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Dokumentenidentifikation DE3730090C2 02.11.1989
Titel Vorrichtung zur Verbindung eines Vergasers mit der Einlaßöffnung einer eine Arbeitsmaschine antreibenden Brennkraftmaschine
Anmelder Kioritz Corp., Mitaka, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nagashima, Akira, Kawasaki, JP
Vertreter Wallach, C., Dipl.-Ing.; Koch, G., Dipl.-Ing.; Haibach, T., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Feldkamp, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 08.09.1987
DE-Aktenzeichen 3730090
Offenlegungstag 24.03.1988
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 02.11.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.11.1989
IPC-Hauptklasse F02M 15/06
IPC-Nebenklasse F02M 17/48   F02M 35/00   
Zusammenfassung Es sind Mittel vorgesehen, um einen Vergaser an einer mit einer Brennkraftmaschine ausgerüsteten Arbeitsmaschine zu montieren, wobei ein Verbindungsstück aus flexiblem und wärmeisolierendem Material mit Verbindungsabschnitten hergestellt ist und ein Flansch am Brennstoff-Luftgemischauslaß des Vergasers an einer Ausnehmung eines Verbindungsstücks eingepaßt und von dieser gehaltert wird, während ein Flanschabschnitt an der Einlaßöffnung der Brennkraftmaschine von einer Ausnehmung des anderen Verbindungsstücks gehalten wird, in das es eingepaßt ist, während der Vergaser mit den festen Wandabschnitten des Gehäuses verbunden ist und von diesem gehaltert wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbindung eines Vergasers mit der Einlaßöffnung einer eine Arbeitsmaschine, beispielsweise eine Kettensäge, antreibenden Brennkraftmaschine. Üblicherweise wird der Vergaser über eine Flanschverbindung mit dem Einlaßstutzen der Brennkraftmaschine, meist einer Zweitaktbrennkraftmaschine, über Bolzen verspannt, die durch Löcher der aneinandergefügten Flansche geführt sind. Diese unmittelbare metallische Berührung bedingt eine Wärmebrücke nach dem Vergaser, die Montage ist relativ aufwendig und der Aufbau innerhalb des Gehäuses der Arbeitsmaschine ziemlich raumgreifend.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Verbindungsvorrichtung derart auszubilden, daß bei raumsparendem Aufbau, geringem Gewicht und einer guten Wärmeisolation nach dem Vergaser eine einfache Montage gewährleistet ist.

Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs angegebenen Merkmale.

Durch das Verbindungsglied wird eine schraubenlose Verbindung der beiden Flansche von Vergaseranschluß und Einlaßöffnung möglich, und zwischen den beiden Flanschen verbleibt eine Wärmeisolationsschicht, die einen Wärmeübergang weitgehend verhindert.

Das Verbindungsglied paßt in das Gehäuse der Arbeitsmaschine ein und bildet damit gleichzeitig eine Lagerabstützung, wobei außerdem eine Schwingungsisolation nach dem Vergaser gewährleistet wird.

Durch die Erfindung wird demgemäß eine einfache Lageranordnung geschaffen, durch die eine einfache Montage gewährleistet wird.

Es ist zwar durch die DE-OS 34 30 645 bereits ein tragbares Arbeitsgerät in Gestalt einer Motorkettensäge bekanntgeworden, bei der ein aus Kuststoff bestehendes Kurbelgehäuse mit dem Zylinder der Brennkraftmaschine über einen lsolierring erfolgt. Dieser Isolierring soll das Kunststoffkurbelgehäuse gegen Temperaturbeanspruchungen schützen.

Der Isolierring verbindet jedoch nicht, wie im Falle der Erfindung, metallische Anschlußflansche miteinander und kann daher nicht als Vorbild für eine Verbindungsvorrichtung zwischen Vergaser und Einlaßöffnung einer Brennkraftmaschine dienen.

Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Schnittansicht eines Hauptteils einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kettensäge.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel findet die Erfindung bei einer Kettensäge Anwendung. Innerhalb eines Gehäuses (1) dieser Kettensäge befindet sich eine Brennkraftmaschine (2) als Antriebsmotor. Es ist zweckmäßig, daß das Gehäuse (1) beispielsweise aus synthetischem Kunstharz besteht, um eine Gehäuseeinheit zu schaffen, deren eines Ende offen ist. Benachbart zur Brennkraftmaschine (2) ist innerhalb des Gehäuses (1) ein Vergaser (3) gelagert, der durch eine Seite des Gehäuses (1) eingefügt ist. Dieser Vergaser (3) weist einen rohrförmigen Kanal (4) auf, dessen gegenüberliegende Enden offen sind, und außerdem ist ein Drosselventil im rohrförmigen Kanal (4) vorgesehen. An beiden Enden des rohrförmigen Kanals (4) sind Flansche (5 und 6) einstückig mit einer Luftansaugöffnung und einer Brennstoff-Luftgemisch-Auslaßöffnung ausgebildet, und diese Flansche verlaufen radial nach außen.

Der Flansch (5) an der Luftansaugöffnung des rohrförmigen Kanals (4) ist an eine Auslaßleitung (8) eines Luftfilters über einen gebogenen Verbindungskanal (7) angeschlossen, so daß gefilterte Luft vom Luftreiniger durch den Verbindungskanal (7) in den rohrförmigen Kanal (4) des Vergasers eingeleitet wird. Der Verbindungskanal (7) besteht aus flexiblem und wärmeisolierendem Material, beispielsweise aus Gummi oder synthetischem Kunstharz, und er ist einstückig mit einem Verbindungsstück (9) hergestellt, welches luftdicht an den Flansch (5) an der Lufteinlaßöffnung des rohrförmigen Kanals (4) angeschlossen ist. Das Verbindungsstück (9) weist eine ringförmige Ausnehmung (10) auf, die an einer Innenwand des Verbindungskanals (7) vorgesehen ist. Der Flansch (5) des rohrförmigen Kanals (4) ist luftdicht in die ringförmige Ausnehmung (10) eingepaßt und wird von dieser gehalten.

Der Flansch (6) an der Brennstoff-Luftgemisch-Auslaßöffnung des rohrförmigen Kanals (4) des Vergasers (3) steht mit einer Einlaßöffnung (12) der Brennkraftmaschine (2) über ein Verbindungsglied (11) in Verbindung, um das Brennstoff-Luftgemisch dem Kurbelgehäuse (13) der Brennkraftmaschine (2) zuzuführen. Das Verbindungsglied (11) besteht aus flexiblen und wärmeisolierenden Materialien, beispielsweise aus Gummi oder synthetischem Kunstharzmaterial, in dem ein Kanal (14) ausgebildet ist, der koaxial zum Kanal innerhalb des Kanals (4) des Vergasers (3) verläuft und koaxial zur Einlaßöffnung (12) der Brennkraftmaschine (2). Außerdem ist das Verbindungsglied (11) einstückig an einem Ende mit einem ringförmigen Verbindungsabschnitt(l5) verbunden, der luftdicht am Flansch (6) der Brennstoff-Luftgemisch- Auslaßöffnung des rohrförmigen Kanals (4) angepaßt ist, und am anderen Ende des Verbindungsglieds (11) ist ebenfalls einstückig ein zweiter ringförmiger Verbindungsabschnitt (17) angeformt, der luftdicht am Flansch (16) eingepaßt ist, der am gegenüberliegenden Ende der Einlaßöffnung (17) der Brennkraftmaschine (2) befindlich ist.

Die Verbindungsabschnitte (15 und 17) definieren ringförmige Ausnehmungen (18 und 19) an den jeweiligen Innenwänden beider Enden des Verbindungsglieds (11). Der Flansch (6) an der Brennstoff-Luftgemisch-Auslaßöffnung des rohrförmigen Kanals (4) ist luftdicht innerhalb der ringförmigen Ausnehmung (18) eingepaßt und innerhalb dieser Ausnehmung gehaltert und der Flansch (16) an der Einlaßöffnung (12) der Brennkraftmaschine ist luftdicht innerhalb der anderen ringförmigen Ausnehmung (19) eingepaßt und innerhalb dieser gehalten.

Gemäß der vorbeschriebenen Anordnung können Brennkraftmaschine (2), Verbindungsglied (11), Vergaser (3) und Verbindungskanal (7) vorher leicht zusammengebaut werden und danach kann dieser Aufbau in das Gehäuse (1) von der offenen Seite her eingesetzt und so als Einheit vervollständigt werden. Außerdem ist das Verbindungsglied (11) am äußeren Umfang an einem Teil (21) des festen Wandabschnitts (20) des Gehäuses (1) so eingepaßt, daß es hierdurch dicht gehaltert wird. Der Vergaser (3) ist in der gleichen Weise angeordnet und wird in der gleichen Weise sicher gehalten.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Verbindung eines Vergasers (3) mit der Einlaßöffnung (12) einer eine Arbeitsmaschine antreibenden Brennkraftmaschine (2), dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsglied (11) aus flexiblem und wärmeisolierendem Material, welches einen Kanal (14) bildet, einstückig mit Verbindungsabschnitten (15, 17) hergestellt ist, die ringförmige Ausnehmungen (18, 19) an einer inneren Umfangswand an den jeweils entgegengesetzten Enden des Verbindungsgliedes (11) bilden, daß ein Flansch (6) an der Brennstoff-Luftgemisch-Auslaßöffnung des Vergasers (3) in die eine Ausnehmung (18) des Verbindungsabschnitts (17, 15) eingepaßt und von dieser gehalten ist, während ein Flansch (16) an der Einlaßöffnung der Brennkraftmaschine (2) in die Ausnehmung (19) des anderen Verbindungsabschnitts (17) eingepaßt und von dieser gehalten ist, und daß der äußere Umfang des Verbindungsgliedes (11) und der Vergaser (4) durch die festen Wandabschnitte (20, 21) des Gehäuses (1) der Arbeitsmaschine gehalten werden.






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