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Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen - Dokument DE3403430C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3403430C2 16.11.1989
Titel Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen
Anmelder Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, 6000 Frankfurt, DE
Erfinder Mildenberger, Werner, Ing.(grad.), 6472 Altenstadt, DE;
Dehof, Heinrich Wilhelm, Dipl.-Ing., 6146 Alsbach-Hähnlein, DE;
Keseberg, Heinz, 6234 Hattersheim, DE
DE-Anmeldedatum 01.02.1984
DE-Aktenzeichen 3403430
Offenlegungstag 08.08.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.1989
IPC-Hauptklasse B65G 43/08
Zusammenfassung Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen, Förderbändern (4) oder dgl. zum Austragen des Fördergutes aus einem Bunker gegen Leerlaufen, wobei die Förderrinne (4) auf Federelementen mit definierter Druckkraft aufgelagert und die Entlastung dieses Federelementes durch einen ortsfesten Näherungsschalter (1) erfaßt ist. Um auch bei wechselnden Belastungen und Betriebsverhältnissen ein vorgegebenes sicheres Ansprechen der Schutzeinrichtung zu gewährleisten, ist vorgesehen, daß der Näherungsschalter (1) und das korrespondierende Schaltelement (2) in einer konstruktiven Einheit derart zusammengefaßt sind, daß das Schaltelement (2) nur eine lineare Bewegung parallel zur Stirnseite (3) des Näherungsschalters (1) ausführen kann und die Kraft- und Bewegungsübertragungsanordnung in der Förderrinne (4) auf das Schaltelement (2) seitliche Freiheitsgrade aufweist (Fig. 1). ung, die je nach Regelverfahren entweder der dem Motor zugeführten Luft- oder K

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen, Förderbändern oder dergleichen zum Austragen des Fördergutes aus einem Bunker gegen Leerlaufen, wobei die Förderrinne auf Federelemente mit definierter Druckkraft aufgelagert und die Entlastung dieser Federelemente durch einen ortsfesten Näherungsschalter erfaßt ist und das korrespondierende Schaltelement eine lineare Bewegung parallel zur Stirnseite des Näherungsschalters ausführt.

Bei Fördereinrichtungen für Bunker ist zu vermeiden, daß der Rinnen- bzw. Bunkerboden leer bleibt, so daß beim Einfüllen von Schüttgut bzw. Anlaufen der Förderrinne usw. die unter Umständen scharfkantigen und schweren Schüttgutteile auf den ungeschützten blanken Boden auftreffen und diesen beschädigen können.

Bei den Bunkern handelt es sich beispielsweise um recht hohe, senkrecht stehende Zylinder, die durch Abwurf des Schüttgutes aus recht großer Höhe, beispielsweise durch einen Kran, befüllt werden. Ist der Bunker nun völlig leer, so trifft das abgeworfene Schüttgut mit großer Aufprallwucht auf den blanken Boden des Bunkers und verursacht zwangsläufig eine Beschädigung desselben. Aus diesem Grund ist man schon immer bestrebt, solche Bunker nie ganz leer zu fahren, so daß immer ein Aufprallpolster des Schüttgutes im Bunker verbleibt und dadurch der Boden des Bunkers beim Auffüllen nicht beschädigt wird. Diese Schüttgutpolster sollen beispielsweise auch den Bunkerauslauf verschließen, damit kein Luft- oder Gasaustausch zu den über dem Bunker liegenden Bereichen erfolgt oder daß beim Neu- bzw. Nachfüllen des Bunkers nicht vereinzelte Schüttgutteile aus dem sonst offenen Auslauf heraustreten bzw. -schleudern.

Um das Leerlaufen von Förderrinnen, Förderbändern oder dergleichen wirksam zu verhindern, ist es bereits bekannt, das betreffende Bauteil auf Federelementen mit definierter Druckkraft aufzulagern und die Entlastung dieser Federelemente durch einen Fühler zu erfassen. Bei der eingangs genannten Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen (DE-OS 29 12 683) ist eine bandförmige Schaltfahne vorgesehen, die an einem Bauteil befestigt ist, und zwar senkrecht zur Schwingungsrichtung, in denen dieses Bauteil aufgrund wechselnder Belastung Eigenschwingungen ausführen kann. Die Schaltfahne ragt teilweise in ein Gehäuse, in dem sich ein Näherungsschalter derart angeordnet befindet, daß sie in Abhängigkeit von der Belastung der Förderrinne eine lineare Bewegung parallel zur Stirnseite des Näherungsschalters ausführt. Bei der bekannten Einrichtung ist es jedoch nachteilig, daß die auf Federelementen aufgelagerte Förderrinne auch seitliche Schwingbewegungen ausführt, die zu Fehlschaltungen des Näherungsschalters Veranlassung geben.

Bei einer anderen bekannten Einrichtung wird die Betriebsschwingung im Schaltweg ebenfalls in Kauf genommen (DE-OS 22 43 899). Auch bei dieser Andordnung kann wechselnden Belastungs- und Betriebsverhältnissen nicht mit ausreichender Sicherheit im voraus Rechnung getragen werden. Ferner kann einerseits der zur Schaltung verwendete Arm, die Schaltfahne, zu Eigenschwingungen angeregt werden und andererseits das auf Federsystemen aufgelagerte, zu schützende Bauteil auch seitliche Schwingbewegungen ausführen, so daß Beschädigungen durch Anschlagen oder Fehlschaltungen auftreten.

Aus dem DE-GM 19 40 080 ist eine Einrichtung bekannt, bei der eine Feder mit der Förderrinne und mit dieser eine Masse verbunden ist, welche wiederum mit einer Dämpfungsvorrichtung ausgerüstet ist. Bei richtiger Zuordnung der Federkonstanten der Feder zur Masse und zum Dämpfungskoeffizienten der Dämpfungsvorrichtung kann erreicht werden, daß die Masse auch während der Schwingungen der Förderrinne in ihrer Lage verbleibt und diese nur insofern verläßt, als auch die Förderrinne durch verschieden starke Beaufschlagung ihre Mittenstellung ändert. Der Dämpfungskoeffizient der Dämpfungsvorrichtung kann beispielsweise mittels in dem Luft- oder Hydraulikstrom eingeschalteter, einfacher Drosseleinrichtungen verändert werden. Über die Masse kann man einen Endschalter betätigen.

Bei dieser bekannten Einrichtung ist ein schwieriger Abgleich des aus Feder, Masse und Dämpfungsvorrichtung bestehenden, schwingenden Systems, der zudem keinesfalls für alle Betriebszustände der Förderrinne und alle Schüttgutarten gelten kann, notwendig.

Ausgehend von der eingangs definierten Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen, Förderbändern oder dergleichen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schutzeinrichtung für derartige Förderrinnen verfügbar zu machen, die auch wechselnden Belastungen und Betriebsverhältnissen ein vorgegebenes, sicheres Ansprechen der Schutzeinrichtung gewährleistet und insbesondere auch bei seitlichen Schwingbewegungen Fehlschaltungen ausschließt.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Schaltelement an einer Achse befestigt ist, die unter einer nach oben gerichteten Federkraft steht, und daß an der oberen Stirnseite der Achse eine Platte angebracht und die Achse durch eine Feder unterbrochen ist, welche die Trennflächen der beiden Achsenteile verbindet.

Eine alternative Lösung gemäß der Erfindung besteht darin, daß das Schaltelement an einer Achse befestigt ist, die unter einer nach oben gerichteten Federkraft steht, und daß an der oberen Stirnseite der Achse als Übertragungselement eine Kugelrolle vorgesehen ist.

Mit dieser Schutzeinrichtung wird nicht nur ein sicheres und definiertes Ansprechen unter wechselnden Belastungs- und Betriebsverhältnissen sichergestellt, sondern es entfällt auch ein aufwendiger und langwieriger Abgleich der Schutz- bzw. Schalteinrichtung.

Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Das Wesen und die Wirkungsweise der Erfindung sollen anhand der Figuren näher erläutert werden. Es zeigen

Fig. 1 und 2 Ausführungsbeispiele mit einer Kugelrolle als Übertragungselement und

Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel mit einer Feder als Übertragungselement.

An der Stirnseite 3 des ortsfest, also nichtschwingend, angebrachten Näherungsschalters 1 wird das magnetische Schaltelement 2 durch konstruktive Führungsmaßnahmen bedingt nur exakt parallel vorbeigeführt. Das Schaltelement 2 ist an der Achse 5 befestigt, die, wie in Fig. 1 gezeigt, an vorzugsweise zwei im Abstand voneinander angebrachten Blattfedern 7 gehalten ist, die ihrerseits im Beispiel am Gehäuse 10 beiderseits des Näherungsschalters 1 angeschraubt sind. Infolge dieser Federanordnung erhält auch die Achse 5 und damit das Schaltelement 2 die erforderliche Rückstellkraft. Diese Achse 5 steht nun mit ihrem oberen Ende im Krafteingriff mit der zu schützenden Förderrinne 4, d. h. die Förderrinne 4 drückt, solange der schützende Restbelag des Bodens mit Schüttgut vorhanden ist, gegen die Federkraft der Blattfedern 7 die Achse 5 und das Schaltelement 2 in normale Betriebsposition vor dem Näherungsschalter 1. Bei genügender Entlastung der Förderrinne 4 wandert das Schaltelement 2 in einer Linearbewegung aus dem Schaltbereich, wodurch das gewünschte Signal ausgelöst wird: Warnung oder Abschaltung. Die zu schützende Förderrinne 4 kann unmittelbar oder mittelbar durch Zwischenschaltung von weiteren Bauelementen wie Konsolen, Winkeln, Hebeln usw. auf die Stirnseite der Achse 5 einwirken.

Um von der Anordnung seitliche Schwingungen, die das zu schützende Bauteil, da betriebsmäßig schwingend und daher auf Federn aufgelagert, unvermeidlich ausführt, weitgehend fernzuhalten, ist es zweckmäßig, das obere Ende der Achse 5, das mit der schwingenden Förderrinne 4 in betriebsmäßigem Eingriff steht, mit einer Kugelrolle 6 als Übertragungselement zu versehen.

Bei einer alternativen Ausführung der Anordnung gemäß der Fig. 2 wird die Achse durch eine oder zwei Buchsen 8, 8&min; parallelgeführt und die Rückstellkraft besorgt die um die Achse gewundene Spiralfeder 9.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 erfolgt der Kraftschluß mit der Förderrinne 4 nicht über eine Kugelrolle 6, sondern über eine an der Stirnseite der Achse 5 angebrachte Platte 13. Diese Platte 13 kann auch durch ein anderes entsprechend wirkendes Element ersetzt werden. Beispielsweise kann die Achse 5 an ihrer Stirnseite auch in eine im Boden der Förderrinne 4 vorgesehene Ausnehmung ragen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der mittlere Teil der Achse 5 durch eine enge, auf Block gewickelte Feder 12 ersetzt. Diese Feder 12 übernimmt einerseits die betriebsmäßigen Schwingbewegungen der Förderrinne 4 und gibt andererseits nur die senkrecht wirkende Kraftkomponente an das Schaltelement 2 weiter.

Infolge der bei der erfindungsgemäßen Einrichtung möglich gewordenen Fernhaltung der seitlichen Schwingungen kann die gesamte Anordnung der aktiven Elemente in einem staub- und sogar wasserdichten Gehäuse untergebracht werden, wenn die Durchführung der Achse 5, und damit die Übertragung der Linearbewegung, durch die Bohrung 12a im Gehäuse 10 mittels der Dichtung 11 gedichtet ist. Dadurch werden eine Verschmutzung durch die unvermeidlich staubende Schüttgutbewegung und dadurch verursachte Störungen ausgeschlossen.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen, Förderbändern odgl. zum Austragen des Fördergutes aus einem Bunker gegen Leerlaufen, wobei die Förderrinne auf Federelementen mit definierter Druckkraft aufgelagert und die Entlastung dieser Federelemente durch einen ortsfesten Näherungsschalter erfaßt ist und das korrespondierende Schaltelement eine lineare Bewegung parallel zur Stirnseite des Näherungsschalters ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (2) an einer Achse (5) befestigt ist, die unter einer nach oben gerichteten Federkraft steht, und daß an der oberen Stirnseite der Achse (5) eine Platte (13) angebracht und die Achse (5) durch eine Feder (12) unterbrochen ist, welche die Trennflächen der beiden Achsenteile verbindet.
  2. 2. Einrichtung zum Schutz von Förderrinnen, Förderbändern odgl. zum Austragen des Fördergutes aus einem Bunker gegen Leerlaufen, wobei die Förderrinne auf Federelemente mit definierter Druckkraft aufgelagert und die Entlastung dieser Federelemente durch einen ortsfesten Näherungsschalter erfaßt ist und das korrespondierende Schaltelement eine lineare Bewegung parallel zur Stirnseite des Näherungsschalters ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (2) an einer Achse (5) befestigt ist, die unter einer nach oben gerichteten Federkraft steht, und daß an der oberen Stirnseite der Achse (5) als Übertragungselement eine Kugelrolle (6) vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand voneinander zwei parallele Blattfedern (7) an der Achse (5) befestigt sind, die die Parallelführung und die Rückführung der Achse (5) bewirken.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (5) in mindestens zwei Buchsen (8, 8&min;) und mittels einer Spiralfeder (9) rückgeführt ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Näherungsschalter (1), das Schaltelement (2) und die Rückstellvorrichtung (7, 9), sowie der größte Teil der Achse (5) in einem dichten Gehäuse (10) eingebaut sind und das obere Ende der Achse (5) durch eine mittels der Dichtung (11) gedichtete Bohrung (12a) aus dem Gehäuse (10) axial verschiebbar herausgeführt ist.






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