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Dokumentenidentifikation DE3913162A1 02.11.1989
Titel Vorrichtung zum unbeaufsichtigten Abfertigen von Artikeln, Produkten, Waren oder dgl.
Anmelder Checkrobot Inc., Deerfield Beach, Fla., US
Erfinder O'Connor, David F., Delray Beach, Fla., US;
Dickover, Wesley;
Tilidetzke, Steven J., Coral Springs, Fla., US;
Humble, David R., Deerfield Beach, Fla., US
Vertreter Hafner, D., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 21.04.1989
DE-Aktenzeichen 3913162
Offenlegungstag 02.11.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.11.1989
IPC-Hauptklasse G01G 19/413
IPC-Nebenklasse G07G 1/12   A47F 9/04   
Zusammenfassung Bei einer Vorrichtung zur unbeaufsichtigten Abfertigung von Artikeln, die vom Kunden zum Kauf ausgewählt und von einer ersten Art sind, gemäß der sie vom Lieferanten mit einer Universal-Produkt-Code(UPC)-Kennzeichnung versehen sind, sowie von Artikeln von einer zweiten Art, die eine vom Lieferanten herrührende UPC-Kennzeichnung nicht tragen, erzeugen Abtastmittel (10), die jeweilige Artikel-UPC-Kennzeichnung kennzeichnende (erste) Ausgangssignale, wenn eine UPC-Kennzeichnung vorhanden ist, während erste, ohne von einem Kunden vorgenommene Eingabe betriebsfähige Verarbeitungsmittel zur Verwendung der (ersten) Ausgangssignale der Abtastmittel (10) und zum Ermitteln des Artikelpreises im Falle von Artikeln der ersten Art (zweite) Ausgangssignale erzeugen, die für den Artikelpreis kennzeichnend sind. Andererseits dienen mit dem Kunden dialogfähige Anzeigemittel (11) zur Benutzung durch vom Kunden vorgenommene Eingabe, um hierdurch den Betrieb selektiv vom Betrieb der ersten Verarbeitungsmittel auf eine Berechnung des Artikelpreises im Falle von Artikeln der zweiten Art zu richten, wobei außerdem eine Wiegevorrichtung (22) zur Bestimmung des Artikelgewichts und zum Erzeugen von (dritten) Ausgangssignalen vorgesehen ist, die für das ermittelte Artikelgewicht kennzeichnend sind. Schließlich sind noch zweite Verarbeitungsmittel vorgesehen, die im Falle der vom Kunden vorgenommenen Eingabe an den Anzeigemitteln (11) betriebsfähig sind, um die von der ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum unbeaufsichtigten Abfertigen von Artikeln, Produkten, Waren od. dgl., die von Konsumenten oder Kunden zum Kauf ausgewählt sind, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.

Ganz allgemein bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Vorrichtungen und Systeme zur unbeaufsichtigten Artikel-Abfertigung, insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Art von Selbstbedienungs-Abfertigung von in relativ großen Mengen anfallenden Artikeln, welche nicht von der Quelle aus, von welcher diese Artikel herrühren, d. h. also z. B. von einem Verteiler aus, mit einer Universal-Produkt-Code (UPC) -Kennzeichnung versehen worden sind, wobei derartige Artikel auf der Grundlage des jeweiligen Gewichtspreises oder des Stückpreises verkauft werden sollen.

Darüber hinaus bezieht sich die Erfindung aber auch auf die Selbstbedienungs-Abfertigung von anderen Artikeln, welche bereits von der Quelle aus mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden sind.

Der Stand der Technik

Aus den US-PSen 46 76 343 und 47 92 018 sind bereits Vorrichtungen und Systeme zur automatischen Abfertigung von Artikeln bekannt, die beispielsweise in Supermärkten und ähnlichen Betrieben von einem Kunden zum Kauf ausgewählt worden sind. In der erstgenannten Patentschrift wird bereits eine Anordnung beschrieben, die für Artikel geeignet ist, die eine UPC-Kennzeichnung tragen, typischerweise in der Art eines Bar-Code, welcher eindeutig kennzeichnend ist bezüglich der Identität des mit diesem Code versehenen Artikels. Der UPC eines jeden, zum Kauf ausgewählten Artikels wird abgetastet und ein entsprechendes, für die Artikelidentität kennzeichnendes Signal wird erzeugt und zu einer CPU (central processing unit) geleitet, die in einem assoziierten Speicher die UPC&min;s sämtlicher Artikel gespeichert hat, die zum Verkauf zur Verfügung stehen und die auf diese Weise verschlüsselt sind, und zwar in Korrelation mit dem Preis und anderen Artikelmerkmalen, z. B. dem Gewicht.

Die Artikel werden sodann auf einem der UPC-Abtastung folgenden Förderband angeordnet und hierdurch in einen sogenannten "Sicherheits-Tunnel" hineingeleitet, welcher durch eine Anzahl von Lichtvorhängen gegen betrügerische Handlungen von Kunden geschützt ist, wobei derartige Lichtvorhänge in der Form von Lichtquellen und zugeordneten Fotozellen ausgebildet sind. Im Verlaufe der weiteren Artikel-Förderung werden das Gewicht der Artikel physikalisch gemessen und ein für diese Messung kennzeichnendes Signal erzeugt.

Es wird sodann ein Vergleich durchgeführt zwischen dem gespeicherten, für das Artikelgewicht kennzeichnenden Signal und dem durch physikalische Messung erhaltenen Signal. Falls ein derartiger Vergleich negativ ausfällt, d. h. wenn dieser Vergleich für einen evtl. Kunden- Betrug kennzeichnend ist, wird die weitere Artikel- Abfertigung unterbrochen, wobei verschiedene Handlungsabläufe realisierbar sind, von denen einer darin besteht, daß die Bewegung des Förderbandes umgekehrt wird. Andererseits wird im Verlaufe von sich kontinuierlich einstellenden, positiven Vergleichs-Ergebnissen der Auftrag des Kunden in der Vorwärtsrichtung ausgeführt, wobei eine Endsummenbildung aufgrund der gespeicherten, für die Preise kennzeichnenden Signale bewirkt wird.

In der weiter oben an zweiter Stelle genannten US- Patentschrift ist eine Anzahl von weiteren Sicherheitsmaßnahmen beschrieben, um entweder einen Kunden-Betrug oder einen Fehler oder ein Mißlingen der Abfertigung aufzudecken. Gemäß einer solchen zusätzlichen Maßnahme wird beispielsweise mittels des Lichtvorhanges im Eingangsbereich zu dem Sicherheits-Tunnel die Artikelgestalt bzw. -form detektiert. In dem CPU-Speicher ist zusammen mit dem Artikel-Identitäts-Code eine Kreuz- Korrelation mit der äußeren Artikelform enthalten. Diese Kompilation wird vorzugsweise von dem System selbst ausgeführt, z. B. durch eine Speicherung der detektierten Artikelform in einem Einstellungs-Modus ("SET-UP- Mode") des Systems oder der Vorrichtung, wobei die Ausgangssignale des Lichtvorhanges benutzt werden.

Eine zweite zusätzliche Maßnahme besteht darin, daß das Abtasten des Artikel-UPC in dem Sicherheits-Tunnel wiederholt wird und daß dieser Artikel-UPC mit demjenigen verglichen wird, der durch den Code-Abtaster bereits abgetastet wurde. Falls ein diesbezüglicher Vergleich negativ ausfällt, ist ein Mangel oder Fehler der Abfertigung vorhanden.

Eine dritte zusätzliche Maßnahme besteht darin, daß eine elektronische Artikel-Überwachung (EAS) in den Sicherheits-Tunnel eingeführt wird. In diesem Falle ist gemeinsam mit dem UPC eine Speicherung einer Information vorgenommen, ob der auf diese Weise verschlüsselte Artikel auch mit einem EAS-Sicherungsanhänger oder Sicherungsetikett versehen ist oder nicht.

Wenn der Artikel als ein Artikel erfaßt worden ist, der einen EAS-Sicherungsanhänger oder -Sicherungsetikett aufweist und andererseits aber der Speicher anzeigt, daß dieser Artikel ein solches Sicherungsetikett nicht tragen sollte, was z. B. dann der Fall ist, wenn ein Kunde auf betrügerische Weise versucht, den Kauf eines teuren Weines durch einen der UPC-Abtastung unterworfenen, billigen Wein zu substituieren, dann wird wiederum ein Mangel oder ein Fehler der Abfertigung auftreten.

Im Falle von Supermärkten ergibt sich eine erhebliche Schwierigkeit bei der unbeaufsichtigten Artikelabfertigung, wenn es sich um in großen Mengen vorliegende Artikel oder um nicht vorverpackte Artikel handelt. Derartige Waren, wie z. B. Landprodukte in Lebensmittelmärkten, kommen z. B. in Vorratsbehältern od. dgl. in Mengen zur Auslage, wobei diese Waren von den Kunden ausgewählt und in Plastikbeuteln eingepackt werden können, die im Bereich der angebotenen Waren verfügbar sind. In typischer Weise wählt der Kunde das Produkt aus, legt dieses in die Plastiktüte und bringt es sodann zur Abfertigungsstelle, wobei eine manuelle Abfertigungs-Assistenz erforderlich ist, um den Preis des ausgewählten Produktes festzustellen und letztendlich den Produktverkauf zu bewerkstelligen.

Die Aufgabenstellung

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung zum unbeaufsichtigten Abfertigen von Artikeln, Produkten, Waren od. dgl., die von Konsumenten oder Kunden zum Kauf ausgewählt sind, zu schaffen, um hierdurch insbesondere eine verbesserte, einfacher realisierbare und sicherere Artikel-, Produkt- oder Waren-Abfertigung in einem Supermarkt, insbesondere Lebensmittel-Supermarkt, oder in dgl. Einrichtungen zu gewährleisten, wobei vor allen Dingen aber auch durch diese neue Vorrichtung ermöglicht werden soll, daß in größeren Mengen vorliegende, nicht vorverpackte und auch nicht von einer Quelle oder einem Lieferanten aus mit UPC-Identifizierungs-Codes versehene Artikel einer automatischen, unbeaufsichtigten Abfertigung unterworfen werden können.

Die Lösung

Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1, erfindungsgemäß durch die Kombination der Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst.

Jeweils weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen und Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2-11.

Durch die vorliegende Erfindung wird mit großem Vorteil ein System oder eine Vorrichtung zum unbeaufsichtigten Abfertigen von Artikeln geschaffen, und zwar einschließlich Artikeln, die bereits von der Quelle aus mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden sind, und einschließlich in relativ großen Mengen vorliegenden Artikeln, bei welchen es sich in typischer Weise um Artikel wie z. B. Landerzeugnisse, etwa Früchte oder dgl. Artikel, handelt. Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung tragen die zu verarbeitenden Mengenartikel keine irgendwie geartete UPC-Kennzeichnung, d. h., diese Artikel sind weder am Ursprungsort ihrer Verteilung noch innerhalb der Verkaufseinrichtung an Ort und Stelle mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden. In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung weisen die zu verarbeitenden Artikel, obwohl sie nicht von ihrer ursprünglichen Verteilerstelle aus mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden sind, lesbare bzw. abtastbare Etiketten oder Anhänger oder dgl. Schilder auf, die innerhalb der Verkaufseinrichtung an diesen Artikeln angebracht worden sind.

In den beiden vorerwähnten Ausführungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung können aber auch Artikel verarbeitet werden, die bereits an der Quelle mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden sind. Diese beiden Ausführungen der Erfindung werden daher im folgenden gemeinsam beschrieben.

Bei einer Vorrichtung zur nicht durch Personal beaufsichtigten Abfertigung von zum Kauf ausgewählten Artikeln, wobei es sich einerseits um Artikel von einer ersten Art handelt, die bereits vom Lieferanten aus mit einer UPC-Kennzeichnung versehen sind, und andererseits um Artikel von einer zweiten Art, welche vom Lieferanten aus nicht mit einer UPC-Kennzeichnung versehen sind, wird als Kerngedanke der Erfindung die Kombination aus den folgenden Merkmalen angesehen:

  • a) Abfühl- oder Abtastmittel zum Erzeugen von für die jeweilige Artikel-UPC-Kennzeichnung kennzeichnenden (ersten) Ausgangssignalen, wenn eine solche UPC- Kennzeichnung auf den Artikeln vorhanden ist;
  • b) erste Verarbeitungsmittel, welche ohne von einem Kunden vorgenommene Eingabe betriebsfähig sind, zum Zwecke der Verwendung der (ersten) Ausgangssignale der Abfühl- oder Abtastmittel zum Ermitteln des jeweiligen Artikelpreises im Falle von Artikeln der erstgenannten Art und zum Erzeugen von den jeweiligen Artikelpreis kennzeichnenden (zweiten) Ausgangssignalen;
  • c) mit dem Kunden dialogfähige bzw. interaktive Anzeigemittel zur Benutzung durch eine von einem Kunden vorgenommene Eingabe, um die Betriebsfähigkeit der Vorrichtung selektiv von dem Betrieb der ersten Verarbeitungsmittel auf die Berechnung des jeweiligen Artikelpreises im Falle von Artikeln der zweitgenannten Art zu richten;
  • d) eine Wiegevorrichtung zur Bestimmung des Artikelgewichts und zum Erzeugen von (dritten) Ausgangssignalen, die für das ermittelte Artikelgewicht kennzeichnend sind; und
  • e) zweite Verarbeitungsmittel, die im Falle der von einem Kunden vorgenommenen Eingabe an den Anzeigemitteln betriebsfähig sind, um die (dritten) Ausgangssignale der Wiegevorrichtung dazu zu benutzen, um (vierte) Ausgangssignale zu erzeugen, die für den jeweiligen Artikelpreis bei Artikeln von der zweitgenannten Art kennzeichnend sind.


Wenn die zum Kauf ausgewählten Artikel von der zweitgenannten Art keine UPC-Kennzeichnung tragen, dann liefern die Anzeigemittel eine erste angezeigte Information für den Kunden, um diesen zu veranlassen, die Artikel- Abfertigung einzuleiten. In typischer Weise wird eine derartige Aktivität der Abfertigung von allen Artikeln von der erstgenannten Art nachfolgen. Im einzelnen ist z. B. vorgesehen, daß die zweiten Verarbeitungsmittel während der Anzeige der ersten Information auf den Kunden-Dialog mit den Anzeigemitteln ansprechen, um hierdurch eine zweite Information auf den Anzeigemitteln anzuzeigen, wobei diese zweite Information Abbilder umfaßt, die bezüglich Artikeln von der zweitgenannten Art kennzeichnend sind, die also keine UPC-Kennzeichnung tragen, wobei ferner die Anzeigemittel auf den Kunden- Dialog mit der zweiten angezeigten Information ansprechen, um (sechste) Ausgangssignale zu erzeugen, die für die vom Kunden ausgewählten Abbilder kennzeichnend sind (Anspruch 5).

Weiterhin ist vorzugsweise vorgesehen, daß die zweiten Verarbeitungsmittel Speichermittel aufweisen, in denen erste, für die Abbilder kennzeichnende Signale und zweite, mit diesen ersten Signalen korrelierte Signale gespeichert werden, wobei diese zweiten gespeicherten Signale für den Preis pro Gewichtseinheit von Artikeln von der zweiten Art kennzeichnend sind, die keine UPC- Kennzeichnung aufweisen (Anspruch 6).

Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß die zweiten Verarbeitungsmittel zusätzlich einen ersten Komparator aufweisen, um die (sechsten) Ausgangssignale der Anzeigemittel zu empfangen und diese mit den gespeicherten ersten Signalen zu vergleichen und um hierbei die (vierten) Ausgangssignale der zweiten Verarbeitungsmittel zu erzeugen, wobei das mit den gespeicherten ersten Signalen korrelierte, gespeicherte zweite Signal zu einem affirmativen (positiven) Vergleich Anlaß gibt (Anspruch 7). Die hierdurch gelieferte Preis-Information wird sodann in Verbindung mit der Artikelgewichts-Angabe zur Berechnung des Artikelpreises benutzt.

Im Rahmen einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Anspruch 8 ist vorgesehen, daß die ausgewählten Artikel von der zweitgenannten Art eine UPC-Kennzeichnung tragen, welche an Ort und Stelle, d. h. also z. B. innerhalb des Supermarktes oder einer ähnlichen Einrichtung auf die Artikel aufgebracht wird, und daß in diesem Falle die zweiten Verarbeitungsmittel einen zweiten Komparator aufweisen, um die (ersten) Ausgangssignale der Abfühl- oder Abtastmittel zu empfangen und um weitere, erste und zweite, voneinander getrennte Komparator-Ausgangssignale zu erzeugen, die jeweils kennzeichnend dafür sind, daß die UPC-Kennzeichnung in den (ersten) Ausgangssignalen der Abfühl- oder Abtastmittel für einen Artikel gilt, der durch Mengen- oder Massengewichts-Preisfestsetzung verkauft werden soll, und/oder dafür, daß die UPC-Kennzeichnung in den (ersten) Ausgangssignalen der Abfühl- oder Abtastmittel für einen Artikel gilt, der durch Preisfestsetzung pro Stück zu verkaufen ist.

Im Falle der zuletzt erläuterten Ausführungsform der Erfindung umfassen vorzugsweise die zweiten Verarbeitungsmittel einen Speicher, durch den erste und zweite gespeicherte Signale gespeichert werden, die jeweils kennzeichnend sind bezüglich des Artikelpreises pro Gewichtseinheit sowie des Artikelpreises pro Stück, wobei diese beiden ersten und zweiten gespeicherten Signale mit der Artikel-UPC-Kennzeichnung kreuzkorreliert sind (Anspruch 9). Der Kunde wird gleichsam mit den Anzeigemitteln gekoppelt und dazu angehalten, mitzuwirken, sei es dadurch, daß er den ausgewählten Artikel wiegt oder dadurch, daß er die Stückzahl des betreffenden, ausgewählten Artikels anzeigt. Es werden sodann erste und zweite Identifizierungs-Signale erzeugt, die jeweils kennzeichnend sind bezüglich des Gewichts eines zum Kauf ausgewählten Artikels und der Anzahl der ausgewählten Artikel, wenn es sich hierbei um ein und denselben Artikel handelt (Anspruch 10).

Darüber hinaus können die zweiten Verarbeitungsmittel in bevorzugter Weise einen ersten Computer-Schaltkreis aufweisen, der bei Auftreten des ersten Komparator- Ausgangssignals des zweiten Komparators betriebsfähig ist, um das erste gespeicherte Signal und das erste Identifizierungs-Signal zu empfangen und um hieraus den Preis des jeweiligen, ausgewählten Artikels zu berechnen; hierbei können die zweiten Verarbeitungsmittel vorzugsweise noch einen zweiten Computer-Schaltkreis aufweisen, der im Falle des Auftretens des zweiten Komparator-Ausgangssignales des zweiten Komparators betriebsfähig ist, um das zweite gespeicherte Signal und das zweite Identifizierungs-Signal zu empfangen und um hieraus den Preis des ausgewählten Artikels zu berechnen.

Zur näheren Erläuterung der Erfindung, ihrer weiteren Merkmale und Vorteile dient die nachfolgende Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Bezugsziffern durchgehend gleiche Teile und Komponenten bezeichnen.

Dabei zeigen

Fig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Artikel-Abfertigungseinheit zur Selbst-Abfertigung entsprechend dem Stand der Technik;

Fig. 2 ein Blockschaltbild zur Erläuterung einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Abfertigen von zum Kauf ausgewählten Artikeln, wobei diese Vorrichtung in das System zur Steuerung der Abfertigungs- Einheit gemäß Fig. 1 eingebaut ist;

Fig. 3-7 eine typische Sequenz von Video-Anzeigen, welche für eine von Kunden zu treffende Auswahl aus Abbildern entsprechend den abzufertigenden Artikeln vorgesehen sind;

Fig. 8 ein Blockschaltbild zur Erläuterung einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Abfertigen von zum Kauf ausgewählten Artikeln, wobei diese Vorrichtung in das System zur Steuerung der Abfertigungs- Einheit gemäß Fig. 1 eingebaut ist;

Fig. 9 und 10 jeweils ein Flußdiagramm oder einen Arbeitsablaufplan, wobei diese Flußdiagramme für die Funktionsweise der in Fig. 8 dargestellten Vorrichtung in ihrer zweiten Ausführungsform kennzeichnend sind.

Eine zur Selbst-Abfertigung dienende Vorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung wird innerhalb eines Selbst-Abfertigungssystems für Artikel eingesetzt, die bereits an ihrer Quelle mit UPC-Schildern versehen werden, in einer Art und Weise, wie dies bereits in den eingangs erwähnten US-Patentschriften beschrieben ist. Die aus diesen Druckschriften hervorgehenden Lehren werden vollständig in die vorliegende Beschreibung inkorporiert.

In der Fig. 1 sind die wichtigsten Bestandteile der bekannten Vorrichtung dargestellt, welche auch für die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung von Bedeutung sind. Es ist eine Abfertigungs-Einheit oder ein Abfertigungs-Tisch 20 vorgesehen, welcher die folgenden Komponenten umfaßt: Einen Laser-Universal-Produkt-Code (UPC)-Abtaster 10, einen dialogfähigen Bildschirm 11 für eine Kommunikation mit einem Kunden, ein eingangsseitiges Förderband 12, ein ausgangsseitiges Förderband 13, eine Verpackungszone 14, ein Sicherheits-Tunnel 15, ein Durchgangs-Kontrolltor 17 und eine Hilfssignal-Lampe 18.

Es können ein einzelner Kassierer und eine entsprechende Registrierkasse jeweils für Gruppen von Abfertigungs- Einheiten vorgesehen sein, wobei zu einer jeden Gruppe zwei oder mehr Abfertigungs-Einheiten gehören. Eine jede mit einer Registrierkasse ausgestattete Station weist einen Haupt-Monitorschirm auf, eine Tastatur mit einer Kassenschublade, einen Drucker zum Ausdrucken eines abschließenden Verkaufsabrechnungs-Zettels sowie einen Bildschirm zur Kundenbeobachtung.

Die Einzelheiten einer derartigen Kassierer-Station gehen unmittelbar aus den vorgenannten US-Patentschriften hervor.

Die meisten in einem Supermarkt bereit gehaltenen Produkte sind mit einer Identifizierung in der Form einer von der Quelle herrührenden UPC-Kennzeichnung versehen, welche das jeweilige Produkt eindeutig identifiziert.

Bei Benutzung einer derartigen Abfertigungs-Einheit nähert sich ein Kunde dem Abfertigungs-Tisch mit den einzukaufenden Artikeln, die in üblicher Weise in einem konventionellen Einkaufswagen transportiert werden. Falls die Abfertigungs-Einheit für eine Benutzung verfügbar ist, dann wird der Bildschirm 11 verschiedene Informationen anzeigen, um dem Kunden eine Anleitung zur Benutzung der Vorrichtung zu geben. Der Bildschirm 11 ist vorzugsweise berührungsempfindlich oder durch Berührung aktivierbar, d. h. dadurch, daß mit einem menschlichen Finger irgendeine Stelle von einer Anzahl von vorgegebenen Stellen berührt wird. Dieses Berühren einer der Stellen mit einem Finger ist dem Betätigen eines Schalters oder dem Drücken auf einen Signalknopf gleichwertig, wobei es hierdurch zu einer Kommunikation mit einem zentralen Prozessor kommt, was auch immer für eine affirmative oder bejahende Antwort auf die auf dem Bildschirm jeweils angezeigte Frage gegeben worden ist. Geeignete Antworten führen zur Aktivierung des UPC- Abtasters 10, der z. B. ein Laser-Scanner sein kann oder von irgendeiner anderen Art.

Wenn dieser UPC-Abtaster 10 einmal aktiviert ist, dann kann der Kunde einen jeden Artikel, d. h. Artikel für Artikel, mit dem nach unten gerichteten UPC-Code über den Abtaster leiten oder bewegen und sodann auf das eingangsseitige Förderband 12 legen. Sofern keine Schwierigkeiten auftreten, werden die Preise und die Artikel-Identifizierungen auf dem Bildschirm 11 erscheinen, sobald die Artikel mittels der Förderbänder durch den Sicherheits-Tunnel 15 transportiert werden, und zwar außer Reichweite des Kunden bis zu der Verpackungszone 14. Wenn sämtliche Artikel vom UPC-Abtaster 10 abgetastet und sodann auf das eingangsseitige Förderband 12 gelegt worden sind, dann wird der Kunde die berührungsempfindliche Eingabe-Stelle entsprechend der Vervollständigung der Abfertigungs-Aufgaben berühren. Hierdurch wird bewirkt, daß dem Kunden ein gedruckter Kassenbon von einer Kassenbon-Einheit 16 präsentiert wird, wobei vorzugsweise auf dem Bildschirm 11 eine Information angezeigt wird, welche den Kunden anweist, nunmehr das Kontroll- oder Sicherheits-Tor 17 zu passieren und sich zur Verpackungszone 14 zu begeben. Nachdem der Kunde seine Waren eingepackt und die gefüllten Einkaufsbeutel in den Einkaufswagen gelegt hat, dann begibt sich der Kunde zu der Kassiererstation. Eine jede Abfertigungs-Einheit 20 besitzt eine separate, kodierte Kennzeichnung, durch welche die Abfertigungs-Einheit für den Kassierer identifizierbar ist. Diese kodierte Identifikation wird auf dem gedruckten Kassenbon erscheinen, welcher dem Kassierer übergeben wird, und wird ebenfalls zusammen mit einer Zwischensumme auf dem Haupt-Monitor- Schirm erscheinen, wobei diese Zwischensumme dem entspricht, was durch die Kassenbon-Einheit zusammenaddiert und zeitweise in dem zentralen Prozessor gespeichert worden ist.

Der Kassierer kann die Tastatur dazu benutzen, um für angebotene Coupons Kredit einzugeben, und er kann irgendwelche weiteren Artikel hinzufügen, die durch die Abfertigungs-Einheit 20 nicht automatisch behandelt werden konnten. Hierbei kann es sich z. B. um Artikel mit Übergröße handeln, die nicht durch die Fördervorrichtung hindurchgehen können, darüber hinaus wird es sich hierbei in aller Regel um Artikel wie etwa alle Landprodukte handeln, die nicht von vornherein mit maschinenlesbaren UPC-Preisschildern versehen sind. Wenn der Kassierer mittels der Tastatur Zahlungs-Eingänge oder Buchungen (entries) eingibt, dann ist für den Kunden mittels einer entsprechenden Anzeige eine visuelle Bestätigung vorgesehen. Durch einen anderen Drucker wird sodann ein abschließender Kassenzettel ausgedruckt und die Bezahlung des Rechnungsbetrages wird sodann in üblicher Weise vorgenommen.

Damit die Effektivität eines Selbstbedienungs-Systems gewährleistet ist, muß es verschiedene Sicherheitsmaßnahmen beinhalten, um es an unbeabsichtigte Fehler seitens der Kunden anpassen zu können, um die Kunden auseinanderzuhalten und um ein Vermischen von Artikeln des einen Kunden mit Artikeln des anderen Kunden zu vermeiden. Dieses System muß darüber hinaus aber auch gegen Versuche gesichert sein, es entweder zu umgehen oder zu betrügen. Zu diesem Zweck sind bereits eine Reihe von elektronischen Vorhängen oder fotoelektrischen Einrichtungen 21, eine Waage 22 und wahlweise ein Artikel-Überwachungs-System 29 vorgesehen worden (vgl. Fig. 2).

Nach einem zufriedenstellenden Abtasten eines Artikels kann dessen Erläuterung und sein Preis auf dem Bildschirm 11 angezeigt werden. Zur selben Zeit empfängt der zentrale Prozessor 23 von einem Datenspeicher Informationen bezüglich des Normalgewichts des gerade abgetasteten Artikels. Dieses Gewicht wird dann verglichen mit demjenigen, welches durch die Waage 22 bestimmt worden ist. Wenn es hier eine genaue Korrelation gibt, dann werden die Förderbänder 12 und 13 den Artikel zu der Verpackungszone 14 weiterbefördern. Falls sich jedoch eine Diskrepanz ergibt, dann wird das System den Artikel zu dem Kunden zurückleiten, und zwar zum Zwecke einer Wiederholung des Abtastvorganges.

Dieses bekannte Artikel-Abfertigungssystem arbeitet zwar mit hoher Wirksamkeit und hat auch in kommerzieller Hinsicht Geltung gefunden, es kann jedoch nicht mit Artikeln fertig werden, die nicht von der Quelle aus mit einer UPC-Kennzeichnung ausgestattet sind. Beispielsweise sind Artikel wie etwa landwirtschaftliche Erzeugnisse (Früchte, Gemüse u. dgl.) nicht vom Lieferanten oder von der Quelle aus mit diesem Zweck dienenden Schildern versehen.

Gemäß einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist eine Situation ins Auge gefaßt, in der weder von der Quelle her noch von der jeweiligen Verkaufseinrichtung her eine UPC-Kennzeichnung an den zum Kauf ausgewählten Artikeln vorgenommen ist.

Das zu dieser ersten Ausführungsform der Erfindung gehörende Blockschaltbild ist in der Fig. 2 gezeigt. Es versteht sich, daß diese Vorrichtung in ein Selbst- Abfertigungssystem inkorporiert wird, welches ansonsten für die Behandlung lediglich solcher Artikel geeignet ist, die von vorneherein mit UPC-Preisschildern ausgestattet sind.

Ein zentraler Prozessor 23 bildet den Bestandteil eines lokalen Computers, eines Netzwerk- oder eines entfernt stehenden Computers. Dieser zentrale Prozessor 23 weist Mittel auf zum Speichern der Preis-Daten von sämtlichen Artikeln, die nicht mit einem maschinenlesbaren oder abtastbaren Code versehen sind, wobei diese Speichermittel in der Form eines Preisdaten-Speichers 24 vorliegen. Weiterhin umfaßt der zentrale Prozessor 23 Mittel zum Speichern von Abbildern, d. h., einer bildlichen Darstellung oder eines Symbols entsprechend einem jeden der Artikel, der nicht mit einem maschinenlesbaren Code versehen ist, wobei diese Speichermittel in der Form eines Abbild-Speichers 25 vorliegen.

Der Video-Monitor 11 dient als Mittel zum sichtbaren Anzeigen sowohl der Abbilder als auch von zusätzlichen Informationen. Der durch Berührung betätigbare Bildschirm des Video-Monitors 11 stellt durch einen Kunden betätigbare Mittel dar, um selektiv ein Abbild anzuzeigen, welches einem auf das eingangsseitige Förderband 12 gelegten Artikel entspricht.

Bei Benutzung wird sich ein Kunde einer Selbst-Abfertigungs-Einheit nähern, wobei dieser Kunde Artikel sowohl mit als auch ohne UPC-Schilder zum Kauf ausgewählt hat. Fig. 3 zeigt eine typische, anfängliche Informations- Anzeige 40 auf dem Video-Monitor 11. Der Bildschirm bietet einem Kunden folgendes zur Auswahl an:

  • - Abtasten von Artikeln mit UPC-Schildern,
  • - Abfertigen z. B. von Landerzeugnissen (das sind Artikel ohne UPC-Schilder),
  • - Anfordern von zusätzlichen Instruktionen,
  • - Beenden der Abfertigung und
  • - Anfordern von Hilfe.


Der durch Berührung betätigbare Bildschirm weist einen Satz von "Knöpfen" auf, und zwar in der Form von vorbestimmten Blöcken oder Bereichen, welche Signale zu dem zentralen Prozessor senden, aufgrund eines Ansprechens auf die Berührung eines spezifischen Bereiches. Die Informations-Anzeigen des Video-Monitors 11 gemäß den Fig. 3 bis 7 benutzen fünf derartiger Blöcke oder Bereiche, wie diese hier lediglich für die Zwecke der Erläuterung dargestellt sind. Die "Knöpfe" oder Blöcke sind durch die Bezugsziffern 41, 42, 43, 44 und 45 bezeichnet.

Zum Zwecke einer Selbst-Abfertigung von allen Artikeln in Form von Landerzeugnissen wird ein vor der Informations-Anzeige 40 stehender Kunde auf den Block 42 drücken oder diesen berühren. Hierdurch werden gewisse, mit der Waage 22 assoziierte Sicherheitsfunktionen deaktiviert und die Vorrichtung in einen Betriebsmodus gebracht, der zu einem aufeinanderfolgenden Wiegen eines jeden der geförderten Artikel geeignet ist. Eine Betätigung des Knopes 42 der Informations-Anzeige 40 resultiert in der Informations-Anzeige 50 gemäß Fig. 4. Die Informations-Anzeige 50 instruiert den Kunden, unter breiten Kategorien von landwirtschaftlichen Produkten auszuwählen, z. B. Früchte, Gemüse, grüner Salat und Melonen. Die Berührungsknöpfe oder -Blöcke 41, 42, 43 und 44 sind mit je einer dieser Auswahlmöglichkeiten assoziiert. Ein Abbild ist ebenfalls mit einer jeden der Kategorien assoziiert. Das Abbild 46 kann z. B. eine Fruchtschale sein, das Abbild 47 eine Tomate, eine Gurke od. dgl., das Abbild 48 ein Salatkopf und das Abbild 49 ein Stück einer Wassermelone. Die passende Kategorie des Landproduktes kann durch Berührung eines der Knöpfe 41 bis 44 ausgewählt werden, oder aber, in einer bevorzugten Ausführungsform, durch Berühren eines der Abbilder 46, 47, 48 oder 49. Falls ein Kunde den Knopf 42 oder das Abbild 47 wählt, dann kann dem Kunden die Informations-Anzeige 60, wie in Fig. 5 dargestellt, präsentiert werden. Zum Zwecke einer vereinfachten Erläuterung ist auf der Informations-Anzeige 60 eine Auswahl zwischen drei Arten von Gemüsen vorgesehen, nämlich zwischen Tomaten, Mais und Kartoffeln. Diesen drei Auswahlmöglichkeiten sind Knöpfe 41, 42 und 43 zugeordnet, ebenso entsprechende Abbilder 51, 52 und 53. Wenn ein Kunde nun Tomaten auswählt, indem er den Knopf 41 oder das Abbild 51 berührt, dann wird dem Kunden die Informations-Anzeige 70 präsentiert, wie in Fig. 6 dargestellt. Die Informations-Anzeige 70 bietet dem Kunden eine abschließende Auswahl an zwischen drei Arten von Tomaten, nämlich einer ersten Tomaten-Art (beefsteak tomatoes), einer zweiten Art (cherry tomatoes) und einer dritten Art (sauce tomatoes). Diesen drei Arten von Tomaten sind jeweils Knöpfe 42, 43 und 44 sowie jeweils Abbilder 54, 55, 56 zugeordnet.

Wenn sodann ein Kunde den Knopf 43 oder das Abbild 55 berührt, dann wird eine Informations-Anzeige 80 gemäß Fig. 7 anzeigen, daß Tomaten von der zweiten Art ausgewählt worden sind und daß der Preis von diesen Tomaten (cherry tomatoes) U.S.-Dollar 0.98 pro Pfund beträgt. Nach der Auswahl des zutreffenden Abbilds seitens des Kunden, wird der Artikel automatisch zu der Waage weiterbefördert und das Gewicht des Artikels oder der Artikel wird zurück zu dem zentralen Prozessor 23 übermittelt. Der zentrale Prozessor 23 kann automatisch den Preis für einen jeden Artikel in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Abbild, den gespeicherten Preisdaten und dem Gewicht des Artikels berechnen. Die Informations- Anzeige 80 kann sodann anzeigen, daß die gewählten Tomaten 1,5 Pfund wiegen und daß der Preis hierfür U.S.-Dollar 1.47 beträgt. Dieser Bildschirm kann sodann dem Kunden die Gelegenheit bieten, entweder noch mehr Landerzeugnisse abzufertigen, oder die Abfertigung von Landerzeugnissen zu beenden oder aber Hilfe anzufordern.

Es ist für den Fachmann klar, daß verschiedene Hierarchien von Gruppen und Klassen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen vorgesehen werden können, um eine prompte Auswahl der passenden Produkt-Abbilder durch den Kunden zu erleichtern. Diese Auswahlen können nach Kategorie, alphabetischer Reihenfolge oder gleicher Farbe geordnet sein. Es versteht sich für den Fachmann ferner, daß die durch Berührung betätigbaren Video-Bildschirme mit einer großen Anzahl von "Knöpfen" versehen werden können, und zwar über die gesamte Oberfläche des Bildschirmes.

Gewisse Sicherheitsmaßnahmen können ebenfalls diesem Operationsmodus angemessen sein. Eine erste Sicherheitsmaßnahme verlangt, daß das Gewicht eines jeden Artikels zu vergleichen ist mit einem vorgegebenen Bereich von Werten, um eine Auswahl von unzutreffenden Abbildern seitens des Kunden zu erfassen. Ein Gewichtsbereich- Speicher 26 kann typische obere und untere Grenzen eines durchschnittlichen Gewichts des Artikels für Durchschnittskäufe liefern. Beispielsweise wird ein Gewicht von 20 Pfund wohl unzutreffend sein, wenn das Abbild für Sellerie gewählt worden ist, und andererseits kann ein Gewicht von lediglich einigen Unzen (1 Unze = 28,5 g) wohl unpassend sein, wenn das Abbild für Wassermelonen gewählt worden ist. Derartige Unregelmäßigkeiten oder Anomalien oder Ungereimtheiten resultieren in einer umgekehrten Operation des eingangsseitigen Förderbandes und in einer angezeigten Anweisung, daß genaue Abbild erneut zu wählen.

Es kann weiterhin wahlweise das Überwachungssystem 29 (Fig. 2) vorgesehen sein, das zur Artikel-Uberwachung dienende Sicherheits-Tore 17 aufweist, wie diese in den eingangs zitierten US-Patentschriften erläutert sind, ferner kann dieses Überwachungs-System 29 eine fernsteuerbare Video-Kamera 19 aufweisen, die an irgendeiner der Kassierer-Stationen oder aber an einer zentralen, Sicherheits-Kontroll-Station 31 überwacht werden kann, wobei diese Sicherheits-Kontroll-Station 31 eine Sicherheits-Station-Anzeige 30 aufweist. Wenn der Artikel in der Sicherheits-Zone gestoppt worden ist, dann wird die tatsächliche Artikel-Beschreibung in großen Buchstaben auf dem Video-Monitor 11 erscheinen und es wird die tatsächliche Abbildung des Artikels zusammen mit dem Preis und seiner Beschreibung auf dem Monitor in der Kassierer-Station oder in der zentralen Sicherheits- Kontroll-Station 31 erscheinen. Der Kassierer oder das Sicherheits-Personal kann sodann Steuerungen aktivieren, um ein Voranschreiten der Artikel zu erlauben oder um den Artikel zurückzuweisen. Der Video-Monitor 11 kann weiterhin mit einem Lautsprecher 27 versehen sein, welcher den ausgewählten Artikel ansagen wird, wenn die Kalkulation gemacht worden ist. Da bis zu einem gewissen Grade bestimmte Artikel einem betrügerischen oder einem fehlerhaften Verhalten des Kunden mehr zugänglich sind als andere Artikel, kann die Auswahl eines markierten ("flagged") Artikels zu jeder Zeit, zu der ein solcher Artikel abgefertigt wird, zu einer Sicherheits-Überprüfung führen.

Bei der in den Fig. 8 bis 10 dargestellten, zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung handelt es sich um eine Vorrichtung zur nicht durch Bedienungspersonal assistierten Abfertigung eines ausgewählten Artikels aus einer Vielzahl von zum Verkauf vorrätigen Artikeln, wobei der ausgewählte Artikel eine UPC- Kennzeichnung trägt. Die Vorrichtung weist einen UPC- Code-Leser oder -Abtaster zum Abtasten der UPC-Kennzeichnung auf und zum Erzeugen eines hierfür kennzeichnenden Ausgangssignales. Diese Vorrichtung weist ferner eine Speichereinrichtung zum Speichern von Signalen auf, die kennzeichnend sind für die UPC&min;s von sämtlichen käuflichen Artikeln, wobei diese Signale mit einer Identifizierung von Artikeln korreliert sind, welche in die folgenden drei Kategorien eingereiht sind:

Kategorie (1) - das sind Artikel mit einer UPC-Kennzeichnung, die bereits vom Hersteller aus auf die Artikel aufgebracht worden ist;

Kategorie (2) - das sind Artikel, die eine von der Verkaufseinrichtung oder vom Kunden aufgebrachte UPC-Kennzeichnung sowie Preisangaben pro Gewichtseinheit aufweisen;

Kategorie (3) - das sind Artikel, die eine vom Kunden aufgebrachte UPC-Kennzeichnung sowie Preisangaben pro Artikeleinheit aufweisen.

Im Falle der zur Kategorie (1) gehörenden Artikel erfolgt eine "normale" Preis-Verarbeitung, d. h., mit Hilfe der in den oben zitierten US-Patentschriften erläuterten Systeme, wobei der Preis von einem Speicher erhalten wird, der die Preis- und UPC-Kennzeichnung kreuzkorreliert enhält.

Handelt es sich dagegen um Artikel der Kategorie (2), dann wird das Artikelgewicht ermittelt und mit dem Preis pro Gewichtseinheit bzw. pro spezifisches Gewicht multipliziert, wobei dieser Preis vom Speicher erhalten wird, in dem der Preis pro Gewichtseinheit und die UPC-Kennzeichnung kreuzkorreliert gespeichert sind.

Im Falle von Artikeln der Kategorie (3) wird zunächst die Anzahl der zu verkaufenden Artikel ermittelt und sodann wird diese Anzahl mit dem Preis pro einzelnen Artikel multipliziert, wobei dieser Preis vom Speicher erhalten wird, in welchem der Preis pro einzelnen Artikel und die UPC-Kennzeichnung kreuzkorreliert gespeichert sind.

Die Ermittlung des Artikelgewichts und die Ermittlung der Anzahl der zu verkaufenden Artikel kann durch ein Gerät bestimmt werden, das einen Bestandteil der Vorrichtungen gemäß den eingangs zitierten US-Patentschriften bildet, oder aber auf irgendeine andere Weise realisiert werden.

Wie aus der Fig. 8 zu ersehen ist, weist das insgesamt mit der Bezugsziffer 110 bezeichnete System in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung einen oberen Bereich 112 auf, welcher dem Stand der Technik gemäß den eingangs zitierten US-Patentschriften entspricht, sowie einen unteren Bereich 114, welcher dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung entspricht. Der obere Bereich 112 weist eine Abteilung 116 zur Produktauswahl auf, in welcher ein Kunde seine Artikel zum Kauf auswählt, wobei durch die gestrichelte Linie 118 angedeutet ist, daß die ausgewählten Artikel auf mechanische Weise individuell einem UPC-Abtaster 120 zugeführt werden. Der Ausgang des UPC-Abtasters 120 wird über eine Leitung 122 in den unteren Bereich 114 weitergeleitet und ein Gerät 124 zur Preisspeicherung und Endsummenbildung wird von dem unteren Bereich 114 mit Eingangssignalen versorgt, wie dies weiter unten in Verbindung mit der Betriebsweise des unteren Bereiches 114 noch näher erläutert wird.

Bei der normalen Artikel-Verarbeitung, d. h., wenn der Artikel eine von der Quelle herrührende UPC-Kennzeichnung aufweist, wie dies bereits in dem eingangs zuerst zitierten US-Patent erläutert ist, wird die abgetastete UPC-Identifizierung pro ausgewähltem Artikel in eine Leitung 126 eingegeben, wodurch veranlaßt wird, daß beim Eintreten dieses Artikels in einen Sicherheits-Tunnel 128 das Artikelgewicht vom Speicher erhalten wird. Anschließend wird in einer Artikelgewichts-Speicher- und -Vergleichs-Einheit 130 ein Vergleich mit einer tatsächlichen Gewichtsfeststellung des ausgewählten Artikels durchgeführt und das Resultat dieses Vergleiches (falls negativ) wird über eine Leitung 132 zu einem Abfertigungs-Fehler-System 134 weitergeleitet, das an seinem Ausgang eine geeignete Anzeige bezüglich des Abfertigungs-Fehlers liefert, der wahrscheinlich durch eine betrügerische Handlungsweise eines Kunden bedingt ist.

Entsprechend dem weiteren Verfahrensablauf, wie dieser in dem eingangs an zweiter Stelle zitierten US-Patent erläutert ist, wird das über die Leitung 126 ankommende UPC-Identifizierungssignal ferner in eine Produktform- Speicher- und -Vergleichs-Einheit 136 eingegeben, in welcher ein Vergleich zwischen Merkmalen der gespeicherten Artikelform und denjenigen Merkmalen durchgeführt wird, die aufgrund einer Artikelüberprüfung erhalten werden, was mittels der weiter oben bereits erwähnten, eingangsseitigen Lichtvorhänge realisiert wird, welche dem Sicherheitstunnel zugeordnet sind, in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik gemäß den eingangs zitierten US-Patentschriften. Das UPC-Identifizierungssignal wird ferner über die Leitung 126 zu einer zweiten UPC-Abtast- und Vergleichs-Einheit 138 geschickt, in welcher der Artikel-UPC erneut in dem Sicherheits-Tunnel abgetastet und mit demjenigen verglichen wird, der von dem UPC-Abtaster 120 erhalten worden ist. Darüber hinaus kann das über die Leitung 126 laufende Signal zu einer EAS-Speicher- und Vergleichs- Einheit 140 weitergeleitet werden, die in der bereits weiter oben erläuterten Weise funktioniert (EAS = Electronic Article Surveillance = Elektronische-Artikel- Überwachung). Bei Ausfall von positiven Ergebnissen aufgrund der in den Einheiten 136, 138 und 140 durchgeführten Vergleiche werden die entsprechenden Ausgangssignale dieser Einheiten zu einem entsprechenden Betätigungs-Eingangssignal führen, das über die Leitung 132 dem Abfertigungs-Fehler-System 134 zugeleitet wird.

Der untere Bereich 114, welcher als ein Untersystem bezüglich des Systems des oberen Bereiches 112 betrachtet werden kann, weist einen Produkt-UPC-Nachschlagetabelle-Komparator 142 auf, welcher die UPC-Identifizierung über eine Leitung 144 von dem UPC-Abtaster 120 empfängt. Der Komparator 142 enthält in einem Speicher sämtliche UPC-Identifizierungen, die mit den oben erläuterten Kategorien (1) bis (3) kreuzkorreliert sind. Der Komparator 142 regeneriert das Eingangs-UPC-Signal über eine Leitung 146 als NORMAL, wenn die UPC-Tabellenabfrage ergeben hat, daß das Eingangs-UPC-Signal einem Artikel entspricht, der eine von der Quelle herrührende UPC-Kennzeichnung trägt, oder über eine Leitung 148 als PRO GEWICHT, wenn die UPC-Tabellenabfrage ergeben hat, daß das Eingangs-UPC-Signal einem Artikel entspricht, der eine vom Kunden aufgebrachte UPC-Kennzeichnung aufweist und der aufgrund des Mengengewichtes verkauft werden muß, oder über eine Leitung 150 als PRO STÜCK, wenn die UPC-Tabellenabfrage ergeben hat, daß das Eingangs-UPC-Signal zu einem Artikel gehört, der eine vom Kunden aufgebrachte UPC-Kennzeichnung trägt und der zu einem gewissen Preis pro Einheit verkauft werden muß.

Das über die Leitung 146 laufende Signal "NORMAL" wird zu dem Gerät 124 zur Preisspeicherung und Endsummenbildung geschickt und als Ergebnis dieser Maßnahme wird der Artikelpreis aufgrund der Kreuzkorrelierung von UPC und Preis im Speicher erhalten. Dieser Preis wird sodann einer vorhergehenden Preissummenbildung hinzuaddiert.

Andererseits wird das über die Leitung 148 geschickte Signal "PRO GEWICHT" in einen "Preis pro Gewicht"- Speicher 152 eingegeben, der auf dieses Signal anspricht mit dem Ergebnis, daß ein Ausgangssignal über eine Leitung 154 abgegeben wird, welches den Preis pro Gewichtseinheit für den Artikel entsprechend der UPC-Kennzeichnung in dem in der Leitung 148 befindlichen Signal anzeigt. Es ist eine Leitung 156 vorgesehen, in der ein Signal enthalten ist, welches das tatsächliche Gewicht des zum Kauf ausgewählten Artikels anzeigt, d. h. das mit "TG" bezeichnete Gewicht, welches beispielsweise von der Einheit 130 des oberen Bereiches 112 erhalten werden kann, wobei diese Einheit ihrerseits mit einem Gewichtseingang von einer Waage versorgt wird, die in der Nähe des die Artikel transportierenden Förderbandes angeordnet ist.

Die über die Leitungen 154 und 156 gehenden Signale werden in einen "PRO-GEWICHTS-PREIS"-Computer 158 eingegeben, der das Gewicht mit dem Preis pro Gewichtseinheit multipliziert, um hierdurch den Preis für den ausgewählten Artikel zu bekommen. Ein bezüglich dieses Preises kennzeichnendes Ausgangssignal wird sodann auf eine Leitung 160 gegeben, woraufhin dieses Signal zu einer vorangeschrittenen Verarbeitungsstufe des Gerätes 124 zur Preis-Speicherung und Endsummenbildung gelangt, was nichts anderes bedeutet, daß jetzt dieser Preis zu den bereits vorher in diesem Gerät zusammenaddierten Kosten hinzugezählt wird.

Weiterhin wird das über die Leitung 150 gehende "PRO- STÜCK"-Signal einem "PRO-STÜCK-PREIS"-Speicher 162 angeboten, der auf dieses Signal in der Weise anspricht, daß ein Ausgangssignal über eine Leitung 164 geschickt wird, welches für den Preis pro Stück des Artikels entsprechend der UPC-Kennzeichnung in dem in der Leitung 150 enthaltenen Signal kennzeichnend ist. Ferner ist eine Leitung 166 vorgesehen, welche ein Signal enthält, das bezüglich der tatsächlichen Anzahl der zum Kauf ausgewählten Artikel kennzeichnend ist, wobei dieses Signal beispielsweise von der Einheit 136 des oberen Bereiches 112 erhalten werden kann, während diese Einheit 136 ihrerseits mit einem für die Artikelgestalt charakteristischen Eingangssignal versorgt wird, welches von einem auf den eingangsseitigen Lichtvorhang ansprechenden Schaltkreis erhalten wird, wie dies in den eingangs zitierten US-Patentschriften erläutert ist. Andererseits läßt sich aber die Anzahl der Artikel auch durch Verwendung einer numerischen Tastatur eingeben.

Die über die Leitungen 164 und 166 gehenden Signale werden sodann zu einem "PRO-STÜCK-PREIS"-Computer 168 geschickt, der die Anzahl der ausgewählten Artikel mit dem Stückpreis multipliziert, um hierdurch letztendlich die Kosten für die ausgewählten Artikel zu bekommen. Anschließend wird über eine Leitung 170 ein bezüglich dieser Kosten kennzeichnendes Ausgangssignal abgegeben, welches von dieser Leitung aus eine vorangeschrittene Verarbeitungsstufe des Gerätes 124 zur Preis-Speicherung und zur Endsummenbildung erreicht, wie dies bereits weiter oben unter Bezugnahme auf das über die Leitung 160 gehende Signal erläutert ist.

Es wird nun beispielsweise angenommen, daß ein Kunde ein halbes Dutzend Bananen ausgewählt hat. An der Stelle des Auswählens werden die Bananen sodann in einen Beutel gelegt, welcher eine UPC-Kennzeichnung für Bananen trägt, wobei diese Kennzeichnung entweder durch das Geschäftspersonal vorher aufgebracht worden ist, oder aber erst durch den Kunden selbst. Im Verlaufe der unbeaufsichtigten Artikelabfertigung wird sodann die UPC- Kennzeichnung auf dem Beutel abgetastet und vorzugsweise werden die einzelnen Bananen aus dem Beutel herausgenommen und individuell auf das Förderband gelegt. Wenn nun die Bananen durch den eingangsseitig vorgesehenen Lichtvorhang hindurchgehen, werden sie individuell abgetastet und ihre Anzahl wird gezählt, um das über die Leitung 166 gehende Signal zu erzeugen. Der weitere Betriebsablauf des Systems ist dann so, wie bereits oben erläutert.

Anhand der Flußdiagramme gemäß Fig. 9 und 10 werden nunmehr die logischen Operationen näher erläutert, welche im einzelnen kennzeichnend sind für die Operationen des Komparators 142 und der Computer 158 und 168.

In einem Schritt 200 (EINTRITT) wird in das Untersystem 114, d. h. also in den unteren Bereich 114 gem. Fig. 8 eingetreten. In einem darauf folgenden Schritt 202 (TASTE ARTIKEL-UPC AB) wird der UPC des Artikels abgetastet. In einem Schritt 204 (? IST UPC EIN VON DER QUELLE HERRÜHRENDER UPC) wird festgestellt, ob es sich um einen Artikel von der herkömmlichen Art handelt, der bereits am Ursprungsort mit einer UPC-Kennzeichnung versehen worden ist. Falls auf diese Abfrage eine bejahende Antwort kommt, dann führt eine Leitung 206 zu einem Schritt 208 (GEHE WEITER ZUR NORMALEN VERARBEI- TUNG).

Wenn im Schritt 204 die Abfrage negativ beantwortet worden ist, dann führt eine Leitung 210 zu einem Schritt 212 (? DIENT UPC FÜR EINEN ARTIKEL, DER AUFGRUND GEWICHTS ZU VERKAUFEN IST), wobei in diesem Schritt 212 ermittelt wird, ob der Artikel von einer solchen Art ist, daß er aufgrund Mengengewichts zu verkaufen ist. Bejahendenfalls führt eine Leitung 214 zu einem weiteren Schritt 216 (ERHALTE PREIS PRO GEWICHTSEINHEIT UND GEWICHT), wobei in diesem Schritt Bezug genommen wird auf die weiter oben erwähnte, tatsächliche Gewichts-Anzeige und auf die gespeicherten, korrelierten Informationen "UPC" und "Preis pro Gewichtseinheit". Es folgt sodann ein Schritt 218 (AUSGABE ARTIKEL-KOSTEN), in welchem die Gewichts-Anzeige mit dem Preis pro Gewichtseinheit multipliziert wird. Nunmehr geht es weiter zu dem Schritt 220 (GEHE ÜBER ZUR FORTGESCHRITTENEN VERARBEI- TUNG).

In dem Falle, daß die Antwort auf die Abfrage im Schritt 212 negativ ausfällt, führt eine Leitung 222 zu einem Schritt 224 (? GILT UPC FÜR EINEN ARTIKEL, DER PRO STÜCK ZU VERKAUFEN IST), in welchem ermittelt wird, ob der Artikel von einer Art ist, daß er stückweise zu verkaufen ist. Bejahendenfalls führt eine Leitung 226 zu einem Schritt 228 (ERHALTE PREIS PRO STÜCK UND ANZAHL DER STÜCKE) , in welchem Bezug genommen wird auf die tatsächlich gezählten Stücke und die gespeicherten, korrelierten Informationen über UPC und Preis pro Gewichtseinheit. Es folgt sodann ein Schritt 230 (AUSGABE ARTIKEL-KOSTEN), in welchem die Anzeige der Stückzahl mit dem Stückpreis multipliziert wird. Eine Leitung 232 führt sodann zu dem Schritt 220 (GEHE ÜBER ZUR FORTGE- SCHRITTENEN VERARBEITUNG).

In dem Falle, daß nicht festgestellt wurde, daß der ausgewählte Artikel zu einer der Kategorien (1) bis (3) gehört, was dann vorkommen würde, wenn eine negative Antwort in einem jeden der Schritte 204, 212 und 224 gegeben wird, dann führt eine Leitung 234 zu einem Schritt 236 (FEHLER), in welchem das Untersystem dem Geschäftspersonal eine Ausgangsinformation über die Fehlerbedingung liefert.

In der Fig. 9 ist noch mit gestrichelten Linien ein Schritt 238 angedeutet (ÜBE SICHERHEITSMASSNAHMEN AUS), um hierdurch auf die in der Betriebsweise des Untersystems vorhandene Verarbeitungsoption hinzuweisen, Sicherheitsmaßnahmen mit einzubeziehen, wie diese bereits im einzelnen in den eingangs zitierten US- Patentschriften erläutert sind. Beispielsweise zeigen die weiteren Leitungen 240 und 242, daß der Schritt 238 in der Praxis gleichzeitig mit den Schritten 216 und 218 durchgeführt werden kann, wobei in diesem Schritt eine Gewichtsprüfung erfolgt, und zwar zwischen dem Artikelgewicht, welches gemessen worden ist, und dem Artikelgewicht, welches vom Speicher abgeleitet wurde, der das Gewicht in Korrelation mit der UPC-Kennzeichnung enthält. Bei Fehlen einer derartigen Gewichts-Prüfung oder -Kontrolle, wird angenommen, daß der Kunde eine Produkt-Substitution von der Stelle der Artikel-Abtastung bis zum Transport des Artikels auf dem Förderband vorgenommen hat. Durch Leitungen 244 und 246 ist angedeutet, daß die Option der Sicherheitsmaßnahmen vorzugsweise zusammen mit der Ausführung der Schritte 228 und 230 stattfindet.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt auch alle fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen sowie Teil- und Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale und Maßnahmen.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum unbeaufsichtigten Abfertigen von Artikeln, Produkten, Waren oder dergleichen, die von Konsumenten oder Kunden zum Kauf ausgewählt sind, wobei es sich zum einen um Artikel von einer ersten Art handelt, die vom Lieferanten mit einer Universal-Produkt-Code (UPC)-Kennzeichnung versehen sind, und zum anderen um Artikel von einer zweiten Art, die eine solche UPC-Kennzeichnung nicht aufweisen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    1. a) Abfühl- oder Abtastmittel (10, 120) zum Erzeugen von für die jeweilige Artikel-UPC- Kennzeichnung kennzeichnenden (ersten) Ausgangssignalen, wenn eine solche UPC-Kennzeichnung auf den Artikeln vorhanden ist;
    2. b) erste Verarbeitungsmittel, die ohne vom Kunden vorgenommene Eingabe betriebsfähig sind, zum Zwecke der Verwendung der (ersten) Ausgangssignale der Abfühl- oder Abtastmittel (10, 120) zum Ermitteln des Artikelpreises im Falle von Artikeln der ersten Art und zum Erzeugen von den Artikelpreis kennzeichnenden (zweiten) Ausgangssignalen;
    3. c) mit dem Kunden dialogfähige bzw. interaktive Anzeigemittel (11) zur Benutzung durch vom Kunden vorgenommene Eingabe, um die Betriebsfähigkeit der Vorrichtung selektiv von dem Betrieb der ersten Verarbeitungsmittel zu richten auf die Berechnung des Artikelpreises im Falle von Artikeln der zweiten Art;
    4. d) eine Wiegevorrichtung (22) zur Bestimmung des Artikelgewichts und zum Erzeugen von (dritten) Ausgangssignalen, die für das ermittelte Artikelgewicht kennzeichnend sind; und
    5. e) zweite Verarbeitungsmittel, die im Falle der vom Kunden vorgenommenen Eingabe an den Anzeigemitteln (11) betriebsfähig sind, um die (dritten) Ausgangssignale der Wiegevorrichtung (22) dazu zu benutzen, um (vierte) Ausgangssignale zu erzeugen, die für den Artikelpreis bei Artikeln von der zweiten Art kennzeichnend sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ferner die folgenden Komponenten vorgesehen sind:
    1. f) Fördermittel (12) zum Aufnehmen und Transportieren der Artikel, Waren, Produkte oder dergleichen zu der Wiegevorrichtung (22),
      1. - wobei die ersten Verarbeitungsmittel weiterhin in der Weise betriebsfähig sind, daß sie ermitteln, ob der von den Abfühl- oder Abtastmitteln (10) abgetastete Artikel derselbe Artikel ist, wie derjenige, der durch die Wiegevorrichtung gewogen worden ist, und zum Erzeugen von (fünften) Ausgangssignalen, die für ein Fehlen oder ein Ausfallen einer derartigen Ermittlung kennzeichnend sind; und
    2. g) Steuermittel, die auf die vorgenannten (fünften) Ausgangssignale der ersten Verarbeitungsmittel ansprechen, um die Bewegungsrichtung der Fördermittel (12, 13) umzukehren.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine weitere Komponente:
    1. h) ein addierendes Zählwerk, welches die im Anspruch 1 unter b) genannten (zweiten) Ausgangssignale der ersten Verarbeitungsmittel sowie die im Anspruch 1 unter e) genannten (vierten) Ausgangssignale der zweiten Verarbeitungsmittel empfängt, um den Gesamtpreis der zum Kauf ausgewählten Artikel, Produkte, Waren oder dergleichen zu bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Artikel, Produkte, Waren oder dergleichen von der zweiten Art keine UPC-Kennzeichnung tragen und daß die Anzeigemittel (11) eine erste angezeigte Information liefern, um eine vom Kunden eingeleitete Abfertigung der Artikel von der zweiten Art zu bewirken, die keine UPC- Kennzeichnung tragen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel während der Anzeige der ersten Information auf den Kunden- Dialog mit den Anzeigemitteln (11) ansprechen, um hierdurch eine zweite Information anzuzeigen, welche Abbilder umfaßt, die bezüglich Artikeln von der zweiten Art kennzeichnend sind, welche keine UPC-Kennzeichnung tragen, wobei die Anzeigemittel (11) auf den Kunden-Dialog mit der zweiten angezeigten Information ansprechen, um (sechste) Ausgangssignale zu erzeugen, die für die vom Kunden ausgewählten Abbilder kennzeichnend sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel Speichermittel aufweisen, in welchen erste, für die genannten Abbilder kennzeichnende Signale sowie zweite, mit diesen ersten Signalen korrelierte Signale gespeichert werden, wobei diese zweiten gespeicherten Signale kennzeichnend sind für die Preise der Artikel von der zweiten Art, welche keine UPC-Kennzeichnung tragen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel einen ersten Komparator aufweisen, um die (sechsten) Ausgangssignale der Anzeigemittel (11) zu empfangen und diese mit den ersten gespeicherten Signalen zu vergleichen und um hierbei die (vierten) Ausgangssignale der zweiten Verarbeitungsmittel zu erzeugen, wobei das mit den ersten gespeicherten Signalen korrelierte, zweite gespeicherte Signal einen affirmativen (positiven) Vergleich veranlaßt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Artikel, Produkte, Waren oder dergleichen von der zweiten Art eine nicht von der Quelle, z. B. von Lieferanten herrührende UPC- Kennzeichnung tragen, daß die zweiten Verarbeitungsmittel einen zweiten Komparator (142) umfassen, um die (ersten) Ausgangssignale der Abfühl- oder Abtastmittel (120) zu empfangen und um weitere, erste und zweite, voneinander getrennte Komparator-Ausgangssignale zu erzeugen, welche jeweils dafür kennzeichnend sind, daß die UPC-Kennzeichnung in den (ersten) Ausgangssignalen der Abfühl- oder Abtastmittel (120) für einen Artikel gilt, welcher durch Mengengewichts-Preisfestsetzung verkauft wird, oder daß die UPC-Kennzeichnung in den (ersten) Ausgangssignalen der Abfühl- oder Abtastmittel (120) für einen Artikel gilt, der durch Stückpreis-Festsetzung verkauft wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel Speichermittel (152, 162) umfassen, um erste und zweite gespeicherte Signale zu speichern, die jeweils kennzeichnend sind bezüglich des Artikelpreises pro Gewichtseinheit und des Artikelpreises pro Stück, wobei diese beiden ersten und zweiten gespeicherten Signale mit der Artikel-UPC-Kennzeichnung kreuzkorreliert sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel weiterhin Mittel aufweisen, um erste und zweite Identifizierungs-Signale zu erzeugen, die jeweils kennzeichnend sind bezüglich des Gewichts und der Anzahl eines zum Kauf ausgewählten Artikels bzw. mehrerer Artikel.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verarbeitungsmittel ferner einen ersten Computer (158) aufweisen, der bei Auftreten des ersten Komparator-Ausgangssignals des zweiten Komparators (142) betriebsfähig ist, um das erste gespeicherte Signal und das erste Identifizierungs-Signal zu empfangen und um hieraus den Preis des ausgewählten Artikels zu berechnen, und daß die zweiten Verarbeitungsmittel einen zweiten Computer (168) aufweisen, der im Falle des Auftretens des zweiten Komparator-Ausgangssignales des zweiten Komparators (142) betriebsfähig ist, um das zweite gespeicherte Signal und das zweite Identifizierungs- Signal zu empfangen und um hieraus den Preis des ausgewählten Artikels zu berechnen.






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