| Dokumentenidentifikation |
DE3638337C2 18.01.1990 |
| Titel |
Spannvorrichtung für die Schutzhaube von Winkelschleifern od. dergl. Elektrowerkzeuge |
| Anmelder |
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH, 6000 Frankfurt, DE |
| Erfinder |
Göcmez, Musa, 7157 Murrhardt, DE; Stämmele, Siegfried, Dipl.-Ing. (FH), 7057 Winnenden, DE |
| DE-Anmeldedatum |
10.11.1986 |
| DE-Aktenzeichen |
3638337 |
| Offenlegungstag |
19.05.1988 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
18.01.1990 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
18.01.1990 |
| IPC-Hauptklasse |
B24B 55/05
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| Zusammenfassung |
Um ein schnelles und zuverlässiges Spannen der Schutzhauben von Winkelschleifern und dergleichen Elektrowerkzeuge zu ermöglichen, wird eine Spannvorrichtung vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, daß die Schraube als Gewindebolzen (5) ausgebildet ist, der eine senkrecht zu seiner Längsachse (5') verlaufende Schwenkachse (7) für das exzenterseitig gabelförmig ausgebildete Ende (9) eines Exzenterhebels (8) enthält sowie eine Mutter (11) aufnimmt, wobei sich der die Schwenkachse (7) aufnehmende Abschnitt des Gewindebolzens jenseits der einen Pratze (3) und der die Mutter (11) tragende Bereich des Gewindezapfens jenseits der anderen Pratzen (2) des Spannrings (1) befinden (Figur 1).
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für die am Spannhals eines
Winkelschleifers oder dergleichen Elektrowerkzeugs geführte Schutzhaube
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Spannvorrichtung ist Gegenstand der nicht vorveröffentlichten DE-36 56 500 A1. Nach
dem Lösen der Spannvorrichtung zum Zwecke des Verdrehens auf dem Spannhals
besteht hierbei die Gefahr des axialen Abrutschens der Schutzhaube auf dem
Spannhals. Außerdem ist hier auch keine Drehwinkelbegrenzung der Schutzhaube
vorhanden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung der gattungsgemäßen
Art, die ohne Werkzeug verstellbar ist, dahingehend zu verbessern,
daß bei einfachem konstruktivem Aufbau eine Axialverschiebung der Schutzhaube
auf dem Spindelhals unterbunden ist, der Verdrehwinkel der Schutzhaube
begrenzt und ein Abnehmen der Schutzhaube vom Spindelhals im Sinne einer
größeren Sicherheit erschwert ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß alternativ mit den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche
1 und 2 gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine mit einer Schutzhaube
vereinigte Spannvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht der Anordnung gemäß Fig. 1 in
Richtung des Pfeis A,
Fig. 3 die Frontansicht eines Winkelschleifers mit
am Spannhals befestigter Schutzhaube,
Fig. 4 die Ansicht entlang des Schnittes C-D durch die Schutzhaube
nach Fig. 1.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht die
Spannvorrichtung aus einem rohrschellenförmigen Spannring 1, der zwei
einander im Abstand gegenüberliegende Spannpratzen 2, 3 aufweist. In
den beiden Pratzen 2, 3 ist jeweils eine Durchgangsbohrung 4 angebracht, durch
welche ein Gewindebolzen 5 hindurchgeführt ist. Dieser
Gewindebolzen 5 ist in seinem auf Seite der Pratze 3 befindlichen
Abschnitt mit einer senkrecht zu seiner Längsachse 5&min; verlaufenden
Bohrung 6 (Querbohrung) versehen, in der eine Schwenkachse 7 für
einen Exzenterhebel 8 sitzt. Das exzenterseitige Ende 9 des
Exzenterhebels 8 ist zu diesem Zweck gabelförmig ausgebildet.
Die beiden Gabelschenkel 9&min; und 9&min;&min; sind dabei mit Bohrungen für die
Aufnahme der beiden Enden 7&min; und 7&min;&min; der Schwenkachse 7 in Form eines
Bolzens versehen und ermöglichen das Verschwenken des
Exzenterhebels 8 um die Schwenkachse 7 einschließlich des entsprechenden
Abschnnitts des Gewindebolzens 5. Der Exzenter 8&min; des
Exzenterhebels 8 wirkt dabei über eine Druckscheibe 10 auf die Pratze 3
des Spannrings 1 ein.
Auf dem jenseits der Pratze 2 befindlichen Abschnitt des
Gewindebolzens 5 sitzt eine Mutter 11. Damit kann durch Drehen des die
beiden Pratzen 2, 3 des Spannrings 1 miteinander verbindenden
Gewindebolzens 5 einschließlich des Spannhebels 8 der Spannring 1
eingestellt werden. Zum Spannen und Entspannen der Schutzhaube
12 dient nun der Exzenterhebel 8, der lediglich entsprechend
verschwenkt zu werden braucht. Im Falle der in Fig. 1
festgehaltenen Lage des Exzentergabels 8 ist die Schutzhaube 12
festgespannt. In der gestrichelt angedeuteten Position ist die
Spannvorrichtung gelockert und die Schutzhaube 12 am Spindelhals 14 eines
Elektrowerkzeugs 13 bzw. eines Winkelschleifers verdreh- bzw. verstellbar.
Auf dem Spindelhals 14 sitzt der Spannring 1,
der zweckmäßigerweise eine Knickstelle 1&min; aufweist.
Im Spindelhals 14 ist eine sich in Umfangsnut
15 angebracht. In diese Nut, die sich beim Ausführungsbeispiel
etwa über ein Viertel des Umfangs des Spindelhalses ausdehnt,
greift, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, ein am
Kragenteil 12&min; der Schutzhaube 12 bzw. am Spannring 1 vorgesehener
und den Kragenteil 12&min; durchdringender Ansatz 16 ein. Damit
ist einerseits ein stets einwandfreier Sitz der Schutzhaube 12
auf dem Spindelhals 14 auch in axialer Richtung gesehen gewährleistet
und zum anderen der Verdrehwinkel der Schutzhaube 12 in
Umfangsrichtung begrenzt, sowie ein Abnehmen der Schutzhaube 12 vom
Spindelhals 14 erschwert. Diese Gesichtspunkte sind auch aus
Sicherheitsgründen von Bedeutung. Es ist auch möglich, im Kragenteil
12&min; der Schutzhaube 12 bzw. im mit diesem vereinigten Spannring 1 in
Umfangsrichtung einen Längsschlitz vorzusehen, in den
beispielsweise eine Schraube eingreift, die in eine Gewindebohrung im
Spindelhals 14 einschraubbar ist.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung ermöglicht also ohne
Benutzung eines Werkzeugs ein schnelles Spannen, Entspannen,
Verdrehen und erneutes Spannen von Schutzhauben auf dem
Spindelhals von Elektrowerkzeugen.
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| Anspruch[de] |
- 1. Spannvorrichtung für die am Spannhals eines Winkelschleifers
oder dgl. Elektrowerkzeug geführte und in Umfangsrichtung
verstellbare Schutzhaube, die einen rohrschellenförmigen
Spannring enthält, der mit Durchgangsbohrungen versehene
Spannpratzen aufweist, durch die eine Einstellschraube
hindurchgeführt ist, die als Gewindebolzen ausgebildet ist,
der eine senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Schwenkachse
für das exzenterseitig gabelförmig gestaltete Ende
eines Exzenterhebels enthält sowie eine Mutter aufnimmt,
wobei sich der die Schwenkachse aufnehmende Abschnitt des
Gewindebolzens jenseits der einen Pratze und der die Mutter
tragende Bereich des Gewindezapfens jenseits der anderen
Pratze des Spannrings befinden, dadurch gekennzeichnet,
daß im Spannring (1) oder an dem mit diesem vereinigten
Kragenteil (12&min;) der Schutzhaube (12) ein Ansatz (16) angebracht
ist, der in eine entsprechende, am Spindelhals (14) des
Elektrowerkzeugs (13) angebrachte Umfangsnut (15) eingreift.
- 2. Spannvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet, daß im Spannring (1) oder an dem
mit diesem vereinigten Kragenteil (12&min;) der Schutzhaube (12)
ein in Umfangsrichtung verlaufender Längsschlitz angebracht
und im Spindelhals (14) des Elektrowerkzeugs (13)
eine Gewindebohrung für die Aufnahme einer in den Längsschlitz
eingreifenden Schraube vorgesehen ist.
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