Die Erfindung betrifft eine Datenverarbeitungseinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer Datenverarbeitungseinrichtung,
Fig. 2 den detaillierten Aufbau der Datenverarbeitungseinrichtung
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Darstellung zur Erläuterung der Funktionsweise
der Datenverarbeitungseinrichtung,
Fig. 4 einen Codesignale enthaltenden Detektorbereich auf
dem Bildschirm eines Videoempfängers, und
Fig. 5 und 6 verschiedene Darstellungen von Ausgangssignalverläufen.
Die Fig. 1 zeigt ein
Blockdiagramm zur Erläuterung des Aufbaus der Datenverarbeitungseinrichtung.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein
Videoempfänger bezeichnet, der mit einem Bildschirm
2 ausgestattet ist.
In Übereinstimmung mit zum Videoempfänger 1 gesendeten
Daten werden Codesignale 3 in einem besonderen
Bereich in der linken unteren Ecke des Bildschirms 2
ausgegeben bzw. dargestellt. Ein optischer Detektor 5, der
dem besonderen Bereich gegenüberliegt, detektiert die Codesignale
3 auf optischem Wege, die im Lichtempfangsbereich
liegen, welcher durch den Kreis 4 markiert ist.
Die im besonderen Bereich dargestellten Codesignale 3 passieren
nach Detektion durch den optischen Detektor 5 einen
Verstärker 6 und gelangen schließlich zu einem Interrupt-Eingang
bzw. Unterbrechungseingang einer LSI-Schaltung 8
(Größtintegrationsschaltung) innerhalb eines
Grundgehäuses 7 der Datenverarbeitungseinrichtung.
Beim Empfang des Unterbrechungssignals
veranlaßt die LSI-Schaltung 8, daß die Codesignale 3 bzw.
die vom optischen Detektor 5 gelieferte Ausgangssignale gelesen
werden. Führt die LSI-Schaltung 8 gerade andere Funktionen
aus und keinen Codesignal-Lesebetrieb, so beginnt sie
auch dann mit dem Lesen der Codesignale 3, wenn sie das
Unterbrechungssignal empfängt.
Mit dem Bezugszeichen 9 ist ein Drucker zum Ausdrucken von
Zeichen oder Ziffern in Übereinstimmung mit den gelesenen
Codesignalen 3 dargestellt, wenn er hierzu durch die LSI-Schaltung
8 angesteuert wird. Statt des Druckers 9 kann
auch eine optische Anzeigeeinrichtung (Display) zum Einsatz
kommen. Sowohl die LSI-Schaltung 8 als auch der Drucker 9
bzw. die optische Anzeige werden durch eine Stromversorgungseinrichtung
10 mit Energie versorgt.
Werden keine Codesignale 3 ausgegeben, erscheint also keine
entsprechende Bildausgabe, so bleibt der besondere Bereich
dunkel bzw. schwarz. In diesem Fall empfängt der optische
Detektor 5 kein Licht. Da in diesem Fall die LSI-Schaltung 8
kein Unterbrechungssignal empfängt, wird davon ausgegangen, daß
der optische Detektor 5 keine Codesignale 3 detektiert hat. Die
LSI-Schaltung 8 führt dann andere Funktionen durch und
nicht den Codesignal-Lesebetrieb.
Die Fig. 2 zeigt einen detaillierteren Aufbau der Datenverarbeitungseinrichtung.
Ein optischer Detektor 11 dient zur optischen Erfassung der
Codesignale.
Die durch den optischen Detektor 11 detektierten Codesignale
werden zunächst mittels einer Signalbegrenzerschaltung 12
in ihrer Form begrenzt bzw. beschnitten. Anschließend werden
sie einem Verstärker 13 zur Verstärkung zugeführt. Der Ausgang
des Verstärkers 13 ist mit einem Zähler 14 über ein
UND-Glied einerseits und andererseits mit einer Zeitsteuereinrichtung
15 verbunden.
Eine sogenannte Ein-Chip-LSI-Schaltung ist in Fig. 2 durch
die gestrichelte Linie dargestellt. Sie enthält eine zentrale
Prozessoreinheit 16 (CPU), einen Nurlesespeicher 17
(ROM), einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff 18 (RAM) und
eine Druckersteuerung 19.
Die Druckersteuerung 19 ist mit einem Drucker 20 verbunden.
Die LSI-Schaltung ist in der Lage, neben anderen Verarbeitungsfunktionen
auch den Codesignal-Lesebetrieb durchzuführen.
Im nachfolgenden wird angenommen, daß Codesignale auf
einem Teil der Abtastzeilen im rechteckigen Bereich 24 auf
dem Bildschirm 22 des Videoempfängers
21 abgebildet werden, wie die Fig. 3 zeigt, und daß die
Codesignale innerhalb des rechteckigen Bereichs 24 durch
den optischen Detektor 11 detektiert werden.
Ein heller Punkt bewegt sich sehr schnell über den Bildschirm 22,
so daß ein Nachleuchten im Auge eines Beobachters hervorgerufen
wird. Der Beobachter kann daher ein Bild auf dem
Bildschirm 22 erkennen.
Befindet sich der Elektronenstrahl am Punkt 23, so weist
der rechteckige Bereich 24, der durch den optischen
Detektor 11 erfaßt werden kann, keinen hellen Punkt auf,
so daß also keine Codesignale abgebildet werden.
Wenn der Elektronenstrahl zum Punkt 23 kommt, der einen
Startpunkt für die Abtastung des rechteckigen Bereichs
24 bildet, wird ein Unterbrechungssignal
zum Lesen der Codesignale erzeugt, so daß die in Fig. 4
gezeigten Codesignale detektiert werden.
In der Fig. 5 sind Ausgangssignalverläufe dargestellt. Das
Signal A wird am Ausgang des optischen Detektors 11 abgegeben,
das Signal B am Ausgang der Signalbegrenzerschaltung
12 und das Signal C am Ausgang des Verstärkers 13.
Weitere Signalverläufe sind in der Fig. 6 gezeigt. Das Signal
C stellt wiederum das Ausgangssignal des Verstärkers
13 dar, während das Signal D das Ausgangssignal eines Inverters
ist und am anderen Eingang des UND-Glieds anliegt.
Das Unterbrechungssignal E ist das Ausgangssignal des Zählers 14 und
liegt am Eingang des Inverters an. Es wird darüber hinaus
der CPU 16 zugeführt. Impulse F stellen Ausgangssignale
der Zeitsteuereinrichtung 15 dar. Sie werden einem Eingang eines
logischen Verknüpfungsglieds (ODER-Glied) zugeführt, das an
seinem anderen Eingang die Codesignale C empfängt. Der Ausgang
dieses logischen Verknüpfungsglieds liefert Taktsignale G. Sie werden ebenfalls der CPU
16 und weiterhin einem Zählereingang des Zählers 14 zugeführt. Die Codesignale C gelangen
zusätzlich zum RAM 18. Das Signal H ist das Ausgangssignal
des UND-Glieds, das zum Eingang des Zählers 14 geführt
wird und diesen startet.
Der Zähler 14 zählt die Anzahl der empfangenen Codesignale.
Er liefert ein Unterbrechungssignal E zur CPU 16, solange er Codesignale
C empfängt, stoppt jedoch die Ausgabe des Unterbrechungssignals
E, wenn er keine Codesignale C empfängt.
Die Zeitsteuereinrichtung 15 wird zurückgesetzt, wenn sie
ein Ausgangssignal vom Verstärker 13 empfängt. Wird ihr
kein Ausgangssignal vom Verstärker 13 innerhalb einer vorbestimmten
Zeitperiode zugeführt, die etwas länger als ein
horizontaler Abtastzyklus für eine Zeile ist, so
gibt sie für eine festgelegte Periode die Impulse F mit einer bestimmten
Frequenz aus.
Auf Grund der oben beschriebenen Funktion gibt die Zeitsteuereinrichtung
15 kontinuierlich Impulse F aus, auch wenn
Codesignale mit keinem hellen Punkt im rechteckigen Bereich
24 abgebildet werden, so daß der Codesignal-Lesebetrieb
weiterhin ausgeführt werden kann.
Der besondere Bereich muß nicht notwendigerweise dunkel
bzw. schwarz sein. Er kann zur Darstellung gewöhnlicher
Bilder verwendet werden, wenn keine Codesignale ausgegeben
werden. In diesem Fall wird ein vorbestimmter Identifikationscode
(Startcode) vor der Ausgabe der Codesignale ausgegeben,
um die CPU 16 im voraus davon zu informieren, daß
Codesignale abgebildet werden sollen. Der Identifikationscode
wird im Speicher 18 (RAM) gespeichert bzw. gesichert.
Die CPU 16 vergleicht die gespeicherten bzw. gesicherten
Daten mit dem Identifikationscode, der zuvor im Speicher 17
(ROM) gespeichert worden ist. Stimmen die jeweiligen Daten
bzw. Identifikationscodes überein, so startet die CPU 16
den Codesignal-Lesebetrieb.