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Dokumentenidentifikation DE3810116A1 12.10.1989
Titel Verfahren zum Versetzen von Leute oder Ladungen aus einem Geschoß in das andere mit Hilfe von Hubvorrichtungen und Vorrichtungen zur Verwirklichung des Verfahrens
Anmelder Kern, Johann, 7180 Crailsheim, DE
DE-Anmeldedatum 25.03.1988
DE-Aktenzeichen 3810116
Offenlegungstag 12.10.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.1989
IPC-Hauptklasse B66B 9/00
IPC-Nebenklasse E04H 6/28   
IPC additional class // B66B 11/02  

Beschreibung[de]

Das Verfahren betrifft ein Verfahren zum Versetzen von Leute oder Ladungen mit Hilfe von Hubvorrichtungen (Aufzügen).

Nach dem bekannten Verfahren werden die Leute aus dem Ausgangsgeschoß in den nötigen in einer Fahrgastkabine gebracht - ohne Umsteigen. Dasselbe wird mit verschiedenen Ladungen gemacht, z. B. mit Kraftfahrzeugen (Kfz), mit Hilfe von Hubvorrichtungen:

europ. Patent 00 41 241, 00 90 996; DE 29 26 263; E. 04H.

Nach dem bekannten Verfahren wird der Raum, wo der Aufzug sich bewegt, schlecht benutzt und darum ist die Leistung des Aufzugs oder einer Garage mit einem Aufzug niedrig.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die Leistung des Aufzugs oder einer Vorrichtung, wo ein Aufzug benutzt wird, zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Versetzen von Leite oder Ladungen aus einem Geschoß in das anderes mit Hilfe von Hubvorrichtungen wird mit Benutzen von wenigstens zwei Hubebenen (z. B. zwei Fahrgastkabinen) durchgeführt, deren Abstand einer von der anderen der Geshoßhöhe entspricht. Dabei kann die Ganghöhe der Hubvorrichtung nicht größer als ein Drittel der Gebäudehöhe sein.

Die Hubebene zum Versetzen von Ladungen kann drehbar sein oder einige drehbare Plattformen enthalten. Die Fahrgastkabine des Aufzugs kann zwei Ausgänge enthalten.

Dadurch wird die Leistung eines Aufzugs vergrößert (im Fall einer Garage wenigstens um so viel mal vergrößert, wieviel Hubebene verwendet werden).

Das Verfahren und die Verwirklichungsvorrichtungen sind in Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen

Fig. 1-4 - vertikale Schnitte der schematischen Darstellung einer Garage mit zwei Hubebene.

Fig. 5-6 - Querschnitte der schematischen Garagedarstellung durch ein Abstellgeschoß.

Fig. 7-8 - dasselbe, wie Fig. 1-4, aber mit 6 Hubebenen.

Fig. 9-10 - schematische Darstellung von zwei Aufzüge nebeneinander je mit zwei Fahrgastkabinen.

Fig. 11 - Querschnitt der Fig. 9 oder 10 durch das mittlere Geschoß.

Die Fig. 1-4 erklären schematisch das Verfahren im Fall einer Garage. Gezeigt ist ein ganzer Arbeitzyklus der Garage 1 mit einem Aufzug 2, der zwei Hubebenen 3 hat. Wie man sieht bei der Benutzung von zwei Hubebenen im Verlauf eines Zyklus werden zwei Kfz abgestellt und zwei rausgefahren.

Die Hubebene kann drehbar sein (Fig. 5) oder drehbare Plattformen 4 enthalten (Fig. 6) um das Kfz in einer beliebigen Zelle abstellen zu können.

Bei der Benutzung von drehbaren Plattformen können auch mehrere Zufahrten 5 benutzt werden (bei einzigem Zufahrtgeschoß).

Bei der Benutzung von 6 Hubebenen (Fig. 7, 8) können während eines Zyklus 6 Kfz abgestellt werden (im Fall von Fig. 5) oder 18 (im Fall von Fig. 6).

Bei der Benutzung von 6 Hubebenen (Fig. 7, 8) muß die Garage 3 Zufahrtsgeschosse haben.

Bei der Versetzung von Leute kann es alles vorgehen wie auf Fig. 1-4. Aber besser ist es gleich zwei Aufzüge benutzen, die sich immer einer entgegen dem anderen bewegen (Fig. 9-10). In diesem Fall können die Fahrgastkabinen 6 einen Übergangsausgang haben aus einer Kabine in die andere (Fig. 11).

Solche Aufzüge können bequem sein in einem Warenhaus, Bahnhof usw. wo ständig viele Leute sich bewegen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Versetzen von Leute oder Ladungen aus einem Geschoß ins andere mit Hilfe von Hubvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Versetzen mit Hilfe von wenigstens zwei Hubebenen durchgeführt wird, deren Abstand einer von der anderen unveränderlich ist, z. B. sie sind miteinander unbeweglich befestigt und dabei der Abstand der Geschoßhöhe entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ganghöhe der Hubvorrichtung unveränderlich und nicht größer als ein Drittel der Gebäudehöhe ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Verwirklichen des Verfahrens nach Anspruch 1, z. B. eine Garage zum Parken von Kfz, die eine Hubvorrichtung enthält und mehrere Abstellgeschosse, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung wenigstens zwei bevorzugend drehbare Hubebene enthält, deren Abstand einer von der anderen unveränderlich ist und der Geschoßhöhe entspricht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hubebene nicht weniger als eine drehbare Plattform enthält.
  5. 5. Vorrichtung zum Verwirklichen des Verfahrens nach Anspruch 1, ein Fahrgastlift, dadurch gekennzeichnet, daß er nicht weniger, als zwei Fahrgastkabinen enthält, die miteinander unbeweglich befestigt sind und voneinander einen Abstand haben, der der Geschoßhöhe entspricht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrgastkabine zwei Ausgänge hat.






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