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Dokumentenidentifikation DE3311071C2 18.01.1990
Titel Verfahren zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen
Anmelder Kemira Oy, Helsinki, FI
Erfinder Risto, Tahvonen, Helsinki, FI
Vertreter Türk, D., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Gille, C., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 4000 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 26.03.1983
DE-Aktenzeichen 3311071
Offenlegungstag 06.10.1983
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.01.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.1990
IPC-Hauptklasse A01N 63/04
IPC-Nebenklasse C12N 1/14   C12R 1/465   A01C 1/08   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhütung von Pilzkrankheiten bei z.B. auf torfhaltigem Kultursubstrat gezogenen Pflanzen durch Zugabe eines oder mehrerer der zur Gattung Streptomyces gehörenden Strahlenpilz-Stämme ATCC 39271, 39272 und 39273 in den Pflanzenbewuchs oder ins Kultursubstrat. Die Applikation erfolgt in Form wäßriger Suspension, die vorzugsweise wenigstens 10 5 Sporen/ml enthält und in einer Menge von wenigstens 1 dl/m2 ausgebracht wird. Alternativ kann das Saatgut in die wäßrige Suspension getaucht werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen, bei dem dem Kultursubstrat zur Gattung Streptomyces gehörige Mikroorganismenstämme zugesetzt werden, und deren Verwendung im Kultursubstrat oder im Bewuchs zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen.

Zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere Pilzkrankheiten bei Pflanzen, wie sie insbesondere in Gewächshäusern auftreten, werden bisher verschiedene Methoden angewendet, beispielsweise die Desinfektion des Kultursubstrats, der Substratwechsel, verschiedene anbautechnische Maßnahmen sowie die Behandlung mit chemischen Mitteln. Biologische Mittel werden zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten bisher nur selten angewendet.

Einige wichtige Nutzpflanzen, wie Salat, Gurke und Tomate, leiden unter schädlichen, durch den Boden übertragenen Krankheiten, deren erfolgreiche Bekämpfung als Folge der aus Rückständen chemischer Bekämpfungsmittel resultierenden Einsatzbeschränkungen und Karenzzeiten oder mangels ausreichend wirksamer Präparate bisher nicht möglich ist.

Es ist bekannt, daß von Strahlenpilzen der Gattung Streptomyces gebildete Antibiotika als Fungistatikum eingesetzt werden können. Die Wirkung dieser Antibiotika ist jedoch von geringer Dauer und endet mit dem Aufbrauchen des Präparats.

Aus dem "Zentralblatt für Bakteriologie", II. Abteilung, 110 (1956), Seiten 1-25, ist ein Verfahren zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen bekannt, bei dem dem Kultursubstrat zur Gattung Streptomyces gehörige Mikroorganismenstämme zugesetzt werden. Die darin verwendeten, aus Mineralbodenproben stammenden Streptomyces-Stämme weisen jedoch eine unzureichende Antifungi-Aktivität auf. Das gilt auch für die aus "List of Cultures", Baarn/Delft 1972, Centraalbureau voor Schimmelcultures, Seiten 331-344, bekannten Streptomyces-Stämme mit antimykotischen Eigenschaften, wie die in dem weiter unten folgenden Beispiel 8 beschriebenen Vergleichsversuche zeigen.

Aufgabe der Erfindung war es daher, Mikroorganismenstämme der Gattung Streptomyces mit einer noch besseren antimykotischen Aktivität zu finden, die zur wirksamen Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen eingesetzt werden können.

Es wurde nun überraschend gefunden, daß diese Aufgabe mit bestimmten, zur Gattung Streptomyces gehörigen Mikroorganismenstämmen, die aus Torf isoliert wurden, gelöst werden kann.

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen, bei dem dem Kultursubstrat zur Gattung Streptomyces gehörige Mikroorganismenstämme zugesetzt werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die aus Torf isolierten, zur Gattung Streptomyces gehörigen Mikroorganismenstämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und/oder ATCC 39 273 verwendet werden.

Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung der aus Torf isolierten, zur Gattung Streptomyces gehörigen Mikroorganismenstämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und/ oder ATCC 39 273 im Kultursubstrat oder im Bewuchs zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen.

Durch Verwendung der erfindungsgemäß eingesetzten Streptomyces-Stämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und ATCC 39 273, die bei der American Type Culture Collection, 12 301 Parklawn Drive, Rockville, Maryland 20 852/USA, am 11. November 1982 gemäß dem Budapester Vertrag hinterlegt wurden, im Kultursubstrat oder im Bewuchs lassen sich sowohl die durch den Boden als auch die durch Samen übertragenen Pilzkrankheiten dauerhaft und wirksam verhindern. Sie gedeihen im Kultursubstrat selbst und können dort mit anderen Mikroorganismen erfolgreich konkurrieren.

Die erfindungsgemäß einzusetzenden, im Kultursubstrat oder Bewuchs gedeihenden Mikroorganismenstämme der Gattung Streptomyces lassen sich nach herkömmlichen Verfahren leicht aus Torf isolieren. Sie können dem Kultursubstrat bzw. dem Bewuchs vorzugsweise als wäßrige Suspension, beispielsweise durch Versprühen, appliziert werden. Die wäßrige Suspension enthält vorzugsweise wenigstens 100 000 Streptomyces-Sporen je ml. Die Suspension wird vorzugsweise in einer Menge von wenigstens 1 dl/m² ausgebracht. Alternativ kann das Saatgut vor dem Aussäen mit der wäßrigen Suspension behandelt werden.

Als Kultursubstrat wird vorzugsweise gedämpfter Torf verwendet.

Die erfindungsgemäß verwendeten, zur Gattung Streptomyces gehörenden Mikroorganismenstämme verhindern entweder, daß die auf dem Saatgut befindlichen Krankheitskeime zum Ausbruch kommen oder daß sich die Krankheiten von befallenen Pflanzen auf gesunde Pflanzen ausdehnen. Diese güstige fungistatische Eigenschaft tritt insbesondere in Erscheinung bei der biologischen Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, wenn man dem Kultursubstrat nach erfolgter Desinfektion einen erfindunsgemäß verwendeten, zur Gattung Streptomyces gehörenden Mikroorganismenstamm enthaltenden Torf zusetzt und dem Substrat damit eine nützliche Mikrobenflora zuführt. In den beiliegenden Schaubildern (Fig. 1 und Fig. 2) ist diese Wirkung am Beispiel der Pilzerkrankung Fusarium-oxysporum-Welke erläutert.

Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die fungistatischen Eigenschaften der im Torf auftretenden Streptomyces-Stämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und/oder ATCC 39 273 ausgenutzt. Die genannten Mikroorganismenstämme haben sich insbesondere auf folgende Krankheitserreger als wirksame Wachstumsinhibitoren erwiesen: Alternaria brassicicola, Fusarium culmorum, F. oxysporum, Helminthosporium sativum, Rhizoctonia solani, Phoma exicue var. exicue, P. exicue var foveata, Phytium spp., Sclerotinia sclerotiorum, Botrytis cinerea.

Eine brauchbare Methode zur Bereitung der einen erfindungsgemäßen Streptomyces-Strahlenpilz-Stamm enthaltenden wäßrigen Suspension besteht darin, den in Nährlösung gezüchteten Strahlenpilz zu separieren und in sterilisiertem Wasser zu homogenisieren. Danach wird die Suspension zentrifugiert, und die feuchte Sporenmasse wird in einem Plastikbeutel aufbewahrt. Vor Gebrauch wird der Beutelinhalt in Wasser suspendiert.

Bei der Untersuchung des Lagertemperatur-Einflusses zeigte sich, daß bei Aufbewahrung der Strahlenpilz-Sporen in destilliertem Wasser oder in physiologischer Kochsalzlösung eine halbjährige Lagerung bei -20°C, +4°C oder +20°C kein Problem ist.

Eine Petrischale Strahlenpilze enthält etwa 10¹º Sporen, die, z. B. in 5 dl Wasser suspendiert, gut für die Behandlung von zwei kg Kohlsamen (300 g Samen/ha) ausreichen.

Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.

Beispiel 1

Durch Strahlenpilzbehandlung des Saatguts wurden bei Kohl der Alternaria- und der Rhizoctomia-Wurzelbrand wirksam bekämpft.

Aus Tabelle 1 gehen die fungistatischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Streptomyces-Strahlenpilz-Stämme ATCC 39 271 und 39 272 hervor. Tabelle 1

Die Wirkung zweier Streptomyces-Strahlenpilz-Stämme bei der Behandlung von Kohl-Saatgut gegen durch Saatgut übertragenen Wurzelbrand.

Saatgutbefall durch Alternaria brassicicola.



Zwischen den einzelnen Strahlenpilz-Stämmen bestehen individuelle Unterschiede. Das beste Ergebnis bei den verschiedenen Pflanzen und Krankheiten war von der Behandlungsart und von der Verdünnung abhängig. Zum Beispiel bei Kohl wurde das beste Resultat durch Saatgutbehandlung, bei Gerste hingegen durch Bodenbehandlung erzielt. Das Züchten der erfindungsgemäß verwendeten Streptomyces-Strahlenpilz-Stämme unter Laborverhältnissen gestaltet sich schnell, einfach und wirtschaftlich günstig. Die Strahlenpilze, durch Besprühen oder mit dem Saatgut eingetragen, zeigen z. B. auf Torf als Substrat schnelle, zuverlässige Vermehrung und Ausbreitung. Etwa 2 bis 3 Wochen nach dem Beimpfen ist auf der Oberfläche und auch im Inneren des Torfs ein weißer, kalkartiger "Rasen" festzustellen. Er wird gebildet vom Streptomyces-Strahlenpilz, auf dessen überraschende Wirkung bezüglich schädlicher Pflanzenkrankheiten sich die vorliegende Erfindung gründet.

Nachstehend einige weitere Beispiele, die die überraschend festgestellte Wirkung der erfindungsgemäßen Strahlenpilz-Stämme der Gattung Streptomyces auf schädliche Pflanzenkrankheiten veranschaulichen.

Beispiel 2

Bei der Bekämpfung des Wurzelbrandes, Alternaria brassicicola, erzielt man mit Strahlenpilzen ausgezeichnete Erfolge. In einer Untersuchung wurden die Wirkungen von 12 Stämmen bei verseuchten Blumenkohlpflanzen miteinander verglichen; Applikation durch Saatgut- oder durch Bodenbehandlung. Der Stamm ATCC 39 271 zeigte die gleichmäßigste Wirkung und lag stets mit an der Spitze. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.

Tabelle 2


Die Saatgutbehandlung erwies sich in ihrer Wirksamkeit der Bodenbehandlung überlegen.

Vergleicht man die wäßrige Strahlenpilz-Suspension an der Strahlenpilz-Nährlösungs-Suspension, so sind im Falle hochkonzentrierter Lösungen keine größeren Differenzen festzustellen. Aber schon bei einer Verdünnung von 10-1 geht die Wirkung der wäßrigen Suspension zurück, während die Wirkung der nährstoffhaltigen Suspension noch bei einer Verdünnung von 10-6 nahezu voll erhalten ist. Wirkungsunterschiede sind auch nicht festzustellen, wenn der Strahlenpilz zum einen auf Nähragar vorgezüchtet und zum anderen direkt der Nährbrühe entnommen wurde. Werden Stämme verschiedener Wirkungsintensität miteinander vermischt, so entspricht das Endergebnis im allgemeinen der Wirkung des in dieser Beziehung schwächsten Stammes.

Beispiel 3

Salatpflanzen wurden unmittelbar vor dem Auspflanzen mit Strahlenpilz-Suspension (ATCC 39 271; ca. 1 ml/Pflanze) besprüht. Ein Teil der Pflanzen wurde später zweimal nachbehandelt.

Abwechselnd waren jeweils zwei Reihen mit Botrytis cinerea oder Rhizoctonia solani (mit automat. Pipette um d. Wurzelhals) infiziert worden und jeweils zwei Reihen uninfiziert geblieben. Der letztgenannte Erregerstamm war so geschwächt, daß der Versuch kaum Unterschiede ergab, wohingegen im Botrytis-Fall die Erkrankung deutlich eingedämmt und der Ernteertrag auch bei den nicht verseuchten Reihen erhöht werden konnte. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.

Tabelle 3 Krankheitsbefall (Index 0-3)*)/Ertrag (kg/Quadrat)

Beispiel 4

Eine deutliche Schutzwirkung gegen Gurken-Fußkrankheiten (hauptsächl. Fusarium oxysporum) lieferte der Stamm ATCC 39 271. Die Applikation erfolgte durch Besprühen der Torfoberfläche im Wurzelbereich der Pflanze. Die Resultate sind in Tabelle 4 zusammengestellt.

Tabelle 4

Beispiel 5

Es wurde die Wirkung des Streptomyces-Strahlenpilz-Stammes ATCC 39 271 bei der Bekämpfung des Erdbeeren-Grauschimmels (Botrytis cinerea) untersucht. Hierzu wurden Erdbeerpflanzen der Sorte Senga Sengana während des Erntejahres dreimal mit einer auf die Nährlösungssuspension bezogen einprozentigen wäßrigen Suspension des genannten Strahlenpilz-Stammes besprüht. Es wurde achtmal abgeerntet. Die Ernteerträge sowie die übrigen Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengestellt. Tabelle 5

Bekämpfung des Erdbeeren-Grauschimmels, Erdbeersorte Senga Sengana, 1. Erntejahr.

Versuchsquadratgröße 1×10 m. 4 Wiederholungen.

Spritzungen erfolgten: 7.6., +11°C; 14.6., +8°C; 22.6., +13°C.

Die Flächen wurden achtmal abgeerntet.



Wie aus der Tabelle ersichtlich, lieferten die mit wäßriger Suspension des Strahlenpilz-Stammes ATCC 39 271 gespritzten Erdbeerpflanzen nicht nur einen höheren Ertrag, sondern auch relativ mehr gesunde Früchte.

Beispiel 6

Es wurde die Wirkung des Streptomyces-Strahlenpilz-Stammes ATCC 39 271 auf den Körnerertrag bei Gerste untersucht. Hierzu wurde Saatgut der Sorte Karri mit wäßriger Suspension des genannten Strahlenpilz-Stammes behandelt, getrocknet und ausgesät. Die Ergebnisse des Versuchs sind in Tabelle 6 zusammengestellt. Tabelle 6

Die Wirkung einer Streptomyces-Behandlung (10prozentige Gebrauchsverdünnung +10% Verdünnung aus der Nährlösung, Saatgutbefeuchtung und -trocknung) von Saatgut der Gerstensorte Karri auf den Körperertrag bei verschiedenen Fruchtfolgen.



Wie die vorstehende Tabelle zeigt, brachte die Behandlung des Gerstensaatguts mit wäßriger Suspension des erfindungsgemäßen Strahlenpilz-Stammes in allen untersuchten Fällen eine Erhöhung des Ernteertrages.

Beispiel 7

Zum Schluß wurde die krankheitshemmende Wirkung der Streptomyces- Strahlenpilzstämme ATCC 39 271, 39 272 und 39 273 gegen verschiedene Pilzkrankheiten auf einem Nährboden untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 zusammengestellt.

Tabelle 7

Beispiel 8 (Vergleichsbeispiel)

Als Vergleichsstämme wurden die nachstehend angegebenen Streptomyces-Stämme verwendet, die aus der Sammlung "Deutsche Sammlung von Mikroorganismen (DSM)" willkürlich ausgewählt wurden:

DSM 40 082 = Streptomyces violaceus

DSM 40 284 = Streptomyces antibioticus

DSM 40 313 = Streptomyces albus

In den durchgeführten Versuchen wurde die Wirksamkeit der obengenannten Vergleichsstämme und der erfindungsgemäß eingesetzten Streptomyces-Stämme in PD-Agarschalen gegenüber dem pathogenen Strahlenpilz Pythium untersucht. Der pathogene Strahlenpilz wurde in Agarschalen fünf Tage und fünf Nächte kultiviert, wobei die bekannten bzw. erfindungsgemäß eingesetzten Streptomyces-Stämme als Wachstumsinhibitoren zugesetzt wurden. Nach der Kultivierungsdauer wurde der Durchmesser der entstandenen Inhibitorzonen gemessen, wobei die nachstehenden Ergebnisse erhalten wurden:

Tabelle 8


Aus den vorstehenden Ergebnissen geht hervor, daß die erfindungsgemäß eingesetzten Streptomyces-Stämme den Vergleichsstämmen in einer auch für den Fachmann nicht vorhersehbaren Weise weit überlegen waren.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen, bei dem dem Kultursubstrat zur Gattung Streptomyces gehörige Mikroorganismenstämme zugesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Torf isolierten, zur Gattung Streptomyces gehörigen Mikroorganismenstämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und/oder ATCC 39 273 verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streptomyces-Stämme in Form einer wäßrigen Suspension dem Kultursubstrat zugesetzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Suspension mindestens 100 000 Streptomyces-Sporen je ml enthält.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Kultursubstrat gedämpfter Torf verwendet wird.
  5. 5. Verwendung der aus Torf isolierten, zur Gattung Streptomyces gehörigen Mikroorganismenstämme ATCC 39 271, ATCC 39 272 und/oder ATCC 39 273 im Kultursubstrat oder im Bewuchs zur Verhinderung von Pilzkrankheiten bei Pflanzen.






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