| Dokumentenidentifikation |
DE3110784C2 18.01.1990 |
| Titel |
Verfahren und Vorrichtung zur Ansteuerung eines Schrittmotors |
| Anmelder |
Seiko Epson Corp.; Kabushiki Kaisha Suwa Seikosha, Shinjuku, Tokio/Tokyo, JP |
| Erfinder |
Yajima, Torao; Gomi, Yoshifumi, Shiojiri, Nagano, JP |
| Vertreter |
Blumbach, P., Dipl.-Ing., 6200 Wiesbaden; Weser, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Kramer, R., Dipl.-Ing., 8000 München; Zwirner, G., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., 6200 Wiesbaden; Hoffmann, E., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München |
| DE-Anmeldedatum |
19.03.1981 |
| DE-Aktenzeichen |
3110784 |
| Offenlegungstag |
28.01.1982 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
18.01.1990 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.01.1990 |
| IPC-Hauptklasse |
H02P 8/00
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| Zusammenfassung |
Es wird ein Verfahren zur Ansteuerung eines Schrittmotors beschrieben, der mit jeder Phasenänderung ihm zugeführter Erregersignale einen Schritt ausführt. Nach dem Start des Motors während des Hochlaufs erfolgt mit jedem Zeitsteuerungsimpuls eine Phasenänderung. Dabei wird das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeitsteuerungsimpulsen gemessen und gespeichert. Wird dieses Zeitintervall kleiner als ein vorgegebenes Bezugsintervall, dann geht der Motor in den stationären Betrieb mit konstanter Drehgeschwindigkeit über, wobei die nächste Phasenänderung jeweils nach Ablauf des Bezugsintervalls nach der vorigen Phasenänderung erfolgt. Während des Abbremsens werden die beim Hochlauf gespeicherten Zeitintervalle rückwärts ausgelesen und dienen als Bezugsintervalle, nach deren Ablauf jeweils eine Phasenänderung vorgenommen wird.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine zur Durchführung
des Verfahrens geeignete Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 7 zur Ansteuerung eines
Schrittmotors.
Es soll zunächst ein herkömmliches Verfahren dieser
Art in Verbindung mit einem Beispiel einer Ansteuerung
mit offener Schleife beschrieben werden. Bei diesem
Ansteuerungsverfahren mit offener Schleife ist kein
Detektor vorhanden, um den Umlauf des Schrittmotors
aufzunehmen. Der Zeitpunkt des Phasenwechsels, der
für den Hochlauf des Motors, für sein Abbremsen oder
die Einhaltung einer konstanten Drehgeschwindigkeit
erforderlich ist, wird im voraus berechnet und in
einem Speicher gespeichert.
Wenn die Steuerschaltung zur Ansteuerung des
Schrittmotors als Mikrocomputersystem ausgebildet ist, werden
die Daten errechneter Zeitintervalle im voraus in
einem ROM gespeichert. Dies sei nachfolgend im
einzelnen erläutert.
Für die Beschleunigungszeit bzw. den Hochlauf werden
die Daten von Zeitintervallen, die zur Steuerung des
Hochlaufs notwendig sind, im voraus in einem Speicher
gespeichert. Beim Beginn der Ansteuerung wird das erste
Intervall aus dem Speicher ausgelesen und am Ende
dieses Zeitintervalles ein Phasenwechsel ausgeführt und
zugleich das nächste Zeitintervall aus dem Speicher
ausgelesen. Das bedeutet, daß Phasenwechsel in der
errechneten Anzahl ausgeführt werden und die
Motordrehgeschwindigkeit auf einen konstanten Wert erhöht
wird.
Das zur Erzielung einer konstanten Drehgeschwindigkeit
zwischen zwei Phasenwechseln der Motoransteuerung
erforderliche Zeitintervall wird eingestellt. Am Ende
eines jeden solchen Zeitintervalles wird die Phase
der Motoransteuerung geändert. Dies wiederholt sich,
und der Motor wird mit konstanter Drehgeschwindigkeit
angetrieben.
Für das Abbremsen sind die errechneten Zeitintervalle
im voraus in einem Speicher gespeichert. Wenn der Motor
in die Abbremsphase eintritt, wird aus dem Speicher
das erste errechnete Zeitintervall ausgelesen.
Gleichzeitig damit wird die Phase geändert und aus dem
Speicher das nächste Zeitintervall ausgelesen. Dies
wiederholt sich, und die Drehgeschwindigkeit des
Motors fällt ab, bis der Motor schließlich stoppt.
In einem Kurzlaufbetrieb, das heißt wenn sich der Motor
nur um einen geringen Winkel dreht, dann wird nur die
halbe Anzahl aller für den Anlauf dienenden Schritte
benutzt, während die übrigen Schritte der
Abbremssteuerung dienen.
Der Schrittmotor wird also entsprechend errechneten
Zeitintervallen angesteuert, die man vorher aus dem
Hochlauf- und dem Abbremsverhalten des Schrittmotors
gewonnen hat. Diese Art der Ansteuerung führt während
des Hochlaufs oder des Abbremsens zu Schwingungen.
Die Schwingungen beruhen auf Schwenkungen der
Speisespannung oder Schwankungen der auf den Schrittmotor
einwirkenden Belastung. Die Wellenform der Schwingung
des Schrittmotors ist in Fig. 1 dargestellt. In dieser
Figur ist auf der Ordinate die Schrittstrecke des
Schrittmotors, auf der Abszisse die Zeit aufgetragen.
Hierin sind Ta bis Ta+9 jeweils bestimmte
Zeitintervalle, die im voraus berechnet werden und für die
Hochlaufsteuerung oder die Abbremssteuerung
erforderlich sind.
Die erläuterte Art der Ansteuerung weist einen weiteren
Nachteil auf, der darin besteht, daß die
Motordrehgeschwindigkeit nicht auf einen Impuls bestimmter
Zeitdauer ansprechen kann, wenn das Ansteuerungssystem
des Schrittmotors eine Zeitlang blockiert ist, infolge
der Tatsache, daß die Phase des Schrittmotors
entsprechend den berechneten Zeitintervallen gewechselt wird.
Die DE-AS 13 03 612 offenbart eine Überwachungseinrichtung
für einen impulsgesteuerten Schrittmotor. Für die möglichen
Stellungen des Rotors des Schrittmotors ist ein jeweiliger
Positionsfühler vorgesehen, der in einem Fall aus einer mit
dem Rotor gekoppelten Scheibe besteht, die ein Loch
aufweist und auf deren einer Seite sich eine Lampe und auf der
anderen Seite den möglichen Drehstellungen des Rotors und
damit der Scheibe entsprechend Fotosensoren befinden. Jedem
dieser Fotosensoren ist ein UND-Glied nachgeschaltet,
dessen anderer Eingang mit demjenigen Treibersignal des
Schrittmotors beaufschlagt wird, das den Rotor in die
Stellung entsprechend dem zugehörigen Fotosensor bringen soll.
Nur wenn das jeweilige UND-Glied das gleichzeitige Anstehen
des Treibersignals und das Erreichen der neuen Stellung
aufgrund des Signals vom Fotosensor erkennt, wird das
Signal für den nächsten Schritt ausgegeben. Mit anderen
Worten, das zu einem Schritt des Rotors führende Signal
wird erst dann ausgegeben, wenn durch die
Überwachungseinrichtung die korrekte Durchführung des vorhergehenden
Schrittes festgestellt wurde.
Die DE-OS 21 56 389 befaßt sich mit einem kollektorlosen
Gleichstromsynchronmotor, dessen Aufbau dem Schrittmotor
der vorgenannten Druckschrift grundsätzlich ähnlich ist.
Bei einer Ausführungsform dieses Standes der Technik
liefert ein von einem Referenzoszillator gespeister Ringzähler
die phasenversetzten Ausgangssignale, die in Verbindung mit
den verschiedenen Statorwicklungen des Motors für die
Erzeugung des erforderlichen Drehfeldes nötig sind. Die
Motorwicklungen werden über UND-Glieder mit Signalen
gespeist, deren Erscheinungszeitpunkt von der mit Hilfe von
Sensoren erfaßten Stellung des Rotors und deren Dauer von
der Winkelgeschwindigkeit des Rotors abhängen. So wird
einerseits der Phasenwechsel in der jeweils richtigen
Drehstellung des Rotors eingeleitet und ferner erreicht, daß
bei langsam drehendem Rotor ein im zeitlichen Mittel
höherer Erregerstrom pro Phase fließt, als bei schneller
drehendem Rotor. Dies führt zu einem hohen Anzugsmoment
einerseits und synchronem Lauf in stationärem Zustand
andererseits.
Die DE-AS 20 55 753 beschreibt eine Steuerung eines
Schrittmotors, der in den drei unterschiedlichen
Betriebsarten Beschleunigen, stationärer Lauf und Abbremsen
betrieben werden kann. Beim Beschleunigen wird mit jedem vom
Schrittmotor ausgeführten Schritt ein Rückmeldeimpuls
erzeugt. Zu diesem Zweck ist der Rotor des Schrittmotors
mit einer Scheibe gekoppelt, auf deren Umfang jeder
Winkelstellung des Rotors entsprechend eine Markierung angebracht
ist, die von einem Sensor abgetastet wird. Jede abgetastete
Markierung führt zu einem der Rückmeldeimpulse. Der
Rückmeldeimpuls löst den nächsten Phasenwechsel aus.
Beim stationären Lauf des Motors werden die
Rückmeldeimpulse nach einer Verzögerung zur Auslösung des jeweils
nächsten Phasenwechsels herangezogen. Zwischen dem Erzeugen
eines Rückmeldeimpulses und dem nächsten Phasenwechsel
vergeht demnach eine festgelegte Verzögerungszeit. Zur
Abbremsung des Motors wird ein Stoppimpuls über mehrere in
Reihe geschaltete Verzögerungsglieder geleitet, deren
Ausgänge nacheinander jeweils die folgenden Phasenwechsel
auslösen. Die Verzögerungszeiten sind fest vorgegeben und
sollen etwa so bemessen sein, daß Beschleunigung und
Verzögerung etwa symmetrisch ablaufen.
Die DE-OS 27 22 759 beschreibt ein System zur
Drehzahlregelung eines Schrittmotors. Die Drehzahlregelung wird dazu
eingesetzt, einen stetigen Übergang von der
Beschleunigungsphase in die stationäre Phase der Rotordrehung zu
erzielen, in der stationären Phase die
Momentan-Geschwindigkeit im wesentlichen konstant zu halten und schließlich
einen stetigen Übergang von der stationären Phase in die
Abbremsphase einzuleiten. Während der eigentlichen
Beschleunigung sowie Abbremsung des Rotors ist bei diesem
Stand der Technik die Regelung abgeschaltet. Das bekannte
System umfaßt eine mit dem Rotor verbundene
Positionsscheibe, an deren Umfang für jede der möglichen
Rotorstellungen eine Markierung angeordnet ist, die mit Hilfe eines
Sensors erfaßt wird, so daß bei einer Rotordrehung eine
Impulsfolge erzeugt wird, von der jeder Impuls die
Durchführung eines Rotorschritts kennzeichnet. Die zwischen zwei
Rotorschritten vergehende Zwischenschrittzeit wird durch
Auszählen von Taktimpulsen ermittelt und in digitaler Form
gespeichert. Aufgrund eines vorgegebenen Algorithmus wird
dann eine Verzögerungszeit zwischen dem letzten von der
Positionsscheibe abgeleiteten Schrittimpuls und dem
darauffolgenden Phasenwechsel des Motors ermittelt. Diese
Verzögerungszeit wird ermittelt in Abhängigkeit von der letzten
davor ermittelten Verzögerungszeit, von der gespeicherten
Zwischenschrittzeit und von einem fest vorgegebenen
Nennwert für die Zwischenschrittzeit. Ist die tatsächliche
Zwischenschrittzeit gleich dem Nennwert, dann wird die
erwähnte Verzögerungszeit gleich der vorherigen
Verzögerungszeit gewählt. Ist die tatsächliche Zwischenschrittzeit
größer als der Nennwert, dann wird die Verzögerungszeit
gegenüber der vorherigen verringert. Sie wird entsprechend
erhöht, wenn die tatsächliche Zwischenschrittzeit kleiner
als der Nennwert ist. Die Zwischenschrittzeit stellt ein
Maß für die Momentan-Geschwindigkeit des Rotors dar. Liegt
diese Momentangeschwindigkeit unter einem durch den
genannten Nennwert festgelegten Sollwert, dann muß die Zeit
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Phasenwechseln verkürzt
werden, damit der Motor beschleunigt. Liegt die Momentan-
Geschwindigkeit dagegen über dem Sollwert, dann muß die
Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Phasenwechseln
verringert werden, damit der Motor abgebremst wird. Auf diese
Weise wird der Motor auf eine Geschwindigkeit geregelt, die
dem festgelegten Nennwert der Zwischenschrittzeit
entspricht.
Aus der DE-OS 24 21 219 ist ein Verfahren zur Steuerung
eines Schrittmotors bekannt, das eine Motoranordnung
voraussetzt, die Rückmeldeimpulse abgibt, wie sie mittels einer
Positionsscheibe und zugeordnetem Sensor erzeugt werden.
Bei dem bekannten Verfahren werden die Phasenwechsel durch
die Rückmeldeimpulse ausgelöst. Im stationären Betrieb löst
ein Rückmeldeimpuls den Ablauf einer Verzögerungszeit aus,
nach deren Ende der nächste Phasenwechsel auftritt. Die
Verzögerungszeit wird aus einem Speicher ausgelesen, der
eine Reihe von Verzögerungszeiten für verschiedene
Motorparameter gespeichert enthält. Beim Beschleunigen und beim
Bremsen erfolgt die Steuerung abweichend von dem
stationären Betrieb. Beim Beschleunigen löst der erste
Rückmeldeimpuls beispielsweise direkt den nächsten Phasenwechsel aus
und verzögert den übernächsten Phasenwechsel. Der zweite
Rückmeldeimpuls löst mit Verzögerung den nächsten und mit
einer weiteren Verzögerung danach den übernächsten
Rückmeldeimpuls aus. Der dritte Rückmeldeimpuls löst nach einer
entsprechenden Verzögerung einen weiteren Phasenwechsel
aus. Der Ablauf beim Abbremsen erfolgt entsprechend
umgekehrt. Für dieses Verfahren müssen offenbar sehr viele
Verzögerungswerte gespeichert und nach jeweiligen Kriterien
ausgelesen werden.
Die in der DE-OS 24 21 219 als Stand der Technik genannte
DE-AS 12 23 039 beschreibt die Steuerung eines
Schrittmotors mit Rückmeldeimpulsen, bei der jeder Rückmeldeimpuls
sofort den nächsten Phasenwechsel aufgrund jeweils eines aus einem
Impulsspeicher entnommenen Antriebsimpulses auslöst.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Ansteuerung eines Schrittmotors und eine Vorrichtung,
das heißt eine Steuerschaltung zur Durchführung des
Verfahrens zu schaffen, bei denen eine Schwingung des
Motors infolge eines weiten Bereichs der Speisespannung
oder einer Schwankung der Belastung während der
Beschleunigung oder Abbremsung des Schrittmotors vermieden
werden kann. Darüberhinaus soll der Schrittmotor bei
Drehung mit konstanter Drehgeschwindigkeit eine gute
Regelungscharakteristik aufweisen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
der Ansprüche 1 bzw. 7 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen kann eine
Schwingung des Schrittmotors aufgrund eines großen
Speisespannungsbereichs oder einer Schwankung der Last
vermieden werden. Es ergibt sich ein ausgezeichnetes
Antriebsverhalten des Schrittmotors auch bei einem
Kurzlaufbetrieb, bei dem der Schrittmotor beschleunigt
und dann abgebremst wird, bevor er den Zustand der
konstanten Drehgeschwindigkeit erreicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines
Ausführungsbeispiels unter bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Wellenformen einer Schwingung des
Schrittmotors, der in herkömmlicher
Weise angesteuert wird,
Fig. 2 schematisch einen Antriebsmechanismus
für den Schreibkopf eines
Punktmatrixdruckers als einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm für die
Antriebssteuerung des Antriebsmechanismus von
Fig. 2 und
Fig. 4 und 5 Zeitdiagramme zur Erläuterung des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Antrieb
des Schrittmotors zur Bewegung des
Schreibkopfs um eine geringe Anzahl von Schritten,
wobei Fig. 4 den Fall einer Bewegung des
Schreibkopfes um eine geradzahlige Anzahl
von Schritten und
Fig. 5 den Fall einer entsprechenden Bewegung
um eine ungeradzahlige Anzahl von Schritten
zeigen.
In Fig. 2 ist der Antriebsmechanismus für einen
Schreibkopf eines Punktschreibers als eine Ausführungsform
der Erfindung dargestellt.
In dieser Figur bezeichnet 1 einen Schrittmotor, 2
eine Schlitzscheibe, die Schlitze oder Löcher aufweist,
deren Anzahl der Anzahl von Schritten entspricht,
die der Schrittmotor 1 zur Ausführung einer Umdrehung
benötigt. Die Schlitzteilung bzw. der Abstand zwischen
je zwei aufeinanderfolgenden Schlitzen ergibt sich
durch Einteilung der Schlitzscheibe in gleiche Teile
entsprechend der Anzahl von Schritten, die für eine
Umdrehung des Schrittmotors 1 benötigt werden. 3 ist
ein optischer Detektor, der in Verbindung mit der
Schlitzscheibe 2 pro Schritt des Schrittmotors einen
Rückmeldeimpuls abgibt. 4 ist eine
Haltevorrichtung für den Detektor, die in Richtung des Pfeiles
A verschoben werden kann, um einjustiert werden zu
können. 5 ist ein Untersetzungsgetriebe, 6 ein
Zeitsteuerungs- oder Antriebsriemen und 7 ein
Schreibkopfträger, der am Antriebsriemen 6 angebracht ist. 8 ist
der Schreibkopf.
Fig. 3 zeigt ein Zeitdiagramm der Ansteuerung des
gezeigten Antriebsmechanismus für den Schreibkopfträger.
Fig. 3 (a) zeigt die vom Detektor 3 im Zusammenwirken
mit der Schlitzscheibe 2 erzeugten
Rückmeldeimpulse. Fig. 3 (b) kennzeichnet die Zeitpunkte, zu denen die
Phase der dem Schrittmotor 1 zugeführten Antriebsimpulse
geändert wird. 10 kennzeichnet den Startzeitpunkt des
Antriebs, zu dem die Phase der Antriebsimpulse zum
Schrittmotor das erste Mal geändert wird. Während des
Hochlaufs 11 unterliegt der Schrittmotor 1 einer
Beschleunigungssteuerung. 12 kennzeichnet den stationären
Betrieb, das heißt die Zeitspanne, während welcher der
Schrittmotor 1 auf konstante Drehgeschwindigkeit
geregelt wird. In der Abbremsphase 13 schließlich
unterliegt der Schrittmotor 1 einer Abbremssteuerung.
Das Verfahren zum Antrieb des Antriebsmechanismus
für den Schreibkopfträger des Punktdruckers soll nun
unter bezug auf das Zeitdiagramm von Fig. 3 erläutert
werden. Während des Stillstandsabschnitts 9 wird der
Schrittmotor 1 mit einer bestimmten Phase erregt, das
heißt er erhält Antriebsimpulse, deren Phase sich
nicht ändert, so daß auf den Rotor des Schrittmotors
kein Drehmoment ausgeübt wird und er daher stillsteht.
Wenn zum Startzeitpunkt 10 die Phase der
Antriebsimpulse für den Schrittmotor 1 geändert wird, wie das
durch einen entsprechenden Pfeil in Fig. 3 (b)
angedeutet ist, dann beginnt sich der Schrittmotor 1 oder
genauer sein Rotor zu drehen. Zur gleichen Zeit, wie
die Phase geändert wird, wird ein Zeitgeber eingestellt,
um für die Dauer eines
Bezugsintervalles tc, das im Hinblick auf die konstante
Drehgeschwindigkeit während des stationären Betriebs
12 des Schrittmotors gewählt wird, angeschaltet zu
bleiben. Falls der Zeitsteuerungsimpuls T&sub1; vom Detektor
3 nicht ausgegeben wird, solange der Zeitgeber
angeschaltet ist (also innerhalb des Bezugsintervalles tc
nach dem Startzeitpunkt), wird die Phase der
Antriebsimpulse zum Schrittmotor mit Ausgabe des
Rückmeldeimpulses T&sub1; geändert. Zur gleichen Zeit wird der
Zeitgeber erneut eingestellt, um wiederum für das
Bezugsintervall tc angeschaltet zu bleiben. Falls wiederum
der Rückmeldeimpuls T&sub2; nicht während des
Bezugsintervalles tc ausgegeben wird, wird die Phase mit der
Ausgabe von T&sub2; geändert. Gleichzeitig wird der
Zeitgeber erneut auf den gleichen Wert tc eingestellt.
Diese Vorgänge wiederholen sich, bis der Motor in den
Zustand gelangt, bei dem der Rückmeldeimpuls Tn
während des vorgegebenen Bezugsintervalles tc
ausgegeben wird. In diesem Fall wird die Phase am Ende
dieses Intervalles tc, nicht aber mit der Ausgabe des
Rückmeldeimpulses geändert.
Wenn der Rückmeldeimpuls während des
Bezugsintervalles tc ausgegeben wird, dann befindet sich der
Schrittmotor 1 außerhalb des Hochlaufs 11 und tritt
in den Abschnitt 12 mit
Drehgeschwindigkeitskonstantregelung ein.
Während der Hochlaufphase wird das Zeitintervall tm
(t1, t2, ... tn-1, tn) zwischen der Ausgabe der
Rückmeldeimpulse T&sub1; bis Tn der Reihe nach für m = 1
bis m=n-1 in einem Speicher gespeichert. Für m=1
bedeutet tm = t&sub1; das Zeitintervall zwischen dem
Startzeitpunkt 10 und dem Zeitpunkt der Ausgabe des
Rückmeldeimpulses T&sub1;. Entsprechend bedeutet tm = t&sub2; das
Zeitintervall zwischen der Ausgabe der
Rückmeldeimpulse T&sub1; und T&sub2;, etc.
Während des stationären Betriebs 12, währenddessen
der Schrittmotor auf konstante Drehgeschwindigkeit
gesteuert wird, werden die Rückmeldeimpulse Tn
normalerweise während des Bezugsintervalles tc
ausgegeben werden und die Phase der Motorerregung jeweils
am Ende eines solchen Intervalles tc bei gleichzeitigem
erneuten Einstellen des Zeitgebers geändert werden.
Es kann jedoch vorkommen, daß ein Rückmeldeimpuls
nicht während der Zeit ausgegeben wird, während derer
der Zeitgeber angeschaltet ist. Dies kann etwa
auftreten, weil die Motordrehgeschwindigkeit infolge
eines raschen Anstiegs der Motorlast abfällt. In diesem
Fall wird die Phasenänderung synchron mit der Ausgabe
des Rückmeldeimpulses ausgeführt, wobei
gleichzeitig der Zeitgeber zurückgesetzt wird, wie dies
auch beim Hochlauf der Fall ist. Während der
Arbeitsphase mit Konstantgeschwindigkeitsregelung werden die
Zeitintervalle tm zwischen den Rückmeldeimpulsen
nicht in einen Speicher eingespeichert. Die Regelung
auf konstante Drehgeschwindigkeit wird für den
Schrittmotor 1 durch Wiederholung der erwähnten Abläufe
durchgeführt.
Wenn die Anzahl der Schritte ausgehend vom
Startzeitpunkt 10 den Betrag von 1 - (n - 1) erreicht, dann tritt
der Schrittmotor 1 in die Abbremsphase ein und wird
der Abbremssteuerung unterzogen (1 ist die vorgegebene
Gesamtanzahl der Schritte, um die der Schrittmotor
angesteuert werden soll). Gleichzeitig mit der letzten
Phasenänderung im stationären Betrieb wird der
Zeitgeber so eingestellt, daß er für das Zeitintervall
tn - 1 angeschaltet bleibt. Hierbei handelt es sich um
das letzte beim Hochlauf erfaßte und gespeicherte
Zeitintervall. Am Ende des Zeitintervalls tn - 1 wird die
Phase geändert und der Zeitgeber so eingestellt, daß
er für das Zeitintervall tn - 2 angeschaltet bleibt, das
ebenfalls im Speicher gespeichert ist. Das bedeutet,
daß beim Abbremsen die Erregungsphase des Schrittmotors
jeweils am Ende der vom Zeitgeber bestimmten
Zeitintervalle geändert wird, wobei der Zeitgeber entsprechend
den während des Hochlaufs gespeicherten Zeitintervallen,
die jetzt rückwärtn ausgelesen werden, eingestellt
wird. Dies wiederholt sich, bis die letzte
Phasenänderung am Ende des Zeitintervalles t1 ausgeführt wird.
Schließlich kommt die Abbremsphase zu einem Ende.
Entsprechend der oben beschriebenen Arbeitsweise vom
Hochlauf zum Abbremsen kann der Schreibkopfträger 7ohne Beeinflussung durch Speisespannungsschwankungen
oder Lastschwankungen stetig angetrieben werden.
Darüberhinaus kann eine äußerst gute Druckqualität
erreicht werden, da der Druckzeitpunkt des Punkt- oder
Schreibkopfs mit dem Anstieg der Zeitsteuerungsimpulse
und mit der Zeitsteuerung synchronisiert ist, die sich
dadurch ergibt, daß das Zeitintervall des
Zeitsteuerungsimpulses in gleiche Längen unterteilt ist.
Soll sich der Schreibkopfträger 7 nicht so weit
bewegen, dann muß der Schrittmotor entsprechend den
Zeitdiagrammen in den Fig. 4 bzw. 5 angesteuert werden.
Dies ist deswegen der Fall, weil sich der
Schreibkopfträger 7 zu weit bewegt, falls der Schrittmotor erst
nach Erreichen des stationären Zustands abgebremst wird.
Fig. 4 zeigt das Verfahren zur Ansteuerung des
Schrittmotors um eine geradzahlige Anzahl von Schritten (6
Schritte). Fig. 4 (c) zeigt die vom Detektor 3 erzeugten
Rückmeldeimpulse. Fig. 4 (d) kennzeichnet die
Zeitpunkte der Phasenänderung durch einen Pfeil. Wenn die
Phase an dem durch 14 gekennzeichneten Startzeitpunkt
geändert wird, beginnt der Motor hochzulaufen. Das
Zeitintervall tc1 zwischen dem Startzeitpunkt und dem
Zeitpunkt der ersten Ausgabe eines
Rückmeldeimpulses wird ermittelt und in einem Speicher gespeichert.
Die Phase wird mit der Ausgabe des ersten
Rückmeldeimpulses geändert und das Zeitintervall tc2 zwischen der
Ausgabe des ersten und des zweiten
Rückmeldeimpulses erfaßt und in den Speicher eingespeichert. Die
nächste Phasenänderung erfolgt dann mit der Ausgabe
des zweiten Rückmeldeimpulses. Dies wiederholt
sich, bis die Anzahl der Phasenänderungen den Wert
von (Gesamtanzahl dcr Schritte/2) + 1 (4-Phasenwechsel
im Beispiel von Fig. 4) erreicht. Dann kommt der
Schrittmotor in die Abbremsphase. Während dieser
Abbremsphase 16 werden (Gesamtanzahl von Schritten/2) - 1
Phasenwechsel ausgeführt. Der Zeitgeber wird auf die
Phasenänderungszeitpunkte eingestellt, so daß er während
der in dem Speicher gespeicherten Zeitintervalle
angeschaltet bleibt. Diese Zeitintervalle werden dadurch
erhalten, daß die während der Hochlaufphase 15
eingespeicherten Zeitintervalle rückwärts ausgelesen werden,
mit Ausnahme des letzten Zeitintervalles tc3, also
beginnend mit dem Zeitintervall tc2. Jeweils am Ende
des Zeitintervalles, auf das der Zeitgeber eingestellt
wurde, wird die Erregungsphase des Schrittmotors
qeändert und der Zeitgeber erneut eingestellt. Dies
wiederholt sich, bis am Ende des Zeitintervalles tc1
die letzte Phasenänderung ausgeführt wird. Schließlich
stoppt der Schrittmotor.
Fig. 5 zeigt das Verfahren zur Ansteuerung des
Schrittmotors um eine ungeradzahlige Anzahl von Schritten,
wobei die Länge der Hochlaufphase 18 und die der
Abbremsphase 19 einander gleich sind. Die erste
Phasenänderung folgt beim Startzeitpunkt 17 und führt dazu,
daß der Motor zu rotieren beginnt. Während des
Hochlaufs werden die Zeitintervalle zwischen den
Rückmeldeimpulsen ermittelt und in den Speicher
eingespeichert. Während der Abbremsphase werden diese während
des Hochlaufs eingespeicherten Zeitintervalle zwischen
den Rückmeldeimpulsen rückwärts ausgelesen und
auf ihrer Grundlage die Zeitspanne eingestellt, während
derer der Zeitgeber jeweils angeschaltet ist. Dies
wiederholt sich bis die letzte Phasenänderung am Ende
des Zeitintervalles td1 ausgeführt wird und der Motor
stoppt. In Fig. 5 sind unter e die Rückmeldeimpulse
vom Detektor 3 und unter f mit Pfeilen die Zeitpunkte
der Phasenänderungen des Schrittmotors 1 dargestellt.
Mit dem beschriebenen Ansteuerungsverfahren kann der
Schrittmotor bei hoher Geschwindigkeit und ohne jedes
Schwingen selbst um eine geringe Anzahl von Schritten
angetrieben werden. Daher kann eine sehr gute
Druckqualität des Punktdruckers erreicht werden, etwa ein
Schritt-bei-Schritt-Druck, wobei der Schreibkopf zum
Druck eines Zeichens mit der Ausgabe eines
Rückmeldeimpulses, während der Schrittmotor stoppt oder
während sich der Schrittmotor um mehrere Schritte
bewegt und dann erneut stoppt, angetrieben wird.
Wie oben angegeben, kann gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Ansteuerung des Schrittmotors eine
Schwingung des Motors, die bisher manchmal während des
Hochlaufens oder des Abbremsens auftrat, vermieden
werden. Selbst wenn infolge einer zu starken Belastung
des Motors dieser während der Antriebsperiode stoppt,
wird er nach Entfernen der Belastung erneut umlaufen.
Der Grund dafür ist, daß die Phase niemals geändert
wird, bis der Rückmeldeimpuls ausgegeben wird.
Auf diese Weise wird der Nachteil des Standes der
Technik, daß die Motordrehgeschwindigkeit nicht auf
einen Impuls bestimmter Zeitspanne infolge einer zu
starken Last ansprechen kann, beseitigt. Daher ist
das erfindungsgemäße Ansteuerungsverfahren sehr
vorteilhaft.
Das beschriebene Verfahren gemäß der Erfindung eignet
sich nicht nur zur Anwendung auf den
Antriebsmechanismus eines Schreibkopfträgers eines Druckers, sondern
auch auf andere Vorrichtungen mit einem Schrittmotor,
bei denen es erwünscht ist, den Motor mit hoher
Geschwindigkeit und ohne Schwingungen um bestimmte Schritte
anzutreiben, wie es beispielsweise bei der
Antriebsvorrichtung für einen Magnetkopf der Fall ist.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird also während
des Hochlaufs, währenddessen der Motor aus dem
Stillstand beschleunigt wird, das jeweilige Zeitintervall
zwischen der Ausgabe zweier aufeinanderfolgender
Rückmeldeimpulse mit Hilfe eines mit dem Motor
verbundenen Detektors gemessen. Ist das jeweils gemessene
Zeitintervall länger als ein bestimmtes
Bezugszeitintervall oder Bezugsintervall, das ist das Zeitintervall
zwischen zwei Phasenänderungen im stationären Betrieb
mit konstanter Drehgeschwindigkeit, dann wird die
Erregungsphase des Motors synchron mit der Ausgabe des
Rückmeldeimpulses geändert. Ist ein Zeitintervall
zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Rückmeldeimpulsen kürzer als das Bezugsintervall, hat also praktisch
der Motor den stationären Betrieb erreicht, dann wird
die Phasenänderung gleich nach Ablauf des
Bezugsintervalls ausgeführt und der Zeitgeber erneut auf dieses
eingestellt. Fällt die Drehgeschwindigkeit des Motors
während des stationären Betriebs, etwa infolge stärkerer
Belastung soweit ab, daß nach einer Phasenänderung
der nächste Rückmeldeimpuls nach Ablauf des
Bezugsintervalls seit der vorherigen Phasenänderung auftritt,
dann erfolgt die Phasenänderung erst mit der Ausgabe
des Rückmeldeimpulses, wodurch in einem
geschlossenen Regelkreis eine Geschwindigkeitsregelung erreicht
wird. Während des Hochlaufs werden die Zeitintervalle
zwischen den Phasenänderungen gespeichert. Bei der
Abbremsung werden diese Zeitintervalle rückwärts
ausgelesen und die Phasenänderung entsprechend den
ausgelesenen Zeitintervallen ausgeführt. Bei der Abbremsung
übernehmen also die ausgelesenen Zeitintervalle die
Funktion des Bezugsintervalls, bis der Motor stoppt.
|
| Anspruch[de] |
- 1. Verfahren zur Ansteuerung eines Schrittmotors,
der mit jeder Phasenänderung ihm zugeführter
Erregersignale einen Schritt ausführt, und bei dem
mit jedem vom Schrittmotor ausgeführten Schritt
ein Rückmeldeimpuls erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zugleich mit jeder Phasenänderung begonnen wird,
ein vorgegebenes Bezugsintervall auszuzählen,
daß die nächste Phasenänderung am Ende dieses
Bezugsintervalles bewirkt wird, wenn während des
Bezugsintervalles ein Rückmeldeimpuls erzeugt wurde,
und
daß die nächste Phasenänderung mit dem ersten nach
der letzten Phasenänderung erzeugten Rückmeldeimpuls
bewirkt wird, wenn dieser erst nach Ablauf des
vorgegebenen Bezugsintervalles auftritt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Hochlaufs des
Schrittmotors die Zeitintervalle zwischen je zwei
aufeinanderfolgenden Rückmeldeimpulsen gemessen und
der Reihe nach gespeichert werden, und daß während
des Abbremsens des Schrittmotors die beim Hochlauf
gespeicherten Zeitintervalle rückwärts der Reihe nach
ausgelesen werden und nacheinander die Bezugsintervalle
darstellen.
- 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Hochlauf und dem Abbremsen ein konstantes, der
gewünschten Drehgeschwindigkeit des Schrittmotors
entsprechendes Bezugsintervall vorgegeben wird, um den
Schrittmotor auf eine im wesentlichen konstante
Drehgeschwindigkeit zu regeln.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Antrieb des Schrittmotors
um n Schritte, wobei der Schrittmotor vor Erreichen
einer stationären Drehgeschwindigkeit abgebremst wird,
(Kurzlauf), während des Abbremsens die zuvor beim
Hochlauf gespeicherten Zeitintervalle ausgehend vom
zuletzt gespeicherten Zeitintervall rückwärts bis zu
dem zuerst gespeicherten Zeitintervall als
Bezugsintervall dienen, wenn n eine ungerade Zahl ist, während
für den Fall, daß n eine gerade Zahl ist, die
gespeicherten Zeitintervalle beginnend mit dem an vorletzter
Stelle gespeicherten Zeitintervall bis zu dem zuerst
gespeicherten Zeitintervall als Bezugsintervall dienen.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch die Verwendung
zum Antrieb eines Druckkopfträgers
in einem Drucker.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch die Verwendung
zum Antrieb eines Magnetkopfes.
- 7. Vorrichtung zur Ansteuerung eines Schrittmotors
nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
einen mit dem Schrittmotor (1) gekoppelten
Impulsgeber (2, 3), der mit jedem Schritt des Schrittmotors
einen Rückmeldeimpuls (T1, T2, . . . Tn - 1, Tn)
abgibt,
eine Einrichtung zum Messen des Zeitintervalles (t1,
t2 . . . tn - 1) zwischen je zwei aufeinanderfolgenden
Rückmeldeimpulsen und zum Speichern der gemessenen
Zeitintervalle,
einen oder mehrere Zeitgeber, der bzw. die auf ein
vorgegebenes Bezugsintervall und/oder ein
gespeichertes Zeitintervall einstellbar sind,
eine Vergleichseinrichtung zur Feststellung, ob ein
Rückmeldeimpuls während oder nach Ablauf eines
an einem Zeitgeber eingestellten Bezugsintervalls
bzw. gespeicherten Zeitintervalls auftritt, und
eine an die Vergleichseinrichtung angeschlossene
Steuereinrichtung zur Steuerung des Zeitpunkts einer
Phasenänderung der dem Schrittmotor (1) zugeführten
Erregersignale abhängig vom Ausgangssignal der
Vergleichseinrichtung.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch einen Zähler zur Auszählung
von l - (n - 1) Schritten des Schrittmotors (1), wobei l
die von dem Schrittmotor für einen Antriebsvorgang
auszuführende Gesamtanzahl von Schritten und n - 1 die
für den Hochlauf des Schrittmotors benötigte Anzahl von
Schritten ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
gekennzeichnet durch die Verwendung
zum Antrieb eines Druckkopfträgers
in einem Drucker.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
gekennzeichnet durch die Verwendung
zum Antrieb eines Magnetkopfes.
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