesondere bei der Herstellung von Besätzen und Verstärkungen erlaubt, die Risiken der Überschätzung des Verhältnisses von Verstärkungen zu der Gesamtanzahl der zu produzierenden Besätze und Verstärkungen zu reduzieren, da für diesen Fall nach der Erfindung das Risiko eines Lagereinbruches für die einfachen Besätze verhindert wird und das überschüssige Lager lediglich die Ansätze und nicht die gesamten Verstärkungen enthält; was die Herstellung von Lederartikeln betrifft, so ermöglicht die Erfindung, einfache Besätze auf allen Artikeln anzubringen und dann daran in einem Bereich, der von den momentanen Bedürfnissen abhängt, den Ansatz anzufügen.

Die Charakteristika, Besonderheiten und Vorteile der Erfindung werden während der im folgenden gegebenen nicht limitierenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung unter Bezug auf beigefügte Figuren deutlich. Unter diesen ist:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Lederartikels teilweise aufgerissen dargestellt, der auf der dem Betrachter zugewandten Seite einen erfindungsgemäßen Besatz trägt und auf der abgewandten Seite mit einer ebenfalls erfindungsgemäßen Verstärkung ausgerüstet ist; zeigen

Fig. 2 und 3 eine Stirn- bzw. Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Besatzes;

Fig. 4 und 5 jeweils eine Unter- und Seitenansicht eines Ansatzes, der mit dem Besatz der vorhergehenden Figuren verbunden wird;

Fig. 6 und 7 jeweils eine Unter- und eine Seitenansicht einer Kappe für die Hohlfüße, mit denen der auf den vorhergehenden Figuren gezeigte Ansatz ausgestattet ist; und ist

Fig. 8 eine Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Verstärkung, die den in den vorhergehenden Figuren gezeigten Besatz und Ansatz vereinigt; wobei der Besatz entlang der Linie A-A in Fig. 2 und der Ansatz entlang der Linie B-B in Fig. 4 im Schnitt gemäß des angegebenen Plans dargestellt ist.

Der Artikel 1 (hier ein Schulranzen) weist eine Vorderseite 4, zwei Seiten 5A und 5B, eine Rückseite 6 und eine Unterseite 7 auf; er ist in seinem unteren nach vorne weisenden Bereich mit einem Besatz 2 ausgerüstet, der auf den Verbindungskanten zwischen der Seite 5A mit jeweils der Vorderseite 4, der Unterseite 7 und der Rückseite 6 angeordnet ist; er ist in seinem unteren abgewandten Bereich mit einer vollständigen Verstärkung 3 ausgerüstet mit einem Besatz 2, der in bezug auf die Seite 5B identisch zu dem vorne an der Seite 5A befindlichen Besatz angeordnet ist, und einem Ansatz 8, der den Besatz in der Richtung, in der sich die Unterseite 7 erstreckt, verlängert.

Der Unterschied zwischen der nahen und der entfernten Seite des Artikels 1 ist nützlich, um die Erfindung zu illustrieren, wobei es jedoch klar ist, daß die hergestellten Artikel für den Fall, daß sie zwei Seiten haben, in Wirklichkeit homogen sind, was bedeutet, daß in ihrer Basisversion ein Besatz auf jeder Seite vorgesehen ist, während in ihrer verbesserten Version auf jeder Seite eine komplette Verstärkung angeordnet ist.

Das dargestellte Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Besatz, den man genauer auf den Fig. 2, 3 und 8 erkennt, enthält zwei parallele Seitenwände 9 und 10 in Form eines U und eine transversale Wand 11, die sie verbindet und in Position zueinander hält. Der Abstand zwischen den Wänden 9 und 10 und die Größe der letzteren ist so gewählt, daß der zwischen ihnen bestehende Raum 12 ausreicht, um die hervorspringenden Nähte an den Kanten zwischen einer Seite des Artikels 1 und jeweils seiner Vorderseite, seiner Unterseite und seiner Rückseite aufzunehmen.

Um den Besatz 2 an dem Artikel 1 zu befestigen, wenn er in Position gebracht worden ist, sind koaxiale durch die Wände 9 und 10 hindurchgehende Bohrungen 13A, 13B und 14A an jedem der oberen Enden des Besatzes vorgesehen, um ein Durchführen einer Befestigungsvorrichtung wie z.B. einer Niete (nicht in Fig. 1 dargestellt) zu erlauben, die ebenfalls durch den Teil des Artikels, der in die entsprechende Zone des Raumes 12 eingesetzt ist, hindurchtritt.

Die an dem erfindungsgemäßen Besatz 2 vorgesehenen Vorrichtungen zur Verbindung mit einem Ansatz sind in einer bevorzugten Ausführung in mindestens einem vorspringenden Teil angeordnet - hier einer deutlich rechtwinkligen Sohle 15 - unterhalb des Teiles des Besatzes, der gegen die Unterseite 7 des Artikels 1 anliegt, wobei dieser vorspringende Teil dazu geeignet ist, eine Auflagefläche für den Artikel zu bilden, was bedeutet, daß der Artikel auf diesem ruht.

Diese Doppelrolle des vorspringenden Teils, bzw. der vorspringenden Teile (wenn mehrere Füße anstelle der Sohle verwendet werden), erlaubt es tatsächlich, einen erfindungsgemäßen Besatz bereitzustellen, der sehr kompakt ist, und der ein ähnliches Aussehen wie klassische Besätze aufweist, was interessant ist, da der Besatz lediglich in einer ihrer Verwendungen hochgezogen wird.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält die Sohle drei nebeneinander liegende Hohlräume 16A, 16B und 16C, die jeweils in deutlich paralleler Weise am Boden des Artikels angeordnet und durch Rippen 17A und 17B unterteilt sind, die in Längsrichtung des Artikels angeordnet sind, wobei die äußeren Hohlräume 16A und 16C durch seitliche Wände 18A und 18B der Sohle begrenzt werden, die ebenfalls in Längsrichtung des Artikels ausgerichtet sind, wodurch jeder der flachen Hohlräume auf zwei gegenüberliegenden Abschnitten durch Führungsflächen begrenzt wird, die in Längsrichtung zu dem Artikel ausgerichtet sind. Jeder der Hohlräume ist quer zu den Führungsflächen in einem dritten Abschnitt geöffnet, der auf der Seite angeordnet ist, an der sich der Boden des Artikels erstreckt. Die zwei flachen, äußeren Hohlräume besitzen eine Wand, hier die untere, die mit einer Vertiefung ausgerüstet ist - in Fig. 8 für den Hohlraum 16C mit 19 bezeichnet -, in der auf der Seite des erwähnten dritten Abschnittes eine Anschlagfläche vorgesehen ist - in Fig. 8 für die Vertiefung 19 mit 20 bezeichnet -.

Der Ansatz 8, der dazu gedacht ist, mit dem Besatz 2 verbunden zu werden und der im Detail in den Fig. 4, 5 und 8 gezeigt ist, besitzt drei Verbindungsplatten 21A, 21B und 21C, die dazu gedacht sind, jeweils in die entsprechenden flachen Hohlräume 16A, 16B und 16C eingesetzt zu werden und die Abmessungen aufweisen, die eine gut passende Einfügung ermöglichen. Die beiden äußeren Platten 21A und 21C sind jede mit einem elastischen hervorspringenden Streifen ausgerüstet, 22A und 22C, der während des Einsetzens gebogen wird und sich am Ende des Einsetzens in die Vertiefung des entsprechenden Hohlraumes einfügt, um ein Herausziehen der Verbindungsplatten aus den flachen Hohlräumen zu verhindern, dadurch, daß die Streifen gegen die Anschlagflächen zu liegen kommen, wie in Fig. 8 für den Streifen 22C gezeigt.

Man wird feststellen, daß es möglich ist, in weiteren Ausführungen der Erfindung lediglich einen einzigen flachen Hohlraum vom vorstehend beschriebenen Typ in dem Besatz vorzusehen sowie eine einzelne Verbindungsplatte für den Ansatz; und daß den Herstellungsbedingungen entsprechend dieser Hohlraum und diese Platte glatt ausgebildet sein können, insbesondere, wenn kein Risiko besteht, daß der Besatz und der Ansatz getrennt werden, nachdem sie zusammengesetzt worden sind.

Es bleibt gleichfalls festzustellen, daß die Verbindung über einen flachen Hohlraum und eine Verbindungsplatte besonders kompakt und unauffällig ist, was in Zusammenhang mit der Tatsache interessant ist, daß es wünschenswert ist, sowohl dem Besatz als auch der Verstärkung nach der Erfindung ein Aussehen zu verleihen, das dem von klassischen Besätzen und Verstärkungen entspricht.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält der Ansatz 8 zwei rechteckige hervorspringende Füße 23A und 23B, die jede eine Auflagefläche für den Artikel darstellen; diese Füße sind hohl und werden jeder durch eine Kappe wie die in den Fig. 6 und 7 gezeigte Kappe 24 geschlossen, die die Auflagefläche 25 für den Artikel bildet; im Inneren jedes Fußes 23A oder 23B mündet eine Durchbohrung 26, die durch den Ansatz führt und zur Befestigung der Verstärkung an der Unterseite der Tasche gedacht ist; und jeder Fuß besitzt in einer Seitenwand eine Öffnung 27, die das Hindurchführen eines Gurtes (nicht gezeigt) von dem Inneren des Fußes zu der Rückseite des Artikels erlaubt, wobei vorgesehen ist, daß die Befestigung des Gurtes mit der Befestigung der Verstärkung an der Unterseite der Tasche übereinstimmt und damit im Inneren des Fußes aufgenommen ist.

Dieser in der verbesserten Version des Artikels montierte Gurt wird mit seinem anderen Ende in einem oberen Rückenbereich des Artikels befestigt, um eine Anordnung des Artikels auf dem Rücken der Person, die ihn trägt, zu ermöglichen.

Es ist klar, daß lediglich in dem Fuß, der der Rückseite des Artikels zugewandt ist, ein Gurt befestigt wird, und daß in dem anderen Fuß lediglich der Ansatz (und damit die Verstärkung) befestigt wird; man sieht jedoch eine Öffnung 27 in beiden Füßen vor, damit die erfindungsgemäße Verstärkung gleichermaßen für beide Seiten des Artikels verwendet werden kann.

Die Kappe 24 wird auf dem Ansatz mit Hilfe von Laschen 28 befestigt, die auf zwei seitlichen gegenüberliegenden Flächen vorgesehen sind, um in entsprechende Vertiefungen 29, die im Inneren des Fußes auf dem Ansatz vorgesehen sind, einzudringen und darin zu verrasten.

Man stellt weiterhin fest, daß ein einziger Fuß auf dem Ansatz ausreicht, um den Artikel in Position zu halten und in weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung die Befestigung des Ansatzes und des Gurtes an dem Boden der Tasche aufzunehmen.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene und in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt im Gegenteil alle Varianten, die der Fachmann bestimmen kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Besatz (2) für Lederartikel (1) mit einer Vorderseite (4), einer Seite (5A, 5B), einer Rückseite (6) und einer Unterseite (7), der im unteren Teil des Artikels (1) auf den Verbindungskanten zwischen der Seite (5A, 5B) und der Vorderseite (4) respektive der Unterseite (7) und der Rückseite (6) angeordnet wird; dadurch gekennzeichnet, daß er Vorrichtungen zur Verbindung mit einem Ansatz (8) enthält, die so vorgesehen sind, daß der letztere, wenn er mit dem Besatz verbunden ist, diesen in der Richtung, in der sich die Unterseite (7) des Artikels erstreckt, verlängert und gegen die Unterseite anliegt, wenn der Besatz in Position gebracht wird.
  2. 2. Besatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtungen in mindestens einem vorspringenden Teil (15) unterhalb des Teiles des Besatzes, der an der Unterseite (7) des Artikels angeordnet wird, vorgesehen sind, wobei dieser hervorragende Teil sich dazu eignet, eine Auflagefläche für den Artikel zu bilden.
  3. 3. Besatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtungen einen flachen Hohlraum (16A, 16B, 16C) enthalten, der:
    1. - in deutlich paralleler Weise zu der Unterseite (7) des Artikels angeordnet ist;
    2. - in zwei gegenüberliegenden Abschnitten durch Führungsflächen begrenzt wird, die in Längsrichtung des Artikels angeordnet sind;
    3. - quer zu den Führungsflächen in einem dritten Abschnitt geöffnet ist, der auf der Seite angeordnet ist, auf der sich die Unterseite des Artikels erstreckt,
  4. wobei der Ansatz (8), mit dem der Besatz (2) verbunden werden soll, eine Verbindungsplatte (21A, 21B, 21C) enthält, die in den flachen Hohlraum durch den dritten Abschnitt hindurch eingeführt wird.
  5. 4. Besatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Hohlraum (16A, 16C) eine mit einer Vertiefung (19) ausgerüstete Wand aufweist, die auf der Seite des dritten Abschnittes eine Anschlagfläche (20) besitzt, wobei die Verbindungsplatte (21A, 21C) des Ansatzes, mit dem der Besatz verbunden wird, mit einem elastischen, vorspringenden Streifen (22A, 22C) versehen ist, der während des Einsetzens verbogen wird und sich am Ende des Einsetzens in die Vertiefung einfügt, um ein Herausziehen der Verbindungsplatte aus dem Hohlraum zu verhindern, dadurch, daß der Streifen gegen die Anschlagfläche zu liegen kommt.
  6. 5. Besatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtungen in einer Sohle (15) aufgenommen sind, die unterhalb des Bereiches des Besatzes liegt, der an der Unterseite (7) des Artikels angeordnet wird, wobei diese Sohle drei flache nebeneinander liegende Hohlräume (16A, 16B, 16C) aufweist, die:
    1. - in wesentlich paralleler Weise am Boden des Artikels angeordnet sind;
    2. - in zwei gegenüberliegenden Abschnitten durch Führungsflächen begrenzt werden, die in Längsrichtung des Artikels angeordnet sind;
    3. - quer zu den Führungsflächen in einem dritten Abschnitt geöffnet sind, der auf der Seite angeordnet ist, auf der sich die Unterseite des Artikels erstreckt,
  7. wobei die beiden äußeren Hohlräume (16A, 16C) eine mit einer Vertiefung (19) ausgerüstete Wand aufweisen, die eine Anschlagfläche (20) auf der Seite des dritten Abschnittes aufweisen; der Ansatz (8), mit dem der Besatz (2) verbunden wird, drei nebeneinander liegende Verbindungsplatten (21A, 21B, 21C) trägt, die jeweils in einen der flachen Hohlräume eingesetzt werden, wobei die beiden äußeren Platten (21A, 21C) jede mit einem elastischen, hervorspringenden Streifen (22A, 22C) versehen sind, der sich während des Einsetzens verbiegt und sich dann am Ende des Einsetzens in die Vertiefung des entsprechenden Hohlraumes einfügt, um ein Herausziehen der Verbindungsplatten aus den flachen Hohlräumen zu verhindern, dadurch, daß die Streifen gegen die Anschlagflächen zu liegen kommen.
  8. 6. Verstärkung für Lederartikel (1) mit einer Vorderseite (4), einer Rückseite (6), einer Seite (5A, 5B) und einer Unterseite (7); mit einem Besatz, der in einem unteren Bereich des Artikels auf den Verbindungskanten zwischen der Seite (5A, 5B) und der Vorderseite (4), respektive der Unterseite (7) und der Rückseite (6) angeordnet wird; und mit einem Ansatz, der den Besatz in der Richtung, in der sich die Unterseite (7) des Artikels erstreckt, verlängert und sich gegen diese anlegt, wenn der Besatz in Position gebracht wird; dadurch gekennzeichnet, daß der Besatz (2) und der Ansatz (8) Vorrichtungen zu ihrer Verbindung enthalten.
  9. 7. Verstärkung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtungen des Besatzes (2) einen flachen Hohlraum (16A, 16B, 16C) enthalten, der:
    1. - in wesentlich paralleler Weise zu der Unterseite (7) des Artikels angeordnet ist;
    2. - in zwei gegenüberliegenden Abschnitten durch Führungsflächen begrenzt wird, die in Längsrichtung des Artikels angeordnet sind;
    3. - quer zu den Führungsflächen in einem dritten Abschnitt geöffnet ist, der auf der Seite, auf der sich der Boden des Artikels erstreckt, angeordnet ist;
  10. und dadurch, daß die Verbindungsvorrichtungen des Ansatzes eine Verbindungsplatte (21A, 21B, 21C) enthalten, die durch den dritten Abschnitt hindurch in den flachen Hohlraum eingesetzt wird.
  11. 8. Verstärkung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Hohlraum (16A, 16C) eine mit einer Vertiefung (19) versehene Wand aufweist, die auf der Seite des dritten Abschnittes eine Anschlagfläche (20) aufweist, und dadurch, daß die Verbindungsplatte (21A, 21C) des Ansatzes (8) mit einem hervorspringenden, elastischen Streifen (22A, 22C) versehen ist, der sich während des Einsetzens verbiegt und am Ende des Einsetzens in die Vertiefung einfügt, um ein Herausziehen der Verbindungsplatte aus dem Hohlraum zu verhindern, dadurch, daß der Streifen gegen die Anschlagfläche anliegt.
  12. 9. Verstärkung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtungen in einer Sohle (15) angeordnet sind, die unterhalb des Bereiches des Besatzes (2) liegt, der an der Unterseite (7) des Artikels angeordnet wird, wobei diese Sohle drei flache nebeneinander liegende Hohlräume (16A, 16B, 16C) aufweist, die:
    1. - in wesentlich paralleler Weise zu der Unterseite des Artikels angeordnet sind;
    2. - in zwei gegenüberliegenden Abschnitten durch Führungsflächen begrenzt werden, die in Längsrichtung des Artikels angeordnet sind;
    3. - quer zu den Führungsflächen in einem dritten Abschnitt geöffnet sind, der auf der Seite angeordnet ist, auf der sich der Boden des Artikels erstreckt,
  13. wobei die beiden äußeren flachen Hohlräume eine mit einer Vertiefung (19) ausgerüstete Wand aufweisen, die eine Anschlagfläche (20) auf der Seite des dritten Abschnittes aufweist; der Ansatz (8) drei nebeneinander liegende Platten enthält, die jeweils in einen der flachen Hohlräume eingesetzt werden, wobei die beiden äußeren Platten (21A, 21C) jede mit einem hervorspringenden, elastischen Streifen (22A, 22C) ausgerüstet sind, der sich während des Einsetzens verbiegt und sich dann am Ende des Einsetzens in die Vertiefung des entsprechenden Hohlraumes einfügt, um ein Herausziehen der Verbindungsplatten aus den flachen Hohlräumen zu verhindern, dadurch, daß die Streifen gegen die Anschlagflächen zu liegen kommen.
  14. 10. Verstärkung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (8) mindestens einen hervorragenden Fuß (23A, 23B) enthält, der eine Auflagefläche (25) für den Artikel bildet.
  15. 11. Verstärkung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (23A, 23B) hohl ist, daß er mit einer Kappe (24) verschlossen wird, die eine Auflagefläche (25) für den Artikel darstellt und, daß eine Durchbohrung (26), die durch den Ansatz hindurchführt und zur Befestigung der Verstärkung auf der Unterseite (7) der Tasche vorgesehen ist, im Inneren des Fußes mündet.
  16. 12. Verstärkung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Fuß (23A, 23B) in einer Seitenwand eine Öffnung (27) aufweist, die dergestalt angeordnet ist, daß sie das Hindurchführen eines Gurtes vom Inneren des Fußes zu der Rückseite des Artikels erlaubt, wobei die Befestigung des Gurtes mit der der Verstärkung (2, 8) auf der Unterseite der Tasche übereinstimmt.






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