Die Erfindung bezieht sich auf eine hydroakustische Quelle zur
Erzeugung einer Folge von präzise zeitlich getrennten
akustischen Impulsen in Wasser gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
In der US-PS 32 46 289 ist ein System zur Erzeugung und
Aussendung akustischer Wellenenergie beschrieben. Die
Vorrichtung arbeitet allgemein unter Verwendung von gleichzeitig
hin- und herbewegten, auf einer Linie entgegengesetzt
angeordneten Kolben in entgegengesetzten Richtungen, um so ein
Resonanzsignal zu erzeugen. Die akustische Vorrichtung besteht
dabei aus einem langgestreckten Gehäuse mit einem mittig
darinnen aufgehängten Hydraulikmotor. Der Hydraulikmotor
enthält ein Paar von auf einer Linie angeordneten Kolbenzylindern,
die Kolben aufnehmen, welche mit Wellen gekuppelt
sind, die ihrerseits starr mit einem Paar von entgegengesetzt
weisenden Strahlungskolben am äußeren der Vorrichtung
gekuppelt sind. Jeder Kolbenzylinder innerhalb des Hydraulikmotors
steht in Strömungsmittelverbindung mit einer Quelle
hydraulischen Strömungsmittels gesteuert durch ein reversibles
Ventil. Das hydraulische Strömungsmittel wird abwechselnden
Seiten der Kolben innerhalb jedes Zylinders zugeführt, um die
Strahlungskolben mit den gewünschten Frequenzen zu betreiben.
Die Außenfläche jedes Kolbens steht in Berührung mit dem
umgebenden Strömungsmittel und die Innenoberfläche definiert
ein Volumen, welches ein Niederdruckgas innerhalb des Gehäuses
aufweist. Die Frequenz, mit der die Kolben betrieben werden,
erzeugt ein Resonanzsignal zwischen einem inneren Hohlraum und
der Außenoberfläche der Kolben. Alternativ können die Kolben
auch in einer Pulsbetriebsart betrieben werden.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ein einziger
Strahlungskolben vorgesehen, der gemäß den gleichen
Grundsätzen, wie oben beschrieben, arbeitet. Ein Nachteil des
bekannten Systems besteht darin, daß die Kolben in entgegengesetzten
Richtungen betrieben werden, wobei die zwei Kolbenzylinder
eine beträchtliche Verzögerungszeit hinsichtlich der
nach innen und außen gerichteten Bewegungen bewirken, was
Rauschen in den akustischen Signalen hervorruft.
Die US-PS 32 77 437 beschreibt eine akustische Unterwasser-Signalquelle,
wo ein Strahlungskolben am oberen Ende eines Zylinders
positioniert ist, in dem ein partielles Vakuum erzeugt ist. Wenn
der Kolben freigegeben wird, so wird die Druckdifferenz am Kolben
infolge des Umgebungsdrucks (des Drucks des umgebenden
Wassers) den Kolben nach innen in eine Schlagposition beschleunigen,
wo er abrupt abstoppt (d. h. die Geschwindigkeit des Kolbens
geht schnell auf Null).
Der Druck der im Zylinder verbleibenden Luft erhöht
sich, wenn der Kolben nach innen beschleunigt, und
kann eine Feder bilden, die den Schlag abdämpft und den Kolben
zum Rücklauf veranlassen kann. Ein akustischer Druckimpuls im
umgebenden Wasser wird erzeugt, wenn der Kolben nach innen
zur Schlagposition läuft und zur Rückkehr umgekehrt wird.
Die Umkehr der Kolbenrichtung kennzeichnet ein elastisches
Schlagereignis. Der erzeugte Druckimpuls ist ein akustisches
Signal, welches als ein seismisches Signal zur Echolokalisierung
und geophysikalischen Erforschung und anderen
Signalzwecken geeignet ist. Zur Erzeugung eines weiteren Impulses
muß die Quelle wieder in den Betriebszustand versetzt
werden, was zusätzliche Zeit erforderlich macht. Es gibt zahlreiche
Abwandlungen der in US-PS 32 77 437 beschreibenen Quelle,
und es sei beispielsweise auf die folgenden US-Patente
hingewiesen: 35 64 492, 36 10 366, 36 79 021 und 37 21 211.
Die in den genannten US-Patenten beschriebenen Quellen sowie
deren Abwandlungen sind für Einzelimpulsoperationen mit niedrigen
Zyklusraten geeignet. Das heißt also, diese Quellen müssen
wieder in die Ausgangsposition gebracht werden, um den
Kolben in einer äußeren Position gegenüber dem Wasserdruck anzuordnen,
bevor die erneute Auslösung zur Erzeugung eines weiteren
Impulses erfolgen kann. Ferner muß Zeit eingeräumt werden
für irgendwelche vorübergehenden Schwingungen, die dann
auftreten, wenn der Strahlungskolben in die äußere Position
entgegen seinen Anschlägen zurückgesetzt wird. Demgemäß sind
solche Quellen auf einen Betrieb mit niedrigen Zyklusraten von
ungefähr einer oder mehreren Sekunden zwischen Auslösungen beschränkt.
Es ist jedoch notwendig, zum Erhalt von Verbesserungen bei der
Signalgebung, beschrieben in den obigen Anmeldungen, Folgen
zu erzeugen, die viele Impulse während eines Übertragungs- oder
Sendeintervalls einschließen, dessen Dauer von vier bis fünfzehn
Sekunden betragen kann, um so Energie mit einem hohen
Gleichförmigkeitsniveau über einen gewünschten geophysikalischen
Abfragefrequenzbereich hinweg zu verteilen, wie beispielsweise
von 20 bis 100 Hz oder 40 bis 200 Hz. In derartigen
Folgen müssen die Impulse mit Raten von im Durchschnitt
20 bis 40 pro Sekunde erzeugt werden, wobei mehrere
hundert Schlagereignisse während eines Übertragungsintervalls
erfolgen. Die Impulse müssen mit einer präzisen Zeitsteuerung
und Amplitude und synchronisiert mit den Impulsen von anderen
Quellen übertragen werden, die in einer Anordnung von Quellen
verwendet werden können.
Es ist ferner wichtig, daß ungesteuerte akustische
Übergänge, die bei der Zurückbringung in die Ausgangsstellung
der Quelle nach der Erzeugung eines Impulses auftreten
können, eine niedrige Amplitude besitzen. Insbesondere wurde
festgestellt, daß die Amplitude solcher nichtgesteuerten
Druckübergänge mindestens 20 dB unterhalb der Amplitude des
gewünschten Impulses liegen sollte, damit das Korrelationsrauschen
bei der Verarbeitung einer codierten Folge nicht
stört oder das sich ergebende Seismogramm oder eine andere
Ausgangsanzeige verschlechtert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydroakustische
Quelle gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart auszubilden,
daß in einfacher Weise steuerbar definierte akustische
Impulse erzeugt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 genannten Maßnahmen vor.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
und Figuren erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines
hydroakustischen Impulssenders,
Fig. 2 eine Endansicht des in Fig. 1 gezeigten Senders von
rechts gesehen,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Senders gemäß den
Fig. 1 und 2 zusammen mit zugehörigen Vorrichtungen,
die ein hydrauliches Sendersystem bilden,
Fig. 4 einen Teilschnitt eines Impulssenders ähnlich dem
Sender gemäß den Fig. 1 und 2 gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 einen Teilschnitt des Leistungsstufenventils und
der damit verbundenen Akkumulatoren, wobei das Ventil
in dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Sender verwendet
wird,
Fig. 6 eine schematische Darstellung des hydraulischen
Kreises, verwendet bei dem in den Fig. 1 und 2
gezeigten Sender,
Fig. 7A und 7B Blockdiagramme des mit dem Sender gemäß den Fig. 1
und 2 verwendeten Steuersystems,
Fig. 8 Wellenformdiagramme von Druck, Kolbenversetzung,
Ventilposition und akustischem Druckimpuls während
des Betriebes des Steuersystems der Fig. 7,
Fig. 9 und 10 Teilvorderansichten von Teilen von Sendern ähnlich
dem Sender gemäß Fig. 1, aber mit Strahlungskolben
von konkaver bzw. konvexer Gestalt,
Fig. 11 und 12 Schnitte, welche schematisch einen hydroakustischen
Impulssender gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
in unterschiedlichen Positionen während
des Betriebes darstellen,
Fig. 13 Wellenformen des Druckes, der Kolbenversetzung und
der Ventilposition während eines Betriebszyklus
des in den Fig. 11 und 12 gezeigten Senders,
Fig. 14, 15, 16 und 17 Schnitte, welche schematisch einen hydrostatischen
Impulssender gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
in unterschiedlichen Positionen
während eines Operationszyklus darstellen,
Fig. 18 Wellenformen ähnlich der Fig. 8 während eines Betriebszyklus
des Senders gemäß den Fig. 14, 15,
16 und 17,
Fig. 19 Wellenformen ähnlich der Fig. 18, wobei ein Betriebs-
oder Operationszyklus eines Senders gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel dargestellt
ist.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Sender dargestellt, der beim
Untertauchen in Wasser, wie beispielsweise im Meer, betrieben
werden kann, um wiederholt akustische Impulse zu erzeugen.
Dieser Sender besitzt ein Gehäuse 10, in dem ein Paar von
Strahlungskolben 12 und 14 symmetrisch gegeneinander gehalten
wird; d. h., die Kolben 12 und 14 besitzen Stirnflächen
16 und 18, die einander gegenüberliegen. Am Gehäuse 10 ist
durch Bügel 20 und 22, die daran angeschweißt sein können, ein
Gehäuse 24 für Strömungsmitteldrucksteuermittel in der Form
eines Ventilmechanismus befestigt. Dieser Mechanismus enthält
ein Leistungsstufen-Hauptventil, welches im Hauptkörper des
Gehäuses 24 angeordnet ist, und ein Pilotventil, welches in
einem Außenabschnitt 25 des Gehäuses 24 angeordnet ist.
Der Sender wird durch ein unter Druck stehendes hydraulisches
Strömungsmittel, vorzugsweise Hydrauliköl, betrieben, welches
dem Sender von einer (nicht gezeigten) Hydraulikleistungsversorgung
geliefert wird. Die Versorgung erzeugt unter Druck
stehendes Hydraulikströmungsmittel mit Versorgungs- und Rücklaufdrücken
über Hydraulikleitungen 26 bzw. 28. Die Hydraulikleitung
26 ist am Ventilgehäuse 24 über ein Einlaßfilter 30
befestigt. Die Leitung 26 liefert Hydraulikströmungsmittel mit
Versorgungsdruck, beispielsweise mit einem Druck von 2000
bis 3000 psi (engl. Pfund pro Quadratzoll). Die Leitung 28
ist mit der Rücklaufseite der hydraulischen Leistungsversorgung
verbunden, die ein Reservoir sein kann. Das Hydraulikströmungsmittel
fließt sodann von der Versorgung in die Versorgungsleitung
26 und über die Rücklaufleitung 28 heraus. Die Energie
des unter Druck stehenden Hydraulikströmungsmittels wird in
akustische Impulsenergie durch den Sender umgewandelt. Der
Hydraulikkreis des Senders wird im folgenden unter Bezugnahme
auf Fig. 6 beschrieben und weist Akkumulatorvorrichtungen 32 und
36 auf, die mit den Versorgungs- und Rücklaufseiten der Schaltung
verbunden sind. Die Versorgungsleitung 26, Rücklaufleitung
28 und Einlaßfilter 30 sind in Fig. 1 zur Vereinfachung
der Darstellung nicht gezeigt. Die Quelle kann in einem (nicht
gezeigten) Rahmen zusammen mit der hydraulischen Leistungsversorgung
untergebracht sein und wird in Wasser untergetaucht,
und zwar auf eine Betriebstiefe, die mehrere 1000 Fuß betragen
kann. Die gesamte Anordnung kann von einem zu seismischen zu
Untersuchungen verwendeten Schiff gezogen werden und kann entweder
allein oder zusammen mit einer Gruppe aus zwei oder mehreren
solchen Sendern in einer Anordnung zum Zwecke geophysikalischer
Forschungszwecke verwendet werden. Die in dem Sender
der Fig. 1 und 2 vorgesehene Symmetrie vermindert die an das
Gehäuse, die Ventile, den Tragrahmen und die Hydraulikleitungen
angelegten Beschleunigungen, wodurch sich eine erhöhte Zuverlässigkeit
des Sendergebildes ergibt.
Das Gehäuse 10 weist eine zylindrische Hülse 40 auf. Ein Paar
von Trägergliedern 42 und 44 ist an entgegengesetzten Seiten
der Hülse 40 angeordnet. Diese Trägerglieder besitzen zylindrische
mittige Naben 46 und 48 sowie vier Streben 50, 52, 54,
56, die sich von der Nabe 46 aus radial nach außen erstrecken,
wobei ferner vier Streben, von denen zwei bei 58 und 60 in
Fig. 1 gezeigt sind, vorgesehen sind, welche sich radial von
der anderen Nabe 48 aus nach außen erstrecken. Die Streben
passen in Ringe 62 und 64, die sandwichartig zwischen den
Streben und den Kanten der Hülse 40 angeordnet sind und mittels
vier Stangen zusammengebaut sind, von denen zwei, nämlich
die Stangen 66 und 68, in Fig. 1 gezeigt sind, während die
anderen beiden Stangen bei 70 und 72 in Fig. 2 dargestellt sind.
Diese Stangen sind an ihren äußeren Enden mit Gewinde versehen,
auf welche zum Zweck des Zusammenbaus des Gehäuses Muttern
74 aufgeschraubt sind.
Die Strahlungskolben 12 und 14 besitzen Ränder 76 und 78,
welche Schalen enthalten, in denen Dichtungen, wie beispielsweise
chevronförmige Dichtungen 80 und 82 (vgl. Fig. 1),
angeordnet sind. Diese Dichtungen befinden sich in Berührung
mit der Hülse 40 derart, daß eine Kammer 84 zwischen den zueinander
entgegengesetzt liegenden Stirnflächen 16 und 18 der
Strahlungskolben 12 und 14 und dem Innenumfang der Hülse 40
gebildet wird. Eine Öffnung 86 ist mittig zwischen den Enden
der Hülse 40 angeordnet und ist mit einer Leitung 88 verbunden.
Diese Leitung 88 ist mit einer Vakuum- oder Niederdruck-Pumpe
verbunden, so daß der Druck eines Gases, zweckmäßigerweise von
Luft, in der Kammer 84 eingestellt werden kann. Diese Einstellung
kann an der Oberfläche derart erfolgen, daß ein partielles
Vakuum in der Kammer 84 existiert. Wenn der Sender untergetaucht
ist, so baut sich eine Druckdifferenz an jedem der Strahlungskolben
12 und 14 auf, und zwar gleich der Differenz zwischen
dem Druck in der Kammer und dem Druck infolge der Seewasserhöhe.
Die Kräfte an den Kolben infolge des Seewasserdruckes
hängen von der Fläche der Kolben und dem Differenz-
bzw. Differentialdruck ab. Die an den Kolben auftretende Kraft
kann diese nach innen zur Schlagposition hin treiben. Dieser
Schlag kann durch das restliche komprimierte Gas in der Kammer
84 gedämpft werden. An der Schlagposition brauchen sich die
Kolben nicht körperlich zu berühren, und sie können etwas voneinander
getrennt sein, wei dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Die Strahlungskolben 12 und 14 werden in den Naben 46 und 48
getragen. Die gesamte bauliche Festigkeit der Träger 42 und
44 trägt die Kolben 12 und 14 längs deren gemeinsamer Mittelachse
auf Kolbenstangen bzw. Wellen 90 und 92, die sich von den Kolben aus nach
außen zu den Trägern 42 und 44 hin erstrecken. Die Naben 46
und 48 besitzen Bohrungen 96 und 98 in Auskleidungen 100 und
102. Diese Auskleidungen wirken als Büchsen für die Wellen 90
und 92. Die Welle 92 ist mit einer Mittelbohrung 104 zum Zwecke
der Gewichtsverminderung ausgestattet. Die Bohrung 104 ist am
äußeren Ende der Welle 92 offen und erstreckt sich durch eine
rohrförmige Verlängerung 106. Diese Verlängerung 106 ist am
anderen Ende der Nabe 48 durch Bolzen 108 befestigt. Die Verlängerung
106 dient als ein Schutz für die Welle 92. Eine ähnliche
Verlängerung 110 ist an der Nabe 46 durch Bolzen 112
befestigt und dient in ähnlicher Weise als Schutz für die andere
Welle 90.
Die Welle 90 besitzt eine Mittelbohrung 114, die nahe dem äußeren
Ende der Welle durch einen Endabschnitt 116 geschlossen
ist. Der Teil der Bohrung 114 benachbart zum Endabschnitt 116
besitzt einen etwas größeren Durchmesser als das innere Ende
der Bohrung. Eine Stange 118 ist gleitend in der Bohrung 114
angeordnet. Das Ende der Stange 118, der Endabschnitt 116 und
die Bohrung 114 definieren eine Kammer 120 für das unter Druck
stehende Hydraulikströmungsmittel. Um den Austritt von Strömungsmittel
aus der Kammer 120 zu verhindern, sind Dichtungen,
wie beispielsweise Chevron-Dichtungen 122 und 124, vorgesehen,
um der Welle 90 das Gleiten nach innen und außen in der Bohrung
96 der Auskleidung 100 zu gestatten. Dichtungen, wie beispielsweise
O-Ringdichtungen 126, um die Auskleidung herum
schützen ebenfalls gegenüber dem Austritt von unter Druck stehendem
Hydraulikströmungsmittel. Eine weitere Dichtung 130 nahe
dem offenen Ende der Bohrung 114 verhindert den Austritt von Hydraulikströmungsmittel, gestattet aber die Bewegung der
Stange 118 nach innen und außen bezüglich der Welle 90.
Die Auskleidung 100 ist mit einer Umfangsnut 132 ausgestattet,
die sich axial über einen Abstand mindestens gleich der Versetzung
oder dem Hub der Welle 90 erstreckt. Diese Nut 132
bildet eine Galerie oder einen Raum, der mit der Kammer 120
durch Löcher 134 verbunden ist. Der Raum 132 ist seinerseits
mit einem hydraulischen Zuführungsrohr 136 durch eine Anzahl
von Radiallöchern 138 verbunden, von denen zwei in Fig. 1 dargestellt
sind. Diese Löcher 138 verbinden den Raum 132 mit einer
Nut 140 im Innenumfang der Nabe 46, um eine dichte Abdichtung
(vgl. Fig. 4) vorzusehen.
Wenn unter Druck stehendes Hydraulikströmungsmittel an die
Kammer 120 angelegt wird, so wird die Stange 118 nach innen
und die Welle 90 nach außen zwangsweise bewegt, wodurch die
Strahlungskolben 12 und 14 voneinander getrennt werden. Die
Kolben 12 und 14 besitzen Schultern 148 und 149, die als Anschläge
dienen, welche mit den inneren Enden der Naben 46
und 48 dann in Berührung kommen, wenn die Kolben die Außenposition
erreichen. Nachdem die Strahlungskolben getrennt sind
und auf ihre Außenpositionen eingestellt sind, wird der Druck
in der Kammer 120 mittels des Ventilmechanismus im Ventilgehäuse
24 vom Versorgungsdruck auf den Rücklaufdruck umgeschaltet.
Zum Zwecke der Steuerung der Beschleunigung und Impulsamplitude
kann das Hauptventil in eine Position gebracht werden,
wo es die Kammer 120 nicht vollständig zum Rücklauf öffnet.
Der Nettobetrag der Druckströmungsmittelkräfte an den Kolben
wirkt dann in einer die Kolben nach innen treibenden Richtung.
Wenn die Nettokraft infolge des Meereswasserdrucks die schnelle
Bewegung der Strahlkolben nach innen zueinander hin bewirkt,
so bewegt sich die Stange 118 nach außen und drückt das hydraulische
Strömungsmittel aus der Kammer 120 heraus. Der Fluß
kann gedrosselt werden, wenn das Hauptventil nicht vollständig
zum Rücklauf offen ist, und die Nettokraft an den Kolben kann
reduziert werden. Die Beschleunigung der Kolben zueinander hin
in die Schlagbeziehung an ihrer Schlagposition kann dadurch gesteuert
werden, daß man das Hauptventil proportional zum Rücklauf
öffnet. Da die Beschleunigung proportional zur akustischen
Impulsamplitude (vgl. Gleichung 1) ist, wird die Amplitude der
Impulse gesteuert. Zudem steuert die Steuerung der Beschleunigung
die Zeit bis zum Schlag.
Wenn die Schlagposition erreicht ist, kehren die Kolben um und
laufen zurück. Die von den Kolben bei Erreichung der Schlagposition
erreichte Geschwindigkeit wird umgekehrt (d. h., die
Kolbengeschwindigkeit Vo an der Schlagposition wird zu annähernd
-Vo ). Die Umkehr geschieht in einer Zeit proportional zu ungefähr
einem halben Zyklus der Resonanzfrequenz des Masse-Federsystems
einschließlich der Masse und Steifheit der Kolben und
der Feder infolge der zusammengepreßten Luft in der Kammer 84
zwischen den entgegengesetzten Stirnflächen 16 und 18 der Kolben.
Die Steifheit geht in der Hauptsache auf die zusammengepreßte
Luft in der Kammer zurück und ist nichtlinear, wobei
jedoch in einer ersten Annäherung für die Resonanzfrequenz folgendes
gilt:
dabei ist M die mit den Kolben 12 und 14 und ihren Wellen 90
und 92 assoziierte Masse, und K ist die effektive Steifheit
der zusammengedrückten Luftfeder. Die Beschleunigung ist ein
Maximum an der Schlagposition, wo Vo annähernd -Vo wird, und
bestimmt die Amplitude der akustischen Impulscharakteristiken
des Systems.
Der maximale Beschleunigungspunkt wird durch das in Verbindung
mit Fig. 7 beschriebene Steuersystem festgestellt und zeigt an,
wann die Schlagposition erreicht ist. Sodann wird für einen
Teil der Zeit, aber nicht für die ganze Zeit, während welcher
die Kolben sich erholen oder rückstellen und sich nach außen
zur Außenposition bewegen, das hydraulische Strömungsmittel
veranlaßt, in die Kammer 120 zu fließen, um die Kolben zu trennen.
Dies wird dadurch erreicht, daß man das Hauptventil in
eine Position bringt, wo es vollständig offen für die Versorgung
ist. Für den verbleibenden Teil des Rückstellzyklus wird
das Hauptventil in eine Position betätigt, wo es zum Rücklauf
hin offen ist. Die Nettokräfte an den Kolben verzögern dann deren
Auwärtsbewegungen und bringen sie auf die Geschwindigkeit
Null bei einer Position entsprechend der äußeren Grenze des
Kolbenlaufs. Auf diese Weise werden die Kolben in ihren Bewegungen
über die Bahn hinweg beschleunigt oder verzögert durch
Umschalten des Hauptventils zwischen Versorgungs- und Rücklaufdrücken.
Die hydraulischen Leistungsverluste in den Ventildurchlässen
werden dadurch minimiert, was zu einem höheren Leistungsumwandlungswirkungsgrad
führt.
Der Ventilmechanismus wird derart gesteuert, daß sich wiederholende
(repetitive) Impulse jedesmal dann vorgesehen werden,
wenn die Strahlungskolben 12 und 14 sich aufeinander zu zur
Schlagposition bewegen, und sie werden umgekehrt durch die Federcharakteristiken
der zusammengepreßten Luft in der Kammer 84
und/oder die Federcharakteristiken der Kolben 12 und 14 selbst,
um nach außen zurückzukehren. Durch die Gleitanordnung und Befestigung
der Kolben in den Naben 46 und 48 des Gehäuses 10innerhalb der Träger 42 und 44 unter Führung an den Außenumfängen
durch die Hülse 40 wird ein Gebilde geschaffen, welches
in der Lage ist, den Kräften infolge des Meereswasserdrucks
und den beim Schlag erzeugten Kräften zu widerstehen, um so ein
hohes Ausmaß an struktureller Integrität und Zuverlässigkeit
im Betrieb vorzusehen. Die hydraulischen Strömungsmitteldruckvorrichtungen
einschließlich des Ventilmechanismus und seiner
Steuerung, was die Erzeugung von jeweils akustischen Impulsen
mit hohen Raten vorsieht, wird im einzelnen in Verbindungen mit
den Fig. 5 bis 8 beschrieben.
Fig. 3 zeigt das hydroakustische Sendersystem zusammengebaut,
um an einem seismischen Untersuchungsschiff geschleppt zu werden.
Der Rahmen 23 aus Rohrgliedern bildet einen offenen Kasten,
in dem das Gehäuse 10 angeordnet ist. Ohren 27, die an den Trägern
42 und 44 durch Bügel 29 befestigt sein können, dienen zur
Befestigung des Gehäuses 10 am Rahmen 23. Ein an einer Seite
des Rahmens 23 befestigter Arm trägt ein Hydrophon 33. Das Hydrophon
und die Kolben 12 und 14 sind längs der gleichen Achse
derart angeordnet, daß das Hydrophon sich direkt im Pfad der
akustischen Druckimpulse befindet, die durch den Sender erzeugt
werden. Das Hydrophon 33 gibt ein elektrisches Signal entsprechend
dem Impuls ab, der bei der Steuerung des Senders verwendet
wird, was im folgenden noch im einzelnen beschrieben wird.
Eine Leitung 35 für elektrische Steuersignale, Leitungen 26 und
28 für hydraulisches Druckströmungsmittel und eine Luftleitung
88 sind mit dem Sender, wie oben erläutert, verbunden. Die Leitungen
können starre Rohre sein, die aus dem Rahmen 23 zu
(nicht gezeigten) flexiblen Schläuchen herausgeführt sind. Die
Leitung 35 ist zu einem (nicht gezeigten) flexiblen Kabel
herausgeführt. Die Enden dieses Kabels und der Schläuche können
an einem Schlitten befestigt sein, der am Rahmen befestigt ist,
oder aber die Anordnung kann mittels Drahtseil erfolgen, um
das Spiel der Schläuche auf dasjenige zu beschränken, welches
der Leiter und die Leitungen aufnehmen könen. Der Rahmen ist am
Schiff durch Zugseile befestigt, und es ist eine hinreichende
Durchhängung für die Schläuche und elektrischen Kabel vorgesehen,
damit diese keine Lastbeanspruchungen aufnehmen müssen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Impulsquelle mit einer
Vereinfachung durch Eliminierung der frei bewegbaren Stange
118 ist in Fig. 4 gezeigt. Die Teile des in Fig. 4 gezeigten
Senders, die ähnlich denjenigen des Senders gemäß den Fig. 1 und
2 sind, tragen das gleiche Bezugszeichen. Die Stange 118a im
Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist einstückig oder integral
mit der Welle 92a ausgebildet, die am Strahlkolben 14 befestigt
ist, und erstreckt sich nach innen in die Bohrung 96 der Welle
90, die den Strahlkolben 12 trägt. Die Stange 118a dient, wie
die Stange 118, als ein Kolben, um Strahlkolben 12 und 14 dann
zu trennen, wenn Hydraulikströmungsmittel mit einem Versorgungsdruck
veranlaßt wird, in die Kammer 120 hinter der Stange 118a
zu fließen. Die Stange 118a besitzt eine Bohrung, die das Gewicht
der Anordnung aus Welle 92a und Strahlkolben 14 vermindert.
Die Strahlkolben 12 und 14 sind in Fig. 4 in ihrer Außenposition
dargestellt, wobei die Schultern 148 und 149 dort,
wo die Strahlkolben die Wellen 90 und 92 vereinigen, an den
Innenenden der Naben 46 und 48 anschlagen.
Obwohl die Betätigung beider Kolben unter Verwendung eines
einzigen Ventilmechanismus in Verbindung mit einer einzigen
Kammer und doppelt wirkender Welle und Stange derzeit bevorzugt
wird, so können doch auch gesonderte Ventilmechanismen
gleichzeitig betrieben mit gesonderten Kammern und eine
einfach wirkende Stange verwendet werden.
Es sei nunmehr auf die Fig. 5 und 6 verwiesen, wo ein Leistungsstufenventil
150 gezeigt ist, welches - wie in Fig. 5 gezeigt -
einen Kolben oder Schieber 152 besitzt, der axial in einer
Bohrung 154 bewegbar ist. Diese Kolbenbohrung 154 ist in einem
Block 156 ausgebildet, der in einem Gehäuse 24 enthalten ist.
Die Enden der Bohrung 154 sind durch Gewindestopfen 158 und 160
(vgl. auch die Fig. 1 und 2) verschlossen. In der Bohrung 154befinden sich an entgegengesetzten Enden des Kolbens 152
Steuerkammern 162 und 164. Durchlässe 166 und 168 verbinden
diese Steuerkammern 162 und 164 mit dem Pilot- oder Steuerventil
151, welches den Druck in diesen Steuerkammern zur Versorgung
oder zum Rücklauf schaltet oder die Kammern abschließt.
Wenn sich Versorgungsdruck in der Kammer 162 und Rücklauf in
Kammer 164 befindet, so wird das Kolbenventil nach links
(abwärts in Fig. 6) verschoben, was die Öffnung 173 öffnet.
In dem Ausmaß, in dem die Öffnung 173 geöffnet ist, entweder
vollständig zum Rücklauf, wie in Fig. 5 gezeigt, oder aber weniger,
hängt von der Zeit ab, mit der der Druck in der Kammer
162 zur Versorgung und die Kammer 164 zum Rücklauf geschaltet
wird, d. h., wie lange die schematisch bei 181 im Pilotventil
151 gezeigten Verbindungen sind, bestimmt das Ventilöffnungsausmaß.
Demgemäß ist der Pfad zum Rücklauf im Hauptventil 150
als ein veränderbarer Widerstand 177 dargestellt.
Das Einspeisungsrohr 136 ist mit der Mittelkammer 170 in der
Kolbenventilbohrung 154 verbunden. Die Versorgungs- und Rücklaufleitungen
sind mit den Kammern 172 bzw. 174 verbunden,
und zwar auf entgegengesetzt liegenden Seiten der Mittelkammer
170. Die Versorgungs- und Rücklaufakkumulatoren 36 und
32 sind mit der Versorgungskammer 172 und der Rücklaufkammer
174 des Ventils verbunden. Die Akkumulatoren 32 und 36 können
gasgefüllte Akkumulatoren mit beweglichen Kolben sein. Die
Leitungen 26 und 28 zu den Akkumulatoren können darinnen Einweg-
Rückschlagventile 167 und 169 aufweisen.
Das Pilotventil 151 ist eine elektrohydraulische Vorrichtung,
die in entgegengesetzten Richtungen durch eine elektromagnetische
Treibervorrichtung betätigt wird. Diese Treibervorrichtung
ist als ein Paar von Elektromagneten 176 und 178 dargestellt.
Andere elektromagnetische Treibervorrichtungen, wie
beispielsweise Drehmomentmotore, verwendet in Servoventilen,
können verwendet werden. Durch das Steuersystem in Fig. 7 erzeugte
Steuersignale werden an die Elektromagnete angelegt.
Das Pilotventil besitzt drei Zustände oder Positionen, die
schematisch durch die Verbindungen 179, 180 und 181 dargestellt
sind, die in jedem dieser Zustände hergestellt werden. In der
Position 181, in die das Ventil 151 automatisch, beispielsweise
durch Federn, vorgespannt ist, wenn die Elektromagnete
176 und 178 ent-erregt sind, sind die Kontroll- oder Steuerkammern
162 und 164 abgeschlossen, und das Hauptventil 150 kann
selektiv positioniert und in der ausgewählten Position gehalten
werden.
Das Steuersystem ist in Fig. 7 gezeigt, und die Arbeitsweise
wird anhand von Fig. 8 erläutert. Fig. 8e zeigt den Druckverlauf
oder die Wellenform des von dem Sender übertragenen
akustischen Impulses. Die Positionen von Pilotventil 151 und
Hauptventil 150, die die akustische Impulswellenform erzeugen,
sind in den Fig. 8a bzw. 8b dargestellt.
Wie oben erläutert, wird das Pilotventil 151 derart gesteuert,
daß es nur eine von drei Positionen einnimmt: SS, vollständig
offen gegenüber der Versorgung, wie bei 179 in Fig. 6 gezeigt;
SR, vollständig offen gegenüber dem Rücklauf, was bei 180 in
Fig. 6 gezeigt ist; SN, Mittelzustand (kein Fluß), was bei
181 in Fig. 6 gezeigt ist. Die elektrischen Steuersignale
zu diesem Ventil 151 betätigen das Ventil derart, daß es diese
drei Positionen einnimmt, und zwar durch Anlegen von entweder
dem vollen Steuerstrom an den Elektromagnet 176 oder an den
anderen Elektromagnet 178 oder durch das Anlegen von keinem
Steuerstrom an die Elektromagnete.
Das Hauptventil 150 ist normalerweise entweder auf die Positionen
der vollen Versorgung SS oder des vollen Rücklaufs SR
eingestellt, und zwar mit Ausnahme der Zeit, wo die Kolben 12
und 14 sich nach innen zur Schlagposition bewegen, was man als
die Fallzeit bezeichnen kann, und zwar dann, wenn das Hauptventil
150 in eine Position etwas geringer als vollen Rücklauf
getrieben ist. Dieses Intervall erstreckt sich, wie gezeigt,
von T&sub2; bis T&sub3;.
Zu Beginn des Zyklus wird ein Übertragungsbefehl zu T&sub0; vorgesehen.
Nach einer kurzen Verzögerung zur Berücksichtigung von
Sendervariationen empfängt das Pilotventil 151 einen Befehl
zur Rückkehr, der erzeugt wird durch das Steuersystem zur Zeit
T&sub1;. Die Zeitdauer von T&sub1; nach T&sub2; steuert, wieviel Strömungsmittel
zu den Steuerkammern 162 und 164 des Hauptventils 150
transportiert wird, und somit die Position des Kolbens 152.
Zur Zeit T&sub2; nimmt das Pilotventil 151 die Mittelposition 181
ein, wo es geschlossen ist, und das Hauptventil verbleibt in
der teilweise Offen-zu-Rücklauf-Position bis T&sub3;. Während des
Intervalls T&sub2; bis T&sub3; beschledunigen sich die Kolben nach innen
zu ihrer Schlagposition hin. Der Druck im Hohlraum 120 (vergleiche
Fig. 8d) fällt ab, aber erreicht nicht den Rücklaufdruck
PR, da die Öffnung 175 nicht völlig offen ist. Der Druck
im Hohlraum 120 erfährt eine gewisse Fluktuation infolge des
Rücklaufakkumulators 32 (Fig. 6). Zur Zeit T&sub3; wird das Pilotventil
151 zur Versorgung SS (Position 179) geschaltet, und
das Hauptventil 150 folgt mit seiner maximalen Schwenkrate.
Die Zeitsteuerung bestimmt, daß der Kolben 152 des Hauptventils
durch seine Mittelposition läuft mit beiden Öffnungen 173
und 175 (Fig. 4) geschlossen im Augenblick des maximalen übertragenen
Drucks, was auch einem Null-Strömungsmittelflußzustand
entspricht. Das Hauptventil setzt die Lieferung von SS
fort und nach einem Zeitintervall T&sub3;-T&sub5;, während welchem der
Versorgungsdruck Energie (Kraft und Fluß) zur Wiederanordnung
der Kolben 12 und 14 liefert, wird das Pilotventil 151 zur
Zeit T&sub5; wiederum zum Rücklauf SR (Position 180) geschaltet
und das Hauptventil 150 folgt. Während des nächsten Intervalls
T&sub5;-T&sub6; wird der Druck in der Kammer 120 zum Rücklauf PR geschaltet
und der Strömungsmittelfluß wird in der Rücklaufleitung
von der Kammer 120 vermindert, wenn die Kolben sich zu ihrer
Außenposition hin (vgl. Fig. 8c) verzögern.
Nach diesem Intervall zur Zeit T&sub6; wird das Pilotventil 151
wiederum zur Versorgung SS (Position 179) geschaltet und das
Hauptventil öffnet sich zur Versorgungsposition SS, um den
Druck in der Kammer 120 zum Versorgungsdruck PS zu schalten
und die Kolben in ihrer Außenposition zu halten, und zwar in
Vorbereitung auf den nächsten übertragenen Befehl. Der Zyklus
ist dann völlig vollendet, wenn das Hauptventil 150 die Versorgungsposition
SS bei T&sub7; erreicht und die Kammer 120 sich
auf Versorgungsdruck PS befindet.
Das Steuersystem (Fig. 7) besitzt einen Eingangsabschnitt 200,
der den Übertragungszeitsteuerbefehl T&sub0; und den Amplitudensteuerbefehlspegel
Ac aufnimmt. Ein Steuersignalerzeugungsabschnitt
220 erzeugt die Zwischenbefehlszeitsteuersignale.
Ein Detektorabschnitt 230 weist einen Unterwasserwandler 202,
wie beispielsweise das Hydrophon 33 (Fig. 3), auf, und zwar angeordnet
nahe dem Sender, um den Druckimpulsverlauf, wie er
in Fig. 8e gezeigt ist, zu erzeugen. Der Detektorabschnitt 230
erzeugt Steuersignale, welche die tatsächliche Zeit der Übertragung
des akustischen Impulses Tp und seine Amplitude Ap
repräsentieren. Der Abschnitt 240 erzeugt die Signale, welche
die Elektromagnete 176 und 178 des Pilotventils 151 betätigen.
Der Wandler 202 hat die Vorteile der Zuverlässigkeit und Einfachheit.
Es können auch andere Fühler verwendet werden, um
die ihre Innenposition (d. h. die Schlagposition) erreichenden
Kolben festzustellen. Derartige Fühler können auf die Verschiebung,
Geschwindigkeit oder Beschleunigung ansprechen. Wenn der
Übertragungsbefehl T&sub0; ankommt, so wird er an einen astabilen
Multivibrator (One Shot=OS) angelegt. Die Zeitverzögerung
von diesem OS 211 repräsentiert die erwartete Verzögerung Tde
zwischen dem Übertragungsbefehl und dem übertragenen Signal
für alle Sender, die in der Anordnung sein können oder einem
individuellen Sender, wenn nur einer verwendet wird, und zwar
minus einer kleinen Zeitvariation, die die während des Betriebes
der Sender erwarteten Variationen repräsentiert. Am Ende dieses
Zeitintervalls Tde wird ein Flip-Flop 212 durch die ins
Negative gehende Flanke des OS-Ausgangsimpulses gesetzt, der
durch eine Differenzier- und Invertier-Schaltung 185 detektiert
wird. Das Flip-Flop 212 wird darauffolgend bei Tp rückgesetzt.
Tp ist die Spitze des akustischen Impulses, die dann auftritt,
wenn die Beschleunigung der Kolben maximal ist. Dies tritt auf
in der Schlagposition und wird als die Zeit des Schlagereignisses
genommen, und der tatsächliche Augenblick der Übertragung.
Während des Intervalls zwischen dem Ende von Tde und Tp leitet
ein Stromschalter, vorgesehen durch ein Analoggatter 213,
Strom von einer Stromquelle 186 in einen Integrator 214, der
ein Analogzeitsteuerfehlersignal TE erzeugt, welches das Zeitintervall
zwischen der gewünschten Schlagereigniszeit und der
tatsächlichen Schlagereigniszeit repräsentiert. Der Integrator
214 wird darauffolgend zur Zeit T&sub2; entladen, und zwar unter
Verwendung eines Flip-Flop 216 und eines Schalters, der durch
ein weiteres Analoggatter 217 vorgesehen ist, und zwar unmittelbar
vor der Erfassung einer Messung des Fehlersignals TE.
Der Analogamplitudensteuerbefehl A&sub0; wird an einen Differenzverstärker
215 mit dem gemessenen Amplituden-Ap-Pegel angelegt.
Die Differenzausgangsgröße (Ac-Ap ) vom Verstärker 215
ist ein Amplitudenfehlersignal AE.
Die gemessenen Ausgangsgrößen Tp und Ap werden im Detektorabschnitt
230 abgeleitet. Das Signal des Wandlers 202 wird in
einer Differenzierschaltung 231 differenziert. Eine Null-
Ableitung, die beim übertragenen Spitzendruck auftritt, wird
gemessen durch Vergleich des differenzierten Signals mit einem
Null-Bezugspegel (Erde) in einem Komparator 232 zur Zeit Tp.
Gleichzeitig tastet eine Sample- und Hold-(Tast- und Halte-)
Schaltung 234 das Drucksignal in diesem gleichen Augenblick
und erzeugt eine Analogrepräsentation Ap des durch die Quelle
übertragenen Spitzendrucks.
Der Steuersignalerzeugungsabschnitt 220 enthält eine Folge von
veränderbaren Zeitverzögerungs-(VTD-)Schaltungen, wie beispielsweise
gesteuerte OS 221, OS 222 und OS 223 sowie weitere
OS-Schaltungen 227 und 228. Diese OS-Schaltungen werden jeweils
durch die abfallenden und nacheilenden Flanken der Impulse von
ihren vorausgehenden OS-Schaltungen getriggert, und zwar durch
Differenzier- und Invertier-Schaltungen 187 bis 190. Eine weitere
Differenzier- und Invertier-Schaltung 191 in der Folge erzeugt
das letzte Zeitsteuersignal zur Zeit T&sub6;. Die Sequenz beginnt
mit dem Übertragungsbefehl T&sub0;, der VTD 221 triggert. Die Verzögerungszeit
von VTD 221 (T&sub1;-T&sub0;) wird durch das Zeitsteuerfehlersignal
TE derart eingestellt, daß später im Zyklus die
Quelle genau zur gewünschten Zeit überträgt. Beim Abschluß
dieses Intervalls (T&sub1;-T&sub0;) wird der Pilotventilbefehl an SR
(Position 180 in Fig. 5) zur Zeit T&sub1; ausgegeben, und der
Sender beginnt seinen Übertragungszyklus.
Das T&sub1;-T&sub2;-Invervall wird durch VTD 222 erzeugt, welches durch
das Amplitudenfehlersignal AE derart eingestellt ist, daß die
Quelle den Spitzendruckpegel, bestimmt durch Ac, erzeugt. Die
Änderung dieses Intervalls T&sub1; auf T&sub2; verändert beim Hauptventil
150 die Öffnungsgröße der Rücklauföffnung 173, was den
Druck in und den Fluß aus der Kammer 120 (vgl. Fig. 8d) steuert,
und auch die Nettodruckströmungsmittelkräfte an den Kolben 12
und 14 während der Abfallzeit. Die Verlängerung des Intervalls
T&sub1; auf T&sub2; bewirkt einen intensiveren Übertragungsdruckimpuls.
Zur Zeit T&sub2; wird das Pilotventil 151 zur SN-Mittelposition zurückgebracht,
was den Kolben 152 des Hauptventils 150 an der
Position hält, die durch die Pilotventilschaltzeit T&sub1; bis T&sub2;
eingestellt ist, und zwar durch die Abfallzeit (vgl. Fig. 8a
und 8b). Nach einem Intervall T&sub2; bis T&sub3;, welches etwas kleiner
ist als die tatsächliche Abfallzeit, wird ein Steuersignal zur
Zeit T&sub3; entwickelt. Dieses Signal befiehlt dem Pilotventil 151SS (Position 179) zu liefern. Das Hauptventil 150 folgt mit
seiner Schwenkrate. Die Verzögerungszeit des VTD 223 wird derart
gesteuert, daß das Zeitsteuersignal zur Zeit T&sub3; erzeugt
wird, und zwar zu einer solchen Zeit vor Tp, daß das Hauptventil
durch seine Mittelposition SN läuft, und zwar genau bei
Tp (vgl. Fig. 8b und 8c). Ein Flip-Flop 224 wird dann gesetzt,
wenn dem Pilotventil 151 befohlen wird, SS (Position 179) zu
liefern, und die Rückstellung erfolgt zur festgestellten Übertragungszeit
Tp, wenn der Pegel vom Inverter 233 ins Positive
geht. Ein Analoggatter 225 sieht eine Stromschaltung vor und
lädt einen Integrator 226 aus einer Stromquelle 192 auf und
entwickelt ein Analogfehlersignal Tpe proportional zum Zeitintervall
zwischen dem Pilotventilbefehl zur Zeit T&sub3; und dem
Übertragungsimpuls zur Zeit Tp. Dieses Fehlersignal wird verwendet,
um die Verzögerungszeit von VTD 223 derart einzustellen,
daß der Ventilbefehl T&sub3; dem Druckimpuls durch das richtige
Zeitintervall voranschreitet. Der Integrator 226 wird zur Zeit
T&sub2; durch ein Flip-Flop 227 und ein Analoggatter 228 rückgestellt,
welches als ein Schalter wirkt, um für eine Fehlermessung
vorbereitet zu sein.
Nach dem Schlagereignis zur Zeit Tp laufen die Kolben zurück
und bewegen sich nach außen zur Außenposition hin gegen die
durch die inneren Enden der Naben 46 und 48 und die Schultern
148 und 149 (Fig. 1) gebildeten Anschläge. Die Dauer dieses
Auswärtsbewegungsteils des Zyklus wird gesteuert und minimiert
durch die Einführung von Hydraulikdruck mit der Versorgung, um
hydraulische Nettokräfte vorzusehen, um die Kolben nach außen
von der innengelegenen Schlagposition zu beschleunigen
und um sodann die Kolben im äußeren Teil ihrer Bahn derart zu
verzögern, daß die Kolben die äußere Position mit annähernd
der Geschwindigkeit Null erreichen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
befinden sich die hydraulischen Nettokräfte in der Auswärtsrichtung
zu Beginn des Auswärtsteils der Bahn für eine
Zeitperiode, die kürzer ist als die Periode oder Dauer der Auswärtsbewegung.
Diese Zeitperiode wird derart eingestellt, daß
die Kolben die Außenposition an den Anschlägen dann erreichen,
wenn sie sich im wesentlichen auf der Geschwindigkeit Null befinden.
Übergangserscheinungen im akustischen Impuls, wie beispeilsweise
ungewollte Signale infolge von Vibrationen der
Kolben oder infolge von Klingen des Traggebildes, werden dadurch
vermieden. Die Zeitperiode, wo die hydraulischen Nettokräfte
in der Auswärtsrichtung erzeugt werden, wird erhalten mittels
der OS-Schaltungen 227 und 228. Diese OS-Schaltungen sind voreingestellt,
um die gewünschte Energieübertragung und Wiedergewinnung
in den Intervallen T&sub3;-T&sub5; bzw. T&sub5;-T&sub6; vorzusehen.
Die Signale zur Zeit T&sub5; und T&sub6; werden verwendet zum Befehl von
Pilotventil auf Rücklauf SR und sodann auf Versorgung SS. Das
Hauptventil 150 folgt wie in Fig. 8b gezeigt. Am Ende des Zyklus,
nach T&sub7;, befinden sich beide Ventile 150 und 151 auf Versorgungszuständen
SS, und der Versorgungsdruck in der Kammer 120 hält
die Kolben in der Außenposition gegen die Anschläge (vgl. Fig. 8d).
Im Ventilbefehlssystem 240 sind die Elektrtomagnete 176 und 178
des Pilotventils 151 gezeigt. Wenn der Elektromagnet 178 erregt
ist, bewirkt er eine Bewegung zur Versorgung SS. Der andere
Elektromagnet 176 bewirkt eine Bewegung zum Rücklauf SR
bei seiner Erregung. Das Nichtvorhandensein von Signalen an
dem einen oder anderen der Elektromagnete läßt das Pilotventil
im Mittelzustand SN oder der geschlossenen Position (181 in
Fig. 6). Pegel werden erzeugt durch aus Flip-Flop 241 bis 244
und ODER-Gattern 245 und 246 bestehenden Logikvorrichtungen,
und zwar infolge von Zeitsteuersignalen zur Zeit T&sub1;, T&sub2;, T&sub3;, T&sub5;
und T&sub6;. Diese Pegel werden über Verstärker 247 und 248 an die
Elektromagnete 176 und 178 angelegt.
Wie in Fig. 8a gezeigt, ist das Pilotventil für die Versorgung
SS offen in den Zeitintervallen T&sub3;-T&sub5; und T&sub6;-T&sub1;. Die
Flip-Flops 241 und 242 werden während der Intervalle T&sub3;-T&sub5; bzw.
T&sub6;-T&sub1; gesetzt. Die Q-Ausgangsgrößen dieser Flip-Flops 241 und
242 werden in ODER-Gattern 245 und 246 vereinigt und veranlassen
die entsprechende Befehlssteuerung des Pilotventils durch
den Verstärker 247 innerhalb dieser Intervalle. In gleicher
Weise werden die Flip-Flops 243 und 244 während der Intervalle
T&sub1;-T&sub2; bzw. T&sub5;-T&sub6; gesetzt und erzeugen während dieser Intervalle
Befehlssignale zum Rücklauf SR.
Die Fig. 9 und 10 zeigen zwei unterschiedliche Arten von Strahlkolben,
die beide einen biegbaren Aufbau zeigen (d. h., die Kolben
sind biegsame Scheiben). In Fig. 9 sind die Kolben 12a und
14a konkav und werden bei Berührung längs ihrer Umfänge gehaltert,
während sie gebogen werden. In Fig. 10 sind die Kolben
12b und 14b konvex und werden beim Berühren oder unter Eingriff
während des Biegens nach ihren Mitten getragen. Die Steifheit
des Masse-Feder-Systems und der Quelle hängt nicht von der
zusammengepreßten Luft in der Kammer 84 für den Federparameter
ab. Die Steifheit des Systems wird gesteuert und linearisiert
durch die Linearsteifheit der Biegekolben derart, daß die Form
der akustischen Impulse durch die Steifheitscharakteristika
der Kolben selbst gesteuert wird.
Die Fig. 11, 12 und 13 zeigen eine hydroakustische Impulsquelle
300 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel. Der Sender
300 ist in mehreren Beziehungen ähnlich wie der Sender 10 aufgebaut,
der in Verbindung mit den Fig. 1, 2 und 4 beschrieben
wurde. Gleichartige Teile beider Sender 10 und 300 sind mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Darstellung des
Senders 300 in den Fig. 11 und 12 ist für die Zwecke dieser
Erläuterung vereinfacht.
Der Sender ist gekennzeichnet durch zusätzliche Hydraulikmittel,
welche hydraulisches Strömungsmittel mit drei unterschiedlichen
Drücken anlegt, nämlich einen hohen Verriegelungs-
oder Haltedruck PL, einen Zwischendruck PS und einen
niedrigen Druck PR. Diese Drücke können durch die gleiche oder
unterschiedliche hydraulische Leistungsversorgungen geliefert
werden. PR ist der Rücklaufdruck, wohingegen PS und PL erhöhte
Drücke sind. Der Zwischendruck PS und der Rücklaufdruck
PR werden an die Strahlkolben 12 und 14 unter Verwendung
eines Hydraulikkreises angelegt, der das Hauptventil 150,
das hydraulische Speiserohr 136, die Galerie 132 und das Öffnungsloch
134 aufweist.
Die Kammer 120 empfängt unter Druck stehende Strömungsmittel
mit den Drücken PS oder PR, die durch das Ventil 150 geschaltet
werden. Der Verriegelungsdruck PL wird in die Kammer 120
über einen hydraulischen Kreis mit niedriger Leistung eingeführt,
der einen Durchlaß 302 besitzt, welcher durch eine
schmale Zumeßöffnung 304 eingeschränkt ist. Die Zumeßöffnung
ist mit der Umfangsnut in der Axialbohrung 96 der Nabe 46 verbunden,
die eine Galerie 306 bildet. Die Galerie 306 ist nach
außen gegenüber der Galerie 132 mit Abstand angeordnet, durch
welche das Hydraulikströmungsmittel bei den Drücken PS und
PR in die Kammer 120 fließen kann. Nur dann, wenn sich die
Strahlkolben 12 und 14 an ihren äußeren Positionen, wie in
Fig. 12 gezeigt, befinden, kann das hydraulische Strömungsmittel
auf dem Verriegelungsdruck PL in die Kammer 120 fließen,
und zwar über das Öffnungsloch 134. Wenn sich die Strahlkolben
in ihrer Außenposition befinden, so befindet sich
das Hauptventil 150 in der Null- oder Mittelposition, wobei
die Öffnungen 173 und 175 zu den Rücklauf- und Versorgungsleitungen
geschlossen sind. Das einzige Flußerfordernis
des Hochdruckverriegelungskreises besteht darin, das
Leck durch das Hauptventil 150 bei der Null-Position zu
überwinden, was in Fig. 12 gezeigt ist. Der Fluß wird ferner
durch die Einschränkzumeßöffnung 304 beschränkt. Demgemäß
wird nur eine niedrige hydraulische Leistung von dem Verriegelungskreis
benötigt. Das hydraulische Strömungsmittel auf
dem Verriegelungsdruck PL kann kontinuierlich an den Durchlaß
302 angelegt werden.
Die Arbeitsweise des Senders 300 wird aus einer Betrachtung
der Fig. 13 klarer. Es sei angenommen, daß sich die Strahlkolben
12 und 14 anfangs in ihrer Außenposition, wie in
Fig. 12 gezeigt, befinden. Der Verriegelungsdruck PL ist dann
in der Kammer 120 vorhanden und die Hydraulikkräfte infolge
des Verriegelungsdrucks sind an die Stange 118 angelegt und
reichen aus, um die Kolben 12 und 14 in ihrer äußeren Position
zu halten, und zwar gegenüber dem Druck des Meereswassers.
Ungefähr zur Zeit Ta veranlaßt der Befehl zur Erzeugung eines
akustischen Impulses das Pilotventil 151 (vgl. Fig. 6), Betriebsdrücke
an die Steuerkammern 162 und 164 des Hauptventils
150 anzulegen, die das Ventil nach links von der in Fig. 12
gezeigten Null-Stellung weg verschieben. Die Ventilposition
während des Betriebszyklus ist in Fig. 13c dargestellt. Die
Rücklauföffnung 173 kann, wie in Verbindung mit Fig. 6 und 7
beschrieben, gesteuert werden, um die Amplitude des sich ergebenden
akustischen Impulses zu steuern, und zwar durch Veränderung
des Druckes PR fin der Kammer 120. Die Veränderung
im Rücklaufdruck wird in Fig. 13a durch die gestrichelte Linie
308 angegeben.
Während des Intervalls Ta-Tp laufen die Strahlkolben 12
und 14 schnell aufeinander zu in die Schlagposition gemäß
Fig. 11. Der akustische Impuls wird mit seiner Maximalamplitude
zur Zeit Tp erzeugt. Die Kolben erreichen ebenfalls
die Geschwindigkeit Null bei Tp. Die Zeit Tp wird wie in
Verbindung mit Fig. 7 erläutert detektiert, und der Kolben
des Hauptventils wird nach rechts verschoben. Die Versorgungsöffnung
175 öffnet sich, und die Rücklauföffnung 173 schließt
sich; somit wird der Druck in Kammer 120 von PR auf PS umgeschaltet,
wenn die Kolben sich in der Nähe ihrer inneren Position
befinden, wodurch der Kolbenrücklauf unterstützt wird.
Der Druck PS wird bis zur Zeit Tc aufrechterhalten, wenn die
Strahlkolben 12 und 14 ihre Außenposition erreichen. Zur Zeit
Tc kehrt der Kolben 152 des Hauptventils in die Null-Position
zurück, und der Verriegelungsdruck PL übernimmt und hält die
Kolben 12 und 14 in ihrer Außenposition. Der Druck PS reicht
aus, um die Energie während des Rücklaufs der Kolben zu deren
Außenposition zu liefern, so daß die Kolben ihre Außenposition
zur Zeit Tc mit der Geschwindigkeit von annähernd Null
erreichen. Der Druck PS ist niedriger als der Verriegelungsdruck
PL und wäre allein nicht ausreichend, um die Strahlkolben
12 und 14 in ihrer Außenposition zu halten. Bei Nichtvorhandensein
eines Verriegelungsdrucks PL zur Zeit Tc würden
die Kolben nach innen zurückfallen längs der gestrichelten
Bahnlinie 500 in Fig. 13b.
Der Druck PS reicht jedoch aus, um die Strahlkolben in ihrer
Außenposition mit annähernd der Geschwindigkeit Null zu bringen.
Wenn demgemäß die Schultern 148 und 149 das innere Ende der
Naben 46 und 48 erreichen, die die Auswärtsbewegung der Strahlungskolben
12 und 14 begrenzen, so erfolgt der Eingriff mit
annähernd der Geschwindigkeit Null, so daß keine Übergangsvorgänge
erzeugt werden bei der Erzeugung des akustischen Impulses,
wie das der Fall wäre, wenn ein Druck angelegt würde,
der ausreichen würde, um die Kolben in der Außenposition zu
halten, und zwar während des gesamten Rücklaufs oder Rückführungsteils
des Zyklus (d. h. von Tp bis Tc ). Das Springen der
Strahlkolben beim Erreichen ihrer Außenposition und die daraus
folgenden unerwünschten Übergangsvorgänge in der akustischen
Impulswellenform werden dadurch eliminiert. Der hohe Verriegelungsdruck
kann beispielsweise ungefähr das Doppelte des
Zwischendrucks PS sein. Im Falle eines Senders mit Strahlungskolben
von annähernd drei Fuß Durchmesser kann der Druck PL
2600 psi betragen und der Zwischendruck PS kann 1200 psi
betragen. Diese Drücke können entsprechend der Konstruktion
des Senders variiert werden, um unterschiedliche Abmessungen
bei den Strahlungskolben, der Welle 90 und der Stange 118
zu berücksichtigen.
Bei dem Sender 300 der Fig. 11 bis 13 erfolgt das Umschalten
der Drücke in der Kammer 120 stets dann, wenn die Kolben 12
und 14 die Geschwindigkeit Null haben. Infolgedessen wird die
Kavitation in den Ventilzonen vermieden. Beim Starten des
Senders kann ein Spanndruck über ein Startventil (nicht gezeigt)
angelegt werden, welches mit dem Speiserohr 136 verbunden ist.
Alternativ kann Hochdruckgas in die Kammer 84 zwischen die
Kolben 12 und 14 zum Zwecke von deren Trennung gedrückt werden.
Dieses Gas wird sodann ausgestoßen, so daß ein niedriger Druck
oder ein Partialvakuum innerhalb der Kammer 34 existiert, bevor
die Übertragung einer Sequenz akustischer Impulse erfolgt.
Eine hydroakustische Impulsquelle 400 gemäß den Fig. 14 bis
17 hat den Vorteil der Eliminierung eines gesonderten hydraulischen
Kreises zum Anlegen des hydraulischen Strömungsmittels
mit dem Verriegelungsdruck PL an die Kammer 120. Der Sender
400 verwendet ein Dreidruckwählhauptventil 402. Im übrigen ist
der Sender 400 in gleicher Weise wie der Sender 10 aufgebaut,
die unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2 und 4 beschrieben wurde,
so daß gleichartige Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen
sind.
Das Ventil 402 besitzt einen Schieber oder Kolben 404 mit
vier Stegen und 3 Nuten. Die Stege und Nut auf der linken
Seite des Kolbens 402 schalten den Verriegelungsdruck PL zum
Speiserohr 136 über einen Durchlaß 406. Der dritte Steg von
links definiert die Öffnungen 173 und 175, die den Druck zwischen
PS und PR umschalten. Das Ventil 402 wird betätigt und
nach links oder rechts verschoben durch die Steuerdrücke,
die über das Pilotventil 151 (Fig. 5) geschaltet werden, und
zwar zu den Kammern 162 und 164.
Die Arbeitsweise des Senders 400 kann unter Bezugnahme auf
Fig. 18 verstanden werden. Beim Starten (d. h., bevor die Betriebsdrücke
an den Sender angelegt werden) befinden sich
die Strahlkolben 12 und 14 in ihrer Innenposition, wie in
Fig. 14 gezeigt. Sodann wird das Pilotventil 151 betätigt,
um den Kolben 404 des Ventils 402 nach rechts (vgl. Fig. 15
und 18a) zu verschieben, und der Verriegelungsdruck PL wird
in die Kammer 120 eingelassen. Die Kolben 14 und 12 bewegen
sich dann nach außen entgegen dem Meereswasserdruck zur
Position gemäß Fig. 15. Der Sender befindet sich nunmehr in
der Position zum Beginn der Übertragung einer Sequenz von
Impulsen.
Zur Zeit Ta hat der Befehl, den ersten Impuls zu übertragen,
die Folge, daß der Kolben 404 nach links verschoben wird. Der
Durchlaß 406 wird geschlossen, und die Rücklaufdruckleitung
wird mit dem Speiserohr 136 durch die Rücklauföffnung 175
(vgl. Fig. 16) verbunden. Die Kolben 12 und 14 laufen dann
schnell nach innen aufeinander zu und kommen an der Schlagposition
zur Zeit Tp an. Der akustische Impuls hat seine
Maximalamplitude bei Tp. Diese Amplitude wird detektiert und
zur Steuerung des Ventilmechanismus verwendet. Der Kolben
404 wird nach rechts verschoben während des Intervalls, wenn
die Kolbengeschwindigkeit nahe Null ist, wodurch die Öffnung
173 geöffnet und die Öffnung 175 geschlossen wird. Der Durchlaß
406 verbleibt geschlossen, und der Druck wird von PR auf
PS geschaltet. Während die Kolben 12 und 14, wie in Fig. 17
gezeigt, zurücklaufen, wirkt der Zwischendruck in der Kammer
120 unterstützend beim Antrieb der Kolben in ihre äußere Position
(vgl. Fig. 18b). Die Kolben kommen in ihrer äußeren
Position zur Zeit Tc an, und zwar mit der Geschwindigkeit
Null (vgl. Fig. 18c). Das Aufprallen gegen die Anschläge, wo
die Schultern 148 und 149 auf Kopf 46 und 48 treffen, wird
daher vermieden, und Übergangsvorgänge in der akustischen
Impulsfolge werden eliminiert. Zur Zeit Tc wird der Kolben
404 weiter nach rechts verschoben (vgl. Fig. 15). Der Durchlaß
406 ist dann geöffnet, so daß das hydraulische Strömungsmittel
auf PL in das Speiserohr 136 eingelassen wird, um so
die Kolben 12 und 14 in ihrer Außenposition zu halten. Die
Versorgungs- und Rücklaufleitungen zu PS und PR werden geschlossen
(die Öffnungen 173 und 175 befinden sich im Schließzustand).
Der Zyklus wiederholt sich, wenn ein Befehl zur
Übertragung des nächsten akustischen Impulses empfangen wird.
In den durch die Fig. 13 und 18 repräsentierten Zyklen tritt
im Gegensatz zum Zyklus der Fig. 8 das Schalten des Hauptventils
zwischen Versorgungs- und Rücklaufdrücken auf, wenn die
Geschwindigkeit der Kolben 12 und 14 niedrig ist. Die niedrige
Geschwindigkeit der Kolben entspricht der niedrigen
Flußgeschwindigkeit durch die Versorgungs- und Rücklauföffnungen
173 und 175 und somit in einem niedrigen Leistungsverlust
in der diesen Öffnungen entsprechenden Zumeßöffnung.
Der Zyklus der Fig. 8, das Schalten zwischen Versorgung und
Rücklauf zur Zeit T&sub5; kann auftreten, wenn die Kolbengeschwindigkeit
noch immer merklich ist. Die Vorrichtungen der Fig. 11
und 14 können dort vorteilhaft sein, wo ein höherer Wirkungsgrad
des Betriebes erwünscht ist als bei einer Vorrichtung
der Fig. 1 (auf Kosten einer etwas größeren mechanischen
und hydraulischen Komplexität).
Fig. 19 zeigt den Zyklus, wo das Schalten der Drücke im
Hohlraum 120 nicht am Schlagpunkt Tp auftritt, sondern bei
anderen Null-Geschwindigkeitszeiten im Zyklus, wo die Änderungsrate
der Geschwindigkeit in der Nähe des Schaltpunktes
nicht so hoch ist wie bei Tp. Der Aufbau kann der gleiche
wie bei den Fig. 1 bis 4 sein. Die Befehle zum Pilotventil
können erzeugt werden nach dem Übertragungsbefehl durch ein
System der Konstruktion, wie sie oben in Verbindung mit
Fig. 7 beschrieben wurde. Zur Zeit Ta bewirkt der Befehl zum
Rücklauf abrupt die Verschiebung des Hauptventils zur Position
SR. Die Rücklauföffnung 175 darf nicht vollständig
(100%) geöffnet sein, um den Fluß durch das Hauptventil
150 zu steuern, um dadurch die Amplitude des akustischen
Impulses zu steuern.
Die Kolben 12 und 14 beschleunigen sich nach innen von der
Außenposition und laufen vom Federsystem zurück (beispielsweise
die Kolbenmasse und die zusammengepreßte Luft in der
Kammer 84 zwischen den Kolben). Zur Zeit Tp erreicht der
akustische Impuls seine Maximalamplitude, und die Kolben
befinden sich auf der inneren Schlagposition und erreichen
die Geschwindigkeit Null (vgl. die Fig. 19b), haben aber
hohe Beschleunigung. Die Kolben laufen vom Federsystem zurück.
Da der Druck im Hohlraum 120 sich dann auf Rücklauf befindet,
erfolgen die hydraulischen Nettokräfte in der nach
innen gerichteten Richtung. Wenn die nach außen gerichtete
Kraft an den Kolben infolge des zusammengedrückten Gases in
der Kammer 84 kleiner wird als die nach innen gerichteten
hydraulischen Nettokräfte an den Kolben, so verzögern sich
die Kolben. Nach Vollendung des Rücklaufs erreichen die Kolben
wiederum die Geschwindigkeit Null. Dies tritt zwischen
dem Außenteil der in Fig. 19b gezeigten Bahn auf. Sodann und
zur Zeit Tc verschiebt ein Befehl zum Pilotventil 151 sehr
schnell dieses in die Position SS und dann zurück zu SN.
Dies hat in der Versorgungsöffnung 173 des Hauptventils 150
zur Folge, daß es gerade geringfügig geöffnet wird (vgl.
Fig. 19a).
Der Druck in der Kammer 12 steigt langsam, wie in Fig. 19c,
an, um eine nach außen gerichtete Nettokraft an den Kolben
12 und 14 von ungefähr Null zu erzeugen; die Kraft des umgebenden
Meereswassers und die Kraft der Luft in der Kammer
84 gleichen die hydraulische Kraft an der Stange 118 (vgl.
Fig. 1) gerade aus. Der Fluß in die Kammer 120 wird dann
widerstandsgesteuert durch den hohen Widerstand in der Versorgungsöffnung.
Die Kolben 12 und 14 bewegen sich voneinander
weg ohne Beschleunigung, bis sie die Außenposition zur
Zeit T an den Anschlägen 148 und 149 erreichen. Der Druck
in der Kammer 120 befindet sich dann auf PS (vgl. Fig. 19c).
Die Form des akustischen Impulses ist in Fig. 19d gezeigt.
Es gibt keine signifikanten akustischen Übergangsvorgänge,
da die Kolbengeschwindigkeit annähernd Null ist, wenn die
Kolben sich der Außenposition nähern.
Aus der vorstehenden Beschreibung erkennt man, daß verbesserte
Signalsender für seismische Signale geschaffen wurden.
Diese Sender sind in der Lage, Sequenzen von Impulsen zu erzeugen,
wobei die Impulse in schneller Aufeinanderfolge erzeugt
werden.
Zusammenfassend sieht die Erfindung somit einen Sender 10 vor,
der in der Lage ist, akustische Signale unter Wasser mit
hohen Zyklusraten zu erzeugen, so daß die seismischen Signale
eine gesteuerte Amplitude und Spektralform in genau
zeitgesteuerten Invervallen aufweisen, was für geophysikalische
Meeresuntersuchungen zweckmäßig ist. Der Sender 10
besitzt dabei ein Paar von Strahlkolben 12, 14, die gleitend
innerhalb einer zylindrischen Hülse 40 angeordnet sind, welch
letztere Radialträger 44, 46 aufweist. Axialwellen 90, 92 erstrecken
sich nach außen von den Kolben 12, 14 und tragen die
Kolben 12, 14 in den Trägern 44, 46. Die Kolben 12, 14 und die
Hülse 40 definieren eine erste Kammer 84 zwischen den Kolben
12, 14, die unter statischen Bedingungen ein Niederdruckgas
enthält. Die Welle 90 an mindestens einem Kolben 12 erstreckt
sich in eine zweite Kammer 120 der Nabe von Träger 46.
Unter Druck stehendes hydraulisches Strömungsmittel, angelegt
an Kammer 120 über Ventil 150, bewirkt, daß die Kolben 12, 14
Zyklen ausführen, in denen sie zuerst rückgesetzt werden, sodann
zur Bewegung aufeinander zu in eine Schlagposition freigegeben
werden, und zwar infolge des hydrostatischen Umgebungsdrucks.
Nach dem Schlagereignis laufen die Kolben voneinander
weg infolge des Massefedersystems, definiert durch
die Kolben 12, 14 und das zusammengepreßte Gas der ersten
Kammer 84. Das Federmassesystem dient als ein Dämpfer für
den Schlag und die Form des akustischen Signals. Ein Steuersystem
202, 231, 232 spricht auf das akustische Signal an,
detektiert den Schlag der Kolben und erzeugt die präzise
Kontrolle der Zeitsteuerung und Dauer jedes Betriebszyklus
derart, daß akustische Signale mit einer gewünschten Amplitude
und Wiederholrate erzeugt werden. Nach dem Schlagereignis
werden die Kolben nach außen für den nächsten Zyklus zurückgesetzt.
Hohe Zyklusraten sind möglich, weil keine unerwünschten akustischen
Übergangsvorgänge auftreten.
Anspruch[de]
1. Hydroakustische Quelle (10) zur Erzeugung einer Folge von
präzise zeitlich getrennten akustischen Impulsen in Wasser mit
einer gesteuerten Amplitude und einer bestimmten spektralen
Energieverteilung, mit zwei aufeinander und voneinander weg
beweglichen Kolben (12, 14), die jeweils eine äußere, dem
umgebenden Wasser ausgesetzte Fläche und jeweils eine der
zugehörigen anderen zugekehrte innere Stirnfläche aufweisen,
wobei die beiden jeweils mit einer Kolbenstange (90, 92)
versehenen Kolben (12, 14) gleitend in einer Hülse (40) und
die Kolbenstangen (90, 92) gleitend in Lagern angeordnet sind,
und
die äußeren Flächen der Kolben mit der Hülse ein mit der
Kolbenbewegung variables Volumen im Wasser definieren,
einer ein Niederdruckgas enthaltenden ersten Kammer (84)
zwischen den inneren Stirnflächen der Kolben,
einer zweiten Kammer (120), die einer der Kolbenstange (90)
zugeordnet ist und über ein Hauptventil mit einem, Hydraulikfluid
zur Betätigung der Kolben beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse zwischen zwei speichenartigen Endstücken (50, 60)
befestigt ist,
die Endstücke Naben als die Lager für die Kolbenstange (90,
92) tragen,
daß die erste Kammer (120) außer an die inneren Stirnflächen
der Kolben auch unmittelbar an die Hülse (40) grenzt,
daß die der zweiten Kammer (120) zugeordnete Kolbenstange (90)
eine dieser Kammer (120) aufweisende Zentralbohrung besitzt,
und
daß in der Zentralbohrung eine Stange (118) gleitend
angeordnet ist, welche die erste Kammer von der zweiten Kammer
trennt.
2. Quelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre
Resonanzperiode wenigstens so kurz ist wie das kürzeste Intervall
zwischen den Pulsen in der fortlaufenden Impulsfolge.
3. Quelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Steuermittel vorgesehen sind, welche auf die Beschleunigung
der Kolben (12, 14) ansprechen, wenn diese sich bezüglich
einander bewegen, um ein Steuersignal zu erzeugen, wenn die
Beschleunigung ihr Maximum erreicht.
4. Quelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschleunigung durch Fühler für den jeweiligen akustischen
Impuls erfaßt wird, um das Steuersignal dann vorzusehen, wenn
die Amplitudenänderung dieses Impulses maximal ist.
5. Quelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß nur während eines Teils der
Voneinanderweg-Bewegung der Kolben Fluid-Druckkräfte über
Steuermittel und das Hauptventil wirken.
6. Quelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
Teil dann beginnt, wenn die Kolben ihre Innenposition
verlassen und etwa die Geschwindigkeit Null erreicht haben.
7. Quelle nach einem der Ansprüch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hauptventil (150) mit Steuermitteln (215,
220) in Verbindung steht, welche die auf die Kolben
einwirkenden Fluid-Druckkräfte während deren Aufeinanderzubewegung
steuern.
8. Quelle nach einem der Ansprüch 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolben (12, 14) gekrümmt sind, indem
die einander gegenüberstehenden Innenflächen (16, 18) eine
konkave Form haben.
9. Quelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolben (12, 14) gekrümmt sind, indem
die einander gegenüberstehenden Innenflächen (16, 18) eine
konvexe Form haben.