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Dokumentenidentifikation DE3236696C3 12.10.1989
Titel HF-Empfänger mit Sendersuchlaufeinrichtung
Anmelder Becker Autoradiowerk GmbH, 7516 Karlsbad, DE
Vertreter Prinz, E., Dipl.-Ing.; Leiser, G., Dipl.-Ing.; Schwepfinger, K., Dipl.-Ing., 8000 München; Bunke, M., Dipl.-Ing., 7000 Stuttgart; Bunke, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Degwert, H., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 04.10.1982
DE-Aktenzeichen 3236696
Offenlegungstag 05.04.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.03.1986
Date of publication of amended patent 12.10.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.1989
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 32497792
IPC-Hauptklasse H03J 7/18
IPC-Nebenklasse H03J 5/00   
Zusammenfassung Der HF-Empfänger ist mit einer Sendersuchlaufeinrichtung, einer Senderidentifikationseinrichtung zum Identifizieren eingestellter Sender durch Vergleich vorbestimmter charakeristischer Sendermerkmale der eingestellten Sender mit Identifikationsinformationen, die in einer nichtflüchtigen Speichertabelle abgespeichert sind, und mit einem alphanumerischen Anzeigefeld (22) sowie mit einem Stationstasten aufweisenden Bedienungsfeld (24) ausgestattet. Die im automatischen Sendersuchlauf über den Empfangsbereich gefundenen Sender sind in einem Arbeitsspeicher (18) abgespeichert. Jeder abgespeicherte Sender wird in dem alphanumerischen Anzeigefeld (22) als zum Empfang verfügbarer Sender in Form der gebräuchlichen alphanumerischen Symbole permanent angezeigt. Die Stationstasten sind mit den Anzeigebereichen des alphanumerischen Anzeigefeldes (22) kombiniert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung geht aus von einem HF-Empfänger mit einer Sendersuchlaufeinrichtung, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein solcher HF-Empfänger ist aus der DE-OS 30 40 465 bekannt. Er enthält neben einer Sendersuchlaufeinrichtung eine Anordnung zur Senderidentifikation, mittels welcher die eingestellten Sender identifiziert werden können. Diese Identifikation erfolgt durch Vergleichen vorbestimmter charakteristischer Sendermerkmale des jeweils eingestellen Senders mit Identifikationsinformationen, die in einer nichtflüchtigen Speichertabelle abgespeichert sind. Als solche charakteristische Sendermerkmale werden beispielsweise die Sendefrequenzen, Verkehrsfunkkennung und dergleichen ausgewertet. Zweck der Senderidentifikation ist es, anhand der Gesamtheit der beim Sendersuchlauf gefundenen Sender und durch Vergleich derselben mit den in der nichtflüchtigen Speichertabelle gespeicherten Informationen den jeweiligen Standort des Empfängers zu bestimmen. Ist der Standort des Empfängers bekannt, so können alle an diesem Standort theoretisch empfangsbaren Sender alphanumerisch angezeigt werden. Diese Anzeige der empfangsbaren Sender erfolgt auf einer Anzeigetafel, welche die Namen der empfangbaren Sender aufleuchten läßt. Auf der Anzeigetafel sind beispielsweise die verschiedenen Sendeanstalten mit ihren Programmketten angegeben. Dem Anzeigefeld sind Stationstasten so zugeordnet, daß ein als zum Empfang verfügbar angezeigter Sender durch Betätigung der entsprechenden Stationstaste eingestellt wird. Ein solches Anzeigefeld mit zugeordneten Stationstasten ist für einen ähnlichen Empfänger bereits in der "Funkschau" 1977, Heft 25, S. 84 gezeigt. Bei dem dort beschriebenen HF-Empfänger erfolgt jedoch kein automatischer Sendersuchlauf über den Empfangsbereich; um die Standortinformation zu gewinnen, muß bei Inbetriebnahme des Geräts die Postleitzahl des Standortes eingegeben werden. Aus der anhand der Standortinformation ermittelten Liste der empfangbaren Sender werden dann diejenigen entnommen, die das gewünschte Programm ausstrahlen, die entnommenen Sendefrequenzen werden nacheinander eingestellt, um zu ermitteln, auf welcher Frequenz die beste Empfangsqualität gegeben ist. Anschließend wird der die beste Empfangsqualität ergebende Sender eingestellt.

Beiden bekannten Empfängern ist gemeinsam, daß auf dem Anzeigefeld alle Sender angezeigt werden, die theoretisch bei dem ermittelten Standort als zum Empfang verfügbar angesehen werden. Die jeweiligen örtlichen Empfangsbedingungen werden also nicht berücksichtigt. Im Einzelfalle wird daher nicht jeder angezeigte Sender empfangswürdig oder überhaupt empfangbar sein.

Aus der DE-OS 28 40 533 ist ferner ein HF-Empfänger für Betrieb in Kraftfahrzeugen bekannt, der zwei parallele Empfangsteile aufweist, von denen jeweils eines im Sendersuchlauf arbeitet, um innerhalb des Empfangsbereiches Sender zu finden, die dasselbe Programm ausstrahlen wie der gerade eingestellte Sender, jedoch mit höherer Feldstärke empfangen werden. Sobald ein solcher Sender mit höherer Feldstärke gefunden ist, wird auf diesen umgeschaltet, und der andere Empfangsteil arbeitet nun im Suchlauf. Auf diese Weise soll erreicht werden, daß ein einmal eingestelltes Programm über weite Fahrstrecken praktisch unterbrechungslos in optimaler Empfangsqualität gehört werden kann, obwohl sich die Empfangsbedingungen über diese Fahrstrecke beträchtlich ändern und das Sendegebiet des ursprünglich eingestellten Senders verlassen wurde. Bei dem zu diesem Zweck durchgeführten Sendersuchlauf können aber stets nur diejenigen Sender gefunden werden, die das anfangs eingestellte Programm ausstrahlen.

Ausgehend von einem HF-Empfänger nach der DE- OS 30 40 465 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Anzeige von nicht empfangswürdigen oder überhaupt nicht zu empfangenden Sendern auf dem Anzeigefeld zu verhindern, um auszuschließen, daß anhand der angezeigten Information Sender eingestellt werden, die unter den jeweiligen Empfangsbedingungen in Wirklichkeit nicht empfangbar sind.

Diese Aufgabe wird bei dem HF-Empfänger der eingangs angegebenen Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

Der erfindungsgemäße HF-Empfänger ermöglicht eine besonders einfache und eindeutige Bedienung, die besonders bei Autoradios von Bedeutung ist. Da im Anzeigefeld nur diejenigen Sender angezeigt werden, die unmittelbar zuvor beim Sendersuchlauf gefunden wurden und daher zum Empfang tatsächlich verfügbar sind, ist eine Fehlbedienung praktisch ausgeschlossen. Wird ein angezeigter Sender eingestellt, so ist er mit Sicherheit auch mit einer bestimmten Mindestqualität empfangbar.

In der nicht vorveröffentlichten DE-OS 32 30 428 ist bereits ein HF-Empfänger vorgeschlagen, der über die Gattungsmerkmale des erfindungsgemäßen HF-Empfängers hinaus auch das Merkmal aufweist, wonach der Inhalt des Arbeitsspeichers durch automatisch wiederholte Sendersuchläufe aktualisiert wird und nur die in dem Arbeitsspeicher abgespeicherten Sender unmittelbar in dem alphanumerischen Anzeigefeld als zum Empfang verfügbar zur Anzeige gebracht werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß ein zusätzliches alphanumerisches Anzeigefeld zur Anzeige des zum Empfang auf den NF-Teil durchgeschalteten Senders vorgesehen ist. Zwar ist in der eingangs genannten "Funkschau" 1977, Heft 25, S. 84 und 85, bereits die Verwendung eines zusätzlichen Anzeigefeldes zur Anzeige des zum Empfang durchgeschalteten Senders beschrieben, jedoch handelt es sich nicht um ein alphanumerisches Anzeigefeld, sondern um eine digitale Frequenzanzeige.

Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der obigen Ausführungsform besteht darin, daß der in dem zusätzlichen alphanumerischen Anzeigefeld angezeigte Sender in dem alphanumerischen Anzeigefeld der zum Empfang verfügbaren Sender gelöscht wird. Hierdurch wird vermieden, daß die Stationstaste des bereits eingestellten Senders erneut betätigt wird.

Ausführungsformen der Erfindung werden nun unter Bezugsnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt

Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform und

Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Bedien- und Anzeigefeldes bei einer weiteren Ausführungsform.

Der HF-Empfangsteil 10 eines als Ausführungsbeispiel erläuterten Rundfunkempfängers ist mit einer Antenne 12, einem NF-Teil 14 und mit einer einen Mikrocomputer enthaltenden Steuereinheit 16 verbunden. An die Steuereinheit 16 sind ein Arbeitsspeicher (RAM) 18 und ein nichtflüchtiger programmierbarer Speicher (PROM) 20 angeschlossen. Ferner ist die Steuereinheit 16 mit einem alphanumerischen Anzeigefeld 22 sowie mit einem Bedienungstastenfeld 24 verbunden.

Durch geeignete Programmierung des Mikrocomputers ist die Steuereinheit 16 so ausgelegt, daß sie den HF-Empfangsteil 10 im automatischen Sendersuchlauf steuern kann. Dieser Sendersuchlauf erfolgt wiederholt bzw. periodisch, was insbesondere bei Autoradios zweckmäßig ist. Während der Durchführung des Sendersuchlaufs kann der NF-Teil 14 stummgeschaltet werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind jedoch zwei getrennte HF-Empfangsteile vorgesehen, von denen der eine jeweils zum Empfang an den NF- Teil durchgeschaltet ist, während der andere ständig oder periodisch im Sendersuchlauf arbeitet.

Die während des Sendersuchlaufs gefundenen Sender bzw. ihre Empfangsfrequenzen werden in dem Arbeitsspeicher 18 abgespeichert. Der Inhalt des Arbeitsspeichers 18 wird durch wiederholte Sendersuchläufe aktualisiert.

In dem nichtflüchtigen programmierbaren Speicher 20 sind sogenannte Sendertabellen abgespeichert, d. h. Tabellen, welche für jede Rundfunkanstalt eines vorbestimmten Gebietes, z. B. Bayerischer Rundfunk, Südwestfunk, Norddeutscher Rundfunk, die Sendefrequenzen aller von dieser betriebenen Sender, ggf. mit zugehöriger Programmnummer, angeben. Diese Sendertabellen können in der Praxis nur für begrenzte Gebiete gespeichert werden, z. B. für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und der daran angrenzenden Länder. Auch der Inhalt des nichtflüchtigen programmierbaren Speichers 20 kann jedoch aktualisiert bzw. angepaßt werden, indem die zuvor gespeicherten Informationen bzw. Sendertabellen gelöscht und neue Informationen eingelesen werden.

Das alphanumerische Anzeigefeld 22 wird durch die Steuereinheit 16 angesteuert. Es ist gruppiert in mehrere Buchstaben-Anzeigebereiche 22A zur Anzeige der den Sendeanstalten zugeordneten Buchstabensymbole und daneben angeordneten Ziffern-Anzeigebereichen 22B zur Anzeige der Programmnummern der Programme der Sendeanstalten. Jeder Buchstaben-Anzeigebereich 22A bildet mit einem Ziffern-Anzeigebereich 22B eine Zeile, und mehrere dieser Zeilen sind übereinander angeordnet.

Das Bedienungstastenfeld 24 enthält eine Anzahl von Stationstasten A1, . . . A4, . . . D1, . . . D4, deren zugehörige Schalter matrixförmig angeordnet sind. Jede Steuertaste A1, . . . A4, . . . D1, . . . D4 ist einer Ziffer eines Ziffern-Anzeigebereiches 22B zugeordnet.

Durch geeignete Programmierung des Mikrocomputers ist die Steuereinheit 16 imstande, charakteristische Sendermerkmale jedes während eines Sendersuchlaufes gefundenen und in dem Arbeitsspeicher 18 gespeicherten Senders, insbesondere seine Empfangsfrequenz, mit den Identifikationsinformationen zu vergleichen, die in dem nichtflüchtigen programmierbaren Speicher 20 gespeichert sind. Durch Vergleichen der charakteristischen Sendermerkmale mit den Identifikationsinformationen aus den in dem nichtflüchtigen Speicher 20 gespeicherten Sendertabellen kann jeder Sender eindeutig identifiziert werden. Im einzelnen kann die Senderidentifizierung z. B. so erfolgen, wie dies in der bereits eingangs erwähnten DE-OS 30 31 527 beschrieben ist. Grundsätzlich ist jedoch jedes Senderidentifikationsverfahren geeignet, das eine eindeutige Senderidentifizierung ermöglicht.

Jeder in dem Arbeitsspeicher 18 abgespeicherte Sender wird auf dem alphanumerischen Anzeigefeld 22 in Form des gebräuchlichen alphanumerischen Symbols angezeigt. Wenn z. B. bei einem Sendersuchlauf das erste und das dritte Programm des Bayerischen Rundfunks gefunden wurden und in dem Arbeitsspeicher 18 abgespeichert sind, so erscheint in einem der mit A, B, C, D bezeichneten Buchstaben-Anzeigefelder 22A das Symbol "BR", während in dem daneben angeordneten Ziffern-Anzeigefeld 22B die Ziffern 1 und 3 angezeigt werden. Die während des Sendersuchlaufs ebenfalls gefundenen und in dem Arbeitsspeicher 18 abgespeicherten Sender anderer Sendeanstalten werden gleichzeitig in den übrigen Anzeigegruppen des Anzeigefeldes 22 angezeigt. Der Benutzer des Rundfunkempfängers ist also durch einen kurzen Blick auf das alphanumerische Anzeigefeld 22 über sämtliche zum Empfang verfügbaren Sender informiert. Unter diesen zum Empfang verfügbaren Sendern kann der Benutzer dann leicht den gewünschten Sender auswählen, indem er die diesem zugeordnete Stationstaste A1, . . . A4, . . . D1, . . . D4 betätigt. Die Steuereinheit 16 spricht auf die Betätigung einer Stationstaste an, indem sie den zu den NF-Teil 14 durchgeschalteten HF-Empfangsteil 10 auf die in dem Arbeitsspeicher 18 abgespeicherte Empfangsfrequenz des der Stationstaste zugeordneten Senders abstimmt. Falls in dem Arbeitsspeicher 18 zu ein und demselben Programm einer Sendeanstalt mehrere Empfangsfrequenzen abgespeichert sind, so wählt die Steuereinheit 16 unter diesen Empfangsfrequenzen diejenige aus, welche die beste Empfangsqualität gewährleistet.

Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform eines Bedienungs- und Anzeigefeldes ist das alphanumerische Anzeigefeld 22 in Zeilen und Spalten gruppiert. Jede Zeile enthält an ihrem rechten Ende ein Buchstaben-Anzeigefeld 22A, dem ein Ziffern-Anzeigefeld 22B vorausgeht. Jedes Ziffern-Anzeigefeld 22B enthält vier kreisförmige Leuchtfelder, die selektiv beleuchtet werden können. Die vier kreisförmigen Leuchtfelder der verschiedenen Anzeigezeilen sind spaltenweise übereinander angeordnet, und die so gebildeten Anzeigespalten sind von links nach rechts mit 1, 2, 3, 4 bezeichnet. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel sind die beleuchteten kreisförmigen Leuchtfelder mit einem Kreuz bezeichnet. In der ersten Anzeigezeile sind dies das erste und das dritte Leuchtfeld, in der zweiten Anzeigezeile nur das dritte Leuchtfeld, ebenso wie in der dritten Anzeigezeile, während in der letzten Anzeigezeile nur das erste Leuchtfeld beleuchtet ist. In dem Buchstaben-Anzeigefeld 22A der ersten Anzeigezeile erscheint z. B. das Buchstabensymbol "BR", in der zweiten Zeile das Buchstabensymbol "SWF", in der dritten Zeile das Buchstabensymbol "OE" und in der letzten Zeile irgendein anderes Symbol, das als "XYZ" angegeben ist. Wie leicht erkennbar ist, informiert bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel das alphanumerische Anzeigefeld 22 den Benutzer darüber, daß vom Bayerischen Rundfunk das erste und das dritte Programm, vom Südwestfunk und vom Österreichischen Rundfunk jeweils das dritte Programm und von einer weiteren Sendeanstalt das erste Programm als empfangswürdige Sender zur Verfügung stehen.

Jedes kreisförmige Leuchtfeld ist mit einer Stationstaste kombiniert. Das erste kreisförmige Leuchtfeld der ersten Zeile ist z. B. mit der in Fig. 1 gezeigten Stationstaste A1 des Bedienungsfeldes 24 kombiniert. Als mit Leuchtfeldern kombinierte Bedienungselemente können allgemein bekannte Leuchttaster oder dgl. verwendet werden.

Bei anderen Ausführungsformen sind die Stationstasten jeweils neben den zugeordneten Leuchtfeldern oder in einer getrennten Gruppe angeordnet.

Anstelle von Leuchtfeldern, die selektiv beleuchtet werden, erscheinen bei einer anderen Ausführungsform neben dem Buchstabensymbol der betreffenden Sendeanstalt die Ziffern, die den Programmnummern der empfangswürdigen Sender dieser Sendeanstalt entsprechen.

Nachdem durch Betätigung einer Stationstaste der Rundfunkempfänger auf das gewünschte Programm eingestellt wurde, wird bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform die zu diesem Programm gehörende Ziffernanzeige gelöscht. Das zugehörige alphanumerische Symbol wird in einer zusätzlichen Anzeigeeinheit 26 angezeigt, die neben dem alphanumerischen Anzeigefeld 22 gruppiert ist. Eine zusätzliche Anzeigeeinheit 26 ist in vielen Fällen ohnehin zweckmäßig, da sie es ermöglicht, für die Bereiche Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle die Sendefrequenzen anzuzeigen, während das alphanumerische Anzeigefeld 22 für den UKW-Bereich reserviert bleibt.

Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist ferner ein Tastenfeld 28 vorgesehen, durch dessen Betätigung verschiedene Steuerfunktionen des Rundfunkempfängers ausgelöst werden können, z. B. Einstellen der Lautstärke, Bedienung von Sonderfunktionen usw.

Bei einer anderen Ausführungsform wird die Programmnummer des durch Betätigung einer Stationstaste eingestellten Programmes in dem Ziffern-Anzeigefeld 22B nicht gelöscht, sondern z. B. dadurch kenntlich gemacht, daß das zugeordnete Leuchtfeld in einer anderen Farbe beleuchtet wird.


Anspruch[de]
  1. 1. HF-Empfänger mit einer Sendersuchlaufeinrichtung, einer Senderidentifikationseinrichtung zum Identifizieren eingestellter Sender durch Vergleich vorbestimmter charakteristischer Sendermerkmale des eingestellten Senders mit Identifikationsinformationen, die in einer nichtflüchtigen Speichertabelle abgespeichert sind, mit einem alphanumerischen Anzeigefeld, in dem die zum Empfang verfügbaren Sender in Zuordnung zu Stationstasten eines Bedienungsfeldes angezeigt werden, und einem Arbeitsspeicher, in dem die durch automatischen Sendersuchlauf über den Empfangsbereich gefundenen Sender abgespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt des Arbeitsspeichers (18) durch automatisch wiederholte Sendersuchläufe aktualisiert wird, daß nur die in dem Arbeitsspeicher (18) abgespeicherten Sender unmittelbar in dem alphanumerischen Anzeigefeld (22) als zum Empfang verfügbar zur Anzeige gebracht werden, und daß eine Anzeigezeile des alphanumerischen Anzeigefeldes zwischen verschiedenen Speicherbereichen des Arbeitsspeichers (18), die jeweils einer Sendeanstalt zugeordnet sind, umschaltbar ist.
  2. 2. HF-Empfänger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zusätzliches alphanumerisches Anzeigefeld (26) zur Anzeige des zum Empfang auf den NF-Teil (14) durchgeschalteten Senders.
  3. 3. HF-Empfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem zusätzlichen alphanumerischen Anzeigefeld (26) angezeigte Sender in dem alphanumerischen Anzeigefeld (22) der zum Empfang verfügbaren Sender gelöscht ist.






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