| Dokumentenidentifikation |
DE3112259C2 18.01.1990 |
| Titel |
Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung |
| Anmelder |
Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP |
| Erfinder |
Takahashi, Fumitaka, Houya, Tokio/Tokyo, JP; Gotoh, Hiroshi, Asaka, Saitama, JP |
| Vertreter |
Weickmann, H., Dipl.-Ing.; Fincke, K., Dipl.-Phys. Dr.; Weickmann, F., Dipl.-Ing.; Huber, B., Dipl.-Chem.; Liska, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München |
| DE-Anmeldedatum |
27.03.1981 |
| DE-Aktenzeichen |
3112259 |
| Offenlegungstag |
22.04.1982 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
18.01.1990 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.01.1990 |
| IPC-Hauptklasse |
G01P 3/26
|
| Zusammenfassung |
Um ein Gehäuse (1), in dem ein Meßfühlergehäuse (7) angeordnet ist, ist ein Heizdraht (23) gewickelt. Mit dem Heizdraht (23) ist eine temperaturempfindliche Schalteranordnung verbunden, die auf die Temperatur innerhalb des Gehäuses (1) anspricht, um die Stromstärke des dem Heizdraht zugeführten elektrischen Stromes im Sinne einer Konstanthaltung der Temperatur zu steuern. Das Gehäuse (1) kann in einem luftdichten weiteren Gehäuse (28) angeordnet sein, das aus einem Isoliermaterial besteht. Ein weiterer Heizdraht (29) kann an der Innenwand des luftdichten Gehäuses (28) angeordnet sein. Die Heizwirkung dieses weiteren Heizdrahtes (29) wird durch eine weitere temperaturempfindliche Schalteranordnung (30, 31) gesteuert, um die Temperatur innerhalb des Gehäuses (28) auf einem konstanten Wert zu halten.
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine
Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtungen dieser Art sind nach der
US-PS 36 35 095 und nach der US-PS 40 20 700 bekannt. Sie
werden zur Kurseinstellung oder Positionssteuerung eines
Schiffes, eines Kraftfahrzeugs oder dgl. verwendet, sind
unempfindlicher gegen Vibrationen als Kreiselkompasse und
können die Winkelgeschwindigkeit eines Schiffes, eines
Kraftfahrzeugs oder dgl. mit höherer Empfindlichkeit und einer
besseren Ansprechempfindlichkeit als Kreiselkompasse
erfassen.
Die bekannten Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtungen weisen
ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten
Meßfühlerkörper mit einer Düse und mit einem aus
temperaturempfindlichen Elementen aufgebauten Gasflußfühler sowie einen Deckel
zum Verschließen des Gehäuses auf, der einen Teil der
Wandung einer innerhalb des Gehäuses liegenden Pumpkammer
bildet. Die Ermittlung der Winkelgeschwindigkeit erfolgt
in der Weise, daß ein von der Pumpkammer geliefertes Gas
durch die Düse in Form eines Strahles auf die
temperaturempfindlichen Elemente geblasen wird. Eine Änderung des
Ausgangssignals des Gasflußfühlers, die durch eine
Ablenkung des Gasstroms unter dem Einfluß der
Winkelgeschwindigkeit der Einrichtung verursacht wird, wird registriert,
um daraus den Wert der Winkelgeschwindigkeit zu bestimmen.
Bei den bekannten Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtungen
umfaßt der Meßfühlerkörper eine zylindrische Hülse, ein an
einem Ende dieser Hülse befestigtes Düsenteil mit einem
axialen Düsenkanal und einen Halter für den Gasflußfühler
am anderen Ende der Hülse. Der Gasflußfühler selbst besteht
aus zwei temperaturempfindlichen Elementen, die symmetrisch
bezüglich der Zylinderachse der Hülse angeordnet sind.
Ein durch den Düsenkanal auf die temperaturempfindlichen
Elemente gerichteter Gasstrahl wird bei einer
Winkelgeschwindigkeit der Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung
abgelenkt. Dies führt zu einer Differenz zwischen den von
den beiden temperaturempfindlichen Elementen ermittelten
Werten der Strahlungswärme des Gasstrahls. Die
entsprechenden Ausgangssignale der beiden temperaturempfindlichen
Elemente unterscheiden sich um einen Betrag voneinander, der
der tatsächlichen Winkelgeschwindigkeit entspricht. Auf
diese Weise läßt sich die Winkelgeschwindigkeit des
Gegenstands ermitteln.
Da diese Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtungen den Wert
der Winkelgeschwindigkeit in Abhängigkeit einer geringen
Differenz zwischen den an die beiden temperaturempfindlichen
Elemente von dem Gas abgegebenen Strahlungswärmemengen
ermitteln, kann eine Änderung der Umgebungstemperatur einen
nachteiligen Einfluß auf die Messung der
Winkelgeschwindigkeit haben. Eine solche Änderung der Umgebungstemperatur
stellt einen Störfaktor dar, der die Meßgenauigkeit
verschlechtert. Wenn ferner die beiden
temperaturempfindlichen Elemente aus Heizdrähten bestehen, ist die Differenz
ihrer Ausgangssignale sehr klein. Dies erfordert die
Verwendung von Verstärkern mit hohem Verstärkungsfaktor in
Verbindung mit den temperaturempfindlichen Elementen.
Solche Verstärker werden üblicherweise innerhalb des Gehäuses
angeordnet. Da jedoch die Leistung dieser Verstärker in
erheblichem Maße von der Umgebungstemperatur beeinflußt wird,
sind Maßnahmen erwünscht, um diese Verstärker gegen den
Einfluß einer Änderung der Umgebungstemperatur zu schützen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß sie im wesentlichen unempfindlich
gegen Änderungen der Umgebungstemperatur ist, um so ihre
Meßgenauigkeit zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Lösung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen
Winkelgeschwindigkeitsmesser gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das in der Fig. 1
dargestellte Gehäuse und
Fig. 3 ein Schaltungsdiagramm, welches ein Beispiel für die
elektrische Verbindung zwischen dem in der Fig. 1
dargestellten Temperaturfühler und den ihm zugeordneten
Elementen zeigt.
Die folgende Beschreibung erläutert eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung. In der Fig. 1 ist mit dem
Bezugszeichen 1 ein einstückiges Gehäuse bezeichnet, das einen
hohlen zylindrischen Schaftabschnitt 2 aufweist, dessen eines
Ende durch eine Stirnwand 3 verschlossen ist. Das andere Ende
des Schaftabschnittes 2 ist offen mit einer Öffnung 4, deren
umlaufende Randkante mit einem radial auswärts gerichteten
Ringflansch 5 versehen ist.
Der Schaftabschnitt 2 weist drei zu seiner Achse 0 hinweisende
Einbuchtungen 21 auf, die mit gleichen Abständen voneinander
über seinen Umfang verteilt sind und sich in axialer Richtung
erstrecken, wie man dies aus der einen Querschnitt durch den
Schaftabschnitt 2 wiedergebenden Fig. 2 erkennt. Bei
Einsetzen eines im folgenden noch näher zu erläuternden
Fühlergehäuses 7 in das Gehäuse 1 werden zwischen einander
benachbarten Einbuchtungen 21 und den zugeordneten Abschnitten der
Außenumfangsfläche eines zylindrischen Abschnittes 10 des
Fühlergehäuses 7 axiale Kanäle 6 für einen Gasstrom gebildet.
Das Fühlergehäuse 7 oder der Fühlerkörper, der in dem Gehäuse
1 angeordnet ist, besteht aus einem einzigen Teil, das
seinerseits einen Halteabschnitt 8 zum Halten eines Gasstromfühlers,
den oben genannten zylindrischen Abschnitt 10 und einen
Halsabschnitt 9 umfaßt, die einstückig miteinander verbunden sind.
Innerhalb des Halteabschnittes 8 ist eine Schutz- oder
Abschlußplatte 11 fest angeordnet, welche innerhalb des Halteabschnittes
8 eine Pumpkammer 12 begrenzt. In der Pumpkammer 12 ist eine
Platte 13 aus einem piezo-elektrischen Material angeordnet,
die eine Öffnung 13a aufweist. Diese Öffnung 13a vibriert
bei Erregung der piezo-elektrischen Platte 13 durch einen
elektrischen Strom und dient dadurch als Pumpelement. Der
zylindrische Abschnitt 10 des Fühlergehäuses 7 weist an seinem
einen Ende ein einstückig mit ihm ausgebildetes Düsenteil 15
mit einem axial verlaufenden Düsenkanal 15a auf. Zwischen dem
Düsenteil 15 und der Stirnwand 3 des Gehäuses 1 ist ein
Gasstromkanal 16 gebildet, der mit den oben genannten Kanälen
6 für den Gasstrom in Verbindung steht.
In dem zylindrischen Abschnitt 10 des Fühlergehäuses 7 ist
ein axial gerichteter Hohlraum 17 ausgebildet, der als innerer
Gasstromkanal dient. An dem im Halsabschnitt 9 nahen Ende
des Hohlraumes 17 sind zwei temperaturempfindliche Elemente
18a, 18b angeordnet, die zusammen einen Gasstromfühler 18
bilden. Die temperaturempfindlichen Elemente 18a, 18b sind
mit Hilfe eines in den Halsabschnitt 9 eingepaßten Halters 19
einander diametral gegenüberliegend und symmetrisch bezüglich
der Achse des Düsenkanales 15a gehalten. Der Halsabschnitt 9
umschließt einen Innenraum 20, der als Abgaskammer dient,
die über nicht dargestellte Löcher in dem Halter 19 mit dem
Hohlraum 17 in Verbindung steht.
Auf einer Platte 21&min;, die angrenzend an den Ringflansch 5 des
Gehäuses 1 angeordnet ist, ist eine Verstärkeranordnung 22
montiert und elektrisch mit den temperaturempfindlichen Elementen
18a, 18b verbunden.
Wenn bei der oben beschriebenen Anordnung die piezo-elektrische
Platte 13 bei Erregung vibriert, wird Gas, das sich in der
Pumpkammer 12 links von der piezo-elektrischen Platte 13 (bezogen
auf die Darstellung in der Fig. 1) befindet, komprimiert und
durch die Öffnung 13a in der piezo-elektrischen Platte 13 sowie
durch eine Auslaßöffnung 14 in dem Halteabschnitt 8 in die
Gasstromkanäle 6 gepumpt, die den zylindrischen Abschnitt 10
umgeben. Von dort gelangt das Gas in den Gasstromkanal 16.
Das zu diesem Kanal hingeführte Gas wird durch den Düsenkanal
15a in einem Strahl in Richtung auf die temperaturempfindlichen
Elemente oder Temperaturmeßelemente 18a, 18b in dem inneren
Gasstromkanal 17 gesprüht. Danach gelangt das Gas durch die
Durchbrechungen in dem Halter 19 und die Abgaskammer 20 in
den rechts von der piezo-elektrischen Platte 13 gelegenen
Teil der Pumpkammer 12. Das Gas wird dann in die linke Seite
der Pumpkammer 12 durch die Öffnung 13a gesaugt, wenn die
piezo-elektrische Platte 13 während ihrer Schwingungen nach
rechts ausgelenkt wird. Wenn der Winkelgeschwindigkeitsmesser
während des oben beschriebenen Gasflusses mit einer
Winkelgeschwindigkeit aufgrund der nicht geradlinigen Bewegung
eines Gegenstandes bewegt wird, in dem er angeordnet ist,
wird der Gasstrom in dem inneren Gasstromkanal 17 abgelenkt
und bewirkt dadurch eine geringfügige Differenz zwischen den
Ausgangssignalen der beiden temperaturempfindlichen Elemente
18a und 18b. Diese Differenz wird durch die Verstärkeranordnung
22 verstärkt und nach außen abgegeben.
Gemäß der Erfindung ist ein umhüllter Heizdraht 23
schraubenförmig um das Gehäuse 1 auf zumindest annähernd der gesamten
Länge desselben gewickelt, wie dies in den Fig. 1 und 2
dargestellt ist. Der Heizdraht 23 ist mit einer Stromquelle 25
(Fig. 3) verbunden, um das Gehäuse 1 zu heizen, wenn er von
der Stromquelle 25 gespeist wird. Die Temperatur innerhalb
des Gehäuses 1 kann dadurch eingestellt werden, daß man die
Stromstärke des den umhüllten Heizdraht 23 durchfließenden
Stromes variiert. Zu diesem Zweck kann in der Innenwand des
Gehäuses 1, sowie dies in der Fig. 1 dargestellt ist,
vorzugsweise ein Temperaturfühler 24 angeordnet sein, der mit
einer geeigneten Schalteranordnung 26 (Fig. 3) so verbunden
ist, daß die Schalteranordnung 26 in Abhängigkeit eines von
dem Temperaturfühler 24 erzeugten Temperatursignales
wiederholte Schaltvorgänge durchführt, um die Temperatur innerhalb
des Gehäuses 1 auf dem gewünschten Wert zu halten.
Ferner kann das Gehäuse 1 erfindungsgemäß innerhalb eines
zylindrischen Trägerelementes 27 konzentrisch zu diesem
derart angeordnet sein, daß das Gehäuse 1 von dem
Trägerelement 27 an seinem in das Trägerelement 27 eingepaßten
Ringflansch 5 gehalten wird. Das Trägerelement 27 seinerseits
ist in einem luftdichten Gehäuse 28 angeordnet, das aus einem
Isoliermaterial besteht. Um das Trägerelement 27 ist in der
gleichen Weise, wie dies für den umhüllten Heizdraht 23
beschrieben wurde, ein weiterer umhüllter Heizdraht 29
schraubenförmig herumgewickelt, so daß das Trägerelement 27 das Gehäuse
28 über den umhüllten Heizdraht 29 trägt. Auch die Heizwirkung
des umhüllten Heizdrahtes 29 sollte vorzugsweise durch eine
geeignete Schaltanordnung gesteuert werden, wie sie
beispielsweise in der Fig. 3 dargestellt und mit 31 bezeichnet ist.
Diese Schaltanordnung ist mit einem weiteren Temperaturfühler
30 verbunden, der in der Innenwand des Trägerelementes 27
angeordnet ist (Fig. 1). Die Schaltanordnung 31 führt wiederholte
Schaltvorgänge in Abhängigkeit eines Temperatursignales des
Temperaturfühlers 30 aus, um die Temperatur innerhalb des
Gehäuses 28 auf einem konstanten Wert zu halten. Auf diese
Weise können die Raumtemperatur TC innerhalb des Gehäuses 1,
die durch die Heizwirkung des umhüllten Heizdrahtes 24 erreicht
wird, und die Raumtemperatur TH innerhalb des Gehäuses 28,
die durch die Heizwirkung des umhüllten Heizdrahtes 29 erreicht
wird, auf dem jeweils gewünschten vorbestimmten Wert gehalten
werden. Vorzugsweise werden die vorbestimmten Werte von
TC und TH so gewählt, daß sie die Beziehung TC > TH erfüllen.
Dann kann ein Dämpfungseffekt in dem Sinne erreicht werden,
daß eine Änderung der Raumtemperatur TC innerhalb des Gehäuses 1,
die von einer Änderung der Umgebungstemperatur außerhalb des
Gehäuses 28 herrührt, sehr viel kleiner gehalten werden kann
als die Änderung der Umgebungstemperatur selbst. Die Werte für
TC und TH sollten vorzugsweise 65° C bzw. 60° C betragen.
Ferner kann die Anordnung der Heizdrähte 23 und 29 auf dem
Gehäuse 1 bzw. dem Trägerelement 27 in der Weise, daß die
Heizdrähte in Schraubenwindungen im wesentlichen über die
gesamte Länge des Gehäuses 1 und des Trägerelementes 27
gewickelt sind, die Stabilität der Temperaturwerte TC und TH
verbessern.
Der Temperaturfühler 24 und der Schalter 26 einerseits sowie
der Temperaturfühler 30 und der Schalter 31 andererseits können
jeweils aus einem Teil bestehen, wenn sie beispielsweise von
einem Thermostat, einem Thermoschalter oder dgl. gebildet sind.
|
| Anspruch[de] |
- 1. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung, umfassend ein Gehäuse
in diesem einen Meßfühlerkörper mit einem Düsenkanal, einen
Gasflußfühler in dem Meßfühlerkörper zur Messung der Temperatur
eines ihm durch den Düsenkanal zugeführten Gasstromes, wobei
der Gasflußfühler zur Erzeugung eines Ausgangssignales
ausgebildet ist, das mit der Ablenkung des Gasflusses variiert,
die durch eine Bewegung der Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung
mit einer Winkelgeschwindigkeit hervorgerufen wird, dadurchgekennzeichnet, daß um das Gehäuse (1) ein Heizdraht (23)
gewickelt ist, der mit einer temperaturempfindlichen
Schalteranordnung (24, 26) zur Ermittlung der Temperatur innerhalb
des Gehäuses (1) und zur Steuerung der Stromzufuhr zum Heizdraht
(23) verbunden ist, wobei die Schalteranordnung (24, 26) derart
ausgebildet ist, daß sie die Stromstärke des dem Heizdraht (23)
zugeführten elektrischen Stromes in Abhängigkeit der Temperatur
innerhalb des Gehäuses (1) im Sinne einer Konstanthaltung dieser
Temperatur steuert.
- 2. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die temperaturempfindliche
Schalteranordnung (24, 26) einen in der Innenwand des Gehäuses (1)
angeordneten Temperaturfühler (24) aufweist.
- 3. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sie ein aus einem Isoliermaterial
bestehendes luftdichtes Isoliergehäuse (28) aufweist, in dem
das Gehäuse (1) angeordnet ist.
- 4. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Innenwand des Isoliergehäuses (28)
ein zweiter Heizdraht (29) angeordnet ist und daß eine zweite
temperaturempfindliche Schalteranordnung (30, 31) zur
Ermittlung der Temperatur innerhalb des Isoliergehäuses (28) und
zur Steuerung der Stromzufuhr zu dem zweiten Heizdraht (29)
vorgesehen ist, wobei die zweite temperaturempfindliche
Schalteranordnung (30, 31) derart ausgebildet ist, daß sie
die Stromstärke des dem zweiten Heizdraht (29) zugeführten
elektrischen Stromes in Abhängigkeit der Temperatur innerhalb
des Isoliergehäuses (28) im Sinne einer Konstanthaltung dieser
Temperatur steuert.
- 5. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite temperaturempfindliche
Schalteranordnung (30, 31) einen Temperaturfühler (30) umfaßt, der
in der Innenwand des Isoliergehäuses (28) angeordnet ist.
- 6. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gehäuse (1) und
dem Isoliergehäuse (28) ein das Gehäuse (1) tragendes
Trägerelement (27) angeordnet ist und daß der zweite Heizdraht (29)
zwischen dem Isoliergehäuse (28) und dem Trägerelement (27)
angeordnet ist.
- 7. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung, nach einem der
Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide
temperaturempfindlichen Schalteranordnungen (24, 26; 30, 31) so
ausgebildet sind, daß sie die Temperatur innerhalb des Gehäuses
(1) bzw. innerhalb des Isoliergehäuses (28) so steuern, daß
die Temperatur innerhalb des Gehäuses (1) höher als die
Temperatur innerhalb des Isoliergehäuses (28) ist.
- 8. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung, nach einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Heizdraht (23) in Schraubenwindungen im wesentlichen über
die gesamte Länge des Gehäuses (1) um dieses gewickelt ist.
- 9. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung, nach einem der
Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Heizdraht (29) in Schraubenwindungen im wesentlichen über
die gesamte Länge des Isoliergehäuses (28) an der Innenwand
desselben gewickelt ist.
- 10. Winkelgeschwindigkeitsmeßeinrichtung, nach einem der
Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des
Isoliergehäuses (28) eine Verstärkeranordnung (22)
angeordnet ist, die mit dem Gasflußfühler (11) zur Verstärkung
eines Ausgangssignales desselben verbunden ist.
|
|
Patente PDF
|