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Dokumentenidentifikation DE3809034A1 28.09.1989
Titel Zeichenkopf
Anmelder Franz Schmidt & Haensch GmbH & Co, 1000 Berlin, DE
Erfinder Lauter, Reinhold, 1000 Berlin, DE
Vertreter Meissner, P., Dipl.-Ing.; Presting, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 1000 Berlin
DE-Anmeldedatum 15.03.1988
DE-Aktenzeichen 3809034
Offenlegungstag 28.09.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.09.1989
IPC-Hauptklasse B43L 13/02
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf mit einem der Normalverstellung dienenden, mit den Zeichenlinealen verbundenen Griffknopf, der in einem feststehenden, mit dem Zeichenarm verbundenen Teil verdrehbar gelagert ist sowie mit einer Basisverstellung. Um einen Zeichenkopf zu schaffen, der einerseits preiswert in der Herstellung ist, zum anderen eine Basisverstellung ermöglicht und bei dieser Basisverstellung nicht zu Genauigkeitsverlusten führt, wird vorgeschlagen, daß die Basisverstellung aus einem auf dem feststehenden Teil (3) des Zeichenkopfes gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren Einstellring (4) besteht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf mit einem der Normalverstellung dienenden, mit den Zeichenlinealen verbundenen Griffknopf, der in einem feststehenden, mit dem Zeichenarm verbundenen Teil verdrehbar gelagert ist sowie mit einer Basisverstellung.

Aus der Praxis sind Zeichenköpfe bekannt, bei denen eine Basisverstellmöglichkeit durch ein zwischen dem Zeichenkopf und dem Zeichenarm angeordneten Scherengelenk möglich ist. Nachteilig hierbei ist, daß einerseits durch die Art der Verstellung, d.h. durch das Scherengelenk gewisse Genauigkeitskompromisse in Kauf genommen werden müssen und daß zum anderen der Herstellungsaufwand für derartige Zeichenköpfe relativ groß ist. Andererseits besteht der Bedarf an preiswerten Zeichenköpfen, wobei aber davon auszugehen ist, daß die Hand des Zeichners auch bei derartigen preiswerten Zeichenköpfen, die für Kleinzeichenanlagen eingesetzt werden, gleich groß ist und daher haben alle Bedienungselemente wie bei den normalen Zeichenköpfen für größere Anlagen gleiche Abmessungen. Wenn Einsparungen möglich sind, so gehen diese dann ausschließlich auf die konstruktive Gestaltung des Zeichenkopfes selbst.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Zeichenkopf zu schaffen, der einerseits preiswert in der Herstellung ist, zum anderen eine Basisverstellung ermöglicht und bei dieser Basisverstellung nicht zu Genauigkeitsverlusten führt.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit den Merkmalen im Kennzeichen des Anspruchs 1, d. h. die Basisverstellung besteht aus einem auf dem feststehenden Teil des Zeichenkopfes gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren Einstellring. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Einstellring am Umfang des feststehenden Teiles gelagert.

Wesentlich ist, daß die Winkelteilung über diesen Einstellring, der als Winkelmeßring ausgebildet ist und der in an sich bekannter Weise durch Klemmhebel arretierbar ist, zur Basisverstellung benutzt wird. Die Winkelverstellung des Griffknopfes selbst erfolgt in herkömmlicher Weise und gegenüber wesentlich teureren Ausführungen, die nicht mit einem eingangs genannten Scherengelenk arbeiten, ist keine besondere Basislagerung für den Einstellring vorgesehen, weil erfindungsgemäß dieser Einstellring am Umfang des feststehenden Teiles in einfacher Weise gelagert ist.

Die Erfindung soll anhand der Zeichnung, die einen Querschnitt durch einen Zeichenkopf darstellt, erläutert werden.

Der Zeichenkopf weist in bekannter Weise einen Griffknopf 2 auf, an dem die Zeichenlineale 1 befestigt sind. Dieser Griffknopf ist in dem feststehenden Teil 3 gelagert, wobei dieses in bekannter Weise mit dem Zeichenarm, also bspw. einem Führungsparallelogramm oder dem vertikalen Führungsarm der Zeichenmaschine verbunden ist.

Erfindungsgemäß ist nun die Basisverstellung als Einstellring 4 ausgebildet, der, wie sich aus der Zeichnung ergibt, am Umfang des feststehenden Teiles 3 gelagert ist. Es ergibt sich ohne weiteres aus dieser Zeichnung, daß dieser Zeichenkopf nur wenige Teile besitzt und daher preiswert hergestellt werden kann. Diese Art der Basisverstellung, wie sie für preiswerte Zeichenköpfe vorgesehen ist, arbeitet vollwertig und man muß keine Kompromisse hinsichtlich der Genauigkeit, wie sie bei Scherenbasisverstellungen auftreten, eingehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Zeichenkopf mit einem der Normalverstellung dienenden, mit den Zeichenlinealen verbundenem Griffknopf, der in einem feststehenden, mit dem Zeichenarm verbundenen Teil verdrehbar gelagert ist sowie mit einer Basisverstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisverstellung aus einem auf dem feststehenden Teil (3) des Zeichenkopfes gelagert und relativ zu diesem verdrehbaren Einstellring (4) besteht.
  2. 2. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellring (4) am Umfang des feststehenden Teiles (3) gelagert ist.






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