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Dokumentenidentifikation DE3434435C2 16.11.1989
Titel Alarmzeitanzeigemechanismus
Anmelder Seiko Koki K.K., Yotsukaido, Chiba, JP
Erfinder Ogihara, Masuo;
Ishikawa, Tadashi, Yotsukaido, Chiba, JP
Vertreter Endlich, F., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 8034 Germering
DE-Anmeldedatum 19.09.1984
DE-Aktenzeichen 3434435
Offenlegungstag 11.04.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.1989
IPC-Hauptklasse G04B 23/04
IPC-Nebenklasse G04C 21/16   
Zusammenfassung Es wird eine Weckeruhr mit einem Stundennachweisrad und einem Minutennachweisrad zum Nachweis der eingestellten Alarmzeit beschrieben, welche Nachweisräder dem Stundenrad beziehungsweise dem Minutenrad zugeordnet sind. Ein Block mit einer Alarmzeitanzeigeeinrichtung, mit einer Minutenanzeigetrommel und einer Stundenanzeigetrommel, der mit einem Alarmzeiteinstellglied versehen ist, kann in einfacher Weise mit dem Uhrwerk verbunden werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Alarmzeitanzeigemechanismus für eine analoge Weckuhr entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Bei Weckeruhren dieser Art erfolgt meist eine analoge Anzeige der Weckzeit. Da diese Anzeige mit Hilfe eines einzigen Zeigers erfolgt, ist es schwierig, die Alarmzeit auf eine Minute genau einzustellen.

Es sind auch gattungsgemäße analoge Weckeruhren der eingangs genannten Art bekannt, bei denen eine digitale Anzeige der eingestellten Alarmzeit mit Hilfe eines Minutenanzeigerads und einer Minutenanzeigetrommel erfolgt (US-PS 42 12 155).

Es ist ferner bereits bei einer Weckeruhr bekannt (GB-PS 12 88 608), die Zeit analog und die Weckzeit mit Stunden- und Minutentrommel anzuzeigen, oder eine digitale Anzeige von Tages- und Weckzeit vorzusehen (US-PS 42 93 938), wobei für die Weckzeit Trommeln und für die Tageszeit Blätter eingesetzt sind. Außerdem ist es bereits bekannt (R. Reutebuch "Der Uhrmacher", 1. und 2. Aufl. 1951, Seite 455), ein besonderes für sich bestehendes Werk, das Schlagwerk vorzusehen, wenn die Uhr die verflossene Zeit auch für das Gehör wahrnehmbar machen soll.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen digitalen Alarmzeitanzeigemechanismus der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß mit einer einfach herstellbaren Konstruktion nicht nur eine Verringerung der Montagezeit sondern auch eine Verbesserung des Erscheinungsbilds der Alarmzeitanzeige erzielbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist Gegenstand des Patentanspruchs 2.

Eine Weckeruhr mit einem derartigen Alarmzeitanzeigemechanismus weist deshalb einen Block auf, der gewünschtenfalls getrennt hergestellt werden kann, um die Montagearbeit zu vereinfachen. Der Block ermöglicht nach seiner Fertigstellung einen einfachen Zusammenbau mit dem Uhrwerk. Vorzugsweise finden Übertragungszahnräder mit Wellen Verwendung, die eine relative axiale Verschiebung mit Hilfe einer Keilverzahnung ermöglichen, so daß ein geeigneter Abstand zwischen dem Block und der Lage der Uhrzeiger auf der Weckeruhr eingestellt werden kann. Da die Anordnung des Blocks relativ zu dem Uhrwerk veränderlich ist, kann der Abstand zwischen dem Zentrum der Uhrzeiger der Weckeruhr und der Alarmzeitanzeige unterschiedlich gewählt werden, so daß sich vorteilhafte Möglichkeiten für das Design der Weckeruhr ergeben.

Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt

Fig. 1 eine Schnittansicht durch eine Weckeruhr mit einem Alarmzeitanzeigemechanismus gemäß der Erfindung,

Fig. 2 einen Teilschnitt durch die Weckeruhr in Fig. 1,

Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in Fig. 1,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die Alarmzeitnachweiseinrichtung der Weckeruhr in Fig. 1,

Fig. 5 eine Vorderansicht einer Weckeruhr entsprechend dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 bis 4; und

Fig. 6 eine dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 entsprechende Rückansicht.

Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Gehäuse 1 aus Kunststoff vorgesehen, an dessen linkem Ende ein mit einem Innengewinde versehener Vorsprung 1a zur Befestigung einer Mittelplatine 2 und einer Abdeckung 3 vorgesehen ist. Am rechten Ende des Gehäuses sind mit einem Innengewinde versehene Vorsprünge 1b zur Befestigung einer ersten Seitenplatte 20 eines noch zu beschreibenden Blocks an dem Gehäuse 1 vorgesehen. Das Gehäuse 1 weist eine Öffnung 1c auf, in der ein Stundenrad 11mit einem einstückig damit ausgebildeten Rohr 11a gelagert ist. In dem rechts in Fig. 1 angeordneten Block sind eine Minutenanzeigetrommel 21 und eine Stundenanzeigetrommel 22 drehbar gelagert.

Das Uhrwerk enthält ein Stundenzwischenrad 10, eine Welle 1g zur drehbaren Lagerung eines dritten Übertragungsrads 16, zwei Stützteile 1h mit einer U-förmigen Nut zur drehbaren Lagerung eines zweiten Übertragungsrads 17, sowie zwei Stützteile 1i mit einer U-förmigen Nut zur drehbaren Lagerung eines Nachweishebels 18 (Fig. 2). Die Mittelplatine 2 besteht ebenfalls aus Kunststoff und weist eine Öffnung zur drehbaren Lagerung eines Zwischenrads 6, einen Wellenzapfen 2a zur drehbaren Lagerung des Zwischenrads 10, einen Wellenzapfen 2b, einen Vorsprung 2c zur drehbaren Lagerung eines Minutenrads 8 auf, durch den eine Welle 5 an einem Sekundenrad 4 verläuft, sowie einen Vorsprung 2d zur drehbaren Lagerung des Nachweishebels 18, mit Hilfe von Stützteilen 1i. Ferner ist ein Zapfen 1g zur Lagerung des dritten Übertragungsrads 16 vorgesehen. Die Abdeckung 3 besteht ebenfalls aus Kunststoff und weist Öffnungen zur drehbaren Lagerung einer Welle 6, der Sekundenwelle 5 und der Welle des dritten Übertragungsrads 16 auf. Eine Seitenwand 3a dient zur drehbaren Lagerung des zweiten Übertragungsrads 17 in Verbindung mit den Stützteilen 1h an dem Gehäuse. Die Mittelplatine 2 und die Abdeckung 3 sind an den Vorsprüngen 1a durch Schrauben 19 befestigt. In dem Gehäuse 1 mit der Mittelplatine 2 und der Abdeckung 3 ist deshalb das Uhrwerk angeordnet.

Der den Alarmzeiteinstellmechanismus enthaltende Block enthält die Stundenanzeigetrommel 20, die Minutenanzeigetrommel 21 und die Seitenplatte 20 aus Kunststoff. Ein von der Seitenplatte 20 vorragender Wandteil weist eine Öffnung 20a für die drehbare Lagerung der Welle eines ersten Übertragungsrads 24 auf, sowie einen Vorsprung 20b zur drehbaren Lagerung der Trommel 21, eine Welle 20c zur drehbaren Lagerung eines Übertragungsrads 25 und mit einem Innengewinde versehene Vorsprünge 20d zur Befestigung einer zweiten Seitenplatte 23 an der ersten Seitenplatte 20 des Blocks. Die andere Seitenwand der ersten Seitenplatte 20 bildet eine Führungsfläche 20e für die Befestigung des Blocks an dem Gehäuse 1 und zur Herstellung einer Verbindung mit dem Uhrwerk. Zwei Schlitze 20f sind in der Führungsfläche ausgebildet, durch die Befestigungsschrauben 31 zur Befestigung an dem Gehäuse des Uhrwerks vorragen. Die zweite Seitenplatte 23 besteht ebenfalls aus Kunststoff und weist eine Öffnung 23a zur drehbaren Lagerung der Welle des ersten Übertragungsrads 24 auf, sowie eine Öffnung 23b zur drehbaren Lagerung der Trommel 21 und eine Rastfeder zum Anhalten der Trommel 21 in einer Einfallslage. Die zweite Seitenplatte 23 ist an den Vorsprüngen 20d der ersten Seitenplatte 20 durch Schrauben 26 befestigt.

Im folgenden soll die Arbeitsweise näher erläutert werden. Das Sekundenrad 4 ist einstückig mit einem Ritzel 4a ausgebildet und an der Welle 5 befestigt. Die Welle 5 ist an einem Ende drehbar an der Abdeckung 3 gelagert. Das andere Ende der Welle 5 ist drehbar in dem Rohr 8a des Minutenrads 8gelagert. Am Ende der Welle 5 ist ein Sekundenzeiger 13 befestigt. Das Sekundenrad 4 wird durch einen Motor angetrieben. An der Zwischenwelle 6 ist ein Ritzel 6a ausgebildet, das mit dem Minutenrad 8 kämmt. In einer Nut 6b (Fig. 2) ist das Zwischenrad 7 gelagert, das mit dem Ritzel 4a des Sekundenrads 4 kämmt. Der Zeiteinstellknopf 6c ist von der Außenseite der Abdeckung 3 her zugänglich. Die Zwischenwelle 6 ist drehbar an der Mittelplatine 2 und der Abdeckung 3 gelagert. Das Zwischenrad 7 ist mit Schlupfreibung gelagert, so daß es relativ zu dem Zwischenrad 6 gedreht werden kann, wenn ein vorherbestimmtes Drehmoment auf dieses Rad ausgeübt wird. Das mit dem Ritzel 6a kämmende Minutenrad 8 ist einstückig mit einem Ritzel 8a und einem Rohr 8b ausgebildet. Das Rohr 8b ist drehbar in dem Vorsprung 2c der Mittelplatine 2 gelagert. Das andere Ende des Rohrs 8b ist in dem Rohr 11a des Stufenrads 11 gelagert. Der Minutenzeiger 9 ist an dem freien Ende des Rohrs 8b befestigt. Einstückig mit dem Zwischenstundenrad 10, das mit dem Ritzel 8a kämmt, (Fig. 1), ist ein Ritzel 10a ausgebildet. Dieses Rad ist drehbar auf dem Zapfen 1 an dem Gehäuse gelagert und an dem Zapfen 2a an der Mittelplatine 2. Das mit dem Ritzel 10a kämmende Stundenrad 11 ist einstückig mit einem Rohr 11a ausgebildet und weist eine Nockennut 11b auf. Das Rohr 11a ist drehbar in einer Öffnung in dem Gehäuse 1 gelagert und nimmt das Rohr 8b des Minutenrads drehbar auf. Der Stundenzeiger 12 ist an dem freien Ende des Rohrs 11a befestigt.

Im folgenden soll der Alarmzeitnachweismechanismus näher erläutert werden. Ein mit einem Vorsprung 14a einstückig ausgebildetes Minutennachweisrad 14 ist zwischen dem Minutenrad 8 und dem Stundenrad 11 angeordnet. Ein mit einem Vorsprung 15a einstückig ausgebildetes Stundennachweisrad 15 ist unter dem Stundenrad 11 angeordnet und drehbar auf dem Rohr 11a des Stundenrads gelagert. Ein drittes Übertragungsrad 16 ist mit einem Zahnrad 16a versehen, das mit dem Minutennachweisrad 15 und ein ebenfalls daran ausgebildetes Kronenrad 16c kämmt mit einem zweiten Übertragungsrad 17. Das dritte Übertragungsrad 16 ist drehbar an dem Zapfen 1g und in einer Öffnung der Abdeckung gelagert. Das mit dem Kronenrad 16c kämmende Übertragungsrad 17 ist drehbar an den beiden Stützteilen 1h mit einer U-förmigen Ausbildung und an der Seitenwand 3a der Abdeckung gelagert. Ein Ende der Mittelwelle des zweiten Übertragungsrads 17 ragt aus dem Gehäuse 1 vor. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, hat die Mittelwelle des Übertragungsrads 17 eine zentrale Bohrung 17a und weist zwei Keilnuten 17b auf, um mit entsprechend ausgebildeten Vorsprüngen 24b an dem Übertragungsrad 24 eine Keilverzahnung zu bilden, so daß diese beiden Übertragungsräder außerhalb des Gehäuses 1 drehfest und in axialer Richtung zueinander verschiebbar miteinander verbunden sind.

Im folgenden soll der Getriebezug des Alarmzeitanzeigemechanismus näher erläutert werden. Ein Alarmzeiteinstellknopf 27 ist mit einer Minutenanzeigetrommel 21 verbunden, die eine Minutenskala 21a mit Zeitintervallen von beispielsweise fünf Minuten aufweist. Die Trommel 21 ist drehbar an dem Vorsprung 20b der ersten Seitenplatte des Blocks am einen Ende und in einer Öffnung 23b in der zweiten Seitenplatte 23 des Blocks gelagert. Eine Stundenanzeigetrommel 22 ist mit einem Übertragungsrad 25 mit der Trommel 21 verbunden und drehbar auf einem zentralen Vorsprung der Trommel 21 gelagert. Auf der Stundenanzeigetrommel 22 ist eine Stundenskala 22a (Fig. 5) vorgesehen. Die eingestellten Stunden und Minuten der Alarmzeit sind durch ein Fenster 29 sichtbar, das neben dem Zifferblatt 28 der Weckeruhr angeordnet ist. Die Minutenanzeigetrommel 21 ist mit Zähnen 21b versehen, an denen eine Rastfeder 23c (Fig. 1) angreift, die von der Seitenplatte 23 des Blocks vorragt, um die Trommel 21 in einer dem Skalenabstand entsprechenden Lage zu arretieren. Einstückig mit der Trommel 21 ist ein Zahnrad 21c am rechten Ende der Trommel ausgebildet. Das erste Übertragungsrad 24, das mit dem Zahnrad 21c kämmt, ist drehbar in der Öffnung 20a der Seitenplatte 20 und in einer Öffnung 23a der Seitenplatte 23 gelagert. Die Mittelwelle des ersten Übertragungsrads 24 erstreckt sich parallel zu der Achse der beiden Trommeln. Das linke Ende 24a der Mittelwelle des ersten Übertragungsrads ragt über die Seitenplatte 20 des Blocks vor. Die beiden Vorsprünge 24b in Fig. 3 sind an dem linken Ende 24a der Mittelwelle des ersten Übertragungsrads ausgebildet, so daß das erste Übertragungsrad 24 mit dem zweiten Übertragungsrad 17 drehfest und in axialer Richtung verschiebbar verbunden werden kann. In einer Nut 24c in einem mittleren Bereich der Mittelwelle des ersten Übertragungsrads ist ein Klemmring 30 angeordnet, um eine Verschiebung des ersten Übertragungsrads 24 nach rechts in Fig. 1 zu begrenzen.

Im folgenden soll die Verbindungseinrichtung zur Verbindung des Blocks mit dem Uhrwerk näher beschrieben werden. Bei der Montage wird die Mittelwelle des ersten Übertragungsrads 24 mit dem zweiten Übertragungsrad 17 ausgerichtet und die Keilwelle 24a des ersten Übertragungsrads wird in die zentrale Öffnung 17a des zweiten Übertragungsrads 17 eingesetzt. Dann wird die Führungsfläche 20e an der Seitenplatte 20 auf die Oberfläche der Abdeckdung 3 geeignet angeordnet und die Schrauben 31 werden durch die beiden Schlitze 20f in die Vorsprünge 1b an dem Gehäuse eingeschraubt, um den Block an dem Gehäuse zu befestigen. Dadurch werden die Mittelwellen der beiden Übertragungsräder 24 und 17 drehfest miteinander verbunden. Die Länge der Keilverzahnung wird so gewählt, daß an jeder Befestigungsstelle entlang der Länge der Schlitze 20f die Keilverzahnung wirksam bleibt. Deshalb kann der Block in einem gewünschten Abstand von dem Uhrwerk angeordnet und befestigt werden.

Im folgenden soll ein Nachweisschalter zum Nachweis der eingestellten Alarmzeit beschrieben werden. Eine Nockennut 8c ist an dem Minutenrad 8 vorgesehen, in die der Vorsprung 14a an dem Minutennachweisrad 14 einfallen kann. Einmal pro Stunde kann während einer vorherbestimmten Zeitspanne der Vorsprung 14a in die Nockenut 8c einfallen, um eine axiale Verschiebung des Minutennachweisrads 14 zu ermöglichen. In entsprechender Weise ist eine Nockennut 11b an dem Stundenrad 11 und ein Vorsprung 15a an dem Stundennachweisrad 15 ausgebildet. Einmal innerhalb von zwölf Stunden kann während einer vorherbestimmten Zeitspanne der Vorsprung 15a in die Nockennut 11b einfallen, um eine axiale Verschiebung des Stundennachweisrads 15 zu ermöglichen. Derartige Nachweiseinrichtungen sind an sich bekannt. Ein Nachweishebel 18 zum Nachweis der axialen Verschiebung des Minutennachweisrads 14 ist zwischen dem Minutennachweisrad 14 und dem Stundenrad 11 drehbar an den Stützteilen 1i des Gehäuses an dem Vorsprung 2d an der Mittelplatine angeordnet und mit einem Andruckteil 18a versehen, der in Berührung mit einem beweglichen Kontaktstück 32 steht. Das bewegliche Kontaktstück 32 besteht aus einem elastischen elektrisch leitenden Material und ist zwischen dem Stundennachweisrad 15 und dem Gehäuse 1 angeordnet (Fig. 2 und 4). Durch die elastische Vorspannung des Kontaktstücks wird das Nachweisrad 15 und das Nachweisrad 14 über den Nachweishebel 18 nach oben gedrückt. Der Kontakt 32a bildet zusammen mit einem ortsfesten Kontaktstück 33 einen Schalter, der geschlossen wird, wenn die beiden Nachweisräder 14 und 15 nach oben verschoben werden. Eine Reihenschaltung dieses Schalters mit einer Spannungsquelle E und einem Summer B (Fig. 4) bildet eine Alarmsignalschaltung.

Die Arbeitsweise der beschriebenen Weckeruhr soll im folgenden näher erläutert werden. Wenn der Alarmzeiteinstellknopf 27 in Fig. 1 gedreht wird, wird die Minutenanzeigetrommel 21 gedreht, über die auch die Stundeneinstelltrommel 22 mit Hilfe des Übertragrads 25 in an sich bekannter Weise gedreht werden kann, um die gewünschte Alarmzeiteinstellung zu ermöglichen. Das Zahnrad 21c kämmt mit dem ersten Übertragungsrad 24, das am linken Ende 24a mit dem zweiten Übertragungsrad 17 über die Keilverzahnung verbunden ist. Das zweite Übertragungsrad 17 kämmt mit dem Kronenrad 16c des dritten Übertragungsrads 16. Das Zahnrad 16a an dem dritten Übertragungsrad 16 kämmt mit dem Minutennachweisrad 14 und das Ritzel 16b an dem dritten Übertragungsrad 16 kämmt mit dem Stundenachweisrad 15. Deshalb wird bei einer Einstellung über den Alarmzeiteinstellknopf auch das Minutennachweisrad 14 und das Stundennachweisrad 15 entsprechend gedreht, wenn eine bestimmte Alarmzeit eingestellt wird.

Wenn nach Einstellung einer bestimmten Alarmzeit der Vorsprung 14a an dem Minutennachweisrad und der Vorsprung 15a an dem Stundennachweisrad entsprechend dem eingestellten Alarmzeitpunkt in die Nockennut 8c beziehungsweise 11b einfallen, gelangt der bewegliche Kontakt 32a in Fig. 2 in Berührung mit dem ortsfesten Kontakt 33, wodurch die Alarmsignalschaltung geschlossen und der Summer B erregt wird. Der Alarm dauert an, solange sich die Nachweisräder in dem nach oben verschobenen Zustand befinden.


Anspruch[de]
  1. 1. Alarmzeitanzeigemechanismus für eine analoge Weckeruhr mit einem Stundenrad und einem Minutenrad, mit einem Stundennachweisrad und einem Minutennachweisrad, welche Nachweisräder dem Stundenrad beziehungsweise dem Minutenrad zugeordnet sind, wobei die Alarmeinrichtung bei Koinzidenz der betreffenden Phasen der beiden Sätze von Zeiträdern und Nachweisrädern betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Minutenanzeigetrommel (21) drehbar mit einem Alarmzeiteinstellglied (27) gekoppelt ist und eine Minutenskala (21a) entlang ihrem Umfang aufweist, daß ein Getriebezug mit einer Anzahl von Übertragungsrädern (24, 17, 16) mit den beiden Nachweisrädern (14, 15) gekoppelt ist, daß eine Stundenanzeigetrommel (22) vorgesehen ist, die entlang ihrem Umfang eine Stundeskala (22a) aufweist und durch die Minutenanzeigetrommel (21) intermittierend drehbar ist, daß die Minutenanzeigetrommel (21), die Stundenanzeigetrommel (22) und ein Teil der Übertragungsräder (24) in einem Block montiert sind, der an dem Uhrwerk befestigt ist, in dem die Zeiträder und die Nachweisräder vorgesehen sind, daß ein in dem Block angeordnetes Übertragungsrad (24) derart angeordnet ist, daß sich dessen Mittelachse parallel zu den Achsen der beiden Anzeigetrommeln (21, 22) erstreckt, daß ein in dem Uhrwerk angeordnetes Übertragungsrad (17) derart angeordnet ist, daß dessen Mittelachse mit der Mittelachse des Übertragungsrads (24) in dem Block ausgerichtet ist, und daß die Mittelwellen dieser beiden Übertragungsräder (17, 24) mit Hilfe einer Keilverzahnung (17b, 24b) drehfest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Alarmzeitanzeigemechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilverzahnung (17b, 24b) eine axiale Verschiebung des Blocks ermöglicht, und daß eine Führungseinrichtung (203, 20f, 31) vorgesehen ist, welche eine Einstellung des Abstands des Blocks relativ zu dem Uhrwerk ermöglicht, welche Führungseinrichtung in dem Befestigungsbereich des Blocks zur Befestigung an dem Uhrwerk vorgesehen ist.






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